CH351985A - Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder andern Papier verarbeitenden Maschinen - Google Patents

Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder andern Papier verarbeitenden Maschinen

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CH351985A
CH351985A CH351985DA CH351985A CH 351985 A CH351985 A CH 351985A CH 351985D A CH351985D A CH 351985DA CH 351985 A CH351985 A CH 351985A
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CH
Switzerland
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crank
gripper carriage
movement
drive device
gear
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English (en)
Inventor
Buettner Artur
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Schnellpressenfabrik Aktienges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/10Reciprocating or oscillating grippers, e.g. suction or gripper tables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description


  
 



   Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder andern Papier verarbeitenden Maschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greifer wagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder anderen Papier verarbeitenden Maschinen, bei welcher die einzelnen Bogen nicht durch Transportbänder und Transportrollen, sondern durch Greifer, die den Bogen an der Vorderkante erfassen, über den Anlegetisch zu den Vordermarken befördert werden. Diese Greifer übernehmen den vom Stapel abgehobenen Bogen vom Sauger und befördern denselben anschlie ssend über den Anlegetisch bis gegen die Anlegemarken. Die Zuführgreifer werden dann unter den Anlegetisch gesenkt, damit sie die Rückbewegung ohne Behinderung des Bogens durchführen können.



   Bei bekanntgewordenen Bogenzuführern dieser Art erfolgt die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens durch in wechselnder Drehrichtung angetriebene Zahnräder, die in Zahnstangen eingreifen, an denen der Greiferwagen befestigt ist. Die Zahnstangen sind in den Seitenwänden geradlinig geführt. Die langen Zahnstangen und die dazu notwendigen Führungen sind sehr oft dem Aufbau und anderen Bewegungsvorgängen hinderlich. Es sind deshalb auch kürzere Zahnstangen vorgeschlagen worden, die über zwei Zahnradwellen angetrieben werden.



   Bei einer anderen bekanntgewordenen   Einrich-    tung dieser Art, die ohne Zahnstangen arbeitet, wird die geradlinige Hin- und Herbewegung der Zuführgreifer unter dem Anlegetisch durch parallelogrammartig bewegte Schwinghebel erzeugt. Ein Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, dass infolge der langen Schwinghebel die Antriebseinleitung ausserhalb des Maschinengestells durchgeführt werden muss. Ausserdem sind die Endstellungen durch die Massenkräfte der Hebel, welche die Zuführgreifer bewegen, nicht präzis genug und erfordern deshalb besondere Verriegelungseinrichtungen für die beiden Totpunktstellungen des Greiferwagens.



   Schliesslich sind noch Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen der Greiferwagen durch Ketten unter dem Anlegetisch bewegt wird, und zwar umlaufend oder durch hin und her gehende Bewegung der Ketten. Kettengetriebe genügen jedoch der heute geforderten Präzision im Bewegungsablauf der Bogenzuführung nicht mehr.



   Die zuvor erwähnten Nachteile werden durch die Bogenzuführeinrichtung gemäss vorliegender Erfindung nicht nur beseitigt, sondern es lässt sich darüber hinaus mit verhältnismässig einfachen und billig herzustellenden Getriebeteilen die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens durchführen.



   Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass als Antrieb für den Greiferwagen ein Lenker dient, der einerseits am Greiferwagen und anderseits an einer Kurbel angelenkt ist, die um wenigstens annähernd   1800    hin und her schwingbar angetrieben wird. Vorzugsweise ist dabei die Länge des Lenkers gleich der Länge der Kurbel.



   Die Erzeugung der geradlinigen Bewegung der Kardankurbel kann mit und auch ohne Kardanzahnradpaar erfolgen.



   Nach einer besonderen Ausführungsform ist der Lenker mit einem zweiten Lenker gleicher Länge zu einem gestreckten Hebel vereinigt, an dessen Mitte die Antriebskurbel angreift und dessen beide Enden in zwei zueinander senkrechten Führungen geradlinig geführt sind.



   Auch kann nach einer weiteren Ausführungsform die Kurbel an ihrem äusseren Ende ein mit dem Lenker fest verbundenes Planetenrad tragen, das über ein ebenfalls auf der Kurbel gelagertes Zwischenrad um ein ortsfestes Sonnenrad abgewälzt wird,  welches die doppelte Zähnezahl des Planetenrades besitzt. Die Anwendung von besonderen Führungen erübrigt sich in diesem Falle, da der Endpunkt einer so ausgebildeten Kardankurbel   zwangläufig    eine geradlinige Bewegung (geradlinige Hypozykloide) ausführt. Es ist lediglich eine Führung für den Greiferwagen selbst erforderlich.



   Auf die Anwendung von Führungen für den Greiferwagen kann verzichtet werden, wenn an Stelle der Kardankurbel mit Planetenrad und Sonnenrad zwei oder mehr derartige Kardankurbeln parallel nebeneinander angeordnet und miteinander gekuppelt werden, wobei sich die Geradführung des Greiferwagens zwangläufig aus seiner mehrfachen Verbindung mit den antreibenden Kardankurbeln ergibt.



   Sofern Führungsschienen zur Führung des Greiferwagens benutzt werden, sind diese zweckmässig heb- und senkbar angeordnet und durch einen kurvengesteuerten, parallelogrammartig ausgebildeten Hebelmechanismus, der an den Enden der Führungsschienen angreift, angetrieben, so dass sie und mit ihnen der Greiferwagen während der Bogenzuführbewegung angehoben und während der Bogenrückführung gesenkt werden.



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Getriebeglieder der schwingend bewegten Kardankurbel für die geradlinige Hin- und Herbewegung des   Zuführgreiferwagens,    der die Papierbogen über den Anlegetisch befördert; der Anlegetisch selbst ist abgenommen zwecks übersichtlicher Darstellung der Getriebeteile;

   der Greiferwagen befindet sich in der oberen Stellung zur Übernahme des Bogens;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht mit dem Greiferwagen in der unteren Stellung zur Abgabe des Bogens an die Anlegemarken;
Fig. 3 eine Stirnansicht der Antriebseinrichtung;
Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt der Antriebseinrichtung nach Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Bogenzuführeinrichtung mit den Mitteln zum Heben und Senken der Zuführgreifer sowie zum Öffnen und Schliessen der Greifer;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Bogenzuführeinrichtung mit den Geradführungen der Zuführgreifer;
Fig. 7 die Getriebeglieder nach Fig. 1 bis 6 in schematischer Darstellung;
Fig. 7a bis 7e die Kardankurbel in fünf verschie  denen Bewegungsphasen;   
Fig. 8 ein Weg-Zeitdiagramm des Getriebes nach Fig. 1 bis 7;

  
Fig. 9 die Getriebeglieder für die geradlinige Hinund Herbewegung des Greiferwagens von oben gesehen in einem zweiten Ausführungsbeispiel; die geradlinige Bewegung der Mittelpunktsbahn zur Ableitung der Bewegung des Greiferwagens erfolgt hierbei durch eine Kardankurbel mit abwälzen dem Kardanzahnradpaar mit einer Aussenverzahnung im Verhältnis   1 :

   2 ;   
Fig. 10 einen teilweisen Querschnitt der Antriebseinrichtung nach Fig. 9;
Fig. 11 die Getriebeglieder nach den Fig. 9 und 10 in schematischer Darstellung mit Greiferwagen in der oberen Endstellung;
Fig. 12 die Getriebeglieder nach den Fig. 9 und 10 in schematischer Darstellung mit Greiferwagen in der unteren Endstellung (der Bewegungsablauf entspricht dem Weg-Zeitdiagramm nach Fig.   8);   
Fig. 13 eine dritte Ausbildung der Getriebeglieder, bei der zwei abwälzende Kardanzahnradpaare parallel geschaltet sind (bei dieser Ausführung sind Seitenführungen des Greiferwagens nicht erforderlich, wie es bei der Ausführung nach Fig. 9 bis 12 der Fall ist);
Fig. 14 einen Querschnitt der Antriebseinrichtung nach Fig. 13;
Fig. 15 die Getriebeglieder nach den Fig. 13 und 14 in schematischer Darstellung mit dem Greiferwagen in der oberen Endstellung;

  
Fig. 16 die Getriebeglieder nach den Fig. 13 und 14 in schematischer Darstellung mit dem Greiferwagen in der unteren Endstellung (der Bewegungsablauf entspricht dem Weg-Zeitdiagramm nach Fig. 8);
Fig. 17 eine teilweise Seitenansicht des Bogenzuführers bei gewölbtem Anlegetisch;
Fig. 18 eine Ansicht nach Fig. 17 mit geradem Anlegetisch;
Fig. 19 und 20 eine teilweise   Vorder- bzw.    Seitenansicht des Greiferwagens;
Fig. 21 eine teilweise Aufsicht auf den Greiferwagen von oben;
Fig. 22 eine teilweise Ansicht des Greiferwagens mit den Führungsrollen;
Fig. 23 eine Ansicht von oben auf den Anlegetisch des Bogenzuführers mit einem zum Ausrichten angelegten Papierbogen.



   Der Bogenzuführer ist von zwei Seitenwänden 1 und 2 aufgenommen, zwischen die eine Traverse 3 mittels Befestigungsschrauben 4 eingesetzt ist. Die Traverse 3 trägt alle Getriebeteile für die   Hin- und    Herbewegung des Greiferwagens. Diese Bewegung wird von der Eintourenwelle 5 des Bogenzuführers abgeleitet, die über ein Kegelrad 6 und Kegelrad 7 die Kurbel 8 in der angegebenen Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt. Das Kurbelrad 7 ist mit einem Bolzen versehen, der in einem Lager 9 eines Armes der Traverse drehbar gelagert ist. Die Kurbel 8 ist mit dem Zapfen des Kegelrades 7 am anderen Ende verstiftet und trägt einen Kurbelbolzen 10. Eine Zugstange 11 ist an einem Ende mit dem Bolzen 10 und am anderen Ende durch einen Bolzen 12 mit einem Zahnsegmenthebel 13 drehbar verbunden.

   Dieser ist mit einem Lager 15 auf einem in der Traverse 3 fest eingenieteten Bolzen 14 gelagert und wird von der Kurbel 8 über die Zugstange 11 in eine hin und her schwingende Bewegung versetzt. Durch Zahneingriff wird diese Schwingbewegung auf eine Kurbel 16 übertragen, die ebenfalls auf einem fest in die Traverse 3 eingenieteten Bolzen 17 mittels Lager 18  drehbar gelagert ist. Infolge des   tÇbersetzungsverhält-    nisses zwischen den Zahnsegmenten an den Teilen 13 und 16 wird die Kurbel 16 um den in Fig. 1 eingetragenen Zentriwinkel x hin und her schwingend gedreht. Der Zentriwinkel x beträgt etwa   1800.    Die Kurbel 16 trägt an ihrem Ende einen fest eingenieteten Bolzen 19, auf dem drehbar mittels des Lagers 20 ein Lenker 21 gelagert ist; die Kurbel 16 und der Lenker 21 bilden zusammen eine sogenannte Kardankurbel.

   Am freien Ende des Lenkers 21 ist ein Bolzen 22 für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens befestigt. Der Lenker 21 ist ausserdem mit einem Lenker 21' gleicher Länge zu einem gestreckten Hebel vereinigt, an dessen Mitte die Antriebskurbel 16 mittels des Bolzens 19 angreift und dessen beide Enden in zwei zueinander senkrechten Führungen 26, 27 und 28 geradlinig geführt werden. Die beiden zueinander senkrechten Führungen 26, 27 einerseits und 28 anderseits kreuzen sich in der Schwenkachse der Kurbel 16. Auf dem Bolzen 22 des Lenkers 21 ist eine Rolle 25 aufgesetzt, die in den Geradführungen 26 und 27 läuft; im freien Ende des Lenkers   21' ist    ein Bolzen 23 zur Lagerung einer Führungsrolle 24 befestigt, die in der Führung 28 läuft.



   In den Fig. 7 bis 7e ist die Kardankurbel 16, 21 mit ihrem zusätzlichen Lenker   21' in    verschiedenen Bewegungsphasen dargestellt, wobei die Fig. 7a die eine Endlage der Kardankurbel und die Fig. 7e die andere Endlage zeigen.



   In der in Fig. 7a dargestellten Endlage befinden sich der Lenker 21 und die Kurbel 16 annähernd in gestreckter Lage zueinander, wobei also die Entfernung des freien Endes des Lenkers 21 von der Drehachse der Kurbel 16 etwa der doppelten Länge des Lenkers 21 entspricht. Der Zusatzlenker 21' befindet sich gleichzeitig mit seinem freien Ende etwa über der Drehachse der Kurbel 16.



   Gemäss der Fig. 7b hat sich die Kurbel um etwa   306    gedreht, wobei das freie Ende des Lenkers 21 mit seinem Rollenlager 22 sich um einen kleinen Betrag der Kurbelachse 17 genähert hat, während; das freie Ende des Hilfslenkers   21' mit    seiner Rolle 24 sich nach rechts von der Kurbelachse 17 entfernt und in den Anfang der Führung 28 hineingeglitten ist.



   Gemäss Fig. 7c hat die Kurbel 16 eine Drehung von etwa   90O    vollführt, wodurch das freie Ende des Lenkers 21 mit der Rolle 22 sich über die Drehachse 17 der Kurbel 16 verlagert hat, während der Hilfslenker   21' in    seiner Führung 28 seine Endlage erreicht hat. Diese Totpunktlage der Kardankurbel 16, 21 wird bei Weiterdrehung der Kurbel mittels des Hilfslenkers   21' überwunden,    der sich nach Fig. 7c in einer der Totpunktlage entgegengesetzten Stellung zur Kurbel 16 befindet und durch seine Bewegung auch den starr mit ihm verbundenen Lenker 21 weiterbewegt.



   Fig. 7d zeigt eine weitere Bewegungsphase der Kardankurbel, gemäss welcher sich die Kurbel 16 um etwa   135    gegenüber der betrachteten Ausgangsstellung bewegt hat, wobei sich der Endpunkt des Hilfslenkers   21' in    seiner Führung 28 der Schwenkachse des Hebels 16 genähert hat. Gleichzeitig hat sich das freie Ende des Lenkers 21 mit der Rolle 22 um ein Mehrfaches des Weges der Rolle 24 in Richtung auf die andere Stellung hin bewegt.



   Fig. 7e zeigt die Kardankurbel 16, 21 in ihrer der Stellung nach Fig. 7a entgegengesetzten Endlage.



  Der Gesamtweg s, den das freie Ende der Kardankurbel 16, 21 mit seiner Rolle 22 während einer Schwingung der Kurbel 16 um etwa   1800    durchläuft, entspricht der vierfachen Länge der Kurbel 16, deren Hub durch den Lenker 21 also verdoppelt wird.



   Die Führungen 26, 27 und 28 sind auf entsprechend ausgebildeten Tragarmen 29 und 30 bzw. einem Lagerbock 31 auf der Traverse 3 befestigt. Auf dem aus den Geradführungen 26 und 27 hervorstehenden Teil des Bolzens 22 ist ein Führungsteil 32 drehbar aufgehängt. Dieser Teil 32 ist mit zwei Rollen 33 und 34 versehen, die neben der Rolle 25 ebenfalls in den beiden Geradführungen 26 und 27 hin und her laufen.



  An dem Führungsteil 32 sind durch Bolzen 37 und 38 Verbindungslaschen 35 und 36 angelenkt, die an der Spindel 39 des Greiferwagens angreifen. Der Greiferwagen besteht aus der Greiferspindel 39, welche vier durch den Anlegetisch hindurchragende Greifer 40, 41, 42 und 43 trägt. An den Enden der Greiferspindel 39 sind Hebel 44 und 45 fest angeordnet, durch die die Greifer 40-43 bzw. eine auf der Greiferspindel 39 verstiftete Greiferauflage 46 genau in der richtigen Lage gehalten werden. Hierzu sind an der Spindel 39 beiderseits noch Rollen 47 und 48 gelagert und an den Hebeln 44 und 45 mittels Bolzen 49 und 50 je eine Laufrolle 51 bzw. 52.

   Diese vier   Rollen    laufen in Führungsschienen 53 und 54, die - wie Fig. 5   zeigt - kreisbogenförmig    oder kurvenförmig verlaufende Führungsnuten für die Rollen haben, um den Greiferwagen entsprechend der gewölbten Form des Anlegetisches 55 zu führen.



   Wie Fig. 5 zeigt, müssen die Greifer des Greiferwagens beim Transport eines Bogens über den Anlegetisch durch die Schlitze im Anlegetisch einen geringen Betrag hindurchragen, während sie bei der Rückbewegung nach erfolgter Bogen anlage an den Schwinggreifern oder Anlegemarken 56 in gesenkter Stellung, also unter dem angelegten Bogen, zurückgeführt werden. Zur Herbeiführung dieses Weges sind die gebogenen Führungsschienen 53 und 54 beweglich aufgehängt und durch Exzenter gesteuert. Die Steuerung erfolgt beiderseits getrennt. Mit den Seitenwänden 1 und 2 sind Träger 57 und 58 für den Anlegetisch 55 fest verschraubt. In die Tischträger 57 und 58 sind je zwei Bolzen 59 und 60 auf der einen Seite und 61 und 62 auf der anderen Seite eingepresst, die drehbar Parallelogrammhebel 63 und 64 bzw. 65 und 66 tragen.

   Durch Bolzen 67 und 68 bzw. 69 und 70 sind die gebogenen Führungsschienen 53 und 54 mit den Parallelogrammhebeln drehbar verbunden.



  Ausserdem sind die   Parallelogrammhebel    63, 64 der einen Seite durch eine Verbindungslasche 71 durch Bolzen 72 und 73 und die Hebel 65, 66 auf der  gegenüberliegenden Seite durch eine Verbindungslasche 74 durch die Bolzen 75 und 76 miteinander gekuppelt (Fig. 3 und 5).



   Die Verbindungslaschen 71 bzw. 74 haben angegossene Verlängerungen, die eine Rolle 77 bzw. 78 (Fig. 3) tragen, die in je einer Kurvenscheibe 79 und 80 laufen. Diese beiden Kurvenscheiben 79 und 80 sind auf der Eintourenwelle 5 des Bogenzuführers befestigt, die in bekannter Weise beiderseits in den Wänden 1 und 2 gelagert und durch ein Zahnrad 81 angetrieben ist.



   Die beiderseitige parallelogrammartige Aufhängung der gebogenen Führungsschienen 53 und 54 dient dazu, dem Greiferwagen unabhängig von seinem geradlinig erfolgenden Antrieb eine zusätzliche Bewegung in der Höhenrichtung zu ermöglichen. Durch diese Steuermittel werden die Zuführgreifer beim Transport eines Bogens in entsprechendem Abstand über den Anlegetisch 55 bewegt, während sie nach erfolgter   Bogenübergabe    an die Bogenausrichtemittel nach unten unter den Anlegetisch versenkt werden.



  Zum Öffnen der Greifer an der Übergabestelle ist auf der Traverse 3 ein Lagerbock 83 (Fig. 5) befestigt, der durch Bolzen 83 einen langen zweiarmigen Hebel 84 beweglich aufnimmt. An einem angegossenen Arm des Hebels 84 ist eine Rolle 85 gelagert, die in einer geschlossenen Kurvenscheibe 86 läuft. Diese erteilt dem Hebel eine geringe Schwingbewegung, die in der unteren Stellung des Greiferwagens über einen Anschlag 87 und am anderen Ende für die obere Stellung durch einen Anschlag 88, die beide fest mit dem Hebel 84 verschraubt sind, für die Öffnungs- und Schliessbewegung der Zuführgreifer benutzt wird. In der oberen bzw. in der unteren Stellung befindet sich die Rolle 89 des Greifersystems über den Anschlägen 87 und 88 zur Durchführung der Öffnungs- und Schliessbewegung.

   In Fig. 5 ist ausserdem noch der Anlegestapel 90 gezeigt, von dem die Sauger 91 den Bogen in bekannter Weise durch Saugluft abheben und einzeln an die Zuführgreifer 40-43 übergeben.



  Zur Übernahme des Bogens werden diese kurz zuvor geöffnet und dann geschlossen. Die Fig. 5 und 6 lassen ferner den Druckzylinder 92 und die Bogenausführketten 93 erkennen. Während der Bogenübernahme vom Sauger sowie bei der Bogenabgabe an die Anlegemarken ist es erforderlich, zur Durchführung der Steuervorgänge - wie Öffnen und Schliessen der Zuführgreifer, sowie Heben oder Senken derselben - grössere Stillstandszeiten in den Bewegungsvorgang einzuschalten. Obwohl sich sämtliche Getriebeglieder in ständiger Bewegung befinden, werden diese notwendigen Ruhelagen der Getriebeglieder durch die doppelte Totpunktbewegung erzeugt, wie sie schematisch in Fig. 7 dargestellt ist.



   Der eingezeichnete grosse Kardankreis entspricht genau der Hin- und Herbewegung des Greiferwagens, und seine Wegstrecke ist mit s bezeichnet. Der Durchmesser des grossen Kardankreises D ist doppelt so gross wie der Durchmesser d des kleinen Kardankreises. Bei der im Kreisbogen erfolgenden Schwingbewegung der Kardankurbel um den Zentriwinkel x schwingt der Mittelpunkt der Kardankurbel mit dem Bolzen 19 um einen geringen Betrag über 1803 hinaus.



  Diese Wegstrecke ist in der oberen Umkehrstellung mit x2 eingetragen und in der unteren Umkehrstellung mit xl. Es ist weiter eingetragen und ersichtlich, dass die Hebellängen der Kardankurbel 21 mit   Z1    und z2 gleich lang sind. Ausser den beiden Endstellungen ist in Fig. 7 noch die Stellung der Kardankurbel 21 nach Durchlaufen der halben Wegstrecke eingezeichnet.



  Die Rolle 24 an der Kardankurbel 21 bzw. 21' beschreibt eine geradlinige Bewegung, die genau rechtwinklig zur Hin- und Herbewegung des Greiferwagens erfolgt. Sie hat lediglich die Aufgabe, ähnlich dem Prinzip der Kreuzschleife, die Totpunktstellung der Kardankurbel 21 in dieser Mittelstellung zu überwinden, die bei der geradlinigen Hin- und Herbewegung des Lagerbolzens 22 entsteht.



   In Fig. 8 ist das Weg-Zeitdiagramm dargestellt, welches den Verlauf der Hin- und Herbewegung des Greiferwagens über   360",    also eine Umdrehung der Maschine, zeigt. Die Wegzeitkurve ist mit y bezeichnet, während die sich bei der Durchführung der Bewegung ergebenden Ruhelagen in der oberen und unteren Stellung des Greiferwagens mit yl und y2 bezeichnet sind. Die Ruhelage yl gilt für die Bogen übergabe an die Anlegemarken in der unteren Stellung der Zuführgreifer und die Ruhelage y2 für die Bogenübernahme in der oberen Stellung der Zuführgreifer.



   In den Fig. 9 bis 12 wird in einem zweiten Ausführungsbeispiel die Bewegung der Kardankurbel durch ein abwälzendes Planetengetriebe mit Aussenverzahnung in die geradlinige, hin und her gehende Bewegung des Mittelpunktlenkers umgesetzt. Es ist in den nachstehenden Ausführungen nur auf die abweichenden Getriebeglieder eingegangen, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Das Heben und Senken der gebogenen Führungsschienen 53 und 54 erfolgt in gleicher Weise wie zu den Fig. 1 bis 8 beschrieben. Auch die Steuervorgänge für das Öffnen und Schliessen der Zuführgreifer in den beiden Endstellungen erfolgen wie zuvor beschrieben, und die Einleitung der Bewegung durch einen Kurbeltrieb, der auf ein schwingendes Zahnsegment arbeitet, entspricht derjenigen nach den Fig. 1 bis 7.



   Nach Fig. 9 bis 12 wird die Kurbel 100 durch das schwingende Zahnsegment 13 im Kreisbogen um den Zentriwinkel x schwingend hin und her bewegt.



  Diese Schwingbewegung der Kurbel 100 wird durch den Zahneingriff des Segmentes 13 in ein Zahnrad 101, welches mit der Kurbel 100 fest verbunden ist, bewirkt. Die Kurbel 100 trägt einen Bolzen 102, der über ein Lager 103 eine Kardankurbel 104 drehbar aufnimmt. Die Kardankurbel 104 ist mit einem Planetenrad 105 fest verbunden, das mit einem Zahnrad 106 in Eingriff steht, welches durch einen Bolzen 107 drehbar auf der Kurbel 100 gelagert ist. Das Zahnrad 106 steht mit einem feststehenden Sonnenrad 108 in Eingriff, welches mit dem Lagerbolzen 109 in einem   Stück ausgeführt ist. Der Lagerbolzen 109 ist in der Traverse 3 fest verstiftet und trägt mittels Lager 110 die Kurbel 100, die somit um den Bolzen 109 kreisförmig hin und her schwingt.

   Bei der Hin- und Herbewegung des Zahnsegments 13 und der durch den Zahneingriff erfolgenden Kreisbogenbewegung der Kurbel 100 wälzt sich das Planetenzwischenrad 106 auf dem feststehenden Sonnenrad 108 ab. Diese Drehbewegung wird über das Zahnrad 105 auch auf die Planetenkurbel 104 übertragen, deren Bolzen 111 eine geradlinige, hin und her gehende Mittelpunktsbahn beschreibt. Diese geradlinige Bewegung des Bolzens
111 wird - wie die Fig. 11 und 12 zeigen - durch die Gesetzmässigkeit erzielt, dass die Hebellängen der Kurbel 100 sowie der Kardankurbel 104 genau gleich sind, der Teilkreisdurchmesser des Planetenrades 105 und des Sonnenrades 108 im Verhältnis   2:1    stehen und die Übertragung der Abwälzbewegung auf die Kardankurbel 104 über ein Planetenzwischenrad 106 erfolgt.

   Der Bolzen 111 ist als drehbarer Kolben in der Kardankurbel 104 gelagert und über die Laschen 35, 36 mit dem Greiferwagen gekuppelt.



  Die seitliche Führung des Greiferwagens erfolgt nach den Fig. 9 bis 12 durch Rollen 112 und 113 auf der einen Seite und Rollen 114 und 115 auf der anderen Seite. Diese Rollen laufen seitlich an den Führungen 53 und 54 an, in deren Nutführung wieder, wie in Fig. 1 beschrieben, beiderseits je zwei Rollen laufen. Die Rollen 112 und 113 sind in der Lasche 44 gelagert, und die Rollen 114 und 115 in der Lasche 45, die - genau wie in Fig. 1 - mit dem kompletten Greiferwagen verbunden sind. Während sich in Fig. 1 die Geradführung eng in der Maschinenmitte befindet, ist nach den Fig. 9 bis 12 die notwendige Geradführung nach aussen verlegt, und es sind dazu die Führungsschienen 53 und 54 benutzt.



   In Fig. 11 und 12 sind die Getriebeglieder in der oberen und unteren Stellung des Greiferwagens schematisch eingezeichnet, wobei die geradlinige Hin- und Herbewegung des Greiferwagens wiederum mit s bezeichnet ist. Die Durchmesser und Bezeichnungen des grossen und kleinen Kardankreises entsprechen denjenigen nach der Fig. 7.



   Das in Fig. 8 gezeigte Weg-Zeitdiagramm hat auch für die Ausführung nach Fig. 9 bis 12 Gültigkeit.



   In Fig. 13 ist als weiteres Ausführungsbeispiel die parallele Anordnung von zwei Kardankreiskurbeln gezeigt. Die Getriebeglieder entsprechen im Prinzip den in Fig. 9 bis 12 gezeigten und beschriebenen Gliedern. Der Unterschied besteht darin, dass durch die Parallelschaltung von zwei schwingenden Kardankreiskurbeln zwei nebeneinanderliegende, geradlinige Mittelpunktsbahnen beschrieben werden, die es ermöglichen, den Greiferwagen an zwei Punkten angelenkt geradlinig hin und her zu ziehen, so dass sich die bei den beiden zuvor beschriebenen Ausführungen notwendigen seitlichen Führungen des Greiferwagens erübrigen. Der Greiferwagen ist lediglich für die Hebund Senkbewegung in den Führungen 53 und 54 geführt, dagegen nicht in seitlicher Richtung. Der Zahnsegmenthebel 13 überträgt seine Schwingbewegung auf ein Zahnrad 200, welches mit einem Zahnrad 201 der Kurbel 202 in Eingriff steht.

   Das Zahnrad 203 der zweiten Kurbel 204 steht mit dem Zahnrad 201 in Eingriff, so dass bei Übertragung der Schwingbewegung durch den Zahnsegmenthebel 13 die Kur  beln    202 und 204 nach aussen im Kreisbogen schwingend um etwa   1800    Zentriwinkel bewegt werden.



   Die beiden Kurbeln 202 bzw. 204 tragen je ein Zwischenrad 205 und 206. Das Zwischenrad 205 steht mit einem feststehenden Sonnenrad 207 in Eingriff, und das Zahnrad 206 mit einem feststehenden Sonnenrad 208. Wie in Fig. 9 und 10 beschrieben, sind auch hier die Sonnenräder 207 und 208 mit den Lagerbolzen aus einem Stück gefertigt, und beide Lagerbolzen sitzen fest in der Traverse 3. Mit dem Zwischenrad 205 steht ein Zahnrad 209 in Eingriff, welches fest mit der Kardankurbel 210 verbunden ist. Auf gleiche Weise steht ein Zahnrad 211, welches ebenfalls mit der Kardankurbel 212 fest verbunden ist, mit dem Zwischenrad 206 in Eingriff. Bei der im Kreisbogen erfolgenden Schwingbewegung der beiden Kurbeln 202 und 204 wälzen sich die Zwischenräder 205 und 206 um das zugehörige, feststehende Sonnenrad ab.

   Diese Bewegung wird auf die Zahnräder 209 und 211 übertragen, und da diese fest mit den Kardankurbeln 210 und 212 verbunden sind, beschreiben die beiden Anschlussbolzen 213 und 214 eine genau geradlinige Hin- und Herbewegung.



  Erfüllt wird diese Bedingung dadurch, dass - wiederum wie nach den Fig. 9 bis 12 - die Kardankurbeln 210 und 211 dieselbe Hebellänge besitzen wie die beiden Kurbeln 202 und 204, und weiter, dass die Zahnräder 209 und 211 den halben Teilkreisdurchmesser der beiden feststehenden Sonnenräder 107 und 108 haben. Der Greiferwagen bewegt sich mit seinen vier Laufrollen in den Nuten der Laufschienen 53 und 54 zur Durchführung der Heb- und Senkbewegung der Bogenzuführgreifer. Die Mittel für die Öffnungs- und Schliessbewegung der Zuführgreifer entsprechen denen nach der Fig. 5.



   Da die beiden nebeneinanderliegenden Bolzen 213 und 214 eine absolut geradlinige Hin- und Herbewegung ausführen, lassen sie sich durch ein Kuppelstück 215 verbinden. Auf dem Kuppelstück 215 sitzen die beiden Laschen 35 und 36 für die Kupplung mit dem Greiferwagen. Der Greiferwagen ist wie in den zuvor beschriebenen Beispielen ausgeführt. Ebenso entsprechen die in den Fig. 15 und 16 eingetragenen Zeichen für die schematische Darstellung des Bewegungsvorganges den in Fig. 11 und 12 beschriebenen und dargestellten Ausführungen.



   In Fig. 17 und 18 ist gezeigt, dass die beschriebenen Getriebeglieder für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens sowohl für eine gewölbte Ausführung des Anlegetisches geeignet sind als auch, wie in Fig. 18 dargestellt, für eine gerade Ausführung des Anlegetisches. In beiden Abbildungen sind die Zuführgreifer einmal in der oberen Stellung am An  legestapel und das andere Mal in der unteren Stellung bei der Bogenabgabe an die Anlegemarken eingezeichnet. Bei der obern Stellung zur Bogenübernahme sind die Zuführgreifer einige Millimeter über den Anlegetisch vorstehend angehoben. Während des Laufes der Zuführgreifer über den Anlegetisch werden die Schienen 53 und 54, die den kompletten Greiferwagen tragen, allmählich so weit gesenkt, dass der Bogen mit der Oberkante des Anlegetisches in einer Ebene liegt.



  Nachdem sich die Greifer in der unteren Stellung ge öffnet haben, senken sich die Schienen 53 und 54 um einen weiteren geringen Betrag, damit die Greifer unter dem Anlegetisch verschwinden. Die Rückbewegung des Greifersystems erfolgt also in gesenkter Stellung unter dem angelegten Bogen.



   Der Abstand der Schienen 53, 54 von dem Anlegetisch 55 nimmt von dem Stapel 90 nach dem Druckzylinder 92 hin zu, das heisst die Greifer   4W43    senken sich während ihrer Bewegung zum Druckzylinder in Richtung zum Anlegetisch.



   Nach den Fig. 19 bis 22 sind den Greifern 40 bis 43 noch Greiferauflagen 146, 147, 148, 149 zugeordnet, die auf der Welle 39 fest verstiftet sind. Die Greifer sind auf einem Bügel 39' verstiftet, der drehbar auf der Welle 39 gelagert ist. Die Schliessbewegung der Greifer 40 bis 43 gegen Auflagen 146, 147, 148, 149 erfolgt durch zwei Torsionsfedern 39", die zwischen den Greifern 41 und 42 auf der Welle 39 sitzen.



   Die Fig. 23 veranschaulicht in einer Ansicht von oben auf den Anlegetisch die Lage des an die Anlegemarken herangeführten Bogens. Der durch den Greiferwagen mittels der vier Greifer 40 bis 43 bis gegen die vorderen Anlegemarken 220 und 221 geförderte Bogen wird in dieser Stellung von den Zuführgreifern freigegeben, damit der Bogen auf dem Anlegetisch 55 ausgerichtet werden kann. Die Seitenausrichtung   erfolgt    in bekannter Weise durch die schematisch dargestellte Seiten- oder Ziehmarke 222. Der Anlegetisch 55 ist mit Schlitzen 223 für den Durchtritt der Greifer 40 bis 43 während der Bogenzuführung versehen.

 

   Die Arbeitsweise der beschriebenen drei Ausführungsformen ist untereinander gleich und wie folgt:
Durch die Umdrehung der Kurbel 8 wird durch Zugstange 11 der Zahnsegmenthebel 13 bewegt.



  Durch den Zahneingriff mit dem an der Kurbel 16 vorgesehenen Zahnsegmentstück wird die Kurbel 16 in eine um etwa   1800    erfolgende Schwingbewegung versetzt. Die von der Kurbel 16 getragene Kardankurbel 21 beschreibt hierbei durch die vorgesehenen Geradführungen eine Hubverdoppelung in geradliniger Bewe 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder anderen Papier verarbeitenden Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb für den Greiferwagen ein Lenker (21) vorgesehen ist, der einerseits am Greiferwagen und anderseits an einer Kurbel (16) angelenkt ist, die um wenigstens annähernd 1800 hin und her schwingbar angetrieben wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Lenkers (21) gleich der Länge der Kurbel (16) ist.
    2. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Kurbel (16) durch eine Kurbelschwinge (13) erfolgt.
    3. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (21) mit einem zweiten Lenker gleicher Länge (21') zu einem gestreckten Hebel vereinigt ist, an dessen Mitte die Antriebskurbel (16) angreift und dessen beide Enden in zwei zueinander senkrechten Führungen (26, 27 bzw. 28) geradlinig geführt sind.
    4. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel (100) an ihrem äusseren Ende ein mit dem Lenker (21) festverbundenes Planetenrad (105) trägt, das über ein ebenfalls auf der Kurbel (100) gelagertes Zwischenrad (106) um ein ortsfestes Sonnenrad (108) abgewälzt wird, welches die doppelte Zähnezahl des Planetenrades (105) hat.
    5. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferwagen von zwei parallel nebeneinander angeordneten und miteinander gekuppelte Kurbeln mit ihnen zugeordneten Lenkern (210 und 212), Planetenrädern (209 und 211) und Sonnenrädern (207 und 208) angetrieben wird.
    6. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferwagen in Führungsschienen (53 und 54) verschiebbar und diese durch einen kurvengesteuerten, parallelogrammartig ausgebildeten Hebelmechanismus, der an den Enden der Führungsschienen angreift, während der Bogenzuführbewegung anhebbar und während der Rückbewegung des Greiferwagens absenkbar sind.
CH351985D 1957-04-20 1957-05-29 Antriebseinrichtung für die Hin- und Herbewegung des Greiferwagens einer Bogenzuführeinrichtung an Druck- oder andern Papier verarbeitenden Maschinen CH351985A (de)

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