CH320345A - Kohlepapier - Google Patents

Kohlepapier

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CH320345A
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Carfa Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like

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  • Paper (AREA)

Description


  Kohlepapier    Kohlepapiere, die lediglich auf einer Seite  mit einer     Karbonschicht    beschichtet sind, haben  das     Bestreben,    sieh zu rollen. Um dies zu  verhüten, wurde bereits vorgeschlagen, das  Papier beidseitig zu     beschieliten,    wobei auf der  einen Seite die     Karbonschicht    und auf der  andern eine sogenannte Ausgleichsschicht an  gebracht wurde.

   Als Material für derartige       Ausgleiehssehiehten    wurden beispielsweise  Wachse, Wachsmischungen, plastische Stoffe       wie    Chlorkautschuk,     Zellulosederivate,    Misch  polymerisate     (Polyvinyl-Chlorid,        Polyvinyl-          @leetat        )',        Tannin    usw. vorgeschlagen. Alle  diese     Ausgleicllssehichten    auf der Rückseite  des Kohlepapiers weisen     gev##isse    Nachteile auf:  Gewisse Materialien, wie z. B.

   Wachse, bewir  ken ein Gleiten von     aufeinanderliegenden    Pa  pierlagen, das heisst beim Einspannen eines'       Briefes    mit mehreren Kopien in eine     Schreib-          niasehine    wird ein Gleiten und ein Verschie  ben der Kopien gegenüber dem Original     ver-          ursaellt.    Verlangt es die betreffende Schreib  arbeit, dass der Schreibsatz in der     Schreib-          imisehine        zurückgeclrelit    werden muss, so be  stellt. die     Gefahr,    dass die nachträglich einge  setzten Wörter oder Zahlen auf den Kopien  nietet mehr an den richtigen Stellen erschei  nen.

   Andere Materialien, wie z. B.     Polyvinyl-          scbichten,    die auf der Rückseite des Kohle  papiers aufgetragen sind,     verhindern    zwar ein  (leiten, aber sie haben einen andern Nach  teil, nämlich den, dass sie von der Rückseite  her so in das Papier eindringen und dasselbe    durchdringen, dass es die Farbmasse nicht  mehr in ausreichender Menge aufnimmt. Die  Farbmasse     wird    mindestens zum Teil am Ein  dringen in die Poren des Papiers gehindert,  so dass die Gebrauchsdauer eine geringere ist.  



  Ein gemeinsamer Nachteil aller bekann  ten Rückenschichten ist der, dass sie das Kohle  papier und damit den Schreibsatz dicker  machen, so dass sich bei den untern Durch  schlägen ein breiteres und damit     undeut-          licheres    Schriftbild ergibt. Beim erfindungs  gemässen Kohlepapier kann die Ausgleichs  schicht dünner sein als diejenige der bekann  ten Kohlepapiere, nämlich z. B. etwa 2     g/in2;     während die Dicke einer Rückenschicht in der  Regel etwa 7      & 'm2    beträgt.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, alle  diese Nachteile zu vermeiden, und zwar da  durch, dass auf das Kohlepapier überhaupt  keine rückseitige Ausgleichsschicht mehr auf  gebracht wird. Dieselbe wird vielmehr unter  der     Karbonsehieht    auf der gleichen Seite des  Papiers wie die letztere angeordnet.  



  Diese Ausgleichsschicht besteht aus Ma  terialien, welche die einrollende     Wirkung    der       Karbonschicht    kompensieren, z. B. aus Wach  sen verschiedener Art und deren Kombinatio  nen, sodann kann sie beispielsweise ganz  oder teilweise aus folgenden Stoffen bestehen:  natürliche Harze, Kunstharze,     Cellu'losederi-          vate,    plastische Stoffe, z. B. PVC, Polyäthylen       Lisw.,    Asphalt,     Tannin,    Schellack, Protein oder  deren     Mischungen    untereinander.

        Der Umstand, dass die Rückseite somit un  behandelt bleibt, gewährleistet ein     Nichtglei-          ten    des Schreibsatzes in der Schreibmaschine.  Die     unabgedeckte    Oberfläche des Papiers ist       bekanntlich    bedeutend     griffiger.    Anderseits  sind diese Stoffe so beschaffen     und/oder    in  der Weise aufgebracht, dass sie das Eindrin  gen und Haften der     Karbonschicht    begün  stigen.  



  Von besonderem Vorteil ist die Verwen  dung einer     Ausgleichsschicht    aus Asphalt, da  dieses Material die Eigenschaft hat, die       Durchtränkbarkeit    des Papiers     mit    Farbmasse  besonders zu     begünstigen.    Die Farbmasse  kann in die Asphaltschicht und in das Papier  eindringen, was einerseits eine lange Ge  brauchsdauer ergibt und anderseits eine gute  Verbindung der Farbmasse mit der Unter  lage ermöglicht.  



  Die     unabgedeckte    Rückseite gewährleistet  zudem eine bessere Schlagfestigkeit gegen  über den     Schreibmaschinentypen,    da die  Struktur des Papiers ohne Auftrag einer  Ausgleichsschicht elastischer bleibt. Zudem  wird das Schriftbild deutlicher, besonders bei  vielen     DuTChschlägen.     



  Die unbehandelte Rückseite des Kohle  papiers kann,     wie    dies in der Branche üblich  ist, bedruckt werden.  



  In der unter der     Karbonschicht    aufge  tragenen Ausgleichsschicht können zudem  Pigmente einverleibt werden, welche als zu  sätzliches     Farbreservoir    für die Schreibseite  des Kohlepapiers dienen, wodurch die Wirt  schaftlichkeit dieses neuen Produktes erhöht  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kohlepapier, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Papier und der Karbonsehicht eine Ausgleichsschicht., welche die einrollende Wirkung der Karbonschicht ausgleicht, ange bracht ist, während die Rückseite des Papiers unbeschichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs schicht Asphalt enthält. 2. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass die Ausgleichs schicht. natürliche Harze enthält. 3.
    Kohlepapier nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs schieht mindestens ein Kunstharz enthält. 4. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs schicht mindestens ein Ce'llulosederivat ent hält. 5. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs- schicht Tannin enthält. 6. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleiehs- schieht Schellaek enthält. 7.
    Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs schicht Protein enthält. B. Kohlepapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die AusgleiclLs- schicht Wachs enthält.
CH320345D 1953-04-02 1953-04-02 Kohlepapier CH320345A (de)

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