CH341981A - Hohlkörperdecke - Google Patents
HohlkörperdeckeInfo
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- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
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- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
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- E04B5/265—Monolithic filling members with one or more hollow cores
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Description
Hohlkörperdecke Gegenstand der Erfindung ist eine Hohlkörper decke mit in Abständen nebeneinander angeordneten Tragbalken von I-förmigem Querschnitt, auf denen zwischen diese eingesetzte Hohlkörpersteine mit flankenseitig vorhandenen Vorsprüngen abgestützt sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite zwischen den obern Flanschen be nachbarter Tragbalken zwar grösser als die Flanken breite der Hohlkörpersteine, das ist die Abmessung der Steine in Längsrichtung der Tragbalken, jedoch kleiner als der Abstand der gegen diese Tragbalken gerichteten Abstützvorsprünge der Hohlkörpersteine ist, und dass die letzteren mindestens an diesen Vor sprüngen zwei Abschrägungen aufweisen, welche im Grundriss einander diagonal gegenüberliegen und so gross sind,
dass die Hohlkörpersteine beim Verlegen mit gegen die Tragbalken gekehrten Stirnseiten zwischen diese gesenkt und dann mit den Abstütz- vorsprüngen gegen die Tragbalken gedreht und ab gesetzt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Hohlkörperdecke ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teil stückes der Hohlkörperdecke und Fig. 2 in grösserem Massstab eine Draufsicht auf einen Hohlkörperstein zeigen.
Die in Abständen nebeneinander angeordneten Tragbalken 10 der in Vig. 1 veranschaulichten Hohl körperdecke besitzen ein I-förmiges Profil und sind vorfabriziert, vorzugsweise in Spannbeton, so dass sie nach der Verlegung sofort belastet werden können bzw. zur Herstellung der Decke keinerlei Stützgerüst benötigt wird. Der untere Flansch 11 der Tragbalken 10 ist etwas breiter als der obere Flansch 12 und enthält, wenn er aus Spannbeton besteht, mehrere Armierungseisen 13, während der obere Flansch normalerweise nur ein Armierungseisen 13 aufweist.
Zwischen benachbarten Tragbalken 10 sind in deren Längsrichtung Hohlkörpersteine 14, vorzugsweise aus Bimsbeton vorfabrizierte Hohlprofilsteine, zur Fül lung des Balkenzwischenraumes, stirnseitig aneinander gereiht, welche mit je an ihren beiden Flanken vor handenen, gegen die Tragbalken 10 gerichteten Vor sprüngen 15 auf den untern Balkenflanschen 11 auf liegen.
Die Füllsteine bildenden Hohlkörpersteine 14 stehen nach unten mit einem an den Flanken einge schnürten Teil 16 und einer sich an diesen anschliessen den, rechteckigen Basisplatte 17 über die Basisebene der untern Balkenflanschen 11 vor, wobei die Basis platten 17 sich seitwärts unter den einen Tragbalken 10 erstrecken und dadurch eine praktisch geschlossene, ebene Deckenuntersicht ergeben.
Die Füllsteine 14 weisen zum Zwecke der Wärme- und Schallisolierung durch in Balkenlängsrichtung verlaufende Zwischen wände 18 voneinander getrennte Luftkammern 19 auf und bilden auch unter jedem untern Balken flansch 11 einen dem gleichen Zwecke dienenden und für die Verlegung der Steine notwendigen Hohlraum 20, dessen Höhe mindestens der Dicke der Basis platte entspricht. Der eingeschnürte Teil 16 mit der Basisplatte 17 könnte an den Füllsteinen auch fehlen, so dass die Unterseite der Füllsteine und diejenige der Tragbalken eine ebene Deckenuntersicht er gäben.
Bei in dieser Weise ausgebildeten Decken wird vorzugsweise schon bei der Anfertigung der vorfabrizierten Tragbalken auf der Unterseite der untern Flanschen eine in Balkenlängsrichtung ver laufende Holzlatte vorgesehen und durch die Beto nierung des Balkens an diesem befestigt, an welchen Latten die Deckenuntersichtsverkleidung festgenagelt werden kann. Nach oben reichen die verlegten Füllsteine 14 bis auf das Niveau der Oberseite der Tragbalken, weisen aber je zwischen ihren Flanken und dem benachbarten Tragbalken einen sich nach oben erweiternden Zwi schenraum auf, der mit Vergussbeton 21 ausgefüllt ist, so dass eine Verschiebung der Füllsteine 14 verhindert wird.
Damit eine gute Verbindung des Vergussbetons 21 mit den Tragbalken 10 entsteht, weisen die letzte ren an ihrem Steg in regelmässigen Abständen beid seitig einander gegenüberliegend halbkugelförmige Aussparungen 22 auf, in welche der Vergussbeton ein greift.
Die lichte Weite zwischen den obern Flanschen 12 benachbarter Tragbalken 10 ist zwar grösser als die Flankenbreite der Füllsteine 14, das ist die Ab messung der Steine in Längsrichtung der Tragbalken, jedoch kleiner als der Abstand der gegen diese Trag balken gerichteten Abstützvorsprünge 15 der Füll steine 14. Beim Verlegen der Mehrzahl der Füllsteine kann nun so vorgegangen werden, dass diese zunächst mit den Tragbalken 10 zugekehrten Stirnseiten so weit zwischen die Balken gesenkt werden, dass die Basisplatte 17 gerade unter das Niveau der Balken unterseite gelangt.
Um anschliessend zu ermöglichen, den Füllstein 14 mit seinen Flanken vollständig gegen die Balken zu drehen, weist dieser mindestens an den Abstützvorsprüngen 15 zwei Abschrägungen 23 auf, welche im Grundriss (Fig. 2) einander diagonal gegen überliegen und z. B. einen Winkel von 30 zur Stirn seite bilden und so gross sind, dass die Drehung vor genommen und der Füllstein alsdann mit den Vor sprüngen 15 auf die untern Balkenflanschen 11 ab gesetzt werden kann. Bei der Drehung bewegen sich die Ecken der Basisplatte 17 durch die den Hohlraum 20 ergebenden Aussparungen von eventuell bereits verlegten Füllsteinen benachbarter Reihen.
Für den letzten zu verlegenden Füllstein einer Reihe reicht normalerweise der Platz für das be schriebene Drehen desselben nicht mehr aus. In die sem Fall kann der Füllstein mit der den grösseren Basisplattenvorsprung 17' aufweisenden Flanke schräg abwärts zwischen die Balken eingeführt und mit den Abstützvorsprüngen 15 nacheinander auf den untern Balkenflanschen 11 abgesetzt werden, da das Profil des Füllsteins und insbesondere die aus Fig. 1 er sichtliche ungleiche Bemessung der Basisplatten vorsprünge 17' und 17" diese etwas mühsamere Ver legungsart ebenfalls ermöglichen.
Bei grossen Balkenspannweiten oder andern eine Verstärkung der Hohlkörperdecke erfordernden Be anspruchungen können, wie Fig. 1 zeigt, quer zu den Tragbalken zwischen den Füllsteinen U-förmige Balkentraversen 24, z. B. aus Bimsbeton, angeordnet sein, deren den Tragbalken 10 zugekehrte Stirn seiten entsprechend dem Profil der Flanken der Füll steine 14 geformt sind und die Vorsprünge bilden, mit welchen die Traversen auf den untern Flanschen 11 der Tragbalken 10 abgestützt sind.
Nach Verlegung dieser Balkentraversen wird ihr Hohlraum mit Ver- gussbeton 21 ausgefüllt, der mit dem Zwischenraum zwischen Tragbalken einerseits und Traversen und Füllsteinen ausfüllenden Vergussbeton ein Ganzes bildet. Beim Ausgiessen des Hohlraumes können Armierungseisen eingelegt werden, wobei an einer die Aussparungen 22 aufweisenden Stelle der Steg des Tragbalkens 10, z. B. durch Schlag mittels eines Spitzhammers, durchbrochen und von der Armierung durchquert sein kann.
Im Falle von sogenannten Balkenwechseln sind die beiden an den Längsseiten der Tragbalken 10 anstehenden Stirnseiten des Wechselbalkens und die an der Längsseite des Wechselbalkens anstehende Stirnseite des Stichbalkens je entsprechend dem Profil der Flanken der Füllsteine 14 geformt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hohlkörperdecke mit in Abständen nebeneinander angeordneten Tragbalken von I-förmigem, Querschnitt auf denen zwischen diese eingesetzte Hohlkörper steine mit flankenseitig vorhandenen Vorsprüngen abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite zwischen den obern Flanschen benach barter Tragbalken zwar grösser als die Flankenbreite der Hohlkörpersteine, das ist die Abmessung der Steine in Längsrichtung der Tragbalken, jedoch kleiner als der Abstand der gegen diese Tragbalken gerichteten Abstützvorsprünge der Hohlkörpersteine ist, und dass die letzteren mindestens an diesen Vor sprüngen zwei Abschrägungen aufweisen,welche im Grundriss einander diagonal gegenüberliegen und so gross sind, dass die Hohlkörpersteine beim Verlegen mit gegen die Tragbalken gekehrten Stirnseiten zwischen diese gesenkt und dann mit den Abstütz- vorsprüngen gegen die Tragbalken gedreht und ab gesetzt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Hohlkörperdecke nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalken an ihrem Steg auf beiden Seiten einander gegenüberliegend Aus sparungen aufweisen, in die eine einen zwischen dem Tragbalken und den Hohlkörpersteinen vorhandenen Zwischenraum ausfüllende Vergussmasse eingreift.2. Hohlkörperdecke nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Steg der Tragbalken an den die Aussparungen aufweisenden Stellen per foriert ist. 3. Hohlkörperdecke nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hohlkörperstein an den Flanken derart eingeschnürt ist, dass eine rechteckige Basisplatte (17) einen Basisplattenvorsprung (17') aufweist, der sich seitwärts so unter den einen Trag balken erstreckt, dass die Basisplatten nebeneinander liegender Hohlkörpersteine insgesamt eine praktisch geschlossene, ebene Deckenuntersicht ergeben.4. Hohlkörperdecke nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Basisplatte und dem darüber befindlichen Tragbalken ein Hohl raum verbleibt, dessen Höhe mindestens der Dicke der Basisplatte entspricht. 5. Hohlkörperdecke nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass quer zu den Tragbalken U-förmige Traversen zwischen Hohlkörpersteine ver legt sind, deren den Tragbalken zugekehrte Stirnseiten entsprechend dem Profil der Flanken der Hohlkörper steine geformt sind und deren Hohlraum mit Verguss- masse ausgefüllt ist,die mit der den Zwischenraum zwischen Tragbalken und Traverse ausfüllenden Ver- gussmasse ein Ganzes bildet. 6. Hohlkörperdecke nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass in der Vergussmasse von Traversen ein Armierungskörper verläuft, der sich durch eine perforierte Stelle im Steg des zugehörigen Tragbalkens in die Vergussmasse der stirnseitig be nachbarten Traverse erstreckt. 7. Hohlkörperdecke nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Tragbalken aus Vor spannbeton bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH341981T | 1955-05-17 |
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| CH (1) | CH341981A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2909694A1 (fr) * | 2006-12-06 | 2008-06-13 | Francois George | Element d'assemblage de deux entrevous et dispositif de coffrage associe |
-
1955
- 1955-05-17 CH CH341981D patent/CH341981A/de unknown
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