CH353064A - Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen - Google Patents

Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen

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CH353064A
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CH
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remote control
pulse
lever
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Hauri Paul
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Landis & Gyr Ag
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    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


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    Fernsteuerempfänger      für      tonfrequente      Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen      Zentralfernsteueranlagen   - auch    Rundsteueran-      lagen   genannt - dienen bekanntlich    dazu,   von einer Kommandostelle aus über das elektrische    Energie-      Verteilnetz   Schaltbefehle an alle Verbraucherstellen des Netzes senden zu können, sei es zur    Tarifumsteue-      rung   von Zählern, sei es zur Ein- und Ausschaltung von Verbrauchern, z. B. Boilern, Öfen, Strassenbeleuchtung usw. oder zur Steuerung von    Schaltern.   



  In bekannter Weise werden hierzu an der Kommandostelle von einem Sender tonfrequente Impulse auf das Netz gegeben, und die zu    steuernden   Stellen weisen Empfänger auf, welche auf vorbestimmte Kommandos ansprechen und die vorgesehenen Schaltfunktionen durchführen. Unter den verschiedenen bekannten    Zentralfernsteuersystemen   beruhen die gebräuchlichsten auf dem    Zeitintervallverfahren.   Bei diesem werden einem Startimpuls auf der Zeitachse eine Folge von Befehlsimpulsen    zugeordnet.   Diese werden im allgemeinen erzeugt durch einen Synchronwähler als Geber, welcher in bekannter Weise über eine    Tonfrequenz-Sendeanlage   auf das zu    steuernde      Energieübertragungsnetz   arbeitet.

   Die Empfänger sind im allgemeinen mit der Netzfrequenz synchron laufende Wähler, deren elektrisch oder mechanisch gesteuerte Befehlskontakte    kongruent   den Kontakten des Synchrongebers zugeordnet sind. 



  1m Zuge dieser    Zeitintervallverfahren   ist es bekannt, nebst der Verwertung    unmittelbar   synchron zugeordneter, sogenannter Direktbefehle    Impuls-      kombinationsgruppen   für Sonderbefehle zu verwenden. 



  Es sind zahlreiche Einrichtungen bei den Empfangsgeräten zur Auswertung solcher Impulskombinationen vorgeschlagen und ausgeführt worden, die hier als bekannt vorausgesetzt werden. Diese bekannten Kombinationsempfänger zeichnen sich dadurch aus, dass sie entweder eine    zusätzliche   Zahl von Kombinationsrelais und eine dementsprechende Komplikation und Vielgestaltigkeit des Schaltschemas aufweisen oder aber dass bei sogenannten mechanischen Empfängern durch umständliche, vielgestaltige Verdrahtungsmassnahmen oder durch eine Komplikation der Konstruktion des Grundempfängers bzw. des    Normalempfängers   die Bewerkstelligung von Kombinationsbefehlen erkauft wird.

   Es ist dementsprechend für die Praxis der    Ver-      wertung   von    Kombinationsimpulsbefehlen   von grosser Bedeutung, eine Lösung zu    finden,   die einerseits die Verwendung von Kombinationsrelais vermeidet, die anderseits keine    vielfältigen,   den verschiedenen Codes entsprechenden Verdrahtungen benötigt und die auch keine    konstruktive   Komplikation der Mechanik des Normalempfängers für Direktbefehle erfordert, eine Lösung also, die es gestattet, einen Normalempfänger für Direktbefehle in einfacher Weise mit ergänzenden Mitteln auszurüsten, die es    ermöglichen,

     die Auswertung der zahlreichen    Impulskombinationscode   zu Steueroperationen in    einheitlicher   Weise zu    bewerk-'      stelligen.   



  Die vorliegende Erfindung    betrifft   deshalb einen    Fernsteuerempfänger   für tonfrequente    Netzüber-      lagerungs-Zentralfernsteueranlagen,   der nach dem    Synchronwählerprinzip   arbeitet, bei dem über einen für die Steuerfrequenz selektiven    Eingangskreis   und über ein diesem zugeordnetes Impulsrelais    mit      Hilfe   eines Synchronwählers einem Startimpuls    zeitlich   zugeordnete Befehlsimpulse zu Steueroperationen verarbeitet werden, welcher    Empfänger   dadurch gekennzeichnet ist, dass ein mechanisches    Stellschloss   als sogenannter Gruppenzusatz vorgesehen ist,

   welcher mehrere aus durch die    Synchronwählerachse   angetriebenen Steuernocken, einen durch einen Impulsmagneten betätigten, um eine Achse schwenkbaren    Schlossstellhebel,   einen    Impulscodeschlüssel   als 

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 relativ zum Schloss bewegliches    Codepassstück   und einen durch diesen    Impulscodeschlüssel      betätigten,   in den    Hauptarbeitsstrompfad   der    Steuerimpulse   gelegten    Seriekontakt   aufweist, das Ganze derart, dass bei aus dem Netz eintreffenden,

   mit einem gewählten Codeschlüssel übereinstimmenden Steuerimpulsen der    Seriekontakt   geschlossen wird und damit den    Hauptarbeitsstrompfad   für die Verarbeitung weiterer eintreffender Befehlsimpulse zu Steueroperationen freigibt. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei vorerst anhand der    Fig.   1 und 2 im    grundsätzlichen   erläutert. Die    Fig.2   zeigt das Schaltschema des Synchronempfängers, der mit elektrischen Kippschaltern 3, 4 arbeitet. Die dem Netz N überlagerten Steuerimpulse werden durch einen selektiven Eingangskreis R, C, der auf die Steuerfrequenz abgestimmt ist, ausgesiebt, derart, dass mit Hilfe eines Relaiskontaktes    r   des Relais R der stark ausgezogene    Hauptverarbeitungsstrompfad   für die Steuerimpulse zur Betätigung der Steuerschalter getastet wird. Selektive    Eingangskreise   sind in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden, z. B. auch solche mit    Ver-      stärkerelementen,   Schwingzungen usw.

   Im Beispiel der    Fig.2   ist die    Induktivität   des    Impulsrelais   R selber Bestandteil des selektiven Eingangskreises, der zu einem auf die Steuerfrequenz    abgestimmten   Serieresonanzkreis R, C ausgebildet ist. Der Empfänger funktioniert in bekannter Weise derart, dass der Synchronmotor S des Synchronwählers W durch einen Startimpuls so    (Fig.   1) zum Anlaufen gebracht wird und dass sich die Drehung mit Hilfe eines Nockens n und eines zugeordneten Kontaktes s über eine volle Umdrehung aufrechterhält.

   Die nachfolgend eintreffenden Steuerimpulse bewirken dann Stromimpulse im dick gezeichneten    Hauptverarbeitungsstrompfad,   sofern dieser Pfad mit Hilfe des Wählerarmes w und mit Hilfe der Kipprelais    K3,   K4 . . . geschlossen ist. 



  Die    Fig.   1 zeigt ein beispielsweises Impulsdiagramm, bei dem die ersten fünf Einzelimpulse    g1,      g.=,      g3,      g4   und    g;   als Kombinationsimpulse vorgesehen sind. Diesen Kombinationsimpulsen sollen des weiteren die Doppelkommandos 1 und 2 mit ihren    Ein/Aus-Stellungen   E, A zugeordnet werden. Die Doppelkommandos 3, 4 ... usw. sollen der Durchführung normaler Direktbefehle dienen. Die    Signie-      rung   + bedeutet  Impuls , die Signierung 0 bedeutet < :Kein    Impuls .   Die fünf Kombinationsimpulse ermöglichen 25 = 32 Kombinationsgruppen.

   Da jeder dieser Gruppen die ersten beiden Doppelkommandos zugeordnet werden sollen, ergeben sich also 2 X 32    =   64    Kombinations-Doppelkommandos   plus die verbleibenden Direktkommandos 3, 4 ... 



  Es ist nun ein mechanisches    Stellschloss      GZ   als Gruppenzusatz vorgesehen, das .an die Synchronwählerachse a angekoppelt wird, wobei die Synchronachse    a   als Zeitelement dient für Steuernocken, die sich im    Innern   des    Stellschlosses   befinden. Ferner ist ein Impulsmagnet G vorgesehen, der einen    Schloss-      stellhebel   U des Gruppenzusatzes    GZ   betätigt.

   Wie    in   der    Fig.2   ebenfalls nur im grundsätzlichen angedeutet, befinden sich im    Stellschloss   ein mechanisches Codeelement, das einem    vorgeschriebenen,   gewünschten Impulscode    g"   g."    g3,      g4   und    g.   bzw. gemäss    Fig.   1 dem Beispiel 4- 0 + + 0 entspricht.

   Treffen beim Empfänger die Impulse entsprechend einem solchen Code ein, so wird mit Hilfe des Impulsmagneten G der    Schlossstellhebel   U    konform   betätigt, wodurch dann bei richtigem Code eine Bewegung des Hebels V erfolgt, wobei der in den    Hauptarbeitsstrom-      pfad   geschaltete    Seriekontakt      gz   geschlossen wird und damit über die Kipprelais    K1,   K., die Steuerschalter 1 und 2 für die Durchführung von zugeordneten Steueroperationen freigibt. Beim Beispiel der    Fig.   2 sind die den Gruppenimpulsen    9l   ...    9.3   entsprechenden Segmente frei bzw. werden in der Praxis nicht montiert. 



  Der    Seriekontakt      gz   an der Stelle 22, 23 kann an sich gleichwertig an einer beliebigen Stelle des    Hauptverarbeitungs-Strompfades   der Steuerimpulse eingeschaltet werden. Wenn er jedoch an der Stelle 24, 25, wo der    Hauptverarbeitungsstrompfad   ein Bestandteil des selektiven Eingangskreises ist, eingefügt wäre, müsste während der Durchgabe der Kombinationsgruppe der Kontakt    gz   überbrückt werden. Dies würde zweckmässig, wie strichliniert angedeutet, mit Hilfe eines    Nockens   Q und eines beigeordneten Kontaktes q bewerkstelligt. 



  Es ist leicht einzusehen, dass es für den Einsatz und die Arbeitsweise des Gruppenzusatzes    GZ   keinen prinzipiellen Einfluss hat, ob der Empfänger einer vom Typus mit elektrischen Befehlsschaltern oder einer vom Typus mit mechanischen Schaltern ist. Die letzteren sind ja bekanntlich derart ausgeführt, dass z. B. ein auf dem Wählerarm w befestigter Magnet M    (Fig.   3), der in den    Hauptarbeitsstrompfad   geschaltet ist, mittels eines Bolzens b die synchron zugeordneten Schalter mechanisch betätigt, wie es in sinngemässer Abwandlung aus der    Fig.   2 in der    Fig.   3 angedeutet ist.

   Bei anderen mechanischen Empfängern    bewirkt   ein in den    Hauptarbeitsstrompfad   geschalteter Magnet A eine    Axialbewegung   der    Syn-      chronwählerachse   a, wodurch der Wählerarm w die synchron zugeordneten Befehlsschalter mechanisch betätigt. Auch in diesem Fall kann der beschriebene Gruppenzusatz    GZ   in einfacher Weise verwendet werden. 



  Die    Fig.   5 zeigt ein Ausführungsbeispiel des genannten Gruppenzusatzes    GZ.   Dem Beispiel sind Kombinationsgruppen zu fünf Impulselementen zugrunde gelegt. Die Ausführungen gelten indessen sinngemäss für eine beliebige andere    Elementenzahl.   Der Gruppenzusatz ist in einem Gehäuse M montiert, von dem in der    Figur   der Übersichtlichkeit halber nur die Rückwand gezeichnet ist. 



  Auf der von der    Synchronwählerachse   angetriebenen Welle a sitzen fest die Steuernocken    n1,      n.'   . .    n..   Der Antriebshebel e des Impulsmagneten G ist nur durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Er wirkt auf den um eine Achse    a1   schwenkbaren Schloss- 

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    stellhebel   U. Um die gleiche Achse    a1   ist drehbar angeordnet ein    Impulscodeschlüsselträger   T mit einem    Codepassstück   P. 



  Der    Schlüsselträger   T wirkt direkt auf den in den    Hauptarbeitsstrompfad   gelegten    Seriekontakt      gz.   Auf einer Achse d sind des weiteren gegen    Nullstell-      federn      f1,   f, . . .    f;;   schwenkbare Codestellhebel    cl,      c2   ...    c5   angeordnet. Mit dem    Schlossstelihebel   U fest verbunden sind die    Schlossarretierungsfedern      F1,      F,,   . . . F..

   Die Codestellhebel    cl,      c2   ...    c5   sind versehen mit Steuernasen .st, mit    Arretiernasen   b und mit    Tastnasen      ta.   Auf der Achse d ist des weiteren ein schwenkbarer Nullstellhebel m angeordnet, der durch den auf der Synchronwelle a sitzenden    Nullstellnocken      n.   betätigt wird. Das auf dem Schlüsselträger T sitzende    Codepassstück   P ist mit Codelöchern h, 1, . . .    l5   versehen. Der Schlüsselträger T wird seinerseits durch eine Feder L nach oben gedrückt.

   Der Schlüsselträger wird entgegen dieser Federkraft    arretiert   entweder durch einen auf der Synchronwelle a festsitzenden Codenocken    n,.   oder durch die Codestellhebel    cl,      c.=   . . .    c5.   Die    Stellfeder   L des Schlüsselträgers ist in der    Fig.   5 mit    Hilfe   eines Kontaktpaketes K direkt als Teil des    Seriekontaktes      gz   ausgebildet. 



  Die Funktionsweise ist folgende: Beim Eintreffen eines    Steuerimpulsdiagrammes,   beispielsweise gemäss    Fig.   l , beginnt der Synchronwähler in bekannter Weise mit Hilfe des    Startimpules   so zu drehen. Konform beginnt die mit dem Synchronwähler gekuppelte Synchronwelle a zu drehen. Den    Gruppenimpulsen   zugeordnet drehen die um die    Impulsintervallteilun-      gen   versetzten    Steuernocken   nj, n, . . . n5. Diese schwenken hierbei der Reihe nach- mit Hilfe der Steuernasen st die Codestellhebel    cl,      c2...      c5   entgegen den Federn    f1,      f.2   ...    f5   im    Gegenuhrzeigersinn   aus.

   Hierbei wird durch den Codenocken    n"   der Schlüsselträger T nach unten gedrückt. 



  Die ausgeschwenkten Hebelstellungen sind synchron den Gruppenimpulsen    g1,   g. . . g5 zugeordnet. Trifft ein    Gruppenimpuls   ein, so wird mit Hilfe des Impulsrelais G über den Hebel e der    Schlossstellhebel   U im    Gegenuhrzeigersinn   um die Achse    a1   ge- schwenkt. Hierbei werden die    Schlossarretierfedern      F1,      FZ   ...    F5   nach oben gedrückt. Im allgemeinen werden sie hierbei von den unteren Flanken der    Arre-      tiernasen   b der Codestellhebel gehemmt.

   Trifft aber ein Gruppenimpuls übereinstimmend mit der entsprechenden ausgeschwenkten    Codestellhebelposition   überein, dann drückt die entsprechende Feder F auf die obere Flanke der    Arretiernase   b des Codestellhebels durch und arretiert denselben gegen das    Zurückschwenken   im Uhrzeigersinn. In der    Fig.   5 ist der entsprechende Zustand gezeichnet für den Fall, dass der Gruppenimpuls    g3   eingetroffen ist. Dies    trifft      ebenfalls   zu für den Gruppenimpuls    g1,   ebenso für den Gruppenimpuls g4, dessen Codestellhebel aber der Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung herausgebrochen ist.

   Nach Durchgabe der    Kombinations-      impulsgruppe   gibt der Codenocken    n,   den Schlüsselträger T für eine Schwenkbewegung im Gegenuhr-    zeigersinn   frei. Stimmen die Codelöcher    1l,   12 ... 15 des    Passstückes   P mit den Stellungen der    Tastnasen      ta   überein, so schwenkt der Schlüsselträger T so weit ein, dass der    Seriekontakt      -z   geschlossen wird. Stimmt die Stellung der Codelöcher    mit   der Stellung der    Tastnasen   nicht überein, so wird der Schlüsselträger am Einschwenken bis zur Schliessung des Kontaktes    gz   verhindert. Nach einer bestimmten Zeit, z.

   B am Schluss eines Wählerumlaufes, wird mit Hilfe des Nullnockens    n.   der    Nullstellhebel   na im    Gegenuhrzeigersinn   ausgeschwenkt. Sämtliche Codestellhebel    cl,      c2   ...    c5   werden hierbei derart weit ausgeschwenkt,    d'ass   die auf den oberen    Flanken   der    Arretiernasen   b    festgehaltenen      Federn   auf den Anschlag an    zurückfallen.   Es fallen dann mit dem    Nullstellhebel   m auch die Codestellhebel zurück, und die ganze Einrichtung befindet sich wieder in der Nullage. 



  In der    Fig.   5 ist das    Codepassstück   P als. Platte gezeichnet mit dem beispielsweisen Code gemäss der    Fig.   1, + 0 + + 0. Für einen anderen Code kann diese Platte entsprechend ausgewechselt werden. Es ist aber ganz besonders    vorteilhaft,   dass das Codebild unmittelbar eingestellt werden kann. 



  Die    Fig.   6 zeigt ein Beispiel, bei dem das Codepassstück mit verstellbaren    Schiebern      Schl,      Sch2   . . .    Sch,   ausgerüstet ist. Aus der Zeichnung ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch    Links-   oder Rechtsstellungen der Schieber jedes beliebige    Lochbild   für die Codestellhebel eingestellt werden kann. Die eingezeichnete Stellung 0 entspricht dem Status  kein Impuls , die eingezeichnete    Stellung   + entspricht dem Status  Impuls . Dazwischen ist noch eine Stellung 
 EMI3.112 
 vorgesehen. In dieser Stellung ist das 
 EMI3.113 
 Codeloch so gelagert, dass der Codestellhebel sowohl beim Status  Impuls  als auch beim Status  kein Impuls  durchstossen kann.

   Diese    Null-Plus-Stellung   ist für Fälle interessant, wo man für    bestimmte   verschiedenartige Gruppen eine teilweise gemeinsame    Dberdeckung   erzielen will. 



     Fernsteuerempfänger,   die    mit   einem beschriebenen    Stellschloss      GZ   als sogenanntem Gruppenzusatz ausgerüstet sind, bieten grosse Vorteile. Der Gruppenzusatz ist in der beschriebenen Form als Stellschloss    ein   kompaktes, verhältnismässig kleines Bauelement, das in einfacher Weise in jedem    Direkt-      befehls-Normalempfänger   einmontiert werden kann; dies lediglich dadurch, dass die Synchronwelle a mit der    Synchronwählerachse   des Empfängers gekuppelt wird und dass der    Schlossstellhebel   U vermittels eines Hebels e an dem    Impulsmagneten   G angekuppelt wird. 



  In den    Fig.   1 bzw. 5 ist ein Kombinationscode von    fünf      Gruppenimpulselementen      zugrunde   gelegt. Diese ermöglichen 25 - 32 Gruppen, wie anhand der    Fig.   2 beschrieben; werden diesen je zwei Doppelkommandos zugeordnet, so gewinnt man also mit Hilfe des    Gruppenzusatzes   64    Kombinations-Doppel-      kommandos,   welche, wie am Beispiel der    Fig.   6 be- 

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 schrieben, bei jedem Empfänger beliebig durch    An-      derung   einiger    Schieberstellungen   eingestellt werden    können.   Baut man beispielsweise den    Gruppenzusatz   für acht Kombinationsimpulse aus,

   so wird die Einstellung von 28 - 256    Gruppen      ermöglicht.   Ordnet man diesen 256    Gruppen,   ähnlich wie anhand der    Fig.2   geschildert,    beispielsweise   fünf Doppelkommandos zu, so ergibt das 5 X 256 = 1280    Kom-      binations-Doppelkommandos.   Diese 1280 Doppelkommandos können in jedem Normalempfänger, der mit einem analog dem    beschriebenen   ausgebildeten Gruppenzusatz    GZ   ausgerüstet ist, in einfachster Weise nach Wunsch eingestellt werden. Die verbleibenden    Direktbefehls-Doppelkommandos   des Impulsprogrammes, die den    Gruppen   nicht zugeordnet sind, werden in bekannter Weise, z.

   B. mit Hilfe von drehbaren    Nockenscheiben,   eingestellt. 



  Der beschriebene Empfänger, der in wirtschaftlicher und konstruktiv einfacher Weise die Erhöhung der Befehlszahlen und die    Codierung   von Schaltbefehlen ermöglicht, ist geeignet, der Praxis der    Kombina-      tionsimpulstechnik   innerhalb    des      Zeitintervallver-      fahrens   in der    Netzüberlagerungstechnik   weitere und umfassendere Anwendungsgebiete zu erschliessen, als das bisher möglich war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüber- lagerungs-Zentralfernsteueranlagen, der nach dem Synchronwählerprinzip arbeitet, bei dem über einen für die Steuerfrequenz selektiven Eingangskreis (R, C) und über ein diesem zugeordnetes Impulsrelais (R) mit Hilfe eines Synchronwählers (S, a) einem Startimpuls (So) zeitlich zugeordnete Befehlsimpulse zu Steueroperationen verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein mechanisches Stellschloss als sogenannter Gruppenzusatz (GZ) vorgesehen ist, welcher Gruppenzusatz mehrere durch die Synchronwählerachse (a) angetriebene Steuernocken (n1,
    n, . . .), einen durch einen Impulsmagneten (G) betätigten, um eine Achse (a1) schwenkbaren Schlossstellhebel (U% einen Impulscodeschlüssel als relativ zum Schloss bewegliches Codepassstück (P) und einen durch diesen Impulscodeschlüssel betätigten, in den Hauptarbeitsstrompfad der Steuerimpulse gelegten Seriekontakt (gz) aufweist, das Ganze derart, dass bei aus dem Netz (N) eintreffenden, mit einem gewählten Codeschlüssel übereinstimmenden Steuerimpulsen der Seriekontakt (gz)
    geschlossen wird und damit den Hauptarbeitsstrompfad für die Verarbeitung weiter eintreffender Befehlsimpulse zu Steueroperationen freigibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppenzusatz ferner um eine Achse (r1) gegen Nullstellfedern (f1, f2...) schwenkbare Codestellhebel (cl, e2 ... ) und mit dem Schlossstellhebel (L9 fest verbundene Schlossarretier- federn (F1, F2 ...
    ) besitzt, derart, dass bei zu den synchron zugeordneten Steuernocken (n1, n2...) eintreffenden Steuerimpulsen durch den mittels des Impulsrelais (G) betätigten Schlossstellhebel (U) die Codestellhebel (cl, c" . . .) mit ihren Nasen (b) mit Hilfe der Schlossarretierungsfedern (F1, F2 . . .) in den vermittels der Steuernocken ausgeschwenkten Lagen festhalten. 2.
    Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein um eine Achse (a1) schwenkbarer Schlüsselträger (T) für das Codepassstück (P) vorgesehen ist und eine Feder (L), welche den Schlüsselträger gegen die Codestellliebel drückt. 3. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Synchronwählerachse ein Codenocken K.) vorgesehen ist, der während der Betätigung der Codestellhebel (c" c2 ... ) durch die Steuernocken (n1, n2 . . .) den Schlüsselträger (T) entgegen der Feder (L) zurückdreht. 4.
    Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein um eine Achse (d) schwenkbarer Nullstellhebel (m) und ein auf der Synchronwählerachse (a) sitzender Nullnocken (n,) vorgesehen sind, derart, dass in einer bestimmten Endstellung des Synchronwählers die Codestellhebel (cl, c, ... ) durch eine ausreichende Ausschwenkung von den Schlossarretierfedern (F" F, . . .) befreit und in die gemeinsame Nullage zurückgeführt werden. 5.
    Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Codepassstück (P) mit Schlüsselcode- löchern (l" h ... ) versehen ist, derart, dass bei Übereinstimmung des Schlüsselbildes mit dem Schlossbild der Codestellhebel (c" c" ... ) der Schlüsselträger (T) so weit durchgedrückt wird, dass der Seriekontakt (gz) schliesst. 6.
    Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Codepassstück (P) mit Schiebern (Sch" Sch2 ... ) ausgerüstet ist, derart, dass ein gewünschtes Codeschlüsselbild unmittelbar eingestellt werden kann. 7. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der Schieber (Schi, Sch2 . .
    .) eine mittlere Nullstellung vorgesehen ist, bei welcher der Codestellhebel sowohl beim Eintreffen als auch beim Nichteintreffen eines Steuerimpulses durch die der Nullstellung des Schiebers entsprechende Aussparung durchstossen kann. B. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppenzusatz ein Gehäuse (M) besitzt und ein selbständiges Bauelement bildet, zum Zwecke, den Gruppenzusatz (GZ) jederzeit in einen Normalempfänger einzubauen, wobei er einerseits mit der Synchronwählerachse und anderseits mit dem Impulsrelais zu kuppeln ist.
CH353064D 1957-05-09 1957-05-09 Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen CH353064A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH353064T 1957-05-09

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