CH324488A - Verfahren zum Herstellen von Gebäudewänden mit unter Putz installierten Rohrleitungen sowie Stützgestell zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Gebäudewänden mit unter Putz installierten Rohrleitungen sowie Stützgestell zum Durchführen des Verfahrens

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CH324488A
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CH
Switzerland
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support frame
frame
cross struts
screws
anchoring
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Application number
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English (en)
Inventor
Wullschleger Emil
Original Assignee
Wullschleger & Rueetschi
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Gebäudewänden mit unter Putz installierten Rohrleitungen  sowie Stützgestell zum Durchführen des Verfahrens    Beim Herstellen von Gebäudewänden mit  unter Putz installierten Rohrleitungen, ins  besondere Kalt- und Warmwasserleitungen,       wurde    bisher so vorgegangen, dass zuerst die  betreffende Gebäudewand erstellt wurde, wo  nach man die Vertiefungen zur Aufnahme  der Rohrleitungen von der einen Seite der  Wand her     ausgespitzt    und nachher die Rohr  leitungen eingelegt hat. Schliesslich mussten  die verbleibenden Hohlräume wieder mit     Mör-          tel        ausgefüllt    werden.

   Dieses Verfahren -war       verhältnismässig    kompliziert und vor allem  zeitraubend und somit verhältnismässig kost  spielig.  



  Die vorliegende Erfindung     bezweckt    die  Beseitigung dieser Nachteile und betrifft ein  Verfahren zum     Herstellen    von Gebäudewän  den mit unter Putz installierten Rohrleitun  gen sowie ein Stützgestell zum Durchführen  des     Verfahrens.     



  Es wurde gefunden, dass die Herstellung  von Gebäudewänden mit unter Putz installier  ten Rohrleitungen in der Weise viel einfacher  durchgeführt werden kann, indem man er  findungsgemäss     zuerst    die Rohrleitungen in  die gewünschte Form und     gegenseitige    Lage  bringt. und an     Verankerungsorganen    befestigt,  welche mittels lösbarer Schrauben und Ab  standhalter mit einem Stützgestell verbunden  werden, dass man nachher die Gebäudewand  um die Rohrleitungen und die     Vera,nkerungs-          organe    herum     erstellt,    wobei das Stützgestell    jedoch     ausserhalb    der Wand belassen wird;

    und     da.ss    schliesslich das     Stützgestell    durch  Lösen der Verbindungsschrauben von den       Verankerungsorganen    getrennt wird.  



  Das Stützgestell zum Durchführen des       Verfahrens    ist erfindungsgemäss dadurch ge  kennzeichnet, dass es aus einem Rahmen und  aus an diesem befestigten Querstreben be  steht, welche je mindestens ein Loch zur Auf  nahme von Verbindungsschrauben zum Be  festigen der Abstandhalter und     Veranke-          rungsorgane    aufweisen.  



  In der     beigefügten    Zeichnung ist ein Bei  spiel des Verfahrens und des     Stützgestelles     gemäss der     Erfindung    veranschaulicht. Es       zeigt:        -          Fig.    1 eine Vorderansicht eines Stütz  gestelles mit daran befestigten     Verankerungs-          organen    und Rohrleitungen vor dem Erstellen  der die Rohrleitungen umgebenden Gebäude  wand,       Fig.    2 einen     waagrechten    Schnitt entlang  der Linie     II-II    in     Fig.    1,

   wobei auch die  zu erstellende Gebäudewand im Schnitt     dar-          gestellt    ist,       Fig.    3 einen Querschnitt nach den Linien       III-III    in     Fig.    1 und 2,       Fig.    4 einen Querschnitt nach den Linien       IV-IV    in     Fig.    1 und 2 und       Fig.    5 einen Querschnitt nach den Linien       V-V    in     Fig.    1 und 2.

        Aus     Winkelprofilschienen    11 und 12 ist  ein rechteckiger Rahmen gebildet, an dessen  Längsschenkeln 11 mehrere Querstreben 13  bis 17 mit Hilfe von Schrauben 18 lösbar  befestigt sind. Auch diese Querstreben 13  bis 17 bestehen aus     Winkelprofilschienen.    Sie  weisen Löcher zur Aufnahme von V     erbin-          dungsschra.uben    19     aü,f.    Die Elemente 11 bis  17 bilden     zusammen    ein Stützgestell, das wie  folgt     gebraucht    werden kann:

    Mit Hilfe von Verbindungsschrauben 19  und rohrförmigen Abstandhaltern 20 ist an  den beiden Querstreben 13 und 14 ein bügel  förmiges     Verankerungsorgan    21 lösbar befe  stigt., dessen Schenkel geschlitzt und gespreizt  sind     zwecks    Bildung von Mauerankern. Mit  tels einer Schraube 22 und zugehöriger Mut  ter ist an der     Mittelpartie    des Organs 21 ein       zu    den Querstreben 13 und 14 parallel verlau  fendes Flachstück 23 befestigt. An der Quer  strebe 15 ist durch eine     Verbindungsschraube     19 und Abstandhalter 20 ein weiteres Flach  stück 21 festgemacht, das parallel zur Strebe  15 verläuft.

   Ein bügelförmiges     Verankerungs-          crgan    25 mit als Mauerankern ausgebildeten  Schenkeln ist an den beiden Querstreben 15       und    16 mit Hilfe von     Verbindungssehrauben     19 und Abstandhaltern 20 lösbar befestigt.  An der Querstrebe 17 ist ein winkelförmiges       Verankerungsorgan    26 durch zwei Verbin  dungsschrauben 19 und Abstandhalter 20 lös  bar angeordnet.  



  Eine für -Warmwasser bestimmte Rohrlei  tung 27 ist an der Flachschiene 23 und am       Verankerungsorgan    25 mit Hilfe von     Briden     28 befestigt. Diese Rohrleitung hat zwei gegen  das Stützgestell 11 bis 17 hingewendete An  schlusskrümmer 29 und 30. Eine andere, für  Kaltwasser bestimmte Rohrleitung 31 ist an  den     Flachsehienen    23 und 24 sowie an den       Verankerungsorganen    21, 25 und 26 eben  falls mit Hilfe von     Brriden    28 festgemacht.  Diese Rohrleitung weist drei gegen das Stütz  gestell 11 bis 17 hingewendete     Anschlusskrüm-          5        mer    32, 33 und 31 auf.  



  An den kürzeren Schenkeln 12 des Rah  mens 11, 12 sind nach aussen vorspringende    Schraubenbolzen 35 mittels     Muttern    36 lös  bar angeordnet.  



  Wenn eine Gebäudewand 37 hergestellt  und Rohrleitungen 27 und 31 an der Wand  unter Putz installiert werden sollen, so kann  dies beispielsweise     folgendermassen    geschehen:  Zuerst werden die Rohrleitungen 27     und    31  in die gewünschte Form     Lund    gegenseitige  Lage gebracht und in derselben an den     Ver-          ankerungsorganen    21, 25 und 26 sowie an  den Flachschienen 23 und 21     befestigt,    wie  in der Zeichnung dargestellt und oben be  schrieben.

   Dann stellt. man das Stützgestell  11, 12 in senkrechter Lage neben der zu er  stellenden -Wand 37 auf und verankert es mit  Hilfe der Schraubenbolzen 35 an bereits vor  gearbeiteten Wänden 38 und 39     (Fig.    2) oder,  sofern dies nicht möglich ist, an nicht dar  gestellten Hilfssäulen, die später wieder     ent-          fernt    werden. Hierauf erstellt man die Ge  bäudewand 37 um die Rohrleitungen 27 und  31 sowie um die     Verankerungsorgane    21, 25  und 26 und die Flachschienen 23 und 24  herum, wobei jedoch das Stützgestell 11, 12  ausserhalb der     Wand    37 belassen wird.

   Die       Krümmer    29, 30, 32, 33 und 34 reichen mit  ihrer     Anschlussöffnung    über die eine Begren  zungsfläche der Wand 37 hinaus. Die Wand  37 wird     zweckmässig    aus Backsteinen oder  Zementsteinen und aus     Mörtel,    Zement oder  dergleichen hergestellt. Nach dem Erhärten  der Wand 37 werden .die Verbindungsschrau  ben 19 gelöst und damit das     Stützgestell    11,  12 von den in die Wand eingebetteten Tei  len getrennt. Nachher löst man die     Veranke-          rungsschrauben    35 und nimmt. das Stütz  gestell 11, 12 weg, wobei über die -Wand 37  vorspringende Abstandhalter 20 ebenfalls ent  fernt werden.

   Die Wand 37 ist schliesslich  nur noch in der üblichen Weise zu. verputzen.  Das Stützgestell 11, 12 bleibt für weitere       Verwendung    benutzbar.  



  Das beschriebene Verfahren eignet sich  insbesondere dann, wenn mehrere Gebäude  wände mit gleicherweise angeordneten, unter  Putz installierten Rohrleitungen hergestellt  werden müssen, wie es z. B. in einem Mehr  familienhaus der Fall ist. Durch die Anwen-           dung    des beschriebenen Stützgestelles 11, 12  lassen sich die     Herstellungs-    und Installa  tionskosten erheblich vermindern gegenüber  dem bisher gebräuchlichen, eingangs erwähn  ten Vorgehen.  



  Damit das Stützgestell 11, 12 eine all  gemeinere Verwendbarkeit bekommt, ist es  zweckmässig, die Querstreben 13 bis 17 mit  einer Reihe von Löchern zu versehen, in wel  che die Verbindungsschrauben 19 eingesetzt  werden können. Dann lassen sich die     Ver-          ankerungsorgane    21, 25, 26 nach Bedarf ver  stellen und in der Anzahl verändern. Auch  ist. es vorteilhaft, die Längsschenkel 11 des  Rahmens 11, 12 mit zusätzlichen Löchern zu       versehen,    welche das Verstellen oder zahlen  mässige Verändern der Querstreben 13 bis 17  erlauben. Die Schenkel 11 und 12 des Rah  mens und die Querstreben 13 bis 17 können  z. B. auch U-förmigen oder     T-förmigen    Quer  schnitt haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen von Gebäude wänden mit unter Putz installierten Rohr lüftungen, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst die Rohrleitungen in die gewünschte Form und gegenseitige Lage bringt und an Verankerungsorganen befestigt, welche mit tels lösbarer Schrauben und Abstandhalter mit einem Stützgestell verbunden werden, dass man nachher die Gebäudewand um die Rohrleitungen und die Verankerungsorgane herum erstellt, wobei das Stützgestell jedoch ausserhalb der Wand belassen wird,
    und da.ss schliesslich das Stützgestell durch Lösen der Verbindungsschrauben von den Veranke- rungsorganen getrennt wird. Il. Stützgestell zum Durchführen des Ver fahrens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Rahmen und aus an diesem befestigten Querstreben besteht, welche je mindestens ein Loch zur Aufnahme von Verbindungsschrauben zum Befestigen der Abstandhalter und Veranke- rungsorgane aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stützgestell nach Patentanspruch II,, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen und die Querstreben aus Winkelprofilschienen be stehen. 2. :Stützgestell nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen mit nach aussen vorspringenden, lösbaren Schraubenbolzen zum Befestigen des Rahmens an bereits bestehenden Wandteilen versehen ist. 3.
    Stützgestell nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben je mehrere Löcher zur wahlweisen Aufnahme von Verbindungsschrauben (19) haben, der- art,,dass die Verankerungsorgane (21, 25, 26) nach Bedarf verstellt werden können und deren Anzahl verändert werden kann. 4.
    Stützgestell nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Querstreben lösbar am Rahmen festgeschraubt sind und die Längsschenkel des Rahmens zusätzliche Löcher aufweisen zur wahlweisen Aufnahme von Schrauben (18), derart, dass die Quer streben nach Bedarf verstellt und in der An zahl verändert werden können.
CH324488D 1954-05-14 1954-05-14 Verfahren zum Herstellen von Gebäudewänden mit unter Putz installierten Rohrleitungen sowie Stützgestell zum Durchführen des Verfahrens CH324488A (de)

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