CH318878A - Mehrfachtarifzählwerk, insbesondere für Elektrizitätszähler - Google Patents

Mehrfachtarifzählwerk, insbesondere für Elektrizitätszähler

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CH318878A
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CH
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Inventor
E Fehr Paul
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  



     Mehrfachtarifzählwerk,    insbesondere f r Elektrizitätszähler
Trotzdem z. B. in der   Elektrizitätswirt-      sellait    durch   Anwendung versehiedener    Tarife eine g nstige Verrechung des Stromverbrau  ehes für    den Konsumenten und auch eine bessere Verteilung des Verbrauches über ?Tag?- und ?Nachtstrom? erreicht wird, stehen   vielerorts    der praktischen Ausnutzung dieses Systems Schwierigkeiten entgegen, die dort in der speziellen Art der der Verbrauchsanzeige dienenden   Zählwerke    der   Elektrizi-    tätszähler liegen. Diese Art Zählwerke sind die, bei denen die anzeigenden Mittel Zeiger sind, die von der   Zahlerscheibe iiber    Skalen drehend bewegt werden.

   Ein solches Zählwerk stellt ein Gebilde dar, in dem räumlich nur die Teile eines Einzelzählwerkes, also eines solchen für nur einen Tarif, Platz finden.



  Sollten mehrere Tarife in Frage kommen, so müssten in den Zähler ebenso viele solche   Zähl-    werke eingebaut werden, was neben einem komplizierten Antrieb der Zählwerke von der Zählerscheibe her ein   überdimensioniertes    Ge  häuse    für den Zähler erfordern w rde.



   Vorliegende Erfindung bezweckt, die ge  schilderten    Nachteile zu   beseitigen, und sie be-    trifft ein Mehrfaehtarifzählwerk, insbesondere f r Elektrizitätszähler, bei dem die Achsen der gleichen Zahlenstellen wenigstens zweier Zeigerzählwerke koaxial zueinander liegen.



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.



   Fig.   1    ist eine Vorderansicht und
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie   IN-IL    der Fig. l.



   In der Zeichnung ist nur das vom Zählwerk dargestellt, das für das Verständnis der Erfindung erforderlich ist, und es ist ein   Doppeltarifzäh. lwerk gewählt.   



   Mit   1    ist die Achse der   Zählertriebseheibe    bezeichnet. Diese treibt über ein   Schnecken-    getriebe 2 eine in zwei Platinen 3, 4 gelagerte Differentialachse 5 an. Auf letzterer sitzt die Planetenradachse 6 eines Differentialgetriebes   7,    8, 9 fest, wobei 7 dessen Planetenrad ist und 8, 9 die Sonnenräder sind. Die SonnenrÏder 8, 9 stehen unter dem Einfluss   einer'Wechsel-    sperre, die ein Schwenkglied 10 aufweist, an dem eine Zugfeder 11 angreift und auf die ein Relais 12 wirkt, das in einen   Steuerstromkreis    geschaltet zu denken ist.



   Die Sonnenräder 8, 9 stellen je mit einem Zahnrad 13, 14 einen lose auf der Achse 5 sitzenden Drehteil dar. Das Zahnrad 13 kämmt mit einem Zahnrad 15, das ein Ritzel 16 aufweist und mit einer Hohlwelle 17 in der Platine 4 gelagert ist. Ausserhalb der Platine 4 trägt die Hohlwelle 17 einen Zeiger 18, der  ber eine   Skala 19 auf der Platine 4 läuft, wel-    che Skala die unterste Zahlenstelle (= 1/10 Einheiten) der   Zahlenstelle    des einen Zähl  werkes    darstellt. Das Ritzel 16 kämmt mit einem Zahnrad 20, das wieder ein Ritzel 21 trägt, das auf einer Hohlwelle 22 in der   Pla-    tine 4 gelagert und ausserhalb der Platine 4 mit einem Zeiger 23 versehen ist.

   Der Zeiger 23 läuft über eine Skala 24 auf der Platine 4, welche Skala die nächsthöhere Zahlenstelle (= Einereinheiten) des Zählwerkes darstellt. Das Ritzel 21 wieder kämmt mit einem Zahnrad 25, das mit einem Ritzel 26 auf einer wieder in der Platine 4 gelagerten Hohlwelle 27 festsitzt, welche Hohlwelle ausserhalb der Platine 4 einen über eine Skala 28 auf der Platine 4 laufenden Zeiger 29 trägt, wobei diese Skala wieder die nächsthöhere Zahlentelle (=Zehnereinheiten) des Zählwerkes dar stellt. Auf die gleiche Weise sind weitere Zah  lenstellen, nämlich solche,    die   Hunderter,    Tausender und Zehntausender darstellen, durch gleiche Ritzel und ZahnrÏder im gleichen An  triebstrakt    mit dem Zahnrad 15 verbunden, durch Skalen 30, 31 und 32 und über sie laufende Zeiger 33, 34 und 35 verkörpert.



   Das Zahnrad 14 kÏmmt mit einem Zahn  rad 36, das    ein Ritzel 37 aufweist und auf einer Achse 38 festsitzt, die einerseits in der Platine 3 gelagert,   anderseits durch die Hohl-    welle 17 hindurchgeführt ist und über dem Zeiger   18    einen Zeiger 39 trägt, der demzufolge über die gleiche Skala 19 läuft wie der Zeiger 18. Das Ritzel 37 kämmt mit einem Zahnrad 40, das mit einem Ritzel 41 auf einer Achse 42 festsitzt, die in der Platine 3 gelagert ist und durch die Hohlwelle 22 hindurchgeführt über dem Zeiger 23 einen Zeiger 43 trägt, der demnach wie der Zeiger 23 über die Skala 24 läuft.

   Vom Ritzel 41 geht der Antriebstrakt dieses zweiten Zählwerkes   anisa,    dem des ersten   Zählwerkesüberein    Zahnrad 44 auf eine Achse 45, die die Hohl  walle    27 durehsetzend über dem Zeiger 29 einen mit diesem gemeinsam über die Skala 28 laufenden Zeiger 46 aufweist, und weiter über Ritzel und Zahnräder und die Hohlwellen der weiteren   Zahlenstellen    durchsetzende   Ach-    sen auf Zeiger 47,   48,    49 der Hunderter-, Tau  sender-und Zehntausenderstellen    des zweiten Zählwerkes, wobei analog der untern   Zahlen-    stellen der Zeiger 47, über demjenigen 33 des ersten Zählwerkes liegend, über die Skala 30,

   derjenige 48  ber die Skala 31 und derjenige 49  ber die Skala   32    lÏuft.



   Am Schwenkglied 10 ist eine Fahne 50 angeordnet, die durch ein Schauloch 51 in der Platine 4 sichtbar ist und mit den Zählwerken   zusammenpassende Ma. rkierungen aufweist.    In der Zeichnung zeigen   Schraffuren    an den Zeigern 18,   23,    29, 33,   34 und    35 des ersten   Zälzlnverkes    und der Fahne 50 das momentane Arbeiten dieses Zählwerkes an. Prakt. isch wird man vorzugsweise gut   unterschiedliche Far-    ben für diese Markierungen verwenden, etwa schwarz oder rot.



     Angenommen,dasersteZählwerk    sei gerade in Betrieb. Dann ist das Relais 12 entregt und die Zugfeder 11 hält das Schwenkglied 10 mit dem Sonnenrad 9 in Eingriff, d.   h.'dieses Sonnenrad ist gesperrt.    Die Zäh   leraehse 1 treibt unter Abwälzen des Planeten-    rades   7    am Sonnenrad 9 das Zahnrad 13 an und dieses überträgt die Drehung der Zählerachse auf den   Antriebstrakt    des   ersten Zähl-      werkes,    so dass dessen Zeiger 18, 23,   29,    33, 34, 35 über die Skalen 19, 24, 28, 30, 31,

   32 laufend den Verbrauch anzeigen und gleichzeitig    das Arbeiten dieses Zählwerkes darch die    Fahne 50 im   Schauloch    51   erkenntlich    ist.



   Bei   Tarifwechsel    wird das Relais 12 erregt, so dass das Schwenkglied 10 das Sonnenrad 9 freigibt und dasjenige 8 sperrt. Dadurch wird nun das Zahnrad 14 von der Zählerachse   1    angetrieben und überträgt seine Bewegung auf den   Antriebstrakt    36, 40, 44 usw. des zweiten Zählwerkes, so dass nun dessen Zeiger   39,    43, 46, 47, 48 und 49 über die Skalen 19, 24, 28, 30, 31 und 32 laufen und den Verbrauch während dem nun geltenden Tarif anzeigen. Gleichzeitig lässt die nun im Schau loch 51 ersichtliche Markierung das Arbeiten dieses zweiten Zählwerkes erkennen.



   Es ist ohne weiteres   emichtlich,    dass durch clas koaxiale   Zueinanderanordnen    der Achsen von Zeigerzählwerken ein   Mehrfaehtarifzähl-    werk geschaffen wird, das räumlich in Hohe und Breite gleich ist wie ein   Einfachtarif-    zeigerzählwerk und das nur in der Tiefe wenig mehr Raum beansprucht als ein solches Ein  fachtarifwerk,    so dass die Anwendung von   Mehrfachtarifzeigerzählwerken    keine   besonde-    ren Anforderungen an die Dimensionierung der Gehäuse von ElektrizitÏtszÏhlern stellt.



   Die Erfindung   konnte auch für Dreifach-    tarif Verwendung finden, indem dann an jeder   Zahlenstelle    drei Zeiger vorgesehen wären, die wiederum durch koaxial zueinander. liegende Achsen pro Zahlenstelle, durch Antriebstrakte und durch Tarifschaltmittel gesteuert wechselweise mit der   Zählertrieb-    scheibe verbunden würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrfachtarifzählwerk, insbesondere f r Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der gleichen Zahlenstellen wenigstens zweier ZeigerzÏhlwerke koaxial zueinander liegen.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Mehrfaehtarifzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Antriebstrakten der beiden Zeigerzählwerke eines Doppeltarifzählwerkes auf einer von der Zählerseheibe getriebenen Achse ein Differentialgetriebe ssitzt, dessen Sonnenräder unter dem Einfluss einer durch die Tarif steuereinriohtung für das Zählwerk betätigten Wechselsperre stehen.
    2. MehrfachtarifzÏhlwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwenkglied der Wech selsperre mit einer Fahne versehen ist, die durch ein Schauloch in der Deekplatine des ZÏhlwerkes das jeweils in Arbeit befindiehe Zählwerk anzeigt. ¯
CH318878D 1954-04-03 1954-04-03 Mehrfachtarifzählwerk, insbesondere für Elektrizitätszähler CH318878A (de)

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