CH324024A - Drahtseilstruppe - Google Patents

Drahtseilstruppe

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CH324024A
CH324024A CH324024DA CH324024A CH 324024 A CH324024 A CH 324024A CH 324024D A CH324024D A CH 324024DA CH 324024 A CH324024 A CH 324024A
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Brugg Ag Kabelwerke
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B1/00Constructional features of ropes or cables
    • D07B1/18Grommets
    • D07B1/185Grommets characterised by the eye construction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Drahtseilstruppe       Gegenstand der Erfindung ist eine aus  mehreren Litzen gebildete     Drahtseilstruppe     mit mindestens einer aus denselben Litzen  wie der übrige Teil der     Str-Lippe    gebildeten.       Endsehlaufe.     



       Solehe        Drahtseilstruppen,    die in der Regel  an beiden Enden<B>je</B> eine     Endsehlaufe    auf  weisen, werden namentlich zum Aufhängen  von Lasten an Kranhaken verwendet. Hierzu  wird die     Struppe    mit der einen     Endsehlaufe     am Kranhaken angehängt, mit dem übrigen  Teil und der andern     Endsehlaufe    unter der  Last     hindurehgesehoben    oder -gezogen und  auch mit der andern     Endsehlaufe    am gleichen  oder einem zweiten Kranhaken angehängt.  Oft ist die unter der Last zum     Durehsehieben     der     Struppe    verfügbare lichte Höhe be  schränkt, z.

   B. wenn die Last eine Kiste ist,  die mit Leisten geringer Höhe auf einem  ebenen Fussboden ruht und die     Struppe    neben  den Leisten zwischen dem Kisten- und dem  Fussboden hindurchgeschoben werden     muss.     Die     Struppe    sollte deshalb möglichst flach  und kann beispielsweise als aus     Drahtseil-          litzen    geflochtenes Band gestaltet sein.

   Der       iede        Endsehlaufe    bildende     Litzenstrang    ist       J          Jedoeh    vielseitiger Biegung ausgesetzt und  hat deshalb im Bereich der Sehlaufe in der  Regel die     Glestalt    eines Seils von annähernd  kreisrundem Querschnitt.  



  Bisher war es bei solchen     Struppen    üblich,  die Endteile sämtlicher den Rest der     Struppe     bildenden Litzen miteinander zu     verseilen,    zur    Sehlaufe zu biegen und das Ende des so gebil  deten Seils mittels einer     Presshülse    mit seinem  an den Rest der     Struppe    anschliessenden An  fang zu verbinden oder mit diesem zu     ver-          spleissen.    In der     Presshülse        bzw.    in der     Splei-          ssung    liegen dann doppelt so viele Litzen  nebeneinander, als die     Strappe    aufweist,

   so       dass    der Aussendurchmesser der     Presshülse          bzw.    der     Spleissung    gross wird und in vielen  Fällen das     Durchsehieben    der Endschlaufe  unter der Last     verunmöglieht.    Der die     End-          schlaufe    bildende     Litzenstrang,    der in jeder       Schlaufenseite    nur einen halb so. grossen Zug  auszuhalten hat wie der Rest der     Struppe,     wird unnötig schwer und steif.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile dadurch vermieden,     dass    die     Endschlaufe     in jedem freien     Quersehnitt    des sie bildenden       Litzenstranges    (also ausserhalb einer gegebe  nenfalls in der     Schlaufe    vorhandenen     Press-          bülse)    nur halb so viele Litzen aufweist wie  der an diese Sehlaufe anschliessende Teil der       Struppe.     



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbei,-          spiel    der     erfindungsgemässen        Struppe    darge  stellt, das zwei verschieden ausgeführte     End-          sehlaufen    aufweist.  



  Die dargestellte     Str-Lippe    besteht aus einem  Strang von drei     Drahtseillitzen   <B>1</B> bis<B>3,</B> deren  Mittelteile auf ein kurzes Stück miteinander       -verseilt    sind. Dieses     verseilte    Stück 4 des  Stranges ist zu einer Sehlaufe 4 gebogen.

        Auf der einen Seite der     Sehlaxife    4 treten  aus dieser die an das eine Ende des     verseil-          ten        Stüekes    anschliessenden Teile     la,    2a und  3a, auf der andern Seite die an das andere  Ende dieses Stückes anschliessenden Teile<B>1.b,</B>       2b    und<B>3b</B> der drei Litzen<B>1</B> bis<B>3,</B> insgesamt  also sechs     Litzenteile-aus.    Diese sind zu drei  Paaren     la,    2a     bzw.        lb,        3b        bzw.   <B>2b,

  </B> 3a     zusam-          mengefasst.    Wie ersichtlich, bilden im     darge:-          stellten    Beispiel die auf der     erstgenannteit     Seite der Sehlaufe an das     verseilte        Stüek    an  schliessenden Teile     la,    2a der Litzen<B>1</B> und '2,  ferner die auf der entgegengesetzten Seite der  Sehlaufe anschliessenden Teile     lb,   <B>3b</B> der  Litzen<B>1</B> und<B>3,</B> und schliesslich die     auf    ent  gegengesetzten Seiten der Sehlaufe     ansehlie-          ssenden    Teile<B>2b,

  </B> 3a der Litzen 2 Lind<B>3 je</B> ein  Paar; doch kann diese Paarung beliebig sein,       %vobei    infolge der ungeraden Zahl von Litzen  stets ein oder alle drei Paare aus<B>je</B> einem  an die eine Seite der Sehlaufe anschliessenden  Teil einer Litze und einem an die andere  Seite der     Schl.aufe    anschliessenden Teil der  gleichen oder einer andern Litze bestehen.  



  So sind beispielsweise die Paarungen       la-lb,        2a-3a,        2b-3b    oder     la-I.b,        2a---#2b,          3a-3b    möglich.  



  Die drei     Litzenteilpaare,    im dargestellten  Beispiel     la-2a,        lb-3b    und     2b-3a,    sind mit  einander bis nahe an ihre freien Enden     züi     einem flachen Band<B>5</B> verflochten.

   Die über  das Ende dieses Bandes hervorragenden, an  die     verfloehtenen    Teile     la,        lb,    2a,<B>2b,</B> 3a,<B>3b</B>  anschliessenden Endteile     le,        ld,    2e,<B>2d, 3e, M</B>  der Litzen sind beliebig in zwei Stränge<B>6</B> und  <B>7</B> von<B>je</B> drei     Litzenteilen        zusammengefasst.     Im dargestellten Beispiel     umfasst    der     erqte     Strang<B>6</B> die an die Teile     la,        lb    und<B>3b</B> an  schliessenden Endteile     le,

          Id    und     O'd,.    der  zweite Strang<B>7</B> die an die Teile 2a,<B>2b</B> und  3a anschliessenden Endteile 2e,<B>2d</B> und<B>3c;</B>  obwohl jeder der beiden Stränge<B>6</B> und<B>7</B> auch  aus<B>je</B> einem beliebigen     Endteil    der drei  Litzen<B>1,</B> 2 und<B>3</B> bestehen könnte, ist seine  Zusammensetzung von derjenigen des die  Sehlaufe 4 bildenden Stranges unabhängig.

    Der Strang<B>6,</B> derb im Beispiel die beiden End-    teile     le    und     ld    der Litze<B>1</B> und den einen  Endteil<B>öd</B> der Litze<B>3</B>     umfasst,    ist wesentlich  länger als der Strang<B>7,</B> der die übrigen       Litzenendteile        umfasst.    In beiden Strängen<B>6</B>  sind die     Litzenendteile    miteinander     verseilt.     Der längere erste Strang<B>6</B> bildet die     eino     Seite<B>8,</B> den     Seheitelteil   <B>9</B> und einen Teil<B>10</B>  der     ent-euenvesetzten    Seite einer zweiten       Endsehlaufe   <B>6, 7,

   11</B> der     Struppe.    Der     Fnd-          teil    dieses ersten Stranges<B>6</B> ist vom einen  Ende her in eine     Presshülse   <B>11</B>     eingesehoben     und überlappt in dieser den vom andern Ende       her    in diese     1-1.ülse        eingesehobenen        Endteil.    des  andern Stranges<B>7.</B> Die Hülse<B>11</B> ist mittels       eines        zusammengedrilekt,

          Spezialwerkzeugles        so        dass        in        ra,dialer        sie        diese        Riehtunu        Litzen-        -          stränge    fest     gegeneinanderpresst.    Durch die  Reibung zwischen den Strängen können da  her Zugkräfte vom einen auf den andern von  ihnen übertragen werden.

   Aussen ist die  Hülse an beiden Enden     koniseh    geformt,  damit sie beim     Durehsellieben    der Sehlaufe  unter einer Last nicht     hängenbleibt.    Da sie  sieh     auf    einer Seite der Sehlaufe befindet,       #vird    sie     nieht    auf Biegung beansprucht, wenn  die Sehlaufe an einem Haken ein gehängt ist  und die     Struppe    unter     Zuo,    steht.  



       _C     Um die am Kranhaken anliegende Scheitel  partie     (-ler    beiden Sehlaufen     züi        sehonen,    kann  auf den diese Partie bildenden     Litzenstran,-          eine    von einem     sehraubenlinienförmi---    ge  wickelten Draht gebildete biegsame Schutz  hülse 12 aufgeschoben sein. Diese Hülse ist  etwas kürzer als die Hälfte des die Sehlaufe  bildenden Teils des     Litzenstranges    und gerade  weit genug, um auf diesem hin und her     ge-          sehoben    werden zu können.

   Es ist somit     mög-          lieh,    sie ganz auf die eine Seite der Sehlaufe       züi    schieben, so     dass    der Zustand der Litzen       auf    der entgegengesetzten Seite der Sehlaufe  kontrolliert     werdpii    kann Lind sie hierauf auf  die letztgenannte Seite der Sehlaufe zu     ver-          sehieben,    um eine entsprechende Kontrolle der  ersten Seite vorzunehmen.

   Im Gebrauch bleibt  die Hülse 12 in solcher Stellung auf dem  Strang,     dass    sie vornehmlich die     Seheitelpartie     der Sehlaufe     sehützt.    Die     Sebutzhülse    12 kann  wie dargestellt aus Draht von runden oder      auch aus solchem von viereckigem Querschnitt  gewickelt sein.  



  Wie aus der vorstehenden Beschreibung  hervorgeht, weist jede     Endsehlaufe    in jedem  Querschnitt des sie bildenden     Litzenstranges,     mit Ausnahme der in der Hülse<B>11</B> liegenden  Endpartien, nur halb so viele Litzen auf wie       ini    geflochtenen, zwischen den beiden     End-          sehlaufen    gelegenen Teil auf.  



  Die     Struppe    könnte auch in jedem eine       Endseblaufe    bildenden Strang eine, zwei, vier  oder mehr, im restlichen Teil also zwei, vier.       aeht    oder mehr Litzen aufweisen. In diesem  restlichen Teil können die Litzen statt paar  weise     au(oh    einzeln, zu dreien oder in Strängen  von mehr als drei Litzen miteinander ver  flochten sein.

   Sie könnten auch so verflochten  sein,     dass    der Querschnitt der     Struppe    in die  sem ausserhalb der     Endschlaufen    gelegenen  Teil annähernd kreisrund statt flach ist, oder  sie könnten in diesem Teil miteinander     ver-          seilt    statt verflochten sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Aus mehreren Litzen gebildete Drahtseil- struppe mit mindestens einer aus denselben Litzen wie der übrige Teil der Struppe ge bildeten Endsehlaufe, dadurch gekennzeieb- net,
    dass die Endsehlaufe in jedem freien Querschnitt des sie bildenden Litzenstranges nur halb so viele Litzen aufweist wie der an diese Selilaufe anschliessende Teil der Struppe. UNTERANSPRrCHE <B>1.</B> Drabtseilstrappe Nacht Patentansprueh mit zwei Endsehlaufen, dadurch gekennzeieh- iiet,
    dass die eine EndsehlaLife aus zwei aus dem genannten Ansehlussteil der Struppe her vorragenden Strängen von Litzen gebildet ist, deren Enden durch eine Presshillse mitein ander verbunden. sind. 2. Drahtseilstruppe nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Litzenstränge um ungleiche Längen aus dem übrigen Teil der Struppe hervorragen, so dass der um die grössere Länge hervorragende.
    Strang die eine Seite, den Scheitelteil und einen Teil der entgegengesetzten Seite, der um die kleinere Länge hervorragende Strang da gegen höchstens einen Teil der letztgenannten Seite der Sehlaufe bildet und die die beiden Strangenden verbindende Presshillse ganz auf dieser Seite der Schlaufe liegt.
    <B>3.</B> Drahtseilstruppe nach Patentanspruch, mit zwei Endsehlaufen, dadurch gekennzeich net, dass sie aus einern Strang von Litzen be steht, dessen einer Teil die andere Endschlaufe (4) bildet, während die Litzen der beidseits dieses Teils anschliessenden Teile des Strangeq miteinander den an diese Endschlaufe (4) anschliessenden Teil<B>(5)</B> der Struppe bilden, so dass dieser in jedem.
    Querschnitt doppelt so viele Litzen aufweist wie jede Seite der Endschlaufe. 4. Drahtseilstruppe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>3.</B> <B>5.</B> Drahtseilstruppe nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen im ausserhalb der Endschlaufen befindlichen Teil miteinander verflochten sind.
CH324024D 1954-05-07 1954-05-07 Drahtseilstruppe CH324024A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370945A1 (de) * 1988-11-10 1990-05-30 Fatzer Ag Stahldrahtseilnetz für Steinschlag-und Lawinenverbauungen
DE19539149C1 (de) * 1995-10-20 1997-02-13 Helmut Schellenberg Gmbh Bandseil-Hebeband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370945A1 (de) * 1988-11-10 1990-05-30 Fatzer Ag Stahldrahtseilnetz für Steinschlag-und Lawinenverbauungen
DE19539149C1 (de) * 1995-10-20 1997-02-13 Helmut Schellenberg Gmbh Bandseil-Hebeband

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