AT410646B - Einrichtung zum herstellen von teilen aus beton - Google Patents

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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0014Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps
    • B28B7/0017Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps for attaching mould walls on mould tables
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Herstellen von Teilen aus Beton mit einem vor- zugsweise ebenen Schalungsboden und beidseits seitlich darauf angeordneten festen Randleisten, wobei zumindest ein zusätzliches, als gesondertes Bauteil ausgebildetes Schalungselement vor- gesehen ist, das im Bereich einer Randleiste anbring- und abnehmbar angeordnet ist. 



   Mittels solcher Einrichtungen können grossflächige Betonfertigteile verschiedenster Art (Ele- mente, Doppelwandplatten, Vollbetonelemente, etc. ) hergestellt werden. Dies kann beispielsweise auf sogenannten Palettenumlaufanlagen geschehen, bei denen formstabile Paletten transportiert werden. Die Palettenoberseite ist dabei eben und bildet den Schalungsboden. In Längsrichtung der 
Palette verlaufen dann beidseits des Schalungsbodens feste Randleisten. Es ist aber auch mög- lich, die Erfindung bei sogenannten Flachbahnen und Kipptischen einzusetzen, bei denen der 
Schalungsboden feststeht. Solche Flachbahnen eignen sich besonders zur Herstellung von flächi- gen, flachbewährten Betonfertigteilen wie zum Beispiel Elementdecken, Innenwänden oder Keller- wandelementen. 



   Nachteilig an den bekannten Einrichtungen ist die Tatsache, dass durch den festen seitlichen 
Abstand der beiden Randleisten und durch die fixe Höhe der beiden Randleisten auch die Breite und die Höhe des zu fertigenden Betonelementes festgelegt ist. Um Betonelemente mit einer anderen Dicke zu fertigen, ist es aus der DE 1290468 B bekannt, die Randleisten aus zwei über- einander liegenden miteinander verbundenen Schalungsteilen zu bilden, wobei das obere Teil der 
Randleiste nach aussen weggeschwenkt werden kann. Mit einer derart ausgebildeten Randleiste kann jedoch nur zwischen zwei Dicken der zu giessenden Platte gewählt werden.

   Eine Vorrichtung, bei der die Dicke des zu giessenden Betonelementes infolge aufsteckbarer, d. h. anbring- und abnehmbarer, unterschiedlich hoher Schalungselemente lediglich in Abhängigkeit der Höhe des verwendeten zusätzlichen Schalungselementes festgelegt werden kann, zeigt die 
DE 29807935U1. Bei dieser Vorrichtung wird jedoch durch das Aufstecken der zusätzlichen Scha- lungselemente der ursprüngliche Abstand zwischen den Randleisten jedenfalls verringert. Das heisst, um mit derartigen zusätzlichen Schalelementen dickere Platten der gleichen Form giessen zu können, ist es notwendig, den Abstand der Randleisten um die Stärke der "Aufsteckleisten" zu vergrössern, was natürlich einen erhöhten Arbeitsaufwand und einen verlangsamten Arbeitsablauf mit sich bringt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine im Hinblick auf die herzustellenden Betonteile flexiblere Ein- richtung zu schaffen. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die von der Innenseite der Randleiste bzw. der Randleisten gebildete Schalungsfläche mittels des zusätzlich angebrachten, der gewünschten Stärke des zu betonierenden Teiles jeweils angepassten Schalungselementes nach oben verlän- gerbar ist. Von der Ausbildung dieser zusätzlichen Schalungselemente her gesehen besteht die Möglichkeit, diese als gesonderte anbring- und abnehmbare Bauteile auszubilden, die über Halte- elemente mit den Randleisten im Bedarfsfall lösbar verbindbar sind. 



   Mit solchen zusätzlichen Schalungselementen lässt sich die von den fixen Profilrandleisten ge- bildete Schalung in zweierlei Hinsicht verändern. Einmal ist es möglich, die zusätzlichen Scha- lungselemente oben auf die Profilrandleisten aufzusetzen, sodass sie die von der Innenseite der Randleisten gebildete Schalungsfläche nach oben verlängern. Damit ist es auf einfache Weise möglich, bei sonst gleicher Ausbildung der Einrichtung im Bedarfsfall dickere Betonelemente herzustellen. 



   Es ist aber auch möglich, die Breite der herzustellenden Betonelemente gegenüber dem seitli- chen fixen Querabstand der Randleisten zu reduzieren, indem die zusätzlichen Schalungselemen- te so ausgebildet smd, dass sie eine Schalungsfläche aufweisen, die vom Schalungsboden nach oben weist und die zwischen den beiden fixen Randleisten liegt. Ein solches zusätzliches Scha- lungselement wird seitlich aussen an der Randleiste befestigt, ragt von dort nach innen und weist dort die erwähnte betonbauteilbegrenzende, vorzugsweise vertikale Schalungsfläche auf, die vom Schalungsboden aufsteht. 



   Insgesamt ist es also mit der erfindungsgemässen Einrichtung möglich, sowohl die Dicke als auch die Breite der herzustellenden Betonelemente auf einfache Weise zu variieren, wobei der Grundaufbau, nämlich der Schalungsboden und die beiden beidseits desselben verlaufenden Randleisten, immer gleich bleiben können. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbe- 

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 schreibung näher erläutert. 



   Die Fig. 1 zeigt in einem Querschnitt eine Formenpalette nach dem Stand der Technik, die Fig. 2 zeigt dieselbe Formenpalette mit eingebrachtem Beton bis zur Oberkante der beiden seitlichen Randleisten, die Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemässe Einrichtung im Querschnitt, ebenfalls mit eingebrach- tem Beton, die Fig. 4 zeigt in einem schematischen teilweisen Querschnitt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen zusätzlichen Schalungselementes im Bereich der seitlichen Randleiste, die Fig. 5 zeigt eine Ansicht in Richtung X der Fig. 4, die Fig. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Einrichtung zum Herstellen von Teilen aus Beton, wobei in der Fig. 6 noch kein Beton eingebracht ist, während in der Fig. 7 bereits Beton eingebracht ist, die Fig. 8 zeigt in einem schematischen teilweisen Querschnitt das in den Fig.

   6 und 7 gezeigte 
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schalungselementes, wobei die weggeschwenkte 
Position strichliert dargestellt ist, die Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen zusätzlichen Scha- lungselementes, bei dem die Schalungsfläche vom Schalungsboden aufragt und innerhalb der beiden Randleisten liegt. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Formenpalette weist seitliche Träger 1 und einen Schalungsbo- den 2 auf, von dem beidseits seitlich feste Randleisten 3 nach oben vorstehen. Wie die Fig. 2 zeigt, dienen die Innenseiten 3a der Randleisten 3 als Schalung für den eingebrachten Beton 4. Durch die Höhe und den Abstand der Randleisten 3 ist die Dicke und die Breite des hergestellten Beton- elementes 4 fix vorbestimmt. 



   Gemäss Fig. 3 ist nun erfindungsgemäss ein zusätzliches Schalungselement 5 vorgesehen, wel- ches die von den Innenseiten 3a der Randleisten 3 gebildete Schalungsfläche nach oben verlän- gert, indem es eine zusätzliche Schalungsfläche 5a bereitstellt. Damit ist es möglich, dickere 
Betonelemente 4' herzustellen. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen nun ein solches zusätzliches Schalungselement 5 im grösseren Detail. 



   Das Schalungselement 5 ist aus einzelnen, vorzugsweise plattenförmigen Elementen zusammen- geschweisst. Es weist an seiner Innenseite die zusätzliche Schalungsfläche 5a auf, die die innere Schalungsfläche 3a der Randleiste nach oben verlängert. 



   Gemäss dem Grundgedanken der Erfindung ist das zusätzliche Schalungselement lösbar mit der Randleiste 3 verbunden, sodass Betonelemente mit unterschiedlicher Dicke je nach verwende- tem zusätzlichen Schalungselement hergestellt werden können. Das Schalungselement 5 weist in regelmässigen Abständen in Längsrichtung nach aussen vorstehende Laschen 5b auf, die über Verstärkungselemente 6 und 7 mit dem eigentlichen vertikalen Schalungsteil 8 verbunden sind, an dem die zusätzliche Schalungsfläche 5a ausgebildet ist. Mit der Randleiste sind ebenfalls vorste- hende Laschen 3b verbunden, und zwar in der Seitenansicht der Fig. 5 links und rechts der Halte- lasche des zusätzlichen Schalungselementes 5.

   Zur lagesicheren Verbindung des Halteelementes 5 mit der Randleiste wird nun seitlich ein Keil 9 in Richtung des Pfeiles Y in fluchtende Öffnungen 10 durch die Haltelaschen 3b, 5b, 3b eingeschlagen, wie dies die Fig. 4 und 5 zeigen. Damit kommt es zu einer sicheren, kraft- und formschlüssigen Verbindung. Zur Lösung dieser Verbindung wird der Keil in umgekehrter Richtung herausgeschlagen. Selbstverständlich sind auch andere lösbare Elemente als Keile zur Verbindung des zusätzlichen Schalungselements 5 mit der Rand- leiste 3 möglich, beispielsweise Schrauben. 



   Die Fig. 6,7 und 8 zeigen ein alternatives Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Ein- richtung, wobei im Bereich der Randleiste ein zusätzliches Schalungselement 5 angeordnet ist, welches beweglich, im vorliegenden Fall schwenkbar um die Achse 11 ausgebildet ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel stellt das zusätzliche Schalungselement in der mit ausgezeichneten Linien dargestellten Betriebsposition (1. Stellung) eine zusätzliche Schalungsfläche 5a bereit, die die innere Schalungsfläche 3a der Randleisten 3 nach oben hin verlängert. Dies erlaubt es, auch sehr dicke Betonelemente 4' herzustellen, wie dies die Fig. 7 zeigt. Zum Entschalen solcher dicken Betonelemente kann das zusätzliche Schalungselement 5 in die in den Fig. 6,7 und 8 schwach bzw. strichliert dargestellte Stellung nach aussen weggeschwenkt werden (2. Stellung). 



   Um das Betonelement in der ersten Betriebsstellung lagesicher zu halten, können Siche- 

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 rungsmittel vorgesehen sein, beispielsweise wieder ein quer einschlagbarer Keil, sodass die Be- tonmasse 4" nicht in der Lage ist, die zusätzlichen Schalungselemente 5 nach aussen zu drängen. 



   Gemäss der Idee der Erfindung ist es nicht nur möglich, die zusätzlichen Schalungselemente 5 dazu zu verwenden, die innere Schalungsfläche 3a der Randleisten 3 nach oben zu verlängern. 



  Vielmehr kann alternativ auch eine von den Flächen der Randleiste 3 unabhängige, vom Scha- lungsboden 2 aufstehende Schalungsfläche 5a' gebildet werden, die an einer Stelle zwischen den beiden Randleisten, also weiter innen, liegt. Dies ist in der Fig. 9 dargestellt. Das dortige zusätzli- che Schalungselement 5' ist ebenfalls über eine Keilverbindung 9 lagesicher aber lösbar mit der Randleiste 3 verbindbar. In der in Fig. 9 dargestellten Betriebsstellung weist dieses zusätzliche Schalungselement 5' eine ebene, vom Schalungsboden 2 nach oben stehende Schalungsfläche 5a' auf, welche es erlaubt, Betonelemente herzustellen, die in der Breite geringer sind als der lichte Abstand zwischen den beiden Randleisten 3. Zusätzlich kann natürlich diese Schalungsfläche 5a' höher oder geringer sein als die Höhe der Randleisten, wie dies die Fig. 9 zeigt. 



   Insgesamt ist es somit mit den erfindungsgemässen zusätzlichen Schalungselementen 5,5' möglich, bei gleichbleibender Formenpalette mit gleichbleibenden Randleisten 3 Betonelemente in unterschiedlicher Dicke und Breite herzustellen, indem einfach die zusätzlichen Schalungselemen- te ausgetauscht werden. Die Variante mit beweglichen, vorzugsweise schwenkbaren Schalungs- elementen erlaubt vor allem eine einfache Entschalung. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1.Einrichtung zum Herstellen von Teilen aus Beton mit einem vorzugsweise ebenen Scha- lungsboden und beidseits seitlich darauf angeordneten festen Randleisten, wobei zumin- dest ein zusätzliches, als gesondertes Bauteil ausgebildetes Schalungselement vorgese- hen ist, das im Bereich einer Randleiste anbring- und abnehmbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Innenseite der Randleiste bzw. der Randleisten (3) gebil- dete Schalungsfläche (3a) mittels des zusätzlich angebrachten, der gewünschten Stärke des zu betonierenden Teiles jeweils angepassten, Schalungselementes (5) nach oben ver- längerbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Schalungs- element (5) im Bereich der Randleisten (3) beweglich, vorzugsweise schwenkbar gelagert ist, wobei es in einer ersten Stellung die Schalung der Randleiste (3) nach oben verlängert oder eine vom Schalungsboden aufragende Schalung an einer Stelle zwischen den beiden Randleisten (3) bildet, und wobei es in einer zweiten Stellung eine Entschalung des aus- gehärteten Teiles aus Beton erlaubt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Schalungs- element (5,5')an einem an einer Randleiste (3) befestigten Halteelement (3b) lösbar be- festigbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Halteelement(e) (3b) als von der Aussenseite der Randleiste (3) vorstehende Haltelasche(n) ausgebildet ist (sind), wobei die Schalungselemente zumindest eine korrespondierende parallele Haltela- sche (5b) aufweisen, die mit der bzw. den Haltelaschen der Randleisten (3) lösbar ver- bindbar ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelaschen (3b, 5b) der Randleisten (3) einerseits und der zusätzlichen Schalungselemente andererseits im we- sentlichen fluchtende Öffnungen aufweisen, in welche zur lagesicheren Verbindung von Schalungselement und Randleiste (3) jeweils ein Keil (9) einschlagbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Haltelasche (5b) am zusätzlichen Schalungselement zwei beidseits derselben angeordnete Haltelaschen (3b) der Randleiste (3) zugeordnet sind.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzli- che Schalungselement samt Halteelement(en) zur Befestigung an der Randleiste (3) als fi- xe Baueinheit, vorzugsweise aus zusammengeschweissten Einzelteilen, ausgebildet ist.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder <Desc/Clms Page number 4> Randleiste (3) mindestens ein zusätzliches Schalungselement angeordnet ist.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie als be- wegbare Platte einer Palettenumlaufanlage oder an einer feststehenden Flachbahn aus- gebildet ist.
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