DE1007495B - Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungspressen - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen des Pressdruckes bei Verleimungspressen

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DE1007495B
DE1007495B DES46994A DES0046994A DE1007495B DE 1007495 B DE1007495 B DE 1007495B DE S46994 A DES46994 A DE S46994A DE S0046994 A DES0046994 A DE S0046994A DE 1007495 B DE1007495 B DE 1007495B
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DE
Germany
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pressure
motor
nut piece
limit switch
elongated holes
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Pending
Application number
DES46994A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Von Hacht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erzeugen des Preßdruckes bei Verleimungspressen Zum Erzeugen des für Verleimungszwecke benötigten Preßdruckes sind Einrichtungen bekannt, bei denen dieser von Hand oder durch motorisch angetriebene Gewindespindeln erzeugt wird. Der mit solchen Einrichtungen erzielte Preßdruck ist entweder von dem Aufwand menschlicher Kraft und des verwendeten Hebelarmes oder bei motorisch angetriebenen Pressen von der Größe und der Art des Aufbaues des Antriebsmotors abhängig; er ist daher nicht genau festlegbar. Dieser Mangel macht sich besonders dann bemerkbar, wenn mit derselben Presse nacheinander verschieden dicke Teile verleimt werden sollen bzw. verschiedene Drücke erforderlich sind.
  • Um diese Nachteile wenigstens teilweise zu beheben, hat man bereits vorgeschlagen, die Abschaltung des Antriebsmotors bei veränderlichen Preßgutstärken in der Endstellung (Preßstellung) infolge der beim abgebremsten Motor auftretenden erhöhten Stromaufnahme durch L'berstromrelais zu bewirken. Letzteres hat sich jedoch insbesondere bei Verwendung kleinerer Antriebsmotoren insofern als nachteilig erwiesen, als sich während des zeitlich sehr kurzen Abbremsvorganges des Motors nicht nur der Strom, sondern auch in erhöhtem :Maße der Leistungsfaktor des Motors verändert, so daß infolge des schmalen Abschaltbereiches und des Fehlens der für das eindeutige Ansprechen eines Überstromrelais erforderlichen Größen kein genauer Preßdruck eingestellt werden kann.
  • Den bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung, bei dem ebenfalls eine motorisch angetriebene Gewindespindel verwendet wird, dadurch, daß das von der Gewindespindel bewegte Mutterstück in Langlöchern des als Druckübertragungsglied dienenden, sich durch Eigengewicht absenkenden Trägers od. dgl. mittels Zapfen gelagert und geführt ist, um nach dem Aufsetzen des mit dem Preßstempel verbundenen Trägers einen Endschalter zu betätigen und zur Erzeugung eines bestimmten Preßdruckes infolge des durch den abgeschalteten Motor aufgebrachten Schwungmomentes noch einen von den Langlöchern begrenzten Auslaufweg zurückzulegen.
  • An Hand der Zeichnung werden ein Ausführungsbeispiel und weitere Einzelheiten der Erfindung näher erläutert.
  • Der Träger 1 ist durch die Stangen 2 und 3 mit der (nicht dargestellten) Preßplatte, die gleichzeitig als Elektrode ausgebildet sein kann, mechanisch verbunden, wobei diese Teile durch Eigengewicht bei entsprechend bewegtem Mutterstück 5 sich absenken können. Der Träger 1 weist mittig Langlöcher 4 auf, die zur Aufnahme und Führung der mit dem Mutterstück 5 ein einheitliches Bauteil bildenden Zapfen 6 und 7 dienen. Der Zapfen 6 ist mit einem Fortsatz 8 versehen, der bei entsprechender Lage den Endschalter 9 betätigt. Dieser Endschalter kann in Richtung des Doppelpfeiles A, d. h. in Bewegungsrichtung des Mutterstückes, räumlich eiersetzt werden. Das :Mutterstück 5 ist mit einem der Gewindespindel 10 entsprechenden Gewinde versehen und ist entsprechend der Drehrichtung der Spindel auf dieser nach oben oder nach unten verschiebbar. Die Steigung des Gewindes wird vorteilhaft so gewählt, daß sie sich etwa im Bereich der Selbsthemmung befindet. Auf der Gewindespindel ist eine Riemenscheibe 11 befestigt, die über Riemen 12 mit der Riemenscheibe 13 des Antrieb -smotars 14 verbunden ist. Das Schaltschütz 15 stellt die Verbindung mit dem Stromnetz 16 her und schaltet den Motor bei Betätigung des Endschalters 9 ab.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: \Tach dem Einschaltvorgang des Motors 14 wird mit Hilfe der sich drehenden Gewindespindel 10 das Mutterstück 5 nach dem Aufsetzen des Preßstempels so weit in den Langlöchern 4 bewegt, daß der Endschalter 9 betätigt und der Motor 14 abgeschaltet wird. Durch das Schwungmoment der sich drehenden Massen wird das Mutterstück 5 in den Langlöchern 4 bis zu deren Enden weiterbewegt und der gewünschte Preßdruck mit Hilfe der Stangen 2 und 3 auf die Preßplatte übertragen. Um den Preßdruck verändern zu können, kann man entweder die Langlöcher in ihrer Länge verändern, beispielsweise durch verstellbare Laschen. Ferner kann man den Preßdruck durch Vergrößerung der umlaufenden Massen verändern. Schließlich läßt sich der Preßdruck durch Verschieben des Endschalters 9 verändern, d. h. daß der Preßdruck geringer wird, je früher der Motor durch den Endschalter abgeschaltet wird. Die Erfindung ist nicht auf das angegebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern sie kann in mannigfacher Weise abgewandelt werden. So kann z. B. an Stelle des Riemenantriebes der Motor mit der Gewindespindel durch eine einstellbare Reibungskupplung, die gleichzeitig mit verstellbaren Schwungmassen ausgerüstet sein kann, miteinander verbunden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Erzeugen des Preßdruckes bei Verleimungspressen unter Verwendung einer motorisch angetriebenen Gewindespindel, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Gewindespindel (10) bewegte Mutterstück (5) in Langlöchern (4) des als Druckübertragungsglied dienenden, sich durch Eigengewicht absenkenden Trägers (1) od. dgl. mittels Zapfen (5, 6) gelagert und geführt ist, um nach dem Aufsetzen des mit dem Preßstempel verbundenen Trägers einen Endschalter (9) zu betätigen und zur Erzeugung eines bestimmten Preßdruckes infolge des durch den abgeschalteten Motor aufgebrachten Schwungmomentes noch einen von dem Langloch begrenzten Auslaufweg zurückzulegen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Preßdruckes durch Verschiebung des Endschalters (9) in der Bewegungsrichtung des Mutterstückes (5) und/oder durch Veränderung der Schwungmasse der beweglichen Antriebsteile, insbesondere des Antriebsmotors, einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Preßdruckes durch Veränderung des Auslaufweges des Mutterstückes (5) bzw. der Länge der Langlöcher (4) einstellbar ist.
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