CH340993A - Bauplatte für Türen, Möbel und dergleichen und Verfahren sowie Maschine zur Herstellung derselben - Google Patents

Bauplatte für Türen, Möbel und dergleichen und Verfahren sowie Maschine zur Herstellung derselben

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Goldberger Konstandt Francisco
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Goldberger Konstandt Francisco
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/06Manufacture of central layers; Form of central layers

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Description


  Bauplatte für Türen, Möbel     und    dergleichen     und    Verfahren     sowie        Masche\@y          zur        Herstellung    derselben    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  Bauplatte, bestehend aus zwei Deckplatten, insbeson  dere aus     Sperrholz,    und dazwischen angeordnetem  und mit diesem verbundenem Füllmaterial, vorzugs  weise aus Holz, wie solche bei der Herstellung von       Tischlereigegenständen,    insbesondere Türen, Möbel  und dergleichen, Verwendung finden, sowie ein Ver  fahren und eine Maschine zur Herstellung der Bau  platte.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist die Bauplatte  dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial aus  elastisch biegsamen Distanzkörpern von gleicher  Höhe, die sich längs quer zu den Deckplatten ver  laufender Linien berühren, besteht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der erfindungsgemässen Bauplatte ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man mittels der vertikalen  Schneide eines Hobelmessers von einem Werkstück  die Distanzkörper durch eine hin und her gehende  Bewegung abschält, welche Distanzkörper man als  dann stehend, also mit horizontal verlaufenden  Stirnflächen, auf ein seitlich am Werkzeug vorbei  ziehendes Transportband ablegt, welch letzteres die  Distanzkörper den Deckplatten zuführt.  



  Die erfindungsgemässe Maschine zur Ausübung  des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das mit einer vertikalen Schneide  versehene Hobelmesser zu einem Werkzeug gehört,  das entlang einem horizontalliegenden Transport  band hin und her bewegbar angeordnet ist, wobei  neben der Gleitbahn des Werkzeuges eine     Anstell-          vorrichtung    für das Werkstück, von dem die Distanz  körper     abgeschält    werden, vorgesehen ist, um das  Werkstück senkrecht zur Gleitbahn vorschieben zu  können.    In den Figuren der beiliegenden Zeichnungen  sind     Ausführungsbeispiele    der Bauplatte und der  Maschine nach der Erfindung veranschaulicht.

   In  der Zeichnung stellen dar:       Fig.    1 eine Ansicht der Bauplatte, wobei ein Teil  der vordern Deckplatte weggebrochen ist,       Fig.2    einen Querschnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.    1,       Fig.3    einen Längsschnitt durch das Werkzeug  zum Herstellen der Distanzkörper,       Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie     IV-IV     der     Fig.    3,       Fig.    5 ein Schaubild, um schematisch zu zeigen,  wie das in der Maschine eingebaute Werkzeug zum  Herstellen der Distanzkörper arbeitet,

         Fig.    6 einen     Distanzkörper    im Schaubild,       Fig.7    schematisch in der gleichen Darstellung  die Herstellung eines Distanzkörpers mit     Ausneh-          mungen,          Fig.    8 eine schematische Vorderansicht und       Fig.    9 eine Draufsicht einer Maschine und       Fig.    10 einen schematischen Längsschnitt durch  das Haupttransportband.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 besteht die Bauplatte aus  elastisch biegsamen, dünnen Distanzkörpern 1 in  Form von Holzspiralen, von denen eine in     Fig.    6  schaubildlich dargestellt ist, welche zwischen den  Deckplatten 2 und 3 aus Sperrholz als Füllmaterial  angeordnet sind und sich längs Linien, welche quer  zu den Deckplatten 2, 3 verlaufen, berühren, wobei  sie mit diesen an ihren     Stirnflächen    4, 5 verbunden,  zum Beispiel verklebt, sind. Die Ränder der Holz  spiralen weisen zweckmässig     Ausnehmungen    6 auf,  durch welche die beim Verkleben auftretenden  Dämpfe aus der Bauplatte an deren seitlichen Rän  dern entweichen können.

        Die Distanzkörper 1 sind in     Fig.    1 mit spiral  förmiger Windung gezeigt, doch könnte der Licht  raum zwischen den Deckplatten 2 und 3 auch mit  anders, zum Beispiel S-, wellen- oder     zickzackför-          mig,    gebogenen Distanzkörpern gefüllt sein, die auch  zum Beispiel aus einem Kunststoff statt aus Holz be  stehen könnten.  



  Die Herstellung der Holzspiralen 1 erfolgt mit  einem Werkzeug 11 mit     vertikaler    Schneide 10 des  in einer Vertikalebene angeordneten Hobelmes  sers 12. Das Werkzeug 11 ist längs einer nicht dar  gestellten Gleitbahn hin und her beweglich und das  Messer 12 im Werkzeug 11 gegen das zu verarbei  tende Werkstück 13 innerhalb des Winkelbereiches d  verschieden     anstellbar,    um für das selbsttätige spiralige  Einrollen des vom Werkstück 13 abgeschälten Di  stanzstückes 1 die nötigen Bedingungen zu schaffen.  



  Die Breite des Werkstückes 13     (Holzplatte,    Holz  leiste) bestimmt die Höhe der Distanzkörper und ist  dementsprechend gleich der gewünschten lichten  Höhe der Bauplatte zu wählen. Die Länge der Werk  stücke 13 entspricht der gestreckten Länge der  Distanzkörper, hier der Spirale 1.  



  Entlang der Gleitbahn des Werkzeuges 11 ist ein  horizontales Transportband 18 angeordnet, dessen  werkzeugseitig liegender Rand 19 von einem Vor  sprung 16 des Werkzeuges 11 überdeckt wird.  



  Das Werkzeug 11 weist ferner längs seiner     öff-          nung    ein oberes Schild 17 auf, das gegen das Trans  portband 18     einstell-    und fixierbar angeordnet ist.  Dieses Schild 17 verhindert, dass ein aus dem Werk  zeug 11 austretender Distanzkörper 1 umfällt und  bewirkt daher, dass die Distanzkörper auf ihren hori  zontal bleibenden     Stirnflächen    4 bzw. 5 stehend auf  das Transportband 18 gelangen.  



  Wird das Werkzeug 11 in der Richtung t     (Fig.    3)  bewegt, so schält die Messerschneide 10 bei jedem  Schnitthub vom angestellten Werkstück 13 einen       Distanzkörper    1 ab, der sich dank der beschriebenen  Konstruktion des Werkzeuges 11     hobelspanartig    ein  rollt und aus dem Werkzeug 11 auf das Transport  band 18     austritt    oder auf das Transportband 18 ge  stossen wird. Es ist sehr wichtig, dass der Distanz  körper 1 beim Austreten aus dem Werkzeug mit       horizontalen    Stirnflächen 4 und 5 auf das Transport  band 18 zu liegen kommt, weshalb der Arbeitsvor  gang mit vertikal angeordneter Schneide durch  geführt wird, und das Transportband 18 ganz knapp  unter dem Vorsprung 16 am Werkzeug vorbeiläuft.

    Andernfalls könnte der Distanzkörper 1 mit seiner  Rundung auf das Transportband 18 gelangen, wo  durch er ungeordnet zur Fülleinrichtung der Bau  platte gelangt und dort eine Störung verursacht.  



  Um die während des     Verklebens    der Distanz  körper 1 mit den Deckplatten 2, 3 auftretenden  Dämpfe und Gase abzuführen, bringt man zweck  mässig in den     Distanzkörpern    1     Ausnehmungen,    zum  Beispiel die in     Fig.    6 dargestellten Randkerben 1 an.  



  Bei dem in     Fig.    7 veranschaulichten Werk  stück 13, das beispielsweise eine Holzplatte sein    kann, sind in der Oberseite 4a und in der Unter  seite 5a Rillen 6a senkrecht zur Schnittfläche F  eingefräst, welche durch das Abschälen eines Di  stanzkörpers 1 mit dem Messer 12 im Distanzkörper  die Kerben 6 bilden. Wenn das Einfräsen der Ril  len 6a gleichzeitig mit dem Abhobeln der Ober  seite 4a und der Unterseite 5a erfolgt, entsteht für  diese Operation keine Mehrarbeit, so dass die Ker  ben 6 keine Mehrkosten für die Herstellung der  Distanzkörper 1 bedingen.  



  Die in den     Fig.    8 und 9 dargestellte Maschine  zur Herstellung der Distanzkörper ist auf einem  rechteckigen Maschinengestell 21 montiert, an des  sen beiden Längsseiten je ein Werkzeug 11a,     11b,     eine     Anstellvorrichtung    22, 23 für die Werkstücke  13a, 13b und ein Transportband 18a, 18b angeord  net sind. Während die Werkzeuge     11a,        llb    nahe  beim untern, in den     Fig.    8 und 9 linken Ende des  Maschinengestelles 21 arbeiten, erfolgt ihr Antrieb  über die Schwungscheiben 25, die Kurbelzapfen 26  und die Pleuelstange 27 von einer am obern Ende  des Maschinengestelles 21 gelagerten Welle 24 aus.  



  Durch die     Anstellvorrichtung    22 bzw. 23 kann  das Werkstück 13 zum Beispiel mit einer oder meh  reren Schraubenspindeln gegen das Werkzeug 11  angestellt und für jeden Arbeitshub des     Werkzeu-          ges    11 um einen bestimmten, der     Stegdicke    der Di  stanzkörper 1 entsprechenden Betrag vorgeschoben  werden. Zweckmässig ist für die Aufnahme des  Werkstückes 13 in der     Anstellvorrichtung    ein nicht  gezeigter Schlitten oder ein Anschlag vorgesehen,  der einen Vorschub gegen das Werkzeug 11 erhält,  so dass das Werkstück 13 dem Werkzeug 11 nicht  ausweichen kann.

   Statt dessen kann auch ein zwang  gesteuerter und einstellbarer Vorschub für das Werk  stück 13 vorgesehen werden, so dass Distanzkörper 1  von gleichmässiger, jedoch wählbarer Dicke erhalten  werden.  



  Um die Herstellung der Distanzstücke rationeller  zu gestalten, wird vorteilhaft, wie aus     Fig.    9 ersicht  lich, an jeder Längsseite eines vorzugsweise recht  eckigen Maschinengestelles 21 ein hobelartiges  Werkzeug l 1<I>a</I> bzw. 11<I>b</I> mit     Anstellvorrichtung    22  bzw. 23 und zugeordnetem Transportband 18a bzw.  18b angeordnet.

   Die beiden an einem Ende des Ma  schinengestelles 21 angeordneten Werkzeuge 11a  und 11b erhalten von einer am andern     Gestellende     angeordnete Antriebswelle mit Schwungscheibe 25  über     Kurbelzapfen    26 und Pleuelstangen 27 ihre  Hin- und     Herbewegung,    wie auch die Schrauben  spindeln der     Anstellvorrichtungen    22, 23 von dieser  Antriebswelle aus betätigt werden, falls nicht andere  Mittel, wie zum Beispiel Druckluft,     hiefür    verwen  det werden.

   Die seitlich angeordneten Transport  bänder 18a, 18b werden von der gleichen Antriebs  welle in einer solchen Richtung bewegt, dass die er  zeugten Distanzkörper 1 in der Richtung zur An  triebswelle befördert werden, um für die die Ma  schine bedienende Person auf der Werkzeugseite  Platz zu lassen, da auf der Seite der Antriebswelle      die ablaufenden Transportbänder die Distanzkör  per 1 auf ein querlaufendes Transportband 35 ab  geben, welches hier den Zutritt zur Maschine ver  wehrt.  



  Da die Maschine durch     Unstetigkeiten,    wie Spalte  und Äste im Holz in geringem Masse auch als Di  stanzkörper 1 unbrauchbare     Holzstreifen    abschält,  ist eine Einrichtung vorgesehen, um diese     Ausschuss-          stücke    auszuscheiden. Zu diesem Zwecke besitzt  die äussere     Führungs-    bzw.

   Seitenwand 28a, 28b  eines jeden Transportbandes 18a,     18b    eine schräg  in die     Transportbahn    29 einschwenkbare Klappe 30a  bzw. 30b mit gegen das Werkzeug 11<I>a</I>     bzw:    11<I>b</I>  gerichtetem freiem     Klappenrand    31, die in ihrer mit  der Seitenwand 28a, 28b fluchtenden Lage die Di  stanzkörper 1 ungehindert auf dem Förderband 18a,  18b passieren lässt, dagegen in ihrer in die Trans  portbahn 29 schräg eingeschwenkten Lage die gegen  sie stossenden Distanzkörper 1 seitlich in Richtung  des Pfeils P vom Transportband 18a, 18b schiebt  und durch die Klappenöffnung abführt, wodurch die  Distanzkörper 1 von der Maschine herunterfallen.

    Die Klappe 30a bzw. 30b ist über ein nicht gezeigtes  Gestänge durch ein beim Standplatz der bedienenden  Person angeordnetes Pedal 32a bzw. 32b entgegen  der Kraft einer Feder     betätigbar    und möglichst weit  entfernt vom Werkzeug 11, zweckmässig knapp vor  dem Ablauf der Transportbänder 18a, 18b angeord  net, damit die Bedienungsperson die Bänder 18a,  18b über eine weite Strecke überblicken kann und  um ihr Zeit für die Erkennung und Ausscheidung  der schlechten Distanzstücke 1 mit den Klappen 30a,  30b zu geben. Nachdem die Bedienungsperson das  Pedal 32a bzw. 32b losgelassen hat, schliesst sich die  Klappe 30a bzw. 30b selbsttätig wieder.  



  Von den     Transportbändern    18a, 18b gelangen  die Distanzkörper 1 auf das Haupttransportband 35,  welches vorzugsweise senkrecht     zu    den Transport  bändern der Maschine angeordnet ist, und welches in  der Pfeilrichtung H die Distanzkörper zu der nicht  dargestellten Fülleinrichtung     führt,    wo sie zwischen  die Deckplatten 2, 3 eingebracht und mit diesen  unter Hitzeeinwirkung     verpresst    werden.

   An das       Haupttransportband    35 können mehrere Maschinen  der in den     Fig.    8 und 9 dargestellten     Art    nebenein  ander angestellt     sein,    so dass zur Füllvorrichtung  genügend Distanzkörper 1 gelangen, auch wenn das  Haupttransportband 35 eine solche Breite besitzt,  dass mehrere Bauplatten gleichzeitig mit Distanzkör  pern 1 versehen werden können.  



  Das Haupttransportband 35 kann, wie     Fig.    10  schematisch zeigt,     unterteilt    sein und besteht aus  einem kürzeren Bandteil 35a vor der Fülleinrich  tung 36 und unter     Belassung    eines kleinen Zwischen  abstandes aus dem angereihten längeren Transport  band 35b, an welches die     Distanzkörpermaschine     nach den     Fig.    8 und 9 im rechten Winkel angestellt  sind.

   Die beiden Transportbänder 35a und 35b sind  gleich breit, und der sie trennende Spalt ist von  einem     Stabrost    37 überbrückt, über welchen die         fehlerfreien    Distanzkörper 1 von den nachfolgenden  Distanzkörpern     1c    des Bandes 35b auf das Band 35a  geschoben werden, während schlecht geformte und       Schneidabfälle,    wie Späne, Astsplitter oder derglei  chen, durchfallen und nach unten in einen Behäl  ter 38 fallen. Natürlich müssen die Roststäbe so di  stanziert sein, dass das Weiterschieben der fehler  freien Distanzstücke an die     Füllvorrichtung    zur Her  stellung der Bauplatten einwandfrei erfolgt.  



  Die     Verleimung    der Distanzkörper 1 mit den  Deckplatten 2, 3     kann    in einfacher Weise dadurch  erfolgen, dass jedes Werkstück, aus dem die Distanz  körper geschnitten werden, an seiner Ober- und  Unterseite - also an jenen Seiten, welche später die  zu verklebenden Stirnflächen 4, 5 der Distanzkör  per 1 abgeben - mit einem Klebstoff versehen wird,  den man auftrocknen lässt, so dass die gehobelten  Distanzkörper 1 an ihren Stirnflächen 4, 5 einen       Klebstoffauftrag    besitzen, welcher von solcher Eigen  schaft ist, dass er unter einer Heisspresse oder unter  einer Presse im     Hochfrequenzfeld    die Distanzkör  per 1 mit den Deckplatten 2, 3 zu einer Bauplatte  fest verbindet, so dass die Bauplatte,

   ohne dass wei  terer Klebstoff aufgebracht werden muss, fertig aus  der Presse kommt. Die hierzu     not@'vendigen    Kleb  stoffe, zum Beispiel Leim, Kasein, ein Gemisch       Leim/Kasein,        Kunstharzklebstoff    usw., sind insbeson  dere auf     Kunstharzbasis    bekannt.  



  Gemäss einem besonders wirtschaftlichen Ver  fahren zur Herstellung der Bauplatte werden wäh  rend des gleichen     Pressvorganges    auch erst die ein  zelnen     Fournierplatten    miteinander zu Deckplat  ten 2, 3 verklebt, so dass in einem einzigen Arbeits  gang     (Pressprozess)    die gesamte Bauplatte aus ihren  Grundelementen hergestellt wird.

   Vorteilhaft beste  hen die beiden Deckplatten 2, 3 aus zwei     Fournier-          platten,    von denen vor der     Verklebung    jede zwischen  der äussern     Fournierplatte    und den     Distanzkörpern    1  liegende     Fournierplatte    beidseits     mit    Klebstoff ver  sehen wird.

   Werden nun unter der Presse die in der  Reihenfolge: untere umbestrichene     Fournierplatte,     beidseits mit Klebstoff bestrichene     Fournierplatte,     Distanzkörper 1, beidseits mit Klebstoff bestrichene       Fournierplatte    und obere umbestrichene     Fournier-          platte    geschichtet und gepresst, so wird in einem     Press-          vorgang        eine    Bauplatte aus ihren     sämtlichen    Grund  elementen erhalten.

   Die Stirnflächen 4, 5 der Distanz  körper 1 brauchen in diesem     Falle    nicht erst nach  dem im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen       Verfahren    mit     Klebstoff    versehen zu werden.  



  Auf die dargelegte Art und Weise wird eine  Bauplatte     geschaffen,    die trotz ihrer Leichtigkeit und  ihrem geringen     Materialbedarf        vielfältige    Anwen  dungsmöglichkeiten hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Bauplatte fdr Türen, Möbel und dergleichen, bestehend aus zwei Deckplatten (2, 3) und zwischen diesen Deckplatten angeordnetem und damit ver bundenem Füllmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial aus elastisch biegsamen Distanz körpern (1) von gleicher Höhe, die sich längs quer zu den Deckplatten verlaufender Linien berühren, besteht.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Bauplatte nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man mittels der vertikalen Schneide (10) eines Ho belmessers (12) von einem Werkstück (13) die Di stanzkörper (1) durch eine hin und her gehende Bewegung abschält, welche Distanzkörper (1) man alsdann stehend, also mit horizontal verlaufenden Stirnflächen (4, 5) auf ein seitlich am Werkzeug vor beiziehendes Transportband (18) ablegt, welch letz teres die Distanzkörper den Deckplatten zuführt.
    III. Maschine zur Ausübung des Verfahrens ge mäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einer vertikalen Schneide (10) versehene Hobelmesser (12) zu einem Werkzeug (11) gehört, das entlang einem horizontalliegenden Transport band (18) hin und her bewegbar angeordnet ist, wo bei neben der Gleitbahn des Werkzeuges (11) eine Anstellvorrichtung für das Werkstück, von dem die Distanzkörper (1) abgeschält werden, vorgesehen ist, um das Werkstück senkrecht zur Gleitbahn vor schieben zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bauplatte nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Distanzkörper (1) mit Aus- nehmungen (6) versehen sind. z. Bauplatte nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten (2, 3) nur aus je zwei Fournierplatten bestehen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass man Werkstücke (13) aus Holz verarbeitet, deren Länge der gestreckten Länge der Distanzkörper (1) und deren Dicke dem lichten Ab stand der Deckplatten entspricht und die auf minde stens einer der die Stirnflächen der Distanzkörper ergebenden Seiten (4a, 5a) mit senkrecht zu der Schnittfläche (F) verlaufenden Rillen (6a) versehen sind, so dass die geschnittenen Distanzkörper (1) an ihren Stirnflächen (4, 5) Kerben (6) entsprechend dem Querschnitt der Rillen (6a) besitzen, um das Austreten des Wasserdampfes während und nach dem Verleimen der Bauplatte zu ermöglichen. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (13), aus dem die Distanzkörper geschnitten werden, auf seiner Ober- (4a) und seiner Unterseite (5a), welche die mit den Deckplatten zu verklebenden Stirnseiten (4, 5) der Distanzkörper (1) ergeben, mit einem solchen Klebstoff bedeckt wird, dass derselbe unter einer Heisspresse oder einer Presse im Hochfrequenzfeld die aus dem Werkstück geschnittenen Distanzkörper mit den Deckplatten zu einer Bauplatte verbindet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, zur Her stellung einer Bauplatte nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass von den je zwei Fournier- platten der beiden Deckplatten, die zwischen der äussern Fournierplatte und den Distanzkörpern lie gende Fournierplatte beidseits mit Klebstoff versehen wird, so dass die beiden Fournierplatten jeder Deck platte und gleichzeitig auch die beiden Deckplatten mit den Distanzkörpern in einem Pressvorgang zu einer Bauplatte vereinigt werden. 6.
    Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass ein Werkzeug (11) und ein Transportband (18) an jeder Längsseite des Ma schinengestelles angeordnet sind, und dass jedem Werkzeug eine Anstellvorrichtung (22, 23) zugeord net ist. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden an den Längsseiten des Maschinengestelles (21) angeordneten Werkzeuge (11a, 11b) von einer gemeinsamen Antriebswelle (24) mit Schwungscheiben (25) über Kurbeln (26) und Pleuelstangen (27) ihre Hin- und Herbewegung er halten, und dass die seitlich der Werkzeuge vorgese henen Transportbänder (18a, 18b) von der Antriebs welle (24) in solcher Richtung bewegt werden, dass die erzeugten Distanzkörper (1) in der Richtung zur Antriebswelle (24) befördert werden. B.
    Maschine nach Patentanspruch 11I, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Transportband (18a, 18b) eine äussere Führungswand (28a,<I>28b)</I> zugeordnet ist, welche eine in die Transportbahn schräg ein schwenkbare Klappe (30a, 30b) besitzt, die in ihrer mit der Führungswand (28a, 28b) fluchtenden Lage<I>(30a)</I> die Distanzkörper (1) auf dem Förder band ungehindert passieren lässt, dagegen in ihrer in die Transportbahn eingeschwenkten Lage (30b) die Distanzkörper (1) seitlich ablenkt und durch die Klappenöffnung abführt, um die Distanzkörper von der Maschine herunterfallen zu lassen. 9.
    Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Klappe (30a, 30b) über ein Gestänge durch ein Fusspedal<I>(32a, 32b)</I> betätigbar ist und vor dem Ablauf des Transportbandes an geordnet ist. 10. Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Ablaufseite der Transport bänder (18a, 18b) zumindest annähernd senkrecht zu diesen ein Haupttransportband (35) angeordnet ist, und dass das Haupttransportband (35) die Di stanzkörper (1) einer Fülleinrichtung (36), in welcher die Distanzkörper (1) zwischen die Deckplatten (2, 3) der Bauplatte gebracht werden, zuführt.
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