DEC0007436MA - - Google Patents

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DEC0007436MA
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Germany
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paper
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carbon
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asphalt
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. April 1953 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Kohlepapiere, die lediglich auf einer Seite mit eimer KarbonscMcht beschichtet sind, haben das Beistreben, sich zu rollen. Um dies zu verhüten, wurde bereits vorgeschlagen, das Papier, beidseitig zu beschichten, wobei auf der einen Seite die Karbonschicht und auf der anderen eine sogenannte Ausgleicheschicht angebracht wurde. Die Ausgleichsschicht auf der Rückseite des Kohlepapiers weist aber Nachteile auf. Manche Materialien, wie z. B.
ίο Wachse,- bewirken ein Gleiten von auf einanderliegenden Papierlagen, d. h. beim Einspannen eines Briefes mit mehreren Kopien in eine Schreibmaschine wird ein Gleiten und ein Verschieben der Kopien gegenüber dem Original verursacht.
Verlangt es die betreffende Schreibarbeit, daß der Schreibsatz in der Schreibmaschine zurückgedreht werden muß, so besteht die Gefahr, daß die nachträglich eingesetzten Wörter oder Zahlen auf den Kopien nicht mehr an den richtigen Stellen erscheinen. Andere Materialien verhindern zwar ein Gleiten, aber sie haben den Nachteil, daß sie von der Rückseite her so in das Papier eindringen und dasselbe durchdringen, daß es die Farbmasse nicht mehr in ausreichender Menge aufnimmt. Die Farbmasse wird mindestens zum Teil am Eindringen in die Poren des Papiers gehindert, so daß die Ausbeute eine geringere ist.
Es ist schon vorgeschlagen worden, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß auf das Kohlepapier keine rückseitige Ausgleichsschicht, sondern
609 54-9/427
C 7436 VIII55 f
eine Zwischenschicht unter der Karbonschicht auf der gleichen Seite des Papiers wie die letztere angeordnet wird. Für diese Zwischenschicht wurden Stoffe verwendet, wie natürliche Harze, Kunstharze, Cellulosederivate, plastische Stoffe, z. B. Polyvinylchlorid, Polyäthylen usw., Schellack, Protein, oder deren Mischungen untereinander.
Deir Umstand, daß die Rückseite unbehandelt blieb, gewährleistete ein Nichtgleiten des Schreibsatzes in der Schreibmaschine. Die umabgedeckte Oberfläche des Papiers ist bekanntlich bedeutend griffiger.
Dagegen zeigte sich, daß der Hauptzweck, nämlich1 die Verhinderung des Einroll ens, nicht erreicht war. Man gelangte daher. zur Auffassung, daß die. Anordnung der Zwischenschicht das Rollen nicht verhindern könne und griff zu anderen Maßnahmen, die wieder kompliziert und kostspielig waren (vgl. z. B. deutsche Patentschrift 604 500).
Es ist nun gefunden worden, daß es dennoch
möglich ist, das Einrollen auch mit der Zwisehen-. schicht allein zu unterdrücken, wenn man für die Zwischenschicht Asphalt wählt. Asphalt nimmt selbst keine Feuchtigkeit auf und besitzt genügende Zähigkeit, um eine Bewegung der Papierunteiiage unter dem Einfluß der Luftfeuchtigkeit zu unterdrücken. Asphalt hat aber als Zwischenschicht noch einen weiteren, wesentlichen Vorteil, da dieses Material porös ist.
Die Farbmasse kann in die Poren der Asphaltschicht und des Papiers eindringen, was einerseits eine gute Ausbeute ergibt und andererseits eine gute Verbindung der Farbmasse mit der Unterlage ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von nicht rollendem Kohlepapier mit einer Zwischenschicht zwischen der Karbonschicht und dem Papier, dadurch gekennzeichnet, daß man als; ■ Zwischenschicht Asphalt verwendet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 520036, 604,500,
    743 105; " :
    französische Patentschrift Nr. 889405; :
    USA.-Patentschrift Nr. 2606775.
    © 609 549/427 7.56

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