AT107159B - Schutzschalter für Motoren, Transformatoren u. dgl. - Google Patents

Schutzschalter für Motoren, Transformatoren u. dgl.

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AT107159B
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  Schutzschalter für Motoren, Transformatoren u. dgl. 



   Zum Zwecke des Schutzes von Elektromotoren gegen die   Erwärmung durch   vorübergehende starke oder länger dauernde   schwache     Überlastungen,   d. h. im allgemeinen gegen die   Gefährdung   des Motors durch Überhitzung, werden zweckmässig automatische Ausschalten verwendet, welche durch ein Element ausgelöst werden, das eine ähnliche Wärmecharakteristik hat. wie der Motor. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Sehutzschalter dieser Art, bei welchen die Verdampfung einer in einer hermetisch geschlossenen Dose eingeschlossenen mehr oder weniger leicht verdampfenden Flüssigkeit für die Auslösung zur Wirkung   kommt. Solche Expansionsdosen'wurden   und werden verschiedentlich für Thermostaten (Temperatursignale und ähnliche Apparate) verwendet, bei denen sich aber ihre Wirkungsträgheit unangenehm fühlbar   macht.   Demgegenüber ist diese Eigenschaft für einen Sehutzschalter, der den   Erwärmungsvorgang   des Motors oder   Transformators   möglichst getreu kopieren soll, geradezu   erwünscht.   Während bisher die Auslösung des Schalters durch die Membrandose vermittels eines Hilfsstromkreises elektromagnetisch bewirkt   wurde,

   wirkt erfindungsgemäss   die Membran unmittelbar mechanisch auf die   Schaltersperrung.   



   Ein Schalter, gemäss der Erfindung, ist in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig.   2   in einer Vorderansicht beispielsweise dargestellt, während Fig. 3 einen   Längschnitt   und Fig. 4 eine 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
   Zwischen zwei Klemmleisten 1, 1 (Fig. 3 und 4) wird ein Metallstreifen 2, unter Beilage eines dünnen Glimmerplättehens od. dgl. 3 angenietet. Die Deckplatte der Nieten 4 kann     xweckmässigerweise   als Mulde 5 ausgebildet sein. In diese Mulde, anliegend an den Glimmer- streifen 3 wird die Dose eingelegt. Diese Dose ist ähnlich den bei Anaeroidharometem ver- wendeten Dosen hergestellt und mit einer mehr oder weniger leicht verdampfenden Flüssigkeit, z. B. Äther, Benzol. Alkohol, Wasser oder einer bei noch höherer Temperatur verdampfenden
Flüssigkeit gefüllt.

   Erwärmt sich der Streifen 2 infolge des Stromdurchganges, so wird davon die Dose 6 erwärmt, bis die darin eingeschlossene Flüssigkeit verdampft und durch den   Dampf-   druck die Dose, deren Wandungen gewellte Membranen darstellen, ausbaucht. Diese Ausbauchung bewirkt dann die Auslösung des Schalters. Der Schalter selbst kann natürlich mit irgendeiner der bekannten   Auslösevorrichtungen   versehen sein. 



   In Fig. 1 ist ein einpoliger Schalter in beispielsweiser sehr einfacher Ausführung dar- gestellt. Bei demselben geschieht die Ausschaltung in bekannter Art durch ein Fallgewicht 7, welches in seiner angehobenen Stellung durch die Sperrklinke 3 festgehalten wird. Der zweite
Arm 9 dieser Sperrklinke lehnt sich an die Dose 6 an. Diese Dose liegt, wie beschrieben, auf den zwischen den Anschlussklötzen 1, 1 mittels der Schrauben   10, 11   befestigten Wärme- streifen 2. Unter demselben ist, damit er durch den Druck des Hebels 9 nicht   durchgedrückt   wird, eine zweckmässigerweise wärmeisolierende Unterlage 12 angebracht. Der Sperrklinkenhebel ist bei 13 drehbar angeordnet. Er kann mit Gewichten 14 belastet werden, um das Auslösen bei einer höheren Stromstärke, d. h. bei höherem Dampfdruck, also auch bei höherer Temperatur, zu bewirken.

   Statt dieser   Gewiehtsbelastung kann natürlich auch   eine Federbelastung angeordnet werden. Es ist klar,   dass, wenn   sich nun   die Expansionsdose C   infolge einer kürzeren hohen 
 EMI1.3 
 

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 Sperrklinke gehoben und das   Auslosegewicht freigegeben   wird. Auf die Sperrklinke kann 
 EMI2.1 
 Auslösung bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schutzschalter für Motoren, Transformatoren u. dgl., der durch den Dampfdruck einer in einer Membrandose eingeschlossenen Flüssigkeit ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran unmittelbar mechanisch die Schaltersperrung auslöst, wobei die Flüssigkeit von einer an der Dose anliegenden, vom Arbeitsstrom, oder einem bestimmten Teil desselben durchflossenen und von diesem erwärmten Lamelle (2) zum Sieden gebracht wird. EMI2.2
AT107159D 1925-10-22 1925-10-22 Schutzschalter für Motoren, Transformatoren u. dgl. AT107159B (de)

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