DE2405613C2 - Photographischer Verschluß - Google Patents
Photographischer VerschlußInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
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Description
Die Erfindung betrifft einen photographischen Verschluß mit einer oder mehreren Verschlußlamellen,
welche eine in einem Träger angeordnete Belichtungsöffnung abdecken.
Bei photographischen Verschlüssen, insbesondere für Kameras flacher Bauweise, stellt die Lichtabdichtung
insofern ein Problem dar, als die notwendigerweise große Belichtungsöffnung bei Kameras mit lichtstarken
Objektiven von durch die flache Bauweise bedingten Verbchlußlamellen mit begrenzten Ausmaßen abgedeckt
wird, so daß nur eine geringe Überdeckung der Verschlußöffnung erreicht werden kann. In Verbindung
mit dem Lagerspiel sowie der Größe und der Durchwölbung der Verschlußlamellen besteht dann die
Gefahr des Lichteinfalls, da die Verschlußlamellen nur begrenzt lichtschützend an der Belichtungsöffnung
anliegen.
Zwar sind schon Vorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen Maßnahmen zum besseren Lichtschutz
getroffen wurden, wie z.B. beim DE-GM 17 12 168, jedoch ist diese Vorrichtung, bei welcher verschiedene,
nicht in einer Ebene liegende Öffnungen abgedeckt werden, nicht für Kameras mit nur sehr begrenztem
Raum für den Verschluß geeignet und außerdem liegen die Verschlußelemente nicht an den Belichtungsöffnungen
an, so daß die Gefahr des Lichteinfalls besteht. Auch bei der durch das DE-GM 69 39 490 bekanntgewordenen
Vorrichtung, bei welcher vor und hinter der Belichtungsöffnung jeweils eine Verschlußlamelle angeordnet
ist, besteht immer noch die Gefahr des Lichteinfalls, insbesondere wenn aus Platzgründen nur
eine begrenzte Überdeckung der Beltchtungsöffnung möglich ist, da die Verschlußlamellen nur begrenzt
lichtschützend an der Belichtungsöffnung anliegen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Verschluß der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß die
Verschlußlamelle die Belichtungsöffnung auch bei geringer Überdeckung lichtsicher abdeckt.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist dem Anspruch 1 zu entnehmen und wird anhand der Zeichnung
erläutert.
Es ist bei dem erfindungsgemäßen Verschluß selbstverständlich, daß eine Behinderung der Bewegung
der Verschlußlamellen durch die Andrückmittel nicht auftritt.
Alle zum Verständnis der Vorrichtung nicht notwendigen Teile wurden in der Zeichnung weggelassen.
Gleiche Teile der verschiedenen Ausführungsbeispiele sind mit gleichen Bezugsziffern versehen. Es zeigen
Fi g. 1 einen einfachen Einlamellen-Verschluß;
F i g. 2 einen Zweilamellen-Verschluß;
F i g. 3 einen Schieberverschluß;
Fig.4 den Schieberverschluß nach Fig.3 mit einer
anderen Andrückvorrichtung.
In Fig. 1 ist ein einfacher Einlameilen-Schleuderverschluß
dargestellt, dessen Verschlußlamelle 4 beim Betätigen des Auslösers 2 in Pfeilrichtung A durch
Freigabe des von der. Feder 5 beaufschlagten Antriebshebels 3 entgegen der Kraft der Feder 7 in die
Gffenstellung geschleudert wird. Nachdem der Antriebshebel 3 von der Verschlußlamelle 4 abgeglitten ist,
wird diese von der Feder 7 in die Schließstellung zurückbewegt.
Damit die Verschlußlamelle 4 in der Schließstellung unmittelbar an dem Träger 6 anliegend ein Eindringen
von Licht in die Belichtungsöffnung 6a verhindert, ist eine an dem Auslöser 2 befestigte Blattfeder 1
vorgesehen, welche mit ihrem keilförmigen Teil 1 a in die Verschlußlamelle 4 an den Träger 6 andrückt
Die Wirkungsweise der Andrückvorrichtung ist folgende:
Beim Betätigen des Auslösers 2 wird während eines Vorwegs »B« der keilförmige Teil la der Blattfeder in
Pfeilrichtung A bewegt, wodurch die Andrückung der Verschlußlamelle 4 aufgeoben wird, so daß sie sich frei
bewegen kann. Nach Zurücklegung des Vorweges »B« gibt dann der Vorsprung 2a des Auslösers 2 den
Antriebshebel 3 frei, welcher in der beschriebenen Weise die Verschlußlamelle 4 antreibt. Sobald der
Auslöser 2 in seine Ausgangslage zurückkehrt, drückt der keilförmige Teil la der Blattfeder 1 die in der
Schließstellung befindliche Verschlußlamelle 4 wieder gegen den Träger 6 bzw. die Belichtungsöffnung 6a.
Sollte der Auslöser 2 bzw. der keilförmige Teil la der Blattfeder 1 noch vor Rückkehr der Verschlußlame'äe 4
in die Schließstellung wieder seine Ausgangslage einnehmen, dann wird die Blattfeder 1, la von der
zurückkehrenden Verschlußlamelle 4 etwas angehoben und erfüllt dann ihre Funktion.
Die hier einseitig auf die Verschlußlamelle 4 wirkende Blattfeder 1, la kann auch einen zweiten Arm (nicht
dargestellt) erhalten, durch welchen das Lagerspiel der Verschlußlamelb 4 ausgeglichen wird.
Die Fig.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem
elektronisch gesteuerten Zweilamellen-Verschluß, dessen Öffnungslamelle 7 wie beim Verschluß nach Fig. 1
vom Antriebshebel 3 in die Offenstellung (strichpunktiert dargestellt) geschleudert wird. In der Offenstellung
wird die Öffnungslamelle 7 von der Klinke 9 gefangen und schließt den Schalter 10, welcher die Zeitbildungselektronik
(nicht dargestellt) einschaltet, die in bekannter Weise beleuchtungsabhängig eine Belichtungszeit
bildet. Bei Erreichung dieses Zeitwertes zieht der Elektromagnet 11 die Klinke 12 an, so daß die
Schließlamelle 8 unter Wirkung der Feder 13 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Belichtungsöffnung
6a schließt. In der Schließstellung stößt die Schließlamelle
8 gegen den Arm 9a, wodurch die Klinke 9 verschwenkt und die Öffnungslamelle 7 wieder freigegeben
wird. Die Öffnungslamelle 7 kehrt unter Wirkung ihrer Rückstellfeder 14 in die dargestellte Ausgangslage
zurück und nimmt dabei auch die Schließlamelle 8 mit, welche an der Klinke 12 einrastet.
Die Andrückvorrichtung zur Verhinderung unerwünschten Lichteinfalls wird bei diesem Ausführungsbeispiel von einer gabelförmigen Blattfeder 1 gebildet,
welche mit zwei Armen Ic, \dan zwei Abwinkelungen
Sb, 6cdes Trägers 6 eingespannt ist und mit ihren beiden Armen la, \b gegen die Verschlußlamellen 7 und 8
angefedert ist. Das Abheben der Blattfeder 1 von den Verschlußlamellen 7,8 erfolgt durch zwei am Auslöser 2
angeformte Schrägen 2b. 2c. Damit die Blattfeder 1 während des Verschlußablaufes in der abgehobenen
Stellung verbleibt, ist ein Arm 4 vorgesehen, der die
Blattfeder 1 in der abgeschwenkten Stellung unterlaufen kann, welcher aber von der zurückgestellten Schließlamelle
8 über deren Ansatz 8a wieder in seine dargestellte unwirksame Lage geschwenkt wird.
Die Wirkungsweise der Andrückvorrichtung nach F i g. 2 ist folgende:
ίο Beim Betätigen des Auslösers 2 werden während des
bereits beschriebenen Vorwegs »5« über die Schrägen 2b, 2c die Blattfeder 1 bzw. deren Arme la, Ib von den
Verschlußlamellen 7,8 abgehoben, so daß sich diese frei bewegen können. Nach Zurücklegung des Auslöse-Vorwegs
wird der Antriebshebel 3 freigegeben, welcher in der bereits beschriebenen Weise die Öffnungslamelle 7
in die Offenstellung schleudert und der Verschluß in der beschriebenen Weise abläuft In der abgehobenen
Stellung der Blattfeder 1 unterläuft der Arm 4 dieselbe und gewährleistet dadurch eine freie Bewegung der
Verschlußlamellen. In der zurückgestellten Lage der Verschlußlamellen 7, 8 liegen die Arme la, 16 der
Blattfeder 1 wieder auf den Verschlußlamellen 7, 8 auf, und drücken diese gegen den Träger 6, so daß die
Belichtungsöffnung 6a lichtsichernd abgedeckt wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die F i g. 3, bei welchem die erfindungsgemäße Vorrichtung in Verbindung
mit einem elektronisch gesteuerten Zweilamellen-Schieberverschluß beschrieben wird. Die Verschlußschieber
25, 26 sind an den Führungsbacken 21—24 verschiebbar gelagert und werden von den Federn 27
bzw. 31 angetrieben. In der dargestellten Spannstellung werden sie von der schwenkbar gelagerten Klinke 32
gehalten.
Bei Betätigung des Auslösers 2 in die Richtung des Pfeiles A stößt dessen Lappen 2a gegen die Klinke 32
und verschwenkt diese so weit, daß der Verschlußschieber 26 unter Wirkung seiner Feder 27 in die Richtung
des Pfeiles D zur Freigabe der Belichtungsöffnung 6a ablaufen kann, während der Verschlußschieber 25 durch
seine längere Stirnseite noch von der Klinke 32 gehalten wird.
Auf bekannte Weise wird durch eine nicht dargestellte Zeitbildungselektronik der Elektromagnet 30 zum
Anziehen veranlaßt, wodurch die Klinke 32 weiter verschwenkt wird und dabei den Verschlußschiebei 25
freigibt, welcher sich unter Wirkung seiner Feder 31 in die Richtung des Pfeiles D bewegt und die Belichtungsöffnung 6a abdeckt.
Damit die Verschlußschieber 25, 26 sowohl in der Spannstellung (dargestellt) als auch in der abgelaufenen
Stellung lichtschützend gegen den mit der Belichtungsöffnung 6a versehenen Träger 6 angedrückt werden, ist
der Verschlußschieber 25 mit Federlappen 25a—25h versehen, welche in den jeweiligen Endstellungen der
Verschlußschieber 25, 26 unter die Führungsbacken 21—24 laufen. Die Federlappen 25a—25h sind so
hochgebogen, daß sie sich keilförmig unter die Führungsbacken 21 —24 schieben, wobei die Federlappen
25a—25c/ bei abgelaufenem, und die Federlappen
25e—25Λ bei gespanntem Vercchluß 25, 26 wirksam
werden.
Die Verschlußschieber 25, 26 werden mittels der Spannvorrichtung 28, 29 von der abgelaufenen in die
dargestellte Spannstellung gebracht. Dazu wird der Schalthebel 29 in die Richtung des Pfeiles Cgeschwenkt,
wobei sich der an dem Schalthebel 29 angelenkte Transporthebel 28 entgegen der Richtung des Pfeiles D
bewegt. Der Transporthebel 28 greift am Arm 26a an und bewegt den Verschlußschieber 26 und über dessen
Mitnehmer 266 auch den Verschlußschieber 25 entgegen der Richtung des Pfeiles D, bis beide Verschlußschieber
25,26 in der dargestellten Spannstellung hinter der Klinke 32 einrasten.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.4 weicht in der
Ausbildung der Andrückvorrichtung von der Vorrichtung nach Fig.3 darin ab, daß die Führungsbacken
21—24 federnd ausgebildet sind und einen geringen Druck auf die Verschlußschieber 25,26 ausüben, so daß
diese lichtschützend gegen den die Belichtungsöffnung 6a aufweisenden Träger 6 angedrückt werden. Damit
sich die Verschlußschieber 25, 26 während des Verschlußablaufs und während des Verschlußspannens
frei bewegen können, sind Mittel vorgesehen, welche die Führungsbacken 21—24 beim Auslösen bzw. beim
Spannen leicht abheben.
Dazu sind die Führungsbacken 21—24 mit nach hinten, in den Bewegungsbereich von an dem Auslöser 2
angeordneten Armen 2b, 2c ragenden Erhebungen 21a, 22a, 23a, 24a versehen. Des weiteren weisen diese Arme
2b, 2c ihrerseits Erhebungen 2d, 2e mit Schrägen auf,
welche in den Bewegungsbereich eines an dem Transporthebel 28 angeordneten Arm 28a hineinragen.
Beim Betätigen des Auslösers 2 drücken dessen Arme 2b, 2c während der Zurücklegung eines Auslösevorwegs
»B« die Erhebungen 21a, 22a, 23a, 24a bzw. die Führungsbacken 21, 22, 23, 24 zur Seite, so daß bei der
anschließenden Verschlußfreigabe kein Druck mehr auf die Verschlußschieber 25,26 ausgeübt wird.
Dasselbe geschieht beim Verschlußspannen, indem während eines Vorwegs »E« des Transporthebels 28
dessen Arm 28a die Erhebungen 2d, 2e bzw. die Arme 2b, 2c nach unten drückt, welche die Führungsbacken
21—24 anheben, so daß die Verschlußschieber 25, 26 auch während des Verschlußspannens entlastet werden.
Beim Zurückkehren der Auslöse- bzw. der Spannvorrichtung werden die Andrückmittel 21—24 wieder
wirksam.
Selbstverständlich ist die Ausbildung und Anordnung der Andrückmittel nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern können in jeweils zweckmäßiger Weise vorgenommen werden. Auch ist
die Anwendung nicht auf die Verschlußarten der Ausführungsbeispiele begrenzt. Beispielsweise können
auch beidseitig von einem Träger angeordnete Verschlußlamellen gegen den Träger angedrückt werden.
Auch besteht keine Notwendigkeit, die Verschlußlamellen oder Verschlußschieber unmittelbar an dem
Träger 6 der Belichtungsöffnung 6a zu lagern.
In jedem Falle wird durch das Andrücken der Verschlußlamellen an deren Träger bzw. die Belichtungsöffnung ein hoher Lichtschutz erreicht.
In jedem Falle wird durch das Andrücken der Verschlußlamellen an deren Träger bzw. die Belichtungsöffnung ein hoher Lichtschutz erreicht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Photographischer Verschluß mit einer oder mehreren Verschlußlamellen, welche eine in einem
Träger angeordnete Belichtungsöffnung abdecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußlamelle
bzw. den Verschlußlamellen Andrückmittel zugeordnet sind, velche in der Schließstellung
des Verschlusses wirksam werden und die Verschlußlamelle bzw. -lamellen lichtschützend gegen
den Rand der Belichtungsöffnung andrücken.
2. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückmittel (la,
Ab, 21, 22, 23, 24) mit der Auslösevorrichtung (2) zusammenarbeiten und von dieser beim Betätigen in
eine unwirksame Lage gebracht werden.
3. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückmittel
(21, 22, 23, 24) mit den Verschlußspannmitteln (28, 29) zusammenwirken und von diesen beim
Verschlußspannen in eine unwirksame Lage gebracht werden.
4. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslöser
(2) eine Blattfeder (1) mit einem keilförmigen Lappen (la) angeordnet ist und der keilförmige
Lappen (la) die Verschlußlamelle (4) gegen den Rand der Belichtungsöffnung (6a) andrückt.
5. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger
(6,66,6c) eine Blattfeder (1) eingespannt ist, welche
mit den Verschlußlamellen (7,8) zusammenwirkende Arme (la, IZ?) aufweist, und daß der Auslöser (2) mit
Schrägen (2b, 2c) verseilen ist, welche mit der Blattfeder (1) zusammenarbeiten und dieselben bei
der Auslöserbetätigung von den Verschlußlamellen (7,8) abheben.
6. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1,2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger
(6) ein zweiarmiger Hebel (4) angeordnet ist, dessen einer Arm mit der Blattfeder (1) und dessen anderer
Arm mit der Schließlamelle (8) zusammenwirkt, und daß der Hebel (4) bei der Verschlußfreigabe die
Blattfeder (1) unterläuft und von der zurücklaufenden Schließlamelle (8) in seine unwirksame Ausgangsstellung
geschwenkt wird.
7. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (2)
Arme (2b, 2c) aufweist, welche mit Verschlußschieber-Führungsbacken (21,22,23,24) zusammenarbeiten,
und daß die Führungsbacken (21-24) federnd ausgebildet sowie mit in den Bewegungsbereich der
Arme (2b, 2c) hineinragenden Erhebungen (21a, 22a,
23a, 24a) versehen sind, so daß beim Betätigen des Auslösers (2) die Führungsbacken (21—24) angehoben
werden.
8. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1, 2, 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Transportglied (28) der Verschlußspannvorrichtung (28, 29) einen Arm (28a) aufweist und die Arme (2b,
2c) des Auslösers (2) mit Schrägen aufweisenden Erhebungen (2d, 2e) versehen sind, welche in den
Bewegungsbereich des Armes (28a) hineinragen, so daß beim Betätigen der Verschlußspannvorrichtung
(28,29) der Arm (28a) gegen die Erhebungen (2c/, 2e)
stößt und über deren Schrägen die Arme (2b, 2c) nach unten zum Abheben der Führungsbacken
(21-24) bewegt.
9. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschlußschieber
(25) mit keilförmig aufgebogenen Federlappen (25a—25Λ) versehen ist, wßlche mit den Führungsbacken
(21—24) eines Verschlußschieberpaares (25, 26) zusammenarbeiten, und daß die Federlappen
(25a—25d) in der abgelaufenen, und die Federlappen
(25e—25h) in der gespannten Stellung der Verschlußschieber
(25, 26) unter die Führungsbacken (21—24) laufen und die Verschlußschieber (25, 26)
gegen deren Träger (6) andrücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742405613 DE2405613C2 (de) | 1974-02-06 | 1974-02-06 | Photographischer Verschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742405613 DE2405613C2 (de) | 1974-02-06 | 1974-02-06 | Photographischer Verschluß |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2405613A1 DE2405613A1 (de) | 1975-08-14 |
| DE2405613C2 true DE2405613C2 (de) | 1982-12-30 |
Family
ID=5906741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742405613 Expired DE2405613C2 (de) | 1974-02-06 | 1974-02-06 | Photographischer Verschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1712168U (de) * | 1953-07-27 | 1955-12-01 | Alfred Knoedler | Kleinbildkamera. |
| DE6939490U (de) * | 1969-10-10 | 1970-06-25 | Kodak Ag | Photographischer kameraverschluss mit zwei verschlusslamellen |
-
1974
- 1974-02-06 DE DE19742405613 patent/DE2405613C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2405613A1 (de) | 1975-08-14 |
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