CH355286A - Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei VerleimungsmaschinenInfo
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Description
Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen Zum Erzeugen des für Verleimungszwecke be nötigten Pressdruckes sind Einrichtungen bekannt, bei denen dieser von Hand oder durch motorisch angetriebene Gewindespindeln erzeugt wird. Ver- leimungsmaschinen dieser Art dienen unter anderem zum Anleimen von Leisten an Tischplatten und Türen, ferner zum Verleimen von Holzteilen, die zu Platten oder Brettern zusammengesetzt werden.
Der dabei erforderliche Pressdruck bewirkt das Ausrich ten sowie das gegenseitige Anpressen der zu ver leimenden Teile und ist entweder von dem Aufwand menschlicher Kraft und des verwendeten Hebelarmes oder bei motorisch angetriebenen Pressen von der Grösse und der Art des Aufbaues des Antriebs motors abhängig; er ist daher nicht genau festlegbar. Dieser Mangel macht sich besonders dann bemerk bar, wenn mit ein und derselben Presse nacheinander verschieden dicke Teile verleimt werden sollen bzw. verschiedene Drücke erforderlich sind.
Um diese Nachteile wenigstens teilweise zu be heben, hat man bereits vorgeschlagen, die Abschal tung des Antriebsmotors bei veränderlichen Pressgut- stärken in der Endstellung (Pressstellung) infolge der beim abgebremsten Motor auftretenden erhöhten Stromaufnahme durch überstromrelais zu bewirken.
Letzteres hat sich jedoch insbesondere bei Verwen dung kleinerer Antriebsmotoren insofern als nach teilig erwiesen, als sich während des zeitlich sehr kurzen Abbremsvorganges des Motors nicht nur der Strom, sondern auch in erhöhtem Masse der Lei stungsfaktor des Motors verändert, so dass infolge des schmalen Abschaltbereiches und des Fehlens der für das eindeutige Ansprechen eines überstrom- relais erforderlichen Grössen kein genauer Pressdruck eingestellt werden kann.
Den bekannten Einrichtungen gegenüber unter scheidet sich der Gegenstand der Erfindung, bei dem ebenfalls eine motorisch angetriebene Gewindespindel verwendet wird, dadurch, dass das mittels der Ge windespindel verschiebbare Mutterstück in mindestens einem Langloch des als Druckübertragungsglied die nenden Trägers so gelagert und geführt ist, dass es nach dem Aufsetzen des mit dem Träger verbundenen Pressstempels einen Endschalter betätigt und noch einen von dem Langloch begrenzten Auslaufweg zurücklegt, wobei infolge des durch den Antrieb aufgebrachten Schwungmomentes ein vorher festleg- barer Pressdruck erzeugt wird.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungs beispiel der Erfindung näher erläutert: Der Träger 1 ist durch die Stangen 2 und 3 mit der nicht dargestellten den Pressstempel bilden den Pressplatte, die gleichzeitig als Elektrode ausge bildet sein kann, mechanisch verbunden. Der Träger 1 weist mittig Langlöcher 4 auf, die zur Aufnahme und Führung der mit dem Mutterstück 5 ein einheit liches Bauteil bildenden Zapfen 6 und 7 dienen. Der Zapfen 6 ist mit einem Hebel 8 versehen, der bei entsprechender Lage den Endschalter 9 betätigt.
Dieser Endschalter kann in Richtung des Doppel- pfeils A räumlich versetzt werden. Das Mutterstück 5 ist mit einem der Gewindespindel 10 entsprechenden Gewinde versehen, und ist entsprechend der Dreh richtung der Spindel auf dieser nach oben oder nach unten verschiebbar. Die Steigung des Gewindes wird vorteilhaft so gewählt, dass sie sich etwa im Bereich der Selbsthemmung befindet. Auf der Gewindespindel ist eine Riemenscheibe 11 befestigt, die über Rie men 12 mit der Riemenscheibe 13 des Antriebs motors 14 verbunden ist.
Das Schaltschütz 15 stellt die Verbindung mit dem Stromnetz 16 her und schaltet den Motor bei Betätigung des Endschalters 9 ab. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Nach dem Anlassen des Motors 14 wird der Träger 1 so lange von den oben an den Langlöchern 4 anliegenden Zapfen 6 und 7 getragen, bis der Pressstempel auf dem Werkstück zum Aufsetzen kommt.
Daraufhin bewegt sich das Mutterstück 5 unter Ausschaltung des Motors 14 weiter abwärts, bis die Zapfen 6 und 7 an den unteren Enden der Langlöcher 4 anliegen und auf diese Weise den durch das Schwungmoment der sich drehenden Mas sen des Antriebes 10, 11, 12, 13 und 14 erzeugten Pressdruck mit Hilfe der Stangen 2 und 3 auf die Pressplatte übertragen. Um den Pressdruck verändern zu können, kann man entweder das Langloch in seiner Länge verändern, beispielsweise durch eine verstellbare Lasche.
Ferner kann man den Pressdruck durch Vergrösserung der umlaufenden Massen des Antriebes verändern. Schliesslich lässt sich der Press- druck durch Verschieben des Endschalters 9 ver ändern, das heisst dass der Pressdruck geringer wird, je früher der Motor durch den Endschalter abge schaltet wird.
Die Erfindung ist nicht auf das angegebene Aus führungsbeispiel beschränkt, sondern sie kann in mannigfacher Weise abgewandelt werden. So kann z. B. an Stelle des Riemenantriebes der Motor mit der Gewindespindel durch eine einstellbare Kupplung, die gleichzeitig mit verstellbaren Schwungmassen aus gerüstet sein kann, miteinander verbunden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen unter Verwendung einer motorisch angetriebenen Gewindespindel, dadurch gekennzeichnet, dass das mittels der Gewindespindel verschiebbare Mutterstück in mindestens einem Langloch des als Druckübertragungsglied dienenden Trägers so gelagert und geführt ist, dass es nach dem Aufsetzen des mit dem Träger verbundenen Pressstempels einen Endschalter betätigt und noch einen von dem Langloch begrenzten Auslaufweg zurücklegt,wobei infolge des durch den Antrieb auf gebrachten Schwungmomentes ein vorher festleg- barer Pressdruck erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Verschiebung des Endschalters in der Bewe gungsrichtung des Mutterstückes einstellbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Veränderung der Schwungmasse des Antriebes ein stellbar ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Verschiebung des Endschalters in der Bewegungs richtung des Mutterstückes und durch Veränderung der Schwungmasse des Antriebes einstellbar ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Veränderung des Auslaufweges des Mutter stückes einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE355286X | 1956-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355286A true CH355286A (de) | 1961-06-30 |
Family
ID=6289930
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355286D CH355286A (de) | 1956-01-07 | 1957-01-04 | Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355286A (de) |
-
1957
- 1957-01-04 CH CH355286D patent/CH355286A/de unknown
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