DE2245463C2 - Anordnung zur Steuerung von Informationsaufzeichnungsorganen einer Aufzeichnungsvorrichtung - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Informationsaufzeichnungsorganen einer Aufzeichnungsvorrichtung

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DE2245463C2
DE2245463C2 DE19722245463 DE2245463A DE2245463C2 DE 2245463 C2 DE2245463 C2 DE 2245463C2 DE 19722245463 DE19722245463 DE 19722245463 DE 2245463 A DE2245463 A DE 2245463A DE 2245463 C2 DE2245463 C2 DE 2245463C2
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André Achille 90 000 Belfort Brecy
Robert François Champiau
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Compagnie Internationale pour l'Informatique CII-Honeywell Bull, 75020 Paris
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Description

Signale der jeweiligen Zulassungsschaltung der η Steuerschaltungen zugesandt wird, und
— daß der Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Aufzeichnungsorganen jeweils verschieden ist von dem Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Typen der Typenfolge.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuerschaltung ferner einen Zähler (TR) enthält, der zwischen den Vergleicher (C) der Steuerschaltung und das zugeordnete Aufzeichnungsorgan geschaltet ist, wobei dieser Zähler ansprechend auf ein von diesem Vergleicher abgegebenes Aufzeichnungs-Steuersignal ein Signal erzeugt, welches das zugeordnete Aufzeichnungsorgan während der gesamten Zeit steuert, die für die tatsächliche Aufzeichnung einer Type durch dieses
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Aufzeichnungsorgan erforderlich ist
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise den Aufzeichnungsorganen jeweils Detektoren zugeordnet sind, welche die von jedem derselben durchgeführten Aufzeichnungen überprüfen, daß jede Steuerschaltung ferner eine Aufzeichnungs-Steuerschaltung (CO) enthält die eingangsseitig an den ersten Speicher (R 2), an den Zähler (TR) und an den Detektor (FOi) dieser Steuerschaltung angeschlossen ist, und daß diese Aufzeichnungs-Steuerschaltung ein Signal erzeugt, das so lange den Zustand nicht erfolgter Aufzeichnung anzeigt, wie der in diesem ersten Speicher enthaltene Code nicht zu einer Aufzeichnung durch das zugeordnete Aufzeichnungsorgan geführt hat und kein Steuersignal für dieses Aufzeichnungsorgan von dem Zähler erzeugt ist
4. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuerschaltung ferner eine erste Code-Steuerschalturg (CP 2), die parallel zu den Ausgängen des ersten Speichers (7? 2) geschaltet ist, und eine zweite Cocie-Steuerschaltung (CPX) enthält, die parallel zu den Ausgängen des zweiten Speichers (R 1) geschaltet ist, wobei jede dieser beiden Code-Steuerschaltungen an ihrem Ausgang ein Fehleranzeigesignal erzeugt, wenn der in dem damit verbundenen Speicher enthaltene Code fehlerhaft ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuerschaltung ferner ein UND-Gatter (A 1) mit zwei Eingängen enthält von denen der eine an den Ausgang der zweiten Code-Steuerschaltung (CP 1) dieser Steuerschaltung und der zweite an den Ausgang der Zulassungsschaltung (VF) dieser Steuerschaltung angeschlossen ist, wobei der Ausgang dieses UND-Gatters jedesmal dann ein Signal erzeugt, wenn ein Fehler bei dem Code auftritt, der in dem zweiten Speicher (R 1) dieser Steuerschaltung enthalten ist und der Vergleicher (C) dieser Schaltung über die Zulassurigsschaltung (VF) aktiviert ist
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuerschaltung ferner ein ODER-Gatter (A 2) mit drei Eingängen enthält, wovon der erste mit dem Ausgang des UND-Gatters (A 1) dieser Schaltung, der zweite mit dem Ausgang der Aufzeichnungs-Steuerschaltung (CO) dieser Steuerschaltung und der dritte mit dem Ausgang der ersten Code-Steuerschaltung (CP 2), die dem ersten Speicher (R 2) dieser Steuerschaltung zugeordnet ist, verbunden sind, derart, daß bei Erscheinen eines Signals am Ausgang dieses ODER-Gatters angezeigt wird, daß die Steuerschaltung fehlerhaft ist.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Steuerung von Informationsaufzeichnungsorganen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekanntlich sind zur Durchführung von schnellen Aufzeichnungen Geräte vorteilhaft, die eine große Anzahl von Aufzeichnungsorganen enthalten, die nacheinander oder gleichzeitig angesteuert werden. Eine allgemein angewendete Maßnahme für die Steuerung solcher Aufzeichnungsgeräte besteht darin,
die aufzuzeichnenden Informationen mit den Informationen zu vergleichen, welche die Aufzeichnungsorgane in bestimmten Zeitpunkten aufzeichnen können. Die Steueranordnungen für solche Aufzeichnungsgeräte führen den Vergleich zwischen den aufzuzeichnenden codierten Informationen einerseits und den aufzeichenbaren codierten Informationen andererseits durch. Wenn zwei Informationen dieser beiden Mengen identisch sind, schickt die Steueranordnung ein Signal zu dem Aufzeichnungsorgan, das die Aufzeichnung vornehmeD soll.
Von den Aufzeichnungsgeräten, die durch Anordnungen dieser Art gesteuert werden, kann man beispielsweise die mit Rechenautomaten verbundenen Drucker nennen, beispielsweise die Drucker, die »mit fliegendem Abdruck« arbeiten. Diese Bezeichnung stammt daher, daß der Druck durch den Anschlag von Druckhämmern auf Typen erfolgt, deren Typenträger in Bewegung ist. Im Fall von Typenti ommeldruckern enthält der Typenträger mehrere gleichartige Typensätze, die in Kreisen auf der Trommel angeordnet sind. Im Fall von Druckern mit linearem Typenträger folgen die gleichartigen Typensätze hintereinander. Obgleich diese beiden Arten von Druckern hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit vergleichbare Leistungen zeigen, wird die Anwendung von Druckern mit linearem Typenträger wegen der Güte des Druckes oft vorgezogen, obgleich die zugehörige Steueranordnung komplizierter ist. Bei Typentrommoldruckem können nämlich die Typen der verschiedenen Typensätze so angeordnet werden, daß sich die gleiche Type in allen Typensätzen in einem gegebenen Zeitpunkt vor sämtlichen Druckhämmern befindet. Dies ist bei Druckern mit linearem Typenträger nicht der Fall, denn bei diesen entsteht, unabhängig von der Anordnung der Typen auf dem Typenträger, eine Aufeinanderfolge der Typen vor den Druckhämmern, die von deren gegenseitiger Lage abhängig ist. Deshalb ergibt sich im letzten Fall eine kompliziertere Ausbildung der Steueranordnung, insbesondere wegen des Umfangs der Speichereinrichtungen für die Codegruppen der Typen, die jeder der Druckhämmer in Abhängigkeit von der Zeit anschlagen kann, und wegen der Adressierungsschaltung, die diesen Speichereinrichtungen zugeordnet ist. Die Speichereinrichtungen sind im allgemeinen ein Speicher mit verhältnismäßig großer Kapazität, weil er alle Folgen der Codegruppen der Typen enthält, die jeder Druckhammer während des Abdrucks einer Papierzeile anschlagen kann. Jede der Typencodegrjppen in jeder dieser Folgen muß mit den abzudruckenden Informationen verglichen werden, die in gleicher Weise codiert sind. Dies erklärt, daß einerseits die Ausbildung einer solchen Steueranordnung schwierig und aufwendig ist, und daß andererseits ihre Leistungen hinsichtlich der Betriehjgeschwindigkeit begrenzt sind.
Aus der DE-PS 9 71 537 ist eine Steueranordnung für einen Drucker bekannt, die eine der Anzahl von Aufzeichnungsorganen entsprechende Anzahl von Steuerschaltungen enthält. Jede dieser Steuerschaltungen enthält Speichereinrichtungen zur Speicherung der codierten Information, die von dem entsprechenden Aufzeichnungsorgan aufgezeichnet werden soll. Ferner enthält jede der Steuerschaltungen einen Vergleicher, der diese codierte Information mit den codierten Informationen vergleicht, die den vor den Aufzeichnungsorganen vorbeilaufenden Typen entsprechen und nacheinander von einem Schlüsselverstärker abgegeben werden. Die einzelnen Typen, die zu einem gegebenen Zeitpunkt vor den At-fzeichnungsorganen ankommen, sind jedoch sämtlich untereinander gleich; folglich empfangen die Vergleicher der Steuerschaltungen alle gleichzeitig dieselbe codierte Information. Diese Voraussetzung ist jedoch bei Druckern mit linearem Typenträger nicht erfüllt
Aus der DE-AS 12 19 264 ist ein Druckwerk bekannt, bei dem alle Typen derselben Typenfolge voneinander verschieden sind. Die Informationea für jeweils eine Druckzeile sind in einem gemeinsamen Informationsspeicher enthalten, während die Codes, die den aufeinanderfolgenden Drucktypen einer Druckkette entsprechen, in einem gemeinsamen Typenspeicher enthalten sind. Während des Durchganges zweier aufeinanderfolgender Typen einer Kette vor demselben Aufzeichnungsorgan werden die in dem Informationsspeicher enthaltenen Informationen mit denen des Typenspeichers verglichen; der Inhalt des Informationsspeichers und des Typenspeichers wird dabei synchron ausgelesen. Damit jeder Code des Informationsspeichers mit demjenigen Code verglichen werden kann, der in dem Typen:oeicher diejenige Type darstellt, welche während eines gegebenen Zyklus vor dem Aufzeichnungsorgan vorbeiläuft, das sich an der Drucks1 eile befindet, wo die Drucktype aufgezeichnet werden soll, die diesem Code des Informationsspeichers entspricht, wird das Auslesen aus dem Typenspeicher nach jedem vollständigen Auslesen aus dem Informationsspeicher durch Verschiebung um eine Position ausgelöst. Alle Vergleichsoperationen werden dabei von ein und demselben Vergleicher durchgeführt.
Aus der DE-OS 20 56 274 ist eine Steuervorrichtung für einen Zeilendrucker bekannt, bei dem der Abstand zwischen jeweils zwei Aufzeichnungsorganen verschieden ist von dem Abstand zwischen jeweils zwei Typen der Typenlolge. Die Steuerschaltung des Zeilendruckers enthält eine Ziilassungsschaltung, die ansprechend auf ein von einer Zeitbasis ausgesandtes Signal die Abgabe eines Aufzeichnungs-Steuersignals, das von einem Vergleicher bei Übereinstimmung der verglichenen Codes erzeugt wird, an das zugeordnete Aufzeichnungsorgan auslöst. Zur Durchführung sämtlicher Vergleichsoperationen ist jedoch wie bei dem zuvor erläuterten bekannten Druckwerk nach der DE-AS 12 19 264 nur ein Vergleicher vorgesehen, und es ist auch nur eine Zulassungsschaltung vorhanden. Damit die Zulassungssignale an die richtigen Aufzeichnungsorgane angelegt werden, muß anschließend an den Vergleich eine Selektion erfolgen, wozu umfangreiche und die Herstellungskosten nachteilig beeinflussende Schaltkreise erforderlich sind. Durch die Verwendung nur eines Vergleichers wird auch die mögliche Druckgeschwindigkeit begrenzt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung zur Steuerung der Informationsaufzeichnungsorgaine einer Aufzeichnungsvorrichtung, die einen Typenträger aufweist, dessen Typen jeweils voneinander einen anderen Abstand haben als die Informationsaufzeichnungsorgane, wobei aufwendige Selektionsschaltungen vermieden werden und die mögliche Arbeitsgeschwindigkeit nicht dadurch begrenzt wird, daß sämtliche Vergleichsoperationen nacheinander in einem einzigen Zyklus erfolgen müssen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Steueranordnung sind keine aufwendigen Selektionsschaltungen zum Auswählen der jeweiligen Aufzeichnungsorgane erforderlich,
die zum Aufdrucken der gewünschten Information angesteuert werden müssen. Da in jeder einzelnen Steuerschaltung ein Speicher vorhanden ist, der während eines Zyklus den Code der Type enthält, die während dieses Zyklus vor dem dieser Steuerschaltung zugeordneten Aufzeichnungsorgan vorbeilaufen soll, können sämtltche Vergleichsoperationen parallel ablaufen, so daß die Druckgeschwindigkeit nicht durch die Vielzahl der in einem Zyklus in der Steueranordnung durchzuführenden Vergleichsoperationen begrenzt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
F i g. 1 das Prinzipschema der Sieuerschahungen, die jeweils einem Aufzeichnungsorgan zugeordnet sind,
F i g. 2 ein schematisches Teildiagramm der jeweiligen Lagen der Typen auf einem sich bewegenden Typenband eines Druckers in bezug auf die Reihe der Druckhammer,
F i g. 3 eine Teiltabelle der Koinzidenzen der Typen mit den Druckhämmern eines Typenbanddruckers in den Anschlagzeitpunkten,
F i g. 4 das Schema eines Teils der Speicherregister für die codierten Informationen, die von dem Typenbanddrucker aufzeichenbar sind, für den die Tabelle von F i g. 3 gilt,
F i g. 5 die beiden Speicher für die codierten Informationen, die nacheinander von zwei Aufzeichnungsorganen eines Typenbanddruckers abzudrucken sind, sowie die zugehörigen Zulassungsschaltungen,
F i g. 6 ein Schema der Steuerschaltungen, die dem Aufzeichnungsorgan eines Typenbanddruckers zugeordnet sind und
F i g. 7 ein genaueres Schaltbild einer Steuerschaltung für ein Aufzeichnungsorgan eines Typenbanddruckers.
Die in F i g. 1 dargestellten Steuerschaltungen CO, Cl. C2, C3 enthalten jeweils einen ersten Speicher R 1 und einen zweiten Speicher R 2, deren Ausgänge mit zwei Eingängen einer Vergleichsschaltung Cverbunden sind, deren dritter Eingang an eine Vergleichszulassungsschaltung VF angeschlossen ist. Die Speicher R 1 und R 2 sind so ausgeführt, daß sie jeweils nur eine Information empfangen. Die Vergleichsschaltung C ist so ausgeführt, daß sie zwei von dem Speicher R 1 bzw. dem Speicher R 2 stammende Informationen nur dann vergleicht, wenn ihr ein Signal von der Schaltung VF zugeführt wird, und daß sie nur dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn die beiden verglichenen Informationen identisch sind. Die Aufzeichnungsorgane sind mit den Sieuerschaltungen CO. Cl, C2. C3 über die Ausgangsanschlüsse der Vergleichsschaltungen C an den Klemmen 00. Oi. O2. O3 verbunden. Die codierten Informationen, die von einem Aufzeichnungsorgan in einer vorbestimmten Reihenfolge aufgezeichnet werden können, werden der Reihe nach über die Klemmen 50, 51, 52, 53 dem Eingang der Speicher R I in den Steuerschaltungen CO, Cl, CZ C3 zugeführt Die von einem Aufzeichnungsorgan aufzuzeichnende codierte Information wird über die Klemmen /0, /1, /2, /3 dem Eingang der Speicher R 2 in den Steuerschaltungen CO, Cl, C2, C3 zugeführt Von einem Taktgeber stammende Steuersignale werden über die Klemmen FO, Fl, F2, F3 den Eingängen der Vergleichszulassungsschaltungen VF in den Steuerschaltungen CO. Cl, C2, C3 zugeführt Auf diese Weise hängt der Befehl für die Aufzeichnung einer in einen Speicher R 2 eingegebenen besonderen Information durch ein beliebiges Aufzeichnungsorgan nur von der Lage dieser Information in bezug auf die Reihenfolge der nacheinander in den Speicher R 1 eingegebenen aufzeichenbaren Informationen und von den mit den Aufzeichnungszulassungszeitpunkten verknüpften Vergleichszulassungszeitpunkten ab, welche durch die den Vergleichszulassungsschaltungen VF zugeführten Signale definiert sind. Dagegen hängt dieser Befehl nicht von der Struktur der
ίο Schaltung ab, die sich wie ein passives Element verhält. Es ist interessant, den Fall zu untersuchen, daß die von der Gesamtheit der η Aufzeichnungsorgane aufzuzeichnenden Informationen nacheinander von der gleichen Quelle kommen und die Reihenfolge der von jedem der Aufzeichnungsorgane aufzeichenbaren Informationen für alle Aufzeichnungsorgane gleich ist. Dies ist bei Typenbanddruckern der Fall.
Die folgende Beschreibung bezieht sich insbesondere auf einen Typenbanddrucker mit 10 Gruppen von je 16 in gleichmäßigen Abständen angeordneten Druckhämmern M und 10 Gruppen von 48 Typen K, die in regelmäßigen Abständen derart auf einem Typenband angeordnet sind, daß dann, wenn der erste Druckhammer 0 in einem gegebenen Zeitpunkt mit der Type Nr. 0 zusammenfällt, wie in F i g. 2 dargestellt ist, der Druckhammer 16 (erster Druckhammer der 2. Gruppe) mit der Type Nr. 13 zusammenfällt, der Druckhammer 32 mit der Type Nr. 26 usw. Das Typenband läuft mit konstanter Geschwindigkeit vor den Druckhämmern
jo vorbei, und als »Zyklus« wird die Zeitdauer zwischen den beiden Zeitpunkten bezeichnet, in denen 2 auf dem Typenband aufeinanderfolgende Typen mit dem gleichen Druckhammer in Koinzidenz sind, also beispielsweise in F i g. 2 die eingerahmten Typen Nr. 0 und Nr. 1 mit dem Druckhammer 0 während des Zyklus Ti. Man kann somit Unterzyklen definieren, d. h.. Zeitintervalle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Anschlägen von zwei Druckhämmern, deren Anzahl gleich der Anzahl der Druckhämmer einer Gruppe ist und die den verschiedenen Koinzidenzen der Druckhammer einer Gruppe mit bestimmten Typen entsprechen. F i g. 2 zeigt alle Koinzidenzen, die sich im Verlauf eines Zyklus Tl von dem Zeitpunkt an ergeben, in welchem sich die Type Nr. 0 vor dem Druckhammer 0 befindet. Die
4> Nummern der in Koinzidenz mit Druckhämmern befindlichen Typen sind eingerahmt, und die Nummern der Unterzyklen sind vor geschweiften Klammern angegeben. Am Beginn des ersten Unterzyklus steht die Type Nr. 0 vor dem Druckhammer 0. am Beginn des
so zweiten Unterzyklus steht die Typennummer 9 vor dem Druckhammer 11. am Beginn des dritten Unterzyklus die Type Nr. 5 vor dem Druckhammer 6 usw. Es ist zu bemerken, daß einerseits alle Typen von Nr. 0 bis Nr. 13 einschließlich während des Zyklus Ti wenigstens einmal vor einem der Druckhammer der ersten Gruppe stehen, und daß andererseits die Type Nr. 5 nacheinander vor den Druckhämmern 6 und 5 und die Type Nr. 9 nacheinander vor den Druckhämmern 11 und 10 steht Es ist auch zu bemerken, daß die Reihenfolge der
to Anordnung der Typen auf dem Typenband nicht der Reihenfolge der Unterzyklen entspricht in denen die Koinzidenzen entstehen.
Fig.3 ist eine Tabelle der numerischen Folge der Druckhammer der ersten Gruppe Ml, der zweiten Gruppe M2 und der zehnten Gruppe M10, die in der Reihenfolge ihrer jeweiligen Lagen angeordnet sind, und der numerischen Folge der in Koinzidenz befindlichen Typen K am Beginn jedes Unterzyklus SC
des ersten Zyklus Tl, des 2. Zyklus T2 und des 3. Zyklus T3.
Diese Tabelle ist in folgender Weise zu lesen: der Druckhammer 0 kann am Beginn jedes 1. Unterzyklus der Zyklen Tl, Γ2, T3 usw. nacheinander die Typen Nr. 0, Nr. 1, Nr. 2 usw. anschlagen; der Druckhammer 1 kann am Beginn des 4. Unterzyklus der gleichen Zyklen nacheinander die Typen Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 usw. anschlagen; der Druckhammer 2 kann am Beginn des 7. Unterzyklus der gleichen Zyklen nacheinander die Typen Nr. 2, Nr. 3, Nr. 4 usw. anschlagen; der 1. Druckhammer 16 der 2. Gruppe kann zugleich mit dem
1. Druckhammer 0 der 1. Gruppe nacheinander die Typen Nr. 13, Nr. 14, Nr. 15 usw. anschlagen; der 1. Druckhammer 144 der 10. Gruppe kann gleichfalls am Beginn des 1. Unterzyklus nacheinander die Typen Nr. 117, Nr. 118,119 usw. anschlagen. Jeder Beginneines Unterzyklus der Folge der Zyklen entspricht also dem gleichzeitigen Anschlagen der Druckhämmer der gleichen Ordnung in den 10 Gruppen. Es gibt also am Beginn jedes der 16 Unterzyklen eines Zyklus 10 mögliche gleichzeitige Anschläge der Druckhämmer der gleichen Ordnung in den 10 Gruppen und im Verlauf eines Zyklus 16 Serien von 10 gleichzeitigen Anschlägen, also 160 Anschläge, die der Summe der Anschläge einer Type durch jeden der Druckhämmer der 16 Gruppen entsprechen. Zum Abdruck einer Papierzeile ist es erforderlich, daß jeder Druckhammer eine der 48 verschiedenen Typen von einer der 10 gleichen Gruppen anschlagen kann; dies erfordert höchstens 48 Zyklen oder 768 Unterzyklen.
Aus der Tabelle von Fi g. 3 ist zu bemerken, daß im Verlauf eines Zyklus die in Konzidenz mit den Druckhammer!] befindlichen Typen der gleichen Reihenfolge wie die Druckhämmer auftreten, bis auf die Verschiebungen, die sich aus wiederholten Koinzidenzen gewisser Typen mit 2 aufeinanderfolgenden Druckhämmern ergeben. Dies gilt für die Typen Nr. 0,1,
2. 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 9, 10, 11, 12, 13, die mit den Druckhämmern 0,1, 2, 3, 4,5,6, 7,8,9,10,11,12,13,14 bzw. 15 in Koinzidenz sind. Es ist zu erkennen, daß einerseits der Aufeinanderfolge von Zyklen die Koinzidenzen der Typen mit einem Druckhammer in ihrer Reihenfolge auf dem Typenband entsprechen, wie die Konzidenzen der Typen Nr. 13, 14, 15 usw. mit dem Druckhammer 16, und daß andererseits beim Übergang von einem Druckhammer zum nächsten eine Übertragung von einer in Koinzidenz befindlichen Typenfolge zu einer anderen Typenfolge stattfindet, die aus den gleichen Typen besteht mit Ausnahme der ersten Type, die sich am Ende befindet, weil sich die Typen beim Übergang von einer Gruppe zur nächsten wiederholen.
Fall, für die man von der Typenfolge 0,1,2,3 usw. auf die Typenfolge 1, 2. 3. 4 usw. übergeht. Demzufolge kann jeder der Druckhämmer während einer gegebenen Folge von Zyklen ebenso viele Typen in der Reihenfolge einer Typenfolge anschlagen, wie Zyklen vorhanden sind, wobei die Typenfolgen identisch sind, abgesehen von der Verschiebung um eine Einheit der Typennummern beim Übergang von einem Druckhammer zum nächsten und auch unter Berücksichtigung der wiederholten Koinzidenzen von bestimmten Typen mit 2 aufeinanderfolgenden Druckhämmern.
F i g. 4 zeigt eine Anzahl von Speichern R 1, die mit 0, 1, Z 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,10.11,12,13, 14.15 numeriert sind Diese Speicher sind gleichartige Verschieberegister, an deren Ausgang jeweils einer der Vergleicher angeschlossen ist, die mit 0,1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,10, 11, 12,13, 14, 15 numeriert sind. Diese Aufzeichnungsorgane enthalten im Fall des erwähnten Typenbanddruckers jeweils einen der Druckhämmer 0,1,2,3, 4,5,6, 7,8,9, -, 10, 11, 12, 13, 14, 15 der ersten Gruppe. Die Verschieberegister 0, 1, 2, 3, 4 und 5 sind in Kaskade geschaltet, in dem der erste Eingang eines Verschieberegisters mit dem Ausgang des folgenden Verschieberegisters verbunden ist. Das gleiche gilt für die Reihe der
ίο Verschieberegister 6, 7, 8, 9, 10, die Reihe der Verschieberegister 11, 12, 13, 14, 15 usw. beim Übergang von der ersten Druckhämmergruppe zu den folgenden. Dagegen ist der erste Eingang des Verschieberegisters 5 parallel mit dem Eingang des Verschiebe-
Γ) registers 6 an den Ausgang des Verschieberegisters 7 angeschlossen. Das gleiche gilt für die Verschieberegister 10 und 11. die parallel mit dem Verschieberegister 12 verbunden sind, sowie die Verschieberegister 15 und 16, die parallel mit dem Verschieberegister 17 verbunden sind. Diese Aufeinanderfolge wiederholt sich für die übrigen Druckhämmergruppen. Die Ausgangsimpulse der Verschieberegister sind durch ein periodisches Signal synchronisiert, das von der Klemme St 1 den zweiten Eingängen der Verschieberegister parallel zugeführt wird. Wenn in einem gegebenen Anfangszeitpunkt die Verschieberegister leer sind, wird in das Verschieberegister 15 eine kodierte Anfangsinformation eingegeben, die im vorliegenden Fall ein kodiertes Schriftzeichen darstellt; nach einem Zeitintervall, das
Ji) gleiche der Periode des von der Klemme St 1 abgegebenen Signals ist, geht die im Verschieberegister 15 enthaltene Information in das Verschieberegister 14, während die nächste Information in das Verschieberegister 15 eingegeben werden kann, und so fort, bis die
iι Anfangsinformation im Verschieberegister 0 steht.
In diesem Augenblick befindet sich die 14. Information im Verschieberegister 15. Dies erklärt sich dadurch, daß die gleiche Information gleichzeitig an den Verschieberegistern 10 und 11 sowie an den Verschieberegistern 5 und δ ankommt.
Wenn in einem gegebenen Zeitpunkt die codierte Type Nr. 0 im Register 0 gespeichert ist, sind die Typen Nr. 1.2,3,4,5.5.6,7,8,9.9.10,11,12,13 in den Registern 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14 bzw. 15 gespeichert.
Die Typen sind derart codiert, daß durch Zuführung eines Impulses zum ersten Eingang eines Verschieberegisters, dessen Zustandsänderung dem Übergang von einer Type zur nächsten Type in einer durch eine Gruppe dargestellten Folge entspricht Die Verschiebe-
5Ii register sind in der Stellung 1 eines Umschalters mit einer Impulsquelle S verbunden, die nur 140 Impulse zu liefern braucht, damit jedes der Verschieberegister der
Umschalter der Impulsquelle S wird dann in die Stellung 2 gebracht, wodurch die Verschieberegister zu einer in sich geschlossenen Schleife verbunden werden. Auf diese Weise kann man durch die in F i g. 4 dargestellten Verbindungen der Verschieberegister nacheinander in jedem Verschieberegister für eine Zeitdauer, die durch bo die Periode des von der Klemme St 1 stammenden Signals definiert ist, die codierten Typen speichern, welche der jedem der Verschieberegister zugeordnete Druckhammer anschlagen kann.
Falls die Folge der aufzuzeichnenden codierten Informationen von der Zentraleinheit eines Rechengeräts stammt, an welches der Drucker angeschlossen ist, und jede Information durch eine Kombination von 8 Bits gebildet ist haben die zur Speicherung einer
Information dienenden Register R 2 9 Binärstellen, wobei die neunte Binärstelle für ein Paritätsbit der Bitkombination reserviert ist. F i g. 5 zeigt zwei Register 1 und 2 der Register R 2, welche für die Speicherung der aufzuzeichnenden codierten Informationen dienen. Die Eingangsklemmen DO, Dl, D2, D 3, D4, D5, D6, Dl und Dasind parallel mit den neun Eingängen jedes der Register 1 und 2 verbunden. Die für die Eingabe eines Zulassungssignals bestimmte Klemme VO ist mit dem ersten Eingang einer Zulassungsschaltung VR1 des Registers 1 verbunden. Die für die Eingabe eines Taktsignals bestimmte Klemme St 2 ist parallel mit den zweiten Eingängen der beiden Zulassungsschaltungen VR 1 und VR 2 sowie mit einer Klemme St 3 verbunden. Die an das Register 2 angeschlossene Zulassungsschal· ι r> tung VR 2 ist der Zulassungsschaltung VRX völlig gleich, und ihr erster Eingang ist an den Ausgang der Zulassungsschaltung VR 1 angeschlossen. Der Ausgang der Zulassungsschaltung VR 2 ist mit einer Klemme VR 3 verbunden. Die Ausgänge L 1 des Registers 1 und die Ausgänge L 2 des Registers 2 sind mit den zweiten Eingängen von zwei Vergleichsschaltungen Cvon zwei Steuerschaltungen verbunden, wie in F i g. 1 dargestellt ist.
Wenn die Zulassungsschaltung VR 1 ein Zulassungssignal von der Klemme VO empfängt, erlaubt sie die Übertragung eines von der Klemme Sf 2 kommenden Impulses zu dem Register 1, während sie diesen Impuls für das Register 2 sperrt. Während der Dauer des von der Klemme St 2 kommenden Impulses werden die an den Klemmen DO, Dl, D2, D3, D4, D5, D6, D7 vorhandene Information und das an der Klemme DP vorhandene Paritätsbit ausschließlich im Register 1 gespeichert. Beim Ende dieses Impulses sperrt die Zulassungsschaltung VT? 1 jeden weiteren Impuls für das Register I1 und sie läßt den folgenden Impuls zum Register 2 durch, indem sie die Zulassungsschaltung VT? 2 öffnet. Somit erfolgt die Speicherung der nächsten Information und ihres Paritätsbits während der Dauer des folgenden Impulses im Register 2. In dem Typenbanddrucker müssen die vom Rechengerät kommenden aufeinanderfolgenden Informationen in aufeinanderfolgenden Spalten abgedruckt werden, die der Anordnung der Druckhämmer entsprechen. Wenn beispielsweise eine Information /0 vom Druckhammer 0 in der ersten Spalte abgedruckt werden muß, muß die folgende Information /1 vom Druckhammer 1 in der zweiten Spalte abgedruckt werden. Wenn an der Stelle von einer oder mehreren Spalten auf der Druckzeile keine Information vorhanden ist, hat dies das Stillsetzen der Druckhämmer von diesen Spalten zur Folge. Falls bei der Anordnung von F i g. 5 eine Information /1 vom Druckhammer 1 abgedruckt werden soü, wird sie durch die Zulassungsschaltung VT? 1 im Register 1 gespeichert Die Information /2 kann dann anschließend durch die Zulassungsschaltung VT? 2 im Register 2 gespeichert werden, und sofort für alle Register T? 2, welche die zu druckenden Informationen speichern.
Die Schaltungen, welche die Anordnung zur Steuerung der Betätigungsorgane für die Druckhämmer des Typenbanddruckers darstellen, enthalten jeweils: ein Register R1, ein Register R2, eine Vergleichsschaltung C und eine Vergleichszulassungsschaltung VF, wie in F i g. 1 und 6 dargestellt ist Die Speicherung in den Registern R1 erfolgt durch die bereits beschriebenen und in F i g. 4 dargestellten Anordnungen, während die Speicherung in den Registern i?2 mit den in Fig.5 dargestellten Anordnungen erfolgt Die Steuerschaltungen sind daher so miteinander verbunden, wie in F i g. 6 für die Steuerschaltungen C4, C5, C 6, Cl der Betätigungsorgane der Druckhämmer 4, 5, 6, 7 dargestellt ist, deren Koinzidenzen mit den Typen des Typenbandes in Fig. 2 und 3 angegeben sind. Der Eingang des Registers RX der Steuerschaltung Cl ist mit der Ausgangsklemme des Registers R1 der Steuerschaltung CS verbunden, und sein Ausgang ist parallel mit den Eingängen der Register R 1 in den Steuerschaltungen C6 und C5 verbunden. Der Ausgang des Registers R 1 in der Steuerschaltung C5 ist mit dem Eingang des Registers der Steuerschaltung C4 verbunden, dessen Ausgang mit der Eingangsklemme des Registers R 1 in der Steuerschaltung C3 verbunden ist. Das Synchronisiersignal StX für die Register "? 1, das von der Steuerschaltung C3 kommt, wird einem zweiten Eingang der in Fig. 6 dargestellten Register R X zugeführt und auch zur Steuerschaltung C8 weiter übertragen. Die von der zentralen Einheit UC kommenden codierten Informationen werden einem ersten Eingang der Register /?2 parallel zugeführt. Die Zulassungsschaltungen VR der Register R 2 sind in Kaskade geschaltet und jeweils mit einem zweiten Eingang des betreffenden Registers R 2 verbunden, wie bereits in F i g. 5 dargestellt war, um die Speicherung der von der Zentraleinheit UC kommenden Folge von Informationen /4, /5, /6, /7 in den Registern Λ2 zuzulassen. Die Vergleichszulassungsschaltungen VF sind jeweils mit einer der Zulassungssteuerklemmen F 4, F5, F6, Fl verbunden. Der Ausgang jeder der Vergleichsschaltungen C ist mit einem Druckhammerbetätigungsorgan an den Klemmen O 4, 05, O 6 bzw. 01 verbunden.
F i g. 7 zeigt ein genaueres Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Steuerschaltung Cl für ein Druckhammerbetätigungsorgan 01. Das Register R 1 ist ein Serienverschieberegister, dessen Eingänge an die Klemmen S1 und St 1 angeschlossen sind, und dessen erster Ausgang mit der Klemme 50 verbunden ist. Eine im Register R 1 in Form einer Codekombination B1 mit acht Bits gespeicherten Information wird einerseits von einem zweiten Ausgang zu der Vergleichsschaltung C übertragen, und andererseits zu dem Eingang einer Paritätsprüfschaltung CP1, die gleichzeitig ein neuntes Paritätsbit PBl empfängt. Das Register R 2 ist ein Parallelregister, von dem ein erster Eingang mit einer Eingangsklemme JX für eine codierte Information verbunden ist, die aus acht Bits plus einem Paritätsbit besteht Die Zulassungsschaltung VT? ist zwischen den Klemmen VO und V2 angeschlossen und an einem zweiten Eingang mit einer Klemme St 2 verbunden. Die aus dem Register R 2 austretende codierte Information L1 wird einerseits über einem zweiten Eingang zur Vergleichsschaltung Cübertragen und andererseits dem Eingang einer Paritätsprüf schal tung CP 2 zugeführt, die zugleich ein neuntes Paritätsbit PL 1 empfängt Einer der Eingänge der Vergleichszulassungsschaltung VFist mit einer Klemme Fl verbunden, die als Eingang für ein Wählsignal zur Auswahl des Anschlag-Unterzyklus des mit der Steuerschaltung Ci verbundenen Druckhammer dient Es ist zu bemerken, daß der Generator. dieses Signals gleichzeitig mit neun weiteren Klemmen verbunden ist, die der Klemme Fl entsprechen und zu den Steuerschaltungen gehören, die den Druckhämmern der gleichen Ordnung in den neun übrigen Gruppen zugeordnet sind. Dieser Generator ist beispielsweise ein Zähler, der Folgen von 16 Impulsen liefert, die in Abständen von einem Unterzyklus für die
Steuerung des Anschlags sämtlicher Druckhammer aufeinander folgen. Der Ausgang der Vergleichsschaltung Cist mit dem Eingang eines Zählers TR verbunden, der während der für die Steuerung des Druckhammers erforderlichen Zeit ein Signal über die Klemme O 1 zu dem Aufzeichnungsorgan liefert. Diese Zeit ist durch ein Signal festgelegt, das an die Eingangsklemme Cl 1 angelegt wird, die mit einem zweiten Eingang des Zählers TR verbunden ist.
Ein Und-Gatter A I1 dessen erster Eingang an den Ausgang der Paritätsprüfschaltung CP1 und dessen zweiter Eingang an den Ausgang der Vergleichszulassungsschaltung KF angeschlossen ist, zeigt durch sein Ausgangssignal an, ob ein Paritätsfehler in der vom Register R 1 zur Vergleichsschaltung C übertragenen Information enthalten ist. und zwar ausschließlich während der Vergleichszulassungszeit. Ein Ausgangssignal der Paritätsprüfschaltung CP2 zeigt während des Abdrucks einer Papierzeile an, ob ein Paritätsfehler in der vom Register R 2 zur Vergleichsschaltung Γ übertragenen Information enthalten ist. Die Information L1 wird zu einem ersten Eingang einer Anschlagkontrollschaltung CO übertragen, deren /weiter Eingang an den Ausgang 3 des Zählers TR angeschlossen ist, während ihr dritter Eingang über die Klemme FO1 mit derjenigen Schaltung des Aufzeichnungsorgans 01 verbunden ist, die feststellt, ob ein Anschlag tatsächlich erfolgt ist. Wenn die Information L 1 einer Type entspricht, wird eine Kombination von acht Signalen zum ersten Eingang der Anschlagkontrollschaltung CO übertragen. Diese Schaltung ist so ausgeführt, daß sie an ihrem Ausgang nur dann ein Signal abgibt, wenn an den beiden anderen Eingängen ein Signal oder zwei Signale fehlen, um anzuzeigen, daß ein Anschlag nicht befohlen oder nicht ausgeführt worden ist Wenn die Information L 1 einer Leerstelle entspricht, ist diese so codiert, daß dem ersten Eingang der Anschlagkontrollschaltung CO kein Signal zugeführt wird. Die Anschlagkontrollschaltung CO ist so ausgeführt, daß sie an ihrem Ausgang nur dann ein Signal abgibt, wenn an den beiden anderen Eingängen ein Signal oder zwei Signale vorhanden sind, um anzuzeigen, daß ein Anschlag irrtümlich befohlen oder ausgeführt worden ist Der Ausgang der Anschlagkontrollschaltung CO sowie die Ausgänge der Schaltungen A 1 und CPI sind mit den drei Eingängen eines Oder-Gatters A 2 für die Kontrolle der Steuerschaltung C1 verbunden, dessen Ausgang an eine Klemme CCO angeschlossen ist
Der Ausgang 2 der Vergleichsschaltung C ist mit einem zweiten Eingang der Vergleichszulassungsschaltung VF verbunden, um im Verlauf des Abdrucks einer Zeile zu verhindern, daß die Vergleichsschaltung ein zweites Signal zu dem Zähler schickt, falls sich eine Type in der gleichen Gruppe wiederholen würde. Die Löschung des Registers R 2, seiner Zulassungsschaltung VR, der Vergleichszulassungsschaltung VF, des Zählers TR und der Anschlagkontrollschaltung CO ist in F i g. 7 nicht dargestellt, da sie in an sich bekannter Weise erfolgt. Das gleiche gilt für die Löschung des Registers R 1. Die Klemme CCO kann beispielsweise mit einer zentralen Kontrollschaltung des Druckers verbunden sein, an die auch die entsprechenden Klemmen der übrigen Steuerschaltungcn angeschlossen sind. Diese zentrale Kontrollschaltung ergibt den Vorteil, daß sie die Lokalisierung der ausgefallenen Steuerschaltungen
ίο im Fall einer Störung ermöglicht. Sie ermöglicht auch die Markierung des Endes des Anschlags eines Druckhammers und dadurch die Markierung des Anschlagendes für den Abdruck einer Zeile, das, je nach den zu druckenden Informationen, vor den 48 Zyklen auftreten kann, die für die möglichen Anschläge von 48 verschiedenen Typen durch einen Druckhammer notwendig sind
Die zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 7 angegebene ausführliche Beschreibung der Steuerschaltung Cl gilt für jede beliebige Steuerschaltung eines Druckhammerbetätigungsorgans. Sie ist fur den Fall eines besonderen Typenbanddru kers erfolgt, aber nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Wenn die Gesamtheit der gleichartigen Schaltungen betrachtet wird, die die Steueranord-
2r) nung für eine Gruppe von Aufzeichnungsorganen bilden, sind nur die äußeren Verbindungen dieser Schaltungen, insbesondere ihre gegenseitige Zusammenschaltung, durch die aufzuzeichnenden Informationen und die dazu verwendeten Aufzeichnungsorgane
jo bedingt.
Die vorstehende detaillierte Beschreibung bezieht sich auf ein Ausführungsbeispiel einer Steueranordnung für eine große Anzahl von Organen für eine schnelle Informationsaufzeichnung. Die Vorteile dieser Anordnung ergeben sich insbesondere daraus, daß die !Steuerschaltungen völlig gleich sind, und daß ihre äußeren Verbindungen verhältnismäßig einfach sind. Hierdurch ist es möglich, die Anordnungen in Serienfertigung herzustellen und auf verhältnismäßig einfache Weise zusammenzubauen, wodurch Zeit gewonnen wird, was eine beträchtliche Verringerung des Herstellungspreises der Anordnung ergibt Es ist zu bemerken, daß die Schaltungen in Form von integrierten Schaltungsmodulen hergestellt werden können, die jeweils eine Steuerschaltung oder mehrere zusammengefaßte Steuerschaltungen enthalten.
Die beschriebene Steueranordnung kann in vorteilhafter Weise auch für andere Aufzeichnungsmittel als die in dieser Beschreibung erwähnten elektromechani sehen Mittel verwendet werden. Je nach der Art des Aufzeichnungsträgers können beispielsweise elektrooptische oder elektroakustische Aufzeichnungsmittel in Betracht gezogen werden. Die Aufzeichnung kann auch vorübergehend sein, wobei die Anordnung dann auf den Gebieten der Umschaltung und Adressierung Anwendung finden kann.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Steuerung von η Informationsaufzeichnungsorganen einer Aufzeichnungsvorrirh- ό tung, bei der die aufeinanderfolgenden Typen einer einzigen Typenfolge vor einer Reihe von η Aufzeichnungforganen vorbeilaufen, die parallel zur Typenlaufrichtung ausgerichtet sind und bei der die Aufzeichnung der gewünschten Typen auf einem gegenüber den Aufzeichnungsorgar.en angeordneten Aufzeichnungsträger durch Steuerung dieser Aufzeichnungsorgane in Abhängigkeit von dem Ergebnis eines Vergleiches zwischen codierten Typendarstellungen der Typen aus der Typenfolge und der auf den Träger aufzuzeichnenden Typen erhalten wird, und wobei die Anordnung ferner η Steuerschaltungen (CO, Ci, C2...) enthält, d>e jeweils einem der η Aufzeichnungsorgane zugeordnet sind und jeweils einen ersten, den Code zur Darstellung einer auf dem Träger aufzuzeichnenden Type enthaltenden Speicher (R 2) und einen Vergleicher (C) enthält, in dem dieser Code mit den Codes für die Darstellung der Typen aus der Typenfolge verglichen wird, derart, daß bei Oberein-Stimmung der Codes das der Steuerschaltung zugeordnete Aufzeichnungsorgan angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet,
— daß jede Steuerschaltung ferner enthält:
a) einen zweiten Speicher (R 1), der während eines Zyklus den einen der Typen aus der Typenfolge darstellenden Code enthält, wobei diese Type während dieses Zyklus vor dem dieser Steuerschaltung zugeordneten Aufzeichnungsorgan vorbeilaufen soll und wobei jeder Zyklus dem Zeitintervall T entspricht, das die Durchgänge zweier aufeinanderfolgender Typen derselben Typenfolge \or demselben Aufzeichnungsorgan trennt, und
b) eine Zulassungsschaltung (VF), die ansprechend auf ein von einer Zeitbasis ausgesandtes Signal die Abgabe eines Aufzeichnungs-Steuersignals, das von dem Vergleicher bei Übereinstimmung der verglichenen Codes erzeugt wird, an das zugeordnete Aufzeichnungsorgan auslöst;
— daß die Zeitbasis während jedes Zyklus η Signale abgibt, die einen zeitlichen Abstand
—voneinander haben, wobei jedes dieser η
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