CH323447A - Messwandlerkern mit einem durch ihn beheizten Bimetallauslöser - Google Patents
Messwandlerkern mit einem durch ihn beheizten BimetallauslöserInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
Messwandlerkern mit einem durch ihn beheizten Bimetallauslöser Die Erfindung betrifft einen Messwandler- kern mit einem durch ihn beheizten Bi metallauslöser. Ein solcher Bimetallauslöser zur Betätigung eines Kontaktes ist bekannt, bei dem das Bimetall als Sekundärwindung in Form eines geschlossenen Rahmens um den Eisenkern herum angeordnet ist. Die Erwärmung und damit die Ausbiegung des Bimeta.llelementes ist dabei relativ schwach, weil infolge des hohen spezifischen Wider standes des Bimetalles die erforderliche Stromdichte nicht erreicht wird.
Auch ist die erreichbare Kraft infolge des geringen mecha nischen Biegemomentes des rahmenförmigen Elementes relativ klein. Nachstehende Erfin dung ermöglicht es, eine relativ grosse mecha nische Auslösearbeit zu .erreichen.
Die Erfindung besteht darin, dass der lIesswandlerkern einen Luftspalt aufweist, ;,l. welchem ein Bimetallblech, einseitig einge spannt, derart angeordnet ist, dass das magne tische Wechselfeld des Luftspaltes das Bi metall senkrecht durchsetzt, so dass unter der Wirkung der induzierten Wirbelströme zwecks Durchbiegung des freien Endes des Bimetall bleches eine Erwärmung des Bimet.allbleches erfolgt.
Die Erfindung wird an Hand eines Aus führungsbeispiels näher erläutert.
1 ist eine Stromschiene, welche von einem Wechselstrom durchflossen ist, der bei einer bestimmten Stärke den Bimetallauslöscr zum Ansprechen bringen soll. Diese Schiene ist von einem Messwandlerkern 2 umschlossen. Beide sind mittels der Winkel 3 starr verbun den. Der Messwandlerkern weist an der Stelle 4 einen Luftspalt auf.
In diesem Luftspalt befindet sich ein rechteckiges Blechstück aus Bimetall. Dieses ist mittels des Winkels 6 auf der Stromschiene, gegen diese wärme isoliert, befestigt und damit auch starr mit dem Messwandlerkern 2 verbunden. Das ver- biegba.re freie Ende 5a des Bimetallbleches steht dem Auslösehebel 8 gegenüber. Mit einer Stellschraube 7 kann der Abstand gegenüber dem Bimetalblech eingestellt werden.
Bei Stromfluss durch die Schiene ent steht im Luftspalt 4 ein magnetisches Wech selfeld, welches das Bimetallblech durchsetzt und dort Wirbelströme induziert, die ihrer seits .das Bimetall erwärmen. Durch diese Wärmewirkung verbiegt sich das Bimetall. blech 5 in die punktierte Lage und drückt gegen die Stellschraube 7. Dadurch wird der Auslösehebel 8 verdreht, der nun mit Zeit verzögerung weitere Funktionen ausübt Der Hebel 8 kann die Auslöseklinke eines Schal ters sein, oder er kann direkt zur Auslösung eines elektrischen Kontaktes .dienen.
Versuche zeigten, dass die Verbiegung des eine geschlossene Fläche bildenden Bimetall- bleches stärker ist als bei einem Bimetall rahmen, der als Kurzschlusswindung den Eisenkern umschliesst. Das volle Blechstück ergibt. ausserdem ein sehr viel grösseres Biege- inoment als ein entsprechendes Rahmenstück. Durch. den Luftspalt wird ausserdem erreicht, dass die Sättigung erst bei ausserordentlich hohen Stromstärken erreicht wird.
Infolge dessen ist, die bei geschlossenen Stromwandler- kernen erforderliche sekundäre Kurzschluss- windung nicht nötig. Der Kern erfordert auch kein Spezialblech. Es kann gewöhnliches weiches Eisenblech angewendet werden. Die Abkühlung bei Stromabschaltung erfolgt rasch infolge der grossen abstrahlenden Fläche.
Für eine optimale Erwärmung und damit Durchbieg lng hat; es sich gezeigt, dass diese bei einem bestimmten spezifischen Wider sia.nd der Strombahn erreicht wird. Dieser Widerstandswert ist. eher tiefer als die bei Bimetallen bekannten Werte. Diesem Um stand kann dadurch Rechnung getragen wer den, dass der -Widerstand der Strombahn zu sätzlich verkleinert wird, indem auf das Bi metall ein U-förmiger Stromleiter 10 (Fig. \?) aufgesetzt wird. Die Erwärmung erfolgt dann besonders in den Blechpartien zwischen den Schenkelenden 11 und 1?.
Es empfiehlt sieh, diese Stelle dorthin zu legen, wo sich die Aus biegung des Bimeta.iles am stärksten auswirkt.
Um die Auslenkung zeitlich zusätzlich zu verzögern, kann gemäss Fig. 3 auf das Bi- metall ein metallischer Reiter aufgesetzt. wer den. Hierdurch wird die Wärmekapazität er höht, und es erfordert. längere Zeit zur Auf heizung der so vergrösserten Masse.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Messwandlerkern mit einem durch ihn beheizten Bimeta.llauslöser, dadurch gekenn zeichnet, dass der Messwandlerkern einen Luftspalt aufweist, in welchem ein Bimetall blech, einseitig eingespannt, derart. angeord- ?iet ist, dass. das magnetische Wechselfeld des Luftspaltes das Bimetall senkrecht durch setzt, so da.ss unter der Wirkung der induzier ten Wirbelströme zwecks Durehbiegung des freien Endes des Bimeta.llbleches eine Er wärmung des Bimetallbleehes erfolgt.UNTERANSPRCCHE 1. 1Vlesswandlerkern mit Bimetallauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass auf dem Bimetallblech ein zusätz licher U-förmiger Stromleiter zur Verringe rung des Ohmschen Widerstandes aufgesetzt 75t. 2. 1Vlesswa.ndlerkern mit Bimetallauslöser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, da.ss auf dem Bimeta.llbleeh ein metalli scher Leiter zur Erhöhung der Wärmekapa zität aufgesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH323447T | 1954-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH323447A true CH323447A (de) | 1957-07-31 |
Family
ID=4499169
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH323447D CH323447A (de) | 1954-07-13 | 1954-07-13 | Messwandlerkern mit einem durch ihn beheizten Bimetallauslöser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH323447A (de) |
-
1954
- 1954-07-13 CH CH323447D patent/CH323447A/de unknown
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