CH317752A - Einrichtung an magnetisch gesteuerten Gleisgeräten im Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents

Einrichtung an magnetisch gesteuerten Gleisgeräten im Eisenbahnsicherungswesen

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CH317752A
CH317752A CH317752DA CH317752A CH 317752 A CH317752 A CH 317752A CH 317752D A CH317752D A CH 317752DA CH 317752 A CH317752 A CH 317752A
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CH
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Opitz Walter
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/08Electric devices associated with track, e.g. rail contacts magnetically actuated; electrostatically actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description


  Einrichtung an magnetisch gesteuerten Gleisgeräten im Eisenbahnsicherungswesen.    Im Eisenbahnsicherungswesen werden ma  gnetisch gesteuerte Gleisgeräte verwendet, bei  denen ein Hauptmagnet und ein Kompensa  tionsmagnet in entgegengesetztem Sinne auf  eine Empfangseinrichtung, z. B. den polari  sierten Anker eines magnetischen Relais, ein  wirken. Die Anordnung ist dabei so getroffen,  dass im Ruhezustand die Wirkung des einen  der beiden Magnete überwiegt, so dass auf  den Anker dauernd eine Kraft ausgeübt wird,  die ihn gegen Erschütterungen unempfindlich  macht und wodurch die Betriebssicherheit der  Einrichtung erhöht wird.

   Die Beeinflussung       erfolgt    dadurch, dass der Fluss des Haupt  magneten durch die Räder verändert wird,  wobei eine prozentual geringe Änderung dieses  Flussanteils eine prozentual grosse Änderung  bzw. eine Richtungsumkehr des Steuerflusses  in der Empfangseinrichtung bewirkt, was zum  Beispiel zum Umlegen des Relaisankers in die  andere Lage führt.  



  Je nach der Aufgabe, die der mit dem Re  laisanker verbundene magnetisch gesteuerte  Kontakt zu erfüllen hat, sind die an ihn ge  stellten Anforderungen verschieden.  



  Bei magnetisch gesteuerten Schienenkon  takten zum Beispiel wird verlangt, dass der  Kontakt durch eine der vorüberrollenden  Achsen mit Sicherheit     betätigt    wird. Dabei.  ist in vielen Fällen das Abfallen des Ankers  nach jeder Beeinflussung des Schienenkontak  tes durch eine Achse nicht erforderlich, zum    Teil sogar unerwünscht. Lediglich nach Schluss  der Zugfahrt soll die Ruhelage wieder ein  genommen werden.  



  Anders ist es bei magnetisch gesteuerten  Geräten in Achszählanlagen. Bei solchen An  lagen sind zwei gleichartige Kontakte gegen  einander versetzt an der Innenseite der  Schiene so angebracht, dass für die Zählung  jeder Achse eine bestimmte Reihenfolge der  Kontaktschlüsse kennzeichnend ist: 1. Kontakt  allein, 1. und 2. Kontakt; 2. Kontakt allein,  Pause, 1. Kontakt allein usw. Um ein einwand  freies Zählen jeder Achse für alle vorkom  menden Geschwindigkeiten und     Achsabstände     zu gewährleisten, muss der Kontakt besonders  impulstüchtig ausgebildet sein, damit die Im  pulsfolge auf jeden Fall eingehalten wird, un  abhängig von irgendwelchen Verschiedenhei  ten der Räder bzw. der Radführung.  



  Bei den bisher bekannten     Einrichtungen     mit     magnetischem    Haupt- und Kompensa  tionskreis wird lediglich der Fluss des Haupt  magneten durch die Räder unmittelbar be  einflusst und der     Steuerfluss    im Empfangs  kreis ist bei der Beeinflussung je     nacb    Höhe,  Breite und seitlicher Stellung des Rades ver  schieden gross.     Dementsprechend    sind die re  lative Dauer und- die Grösse der auf den An  ker des Empfängers einwirkenden Kraft sehr  unterschiedlich.

   Es ändert sich nicht nur die  Kontaktdauer der einzelnen Kontakte an sich,  sondern sie ändert sich auch bei zwei gegen-      einander versetzten, zu einer Achszähleinrich  tung gehörenden Kontakten in zwangläufig  entgegengesetztem Sinn, so dass die     Überdek-          kung    der Kontaktschlüsse sehr verschieden ist.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur       Erzielung    gleicher Kontaktzeiten das seitliche  Spiel der Radsätze durch besondere Führungs  schienen in der Nähe der Gleisgeräte zu ver  ringern. Derartige Radlenker sind aber aus be  triebstechnischen Gründen sehr unerwünscht.  



  Weiterhin hat man den Hauptmagneten  unterhalb des Schienenkopfes angeordnet, so  dass eine Flussänderung möglichst unabhän  gig von     dem    seitlichen Stellung des Rades. im  wesentlichen durch den Radkranz erfolgt.  Eine solche Anordnung ermöglicht zwar einen  teilweisen Ausgleich wechselnder Beeinflus  sung bei seitlicher Verschiebung; die verschie  denen Abmessungen der Radkränze können  dadurch aber nicht ausgeglichen werden.  



  Gemäss der Erfindung wird bei magnetisch  gesteuerten Gleisgeräten die Anordnung so ge  troffen, dass Teile des den Kompensations  fluss führenden magnetischen Kreises in un  mittelbarer Nähe der Bahn der vorüberrollen  den Spurkränze angeordnet sind, so dass die  Spurkränze nicht nur auf den Hauptkraft  fluss,- sondern auch auf den Kompensations  kraftfluss einwirken. Dabei ist es möglich, die  Stärke der auf die Empfangseinrichtung wir  kenden Teile der     Kraftflüsse    in gleichem  Sinne oder in entgegengesetztem Sinne zu  steuern.  



  Gleichsinnige     Steuerung    ist zum Beispiel  zweckmässig bei den beiden magnetisch ge  steuerten Gleisgeräten für Achszähler, bei  denen auf diese Weise die     Änderung    des  Hauptflussanteils durch eine entsprechende  Steuerung des Kompensationsflussanteils auto  matisch innerhalb einstellbarer Grenzen regu  liert wird, so dass Kontaktdauer und Kontakt  druck von der     seitlichen    Verschiebung und der  Grösse der     Radkränze        unabhängig    sind.  



  Eine gegensinnige Beeinflussung ist vor  teilhaft bei magnetisch gesteuerten Gleisgerä  ten, die einzeln als Schienenkontakt verwen  det werden, da durch die Anordnung der Ma  gnete im Sinne der     Erfindung    eine grössere         Empfindlichkeit    erzielt werden kann. Wird  zum Beispiel bei Erhöhung des Hauptfluss  anteils gleichzeitig der Kompensationsfluss  anteil geschwächt, so entsteht gegenüber frü  heren Anordnungen eine wesentlich stärkere  Änderung des magnetischen Gleichgewichtes  im Empfangskreis der Einrichtung. Bei An  wendung dieser     Doppelsteuerung    ist es mög  lich, kleinere und damit billigere Gleisgeräte  als bisher zu verwenden.

   Die Ansprechemp  findlichkeit des polarisierten Empfängers  kann herabgesetzt und damit die Lebens  dauer der Anlage wesentlich erhöht werden.  



  Ausführungsbeispiele der Einrichtung  nach der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 4  dargestellt.  



  Fig.1, 2 und 3 zeigen Ausführungsbei  spiele für gleichsinnige Beeinflussung zweier  magnetischer Kreise. Fig. 4 stellt ein Beispiel  für     gegensinnige        Steuerung    der Kraftflüsse  dar.    Bei der Anordnung nach Fig. 1 sind die  Polschuhe     P1,    P2 der Kompensationsmagnete       EI,        K2    in Verlängerung des Empfangskreises  Ei, E2 angeordnet und stehen dem Radreifen  unmittelbar gegenüber.

   Der im Empfangs  kreis wirksame Teil des Kompensationsflusses  geht vom Nordpol     des    permanenten Magneten  K2 über den rechten Kompensationspolschuh  P2, durch den rechten veränderlichen Luft  spalt S2 zum rechten Empfängerpolschuh E2,  durch den als Empfangseinrichtung verwen  deten polarisierten Anker A, den linken Emp  fängerpolschuh Ei, den linken veränderlichen  Luftspalt S1, den linken Kompensationspol  schuh P1, den Kompensationsmagneten E1  und das Joch B zum Magneten K2.

   Im unbe  einflussten Zustand überwiegt im Empfangs  kreis der vom Hauptmagneten ausgehende       Flussanteil.    Rollt nun ein Rad so an dem  Gleisgerät vorbei, dass der Spurkranz dicht  an der Schiene anliegt, so wird die Stärke  des auf die Empfangseinrichtung wirkenden  Teils des     Hauptmagnetflusses    weniger ge  schwächt, als wenn der Spurkranz sich über  dem Hauptmagneten oder zwischen dem  Hauptmagneten und der -Empfangseinrich-      tung bewegt.

   Da im ersteren Falle der Ab  stand des Spurkranzes von den Polschuhen  P1, P_, des Kompensationsmagnetkreises und  den Polschuhen     El,        E2    des Empfangskreises  gross ist gegen die Luftspalte S1, S2, tritt aber  auch nur eine unwesentliche- Schwächung des  Kompensationsflussanteils ein, da nur ein klei  ner Teil des Kompensationsflussanteils durch  den Radreifen am polarisierten Anker A vor  beigeleitet wird. Der Kompensationsflussanteil  überwiegt daher in der Empfangseinrichtung  und steuert den polarisierten Anker um.

   Liegt  jedoch bei einem andern Rade der Spurkranz  weit von der Schiene ab, so dass der Spur  kranz dicht an den Polschuhen P1 und 132  entlangrollt, so tritt ein wesentlicher Teil des  Kompensationsflusses in den Spurkranz über  und wird dadurch an dem Empfängeranker     t1     vorbeigeführt, weil nun der Luftspalt zwi  schen Spurkranz und Kompensationspolschuh  klein gegen die Luftspalte S1, S2 ist. Es wird  also in diesem Falle die sehr beträchtliche  Wirkung, die das durchrollende Rad durch  Abschirmung des Hauptmagnetflusses aus  übt, abgeschwächt, so dass eine mechanische       Überbeanspruchung    des Ankers und eine Ver  grösserung der Einwirkungslänge des Rades  vermieden werden.

   Es ist zweckmässig, ausser  den für die Steuerung des Kompensations  flusses massgebenden Luftspalten zwischen  den Polschuhen P1, P2 und der Schiene auch  die Luftspalte S1, S2 einstellbar zu machen,  damit das Gerät nach dem Anbau an die  Schiene leicht so justiert werden kann, dass  im unbeeinflussten Zustand der     Hauptmagnet-          f'lussanteil,    im beeinflussten Zustand der Kom  pensationsmagnetflussanteil im Empfänger  überwiegend ist.  



  Ein anderes Beispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in Fig.2 dargestellt. Diese  Anordnung geht aus der in Fig.1 gezeigten  hervor, wenn man den Kompensationsmagne  ten selber im Raum zwischen der Schiene und  dem Empfänger anordnet. Die Wirkungsweise  ist die gleiche wie bei der Einrichtung nach  Fig. 1.  



  Bei den bisher betrachteten Beispielen ist  der beeinflussende Spurkranz, bezogen auf    den Hauptmagneten, zum Empfänger magne  tisch parallel geschaltet, so dass wegen des  durch den innern Widerstand des Magneten  begrenzten Gesamtflusses beim Durchrollen  des Rades eine     Senkung    des im Empfänger  wirkenden Teils des Hauptmagnetflusses ein  tritt.  



  Die Erfindung kann auch mit Erfolg auf  Gleisgeräte angewendet werden, bei denen  Hauptmagnet, Empfänger und beeinflussen  der Spurkranz magnetisch in Reihe geschaltet  sind, so dass bei der Beeinflussung eine Er  höhung des Hauptmagnetflussanteils im Emp  fänger auftritt. Ein Beispiel hierfür zeigt  Fig. 3. An der Schiene ist das Magnetjoch 2, 3  befestigt, in dessen Luftspalt sieh der polari  sierte Anker 4 befindet. Auf dem Magnetjoch  befinden sich die Hauptmagnetstähle 5 und  6 und die Kompensationsmagnetstähle 9 und  10, welche letzten die Polschuhe 7 und 8 tra  gen.

   Im unbeeinflussten Zustand geht der in  der Empfangseinrichtung wirksame Haupt  magnetflussanteil vom Nordpol des Haupt  magneten 5 über den linken Teil des Joches 2  in den polarisierten Anker 4, den rechten Teil  des     Joches    3, den Hauptmagneten 6, den Luft  raum und die Schiene zurück zum Südpol des  Magneten 5. Der     Kompensationsfloss    geht vom  Nordpol des Magneten 10 über den polarisier  ten Anker 4 in umgekehrter Richtung wie der  Hauptmagnetfluss, über den- Kompensations  magneten 9 in den Polschuh 7, den Luftraum  11 bzw. die Schiene, den Polschuh 8 zum  Südpol des     Kompensationsmagneten    10.

   Das  angedeutete Rad verbessert beim Durchrollen  die magnetische Leitfähigkeit zwischen dem       Südpol    des Magneten 5 und dem Nordpol des  Magneten 6, so dass der Hauptmagnetfluss  anteil im Empfängeranker 4 erhöht wird.  



  Während im unbeeinflussten Zustand der  Flossanteil der Kompensationsmagnete 9 und  10 den Hauptmagnetflussanteil überwiegt, ist       nu11    durch die Beeinflussung der     Haupt-          magnetflnssanteil    im Anker 4 grösser als der       Kompensationsflussanteil    geworden, so dass  der Anker umgelegt wird. Rollt     ein    Rad mit  sehr hohem     Spurkiltanz    durch, so wird der      Hauptmagnetflussanteil in weit stärkerem  Masse erhöht als bei einem Rade mit niedri  gem Spurkranz. Es besteht demnach die Ge  fahr, dass bei einem Rade mit hohem Spur  kranz die auf den Anker 4 wirkende Kraft  unzulässig stark ansteigt und die Beeinflus  sungslänge des Rades zu gross wird.

   Dies ist  durch die gezeichnete Anordnung der Kom  pensationsmagnetstähle vermieden, die in  Fig. 3 so getroffen ist, dass das durchrollende  Rad unmittelbar auf den Kompensationsfluss  einzuwirken vermag. Reicht nämlich sein  Spurkranz sehr tief herunter, so verbessert  er die magnetische Leitfähigkeit im Luftspalt  11. zwischen den Polschuhen 7 und 8 beträcht  lich und verstärkt hierdurch den auf den  Anker 4 wirkenden Kompensationsfluss, so  dass der durch den hohen Spurkranz bewirk  ten beträchtlichen     Erhöhung    des     Haupt-          magnetflussanteils    hierdurch entgegengearbei  tet wird.  



  In Fig. 4 ist beispielsweise eine Anord  nung für gegensinnige Steuerung der Kraft  flüsse dargestellt. Der Flussanteil der Haupt  magnete 5, 6 verläuft im unbeeinflussten lind  beeinflussten Zustand, wie an Hand von Fig. 3  erläutert. Der     Kompensationsmagnet    12 ist  durch die einstellbaren Luftspalten 13, 14 von  den Teilen 2 und 3 des Joches getrennt. Nimmt  ein Rad 'die gezeichnete Stellung ein, so er  folgt im Empfangskreis, das heisst im Luft  spalt mit dem polarisierten Anker 4, ausser  einer Verstärkung des Kraftflussanteils des  Hauptmagneten 5, 6 eine Schwächung des im  Empfänger wirksamen Kompensationsfluss  anteils, da ein Teil dieses letzteren Kraft  flusses durch den Radkranz     abgelenkt    wird  und nicht über die Polschuhe 7, 8 zum Emp  fangskreis gelangt.

   Eine solche Anordnung       mit    gegensinniger Steuerung der im Emp  fangskreis wirkenden Magnetflüsse vergrössert  die Länge der Einwirkung eines Rades, und  es ist möglich, durch mechanische oder elek  trische     Verzögerung    des magnetischen Relais       ein    Zurückstellen des magnetisch gesteuerten  Kontaktes während der Zeit zwischen zwei  aufeinanderfolgenden Achsen ganz zu verhin  dern.    Die Anordnung gemäss der Erfindung  kann sinngemäss auch auf magnetisch ge  steuerte Gleisgeräte angewendet werden, bei  denen     Kompensationsmagnet    und Haupt  magnet in Reihenschaltung auf die Empfangs  einrichtung wirken. Auch können die perma  nenten Magnete durch Elektromagnete er  setzt werden.

   Ebenso ist die     Erfindung    dort  anwendbar, wo in einem Gleisgerät nicht  magnetische gesteuerte Kontakte, sondern ma  gnetisch gesteuerte Drosseln zur Anwendung  kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an magnetisch gesteuerten Gleisgeräten im Eisenbahnsicherungswesen, in denen mindestens je ein Hauptmagnet und ein Kompensationsmagnet auf eine Empfangsein richtung einwirken und die Stärke des in der Empfangseinrichtung wirkenden Teils des Hauptkraftflusses im wesentlichen durch Spurkränze von Rädern geändert wird, da durch gekennzeichnet, dass Teile des den Kom pensationsfluss führenden magnetischen Krei ses in unmittelbarer Nähe der Bahn der vor überrollenden Spurkränze angeordnet sind, so dass die Spurkränze nicht nur auf den Hauptkraftfluss, sondern auch auf den Kom pensationskraftfluss einwirken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher der Hauptmagnet und der Kompen sationsmagnet in Parallelschaltung auf die Empfangseinrichtung einwirken, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem über die Empfangs einrichtung und dem über die Räder und Schienen führenden Teil des Kompensations magnetkreises liegende Luftspalte einstellbar sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der eine Beeinflussung der Empfangseinrichtung durch Schwächung des in der Empfangseinrichtung wirkenden Teils des Hauptmagnetflusses erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kompensations- kraftfluss zu der Empfangseinrichtung füh renden Teile des Kompensationskreises in Verlängerung von den Hauptfluss aufnehmen- den Polschuhen des Empfangskreises angeord net sind, so dass die Spurkränze der an dem Gleisgerät vorüberrollenden Räder auch einen Teil des Kompensationsfleisses von der Emp fangseinrichtung ablenken und so den Haupt fluss und den Kompensationsfluss in gleichem Sinne,
    aber mit - verschiedener Dauer und Stärke beeinflussen (Fig.1 und 2). 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher der in der Emp fangseinrichtung wirksame Flussanteil des Hauptmagneten beim Verringern mindestens eines Luftspaltes durch die Räder erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein im wesentlichen für den Kompensations flussanteil in der Empfangseinrichtung wirk samer Luftspalt (11) in der Nähe der Bahn der vorüberrollenden Spurkränze angeordnet ist, so dass der Hauptfluss- und der Kompen sationsflussanteil in der Empfangseinrichtung in gleichem Sinne beeinflusst werden (Fig.3).
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher der in der Emp fangseinrichtung wirksame Flussanteil des Hauptmagneten beim Verringern mindestens eines Luftspaltes durch die Räder erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kom pensationsmagnet in der Nähe- der Bahn der Spurkränze angeordnet ist, so dass die Spur kränze einen Teil des Kompensationsflusses von der Empfangseinrichtung ablenken und Hauptfluss und Kompensationsfluss in ent gegengesetztem Sinne beeinflusst werden (Fug. 4).
CH317752D 1952-10-20 1953-09-30 Einrichtung an magnetisch gesteuerten Gleisgeräten im Eisenbahnsicherungswesen CH317752A (de)

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