DE930793C - Ausloesesperre fuer Rollfilmkameras - Google Patents

Ausloesesperre fuer Rollfilmkameras

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DE930793C
DE930793C DEZ3068A DEZ0003068A DE930793C DE 930793 C DE930793 C DE 930793C DE Z3068 A DEZ3068 A DE Z3068A DE Z0003068 A DEZ0003068 A DE Z0003068A DE 930793 C DE930793 C DE 930793C
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DE
Germany
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locking
release
locking arm
spring
rotary knob
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Expired
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DEZ3068A
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English (en)
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ZIMMERMANN FA G
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ZIMMERMANN FA G
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

  • Auslösesperre für Rollfilmkameras Die Erfindung betrifft eine Auslösesperre für Rollfilmkameras mit einem an dem Auslöser nach der Verschlußauslösung sperrend angreifenden und mit dem Drehknopf für die Fihnfortschaltung durch Kraftgchluß in Verbindung gehaltenen und durch diesen ausrückbaren Sperrorgan. Bekanntlich wird bei einer solchen Einrichtung das Sperrorgan durch das Niederdrücken des Auslösers in eine die Sperrung vorbereitende Stellung gebracht. Beim Hochgehen des Auslösers gelangt das Sperrorgan in den Bereich eines Anschlages des Auslösers und arretiert diesen. Das Sperrorgan wird aus der Sperrstellung durch Betätigung der Filmfortschaltung, mit der es in Verbindung steht, wieder in die Freistellung zurückgebracht, wodurch die Kamera für die nächste Aufnahme vorbereitet ist. Bei den bekannten Auslösesperren dieser Art ist das Sperrorgan als kräftiger zweiarmiger Hebel ausgebildet, der mit dem Filmaufzug über Blattfedern, Stifte oder Nocken in Verbindung steht. Diese Anordnung ist verhältnismäßig kompliziert und weist einen im Vergleich zu den kleinen Abmessungen des Kameraoberteils erheblichen Platzbedarf auf. Außerdem tritt die Entsp,errung des Auslösers bei den bekannten Auslösesperren nicht gleichzeitig mit der Betätigung des Filmaufzuges ein, .sondern erst, nachdem der Film um einen gewissen Mindestbetrag transportiert worden ist. Dies ist nachteilig, wenn mit der gleichen Kamera auf ein kleineres Bildformat übergegangen werden soll, z. B. von 6 X 9 auf 6 X 6 cm, oder wenn - etwa für Trickaufnahmen - eine Doppelauslösung vorgenommen werdersoll.
  • Das gleiche gilt für :eine bekannte Auslösesperre der eingangs geschilderten Art, wobei das Sperrorgan aus einem System von zwei mehrfach abgewinkelten, durch eine Feder gegeneinander und gegen einen Nocken am Filmaufzug geführten Profilstäben besteht, die in den Bereich des Auslöseknopfes hineinragen.
  • Durch die Erfindung werden die geschilderten Mängel bei Auslösesperren für Rollfilmkameras mit einem durch -den Auslöser zur Wirkung gebrachten und durch den Filmaufzug wieder in die Freistellung zurückführbaren Sperrozgan dadurch vermieden, daß das Sperrorgan eine an sich bekannte, als Rückdrehsicherung wirkende, um den Schaft des Drehknopfes für die Filmfortschaltung mit Reibungsschluß gewundene Wendelfeder enthält, die in einen bis unter den Knopf für die Belichtungsauslösung reichenden Sperrarm ausläuft, an dem eine Zugfeder angreift, die den Sperrarm in der Sperr- bzw. Freistellung einrasten läßt.
  • In der neuen Auslösesperre ist nur noch ein einziges " .einfaches, bewegliches Organ ohne besondere Lagerung vorhanden, nämlich die Verlängerung der ohnehin als Rückdrehsperre benötigten Wendelfeder mit der Zugfeder, welche den durch die Verlängerung der Wendelfeder gebildeten Sperrarm gegen Rasten zieht, durch welche die Sperrlage bzw. die Freilage eingestellt wird.
  • Dem Sperrarm wird durch die hier ,als Rutschkupplung wirkende Wendelfeder schon bei Beginn der Filmtransportbewegung eine durch Festanschläge am Ende der Wendelfeder- begrenzte Schwenkbewegung erteilt, wodurch ,sein freies Ende in einer Kulissenführung aus dem Bereich einer Sperrast herausgezogen wird, wonach es unter dem Einfluß der federnden Vorspannung des Sperrarmes nach oben gegen :eine die Freistellung des Sperrarmes festlegende Nut gedrückt wird, :so daß die Bewegung des Auslösers freigegeben ist.
  • Die Erfindung möge an Hand es: in den Zeichnungen !schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels veranschaulicht werden. Es zeigt Fig. i den Teil der Kamera, an dem die Auslösesperre nach der Erfindung angebracht ist, Fig.2 den gleichen Teil der Kamera in einer Zwischenstellung der Mechanik, Fig.3 den Sperrarm in seiner das Auslöseorgan verriegelnden Stellung und Fig. q: die - Figi- i bis, 3 von oben -gesehen mit den verschiedenen Stellungen des Sperrarmes.
  • Am Oberteil i der Kamera ist in .an sich bekannter Weise die Auslösesperre angeordnet. Wie üblich besitzt der Oberteil i einen Kragen 2, in welchem der Schaft 3 des Fihntransportknopfes q. gelagert ist. Die in den Apparat einzulegende Filmspule wird von unten in den eine Bohrung aufweisenden Schaft 3 eingesteckt. Um den Schaft 3 ist :eine Feder 5 herumgelegt, die den Drehknopf in der leinen Drehrichtung sperrt, in der anderen jedoch freigibt. Diese Feder 5 ist so auf den Schaft 3 aufgebracht, daß sie von diesem in der zugelassenen Drehrichtung :so lange mitgenommen wird, bis ein Teil der Feder an einem festen Punkt arretiert wird; in diesem Augenblick wirkt die Feder 5 in dieser Drehrichtung zwar nichtssperrend, aber gleichwohl hemmend, wie es an sich bei den meisten Kameras üblich. ist. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei denen der Schlitz gerade so breit gehalten ist, daß das Federende in ihm eingelegt werden kann, ist der Schlitz 7 bei der Erfindung um einen geringen Betrag, z. B. 0,5 bis 0,75 mm, erweitert, so daß das in ihn eingelegte Ende 6 der Feder 5 etwas Luft hat. Dieses bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel den Sperrarm 6 bildende Ende der Feder 5 ist so lang ausgebildet, daß @es in den Bereich des Teils 16 des Auslöseorgans 8 des Verschlusses ragt. Dieses Auslöseorgan isteht unter der Wirkung der Feder 9, so daß es -stets in die in der Fig. i dargestellte Lage gedrückt wird. Die Feder :stützt sich hierbei am Bund i o des Schaftes 8 und am Lichtschacht i i des Kameragehäuses ab. Auf dem Teil 16 des Auslöseorgans ist ein Knopf 12 aufgebracht; ferner besitzt der Schaft 8 eine Nut 13, die als Ringnut ausgebildet ;sein kann und einen etwas größeren Durchmesser aufweist als der Sperrarm 6.
  • Der Sperrarm 6 besitzt eine sich gegen sein Ende nach oben auswirkende Vorspannung. Er ist durch eine Kulisse i q. hindurchgeführt, die aus dem Blechstreifen 15 heraus,gestanzt ist. Sein freies Ende 17 ist nach oben abgewinkelt, so daß es zwar über den Teil 16 des Ausläseorgans hinwegreicht, aber noch im Bereich des Knopfes 12 des Auslöseorgans liegt.
  • Zwischen dem Ende des Teils 17 und dem Knopf 12 des Auslöseorgans besteht in der Ruhelage der Vorrichtung ein Abstand, der so' bemessen ist, daß beide Teile ;sich erst im Augenblick des Auslösers des Verschlusses oder beim weiteren Niederdrücken des Knopfes i ä unmittelbar danach berühren, Am Sperrarm 6 selbst greift eine Zugfeder 18 an, die am Dorn i 9 des Gehäuseteils i argelenkt ist. -In Fig. i bis 3 ist das die Kulisse i q. aufweisende Blech 15 schräg gestellt worden, damit der Verlauf der Kulisse erkennbar ist; in Fig. q. ist dieser Blechstreifen in seiner natürlichen Lage dargestellt. Er ist .an zwei Böcken 2o des Teils i der Kamera befestigt. Bei 21 ,sind in ihrer Längsrichtung :seitlich zwei Lappen 22, 23 vom Blech 15 abgetrennt. Diese beiden Lappen 22, 23 können zur Befestigung des Streifens 15 mittels eines Körners od. dgl. in an den Böcken 2o vorgesehene Bohrungen hineingedrückt werden. ,Es ist aber auch möglich, dieses Blech mittels der oberen nicht dargestellten Abdeckkappe in den beiden Böcken zu fixieren.
  • Die Kulisse 14 besitzt eine Rast 2¢, die, wie es Fig. i zu @entnehmen ist, den Sperrarm 6 in seiner obleren Lage hält.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Ist eine Belichtung durchgeführt, dann wird zur Vorbereitung der nächster. Aufnahme der Drehknopf q. in Richtung des in Fig. q. dargestellten Pfeiles gedreht. Hierbei nimmt der Schaft 3 die um ihn herumgelegte Feder so lange mit, wie es die Aussparung 7 zuläßt. Bei Erreichung seiner in Fig. ¢ dargestellten unteren Lage, also nach Ausführung einer ganz kleinen Schwenkbewegung, wird der Sperrarm 6 an der einen die Nut 7 begrenzenden Seitenwand arretiert, so daß sich die Feder 5 beim Weiterdrehen des Drehknopfes 4 nicht weiter bewegt und nunmehr der weiteren Drehbewegung des Knopfes 4 etwas hemmend, nicht aber sperrend entgegenwirkt. In Fig.4 ist der gesamte Schwenkbereich des 'Sperrarmes 6 dargestellt.
  • Ist der Filmtransport beendet, so wird der Drehknopf 4 freigegeben. Der Sperrarm 6 hat sich indessen infolge seiner inneren Vorspannung gegen die obere Kante 25 der Kulisse 1¢ angelegt. Unmittelbar nach Freigabe des Drehknopfes 4 wird der Sperrarm 6 durch den Zug der Feder 18 in die in Fig. i dargestellte Lage gedrückt (mittlere Stellung in Fig. 4), so daß @er an der Kante 26 der Kulisse anliegt.
  • Soll jetzt eine Belichtung stattfinden, dann wird der Knopf 12 des Auslöseorgans nach unten gedrückt, wodurch der Hebelarm 6 gleichfalls nach unten bewegt wird. Dieser gleitet hierbei über die Rast 24 der Kulisse hinweg. Im Verlauf des weiteren Niederdrückens des Knopfes 12 legt sich der Sperrarm 6 an den zylindrischen Teil 16 des Auslöseorgans an. Geht das Auslöseorgan 12, 16, 8 in seine Ausgangslage zurück, so legt sich der Sperrarm 6, wie Fig. 3 zeigt, schließlich ü1 die Nut 13 ein und sperrt damit das Auslöseorgan gegen nochmaliges Niederdrücken. Der das Auslöseorgan führende Kragen 28 ist zu diesem Zweck in diesem Bereich bei 29 aufgeschnitten.
  • Erst bei erneutem Filmtransport wird der Sperrarm 6 ,aus der Nut 13 herausgehoben, -so daß erst dann fein erneutes Niederdrücken des Auslöseknopfes 12,erfolgen kann.
  • Trotz dieser Sperrung ist es dem Benutzer der Kamera aber möglich, den Auslösekno@pf 12 auch dann zu betätigen, wenn die 'Sperrun-eingefallen ist. Diese Aufgabe muß dann gelöst werden, wenn z. B. vergessen wurde, den Verschluß vor dem Niederdrücken des Knopfes 12 zu spannen oder wenn Trickaufnahmen, die ein mehrmaliges Niederdrücken des Auslöseorgans bei einmaligem Filmtransport erfordern, hergestellt werden sollen. Um dies zu ermöglichen, genügt eine ganz kleine Drehung des Drehknopfes ¢, wodurch der Sperrarm 6 aus der Rast 13 herausgezogen wird, ohne daß der Film transportiert wird. Infolge des Einrastens des Sperrarmes 6 in die Rasten 24, 26 ist hierbei ein Geräusch hörbar, so daß der Benutzer der Kamera weiß, wann die Sperrung des Auslöseorgans freigegeben ist. Er kann nunmehr eine zweite Belichtung oder nach Aufziehen des Verschlusses die richtige Belichtung des Films durchführen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslösesperre für Rollfilmkameras mit ,einem an dem Auslöser nach der Verschlußauslösung sperrend angreifenden und mit dem Drehknopf für die Filmfortschaltung durch Kraftschluß in Verbindung gehaltenen und durch die-Sen ausrückbaren Sperrorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan eine an sich bekannte, als Rückdrehs,icherung wirkende, um den Schaft (3) des Drehknopfes (4.) für die Filmforxschaltung mit Reibungsschluß gewundene Wendelfeder (5) enthält, die in einen bis unter den Auslöseknopf (12) reichenden 'Sperrarm (6) ,ausläuft, an dem eine Zugfeder (18) angreift, die den Sperrarm in der Sperr- bzw. Freistellung einrasten läßt.
  2. 2. Auslösesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrarm (6) nur in feinem kleinen Bereich schwenkbar ist und daß sein freies, unter dem Auslöseknopf liegendes Ende durch eine Kulissenführung nach jedem Auslösen in :eine Sperrnut (13) des Auslös:eorgans ;einrasten kann.
  3. 3. Auslösesperre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrarm (6) eine solche Vors:pannung besitzt, daß er nur an den oberen Kanten der Rasten in der Kulissenführung (14) anliegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 84o 647; französische Patentschriften Nr. 956 769, 961 826.
DEZ3068A 1952-11-09 1952-11-09 Ausloesesperre fuer Rollfilmkameras Expired DE930793C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR956769A (de) * 1950-02-07
FR961826A (de) * 1950-05-23
DE840647C (de) * 1950-02-03 1952-06-03 Voigtlaender A G Doppelbelichtungssperre an photographischen Kameras

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR956769A (de) * 1950-02-07
FR961826A (de) * 1950-05-23
DE840647C (de) * 1950-02-03 1952-06-03 Voigtlaender A G Doppelbelichtungssperre an photographischen Kameras

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