CH353136A - Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes und nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht - Google Patents

Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes und nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht

Info

Publication number
CH353136A
CH353136A CH353136DA CH353136A CH 353136 A CH353136 A CH 353136A CH 353136D A CH353136D A CH 353136DA CH 353136 A CH353136 A CH 353136A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light
sep
diffusing layer
glass object
glass
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willem Haayman Pieter
Hendricus Janssen Gerardus
Cornelis Van Der Linden Petrus
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH353136A publication Critical patent/CH353136A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/34Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions
    • C03C17/3411Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials
    • C03C17/3429Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials at least one of the coatings being a non-oxide coating
    • C03C17/3447Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials at least one of the coatings being a non-oxide coating comprising a halide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/34Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions
    • C03C17/3411Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials
    • C03C17/3429Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials at least one of the coatings being a non-oxide coating
    • C03C17/3494Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials at least one of the coatings being a non-oxide coating comprising other salts, e.g. sulfate, phosphate

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description


      Verfahren        zum        Anbringen    einer     lichtstreuenden    Schicht auf der Oberfläche  eines Glasgegenstandes       und    nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer     lichtstreuenden    Schicht    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Ober  fläche von Glasgegenständen, z. B. auf der Innen  wand elektrischer Glühbirnen, um     unerwünschtes     Durchscheinen des Glühkörpers zu verhindern.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, zu diesem  Zweck Metalle, deren Oxyde ausser einer starken  lichtstreuenden Wirkung eine geringe Lichtabsorption  aufweisen, zu verbrennen und den entstandenen       Metalloxydrauch    auf einer     Glasoberfläche    niederzu  schlagen. Ausser Magnesium kommen dafür haupt  sächlich Legierungen mit einem hohen Magnesium  gehalt, z. B. 90     Mg-10    Al, 95     Mg-5        Si    und der  gleichen, in Betracht.  



  Die Niederschläge von     Metalloxydrauch    haften im  allgemeinen wenig an Glas. Eine vorhergehende  Mattierung des Glases ergibt eine nur     einigermassen     bessere Haftung.  



  Gemäss älteren Vorschlägen ergibt sich eine  wesentlich bessere Haftung dieser Niederschläge,  wenn das Glas vorher mit     gasförmigen    Oxydations  produkten von Schwefel oder Phosphor oder mit  gasförmiger Salzsäure behandelt wird.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren  zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der  Oberfläche eines Glasgegenstandes durch Verbren  nung von Metallen, insbesondere Magnesium oder       Magnesiumlegierungen,    wobei der entstehende     Metall-          oxyd-Rauch    sich in feiner Verteilung auf der Glas  oberfläche ablagert, und ist dadurch gekennzeichnet,  dass vor dem Anbringen der     Metalloxydschicht    eine  hygroskopische Metallverbindung mittels einer Lö  sung oder durch Verdampfen auf der Glasoberfläche  angebracht wird.

      Auf diese Weise entsteht eine sehr gute     Haftung     der     Metalloxydschicht    an der     Glasoberfläche,    die sich  auch behauptet, wenn     z.B.    ein     Glühlampenkolben    in  dieser Weise auf der Innenseite behandelt und     dann     erst zu einer Glühlampe verarbeitet wird.  



  Unter einer hygroskopischen Metallverbindung  wird hier eine Metallverbindung verstanden, die in  Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von     maximal     80 % bei Zimmertemperatur zerfliessen kann.  



  Beispiele solcher Stoffe sind     LiOH,        K,C03    und  verschiedene     Halogenide,    z. B.     LiCI,        ZnC12,        MgC12,          CaC12.    Indem die Glasoberfläche mit einer     wässrigen     Lösung dieser Stoffe in Berührung gebracht wird,  können sie einfach angebracht werden. Der Gehalt  der Lösung ist von geringer Bedeutung für die Haf  tung. Lösungen mit einem Gehalt von einigen Pro  zenten, z. B.     5,010,    bis zur Sättigung sind     anwendbar,     da bereits eine dünne Haut der hygroskopischen Ver  bindung die verlangte, verbesserte Haftung herbeiführt.  



  Einige der     erwähnten    hygroskopischen Stoffe, z. B.       LiCl    und     ZnC12,    sind ausreichend     flüchtig,    damit sie  als solche aufgedampft werden können und andere,  z. B.     LiOH    und     K.C03,    zersetzen sich bei Verdamp  fung, wobei Niederschläge aus     Alkalioxyden    ent  stehen.  



  Die     Erfindung    hat den Vorteil, dass es einfacher  ist, mit Lösungen zu arbeiten als mit Dämpfen von  Salzsäure und Oxydationsprodukten von Schwefel  und Phosphor. Weiter unterscheidet sich die Erfin  dung vorteilhaft von dem bekannten Verfahren, da  die Dämpfe von Salzsäure und von Schwefel- und  Phosphoroxyden bedeutend korrosiver sind als die  gemäss der Erfindung angewandten Metallverbindun  gen.      Zweckmässig werden die gemäss der Erfindung  zu behandelnden     Glasoberflächen    ausserdem durch  Ätzen lichtstreuend gemacht. Durch Ätzen wird  praktisch ohne Erhöhung der Lichtabsorption bereits  eine wesentliche Lichtstreuung herbeigeführt. Es kann  in diesem Falle eine dünnere, also weniger Licht ab  sorbierende     Metalloxydschicht    genügen.  



  Das Metalloxyd kann dadurch auf der Glasober  fläche angebracht werden, dass das Metall in einem  kurzen Abstand von derselben verbrannt wird. Die  Verbrennung kann dabei dadurch eingeleitet werden,  dass das Metall in einen Behälter aus hochschmelzen  dem Metall z. B. Wolfram     eingeführt    und durch  Strom erhitzt wird. Es kann dazu auch Hochfrequenz  erhitzung angewandt werden, in welchem Falle das  zu verbrennende Metall in einen Quarzbehälter einge  führt werden kann. Die Stärke der lichtstreuenden  Schicht kann durch die Wahl der Metallmenge und  des Abstandes des Verbrennungsortes von der Glas  oberfläche geregelt werden.  



  In der nachfolgenden Tabelle ist eine Anzahl  Beispiele von wässerigen Lösungen angegeben, die zur  Verbesserung der Haftung einer lichtstreuenden       Metalloxydschicht    in Glühlampen verwendet werden  können. Sie wurden alle für Glühlampen von 60 W  angewandt. Die Kolben wurden durch Ätzen im  Innern mattiert und     hernach    gewaschen. Darauf  wurde eine der angegebenen Lösungen in den Kolben  eingegossen und nach Ausschütten der Flüssigkeit  wurde der Kolben in Luft getrocknet, so dass eine  dünne Haut des hygroskopischen Stoffes zurückblieb.  



  Darauf wurden 150 mg Magnesium im Kolben,  welcher einen Durchmesser von 60 mm aufwies, ver  brannt, wobei zusätzliche Luft eingeführt wurde.  



  In der Tabelle ist die Anzahl Lumen pro Watt  und die Lebensdauer in Stunden von den auf die  genannte Weise     mit    der lichtstreuenden Schicht  versehenen     Glühlampen    angegeben. Zum Vergleich  sind diese Werte für gleiche Glühlampen ange  geben, deren Kolben nur durch Ätzen mattiert  waren und für Lampen, deren mattierte Kolben mit  einer lichtstreuenden     SiO2-    Schicht versehen waren,  die durch Verbrennung von     Äthylsilikat    erhalten  wurde. Die Stärke der     Si02    Schicht ist, ähnlich wie    die der     Mg0-Schichten,    derart gewählt, dass ein  Durchscheinen des Glühkörpers gerade verhütet wird.

    
EMI0002.0012     
  
    Haftmittel <SEP> Lm/W <SEP> Lebensdauer
<tb>  10% <SEP> LiOH-Lösung <SEP> 11,0 <SEP> 1200
<tb>  5 <SEP> % <SEP> ZnC12 <SEP> Lösung <SEP> 10,0 <SEP> 1240
<tb>  5 <SEP> % <SEP> MgCl2 <SEP> Lösung <SEP> 10,25 <SEP> 1180
<tb>  3 <SEP> "/o <SEP> CaClz <SEP> Lösung <SEP> 10,30 <SEP> <B>1380</B>
<tb>  Si02 <SEP> Schicht <SEP> 10,0 <SEP> 1040
<tb>  geätzter <SEP> Kolben <SEP> <B>11,25</B> <SEP> 1105       Aus dem Vergleich der Werte für die     Lm/W     der Glühlampen mit der lichtstreuenden Schicht nach  der Erfindung mit denen der Lampen mit einer licht  streuenden Schicht aus     SiOe"    die durch Verbrennung  von     Äthylsilikat    erhalten wurde, und von Lampen,  deren Kolben nur geätzt ist, ergibt es sich,

   dass die  Lichtabsorption bei den Lampen nach der Erfindung  gering und meistens niedriger ist als bei den Lam  pen mit der     Si0z    Schicht. Es ergibt sich ausserdem,  dass die Lebensdauer der Glühlampen nach der Er  findung am günstigsten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes durch Verbrennung eines Metalles, wobei der ent stehende Metalloxyd-Rauch sich auf der Glasober- fläche in feiner Verteilung ablagert, dadurch gekenn zeichnet, dass vor dem Anbringen der Metalloxyd schicht eine hygroskopische Metallverbindung mittels einer Lösung oder durch Verdampfung auf der Glas oberfläche angebracht wird. Il. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glasoberfläche vor dem An bringen der hygroskopischen Metallverbindung durch Ätzen mattiert wird.
CH353136D 1955-12-08 1956-12-06 Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes und nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht CH353136A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL353136X 1955-12-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH353136A true CH353136A (de) 1961-03-31

Family

ID=19785119

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH353136D CH353136A (de) 1955-12-08 1956-12-06 Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes und nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH353136A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE720713C (de) Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1564398C3 (de) Kathodenstrahlröhrenkolben
DE1932843A1 (de) Elektrische Umwandlungsvorrichtung mit sphaeroidischen Leuchtstoffen
DE661817C (de) Verfahren zur Erhoehung der Widerstandsfaehigkeit von Glas gegen Alkalimetalldaempfe
AT200661B (de) Verfahren zur Anbringung lichtstreuender Schichten
CH353136A (de) Verfahren zum Anbringen einer lichtstreuenden Schicht auf der Oberfläche eines Glasgegenstandes und nach diesem Verfahren erhaltener Glasgegenstand mit einer lichtstreuenden Schicht
US4446048A (en) Luminescent materials
US3424605A (en) Lamp phosphor adherence
DE1026929B (de) Verfahren zum Aufbringen lichtstreuender Schichten auf Glasoberflaechen
US2219899A (en) Binder for making luminescent screens
DE2058296A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes
DE587715C (de) Elektrische Gluehlampe oder Leuchtroehre mit einem fuer sichtbare und auch ultraviolette Strahlen durchlaessigen Glasgefaess
DE937489C (de) Verfahren zum Aufbringen lichtstreuender Schichten auf Glasoberflaechen
DE615315C (de) Fluoreszenzschirm fuer Entladungsroehren, insbesondere fuer Braunsche Roehren
DE977222C (de) Verfahren zur Herstellung eines Lichtzerstreuung und Getterwirkung hervorrufenden UEberzuges auf der Innenseite eines Kolbens einer elektrischen Gluehlampe
DE850656C (de) Verfahren zur Herstellung eines fluoreszierenden UEberzuges
DE696889C (de) Elektrische Entladungslampe mit Gas- oder Metalldampffuellung und Leuchtstoffschicht
DE817344C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Gluehlampen mit lichtstreuendem Innenueberzug
DE962096C (de) Elektrische Gluehlampe mit einem auf der Innenwandung mit einer Schicht aus pulverfoermigem, lichtstreuendem Material versehenen Kolben
DE877802C (de) Verfahren zur Anbringung eines lichtstreuenden Belags
DE937490C (de) Verfahren zum Aufbringen lichtstreuender Schichten auf Glasoberflaechen
DE529983C (de) Elektrische Metalldrahtgluehlampe
AT233635B (de) Verfahren zum Verbessern der Haftung eines auf einem Träger befindlichen körnigen Materials mit Hilfe von Siliziumdioxyd
DE1589169C (de) Verfahren zur Beschichtung eines Kolbens einer Leuchtstofflampe mit Leuchtstoff
AT142849B (de) Verfahren zum Einbringen lumineszierender Stoffe in elektrische Entladungsgefäße.