CH340855A - Fahrtsicherungseinrichtung an Hänge-Seilbahnen, für die Seilbahnwagen - Google Patents

Fahrtsicherungseinrichtung an Hänge-Seilbahnen, für die Seilbahnwagen

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Publication number
CH340855A
CH340855A CH340855DA CH340855A CH 340855 A CH340855 A CH 340855A CH 340855D A CH340855D A CH 340855DA CH 340855 A CH340855 A CH 340855A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
rail
safety device
station
support
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wallmannsberger Georg Ing Dr
Original Assignee
Theodor Bell & Cie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Theodor Bell & Cie Ag filed Critical Theodor Bell & Cie Ag
Publication of CH340855A publication Critical patent/CH340855A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description


  Fahrtsicherungseinrichtung an Hänge-Seilbahnen, für die Seilbahnwagen    Beim Einfahren der Seilbahnwagen von Hänge  bahnen mit Trag- und Zugseil in die Stations- und  Streckenbauwerke ergeben sich öfters Schwierig  keiten, wenn die Seilbahnwagen, vor allem wenn sie  unbelastet sind, von starkem Wind in seitliche Pendel  bewegungen versetzt werden und an den Gerad  führungsschienen bei den Einfahrtstellen anprellen,  indem solche Prellstösse bewirken können, dass die  Wagenlaufwerke vom     Tragseil    abspringen. Man behalf  sich bisher mit Verringerung der Fahrtgeschwindigkeit  beim Einfahren in die Bauwerke oder stellte bei  stürmischem und böigem Wetter den Betrieb über  haupt ein.  



  Die Fahrtsicherungseinrichtung an Hängebahnen  mit Tragseil und Zugseil, für die Seilbahnwagen ge  mäss vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeich  net, dass an den Einfahrtstellen bei Stations- und  Streckenbauwerken über dem jeweiligen Tragorgan  für die Wagenlaufwerke eine Vorrichtung mit im  Querschnitt mindestens annähernd koaxial zur Achse  des Tragorgans gekrümmter Sicherungsschiene be  festigt ist, deren Zweck darin besteht, die Lauf  werke der Seilbahnwagen gegen ein Abspringen vom  Tragorgan infolge allfälligen Anprellens an seitliche  Geradführungen beim Einfahren in die Stations- und  Streckenbauwerke zu sichern.  



  Derartige Führungsschienen können ausserdem  beim Ausfahren der Wagen aus den Bauwerken auf  tretende Längspendelbewegungen verhältnismässig gut  auffangen.  



  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen  Fahrtsicherungseinrichtung an Hängebahnen mit     Trag-          und    Zugseil sind in der Zeichnung dargestellt. Es  zeigen:  Abb. 1 bis 4 quer zum Tragseil geführte Schnitte  durch das Laufwerk eines Seilbahnwagens und die    Fahrtsicherungseinrichtung bei Einfahrtstellen von  Stations- oder Streckenbauwerken der Bahn,  Abb. 5 einen Längsschnitt durch eine Fahrtsiche  rungseinrichtung mit einem Wagenlaufwerk,  Abb. 6 einen Grundriss zu Abb. 5,  Abb. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII  von Abb. 5,    Abb. 8 und 9 Varianten zu Abb. 5.    Unter Bezugnahme auf die Abb. 1, 5, 6, 7 wird  im folgenden eine erste Fahrtsicherungseinrichtung  an einer Hänge-Seilbahn     mit    Trag- und Zugseil, für  die Seilbahnwagen besprochen.  



  Von der Hängebahn mit Tragseil d und nicht ge  zeichnetem Zugseil ist in den genannten Zeichnungs  figuren das Gehängejoch A eines Laufwerkes a mit  den darin gelagerten Laufrollen e eines Seilbahn  wagens gezeichnet. Ein feststehender Teil an der Ein  fahrtstelle der Stations- und Streckenbauwerke der  Bahn ist mit h bezeichnet; er trägt einen Tragseil  auflageschuh<I>s.</I> Mit<I>im</I> sind zwei am Teil<I>h</I> befestigte  Geradführungsstäbe bezeichnet, welche die Aufgabe  haben, seitliche Pendelbewegungen des Seilbahn  wagens bei der Einfahrt     in    das Bauwerk abzufangen,  indem sie 'dem Joch A eine seitliche Führung geben.  



  Um nun die durch Anprellen des pendelnden     Wa-          genjoches    an diesen Führungsstäben m entstehende  Gefahr des Herausspringens der Laufwerkrollen e  aus dem Tragseil d zu bannen, ist an dieser Stelle  oberhalb des Tragseils eine Sicherungsschiene c an  gebracht, die     im    Querschnitt mindestens annähernd  koaxial zur     Tragseilachse    gekrümmt ist, das heisst die  Form einer zylindrisch gewölbten Schiene hat. Am  Laufwerk a sind Bügel f befestigt, deren oben ge  legene Mittelstücke in gleichem Mass wie die Siche  rungsschiene um die     Tragseilachse    gekrümmt sind  und dementsprechend bei allen Pendellagen des Wa-      gens der gekrümmten Schienenunterseite im gleichen,  kleinen Abstand gegenüberstehen (vgl.

   Abb. 1 und 2).  Ein Abspringen der Laufwerke a bzw. von deren  Rollen e vom Tragseil d wird nun von den Füh  rungsschienen c verhindert, indem die an den Lauf  werken befestigten Bügel     f    vorher an der gewölbten  Schienenunterseite anstossen. Auch Längspendelungen  der Seilbahnwagen werden durch die Schienen c auf  gefangen.  



  Das bauwerknahe Ende der Schiene c ist am  Bauwerkteil h mittels eines horizontalachsigen Ge  lenkes i gelenkig angesetzt, während ihr bauwerk  fernes äusseres Ende über eine Abstützung k mit  einem dem Tragseil von unten anliegenden Zangen  schuh l verbunden ist. Die Backen des Zangen  schuhes Z umgreifen dabei von unten her das Tragseil  auf dem grösseren Umfangsteil, ohne aber dem Seil  so fest anzuliegen, dass sich das Seil d im Zangen  schuh l nicht drehen oder längsverschieben könnte  (Abb. 7).  



  Nach der Variante gemäss Abb. 3 sind oberhalb der  Laufwerke a in entsprechenden Lagern drehbare       Wälzkörper    g mit entsprechend der Schienenkrüm  mung bombierter Lauffläche angeordnet, die an der  gewölbten Schienenunterseite nicht gleiten, sondern  rollen.  



  Die Bügel f nach Abb.1, 5 bzw. die Wälzkörper g  nach Abb. 3 stellen Führungsorgane dar, die sich an  das Innenprofil der Sicherungsschienen c anpassen  und die Laufrollenkränze vor dem Anstossen an die  gekrümmten     Führungsflächen    der Führungsschienen  schützen.  



  Nach der Variante gemäss Abb. 4 ist eine das Trag  seil d im Innern des Bauwerkes ersetzende am Bau  werkteil feste Tragschiene p-d für die Wagenlauf  werke     einfahrtseitig    vor das Bauwerk herausgeführt  und über eine Abstützung q seitlich steif mit der  über der Schiene p-d angeordneten Sicherungs  schiene c verbunden.  



  In Abb. 8 ist dargestellt, dass unter der Wirkung  von eine Hubkraft am Zangenschuh l abgestützten  Schienenende erzeugenden Organen, das heisst eines  Gegengewichtes u und/oder einer Zugfeder o, die bei  i am Bauwerkteil h angelenkte Sicherungsschiene c  am genannten Ende mindestens entlastet, oder sogar  nach oben gezogen werden kann, um ein Absprin  gen des Zangenschuhes<I>l</I> vom Tragseil<I>d zu</I> verhindern.  



  Ausserdem ist in Abb. 8 eine am Tragseil-Auf  lageschuh s befestigte und sich bauwerk-einwärts  erstreckende Überlaufzunge r zum Überführen der  Laufwerke vom Tragseil d auf eine im Bauwerk sie  ersetzende feste Laufschiene dargestellt.  



  Es werden dadurch zusätzliche Beunruhigungen  des     einfahrenden    Wagens im Bereich der Sicherungs  schiene c vermieden.  



  Die Variante nach Abb. 9 zeigt, wie die Siche  rungsschienenanordnung dadurch nach aussen ver  längert werden kann, ohne ihre Anpassungsfähig  keit an die Lastdurchbiegungen des Tragseils zu be  einträchtigen, dass mehrere Schienenglieder c', je    durch Gelenke i' miteinander verbunden und je mit  einem Zangenschuh<I>l</I> am Tragseil<I>d</I> niedergehalten,  in Reihe hintereinander gelenkig angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrtsicherungseinrichtung an Hängebahnen mit Tragseil und Zugseil, für die Seilbahnwagen, da durch gekennzeichnet, dass an den Einfahrtstellen bei Stations- und Streckenbauwerken über dem jeweiligen Tragorgan für die Wagenlaufwerke eine Vorrichtung mit im Querschnitt mindestens annähernd koaxial zur Achse des Tragorgans gekrümmter Sicherungs schiene befestigt ist, deren Zweck darin besteht, die Laufwerke der Seilbahnwagen gegen ein Abspringen vom Tragorgan infolge allfälligen Anprellens an seit liche Geradführungen (m) beim Einfahren in die Stations- und Streckenbauwerke zu sichern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fahrtsicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Lauf werken der Seilbahnwagen derart geformte Führungs organe befestigt sind, dass sie sich an das Innen profil der Sicherungsschiene mindestens teilweise an passen, um die Laufrollenkränze der Laufwerkrollen vor dem Anstossen an die gekrümmte Führungs fläche der Schiene zu schützen. 2. Fahrtsicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Siche rungsschienenstücke gliederartig hintereinander über dem Tragseil befestigt sind, um eine genügend lange Führung zu bilden, die sich zugleich den Lastdurch biegungen des Tragseils beim Durchfahren der Wagen anpassen kann. 3.
    Fahrtsicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungs schienen (c) an den Einfahrtstellen der Stations- und Streckenbauwerke mittels horizontalachsiger Gelenke (a) an den festen Bauwerkteilen angelenkt sind, wäh rend sie am vorausliegenden Ende je an einem das Tragseil lose von unten umfassenden Zangenschuh (l) abgestützt sind. 4. Fahrtsicherungseinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Sicherungsschienen (c) unter Wirkung von eine Hub kraft an ihrem am Zangenschuh abgestützten Ende erzeugenden Organen<I>(o, u)</I> am genannten Ende mindestens entlastet sind oder sogar nach oben ge zogen werden. 5.
    Fahrtsicherungseinrichtung nach Unteranspruch 3, mit Stationsbauwerken, bei denen die einfahrenden Seilbahnwagen vom Tragseil (d) auf eine feste Hänge bahnschiene (p) geleitet werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überleitung vom Tragseil auf die genannte feste Hängebahnschiene erst bei der An lenkstelle (i) der Sicherungsschiene an den festen Sta- tionsbauwerkteilen beginnt, indem eine überlaufzunge (r) an einem bei dieser Anlenkstelle befestigten Trag seilauflageschuh (s) angesetzt ist und sich nur sta- tionseinwärts erstreckt (Abb. 8). 6.
    Fahrtsicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Trag seil in den Stationsbauwerken ersetzende fest angeord nete Schiene (d, p) als Fahrbahn für die Wagenlauf werke einfahrtseitig vor das Stationsbauwerk heraus geführt und der ausserhalb des Bauwerkes liegende Teil dieser Schiene mit der über dieser Schiene an geordneten Sicherungsschiene seitlich steif verbun den ist. 7. Fahrtsicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Ein fahrt zu einem Stationsbauwerk am Tragseil mehrere mittels Seilzangen abgestützte Sicherungsschienen stücke zum Niederhalten der Wagenlaufwerke auf dem Seil in Reihe und gelenkig zueinander angeordnet sind.
CH340855D 1955-03-21 1956-03-19 Fahrtsicherungseinrichtung an Hänge-Seilbahnen, für die Seilbahnwagen CH340855A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0420328A1 (de) * 1989-09-28 1991-04-03 LEITNER S.p.A. Sicherheitsvorrichtung für Seilumlaufbahnen mit automatischer Ankupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0420328A1 (de) * 1989-09-28 1991-04-03 LEITNER S.p.A. Sicherheitsvorrichtung für Seilumlaufbahnen mit automatischer Ankupplung

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