CH355286A - Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen

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CH355286A
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CH
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pressing pressure
pressure
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Hacht Werner Von
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Einrichtung        zum    Erzeugen des     Pressdruckes    bei     Verleimungsmaschinen       Zum Erzeugen des für     Verleimungszwecke    be  nötigten     Pressdruckes    sind Einrichtungen bekannt,  bei denen dieser von Hand oder durch motorisch  angetriebene Gewindespindeln erzeugt wird.     Ver-          leimungsmaschinen    dieser Art dienen unter anderem  zum Anleimen von Leisten an Tischplatten und  Türen, ferner zum Verleimen von Holzteilen, die zu  Platten oder Brettern zusammengesetzt werden.

   Der  dabei erforderliche     Pressdruck    bewirkt das Ausrich  ten sowie das gegenseitige Anpressen der zu ver  leimenden Teile und ist entweder von dem Aufwand  menschlicher Kraft und des verwendeten Hebelarmes  oder bei motorisch angetriebenen Pressen von der  Grösse und der Art des Aufbaues des Antriebs  motors abhängig; er ist daher nicht genau     festlegbar.     Dieser Mangel macht sich besonders dann bemerk  bar, wenn mit ein und derselben Presse nacheinander  verschieden dicke Teile verleimt werden sollen bzw.  verschiedene Drücke erforderlich sind.  



  Um diese     Nachteile    wenigstens teilweise zu be  heben, hat man bereits vorgeschlagen, die Abschal  tung des Antriebsmotors bei veränderlichen     Pressgut-          stärken    in der Endstellung     (Pressstellung)    infolge der  beim abgebremsten Motor auftretenden erhöhten  Stromaufnahme durch     überstromrelais    zu bewirken.

    Letzteres hat sich jedoch insbesondere bei Verwen  dung kleinerer Antriebsmotoren     insofern    als nach  teilig erwiesen, als sich während des zeitlich sehr  kurzen     Abbremsvorganges    des Motors nicht nur der  Strom, sondern auch in erhöhtem Masse der Lei  stungsfaktor des Motors verändert, so dass infolge  des schmalen     Abschaltbereiches    und des Fehlens der  für das     eindeutige    Ansprechen eines     überstrom-          relais    erforderlichen Grössen kein genauer     Pressdruck     eingestellt werden kann.  



  Den bekannten Einrichtungen gegenüber unter  scheidet sich der Gegenstand der     Erfindung,    bei dem    ebenfalls eine motorisch angetriebene Gewindespindel  verwendet wird, dadurch, dass das mittels der Ge  windespindel verschiebbare Mutterstück in mindestens  einem Langloch des als     Druckübertragungsglied    die  nenden Trägers so gelagert und geführt ist, dass es  nach dem Aufsetzen des mit dem Träger verbundenen       Pressstempels    einen Endschalter betätigt und noch  einen von dem Langloch begrenzten Auslaufweg  zurücklegt, wobei     infolge    des durch den Antrieb  aufgebrachten Schwungmomentes ein vorher     festleg-          barer        Pressdruck    erzeugt wird.

    



  An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungs  beispiel der Erfindung näher erläutert:  Der Träger 1 ist durch die Stangen 2 und 3  mit der nicht dargestellten den     Pressstempel    bilden  den     Pressplatte,    die gleichzeitig als Elektrode ausge  bildet sein kann, mechanisch verbunden. Der Träger  1 weist     mittig    Langlöcher 4 auf, die zur Aufnahme  und     Führung    der mit dem Mutterstück 5 ein einheit  liches     Bauteil    bildenden Zapfen 6 und 7 dienen. Der  Zapfen 6 ist mit einem Hebel 8 versehen, der bei  entsprechender Lage den Endschalter 9 betätigt.

    Dieser Endschalter kann in Richtung des     Doppel-          pfeils    A     räumlich    versetzt werden. Das Mutterstück 5  ist mit einem der     Gewindespindel    10 entsprechenden  Gewinde versehen, und ist entsprechend der Dreh  richtung der Spindel auf dieser nach oben oder nach  unten verschiebbar. Die Steigung des Gewindes wird  vorteilhaft so     gewählt,    dass sie sich etwa im Bereich  der Selbsthemmung befindet. Auf der Gewindespindel  ist     eine    Riemenscheibe 11 befestigt, die über Rie  men 12 mit der Riemenscheibe 13 des Antriebs  motors 14 verbunden ist.

   Das Schaltschütz 15 stellt  die     Verbindung    mit dem     Stromnetz    16 her und  schaltet den Motor bei Betätigung des Endschalters  9 ab.      Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:  Nach dem Anlassen des Motors 14 wird der  Träger 1 so lange von den oben an den Langlöchern  4 anliegenden Zapfen 6 und 7 getragen, bis der       Pressstempel    auf dem Werkstück zum Aufsetzen  kommt.

       Daraufhin    bewegt sich das Mutterstück 5  unter Ausschaltung des Motors 14 weiter abwärts,  bis die Zapfen 6 und 7 an den unteren Enden der  Langlöcher 4 anliegen und auf diese Weise den  durch das     Schwungmoment    der sich drehenden Mas  sen des Antriebes 10, 11, 12, 13 und 14 erzeugten       Pressdruck    mit Hilfe der Stangen 2 und 3 auf die       Pressplatte    übertragen. Um den     Pressdruck        verändern          zu    können, kann man entweder das Langloch in  seiner Länge verändern, beispielsweise durch eine  verstellbare Lasche.

   Ferner kann man den     Pressdruck     durch Vergrösserung der umlaufenden Massen des  Antriebes verändern. Schliesslich lässt sich der     Press-          druck    durch Verschieben des Endschalters 9 ver  ändern, das heisst dass der     Pressdruck    geringer wird,  je früher der Motor durch den Endschalter abge  schaltet wird.  



  Die Erfindung ist nicht auf das angegebene Aus  führungsbeispiel beschränkt,     sondern    sie kann in  mannigfacher Weise abgewandelt werden. So kann  z. B. an Stelle des Riemenantriebes der Motor mit  der Gewindespindel durch eine einstellbare Kupplung,  die gleichzeitig mit verstellbaren Schwungmassen aus  gerüstet sein kann, miteinander verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen unter Verwendung einer motorisch angetriebenen Gewindespindel, dadurch gekennzeichnet, dass das mittels der Gewindespindel verschiebbare Mutterstück in mindestens einem Langloch des als Druckübertragungsglied dienenden Trägers so gelagert und geführt ist, dass es nach dem Aufsetzen des mit dem Träger verbundenen Pressstempels einen Endschalter betätigt und noch einen von dem Langloch begrenzten Auslaufweg zurücklegt,
    wobei infolge des durch den Antrieb auf gebrachten Schwungmomentes ein vorher festleg- barer Pressdruck erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Verschiebung des Endschalters in der Bewe gungsrichtung des Mutterstückes einstellbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Veränderung der Schwungmasse des Antriebes ein stellbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Verschiebung des Endschalters in der Bewegungs richtung des Mutterstückes und durch Veränderung der Schwungmasse des Antriebes einstellbar ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Pressdruckes durch Veränderung des Auslaufweges des Mutter stückes einstellbar ist.
CH355286D 1956-01-07 1957-01-04 Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungsmaschinen CH355286A (de)

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