CH323971A - Zeichendruckeinrichtung an rechnenden Büromaschinen - Google Patents

Zeichendruckeinrichtung an rechnenden Büromaschinen

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CH323971A
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CH
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Inventor
Tell Werner
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Buchungsmaschinenwerk Veb
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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Description


      Zeichendruckeinrichtung    an rechnenden     Büromaschinen       Die Erfindung betrifft eine     Zeiehendruck-          einriehtung    an rechnenden Büromaschinen,  die den Zeichenträger für Plus- und Minus  zeiehen freigibt und mittels     verschwenkbarer     Stufenhebel den Weg des Zeichenträgers der  art begrenzt, dass die Type mit. dem jeweils       g':eforderten    Zeichen vor den     Druckhammer    zu  liegen kommt.  



  Es sind bereits Einrichtungen für den       Zeiehendruek    bekannt, die nur ein     Minuszei-          clien    vorsehen, welches mit auf dem Funk  tionszeiehenträger angeordnet ist und nur       gedruckt    wird, wenn der Betrag eines     be-          "timmten    Rechenwerkes negativ ist.  



  An andern bekannten Einrichtungen, bei  denen die Vorzeichen zweier Rechenwerke  zum Abdruck gelangen sollen, sind hierfür  zwei Zeichenträger für die Plus- und Minus  zeichen vorgesehen. Trotzdem herrscht dabei  keine völlige Zeichenklarheit, da, wenn ein  Rechenwerk z. B. in Plusstellung und ein       zweites    in Minusstellung steht, ein Minus  zeichen zum Abdruck gelangt.  



  Die Erfindung hat sich zur Aufgabe ge  stellt, eine     Zeiehendruckeinrichtung    für die  Plus- und Minuszeichen zweier Rechenwerke  zu schaffen, bei der, je nach     Ansteuerung    der  Rechen     werke,    die Plus- oder     Minuszeichen    oder  deren Kombinationen mit. einem Zeichenträger  zum Abdruck gebracht werden, so dass eine  völlige Zeichenklarheit erzielt wird. Das  wird dadurch erreicht, dass ein schwenkbares    Anschlagglied mit.

   Anschlagarmen von ver  schiedener Länge an von Einstellmitteln ent  sprechend     verschwenkbaren    Stufenhebeln An  lage findet, und     da.ss    durch die jeweilige Stel  lung der Stufenhebel der Weg des Zeichen  trägers, der die Plus-     und        Minuszeichen    für  zwei Rechenwerke trägt, bestimmt wird, der  art, dass die Zeichen und deren Kombinationen  zweier Rechenwerke mit. einem einzigen Zei  chenträger zum Abdruck gebracht werden.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung wird  an Hand von Zeichnungen in einem Ausfüh  rungsbeispiel dargestellt. Es bedeuten:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Einrichtung  von links in Ruhelage,       Fig.2    eine Seitenansicht der Einrichtung  in Plus- und Minusstellung der Stufenhebel,       Fig.    3 eine Draufsicht der Einrichtung,       Fig.    4 ein Schema der Einstellung,       Fig.5    ein Schema. der Zeichenanordnung  auf dem Zeichenträger.  



  Steuerschieber 1 und 2 können von be  kannten Einstellmitteln in Pfeilrichtung be  wegt werden. Ein Stift 3 des Steuerschiebers  1 greift in einen Längsschlitz 4 eines Stufen  hebels 5, der auf einer Achse 6 schwenkbar ge  lagert ist. In gleicher Weise     wird    ein Stift 7  des Steuerschiebers 2 in einem     Lenngsschlitz    8  eines     Stufenhebels    9 geführt, der ebenfalls auf  der Achse 6 schwenkbar gelagert ist und somit  bei Bewegung des Steuerschiebers 2 in Pfeil  richtung entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt      wird. Ein an einer     Grundplatte    10 befestigter  Lagerbolzen 11 dient. einem     Übert.ragungs-          hebel    12 als Lagerung.

   Ein     schwenkbares    An  schlagglied 13 mit einem     kurzen    Anschlag  arm 14 und einem z. B. dreimal so langen  Anschlagarm 15 lagert auf einem am Über  tragungshebel 12 befestigten Bolzen 16. Die  Anschlagarme 14 und 15 sind mit, je einer       Anschlagfläehe    17 bzw. 18 versehen. Die     An-          schlagflä.ehe    18 legt sich wahlweise gegen Stu  fen 19 oder 20, oder in Ruhelage an eine  Fläche 21 des Stufenhebels 5, während die  Anschlagfläche 17 Anlage an Stufen 22, 23  oder an einer Fläche 24 des Stufenhebels 9  findet.

   Ein an dem langen Schenkel des     Über-          tragungshebels    12 angeordneter Längsschlitz  25 dient einem Ansatz 26 einer Verbindungs  stange 27 als Führung. Die Verbindungs  stange 27 ist. durch Stifte 28 und 29 mit einer  Zahnstange 30 fest verbunden. Die Zahnstange  überträgt ihre Bewegung in bekannter Weise  auf einen     Zeiehenty        penträger.    In der Grund  stellung (Ruhelage) findet das schwenkbare  Anschlagglied 13 mit der den     Ansehlagfläehen     17 und 18 gegenüberliegenden Fläche Anlage  an einem Führungswinkel 31, der gleichzeitig  mittels Schlitzen die seitliche Führung der  Stufenhebel 5 und 9 übernimmt..  



  Soll für einen bestimmten     Rechenvorgang     für einen Minusbetrag, der in das Rechen  werk I gebracht oder aus dem Rechenwerk I  entnommen wird, ein     Hinuszeiehen    gedruckt.        -erden,    so wird durch bekannte Einstellmittel  der Steuerschieber 1 in Pfeilrichtung um eine  bestimmte Strecke      a     bewegt. Durch diese Be  wegung wird der Stufenhebel 5 so weit um  Achse 6 entgegen dem Uhrzeigersinn     ver-          schwenkt,    dass seine. Stufe 19 auf die Höhe des       schwenkbaren    Anschlaggliedes 13 gelangt.  Zum besseren Verständnis wird diese Stellung  des Stufenhebels 5 als Stellung  A  bezeichnet.

    Während eines     3laschinenspiels    wird die Zahn  stange 30 und mit ihr die Verbindungsstange  27 in Pfeilrichtung bewegt. Der Ansatz 26  der Verbindungsstange 27, im Längsschlitz 25  geführt,     versehwenkt    durch diese Bewegung  den Übertragungshebel 12 im Uhrzeigersinn  um seinen Lagerbolzen 11. Die Anschlag-         fläche    17 des schwenkbaren Anschlaggliedes  13 legt sieh sofort an die Fläche 24 des noch  in Ruhelage befindlichen Stufenhebels 9. Da  durch wird das auf dem Bolzen 16 drehbar  gelagerte Anschlaglied 13 entgegen dem  Uhrzeigersinn     versehwenkt,    bis seine Anschlag  fläche 18 Anlage an der Stufe 19 des Stufen  hebels 5 findet.

   Dadurch erhält das Anschlag  glied 13 die in     Fig.    4 gezeigte Lage der Stel  lung  1 . Der Typenträger geht dadurch um  eine Teilung nach oben, so dass die Type 1       (Fig.5)     Minuszeichen von Rechenwerk I   zum Abdruck gelangt.     Zurr    Ausrichten der  Schrifthöhe wird ein an sieh bekannter     Richt-          keil    in den Bereich eines Zahnes der Zahn  stange 30 gebracht. Nach erfolgtem Abdruck  des Zeichens wird der     Zeiehenträger    in die  Ausgangsstellung     zurückgebracht    und nimmt  die Zahnstange 30 die Verbindungsstange 27,  den     LTbert.ragungshebel    12 sowie das Anschlag  glied 13 mit in ihre Ruhelage zurück.

   Durch  den Führungswinkel 31 wird das Anschlag  glied 13 in der Ruhelage ausgerichtet und  nimmt die in     Fig.    3 gezeigte Stellung ein. Die  Stufenhebel 5 und 9 sind dadurch frei be  weglich. Der Steuerschieber 1 sowie der Stu  fenhebel 5 bleiben so lange in ihrer     Stellung      a.  bzw.  4 , bis ein anderer Rechenvor  gang eine andere Stellung der Stufenhebel er  fordert. Ebenso können mehrere Arbeitsgänge  in der gleichen     Stellung    erfolgen.  



  Soll beispielsweise im Rechenwerk I ein  Plusbetrag     aufgenommen    und als solcher -e  kennzeichnet. werden, wird der Steuerschieber  1 in Pfeilrichtung über die Strecke  a      hinaus     bewegt. Diese     grössere    Strecke soll mit     (b)     bezeichnet werden. Durch diese Bewegung  wird der Stufenhebel 5 in Stellung  B  ge  bracht, das heisst er wird entgegen dem Uhr  zeigersinn soweit     versehwenkt,    bis seine Stufe  20 in Höhe des     Ansehla--liedes    13     liegt    und  dieses an der Stufe 20 Anlage finden kann.

    Während des folgenden Maschinenspiels wird  die Zahnstange 30 wiederum in Pfeilrichtung  bewegt, und zwar um eine Teilung     weiter,     da der Anschlagarm 15 mit seiner Anschlag  fläche 18 erst Anlage an der Stufe 20 des  Stufenhebels 5 erhält. Das schwenkbare An-           sehlagglied    13 hat. die in     Fig.4    gezeigte Stel  lung  2  eingenommen, und die Type      \?           (Fig.    5     .)     Pluszeichen Rechenwerk I  gelangt  zum Abdruck. Nach     erfolgtem    Abdruck wer  den alle Teile in bereits beschriebener Weise  wieder in ihre Ausgangsstellung     zuxüekge-          braeht.     



  Die gleichen Bewegungen, die der Steuer  schieber 1 und der Stufenhebel 5 ausführen       können,    wie es in den vorangegangenen Bei  spielen erläutert wurde, können auch der       rleiehartig    ausgebildete Steuerschieber 2 und  Stufenhebel 9 ausführen. Die beiden letzt  genannten Teile stehen mit dem Rechenwerk  <B>11</B> in Verbindung und können in gleicher  Weise das Vorzeichen des Inhaltes (Plus- oder       llinuszeiehen)    auf den Zeichenträger über  tragen, so dass es zum Abdruck gelangt.

   Wird  also der     Steuerschieber    2 um Strecke      U         ver-          s#ehoben,    so schwenkt der Stufenhebel 9 in  die Stellung  A , und das schwenkbare     An-          sehlan-lied    13 nimmt die in     Fig.4    gezeigte  Stellung 3 ein, und der Zeichenträger     (Fig.    5)       kommt    mit der Type 3 in Druckstellung       (3-Iinuszeichen    Rechenwerk     1I).    Soll ein Plus  betrag im Rechenwerk     II    bezeichnet, werden, so  wird der Steuerschieber 2 um die Strecke  b   verschoben,

   und der Stufenhebel 9     ver-          schwenkt    ebenfalls in Stellung  B , das heisst  er liegt mit seiner Stufe 23 in Höbe des       sehwenli:baren    Anschlaggliedes 13. Letzteres  kann in Stellung  6      (Fig.    4) bewegt werden,       urid    die Type 6     (Fig.5)    kommt in Druck  stellung (Pluszeichen Rechenwerk     II).     



  Somit können die Stufen 19 und 2'? als       Minusstufen    bezeichnet werden, da stets ein  Minuszeichen zum Abdruck gelangt, wenn eine       Ansehlagflä.ehe    des schwenkbaren     Anschlag-          gliedes    13 an einer dieser Stufen anliegt. Eben  so können die Stufen 20 und 23 als Plus  stufen angesehen werden, da der Abdruck  eines Pluszeichens     erfolgt,    wenn eine Fläche  des     seliwenkbaren    Anschlaggliedes 13 an einer  dieser beiden Stufen Anlage findet.  



  Befindet sich in jedem der beiden Rechen  werke I und     II    ein Minusbetrag und sollen  die     llinuszeicben    dafür zum Abdruck gelan  gen, so werden durch die bekannten Einstell-    mittel beide Steuerschieber 1 und 2 um die  Strecke      a     in     Pfeilrieht.ung    bewegt, so dass  beide Stufenhebel in die Stellung  A      ver-          schwenken.    Während dieses Maschinenspiels  finden beide Arme des schwenkbaren An  schlaggliedes 13 Anlage an den Minusstufen  (Stufen 12 bzw. 22). Das Anschlagglied 13  hat die Stellung 4     (Fig.    4) eingenommen, und  der Typenträger liegt mit seiner Type 4 in  Druckstellung, so dass zwei Minuszeichen zum  Abdruck gelangen.

   Sinngemäss     zeigt    die Stel  lung 8     (Fig.    4), dass beide Rechenwerke posi  tive Beträge enthalten und die Type 8 zum  Abdruck gelangt.  



  Aus den     vorbeschriebenen    Beispielen ist zu  erkennen, dass die noch nicht beschriebene  Stellung 5 des schwenkbaren Anschlaggliedes  13 der     Fig.4    einen Plusinhalt des Rechen  werkes I und einen Minusbetrag im Rechen  werk     1I    voraussetzt und durch Stellung  7   entgegengesetzte Vorzeichen abgedruckt wer  den, so dass eine nähere Erläuterung nicht  erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeichendruckeinrichtung an rechnenden Büromaschinen, die den Zeichenträger für Plus- und Minuszeichen freigibt und mittels vierschwenkbarer Stufenhebel den Weg des Zeichenträgers derart begrenzt, dass die Type mit dem jeweils geforderten Zeichen vor den Drucl@hammer zu liegen kommt, da durch gekennzeichnet, dass ein schwenkbares Anschlagglied mit.
    Anschlagarmen von ver schiedener Länge an von Einstellmitteln ent sprechend vierschwenkbaren Stufenhebeln An lage findet, und dass durch die jeweilige Stel lung der Stufenhebel der Weg des Zeichen trägers, der die Plus- und Minuszeichen für zwei Rechenwerke trägt, bestimmt wird, der art, dass die Zeichen und deren Kombinationen zweier Rechenwerke mit einem einzigen Zei chenträger zum Abdruck gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das schwenkbare Anschlagglied (13) mit zwei Anschlagarmen (14 und 15) versehen ist, die je Anschlagfläche an einem verstellbaren Stufenhebel (5 bzw.
    9) Anlage finden, die je einem Rechenwerk zugeordnet sind, und dass die durch die Kom binationswirkung erreichten, unterschiedlichen Stellungen durch Zwisehenglieder (13 und 27) auf einen Typenträger mit acht Zeichentypen übertragen werden. \?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das schwenkbare Anschlagglied (13) zwei An schlagarme (l.4 und 15) von verschiedener Länge aufweist, deren eine Anschlagfläche sieh in Verlängerung der andern befindet. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Anschlagarm (15) des schwenkbaren Anschlaggliedes die dreifache Länge des zweiten Anschlagarmes (14) hat. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die verstellbaren Stufenhebel (5 und 9) auf einer Achse (6) nebeneinander gelagert sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, da.ss jeder Stufenhebel (5 und 9) eine Stufe für die Minusstellung (19 bzw. 22) und eine für die Plusstellung (20 bzw. 23) auf weist.
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