CH355244A - Nicht absetzendes bituminöses Anstrichmittel - Google Patents

Nicht absetzendes bituminöses Anstrichmittel

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CH355244A
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Karl Prof Dr Krenkler
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Lechler Paul Fa
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D195/00Coating compositions based on bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

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Description


  Nicht absetzendes     bituminöses        Anstrichmittel       Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass  mit Farbpigmenten bzw. auch anorganischen pulver  förmigen Füllstoffen versehene     Anstrichmittel    eine  viel grössere Haltbarkeit ergeben als solche An  striche, welche nur aus einem     filmbildenden    Binde  mittel bestehen. Würde man eine Eisenkonstruktion  z. B. mit     Leinölfirnis    anstreichen, so wäre die Rost  schutzwirkung nur von kurzer Dauer. Wird der       Leinölfirnis    aber mit Farbpigmenten zu einer streich  fertigen Farbe gemischt und damit die Eisen  konstruktion angestrichen, dann ist die Haltbarkeit  des Anstriches um ein Mehrfaches besser.

   Dies ist  darauf zurückzuführen, dass durch die Farbpigmente  der Abbau des     Bindemittelfilms    durch Strahlungs  einflüsse und sonstige atmosphärische Einwirkungen  ausserordentlich verzögert wird. Aus diesem Grunde  werden für Rostschutzfarben heute allgemein nur  pigmenthaltige     Anstrichstoffe    verwendet.  



  Dies ist nicht der Fall bei den bituminösen An  strichstoffen. Hier ist es vielfach noch üblich, die  reinen Bindemittel, das heisst Auflösungen von Bi  tumen bzw.     Steinkohlenteerpech    in geeigneten Lö  sungsmitteln, als     Anstrichmittel    zu verwenden. Die       Steinkohlenteerpechlösungen    haben dabei den Nach  teil,     d'ass    sie     Anstrichfilme    ergeben, die unter dem  Einfluss der     Witterung    zur     Rissbildung    neigen (all  gemein bekannt als      Krokodilhaut     der Teer  anstriche).  



  Bei den     Bitumenlösungen    ist es teilweise schon  üblich geworden, anorganische Füllstoffe zu verwen  den, aber bei den     Teerpechlösungen    begegnet dies  besonderen Schwierigkeiten. Die anorganischen Füll  stoffe, also z. B. Steinmehle, Asbestpulver, Kalk  mehl u. a., haben die Eigenschaft, dass sie in diesen  bituminösen Bindemitteln besonders stark zum Ab  setzen neigen. Das hat zur Folge, dass solche An  strichmittel in kurzer Zeit einen harten Bodensatz  bilden, und dass es nur unter Schwierigkeiten möglich    ist, diesen Bodensatz wieder aufzurühren und ein  heitlich in dem     Bindemittel    zu verteilen.  



  Bei den     Bitumenlösungen    kann man sich damit  helfen, dass geeignete Schwebemittel, wie z. B. Me  tallseifen von Fettsäuren, zugegeben werden. Diese  bewirken eine wesentliche Verringerung der     Absetz-          neigung.    Bei den     Teerpechlösungen    ist dieses Pro  blem schwieriger.     Teerpechlösungen    befinden sich  -     kolloidchemisch    betrachtet - nahe an einer kri  tischen Grenze. Das     Steinkohlenteerpech    ist ein Stoff,  welcher nur schwierig in homogene Lösung ge  bracht werden kann, und nur wenige stark wirksame  Lösungsmittel vermögen das     Steinkohlenteerpech     vollkommen glatt aufzulösen.

   Werden Lösungsmittel  auch nur mit     geringfügig    verringerter Lösungsenergie  verwendet, dann treten Störungen in der Teerpech  lösung auf; dies ist daran erkennbar, dass sich die  hochmolekularen Bestandteile des Steinkohlenteer  pechs ausscheiden und in Form von griessigen Aus  fällungen in Erscheinung treten.  



  Diese Gefahr wird durch Zugabe der sonst  üblichen Schwebemittel noch vergrössert, und es ist  tatsächlich kaum möglich, eines der üblichen  Schwebemittel mit     Steinkohlenteerpechlösungen    in  ausreichender Menge zu vermischen, ohne dass  solche     Störungen    des kolloidalen Zustandes der       Teerpechlösung    auftreten.  



  Bisher hat man sich deshalb meistens damit be  holfen, die Füllstoffe ohne Zusatz von Schwebemit  teln beizugeben; aber das hat zur Folge, dass nach  verhältnismässig kurzer Zeit sich ein schwer     aufrühr-          barer    Bodensatz     bildet.    Werden solche Farben dann  mit dem auf Baustellen kaum     vermeidbaren    Mangel  an peinlicher Sorgfalt verarbeitet, dann wird zuerst  die     obenaufstehende        füllstoffarme        Teerpechlösung     und zum Schluss das unten im Gefäss befindliche  dickere Material verarbeitet, wobei das letztere dann  wegen seiner Dickflüssigkeit meistens verdünnt wird.

        Das hat aber meistens eine Ausfällung des Pechs  und damit eine Verschlechterung des     Anstrichmittels     zur Folge.  



  Im     Hinblick    auf die geschilderten Vorteile  pigmenthaltiger     Anstrichstoffe    ist deshalb die homo  gene     Verteilung    von mineralischen Füllstoffen, wie  Steinmehlen, Asbestpulver, Kalkmehl, in Stein  kohlenpechlösungen ein wichtiges Problem bei der  Herstellung solcher     Anstrichmittel.     



  Es wurde nun ein neues nicht absetzendes bitu  minöses     Anstrichmittel    gefunden, welches aus einer  einen anorganischen Füllstoff und ein Schwebe  mittel dafür     enthaltenden        Steinkohlenteerpechlösung     besteht, die als Schwebemittel Russ oder hoch  kohlenstoffhaltiges Sonderpech in solchen Mengen  enthält, dass das     Anstrichmittel        thixotrope,    sahnige  Beschaffenheit besitzt.  



  Durch dieses Schwebemittel werden die stark  zum Absinken neigenden     Füllstoffteilchen    in gleich  mässiger Verteilung gehalten. Während eine normale       Steinkohlenteerpechlösung    ein Fliessverhalten wie  z. B. ein Öl zeigt, weist eine     Steinkohlenteerpech-          lösung    mit einem Gehalt an Russ oder hochkohlen  stoffhaltigen Sonderpech von einer bestimmten  Menge an, eine sahnige Beschaffenheit auf. Dies ist  äusserlich daran erkennbar, dass beim Ausgiessen  eine solche     Steinkohlenteerpechlösung    nicht mehr  wie eine Flüssigkeit völlig glatt verläuft, sondern  stehenbleibt.

   Das Fliessvermögen wird durch den  Gehalt der Lösung an dem genannten Schwebemittel,  welches die     Steinkohlenteerpechlösung    wie ein Ge  rüst durchsetzt, behindert. Diese Wirkung wird, wie  erwähnt, erst bei bestimmtem Gehalt an Schwebe  mittel erreicht. Enthält die     Teerpechlösung    zu wenig  Schwebemittel, dann zeigt sie noch ihr normales  Fliessverhalten und lässt man ein solches Material  längere Zeit stehen, dann setzt sich das Schwebe  mittel in demselben ab und bildet eine feste Schicht  im     untern    Teil.  



  Weiter wurde gefunden, dass eine solche Stein  kohlenteerpechlösung, die so viel Schwebemittel  und anorganische Füllstoffe enthält, dass sie die er  wähnte sahnige und     thixotrope    Beschaffenheit auf  weist, nicht nur dann nicht zum Absetzen neigt,  wenn die Pechlösung wenig zum Absetzen neigende  feine Füllstoffe, wie z. B. Schiefermehl, enthält, son  dern auch andere Füllstoffe von kristalliner Be  schaffenheit, wie Quarzmehl, Schwerspat usw., die  sonst erfahrungsgemäss in     Teerpechlösungen    ausser  ordentlich leicht und hartnäckig absetzen.  



  Mit dem richtig bemessenen     Russzusatz    können  mit Steinmehl gefüllte     Steinkohlenteerpechlösungen     hergestellt werden, die auch bei längerer Lagerung  keine     Absetzneigung    zeigen. Sie erscheinen äusser  lich als steife,     pastenartige    Massen, die aber       thixotrop    sind, nach dem Umrühren in eine dick  flüssige, sahnige Konsistenz übergehen und sich in  diesem Zustand leicht verarbeiten lassen.  



  Die zum Absetzen neigenden Füllstoffe werden  erfindungsgemäss durch einen Gehalt an Russ oder    durch einen solchen an hochkohlenstoffhaltigem  Sonderpech in der     Teerpechlösung    in Schwebe ge  halten.  



  Bekanntlich enthalten.     Steinkohlenteerpeche,    je  nach den Entstehungsbedingungen, wechselnde Men  gen an sogenanntem  freiem Kohlenstoff . Dieser   freie Kohlenstoff  besteht aus wasserstoffarmen,  hochmolekularen     Kohlenwasserstoffen,    die dem Russ  ausserordentlich ähnlich und in feinster Form im  Teer und im     Steinkohlenteerpech    enthalten sind, was  sich unter dem Mikroskop ohne weiteres erkennen  lässt. Der Gehalt an solchem  freiem Kohlenstoff   ist aber im normalen     Steinkohlenteerpech    und den  daraus hergestellten     Steinkohlenteerpechlösungen    viel  geringer, als dass sich dadurch eine, wie weiter vorn  beschrieben, sahnige Beschaffenheit der Pechlösung  ergeben würde.

   Man kann aber das Steinkohlenteer  pech durch Einblasen von Luft bei höherer Tempe  ratur und durch andere geeignete, an sich bekannte  Massnahmen so verändern, dass dieser Gestalt an   freiem Kohlenstoff>> ausserordentlich zunimmt.  Nährend ein normales     Steinkohlenteerpech    nur etwa       15%         freien        Kohlenstoff>>        enthält,        enthalten        solche     Spezialpeche bis zu     5001o    an  freiem Kohlenstoff">.  Versucht man aber solche sogenannte Sonderpeche       (vgl.    G. J. P.

   Winkher, Der Steinkohlenteer und seine  Aufarbeitung, 1951, S. 214) in Lösungsmitteln, die  sonst für die Herstellung von     Teerpechlösungen    ge  eignet sind, aufzulösen, dann zeigt sich, dass es un  möglich ist, diese hochkohlenstoffhaltigen Peche  noch in homogene Lösung zu bringen; vielmehr zer  fällt das Pech beim Auflösen, und es scheidet sich  der zuerst in feinster Verteilung im Pech befindliche   freie Kohlenstoff      n    Form von griessartigen Zu  sammenballungen aus. Daran ist die Tatsache schuld,  dass sich die an und für sich feinen     Kohlenstoff-          teilchen    bei der Vermischung mit Lösungsmitteln zu  ziemlich groben     Partikelchen        zusamrnenlagern.     



  Damit ist das Material aber für anstrich  technische Zwecke wenig brauchbar, weil die damit  hergestellten Anstriche sehr uneinheitlich sind, indem  sie zahllose solcher     knötchenartiger    Zusammen  ballungen aufweisen. Auch die sahnige Beschaffen  heit, wie sie bei Zusatz einer bestimmten Menge  Russ sich einstellt, tritt hier bei der entsprechenden  Menge freien Kohlenstoffes nicht auf, weil sich die       Partikelchen    zusammenballen.  



  Man kann aber dieselbe sahnige Beschaffenheit  wie bei     Russzusatz    auch bei Auflösung entsprechen  der     kohlenstoffreicher        Sonderpeche    dadurch errei  chen, dass man die Peche nicht schmilzt und dann  mit Lösungsmitteln versetzt, wobei die Ausfällungen  auftreten, sondern dass man das Pech mahlt und das  dabei erhaltene Pechpulver kalt mit geeigneten Lö  sungsmitteln mischt. Auf diese Weise wird vermie  den, dass sich die     Kohlenstoffpartikelchen    zusam  menballen, sondern man erhält von vornherein eine  sahnige Masse derselben Beschaffenheit wie bei       Russzusatz    zu normalen     Teerpechlösungen.     



  Man könnte. nun daran denken, solche     sahnige         Auflösungen von hochkohlenstoffhaltigem Sonder  pech mit dem erwähnten mineralischen Füllstoff zu  versetzen, um auf diese Weise nicht absetzende, ge  füllte     Teerpechlösungen    zu erzeugen. Solche über  zugsmittel haben sich aber bei der Prüfung in  Praxis und Laboratorium nicht bewährt. Der Grund  liegt vor allem darin, dass diese Sonderpeche nur  noch wenig Teerharze enthalten. Bei der Herstellung  der Sonderpeche wird nämlich das im Pech ursprüng  lich enthaltene Teerharz weitgehend in sogenannten   freien Kohlenstoff  und damit in feste Stoffe um  gewandelt.

   Deshalb ist das Haftvermögen solcher  Anstriche aus Sonderpech auf dem     Untergrund     gering, und zugleich ist auch der     Zusammenhalt    des       Films    ungenügend, weil die für Haftung und Film  festigkeit verantwortlichen Teerharze in zu geringer  Menge darin enthalten sind.  



  Um diese Mängel zu beheben, ist es notwendig;  die hochkohlenstoffhaltigen Sonderpeche nicht     allein     zur Herstellung von     Teerpechlösungen    zu verwen  den, sondern statt dessen Mischungen aus Sonder  pech und normalem     Steinkohlenteerpech.    Das nor  male     Steinkohlenteerpech,    welches bedeutende Men  gen Teerharze enthält, gewährleistet dann die gute  Haftfestigkeit und gute Filmfestigkeit, während der  hohe Kohlenstoffgehalt des Sonderpechs das not  wendige Schwebemittel liefert. Man kann aber die  Verwendung von zwei Pechen dadurch umgehen,  dass man ein Pech nimmt, welches zwischen dem  normalen     Steinkohlenteerpech    und einem     üblichen     Sonderpech steht.

   Dies wird dadurch erreicht, dass  man den     Polymerisationsprozess    nicht so weit treibt  wie beim normalen Sonderpech, sondern nur so weit,  dass ein Pech entsteht, welches in seiner Zusammen  setzung einer Mischung aus normalem     Steinkohlen-          teerpech    und Sonderpech entspricht.  



  Es sind zwar bereits bituminöse     Anstrichmittel     bekanntgeworden, welchen Russ beigemengt ist. Der       Russzusatz    kann bei diesen     Anstrichmitteln    jedoch  nicht die Wirkung gemäss vorliegender Erfindung  haben, da in den bekannten     Anstrichmitteln    keiner  lei Zusatz von anorganischen Füllstoffen vorgesehen  ist. Erfindungsgemäss haben aber der Russ bzw. der   freie Kohlenstoff  des hochkohlenstoffhaltigen  Sonderpechs die Aufgabe, die anorganischen Füll  stoffe in Schwebe zu halten. Ferner sind Lackfarben  bekanntgeworden, bei denen     Rebenschwarz    als Pig  ment verwendet ist, um eine bestimmte Tönung zu  erhalten.

   Auch in diesem Fall wird der hier ange  strebte Zweck, nämlich die Bildung eines     Kohlen-          stoffgerüstes    in der     Anstrichfarbe,    nicht erreicht.  



  Hinsichtlich der anorganischen Füllstoffe hat  sich gezeigt, dass es zweckmässig ist, Steinmehle und  andere Stoffe kristalliner Beschaffenheit mit geringer  innerer Oberfläche, wie z. B. Quarzmehl,     Silizium-          karbid    usw., als Füllstoffe zu verwenden. Diese er  geben in Verbindung mit dem in der Pechlösung       suspendierten    Russ bzw.  freien Kohlenstoff , welche  beide eine sehr grosse Oberfläche aufweisen, ein       heterodisperses        Füllstoffaemisch,    das     infolge    seines    abgestuften     Teilchengrössenaufbaues    besonders gün  stige Eigenschaften aufweist.  



  Dagegen sind die sonst üblichen Füllstoffe, wie  z. B. Schiefermehl, Asbestpulver usw., welche meist  eine grosse innere Oberfläche besitzen, weniger ge  eignet, weil sie zuviel Bindemittel aufsaugen und  deshalb     schlechthaftende    und spröde Anstriche  geben.  



  <I>Beispiele</I>  1. 85 Teile einer Auflösung von     normalem          Steinkohlenteerpech    des     Erweichungspunktes    70  C  (bestimmt nach     KuS)    in Schwerbenzol, bestehend  aus 55 Teilen Pech und 45 Teilen Schwerbenzol, wer  den mit 15 Teilen Gasruss intensiv gemischt. Diese  Masse wird im Verhältnis von 2 Teilen     Pechlösung-          Russgemisch    mit 1 Teil feingemahlenem Silizium  karbid gemischt. Man erhält ein     Anstrichmittel    von       thixotroper,    sahneartiger Beschaffenheit.

   Während       Siliziumkarbid    in normalen     Steinkohlenteerpech-          lösungen    schnell zum Absetzen neigt, bleibt es hier  dauernd in guter Verteilung.  



  2. 20 Teile geblasenes Sonderpech des Er  weichungspunktes 130  C werden zu einem feinen  Pulver gemahlen und in einer Mischvorrichtung     in     5 Teilen     Anthracenöl    und 20 Teilen Schwerbenzol  gelöst. Man erhält eine steife, sahneartige Paste.  Ausserdem werden 30 Teile übliches Steinkohlen  teerpech des     Erweichungspunktes    70  C geschmolzen  und in heissflüssigem Zustand mit 5 Teilen     Anthra          cenöl    und 25 Teilen Schwerbenzol gemischt. Man  erhält eine homogene     Teerpechlösung.    Beide Pech  lösungen werden gemischt.  



  70 Teile des erhaltenen Gemisches aus Sonder  pechlösung und normaler     Steinkohlenteerpechlösung     werden mit 30 Teilen feingemahlenem Quarzmehl  gemischt. Man erhält ein Material von     thixotroper,     sahneartiger Beschaffenheit, das auch bei langer La  gerung nicht zum Absetzen neigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Nicht absetzendes, bituminöses Anstrichmittel, bestehend aus einer einen anorganischen Füllstoff und ein Schwebemittel dafür enthaltenden Stein- kohlenteerpechlösung, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Schwebemittel Russ oder hochkohlenstoff- haltiges Sonderpech in solchen Mengen enthält, dass das Anstrichmittel thixotrope, sahnige Beschaffen heit besitzt.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Anstrichmit- tels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das als Schwebemittel verwendete hochkohlen- stoffhaltige Sonderpech gemahlen und auf kaltem Wege in einem Lösungsmittel gelöst wird. UNTERANSPRUCH Anstrichmittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es als Füllstoff kristallines Steinmehl enthält.
CH355244D 1956-10-01 1956-10-01 Nicht absetzendes bituminöses Anstrichmittel CH355244A (de)

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