AT264113B - Schalungsanordnung für den Beton- und Stahlbetonbau - Google Patents

Schalungsanordnung für den Beton- und Stahlbetonbau

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AT264113B
AT264113B AT172165A AT172165A AT264113B AT 264113 B AT264113 B AT 264113B AT 172165 A AT172165 A AT 172165A AT 172165 A AT172165 A AT 172165A AT 264113 B AT264113 B AT 264113B
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Austria
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plates
panel
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AT172165A
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Jakob Jung
Adam Tistler
Original Assignee
Jakob Jung
Adam Tistler
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Description


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  Schalungsanordnung für den Beton-und Stahlbetonbau 
Die Erfindung betrifft eine Schalungsanordnung für den Beton- und Stahlbetonbau, welche die den weichen oder flüssigen Beton nach dem Giessen bis zum Erhärten enthaltende und hiebei formende und abstützende Form bildet und die aus innen glatten und aussen eventuell durch Querrippen versteiften Platten oder Tafeln aus Metall, insbesondere aus Stahl besteht, die in nebeneinanderliegender und in einander gegenüberliegender Anordnung miteinander verspannt sind. Die bekannten Schalungsanordnungen der hier in Frage stehenden Art, die aus einzelnen Brettern u. dgl. zusammengefügt sind, sind verhältnismässig umständlich herzustellen, da die den einzelnen Wandseiten entsprechenden Schalungswände durch eine Vielzahl von Spannschlössern zusammengehalten werden müssen.

   Weiterhin erfordert der Aufbau solcher Schalungsanordnungen sehr viel Arbeitszeit, wobei man für diesen Aufbau praktisch nur Fachkräfte und geschultes Personal heranziehen kann. Es sind auch noch Schalungsanordnungen bekanntgeworden, die aus Einzelteilen aus Stahl bestehen. Diese Schalungsanordnungen haben einen sehr komplizierten Aufbau, der Zusammenbau ist ebenfalls umständlich und zeitraubend. Bei diesen bekannten Anordnungen sind somit die Herstellungskosten und die Montagekosten erheblich. Hiezu kommt noch, dass sie dem rauhen Baubetrieb nicht immer gewachsen sind. Bei der Vielzahl der Bestandteile kann es auch vorkommen, dass dieser oder jener Teil schon nach kurzer Zeit verloren geht. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die obigen Nachteile zu vermeiden. 



   Zu dem oben genannten Zweck ist die neue Schalungsanordnung dadurch gekennzeichnet, dass die Platten sich jeweils über eine Länge von mindestens 2 bis 3 m erstrecken und zweckmässig an ihren einander zugewandten Seiten mit einer Fettschicht bedeckt sind, dass einander gegenüberliegende Platten nur im Bereich ihrer beiden Enden in der quer zur Wandlängsrichtung verlaufenden Dimension mit Hilfe von etwa rechtwinklig zu den beiden Platten verlaufenden Spanneisen lösbar miteinander verspannt sind, 
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 und dass bei der Herstellung von langen und überlangen Wänden die der Vorderseite und der Rückseite der zu giessenden Wand entsprechenden Schalungswände jeweils aus zwei oder mehr in Wandlängsrichtung lösbar zusammengespannten Einzeltafeln oder-platten bestehen, die einerseits mit Hilfe von in Wandlängsrichtung verlaufenden Spannschienen,   z.

   B.   mit U-Profil und mit einer der Länge der Einzeltafeln oder-platten entsprechenden Länge, zusammengespannt sind, die der zugehörigen Einzeltafel oder-platte gegenüber so versetzt angeordnet sind, dass sie mit ihrem einen Ende jeweils um den gleichen Betrag über 
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 gerichteten Verbindungsflansch besitzen und durch flaches Aneinanderlegen von einander zugewandten Flanschen von jeweils zusammenzuspannenden Einzeltafeln oder-platten durch Verschrauben od. dgl. lösbar miteinander verbunden sind. 



   Bei der neuen Anordnung kann der Zusammenbau und das Auseinandernehmen auf einfachste Weise durch Einstecken oder Abnehmen von Keilen nur an einer Seite der Schalungsanordnung vorgenommen werden, so dass der hiefür erforderliche Arbeits- und Zeitaufwand wesentlich kleiner als bei den bekannten Anordnungen ist. Eine weitere, sehr bedeutsame Arbeits- und Zeitersparnis ergibt sich auch daraus, dass 

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 das Verspannen der beiden Platten nur an zwei Stellen, oben und unten, vorgenommen werden muss, was gegenüber den bekannten Anordnungen auch noch den weiteren Vorteil hat, dass die durch das
Hindurchstecken der Spanneisen entstandenen Löcher und und Ausnehmungen im Beton, die nachträglich noch ausgefüllt werden müssen, hier in sehr viel kleinerer Anzahl vorhanden sind.

   Bei der Herstellung von übergrossen Schalungswänden, müssen die Einzeltafeln oder-platten, die von sich aus grosse Abmessungen besitzen, nur mit Hilfe der Spannschienen und an ihren Querseitenrändern durch Zusammenlegen und
Zusammenschrauben der Flansche verbunden werden. Im übrigen kann der Aufbau der neuen Schalung nunmehr auch von Hilfsarbeitern ohne Fachkenntnisse vorgenommen werden, da ihr Zusammenbau praktisch narrensicher ist. Eine Reinigung der Platten oder Tafeln ist nicht mehr erforderlich, insbesondere wenn man die Tafeln oder Platten an den einander zugewandten Seiten zweckmässigerweise mit einer
Fettschicht bedeckt,   z. B.   indem man sie mit öl einsprüht. Die Erfindung schafft darüber hinaus die Möglichkeit, sämtliche Wände an allen Seiten aus Sichtbeton herzustellen, so dass   z.

   B.   bei
Untergeschosswänden kein Verputzen mehr erforderlich ist. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Schalungsanordnung gemäss der Erfindung in Teildarstellung perspektivisch gesehen, Fig. 2 die Anordnung nach   Fig. 1   in perspektivischer Darstellung von der gegenüberliegenden Seite aus gesehen, Fig. 3 und 3a eine Einzelheit einer abgewandelten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einer Seitenansicht teilweise im Schnitt bzw. in einer Vorderansicht, Fig. 4 eine weitere Einzelheit einer andern Abwandlung des Erfindungsgegenstandes in einer Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt in Teildarstellung, Fig. 5 eine Schalungsanordnung gemäss der Erfindung in abgewandelter Form in Vorderansicht, die Fig.

   Sa und 5b eine weitere Einzelheit des Gegenstandes der Erfindung in einer Draufsicht bzw. in einer Seitenansicht, Fig. 6 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einer Draufsicht in Teildarstellung, Fig. 7 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in abgewandelter Ausführungsform in Teildarstellung von der Seite aus gesehen in einem senkrechten Schnitt und Fig. 8 die Anordnung nach Fig. 7 in einer Vorderansicht in schematischer Darstellung. 



   Aus der   Fig. 1   und 2 ist zu erkennen, dass die erfindungsgemässe Schalungsanordnung aus mindestens zwei einander gegenüberliegenden Platten oder Tafeln--1, 2-- aus Metall, insbesondere aus Stahl besteht, die der Vorder- und Rückseite der herzustellenden Wand entsprechen und zueinander parallel verlaufen. An ihrer Innenseite sind diese Tafeln wie bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel glatt ausgebildet, oder sie können auch jeweils gemäss der zu erzielenden Form gestaltet sein. Innen sind sie mit Öl eingesprüht, so dass eine Reinigung der Tafeln von Betonresten nicht mehr erforderlich ist. Die Platten oder Tafeln erstrecken sich zweckmässig jeweils über eine Länge von mindestens 2 bis 3 m.

   Vorteilhafterweise sind ihre Abmessungen so gewählt, dass ihr Gewicht nicht zu gross ist, so dass sie noch mit einem üblichen Baukran transportiert werden können. So   z. B.   besitzt eine Tafel mit einer der üblichen Geschosshöhe entsprechenden Breite und einer Länge von etwa 3 m und mit der zur Erzielung der nötigen Steifigkeit noch erforderlichen Stärke ein Gewicht von etwa 450 bis 500 kg, das noch von den üblichen Baukranen bewältigt werden kann. Aussen besitzen die Tafeln quer zur Längsrichtung verlaufende Querrippen--3--, die in grösserer Anzahl nebeneinanderliegend parallel zueinander verlaufen und zur Versteifung der Platten oder Tafeln dienen.

   Im Hinblick auf diese durch die Querrippen erzeugte Steifigkeit der Platten müssen diese Platten nur noch in den Bereichen ihrer beiden Enden in der quer zur Wandlängsrichtung verlaufenden Dimension   bei--4   und 5--miteinander verspannt werden. Zu diesem Zweck sind die in den   Fig. 5a, 5b   gezeigten Spanneisen--6--vorgesehen, die als Flacheisen ausgebildet sind und die durch die beiden zu verspannenden Tafeln oder Platten hindurchgehen. Diese Spanneisen sind an einem Ende mit   Querstücken--7--z. B.   durch Verschweissen verbunden, die mit der entsprechenden Wand der Schalung zusammenwirken und hiebei als Anschlag dienen, und mit der gegenüberliegenden Tafel oder Platte der Schalungsanordnung mit Hilfe der Keile   --8--   lösbar und verstellbar verbunden.

   Die   Keile--8--sind   in die   Längsschlitze--9'-   einsteckbar, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die schräge Fläche des im Querschnitt Dreieckoder Trapezform aufweisenden Keiles der zugehörigen Platte oder Tafel abgewendet ist. Durch mehr oder weniger tiefes Einstecken des Keiles in die Längsschlitze und durch Einstecken der Keile in den einen oder andern Schlitz kann die wirksame Länge des Spanneisens und somit der Abstand zwischen den Platten oder Tafeln der jeweils erforderlichen Wandstärke angepasst werden. 



   In der Regel werden die Platten oder Tafeln der erfindungsgemässen Schalungsanordnung senkrecht aufgestellt. Um den senkrecht aufgestellten Platten oder Tafeln einen sicheren Halt zu geben, sind Stützen 
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 EMI3.1 
 

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 EMI4.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 dass die Spanneisen (6) jeweils aus einem Flacheisen bestehen, das an einer der beiden miteinander zu verbindenden Platten oder Tafeln (1, 2) z. B. mit Hilfe eines Querstückes (7) befestigt ist, durch die gegenüberliegende Tafel hindurchgeht und an seinem freien Ende mehrere Längsschlitze (9') trägt, in die dreieck- oder trapezförmige Keile (8) mit ihrer schrägen Fläche nach aussen weisend so einsteckbar sind, dass ihre Längsachse annähernd parallel zur zugewandten Tafel oder Platte verläuft.
    EMI5.2 dass die einzelnen Tafeln oder Platten (1, 2) jeweils durch zwei zueinander parallel verlaufende Spannschienen (24) zusammengespannt sind, von denen die eine sich im oberen und die andere sich im unteren Bereich der betreffenden Tafel oder Platte befindet, wobei die Tafeln oder Platten zweckmässig in regelmässigen Abständen, z.
    B. in Abständen von jeweils 50 cm, mit durchgehenden Bohrungen (26) versehen sind, die zur Aufnahme der Schrauben (25) oder Bolzen für die Befestigung der Spannschienen (24) an den Tafeln oder Platten dienen, und dass die Spannschienen (24) in Längsrichtung der Platten oder Tafeln versetzbar sind. EMI5.3 dass die Verbindungsflansche (29a, 29b) durch die Versteifungsrippen der Platten oder Tafeln (1, 2) gebildet sind. EMI5.4 dass an den den Ecken des Gebäudes entsprechenden Stellen Eckpartien verwendet werden, die jeweils aus unter einem rechten Winkel miteinander verschweissten Platten oder Tafeln oder Platten- oder Tafelabschnitten gebildet sind und mit den den übrigen Wänden entsprechenden Schalungsteilen durch Spannschienen oder Spannschienenabschnitte verbunden sind, die unter einem rechten Winkel zueinander verlaufend miteinander verschweisst sind.
    EMI5.5 Bereich ein Arbeitspodest (21) herausnehmbar angehängt ist, das einen in Längsrichtung der Tafeln oder Platten verlaufenden Laufsteg (21c) und ein Geländer (21a) oder entsprechende Stützen an der der Platte oder Tafel abgewandten Seite des Laufstegs aufweist und zweckmässigerweise aus zwei annähernd S-förmig gebogenen Gebilden aus Rohrmaterial besteht, die einen als Stütze dienenden, etwa senkrecht nach oben verlaufenden Schenkel, einen etwa waagrecht verlaufenden, zur Unterstützung einer Laufplanke oder von Laufplanken dienenden Mittelsteg (21b) und einen etwa senkrecht nach unten verlaufenden, sich von aussen her an der zugehörigen Platte oder Tafel abstützenden unteren Schenkel (21d) besitzen, von dessen dem Mittelsteg zugewandten Seite ein hakenförmig gebogenes Halterungsstück (21e) abgeht, das um die obere Spannschiene (23)
    der betreffenden Tafel oder Platte herumgreift und diese zwischen sich und dem unteren Schenkel hält. EMI5.6 dass zur Herstellung der den Fenster- bzw. Türöffnungen entsprechenden Aussparungen in der Betonwand zwischen die den beiden Wandseiten entsprechenden Tafeln oder Platten (1, 2) bzw.
    Tafel- oder Plattenreihen oder -kombinationen der Form des Fensters oder der Tür entsprechende und von Platteninnenseite zu Platteninnenseite reichende viereckige Einsätze (30) aus Metall einsetzbar sind, die mit Hilfe von vorderen und/oder hinteren, etwa rechtwinklig abgebogenen Schenkeln (31a, 31b) an den Platten oder Tafeln befestigbar sind und jeweils aus Winkelstücken (34a, 34b, 34c, 34d) an den Ecken eines Rechtecks oder Quadrats und aus vier Mittelstücken (35a, 35b, 35c, 35d) bestehen, die jeweils zwischen zwei Winkelstücken eingesetzt und mit diesen lösbar verbunden sind.
AT172165A 1964-02-29 1965-02-26 Schalungsanordnung für den Beton- und Stahlbetonbau AT264113B (de)

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