CH331702A - Ausrüstung zur Umsetzung von Signalen in Codesignale - Google Patents

Ausrüstung zur Umsetzung von Signalen in Codesignale

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CH331702A
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CH
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code
memory
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signals
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Inventor
Goodwin Wright Esmond Philip
Rice Joseph
Frederick Fossey Nigel
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description


  Ausrüstung zur Umsetzung von Signalen in Codesignale    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Ausrüstung für die Umsetzung von  Signalen in einen Code mit einer Anzahl von       Elementen,    die sich in einem von zwei Zu  ständen befinden können.  



  Die Ausrüstung umfasst einen Speicher,  in dem die Codekombinationen, welche die  genannten Signale darstellen, aufgezeichnet  sind. Ferner sind Mittel vorhanden, die aus  dem Speicher diejenige Codekombination ent  nehmen, die dem umzusetzenden Signal     ent-          sprieht.     



  Die Erfindung wird nun an einem Aus  führungsbeispiel einer     Umsetzerausrüstung,     in der magnetische Trommelspuren als Spei  eher verwendet werden, mit Hilfe der Zeich  nung erklärt.  



  Die     Fig.    1 zeigt ein Schema mit einer Spur  auf der Oberfläche einer magnetischen Trom  mel mit den zugehörigen Wellenformen.  



  Die     Fig.    2 zeigt, schematisch, wie die Im  pulszüge, deren Wellenform in der     Fig.    1 zu  sehen sind, erzeugt werden.  



  Die     Fig.    3 zeigt den     Umsetzstromkreis.     Die Fit-. 4 bis 6 stellen zusammen eine  Anordnung dar, die der     Codekombination-          Speieherung    dient und die vorteilhaft in der  beschriebenen Ausrüstung verwendet wird.  



  <I>Die</I>     magnetische        Trommel     Im vorangehenden wird auf die Tatsache  Bezug genommen,     dass    in bestimmten, beispiels-    weisen Ausführungen der Erfindung Kombina  tionen im Code, in welchem die Umsetzung zu  erfolgen hat, in den Speichereinrichtungen ge  speichert sind. In einer der Anlagen, die be  schrieben werden, wird eine Anzahl solcher       Speichereinrichtungen    durch die Verwendung  einer Spur auf einer magnetischen Trommel  geliefert. Natürlich könnten andere gleich  artige Typen von Ausrüstungen verwendet  werden, um     Speichereinheiten    zu bilden.

   Zum  Beispiel könnten     Musterbewegungsregister,     Kathodenstrahlröhren, akustische Verzöge  rungsleitungen oder     ferro-elektrische    Spei  chernetze gebraucht werden.  



  Die verwendete magnetische Trommel be  steht aus einem hohlen Messingmantel mit  einer magnetischen Haut auf ihrer zylindri  schen Oberfläche. Diese Haut ergibt eine An  zahl eng nebeneinander liegender Spuren,  denen je mindestens ein     Ablesekopf    zugeord  net ist. Normalerweise ist jede Spur eben  falls mit einem Aufzeichnungskopf versehen,  und zwar     gebräuchlieherweise    in der Form  eines zusammengesetzten     Aufzeichnungs-Ab-          lesekopfes.    In der hier beschriebenen Anlage  besteht jedoch die Notwendigkeit der Auf  zeichnung auf der Trommel während der Be  tätigung nicht. Es werden nur Mitteilungen,  die zuvor auf ihr aufgezeichnet worden sind,  abgelesen.

   Es sollte jedoch nicht übersehen  werden, dass es in bestimmten Anwendungen  der Erfindung, z. B. dort, wo die Umsetzung      von einem     Zweizuständecode    in einen andern       Zweizuständecode    erfolgt, es wünschenswert  erscheint, Information den     Umsetzvorgang     vorbereitend oder während dieses auf der  Trommel     aufzuzeichnen.    Die Trommel ist so  eingerichtet, dass sie mit hoher Geschwindig  keit gedreht werden kann, z. B. durch einen  Elektromotor.  



  Die auf der Trommel aufgezeichnete Infor  rnation wird, wie verlangt, in der Form auf  einanderfolgender, nicht voneinander     beab-          standeter    getrennter     Magnetisierung    der einen  oder der andern Polarität abgelesen. Wie be  reits erwähnt, ist die verwendete Spur in  eine Anzahl getrennter     Spurabschnitte    unter  teilt, von denen jeder eine Speichereinrich  tung bildet. Wie dies ausgeführt wird, soll  später beschrieben werden. Zwischen den       Spurabsehnitten    besteht keine sichtbare Tren  nung.  



  Zusätzlich zur eben erwähnten Spur, die  verwendet wird, um die Codekombinationen  zu speichern, bestehen drei     Zeitgeberimpuls-          spuren,    die verwendet werden, um die Impuls  züge     züi    erzeugen, welche in der     Fig.    1 gezeigt  sind. Wie dies ausgeführt wird, wird in Ver  bindung mit der     Fig.    2 später beschrieben.  



       Erkldrung   <I>der</I>     verwendeten        Symbole     In den Schemas sind vereinfachte Symbole  zur Darstellung verwendet, die eine kurze Er  klärung erheischen.  



  Elektronische Tore sind als Kreise dar  gestellt. Die Eingangssteuerungen der Tore  erscheinen als radiale Striche mit Pfeilköpfen  bzw. Spitzen, die den Kreis berühren. Die  Torausgänge sind ebenfalls als kurze Striche  dargestellt, deren Pfeilspitzen radial vom ge  nannten Kreis wegweisen. Die Zahl innerhalb  des Kreises zeigt die Anzahl der erforder  lichen ankommenden Steuerungen an, die für  das Tor erregt werden müssen, damit es einen  Ausgang ergibt. Wenn beispielsweise an einem  Kreis sechs Eingänge vorhanden sind, und die  Nummer im Kreis eine Zwei ist, gibt das Tor  einen Ausgang, wenn irgendwelche zwei seiner  Eingänge erregt sind.    Wo ein kleiner Kreis dort     erscheint,    wo  ein Steuerdraht auf den Kreis des Tores trifft,  bedeutet dies, dass das Tor so lange keinen  Ausgang ergibt, als dieser Steuerdraht erregt  ist.

   Die Erregung eines solchen Steuerleiters  sperrt die Betätigung des Tores, von dem er  einen Teil bildet.  



  Die Tore sind mit. einem G und einer Zahl  bezeichnet.  



  Ein Zähler mit einer Anzahl einzelner  Stufen, von denen jede zwei Zustände ein  nehmen kann, das heisst ein oder     atis,    wird  mit einer Reihe von     Rechtecken,    die gerad  linig     aneinandergereiht    sind, dargestellt, z. B.  32 C,     Fig.    3. Ein solcher Zähler weist auf  einmal nur eine betätigte Stufe auf. Wenn die  nächste Stufe zündet, wird die vorangehende  abgeschaltet. Die Stufen werden dauernd in  der gleichen Folge betätigt.  



  Ein Stromkreis mit zwei stabilen Lagen  wird als zwei nebeneinander liegende     Recht-          ceke    dargestellt, die seine Bestandteile dar  stellen. Nur einer dieser Bestandteile kann  auf einmal im eingeschalteten     Zustand    sein.  Wenn der andere Bestandteil arbeitet, wird  der zuvor angeschaltete abgeschaltet.  



  Ein     Musterbewegungsregister    wird als  lineare Aufeinanderfolge nicht unmittelbar  aneinander liegender     Rechtecke    dargestellt,  die durch eine kurze Linie in der Mitte mit  einander verbunden sind.  



  Um die Schemas weiter zu vereinfachen,  wird die Mehrheit der Drähte, die verschie  dene Bestandteile des Stromkreises miteinander  verbindet, weggelassen. Den kurzen Steuer  leitern, die zu den Toren führen, sind daher  Bezugszeichen beigegeben, die anzeigen, woher  die Leiter kommen.  



  Jedes andere Zeichen, das nicht erwähnt  worden ist, jedoch einer Erklärung bedarf,  soll bei seinem Erscheinen beschrieben werden.  



       Allgemeine        Beschreibung   <I>der</I>     Vorgänge     Die beschriebene Ausrüstung dient zur  Umsetzung von empfangenen Signalen in       Start-Stop-Fernsehreibersignale.    Das empfan  gene Signal kann natürlich in irgendeinem  Code erscheinen.      Beim vorliegenden Beispiel wird jedes  empfangene Signal in ein elektrisches Poten  tial an einem von 32 Leitern umgewandelt.  Diese Zahl wird gewählt, weil 32 Kombina  tionen im verwendeten     Start-Stop-Code    vor  lianden sind. Die Markierung eines Leiters von  32 Leitern wird hier von der Tastatur eines  Fernschreibers aus erfolgen.  



  Auf der magnetischen Trommel, die den  Hauptteil der beschriebenen Ausrüstung bil  det, wird eine Spur zur Aufzeichnung aller       gebrauchten    Codekombinationen verwendet.  Die Start- und     Stop-Elemente    sind auf der  Spur nicht aufgezeichnet, da sie immer die  selben sind. Sie werden durch die der     Trom-          niel    zugeordneten Stromkreise erzeugt. Sollte  es aus irgendeinem Grund notwendig sein,  sie aufzuzeichnen, könnte dies natürlich     ge-          seliehen.    Zwischen den 32 aufeinanderfolgen  den Zeichenkombinationen, die auf einer Spur  aufgezeichnet sind, besteht je ein Zwischen  raum der Weite eines     Elementes.    Diese Spur  sei Codespur genannt.

   Als weiteres Ausfüh  rungsbeispiel könnte eine kurze Codespur ver  wendet werden, die in einer Art und Weise  ausgebildet wäre, die später zusammen mit  einer zweiten Anordnung beschrieben wird.  



  Der Trommel zugeordnet ist ein Verteiler,  der eine Anzahl von Ausgangsverbindungen  aufweist, die gleich der Anzahl der Kombi  nationen des Codes (hier 32) ist, in welchen  die Umsetzung zu erfolgen hat. Der Verteiler  wird synchron mit der Codespur derart ge  steuert, dass während eine Codekombination  unter dem     Ablesekopf    durchgeht, die entspre  chende Ausgangsverbindung des Verteilers  erregt ist, die zu dieser Codekombination ge  hört. Der Verteiler schaltet weiter, wenn das  Ende jedes Speicherabschnittes sich unter dem  Kopf befindet.  



  Ferner ist ein Netz mit Toren vorhanden,  dem die Ausgänge des Verteilers und des  Satzes von Leitern, zum Beispiel vom  Fernschreiber, zugeführt werden. Dieses  Netz liefert einen Ausgang, wenn der Aus  gang des Verteilers erregt ist, der dem     Zei-          ehen    entspricht, das umzusetzen ist. Danach  wird dem     Ablesekopf    erlaubt, die Code-Kom-         bination    zu lesen, die vor ihm erscheint. Diese  wird in einem     Musterbewegungsregister    ge  speichert, das als zeitweiliger Speicherstrom  kreis arbeitet.  



  Wenn die Codekombination im     Muster-          Bewegungsregister    vollständig empfangen  worden ist, wird sie aus diesem Register unter  Steuerung eines Zeitgebers weitergegeben.  Während dieser Übertragung werden die  Start- und     Stopelemente    eingeführt.  



  In einem Ausführungsbeispiel der vorlie  genden Erfindung ist die Umsetzung voll  ständig automatisch und die Übertragung  erfolgt entweder auf einen Telegraphenkanal  oder auf ein magnetisches Aufzeichnungs  gerät. Wo die Umsetzungsapparatur unmittel  bar von einer     Fernschreibertastatur    gesteuert  wird, erfolgt die Umsetzung vorzugsweise auf  einen magnetischen     Streifenregistrierapparat,     bei dem der Streifen nur     vorbewegt    wird,  wenn eine Aufzeichnung auf ihm ausgeführt  worden ist. Die umgesetzte Nachricht kann  dann vom Streifen oder Draht über einen  Telegraphenkanal mit irgendeiner beliebigen  Geschwindigkeit, die dem     Ablesegerät    ent  spricht, gesendet werden.

      <I>Erzeugung der</I>     Wellenformen     Es ist bereits festgestellt worden, dass die       Steuerimpulszüge    Aufzeichnungen von drei       Zeitgeberimpulsspuren    entnommen werden.  Wie dies erfolgt, wird nun an Hand der       Fig.    2 beschrieben.  



  Eine Spur T1 besitzt eine Markierungs  aufzeichnung, die mit jeder Elementlage aller       Spurelemente    auf der Trommel ausgerichtet  ist. Diese- Spur weist einen     Ableskopf        RH1     auf, der einen Verstärker<B>Al</B> speist, der sei  nerseits einen Impulsformer     PI'l.    speist. Der  Ausgang von     P11'1    bildet den Zeitgeber 1  Impulszug.  



  Eine zweite Spur T2 besitzt eine Aufzeich  nung, die einem Zeichen entspricht, welches  mit der Lage des letzten Elementes jedes Ab  schnittes der Codespur     CT    ausgerichtet ist,  wobei die genannte Spur jene ist, auf welcher  die 32 Kombinationen aufgezeichnet sind. Die  zweite Spur erzeugt über den Kopf     RH2,    den      Verstärker     A2    und einen Impulsformer PF 2  den     Zeitgeberimpulszug    3. Zu beachten ist,  dass jeder     Zeitgeberimpuls    3 in der Mitte einer  Elementlage anfällt. Der     Zeitgeberimpuls    2  fällt, um ein Element verschoben, nach dem       Zeitgeberimpuls    3 an.

   Auf diese Weise wird  der Ausgang von     PF2    über eine Verzögerung  um ein Element in den Stromkreis     SE    ge  führt, um die     Zeitgeberimpulse    2 zu erzeugen.  Die     Zeitgeberimpulse    4 erscheinen ein halbes  Element nach den     Zeitgeberimpulsen    1. Dabei  fällt jedoch für jeden     Zeitgeberimpuls    2 ein       Zeitgeberimpuls    4 aus. Um den Zeitgeber  impuls 4 zu erzeugen, wird der Zeitgeber  impulszug 1 an das Tor G1 gelegt, das bei  jedem     Zeitgeberimpuls    2 über einen Verzöge  rungsstromkreis<I>HE,</I> der um ein halbes Ele  ment verzögert, gesperrt wird.

   Um den Ver  teiler (31C,     Fig.    3) in einem bestimmten  Punkt des Zyklus der Trommel. zu synchroni  sieren, verwendet man die Spur T3. Diese  weist eine einzelne Aufzeichnung auf, die mit  der leeren Elementlage ausgerichtet ist, die  sich vor dem ersten Speicherelement des 1. Ab  schnittes der     Code-Spur    befindet. Damit ergibt  sich der Ausgang     ZP    über     RH3,        A3    und       PF3.    Der Impuls     ZP    fällt im Mittelpunkt  seiner Elementlage an.

   Ein anderes Verfah  ren zur     Synchronisierung    könnte darin be  stehen, eine spezielle Aufzeichnung auf der  Spur T2 oder T1 vorzunehmen, wobei diese  dann durch zugeordnete Stromkreise wahr  genommen und zur Erzeugung von     ZP-Im-          pulsen    verwendet würde.  



       Einzelbeschreibung        (Fig.    3)  Ein umzusetzendes ankommendes Signal  wird über den Leiter     IP    empfangen und in  einem Speicher und Umsetzer 1 in die elek  trische Erregung eines der 32 Leiter     C1-C32     umgewandelt. Wie bereits angedeutet wurde,  könnten diese Leiter unmittelbar über eine       Fernschreibertastatur    oder eine Schreib  maschine erregt werden.  



  Die kurze allgemeine Beschreibung er  wähnte bereits einen Verteiler. Dieser wird  durch eine Zähleinrichtung 31C mit 33 Posi  tionen gebildet, die sich aus den Lagen 1-32    und einer Ruhelage X ergeben. Der Verteiler  wird durch den     ZP-Impuls    in der     Position          I\Tr.    1 synchronisiert und durch den Zeitgeber  impuls     ZG3        fortgeschaltet.    Deshalb geht,  während eine der Positionen von 31C sich in  ihrem erregten Zustand befindet, der ent  sprechende Speicherabschnitt der     Codespur     unter dem     Ablesekopf    derselben durch.

   Diesem  Verteiler ist eine Toranordnung zugesellt,  welche durch die Tore     G2-G33    gebildet wird,  von denen zwei gezeigt sind. Jedes dieser Tore  besitzt zwei Eingänge, einen von einem der  Leiter C1 bis C32 und alle andern von einem  Ausgang von 31.C, welcher dem Speicherab  schnitt entspricht, welcher für diesen Leiter       C1-C32    die Codekombination erhält. Die  Ausgänge aller dieser Tore werden zum Tor  G34 weiter gegeben, das mit dem Zeitgeber  impuls 2 bei Koinzidenz eines Zustandes am  Leiter     Cl-C32    und eines solchen am entspre  chenden Leiter von     31C1-32    einen Impuls  nach dem     Flip-Flop    31F1 gibt, der anspricht.  und seine Seite 31F0 löscht, die sonst nor  malerweise betätigt, ist.  



  Wenn 31F1 betätigt ist, lässt G35 einen       Zeitgeberimpuls    1 durch. Der erste von ihnen  lässt den     Flip-Flop    32F seine Seite 32F1 be  tätigen, an Stelle seiner Seite 32F0. Die Im  pulse, welche durch G35     durchgegeben    werden,  bilden Impulse     DSP,    die für den gewählten       Spurabsehnitt    mit     ZG1    zusammenfallen. Wenn  der nächste     Zeitgeberimpuls        ZG3    anfällt,  wird im     Flip-Flop    31F die Seite 31F0 betä  tigt, welche das Tor G35 schliesst.

   Daraus und  aus der     Fig.    1 ist nun ersichtlich, dass fünf  Impulse     DSP    erzeugt worden sind.  



  Der     Flip-Flopkreis    32F, dessen Seite 32F1  durch einen Impuls     DSP    betätigt, war, öffnet.  das Tor G36, welches die Prüfimpulse     EP    ab  gibt. Beim nächsten     Zeitgeberimpuls        ZG2     wird der Stromkreis 32F in den Zustand  zurückversetzt, bei welchem sein Teil 32F0  betätigt ist. Dieser schliesst das Tor G36,  wodurch die     Zeitgeberimpulse    unterbrochen  werden. Deshalb werden fünf     EP-Impulse     erzeugt.  



  Auf diese Weise antworten die     Flip-Flops     31F und 32F auf ein     Koinzidenzsignal,    und      erzeugen zwei Reihen zu je fünf Impulsen,  von denen die     EP-Impulse    eine halbe     Ele-          inent.periode    später erscheinen als die     DSP-          Impulse.    Diese Impulse sind kurze Impulse;  sie können jedoch gestreckt, das heisst ihre  Dauer verlängert werden, wenn es als not  wendig befunden wird.  



  Der     Code-Spurkopf        CTII,    der in der     Fig.    2  gezeigt ist, liest fortdauernd ab, was in der  Codespur     CT    aufgezeichnet ist. Sein Ausgang  geht durch einen Verstärker     CTA        (Fig.    2) an       das    Tor G37     (Fig.    3), dessen anderer Ein  gang die Impulse     DSP    erhält. Deshalb wird  während der     DSP-Impulse    eine Codekombi  nation von der Spur abgelesen. Das Tor G37  gibt. einen Ausgang für jedes Zeichenelement.  Dieser Ausgang bildet den Eingang für das       Musterbewegungsregister    31R.

   Da die Auf  zeichnung, die von der Spur     CT    abgelesen  wird, ein wenig nach dem     Zeitgeberimpuls          ZGl-    erscheinen kann, kann es, wie oben  erwähnt, erwünscht sein, die     DSP-Impulse    zu  verlängern, bevor sie an das Tor G37 gegeben  werden. Dies kann auf irgendeine bekannte  eise erfolgen.  



  Das Vorschalten des Musters in diesem       Reä-ister    wird durch die Prüfimpulse     EP     ausgeführt, die über das Tor G38 an das  Register angelegt werden. Da dies unmittel  bar nach den     DSP-Impulsen    geschieht, ergibt  sieh, dass die Codekombination schliesslich in       31R    gespeichert. ist. Das erste Element befin  det sieb. in. 31R6.  



  Als der     Flip-Flop    32F auf der Seite 32F1  betätigt war, öffnete er zusammen mit dem       Zeitgeberimpuls        ZG2    ein Steuertor G39,     wel-          elies    daher einen Ausgang liefert, um den       Flip-Flop    33F von 33F1 auf 33F0 umzuschal  ten. Die Tatsache, dass vom     Flip-Flop    33F  seine Seite 33F0 erregt ist, zeigt an, dass sieh  nun die     geforderte    Kombination in 31R2 bis  31R6 befindet.  



       Iir.    der vorliegenden Ausrüstung soll ange  nommen werden, dass jedes empfangene Zei  chen nach dem Empfang an eine Telegraphen  leitung oder eine Aufzeichnungseinrichtung  der oben. beschriebenen Art mit der Geschwin  digkeit von 1000 Bauds gesendet werde. Des-    halb ist     eine        Impulsquelle    PS vorgesehen, von  welcher 1000     Bauds-Impulse    geliefert werden.  



  Sobald der     Flip-Flop        33h'    auf seine Seite  33F0 umschaltet, beginnt das Tor G40  <B>1.000</B>     Bauds-Impulse    nach dem Zähler 32C zu  geben. Von diesem ist normalerweise sein Ab  schnitt 32C8 erregt. Dies wird durch das Tor  G41 gesichert, das im Augenblick des Arbei  tens von 32F1 und des Auftretens des Zeit  geberimpulses     ZG2    einen Ausgang nach 32C,8  vermittelt, das heisst zur gleichen Zeit wie das  Tor G39 den Stromkreis 33F     auf    33F0 kippt.  Der erste PS-Impuls stellt daher den Strom  kreis 32C auf 32C1.

   Daraus ergibt sich, dass  ein Eingang des Tores G42 erregt ist und  dieses den nächsten PS-Impuls abgibt, und  den     Flip-Flop    34F von 34F1 auf 34F0 schal  tet, was das schnelle Telegraphenrelais     TR    von  der Zeichenlage M auf die Abstandslage S  umschaltet. Auf diese Weise wurde das Start  element in der Form eines Abstandselementes  erzeugt. Die     Flip-Flop    34.F und das Relais     TR     verbleiben in ihrem     Abstandzustand,    bis wei  tere Eingänge durch 34F empfangen werden.  



  Zur gleichen Zeit, da das Tor G42 einen  Impuls nach 34F0 vermittelt, gibt das Tor  G40 einen PS-Impuls nach 32C, und schaltet  diesen auf die Position 32C2. Es seien nun die  Ausgangsanordnungen von 31R betrachtet.  Sie enthalten einen Leiter 31R6.1 der direkt.  von 31R6 abgenommen wird. Dieser ist erregt,  wenn 31R6 für ein Zeichenelement betätigt  ist. Ferner ist ein     Inverter        X1    vorgesehen,  dessen Ausgangsleiter 31R6.0 erregt ist, wenn       31R6    für ein Abstandselement     unbetätigt    ist.  



  In 32C2 ist ein Steuereingang zu jedem der  Tore G43 und G44 erregt. Wenn das erste  variable Element ein Abstandselement ist,  wird 31R6. 0 erregt sein, und G43 ergibt einen       Ausgangsimpuls,    der über G42 an     34F0    gelegt  ist. Da     34F0    bereits betätigt ist, bleibt die  Leitung in Abstandszustand. Wenn das erste  variable Element ein Zeichenelement ist, ist  31R6.1 erregt, und das Tor G44 gibt einen  Ausgang. Dann gibt das Tor G45 einen     PS-          Impuls    nach 34F1, um 34F auf 34F1 zurück  zustellen und das Relais     TR    in die Zeichen  lage.

   Der Zähler 32C läuft gleichzeitig in      Beantwortung der     -PS-Impulse,    wenn das  Relais     TR    gesteuert wird. Damit wird nun  32C3 erregt. Das Tor G46 gibt einen     PSB-          Impuls    über G38 nach 31R, um das Muster  vorzuschalten. Daher wird das nächste va  riable Element in 31R6 untergebracht. Die       PSB-Impulse    fallen in der Mitte zwischen den  PS-Impulsen an, so dass 31R6 nun das nächste  variable Element enthält, das bereit ist, mit  dem nächsten PS-Impuls mitgeteilt zu werden.  



  Beim nächsten und den nachfolgenden PS  Impulsen und den     PSB-Impulsen    werden die  nachfolgenden variablen Elemente mitgeteilt.  Wenn in 32C der Teil 32C7 abgelesen wird,  ist das Register 31R leer. Beim nachfolgenden  PS-Impuls sind vom Tor G45 die Eingänge  32C7 und PS erregt, und es ergibt sieh ein  Ausgang nach 34F1. Dasselbe geschieht bei  32C8. Deshalb werden zwei     Stopelemente,    die  beide Zeichenelemente sind, erzeugt. In der  Telegraphie werden häufig zwei     Stopelemente     für eine übertragene Codekombination ver  wendet. Daraus ergibt sich ein Code, der acht  Einheiten umfasst.  



  Bei 32C8 wird     Flip-Flop    33F auf 33F1  verlegt, wodurch die Zuführung von PS-Im  pulsen nach 32C angehalten wird. Die Aus  rüstung ist nun in Ruhelage     zurückgekehrt.     Es ist zu sehen, dass die Ruhelage von<B>31C</B>  die Lage<I>31</I>     CX    ist. Dies ergibt sich daraus,  dass die Codespur länger ist als zur Unter  bringung der Codeabschnitte nötig wäre.  Wenn alle diese Abschnitte am Kopf     CTII     vorbeigegangen sind, schaltet deshalb 31C  auf<I>31</I>     CX    um und verbleibt dort, bis ein  Impuls     ZP    anfällt, wenn ein neuer Arbeits  vorgang beginnt.  



  Um zu sichern, dass jedes umzusetzende  Signal nur eine Umsetzung veranlassen kann,  ist ein     Sicherungs-Flip-Flop    35F vorgesehen.  Bei diesem ist normalerweise die Seite 35F0  in betätigtem Zustand. Beim Empfang eines  umzusetzenden Signals ist der Leiter Q vom.  Speicher 1 zu derselben Zeit erregt wie eine  der Einheiten von C1-32. Der Erregungs  zustand an Q öffnet im Verein mit dem  nächsten     Zeitgabeimpuls        ZG2    das Tor G47,  dessen Ausgang die Zündung des     Flip-Flop            35F"    von der Seite 35F0 auf die     Seite     35F1 umlegt.

   Dadurch verschwindet am  Tor G34 das vom.     Ausgang    des     Flip-          Flop    35F0 stammende, dieses Tor sper  rende Signal. (Diese Wirkungsweise wird  durch den kleinen Kreis an der Pfeilspitze  des vom     Flip-Flop    35F0 herkommenden Pfeils  schematisch angedeutet.) Damit können die  Tore     G2-G33,    die den     Abtaster    bilden, über  das Tor G34 wieder wirksam werden. Der  nächste Zeitimpuls     ZG2,    der irgendeine Wir  kung auf 35F haben kann, erfolgt nach den  fünf     DSP-Impulsen    und nachdem     EP-Impulse     erzeugt worden sind.

   Der Impuls     ZG2    wird  durch das Tor G48     gegeben,    da 32F nun auf  32F0     zurückgeselialtet    hat. Auf diese Weise  kann deshalb nur eine Umsetzung erfolgen.         Vereinfachte        Codespeicherungen        (Fig.    4-6)  Bei einer einfachen Codespeicherung wer  den nur 32 Elemente benötigt. Diese sind wie  im äussern Ring der     Fig.4    gezeigt angeord  net. Die Tabelle der     Fig.    5 zeigt den Code.

    Dabei sind in der Spalte     N81    die Anzahl der       Schnittschaltimpulse,    in<I>EPOS</I> die Elemente  in den Lagen und in C1 der Doppelspalte     CII     die Buchstaben und in C2 Zeichen aufgeführt.  Ist der äussere Ring wie in der     Fig.    4 gezeigt,  wird angenommen, dass angelegte Impulse die  sen Ring in der Richtung des Pfeils A bewe  gen. Wenn zum Beispiel die Kombination Nr. 3  gewählt ist, wird der äussere Ring um drei  Positionen v     orgesehaltet    und der Inhalt der  nächsten fünf Elementpositionen bei den.  radialen Pfeilen abgelesen. Dieser heisst       DI        JISSS    und ist die Kombination zu dem  Buchstaben A.  



  Auf die eben beschriebene Anlage ange  wendet, würden sieh 32 Elementlagen auf der  Codespur     CT        (F'ig.    2) ergeben. In diesem  Falle würde die Koinzidenz zwischen einem  Signal in den Lagen C1 bis     C"32    und einem  solchen der Lagen     31C1-31C32    zu den  nächsten fünf Elementpositionen führen, die  von der Trommel in 31R abgelesen würden.  



  Obschon die Ersparnis von Speicherraum,  der so erhalten würde, gering wäre, wenn eine  magnetische Trommel verwendet wird, ist sie      von Bedeutung, wenn ein     Musterbewegung:s-          re-ister    oder ein     Matrixspeicher    gebraucht  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausrüstung zur Umsetzung von Signalen in Codesignale, die aus einer Anzahl von Ele menten bestehen, die sieh in zwei Zuständen befinden können, und zur Übertragung der Codesignale, gekennzeichnet durch einen Spei eher (CT), in dem die Codekombinationen, welche die genannten Signale darstellen, auf- gezeiehnet sind, und Mittel, die aus dem Spei cher diejenige Codekombination entnehmen, die dem umzusetzenden Signal entspricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ausrüstung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen fortlaufend betätig- baren Verteiler (31C), der für jeden Speicher abschnitt eine einzelne Lage aufweist, und Mittel (G?-G33), die ansprechen, wenn eines der umzusetzenden Signale empfangen wor den ist, und der genannte Verteiler die Lage erreicht, die zu dem Speicherabschnitt gehört, welcher die Codekombination für das spezielle umzusetzende Signal enthält, und die Eiit- nahmemittel (CTH, CT <I>A)</I> wirksam. macht. 2.
    Ausrüstung naelr Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine endlose Spur nra;metisehen Materials (CT) vorgesehen ist, rinn den genannten Speicher zu bilden und dadurch, dass die Entnahmemittel einen Ab lesekopf für die genannte Spur aufweisen, wobei die genannte Spur bezüglich des Ab lesekopfes beweglich ist. 3.
    Ausrüstung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Spei eher eine Anzahl von Speicherelementlagen aufweist, die mindestens gleich der Anzahl der möglichen Codekombinationen im genann ten Code ist, wobei jede Elementlage von der ersten bis zur n'ten Elementlage das erste T,:lenient einer der genannten Kombinationen enthält, und die unmittelbar nachfolgenden Elementlagen die restlichen Elemente dieser Kombination enthalten. 4. Ausrüstung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass in der magne- tischen Spur eine Anzahl Kombinationen iden tisch sind. 5. Ausrüstung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Spei cher in sich geschlossen und drehbar ist. 6.
    Ausrüstung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch einen zeitweiligen Spei cher (31R), in den die Codekombination, die einem Speicherabschnitt entnommen wird, ein geführt wird, und Mittel (34b', TR), <I>die</I> unter Steuerung durch den genannten zeit weiligen Speicher die Codekombination über tragen. 7.
    Ausrüstung nach Unteranspruch 6, da- dur elr gekennzeichnet, dass die Codekombina tionen, die in den genannten Speicherab schnitten aufgezeichnet sind, im Drucktele- graphencode sind, und zwar ohne Start- und Stopelement, und dass Übertragungsmittel einen Zählstromkreis (32C) umfassen, der einen Ausgang für jedes Element der Code kombination hat sowie für das genannte Start- und Stopelement, ferner gekennzeichnet durch Mittel (33F0, G40), welche bei der Einführung einer Codekombination in den genannten zeitweiligen Speicher (31R) an sprechen, um den genannten Zählstromkreis (32C)
    über einen Zyklus zu schalten, Mittel (G42,<I>341</I>, TR), die durch den genannten Zählstromkreis (über 32C1) gesteuert werden und ein Startelement erzeugen, Mittel (G43, G44, 34P, TR), welche durch den genannten Zählstromkreis (32C2--32C6) und den ge nannten zeitweiligen Speicher (31R6, 0) so gesteuert werden, dass die variablen Elemente der genannten Codekombination erzeugt wer den, sowie Mittel (G45, 34F), welche durch den genannten Zählstromkreis so gesteuert werden, dass Stopelemente erzeugt werden. B.
    Ausrüstung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass sie derart ausge bildet ist, da.ss sie Signale in einen dualen Code umsetzt und überträgt, die in einem andern dualen Code anfallen.
CH331702D 1953-11-04 1954-10-26 Ausrüstung zur Umsetzung von Signalen in Codesignale CH331702A (de)

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