CH326418A - Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen des 2-Nitro-1,1'-diphenylamins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen des 2-Nitro-1,1'-diphenylamins

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CH326418A
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CH
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nitro
aminobenzene
ethoxy
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Ernest Dr Merian
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B51/00Nitro or nitroso dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 323611    Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen des     2.Nitro.1,1'.diphenylamins       Es sind bis jetzt. nur wenige     Dispersions-          farbstoffe    bekannt,

   welche     Acetatkunstseide          üi    gelben Farbtönen anfärben und deren Fär  bungen auf dieser Faser in der     -VV        äsche        aueh          bei        höheren        Temperaturen        weder        auf     Material     abbluten    noch sich im       Farbton        verändern,    Diese Farbstoffe be  sitzen jedoch ein ungenügendes Ziehvermögen  auf     Acetatkunstseide.     



       Ge-enstand    des vorliegenden Patentes ist       ri        ini    ein. Verfahren zur Herstellung: von       neuen        Dispersionsfarbstoffen,    welche auf       Aeetatkunstseide    in gelben Tönen gut auf  ziehen.

       und    deren     Färbungen    sieh durch sehr       gute        Wascheelrtheit    und ausserdem durch  hervorragende Licht- und     Rauehgasechtlieit          auszeichnen,    Die neuen Farbstoffe sind     Ab-          Icörnriiliiiäe    des     2-Nitro-1,1'=diphenclamiiis.     Das Verfahren zu ihrer Herstellung besteht       cl,iriii,    dass man 1     Mol    eines     1-Hal.ogen-2-          iiiti-o-berizol-4-sulfonsäureaniids,

      welches am       St.iekstoffatoni    der     Sulfonsäureamidgruppe     n eitersubstituiert sein kann, mit 1     Mol    eines  von wasserlöslich machenden Gruppen freien       Ainiiiobenzols,    welches     mindestens    eine     ali-          phatische        Äthergruppe    aufweist, oder mit  1     Mol    eines Gemisches aus zwei oder mehre  ren derartigen     Aminobenzolen,

      oder mit  1     Mol    eines Gemisches aus einem oder     meh-          i-eren    derartigen     Aminobenzolen    und einem  von wasserlöslich machenden.     Gruppen        Lind     <B>s</B>     -uppen    Freien     Aniino-                   ;iliphatiselien        Äthergi          benzol        umsetzt.       Die Umsetzung der     1-Halogen-2-nitro-          benzol-4-sulfonsä:

  ureamide    mit den min  destens eine     aliphatische        Äthergruppe    auf  weisenden     Aminobenzolen        erfolgt        zweek-          mä.ssig    bei erhöhter Temperatur. Als Reak  tionsmedium eignet sich vorzugsweise Wasser  oder aber ein organisches Lösungsmittel,  z. B.     Äthanol,        Benzylalkohol,    Benzol,     Toluol     usw.

   Ein Zusatz eines geeigneten, säure  bindenden Mittels, beispielsweise     Natrium-          aceta.t,        Natriumearbonat    oder     Natriumbicar-          bona.t,    übt in den meisten Fällen einen     gfin-          stigen    Einfluss auf die Kondensation aus.  Dieselben     Dienste        ]eistet    auch ein     überschuss     des oder der zur Anwendung gelangenden  Amine.  



  Die als Ausgangsprodukte verwendeten       definitionsgemässen        1-Halogen-2-nitro-benzol-          4-sulfonsäureamide    lassen sich nach bekann  ten Methoden durch Behandeln von     1-Halo-          ,@,en-    2 -     nit.ro-benzol-4-sulfonsäurehalogeniden     mit primären und sekundären     aliphatischen,          araliphatischen,    aromatischen,     alicyclischen     und     heterocy        clischen    Aminen unter milden  Bedingungen herstellen.  



       Als    mindestens eine     aliphatische    Äther  gruppe .aufweisende     Aminobenzole,    welche  sich zur Umsetzung mit den     1-Halogen-2-          nitro-benzol-4-siilfonsäureamiden        eignen,    kom  men z.

   B. die folgenden in Betracht:       1-(2'-Methoxy    oder     -Äthoxy    oder     -Propoxy     oder     -Butoxy)-äthoxy    9- oder -3- oder       -4-amino-benzol,              1-[?'-        (2"-Oxy)        -äthoxy]        -äthoxy-2-    oder -_  oder     -4-amino-benzol,          1-[2'-(2"-hlethoxy    oder     -Äthoxy    oder     -Prop-          oxy    oder     -Butoxy)-äthoxy]-ä.tlioxy-2-    oder  -3- oder     -4-amino-benzol,

            1-@2'-    [2"-     (2"'-.Oxy)        -äthoxy    ]     -äthoxy}-ä.thoxy-2-          oder    -3- oder     -4=amino-benzol,     1-[2'- oder 3'-(2"- oder     3"-Oxy)-propoxy]-          propoxy-2-    oder -3- oder     -4-amino-benzol,          1-Methoxymethyl-    .oder     -Äthoxymethyl-2-    oder  -3- oder     -4-amino-benzol,          1--(2'-Oxy)-äthoxymethyl-2-    oder -3- oder     -4-          amino-benzol,

            1-(2'-i@lethoxy    oder     -Äthoxy        )-äthoxymethyl-2-          oder    -3- oder     -4-amino-benzol,          1-[2'-(2"-Oxy        )-äthoxy]-äthoxymethyl-2-    oder  -3- oder     -4-amino-benzol,     1-     (2'-        Oxy)        -ä,thoxymethyl-3        -a.mino        -6-methyl-          benzol,          1.-(9'-Methoxy    oder     -Äthoxy)-äthoxymethyl-3-          amino-6-methyl-benzol,

            1,5-Bis-[        (2'-Oxy)-äthoxymethyl]-.3-amino-6-          methyl-benzol,          1;5-Bis-[        (2'-Methoxy    oder     -Äthoxy)        -äthoxy-          methyl]-3-amino-6-meth)=1-benzol    und  '_'-     (3'-Amino)        -phenyl-dioxolan.     



  In dem folgenden Beispiel sind unter  Teilen Gewichtsteile zu verstehen, und die       Temperaturen    sind in Celsiusgraden angege  ben.  



  <I>Beispiel</I>  21,5 Teile 1- [2'-     (2"-Methox@-)        -äthoxy]        -          äthoxy-4-amino-benzol,    31,2 Teile     1.-Chlor-2-          nitro-benzol-4-sulfonsäurepheny        lamid    und 8,4  Teile     Natriumbica.rbonat    werden in 40 Teilen  Wasser angerührt. Die erhaltene Emulsion  wird zum Sieden erhitzt und während 2 Stun  den beim Siedepunkt gerührt. Nach .dem Ab  kühlen scheidet sich das Produkt ab: es wird  filtriert, zuerst. mit Wasser und dann mit  wenig Äthanol nachgewaschen.

   Der neue gelbe  Farbstoff wird     gegebenenfalls    aus der vier-    fachen     3lenge        Äthanol        umkristallisiert,    wobei  Nadeln mit. einem Schmelzpunkt bei 114  er  halten werden. In üblicher Weise in ein       Färbepräparat    übergeführt, färbt er aus  wässriger Dispersion     Acetatkunstseid.e    und  synthetische     Polyamidfasern    in licht- und     su-          blimierechten,        rotstichig    gelben Tönen.

   Insbe  sondere die Ausfärbungen auf     Acetatkunst-          seide    zeichnen sich durch eine aussergewöhn  lich gute Waschechtheit aus. So tritt bei einer  Behandlung der Färbungen mit. einer     wässri-          gen,    0,5'/o Seife und 0,2      la    Soda enthaltenden  Lösung, während 45 Minuten bei 71      (Waseh-          Test    Nr.

   3 im Jahrbuch 1953 der      American          Association    of Textile     Chemists        and        Colo-          rists ,    Seite 92) weder eine Änderung des  Farbtons noch ein     Abbluten    auf     mitgewa-          sehene        Acetatktnzstseide    und     Viscose    ein.  



  In der nachstehenden Tabelle wird die  Herstellung weiterer wertvoller     Dispersions-          farbstoffe    beschrieben, welche nach den im  Beispiel 1 gemachten Angaben durch Um  setzen von 1     Mol    eines     1-Halogen-2-nitro-          benzol    - 4 -     sulfonsäureamids    der Zusammen  setzung  
EMI0002.0097     
    mit 1     Mol    eines Amins der     Zusa.mmensetzun\;        11-N     HR3       erhalten werden können.  



  Die     Bedeutung    von     R1,        R,    und     R3    ist in  den entsprechend bezeichneten Kolonnen wie  dergegeben. Eine weitere Kolonne enthält die  Schmelzpunkte der so erhaltenen     Dispersions-          farbstoffe,    und in der letzten Kolonne sind  die Farbtöne ihrer Färbungen auf Acetat  kunstseide aufgeführt.    
EMI0003.0001     


Claims (1)

  1. PAT ENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von Abkömm lingen des 2-Nitro-1,1'-diphenylamins, da durch gekennzeichnet, dass man 1 1lol eines 1-Halogen-2-nitro.4benzol-4-sulfonsäureamids, welches am Stickstoffatom der Sulfonsäure- amidgruppe weitersubstituiert sein kann, mit 1 Mol. eines von wasserlöslich machenden Gruppen freien Aminobenzols,
    welches min- Bestens eine aliphatisehe Äthergruppe auf.- weist, oder mit. 1 llol eines Gemisches ans zwei oder mehreren derartigen Amino- benzolen, oder mit 1 11o1 eines Gemisches aus einem oder mehreren derartigen Amino- benzolen und einem von wasserlöslich machen den Gruppen und aliphatisehen.Xthergruppen freien Aminobenzol umsetzt.
CH326418D 1954-05-19 1954-05-19 Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen des 2-Nitro-1,1'-diphenylamins CH326418A (de)

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