Von einer Registrierkasse, Buchungs- oder ähnlichen Maschine gesteuertes Gutschein- oder Rabattmarkenausgabegerät Die Erfindung betrifft ein Gutschein- oder Rabatt markenausgabegerät, welches von einer Registrier kasse, Buchungs- oder ähnlichen Maschine gesteuert ist. Dieses Gerät, welches auch in einiger Entfernung von der Registrierkasse, Buchungs- oder ähnlichen Maschine aufstellbar ist, dient dazu, Gutscheine oder Rabattmarken je nach der Höhe der jeweils in die Maschine eingebrachten Beträge auszugeben.
Ein durch eine Registrierkasse steuerbares Rabatt markenausgabegerät ist bereits bekannt, doch wird dieses Gerät von der Registrierkasse aus mechanisch gesteuert, so dass es mit dieser unmittelbar gekuppelt sein muss und einen integralen Teil derselben bildet.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gutschein- oder Rabattmarkenausgabegerät, welches mit einer Re gistrierkasse oder ähnlichen Maschine nicht starr ver bunden zu werden braucht und in einiger Entfernung von dieser aufstellbar ist und welches von der Regi strierkasse aus elektrisch so steuerbar ist, dass es selbst tätig Marken in verschiedenen Werten ausgibt, die zusammen z. B. den Gesamtrabatt oder dergleichen, der für den in die Maschine eingebrachten Kaufbetrag zu gewähren ist, ausmachen.
Die Erfindung betrifft ein von einer Registrier kasse, Buchungs- oder ähnlichen Maschine, die stel- lenwertweise angeordnete Betragseinbringungsmittel sowie mit diesen zusammenarbeitende, in Abhängig keit von deren Einstellungen einstellbare Einstell glieder aufweist, gesteuertes, entfernt aufstellbares Gerät für die Ausgabe von Gutscheinen oder Rabatt marken, welche ausgegebenen Gutscheine oder Ra battmarken den mit Hilfe der Betragseinbringungs- mittel registrierten Geschäftsvorgängen entsprechen, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine mehrere,
je einem der Einstellglieder zugeordnete, elektrische Schaltvorrichtungen enthält, die bei der Registrierung eines Geschäftsvorganges in der Ma schine den Einstellungen der Einstellglieder entspre chend so einstellbar sind, dass jeweils ein Muster elek trischer Spannungen entsteht, und dass das Gerät eine elektrische Abfühlvorrichtung für jeden Stellenwert, je eine Gutschein- oder Markenauswerfvorrichtung sowie elektrische Verbindungen zwischen den Schalt vorrichtungen und der Abfühlvorrichtung enthält,
über welche die Abfühlvorrichtung die Spannungs muster abzufühlen und dadurch die Auswerfvorrich- tungen zu steuern vermag.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt diese die Stromkreise, über welche das Markenausgabegerät von einer Registrierkasse oder ähnlichen Maschine aus steuerbar ist.
Diese Stromkreise enthalten, wie gezeigt, eine An zahl elektromagnetischer Relais der Art, wie sie ge wöhnlich für Fernsprechsysteme, bei denen der Elek tromagnet einen drehbaren Anker und dieser wie derum Kontaktsätze betätigt, Verwendung finden. Der Deutlichkeit halber sind in der Zeichnung die Kontakte der Relais nicht den Elektromagneten zu geordnet, sondern von diesen getrennt gezeigt. Die Relais sind mit Grossbuchstaben und die Relaiskon takte mit Kleinbuchstaben und diesen angehängten Ziffern bezeichnet.
Bevor auf die Arbeitsweise der Schaltung ein gegangen wird, seien zunächst deren verschiedene Teile näher erläutert.
Der in der Zeichnung oberhalb der strichpunk tierten Linie dargestellte, mit CR bezeichnete Teil der Schaltung befindet sich in der Registrierkasse, Buchungs- oder ähnlichen Maschine, die angenom- menerweise je Stellenwert der jeweiligen Währung eine Reihe Tasten oder dergleichen aufweist.
Beträge sind durch Drücken der entsprechenden Tasten und durch Ingangsetzung der Maschine über Einstellmechanis men in ein Addierwerk einbringbar. Ferner werden bei mit Anzeigewerken ausgestatteten Registrier kassen oder Buchungsmaschinen Anzeigeglieder über einstellbare Gestänge dem eingebrachten Betrag ent sprechend eingestellt, so dass dieser sowohl durch den Kunden als auch durch den Verkäufer ablesbar ist. Das Gestänge, über welches die Einstellung der Anzeigeglieder erfolgt, bleibt jeweils bis zum nächsten Maschinengang in seiner eingestellten Lage.
Jedem zu einer Wertstelle der Maschine ge hörenden Mechanismus, der nach der Registrierung eines Geschäftsvorganges eingestellt bleibt, z. B. den Anzeigewerkgestängen, ist je ein Schrittschalter zu geordnet. Diese Schalter sind mit UC, TC, UD, TD und HD bezeichnet und den Wertstellen der Maschine - angefangen von der Rappen-Einer- bis zu der Franken-Hunderter-Wertstelle - zugeteilt.
Jeder die ser Schalter besteht aus zehn voneinander gleich be- abstandeten Einzelkontakten 0 bis 9 sowie einem Kontaktstreifen, der - soweit es die Schalter TC bis HD anbetrifft - allen Einzelkontakten gemeinsam ist. Der Kontaktstreifen des Schalters UC ist unter brochen, und zwar ist seine untere Hälfte den Einzel kontakten 0 bis 4 und seine obere Hälfte den Einzel kontakten 5 bis 9 zugeordnet.
Die Einzelkontakte 0 bis 9 und die Kontaktstreifen eines jeden Schalters sind auf je einer aus Isoliermaterial hergestellten Platte befestigt. Zwischen den Einzelkontakten und dem Kontaktstreifen eines jeden Schalters ist ein Schleifkontakt angeordnet, der auf einem aus Iso liermaterial bestehenden Block angebracht und gemäss der Abbildung senkrecht verschiebbar ist. Durch die Verschiebung eines Schleifkontaktes, z. B. des Schleif kontaktes w des Schalters UC, werden die Einzelkon takte nacheinander mit dem ihnen zugeordneten Kon taktstreifen verbunden.
Die die Schleifkontakte tra genden Blöcke sind mit den entsprechenden, in den verschiedenen Wertstellen der Maschine vorgesehenen Mechanismen, die, wie schon erwähnt, verschieden einstellbar sind und bis zur Einbringung des nächsten Postens eingestellt bleiben, mechanisch gekuppelt.
Auf der Maschinenhauptantriebswelle DS ist ein Kontaktnocken SCI befestigt, der während eines Ma schinenarbeitsspiels einen normalerweise geöffneten Schalter CSl ungefähr bei 180 des Maschinenarbeits- spiels schliesst und bis fast zur Beendigung des Ar beitsspiels geschlossen hält.
Der Teil, welcher zu dem Rabattmarkenausgabe- gerät gehört und entfernt vom Teil CR angeordnet werden kann, ist in der Zeichnung unterhalb der strichpunktierten Linie dargestellt und mit SIM be zeichnet. Die elektrischen Verbindungen zwischen der Maschine und dem Markenausgabegerät werden vor zugsweise mittels eines in die beiden Einheiten ein steckbaren Kabels hergestellt.
Das Markenausgabegerät wird entweder von einer Gleichstrom- oder einer Wechselstromquelle aus mit Spannung versorgt. Wird Wechselstrom verwendet, muss, da das Markenausgabegerät mit Gleichstrom arbeitet, letzterem die Betriebsspannung über einen Doppelweggleichrichter zugeführt werden. In dem Ausführungsbeispiel ist das Markenausgabegerät an eine Wechselstromquelle S angeschlossen.
Diese ist über miteinander in Reihe in je einen Leiter der Speiseleitung eingeschaltete, von Hand bedienbare Schalter MS und MSl mit einem Abwärtstransfor- mator <I>T</I> verbunden. Der Schalter MSl ist normaler weise geschlossen und dient in Verbindung mit dem Schalter MS dazu, die Stromzufuhr zu dem Marken ausgabegerät vollständig zu unterbrechen, wenn die ses, wie noch zu beschreiben, z. B. für Handbetrieb eingestellt werden soll. Die Sekundärwicklung des Transformators T ist mit den Eingängen eines Dop pelweggleichrichters R verbunden. Dieser Doppelweg gleichrichter R besteht aus Trockengleichrichtern 1, 2, 3 und 4, z.
B. Selen-Gleichrichtern, die zu einer Brücke miteinander verbunden sind. Von den sich waagrecht gegenüberliegenden Punkten ist der rechte Punkt an Erde angeschlossen, während der linke Punkt den Ausgang des Gleichrichters darstellt und über eine Sicherung F mit dem Markenausgabegerät verbunden ist.
Ein zum Antrieb des Markenausgabegerätes die nender, synchronisierter Asynchronmotor SM kann über Kontakte eines Relais, auf welches noch näher Bezug genommen werden wird, an die Stromquellen S angeschlossen werden. Die Motorantriebswelle steht über ein schematisch dargestelltes, mit RG bezeich netes Reduktionsgetriebe mit der Antriebsseite einer Hauptkupplung MC bekannter Art in Verbindung. Diese in der Zeichnung ebenfalls nur schematisch dar gestellte Hauptkupplung MC besteht aus einem auf der Kupplungswelle befestigten Sperrad R W und einer auf der gleichen Welle frei drehbar angeordneten Scheibe DC, an der drehbar eine Klinke P angebracht ist.
Die Klinke P wird normalerweise dadurch, dass sich ihr eines Ende in Anlage mit einem Fortsatz des Ankers ml eines Elektromagneten M1 befindet, entgegen der Kraft einer nicht gezeigten Feder ausser Eingriff mit dem Sperrad R W gehalten. Bei Erregung des Elektromagneten M 1 wird sein Anker m 1 angezogen und dadurch dessen Fortsatz von der Klinke P wegbe wegt, so dass diese unter Federeinfluss in das Sperrad eingerückt wird. Wird das Sperrad R W angetrieben, so wird seine Drehbewegung über die eingerückte Klinke P auf die die Klinke P tragende Scheibe DC übertragen.
BeiAbschaltung desElektromagnetenMllegt sich der Fortsatz seines Ankers erneut in die Bewegungsbahn der Klinke P, so dass, kurz bevor die Scheibe DC ihre Ausgangsstellung erreicht, das Ende der Klinke P an dem Fortsatz des Ankers anläuft und dadurch die Klinke aus dem Sperrad ausgehoben wird. Gleich zeitig trifft das Ende der Klinke auf einen an der Scheibe DC vorgesehenen Anschlag, wodurch die Drehbewegung der Klinke begrenzt und die Scheibe zwangläufig angehalten wird.
Die Scheibe DC ist auf ihrem Umfang mit einer Ausnehmung versehen, in die normalerweise ein an der Kontaktfeder eines normalerweise geöffneten Schalters CS2 befestigter Isolierstift eingreift und die in dem Umfang der Scheibe DC so angeordnet ist, dass der Schalter CS2 fast unmittelbar dann, wenn die Scheibe ihre Aus gangsstellung verlässt, geschlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis das Markenausgabegerät sein Arbeitsspiel nahezu beendet hat.
Der Schalter CS2 ist mit dem Schalter CS1 parallel geschaltet, so dass der durch das Schliessen des Schalters CS2 hervor gerufene Zustand ohne Rücksicht darauf, wann der Schalter CS1 wieder geöffnet wird, bis zur Beendi gung des Arbeitsspiels des Markenausgabegerätes be stehen bleibt. Diese Vorkehrung ist deshalb getroffen worden, weil die Registrierkasse oder dergleichen ihr Arbeitsspiel meistens früher beendet als das Marken ausgabegerät.
Ferner können Anordnungen vorge sehen werden, die bewirken, dass unmittelbar dann, wenn die Registrierkasse oder dergleichen ihr Arbeits spiel vor dem Markenausgabe gerät beendet, ein Elek tromagnet (nicht gezeigt) erregt wird, der eine Klinke wirksam macht, welche den Schalter zu dem An triebsmotor der Registrierkasse oder dergleichen ge öffnet hält, bis das Arbeitsspiel des Markenausgabe gerätes beendet ist. In diesem Fall wird also die Re gistrierkasse oder dergleichen bis zur Beendigung des Arbeitsspiels des Markenausgabegerätes in ausgeschal tetem Zustand gehalten.
Ein allgemein mit<I>SW</I> bezeichneter Drehschalter weist fünf separate Kontaktbänke swl bis sw5 mit je elf von 0 bis 10 numerierten Kontakten auf. Jeder der Kontaktbänke sw 1 bis sw5 ist je ein Schleifkontakt zugeordnet, der bei Betätigung des Schalters nach einander über die Kontakte 0 bis 10 läuft. Sämtliche Schleifkontakte sind auf einer Welle befestigt, die von der Abtriebsseite der Kupplung MC aus antreib- bar ist.
Ferner sind mehrere elektromagnetische Relais A bis G vorgesehen. Durch das Relais A kann der Stromkreis des Motors<I>SM</I> geschlossen werden, wäh rend durch das Relais B Betriebsspannung an die verschiedenen Stromkreise angelegt werden kann. Die Relais C bis G sind Zeichenrelais, deren Aufgabe noch zu beschreiben ist.
Die mit<I>M2, M3, M4</I> und M5 bezeichneten Elek tromagnete sind Kupplungsmagnete, durch welche das Einrücken von Förderrädern in eine von der Kupp lung MC aus antreibbare Antriebswelle steuerbar ist. Die Förderräder greifen in in den Markenstreifen vor gesehene Perforierungen ein und vermögen die Mar kenstreifen von ihren wertmässig entsprechend ange ordneten Rollen abzuwickeln und aus dem Marken ausgabegerät zu fördern. Die Elektromagnete M2 bis M5 haben die Aufgabe, die Ausgabe von Marken von den Zehn-Rappen-, Franken-, Zehn-Franken- und Hundert-Franken-Rollen aus zu steuern.
Mit den Förderrädern, die, voneinander entspre chend beabstandet, lose auf einer von der schon genannten Kupplung aus antreibbaren Welle gelagert sind, ist je ein Zahnrad starr verbunden. Neben jedem dieser Zahnräder ist auf derselben Welle ein ganz gleiches Zahnrad befestigt. Der drehbare Anker eines jeden Elektromagneten trägt ein kleines Ritzel, wel ches den beiden Zahnrädern zugeordnet, normaler weise jedoch nicht in sie eingerückt ist. Ferner ist der Anker mit einem Anschlagglied, vorzugsweise in Form einer Klaue, versehen, welches bei in seiner Ausgangsstellung befindlichem Anker in Anlage mit einem mehrerer nahe dem Umfang des Förderrades angeordneter Anschlagstifte ist.
Die Anschlagstifte sind voneinander so beabstandet, dass ihre Zwischen räume der Länge einer Marke entsprechen.
Der Anschlagstift hält also das Förderrad unter normalen Bedingungen gegen Vorwärtsdrehung fest, während ein weiteres Anschlagglied eine Rückwärts drehung des Förderrades verhindert. Bei Erregung des Elektromagneten wird das vorzugsweise die Form einer Klaue aufweisende Anschlagglied ausser Anlage mit dem Anschlagstift gebracht und das Ritzel in beide Zahnräder eingerückt, so dass das Förderrad von der Antriebswelle aus angetrieben wird. Bei Abschaltung des Elektromagneten wird das Ritzel sofort aus den Zahnrädern ausgerückt und das Anschlagglied in die Bewegungsbahn der Anschlagstifte gebracht, wodurch das Förderrad nach dem Vorschub der jeweiligen Marke wieder angehalten wird.
Es sei bemerkt, dass die Geschwindigkeit, mit der die Schleifkontakte des Drehschalters über dessen Kontakte gleiten, der Geschwindigkeit, mit der sich die Förderräder drehen, entspricht, so dass das Weiter gleiten der Schleifkontakte von einem Kontakt zum nächsten der Ausgabe einer Marke durch das zugeord nete Förderrad entspricht.
Es sei nun der in der Zeichnung dargestellte Stromkreis näher erläutert.
Die untern fünf Kontakte 0 bis 4 des Schalters UC sind miteinander gekoppelt und mit dem Kon takt 1 der Kontaktbank swl, dem Kontakt 0 der Kon taktbank sw2, dem Schleifkontakt des Kontaktbogens sw2 und von diesem aus mit dem Ruhekontakt der Wechselkontakte c2 des Relais C verbunden. Die obern fünf Kontakte 5 bis 9 des Schalters UC sind an die Spule des Relais C angeschlossen.
Die untere Hälfte des Kontaktstreifens des Schalters UC ist mit dem Kontakt 0 des Schalters TC und seine obere Hälfte gemeinsam mit den Kontaktstreifen aller an dern Schalter, mit den unbeweglichen Kontaktteilen der Schalter CS1 und CS2 und weiter mit je der einen Seite der Relais<I>A</I> und<I>B</I> verbunden. Die beweglichen Kontaktteile der Schalter CS1 und CS2 sind geerdet.
Die Kontakte 1 bis 9 des Schalters TC sind mit den entsprechenden Kontakten des Kontaktbogens sw2 verbunden und diese wiederum stehen mit den Kontakten des Kontaktbogens swl in Verbindung, und zwar derart, dass der Kontakt 1 des Kontakt bogens sw2 mit dem Kontakt 2 des Kontaktbogens swl, der Kontakt 2 des Kontaktbogens sw2 mit dem Kontakt 3 des Kontaktbogens swl usw. und schliess lich der Kontakt 9 des Kontaktbogens sw2 mit dem Kontakt 10 des Kontaktbogens swl verbunden ist.
Die Kontakte der Schalter UD, TD und HD sind mit den entsprechend numerierten Kontakten des Kontaktbogens sw3, sw4 bzw. sw5 und mit ihrem eigenen Schleifkontakt sowie mit der Spule des Re lais E, der Spule des Relais F bzw. der Spule des Re lais G verbunden.
Es ist nun die Arbeitsweise des Stromkreises zu beschreiben, und zwar sei dabei angenommen, dass der von Hand bedienbare Schalter<I>MS</I> geschlossen und dadurch der Einheit von der Stromquelle S her über den Gleichrichter R und die Sicherung F Be triebsgleichspannung zugeführt wird.
Wird ein Betrag beispielsweise in eine mit der Markeneinheit verbundene Registrierkasse einge tastet und diese in Gang gesetzt, so werden die Schal ter UC bis HD den Werten in den verschiedenen Wert stellen des Betrages entsprechend eingestellt. Bei etwa 180 des Maschinenarbeitsspiels schliesst der Nocken SCl auf der Hauptantriebswelle DS den Schalter CS1 und dadurch den von Erde aus über die parallel geschalteten Relais<I>A</I> und<I>B</I> die Sicherung F und den Gleichrichter R verlaufenden Stromkreis.
Die Relais<I>A</I> und<I>B</I> arbeiten demnach, und die Kontakte b1 schliessen einen Stromkreis, über den die Relais und Elektromagnete mit Betriebsspannung versorgt wer den. Die Kontakte a1 und a2 werden geschlossen, so dass der von Hand bedienbare Schalter MS über brückt wird. Dies ist eine Sicherungsmassnahme gegen unbeabsichtigtes Öffnen des Schalters MS, und ausser dem wird dadurch eine Seite der Stromquelle S mit einem Pol des synchronisierten Asynchronmotors <I>SM</I> verbunden.
Der andere Pol des Asynchronmotors <I>SM</I> wird über den Schalter MSl mit der andern Seite der Stromquelle verbunden. Der Asynchronmotor SM be ginnt also zu arbeiten.
Bei Einschaltung des Relais B wird ferner der von Erde aus über den Schalter CSl, den Elektromagnet Ml, die parallel geschalteten Kontakte<I>d2, e2,</I> f2 und g2, die Kontakte b1 und die Sicherung F zur posi tiven Seite des Gleichrichters R verlaufende Strom kreis geschlossen und dadurch der Elektromagnet M erregt. Dadurch wird sein Anker ml angezogen, so dass die Klinke P in beschriebener Weise in das Sperrad R W einrückt, wodurch die Scheibe DC an getrieben und der Schalter CS2 bald, nachdem die Scheibe DC ihre Ausgangsstellung verlassen hat, ge schlossen wird.
Der Schalter CS2 wird durch die Scheibe DC bis kurz vor Beendigung des Arbeits spiels des Markenausgabegerätes geschlossen gehal ten, und zwar parallel zu dem Schalter CSl, so dass die anfangs durch diesen vorbereiteten und geschlos senen Stromkreise ohne Rücksicht darauf, ob d'ie Re gistrierkasse oder dergleichen ihr Arbeitsspiel beendet hat oder nicht, bis zur Beendigung der Markenaus gabe geschlossen bleiben.
Mit der Scheibe DC werden gleichzeitig die Antriebswelle für die Marken-Förder- räder sowie die Schleifkontakte der Kontaktbögen sw 1 bis sw5 gedreht.
Vorausgesetzt, dass keines der Relais D bis G, wie noch zu beschreiben, betätigt worden ist, werden bei Einschaltung des Relais B ferner Stromkreise über den Schalter CS1, später ergänzt durch den Schalter CS2, weiter über die Kontakte g1, <B><I>f l,</I></B> e1 und dl, die Elektromagnete M5,<I>M4, M3</I> und M2, die Kon takte b 1 und die Sicherung F zur positiven Seite des Gleichrichters R geschlossen.
Die Elektromagnete werden dadurch sofort erregt und ihre Anker ange zogen, so dass die an ihnen vorgesehenen Anschlags glieder aus den zugeordneten Marken-Förderrädern ausgerückt und die Ritzel in die an den Förder- rädern befestigten Zahnräder und die zugeordneten, auf der Antriebswelle befestigten Zahnräder einge rückt werden. Dies bewirkt, dass sich die Förder- räder drehen und Marken entsprechender Werte aus dem Markenausgabegerätfördern.
Ferner werden, wenn der Schalter CS1 und alsdann der Schalter CS2 geschlossen wird, die Kon taktstreifen der Schalter TC bis HD sowie die obere Hälfte des Kontaktstreifens des Schalters UC an Erd- spannung gelegt.
Die Erdspannung wird weiter über die Schleifkontakte der Schalter an die Einzelkontakte, auf welche die Schleifkontakte eingestellt worden sind, angelegt und, soweit es die Schalter TC bis HD betrifft, auf die entsprechend numerierten Kontakte der Kontakt bögen sw2 bis sw5 übertragen. Die diesen Kontakt bögen zugeordneten Schleifkontakte drehen sich dem nach so lange, bis sie auf die Kontakte, die nun an Erdspannung liegen, treffen, woraufhin Stromkreise von diesen Kontakten aus über das betreffende Relais <I>D</I> bis G und die Kontakte<I>b 1</I> zu der positiven Seite des Gleichrichters R geschlossen werden und die Relais deshalb arbeiten.
Durch das Einschalten der Relais werden ihre Kontakte dl bis g1 und dadurch den Relais selbst zugeordnete Haltestromkreise ge schlossen sowie die Stromkreise für die Elektro magnete M2 bis M5 geöffnet, so dass deren Anker freigegeben wird, die betreffenden Ritzel ausgerückt werden und das Anschlagglied in die Bewegungsbahn des nächsten Anschlagstiftes des Förderrades gebracht wird. Das Förderrad wird also nach Beendigung des Vorschubes der gerade auszugebenden Marke ange halten.
Da die den Kontaktbögen<I>SW</I> zugeordneten Schleifkontakte mit der gleichen Geschwindigkeit vor rücken, mit der die Marken aus dem Gerät heraus gefördert, also ausgegeben werden, entspricht die Anzahl der in den betreffenden Stellenwerten aus gegebenen Marken der Anzahl der von den Schleif kontakten bestrichenen Kontakte, das heisst den auf dem Tastenfeld der Registrierkasse in den verschie denen Stellenwertreihen eingetasteten Beträgen.
Falls in einer Stellenwertreihe des Tastenfeldes kein Betrag eingetastet worden ist, bleibt der entspre chende der Schalter TC bis HD in seiner Nullstellung. Wie in der Zeichnung dargestellt, verlaufen über die Nullkontakte dieser Schalter TC bis HD je einem der Relais D bis G zugeordnete Stromkreise. Der über den nullgestellten Schalter verlaufende Strom kreis wird beim Schliessen des Schalters CSl sofort ebenfalls geschlossen, wodurch der Stromkreis für den zugeordneten der Elektromagnete M2 bis M5 ge öffnet und demnach eine Einschaltung dieser Magnete verhindert wird.
Die Förderräder sind demzufolge von ihrer Antriebswelle aus nicht mehr antreibbar, so dass auch keine Markenausgabe erfolgt.
Sind sämtliche der Relais D bis G eingeschaltet worden, so wird der Stromkreis für den Hauptkupp- lungsmagneten M1 an den Kontakten<I>d2, e2, f2</I> und g2 geöffnet, so dass der Fortsatz des Ankers ml erneut in die Bewegungsbahn des einen Endes der Klinke P gelangt. Das Ende der Klinke P läuft also kurz vor Beendigung des Arbeitsspiels des Markenausgabe gerätes auf dem Fortsatz des Ankers )ml an, wodurch die Klinke P aus dem Sperrad R W ausgerückt und die Antriebsverbindung unterbrochen wird.
Das Mar- kenausgabegerät kommt also in seiner Ausgangs stellung wieder zur Ruhe. Kurz vor Beendigung des Arbeitsspiels gelangt die Ausnehmung der Scheibe DC gegenüber den an der einen Kontaktfeder des Schalters CS2 befestigten Isolierstift, so dass sich der Schalter CS2 öffnet und die Zuführung der gemeinsamen Erd- spannung für die Arbeits- und Haltestromkreise aller der Relais A bis G unterbrochen wird. Die Relais wer den daher freigegeben.
Bei seiner Freigabe öffnet das Relais<I>A</I> den Stromkreis zu dem Motor<I>SM,</I> so dass dieser stehenbleibt, während das Relais B bei seiner Freigabe den von dem Gleichrichter R zu den Relais und den Kupplungselektromagneten verlaufenden Stromweg an den Kontakten b1 unterbricht.
Es versteht sich, dass das Markenausgabegerät jederzeit dazu verwendet werden kann, Marken in einem den Einstellungen der Einstellgestänge der Registrierkasse oder dergleichen entsprechenden Wert auszugeben, und zwar dadurch, dass dem Schalter CS2 Kontakte parallel geschaltet und jeweils dann betätigt werden, wenn eine Duplikat-Markenausgabe erwünscht ist. In diesem Zusammenhang lassen sich Vorkehrungen dafür treffen, dass die Duplikat-Mar- kenausgabe bei gewissen Geschäftsvorgängen selbst tätig herbeigeführt wird.
Rappen-Marken werden in genau der gleichen Weise, wie in Verbindung mit höheren Werten be schrieben, ausgegeben. Das in dem Ausführungsbei spiel beschriebene Markenausgabegerät ist jedoch so eingerichtet, dass, wenn der Rappenwert unter 5 liegt, das heisst 0 bis 4 ist, von diesem Stellenwert (Rappen-Einer) keine Marke ausgegeben wird. Liegt dagegen der Rappenwert über 4, das heisst zwischen 5 bis 9, so wird die Ausgabe einer Zehn-Rappen-Marke bewirkt.
Befindet sich angenommenerweise der Schalter UC in einer der Stellungen 0 bis 4 und der Schalter TC in der Stellung 0, so wird beim Schliessen des Schalters CSl ein Stromkreis von Erde aus über den Schalter CS1, den Kontaktstreifen, den Schleifkon takt und den Kontakt 0 des Schalters TC, die untere Hälfte des Kontaktstreifens, den Schleifkontakt und den betreffenden Kontakt des Schalters UC, die Kon takte c2 und das Relais D zur positiven Betriebs spannungsseite geschlossen, so dass das Relais D arbeitet und den Stromkreis für den Elektromagneten M2 öffnet. In dieser Wertstelle erfolgt demnach keine Markenausgabe.
Befindet sich anderseits der Schleifkontakt des Schalters TC nicht in seiner 0 -Stellung, so erfolgt die Markenausgabesteuerung, wie schon beschrieben, über diesen Schalter und über den Kontaktbogen sw2, da eine Steuerung über den Schalter UC nicht möglich ist (die untere Hälfte seiner Kontaktleiste steht nur mit dem Kontakt 0 des Schalters TC in Verbindung).
Ruht der Schleifkontakt des Schalters UC auf einem der Kontakte 5 bis 9, so wird beim Schliessen des Schalters CSI ein Stromkreis von Erde aus über die obere Hälfte der Kontaktleiste und den entspre chenden Kontakt des Schalters UC, das Relais C und die Kontakte b 1 zu der positiven Betriebsspan nungsseite geschlossen und das Relais C erregt. Das Relais C schliesst seine Kontakte cl, während das Relais D an den Kontakten e2 von dem Schleifkon takt des Kontaktbogens sw2 getrennt und mit dem Schleifkontakt des Kontaktbogens swl verbunden wird.
Die Einzelkontakte des Kontaktbogens swl sind, wie erinnerlich, jeweils mit den Kontakten nächstnied- rigerer Ziffernposition des Kontaktbogens sw2 sowie mit den Kontakten des Schalters TC verbunden.
Demzufolge wird die von dem Schalter TC kom mende Spannung an jenen Kontakt des Kontaktbogens swl geleitet, der gegenüber dem Kontakt, auf wel chen der Schalter TC eingestellt ist, die nächsthöhere Ziffer darstellt. Daraus folgt, dass in der Zehn- Rappen-Wertstelle eine Extra-Marke ausgegeben wird.
Das Markenausgabegerät lässt sich ferner so ein richten, dass eine Markenausgabesteuerung auch von Hand aus möglich ist. Dies ist durch Anordnung von Druckknöpfen erzielbar, die aus der Vorderseite des Maschinengehäuses ragen und normalerweise gegen Drücken gesperrt sind. Die Sperrung dieser Druckknöpfe gegen Drücken erfolgt mittels in ihren Schäften vorgesehener Schlitze, die normalerweise mit den Kanten der engen Teile in einer Stange vor gesehener Tastenausnehmungen in Eingriff stehen. Die Stange ist vorzugsweise unter der Steuerung eines Tastenschlosses so verschiebbar, dass die weiten Teile der Tastenausnehmungen der Stange gegenüber die Schlitze in den Schäften der Druckknöpfe gelangen und diese freigeben.
Jeder Druckknopf ist mit einer Klinke verbunden, die beim Drücken ihres Druck knopfes mit den Anschlagstiften des zugeordneten Förderrades zusammenarbeitet und dieses weiter dreht, so dass eine Marke ausgegeben wird.
Zu diesem Zweck ist das dem Anker des Kupp lungselektromagneten eines der Förderräder zugeord nete, schon erwähnte Anschlagglied lose auf der An kerspindel angebracht, jedoch ist es mit dieser in nachgiebiger Weise so verbunden, dass es bei Erregung des Elektromagneten durch einen in diesem befestig ten, den Anker überlappenden Stift zwangläufig be wegt wird. Beim Drücken des Druckknopfes wird jedoch das Anschlagglied über das oben erwähnte, dem Druckknopf zugeordnete Gestänge ohne Beein flussung des Ankers aus dem Förderrad ausgerückt. Das Anschlagglied wird bei Freigabe des Druckknop fes von einer Feder in seine Ausgangsstellung zurück gebracht.
Die Rollen, von denen die Marken abziehbar sind, sind in einem Rahmen untergebracht, der zwecks Erleichterung der Auswechslung von Markenstreifen rollen vorzugsweise aus dem Markenausgabegerät her ausschwenkbar ist.