CH315296A - Verfahren zur Herstellung von geminderter Strickware und Rundstrickmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von geminderter Strickware und Rundstrickmaschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH315296A
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Inventor
Hemphill Lawson Robert
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Scott & Williams Inc
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    • DTEXTILES; PAPER
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Description


  Verfahren zur Herstellung von geminderter Strickware und Rundstrickmaschine  zur Durchführung des Verfahrens    Gegenstand vorliegender Erfindung bil  det ein Verfahren zur Herstellung von gemin  derter Strickware auf einer Rundstrickma  schine mit mehreren Fadenzuführungsstellen  und mit in einem Nadelzylinder einzeln be  weglichen Nadeln und eine Rundstrickma  schine zur Durchführung dieses Verfahrens.  Das Verfahren und die Maschine eignen sieh  besonders für die Herstellung von Fersen und  Spitzen in Strumpfwaren.  



  Beim Stricken von geminderten und zu  nehmenden Zwickeln für Fersen und Zehen  spitzen mit einer gebräuchlichen Rundstrick  maschine mit einer einzigen Fadenzuführungs  stelle und einzeln beweglichen Nadeln werden  die Nadeln nach und nach durch zwei Minder  finger ausser Tätigkeit gebracht. Jeder Min  derfinger ist dabei in einer Bewegungsrich  tung des Nadelzylinders wirksam. Für das  Niederziehen der Nadeln in die Arbeitsstellung  ist im allgemeinen ein in beiden Zylinder  drehrichtungen arbeitender Zunahmefinger  vorgesehen. Mit einer solchen Anordnung wird  normalerweise der geminderte Zwickel einer  Fersen- oder Zehentasche durch Hochschaffen  d. h. Ausserwirkungbringen einer Nadel am  Anfang jeder Maschenreihe gestrickt.

   Wenn  daraufhin der zunehmende Zwickel hergestellt       werden    soll, wird weiterhin am Anfang jeder  Maschenreihe eine Nadel hochgeschafft, wäh  rend am Ende jeder Maschenreihe zwei Nadeln  durch einen Zunahmefinger zur Wirkung ge-    bracht werden. Auf diese Weise wird das       Gestricke    zuerst um eine Nadel pro Reihe ge  mindert und daraufhin     um    eine Nadel pro  Reihe erweitert. Dies ergibt eine eng gestrickte  Minderkante zwischen den zwei Zwickeln.  Diese Minderkante wird im folgenden als   Verbindungslinie  bezeichnet.  



  Jeder bei dieser     Anordnung    benutzte Min  derfinger     wird    in bekannter Weise am Scheitel  des     Schlossdreiecks    angeordnet, durch welches  die Nadeln vor dem     Maschenbilden    vorberei  tend angehoben werden. Weil für das Stricken  beim Drehen des     Nadelzylinders    in der andern  Richtung eine tiefer liegende Führungskante  dieses     Schlossdreiecks    benutzt wird, liegen die  Minderfinger nie im Wege der von der ent  gegengesetzten Seite . herkommenden Nadeln.  



  Es ergeben sich verschiedene Schwierig  keiten, wenn derartige Anordnungen der Min  der- und Zunahmefinger für die Herstellung  von Fersen- und Zehentaschen auf Maschinen  mit mehreren     Fadenzuführungsstellen    benutzt  werden sollen. Bei der üblichen Anwendung  von zwei Minderfingern und einem Zunahme  finger für jede     Nadelzylinder-Pendelschwin-          gung    bei Maschinen mit mehreren Arbeitsstel  len ist es notwendig, mit dem gleichen Minder  finger gleichzeitig für mehr als eine Maschen  reihe zu mindern. Das besagt,     da.ss        mindestens     zwei Nadeln miteinander ausser Wirkung ge  bracht werden müssen. Bei diesem Vorgang  wird eine unerwünschte Querverbindungs-      masche produziert.

   Des weiteren verursacht  das gleichzeitige Hochschaffen von zwei Na  deln an der  Verbindungslinie  als Schnur  löcher bezeichnete kleine Durchbrechungen.  Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass  nur eine einzige Reihe der bei jeder einzelnen  Pendelschwingung gebildeten Gruppe von Ma  schenreihen die Maschen bis zum Zunehmen  zurückhält.  



  Bei den nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren hergestellten     Strickwaren    können die   Verbindungslinien  der Zwickel denjenigen  einer auf einer Maschine mit nur einer Faden  zuführungsstelle hergestellten Fersen- oder  Zehentasehe entsprechen.  



  Der erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass beim Mindern wäh  rend jeder Pendelbewegung des Nadelzylin  ders in einer Drehrichtung mehrere Maschen  reihen gestrickt werden, während welcher Be  wegung an mehreren Arbeitsstellen Nadeln  mit ihren Füssen in eine unterhalb der obern  Enden von Maschenziehkanten eines Schloss  dreiecks liegende Ebene angehoben und vor  jeder Fadenzuführungsstelle mindestens eine  Nadel durch Minderfinger ausser Betrieb ge  setzt wird, derart, dass bei jeder einzelnen  Pendelschwingung des Nadelzylinders mehrere  Maschenreiben einer von Reihe zu Reihe ge  minderten Striekware entstehen.  



  Die Erfindung betrifft aber auch, wie ein  gangs erwähnt, eine Rundstrickmaschine zur  Durchführung dieses Verfahrens. Das Kenn  zeichen dieser Maschine ist darin zu sehen,  dass jede Fadenzuführungsstelle sowohl wäh  rend dem Rundlauf     als    auch während dem  Pendelgang der Maschine mit Garn     gespiesen     werden kann, dass jeder Fadenzuführungs  stelle zwei Maschenziehkanten von Schlossdr     ei-          ecken    und ferner zwei Minderfinger zugeord  net sind, von welchen beim Mindern der eine  bei der Pendelschwingung des Nadelzylinders  in der einen Richtung und der andere bei der  Pendelschwingung in der andern Richtung  wirksam ist,

   und dass bei einem Teil der  Schlossdreiecke Führungskanten zum Anheben  der in einer bestimmten Richtung laufenden  Nadeln und     zum    Leiten derselben gegen die    Maschenziehkante des nächsten Schlossdreiecks  vorgesehen sind, wobei diese Führungskanten  in jeder Drehrichtung des Nadelzylinders tie  fer liegen als die     obern    Enden der Maschen  ziehkanten des folgenden Schlossdreieeks, je  doch hoch genug, dass die an den Nadeln ge  bildeten Sehlaufen hinter die Nadelzungen  zu liegen kommen.  



  Mit der erfindungsgemässen Maschine kann  also trotz Vorhandenseins von mehreren     Fa-          denzuführungsstellen    bei jeder Masehenreihe  gemindert werden.  



  Mit Vorteil ist mindestens ein Minderfin  ger jedes Minderfingerpaares in seiner Ar  beitslage zwischen je zwei     Sehlossdreiecken    im  Wege der aufsteigenden Nadelfüsse angeord  net. Zweckmässigerweise sind diese Finger der  art angeordnet und die     Sehlossdreiecke    so ge  formt, dass die Nadelfüsse in einer Bewegungs  richtung des Nadelzylinders auf einen be  stimmten Minderfinger auftreffen, während  sie in der andern Drehrichtung über oder  unter dem betreffenden     Sehlossdreieek    durch  laufen. Dazu ist es vorteilhaft, wenn die ein  zelnen Minderfinger ohne     Rücksieht    auf die  Lage der verbleibenden Minderfinger wahl  weise unwirksam gemacht. werden können.  



  Im folgenden sind an Hand der Zeichnung  mehrere Ausführungsbeispiele der Rundstrick  maschine nach der Erfindung dargestellt. Es  handelt sieh im Prinzip jeweils um die be  kannten     Seott     &      Williams-R.urrdstriekmaselri-          nen    mit drehendem Nadelzylinder und mit  voneinander unabhängig beweglichen Nadeln  für die Herstellung von Strumpfwaren. Alle  dargestellten Maschinen besitzen zwei Faden  zuführungsstellen. Die Maschinen könnten  aber auch mit drei oder noch mehr Faden  zuführungsstellen versehen sein. An Hand der  Zeichnung werden auch verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele des erfindungsgemässen Ver  fahrens erläutert.  



  Die     Fig.    1 ist eine Aufsicht auf die eine  Hälfte des     Sehlossmantels    mit den Minder  fingern einer     Strttmpfwarenrundstrickma-          sehine.    Der Nadelzylinder dreht sieh bei dieser       Ausführungsform    im     Gegenuhrzeigersinn.    Ein  Nadelfuss ist in dieser Figur durch den äussern      Minderfinger des     Minderfingerpaares    der  rechten Fadenzuführungsstelle hochgeschafft.  Der Fuss einer andern Nadel stösst eben auf  den innern Minderfinger des Minderfinger  paares der linken Fadenzuführungsstelle. Fer  ner ist der Scheitel des Schlossmitteldreiecks  abgebrochen gezeichnet.  



  Die Fig. 2 zeigt eine perspektivische An  sieht der Teile nach Fig. 1, und zwar von der  Maschinenaehse aus gesehen. Die Nadelfüsse  sind in dieser Figur weggelassen.  



  Die Fig.3 veranschaulicht eine Abwick  lung der Sehlossteile gemäss Fig. 1 und 2 vom  Innern der Maschine aus gesehen. Die Nadel  füsse bewegen sieh von rechts nach links, d. h.  im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1. Die vollaus  gezogenen Linien der Umrisse von allen Min  derfingern veranschaulichen deren Lagen,  wenn der erste Nadelfuss der wirksamen Na  deln auf den äussern Minderfinger der rechten  Fadenzuführungsstelle stösst, während die  punktierten Pfeile und Umrisse der Finger  die<U>W</U>ege der Finger beim Hochschaffen einer  Nadel und ferner ihre Lage am Ende dieser  Bewegung anzeigen. Die Nadelanzahl und  Nadelabstände sind nur schematisch angedeu  tet.  



  Die Fig. 4 zeigt eine ähnliche Abwicklung  wie die Fig. 3. Sie zeigt in ausgezogenen Linien  die Lagen der Einzelteile, wenn der Nadelfuss  der ersten der wirksamen Nadeln an der lin  ken Arbeitsstelle auf den innern Minderfinger  stösst. Der punktierte Pfeil und die punktier  ten Umrisse der Finger bei dieser Arbeitsstelle  veranschaulichen die Bewegungen dieser Fin  ger, während die genannte Nadel gehoben  wird, und ferner die Lage der Finger nach       Beendigung    des Hebevorganges.  



  Die Fig.5 ist eine Einzelansicht im grö  sseren Massstab des äussern Minderfingers der  rechten Arbeitsstelle, wobei die Einstellung  des Fingers derart gewählt ist, dass er zwei  Nadeln hochschafft.  



  Die Fig. 6 ist eine der Fig. 1 entsprechende  Aufsieht des Schlossmantels, der Minderfinger  und ihrer Steuermittel bei einer Ausführungs  variante der Maschine, welche eine zusätzliche       Vorrichtung    zum Verändern der Zahl der je-         weils    durch die innern Minderfinger hochge  schafften Nadeln aufweist, wie dies bei den  Fig.1-5 für die äussern Minderfinger der  Fall ist.  



  Die Fig. 7 zeigt eine perspektivische, von  der Aussenseite der Maschine her betrachtete  Ansicht der rechten Arbeitsstelle nach Fig. 6,  wobei der innere Minderfinger für das Hoch  schaffen eines einzigen Nadelfusses bereit  gestellt ist.  



  Die Fig. 8 stellt eine perspektivische An  sicht des der linken Arbeitsstelle, d. h. der lin  ken Fadenzuführungsstelle zugeordneten äu  ssern Minderfingers gemäss den Fig. 1 und 2  dar. Mit vollausgezogenen Strichen sind die  Teile in der Lage angedeutet, in welcher der  Minderfinger nur eine einzige Nadel gleich  zeitig aufnimmt, während die Stellung des       Drehnockens,    in welcher der Minderfinger  gleichzeitig zwei Nadeln hochschaffen kann,  mit punktierten Linien angedeutet ist.  



  Die     Fig.    9 veranschaulicht eine Aufsieht  des     Sehlossmantels    und der     lZinderfinger    einer       Ausführungsform    der Maschine, bei welcher  eine andere Form der innern Minderfinger  Verwendung findet. Die Lage der Teile ist  so,     da.ss    die innern Minderfinger bereit sind,  Nadelfüsse zu erfassen. Der Scheitel des       Sehlossmitteldreiecks    ist abgebrochen darge  stellt.  



  Die     Fig.10    stellt eine ähnliche Abwick  lung wie     Fig.4,    jedoch mit     innern    Minder  fingern gemäss     Fig.    9, dar.  



  Die     Fig.    11 zeigt eine     perspektivische    An  sieht der linken     Fadenzuführungsstelle    der  Ausführungsform nach den     Fig.    9 und 10, vom  Zentrum der Maschine aus betrachtet. Der  innere Minderfinger ist bereit, einen Nadelfuss  zu erfassen.  



  Die     Fig.    12 ist ein vertikal geführter  Schnitt längs der Linie 12-12 der     Fig.    1  durch den     Schlossmantel    beim innern Minder  finger der linken Arbeitsstelle.  



  Die     Fig.13    zeigt eine Abwicklung eines  Teils des Nadelschlosses der in der     Fig.    6 und  7 dargestellten Ausführungsform der Ma  schine. Mit ausgezogenen Linien ist der innere  Minderfinger der linken Arbeitsstelle beim      Erfassen einer Nadel dargestellt, nachdem  deren Fuss unter dem doppelten     Schlossmittel-          dreieck    durchgelaufen ist. Der Minderfinger  ist in der Arbeitslage für das Heben einer ein  zigen Nadel eingestellt. Die Fig. 13 zeigt fer  ner auch eine Platine S und ein Teil ihres  Weges im üblichen Platinenschloss.  



  Die Fig. 14 stellt eine perspektivische An  sicht eines Teils der Grundplatte, der Minder  finger und zugeordneten Schlossteile und fer  ner der Steuermittel einer weiteren Ausfüh  rungsform der Rundstrickmaschine dar, bei  welcher die innern Minderfinger unwirksam  gemacht werden können, so dass sie während  dem Zunehmen keine Nadeln ausser Tätigkeit  setzen.  



  Die Fig.15 veranschaulicht eine Abwick  lung der Sehlossdreiecke mit den innern Min  derfingern und dem Zunahmefinger des Bei  spiels nach Fig. 14, wobei ein Teil der mit  punktierten Linien eingezeichneten Umrisse  der Minderfinger die Lagen der Finger an  geben, wenn sie während dem Zunehmen  durch eine Nadel horizontal verschwenkt wur  den.  



  Die Fig.16 ist eine perspektivische Ansieht  der rechten Arbeitsstelle einer Ausführungs  form, bei welcher nicht nur die Minderfinger  zum Heben von Nadeln in verschiedene Ar  beitslagen eingestellt werden können, sondern  bei welcher auch Finger ausser Betrieb gesetzt  werden können, wie bei der Ausführung nach  den Fig. 14 und 15.  



  Die Fig. 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel  eines nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren  hergestellten Gestrickes mit einem zunehmen  den und einem geminderten Zwickel.  



  Rundgestrickte Fersen- und Spitzentaschen  bestehen im allgemeinen aus spitz zulaufenden,  konischen oder anders geformten Teilen. Diese  Taschen können aus Kombinationen von ge  minderten und zunehmenden Keilen oder auch  nur aus einer einzigen Art solcher Keile be  stehen. Die übliche Fersen- oder Zehentasche  besitzt einen geminderten Keil, der mit einem       zunehmenden    Keil durch eine oft auch als  Minderkante bezeichnete Verbindungslinie ver-    bunden ist. Diese Verbindungslinie ist  dop  pelseitig , wenn beide     zusammenstossenden     Keilkanten geformt sind. Sie ist  einseitig ,  wenn nur eine Keilkante geformt ist, während  die anliegende Keilkante als einfache Reihe  oder als einfacher Rand ausgebildet ist.

   Die  dargestellten Maschinen eignen sich sowohl für  die Herstellung einseitiger als auch doppel  seitiger Verbindungslinien beim Stricken mit  mehreren Fadenzuführungsstellen im Pendel  gang.  



  Die Masehine nach Fig.1-5, 8 und 12  besitzt einen üblichen Nadelzylinder 260, wel  cher im Schlossmantel 271 wahlweise dreht  oder pendelt (drehen im Pendelgang). Die  Nadeln N sind vertikal verschiebbar in Schlitze  des Nadelzylinders eingesetzt. Ihre Füsse wir  ken, wie weiter unten beschrieben, mit den  Schlossteilen des Nadelschlosses zusammen. Der  Schlossmantel und der Nadelzylinder werden  von der gebräuchlichen Grundplatte B getra  gen. Die zu bewegenden Teile der Maschine  werden in üblicher Weise durch eine Muster  kette und eine     Mustertrommel    (auf der Zeich  nung nicht dargestellt) gesteuert. Wie schon  erwähnt, handelt es sich um eine Maschine mit  zwei Fadenzuführungsstellen, d. h. die Ma  schine strickt zwei Maschenreihen bei jeder  Drehung oder Pendelschwingung des Nadel  zylinders.

   Zu diesem Zwecke ist. eine Gruppe  von drei     Sehlossdreieeken    vorgesehen, und  zwar ein doppeltes     Schlossmitteldreieek    50, das  durch die beiden     seitlichen        Sehlossdreiecke    360  und 361 flankiert ist. Diese seitlichen     Schloss-          dreiecke    360 und 361 werden in     gleicher    Form  bei den bekannten     Seott     &      Williams-Rund-          strickautomaten    mit einer einzigen Arbeits  stelle angewandt.

   Sie sind so geformt und an  geordnet, dass das in jeder     Drehrieht.ung    des  Nadelzylinders von den Nadelfüssen jeweils  zuerst erreichte     Schlossdreieek    die Nadeln an  hebt, während das andere     Sehlossdreieek    zum  Ziehen von     Maschen,    d. h. zum Stricken dient.  



  Das doppelte     Sehlossmitteldreieck    50 be  sitzt eine neue Form und Funktion. Es ist  derart geformt,     da.ss    es in beiden Drehrichtun  gen des     Nadelzylinders    zum Stricken dienen  kann. Die Seiten sind links und rechts gegen      die Mitte zu nach unten geneigt. Die beiden  Seitenflächen 51 und 52 bilden mit der Hori  zontalen je einen Winkel von ungefähr 45 .  Jede dieser Seiten wirkt als Maschenziehkante.  Diese beiden Seiten 51 und 52 treffen an der  Unterseite des Schlossdreiecks nicht zusammen,  sondern endigen an getrennten Punkten 53  und 54, welche voneinander durch einen Ab  stand getrennt sind, der der Teilung von meh  reren, z. B. 6-10 Nadeln entspricht.

   Die bei  den Punkte können beispielsweise bei einer  Maschine mit 400 Nadeln und 95 mm Zylin  derdurchmesser ungefähr 6 mm auseinander  liegen, was der Teilung von 8 Nadeln     ent-          sprieht.    Bei einem Schlossdreieck einer     einfach-          gespiesenen    Scott  &  William-Maschine ist die  hintenliegende Schlossdreieckseite, d. h. die  Hebeseite gegenüber der Horizontalen um un  gefähr 23  geneigt. Dieser kleine Winkel er  laubt das Wiedereinführen der Platinen in  die Maschen, um diese mittels den     Platinen-          nasen    niederzuhalten, bevor die Ware infolge  der Reibung der hochgehenden Nadeln über  die Platinennasen hochgenommen wird.

   Im  Falle des doppelten Schlossdreiecks 50 müssen  beide geneigten Seitenflächen als maschen  ziehende Flächen wirksam sein. Jede Seite  muss daher mit der Horizontalen einen Winkel  von 45  einschliessen. Daraus folgt, dass die  Nadeln schneller hochkommen als bei der ge  nannten bekannten Maschine mit einer Ar  beitsstelle; daraus könnte manchmal ein Aus  haken der Maschen resultieren. Diesem Übel  stand wird durch die Trennung der beiden  Punkte 53 und 54 abgeholfen, weil dadurch  die Platinen Zeit haben, in die Maschen ein  zutreten und die Maschen niederzuhalten, be  vor diese über die Nasen hochkommen. Von  diesen getrennten Punkten wirkt der jeweils  zuerst erreichte Punkt als Maschenziehpunkt  und der zweite Punkt als Maschenabschlag  punkt.

   Es sei erwähnt, dass der zweite Punkt  so angeordnet ist, dass wenn er erreicht wird,  das Gestricke den  Gefahrenbereich  (Aus  haken der Maschen) bereits verlassen hat. Nor  malerweise rechnet man, dass sich dieser Be  reich bis unmittelbar hinter den     Maschenzieh-          punkt    erstreckt.    Es     wurde    herausgefunden, dass beim     Strik-          ken    von sehr feiner Ware mit grosser Ge  schwindigkeit jede kleinste Abwärtsbewegung  der Nadeln zwischen den beiden Punkten ein  Abreissen des Garnes verursachen kann. Das       Schlossdreieck    ist daher zwischen den beiden  Punkten 53 und 54 nach oben gewölbt ver  laufend ausgebildet.

   Um sicher zu sein, dass  die Nadeln dieser Wölbung 58 folgen, ist der       Grundmittelsehlossteil    56 direkt unter der  Wölbung mit einem zur Wölbung komplemen  tär verlaufenden Buckel 55     versehen.    Die  Nadeln sind daher     gezwungen,    das Garn etwas  zu entspannen. Die Nadeln bringen jeweils  beim Passieren über den zweiten Punkt die  Maschen nach einer leichten Entspannung wie  der kurzzeitig auf das Niveau des Maschen  ziehpunktes zurück,     tun    die seit dem Passieren  des ersten Ziehpunktes eventuell eingetretenen  Unregelmässigkeiten wieder auszugleichen.

   Das  doppelte     Schlossdreieck    50 besitzt auf jeder  Seite über den     maschenziehenden    Flächen 51  und 52 Schultern 57, welche als Abfangnocken  dienen, wenn die Nadeln aufsteigen.    Die zwei     Fadenzuführungsstellen    der Ma  schine (die üblichen Fadenführer sind nicht  gezeichnet) sind zwischen den erwähnten  Schultern 57 des     Schlossmitteldreiecks    50 und  der     Niederzugsfläche    19     (Masehenziehkante)     von jedem seitlichen     Schlossdreieck    360 und  361 angeordnet.

   Zwischen dem     Schlossmittel-          dreieck    50 und dem rechten     Seitenschlossdrei-          eck    361 liegt der mittlere Nadelheber 1 für  die rechte Arbeitsstelle. Auf der linken Seite  ist für die linke Arbeitsstelle in ähnlicher  Weise ein zwischen dem     Schlossmitteldreieck     50 und dem linken     Schlossseitendreieck    360  liegender Nadelheber 2 vorgesehen. Diese mitt  leren Nadelheber reichen nicht bis auf die  Höhe der obern Enden der     benachbarten    Ma  schenziehkanten des mittleren und des seit  lichen     Schlossdreiecks.    Jeder Nadelheber bildet  die Fortsetzung des Buckels 55.

   Die obern  Enden jedes mittleren Nadelhebers sind beid  seitig mit Absätzen 3, 4, 5 und 6 versehen. Die  Nadelheber verjüngen sich ferner gegen oben  zu einer kleinen     Abflaehung    7 und B.      Jeder Arbeitsstelle und damit jeder Faden  zuführungsstelle ist ein Minderfingerpaar zu  geordnet, und zwar ein äusserer Minderfinger  bekannter Bauart und ein bisher nicht vor  geschlagener innerer Minderfinger. Die freien  Enden der innern Minderfinger 652 und 653  liegen zwischen dem Schlossmitteldreieck und  einem seitlichen Sehlossdreieck. Die innern  und äussern Minderfinger 650, 651, 652 und  653 sind je durch ein auf der Grundplatte B  befestigtes Minderfingerböckchen 9 gehalten.

    Des weiteren sind diese Minderfinger mit  Drehzapfen schwenkbar in die Gehäuse 10 und  11 eingesetzt, welche ihrerseits gegenüber den  Böckchen 9 v erschwenkt werden können. Die  Federn 12 sind bestrebt, die freien Enden  dieser Minderfinger nach     tunten    zu ziehen  (Fug. 12).  



  Das Heben der vier Minderfinger wird  durch die Führungsnoeken 13 bis 16 (Fug. 2)  bewirkt. Dieses Heben wird durch eine hori  zontale Schwenkbewegung der Minderfinger  beim Anstossen derselben an die Nadelfüsse der  Nadeln N während der Drehung des Nadel  zylinders verursacht. Die Nocken 13 und 14  für den linken und rechten Aussenminderfin  ger 650 und 651 sind an den betreffenden  Bäckchen 9 unbeweglich befestigt. Die Noeken  15 und 16 für die Innenminderfinger 652 und  653 sind durch den Schlossmantel 271 selbst  gebildet. Das äussere Ende des Gehäuses 10  jedes äussern Minderfingers ist mit dem  äussern Ende des Gehäuses 11 des innern Min  derfingers der gleichen Arbeitsstelle der Ma  schine durch eine Gelenkverbindung 17 mit  totem Gang verbunden.

   Die freien Arbeits  enden der äussern Minderfinger 650 und 651  liegen in einer üblichen Kerbe des rechten  und linken seitlichen Schlossdreiecks 360 und  361, wenn sie für die Aufnahme der Nadel  füsse bereit sind. Sie wirken auf Nadeln, wel  che über das seitliche Schlossdreieck 360 oder  361 angehoben werden. Die Konstruktion und  Anordnung sämtlicher Minderfinger ist der  art, dass sie infolge ihrer Führungsnocken 13  bis 16 in eine höhere Lage gehoben werden,  wenn sie unter Wirkung eines Nadelfusses  zu einer Schwenkbewegung gezwungen wor-    den sind.

   Gleichzeitig verursachen jeweils die  Gelenkverbindung 17 und die betreffende Fe  der 12 eine Senkung des zweiten Minderfin  gers des gleichen Paares in die     Arbeitsstellung.     An jeder Fadenzuführungsstelle arbeiten also  zwei Minderfinger derart zusammen, dass der  eine Finger in die Arbeitsstellung gebracht  wird, wenn der andere Finger beim Heben  einer Nadel eine aus einer horizontalen  Schwenkkomponente und einer vertikalen  Hebekomponente zusammengesetzte Bewegung  ausführt. Man sieht, dass der äussere Minder  finger in seiner Arbeitslage nur im Wege der  angehobenen Nadelfüsse liegt, während der  innere Minderfinger in seiner Arbeitslage  nicht nur im Wege der in einer Bewegungs  richtung des Nadelzylinders angehobenen Na  delfüsse, sondern auch unter den Füssen der  gegenläufigen Nadeln liegt.

   Jeder innere Min  derfinger     liegt    im Wege der unter dem     Schloss-          mitteldreieek    aufsteigenden Nadeln und wirkt  mit ihnen zusammen. Der innere Minderfinger  schafft     wirksame    Nadeln hoch, nachdem sie  unter dem     Sehlossmitteldreieck    durchgelaufen  sind und bevor sie unter das seitliche     Schloss-          dreieck    treten.  



  Die     Führung    16 für den linken innern  Minderfinger 652 und die analoge Führung 15  für den innern     Minderfinger    653 der rechten  Arbeitsstelle sind gegen oben in der vom       Schlossmitteldreieck    50 weglaufenden     Rieh-          tung        abgesehrägt    und     weisen    ein leicht ober  halb der Scheitel der benachbarten seitlichen       Schlossdreiecke    360 bzw. 361 angeordnetes fla  ches Stück 18 auf.

   Diese     Abflaehung    18 ist  mit Bezug auf die     Drehachsen    der Minder  finger derart angeordnet, dass ein Minder  finger aus dem Bereich der Nadelfüsse ge  schwenkt wird und auf bzw. über dieser  Fläche in seiner obern Stellung, das ist die  Ruhestellung, verbleibt, wenn sein freies Ende  auf das flache Stück 18 geschwenkt wird.  Wenn einer der Minderfinger in seiner     tiefst-          möglichen    Lage ist, dann hilft einer der       Schlossteile    mit, das freie Ende des Minder  fingers zu halten. Bei den innern Minder  fingern 652 und 653 liegen in dieser untersten  Stellung die löffelförmigen Ansätze oder sog.      Lippen direkt hinter dem flachen Scheitel 7  bzw. 8 der Nadelheber 1 bzw. 2.

   Wenn ein  äusserer Minderfinger 651 oder 650 gegen das  Schlossmitteldreieek 50 verschwenkt wird,  dann wird er gleichzeitig durch die äussern  Führungsnocken 13 oder 14 über die Fläche  18 der innern Führungsnocken 15 bzw. 16 ge  hoben. Infolge der Gelenkverbindung 17 mit  totem Gang nehmen die zwei Minderfinger  jeder Fadenzuführungsstelle abwechselnd den  Raum über der geraden Strecke 18 als Ruhe  stellung ein. Der innere Minderfinger liegt  dabei in der Ruhestellung auf dem Stück 18  auf, während der äussere Minderfinger etwas  höher gelegen ist (siehe Fig. 4).  



  Infolge der Anordnung von Absätzen 3  bis 6 der mittleren Nadelheber schlagen irgend  welche vom Schlossmitteldreieck 50 oder der  untern Seitenfläche (Maschenziehkante) 19  eines der seitlichen Dreiecke 360 oder 361 ab  steigenden Nadeln einen verschiedenen Weg  ein, als die vom mittleren Nadelheber aufstei  genden Nadeln. Die Minderfinger werden von  den absteigenden Nadeln übergangen, während  die aufsteigenden Nadeln gegen die Minder  finger stossen. Im Ausführungsbeispiel nach  den Fig.1 bis 5, 8 und 12 liegt das freie Ende  jedes innern Minderfingers in seiner Arbeits  stellung gegenüber dem Scheitel des zugeord  neten Nadelhebers, und zwar liegt die soge  nannte Lippe in gleicher Höhe wie die     Abfla-          ehung    7 des rechten Nadelhebers 1 oder die  Abflachung 8 des linken Nadelhebers 2.

   Daher  ist der mit dem Nadelheber 1 zusammenwir  kende, zwischen dem Schlossmitteldreieck 50  und dem rechten Schlossseitendreieck 361 lie  gende Minderfinger 653 gegen links gerichtet,  wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Aus der gleichen  Figur ist ersichtlich, dass der dem zwischen  dem Sehlossmitteldreieck 50 und dem linken  Schlossseitendreieek 360 angeordneten Nadel  heber 2 zugeordnete Minderfinger 652 gegen  rechts gerichtet ist. Die freien Enden der  innern Minderfinger liegen daher nie gegen  über dem seitlichen Schlossdreieck.  



  Die     Abflachungen    7 und 8 auf den Schei  teln der mittleren Nadelheber 1 und 2 liegen  genügend hoch, um die über sie laufenden    Nadeln für das Hochschaffen den Minder  fingern darzubieten. Die Scheitel dieser Nadel  heber sind dünner     ausgebildet    als die untern  Teile (siehe Fig. 1 und 2 und 12). Die Nadel  füsse sind genügend lang, um über die Scheitel  der Nadelheber in den Weg der freien Enden  der Minderfinger hineinzuragen. Dies ist bei  spielsweise für den Fall des linken innern  Minderfingers 652 aus Fig.1 oder aus der  Darstellung in     Fig.    12 ersichtlich.  



  Bei allen dargestellten Ausführungsformen  der Maschine nach der Erfindung     ist    ein an  sich bekannter Zunahmefinger 680 und eine       Zunahmefingerführung    416 vorgesehen (siehe       Fig.15).    Diese Führung liegt bezüglich des       Schlossumfanges    dem doppelten     Schlossmittel-          dreieek    50 gegenüber. Der Zunahmefinger hat.  auf jeder Seite zwei Absätze 681 und 682.  Diese Konstruktion erlaubt, den Zunahmefin  ger in einer höheren oder tieferen Lage zu  halten, so     da.ss    er entweder mit beiden Ab  sätzen 681 und 682 oder nur mit Hilfe des  obern Absatzes 681 Nadeln nach unten zieht.

    Die Breite der Absätze ist so bemessen, dass  die     benötigte    Nadelzahl für eine bestimmte       gewünschte    Reihenfolge der Vorgänge beim  Zunehmen hinuntergezogen wird. In     Fig.15     ist die Breite des untern Absatzes 682 für  eine     einzige    Nadel gerechnet, während der  obere Absatz 681 eine Breite für zwei Nadeln  aufweist.  



  Das Hinaufbefördern der Nadeln in die       Stellung,    in     welcher    sie durch die Zunahme  fingerführung 416 erfasst und dem Zunahme  finger 680 zugeführt werden, kann entweder  nur durch die Minderfinger oder unter Mit  hilfe der auf dem Umfang des     Schlossmantels     zwischen den     Minderfingerführungen    und  dem Zunahmefinger angeordneten, unbeweg  lichen     Hilfsschlossteilen    43 und 44 geschehen.  Gegen diese     Hilfsschlossteile    stossen jeweils  die durch die Minderfinger hochgeschafften  Nadeln und heben sie auf eine einheitliche  Höhe, in welcher sie von einem der beiden  Enden der     Zunahmefingerführung    416 erfasst  werden können.  



  Mit Bezug auf die     Fig.    5 und 8 seien im  folgenden Mittel beschrieben, durch welche die      Anzahl der jeweils durch die äussern Minder  finger 650 und 651 hochgeschafften Nadeln  verändert werden kann. Das freie Ende, d. h.  das Arbeitsende des rechten äussern     Minder-          Fingers    651 besitzt einen obern und einen  untern Absatz 21 und 22. Wenn die Stellung  des Minderfingers derart ist, dass der Fuss  einer auf das Sehlossdreieck auflaufenden  Nadel in den obern Absatz 21 läuft (Fig. 5),  dann wird der Nadelfuss der nachfolgenden  Nadel vom untern Absatz 22 erfasst. Es wer  den dann zwei Nadeln hochgeschafft. Ander  seits wird nur eine Nadel hochgeschafft, wenn  der Fuss der ankommenden Nadel vom untern  Absatz 22 aufgenommen wird.

   Der linke  äussere Minderfinger 650 weist ähnliche Ab  sätze auf. Für das Verändern der Lage des  rechten Minderfingers in bezug auf das rechte  Schlossseitendreieck 361 ist ein drehbar ge  lagerter Nocken 23 vorgesehen. Dieser Dreh  nocken ist am Schlossmantel 271 (Fig. 5)     ver-          schwenkbar    befestigt. Wenn sich der Dreh  nocken 23 ähnlich dem in Fig.8 gezeigten  Drehnocken 28 in der     obern    Lage befindet,  dann hält er den untern Absatz 22 auf  der Höhe der ankommenden Nadelfüsse.  Wenn er jedoch gemäss Fig. 5 gegen das  Sehlossmitteldreieek gekippt ist, dann erlaubt  er der Feder 12 das freie Ende des Minder  fingern auf einer derartigen Höhe zu halten,  dass der Nadelfuss der ankommenden Nadel  durch den obern Absatz 21 erfasst wird.

   Für  das Verschwenken des Drehnockens 23 von der  einen Lage in die andere ist der mit, einer  horizontalen Scheibe 25 verbundene Gelenk  stab 21 vorgesehen. Diese Scheibe ist durch  eine Vertikalachse 26 der Grundplatte B der  Maschine getragen (siehe Fig.1). Sie kann  durch eine zu der nicht gezeigten Haupt  mustertrommel führende Drahtverbindung 27  verdreht werden. An der Scheibe 25 ist ferner  ein Verbindungsstab 29 befestigt, der     zum     schon genannten Drehnocken 28 führt. Der  Drehnocken 28 steuert den linken äussern Min  derfinger 650 in analoger Weise (Fig. 8).  Die Fig. 6, 7 und 13 zeigen eine Ausfüh  rungsvariante der Maschine, bei welcher nicht  nur die äussern Minderfinger 650 und 651,    sondern auch die innern Minderfinger, die  hier mit 654 und 655 bezeichnet sind, in zwei  Arbeitslagen einstellbar sind.

   Zu diesem  Zwecke sind schwenkbare, am Schlossmantel  271 befestigte Drehnocken 30 und 31 vorhan  den. Diese Drehnocken bestimmen die untere  Lage, d. h. die Arbeitslage der freien Minder  fingerenden. Wenn diese Nocken, wie bei  spielsweise in den Fig. 7 und 13 gezeigt, auf  recht stehen, dann ist bei den Minderfingern  654 und 655 in ihrer Arbeitsstellung nur der  untere Absatz 32 wirksam, während anderseits  der Minderfinger in seiner tiefstmögliehen Po  sition ist und auf den obern Absatz 33     zuerst     ein Nadelfuss aufläuft, wenn diese Drehnocken  in ähnlicher Weise gesenkt sind wie dies bei  den Drehnocken für die äussern Minderfinger  in Fig. 5 gezeigt ist. Die Breite der in Fig. 13  gezeigten Absätze 32 und 33 ist so, dass die  Absätze nur je eine einzige Nadel aufnehmen  können.

   Bei gesenkten Drehnocken 30 oder 31  werden daher zwei Nadeln durch den entspre  chenden innern Minderfinger gehoben, wäh  rend bei aufrechter Lage nach Fig. 7 und 13  nur eine Nadel gleichzeitig hochgeschafft wird.  Die Breite der Absätze könnte     gewünsehten-          falls    auch für das Hochschaffen (Ausser  betriebsetzen) von drei oder vier Nadeln be  messen sein. Diese Drehnocken     werden    durch  Stäbe 34 und 35 betätigt. Die Stäbe     3.1    und 35  führen zu     einer    zweiten Scheibe 39, die auf  der Vertikalachse 26 sitzt, welche bereits die  Scheibe 25 für die Einstellung der äussern       1Tinderfinger    trägt.

   Der Draht 38 führt. für  die     Steuerung    der Scheibe 39 in den Wir  kungsbereich     eines    andern     Nockens    der Haupt  mustertrommel.  



  Aus der     Fig.13    ist, auch die Beziehung  zwischen dem doppelten     Schlossmitteldreieek     und den Platinen bzw. dem üblichen auch bei  bekannten Konstruktionen angewandten     Pla-          tinenschloss    ersichtlich. Man kann daraus er  sehen, dass der Weg des     Platinenschlosses    so  verläuft, dass die Platinen S am     Masehenzieh-          punkt    54 des     Schlossmitteldreieeks    zurückge  zogen sind.

   Bald nachdem die Platinen die  das Ende des  Gefahrenbereiches  anzeigende  Linie 69 überschritten haben, sind sie vorge-      Behoben, und zwar spätestens am Abschlage  punkt 53, so dass die durch die Nadeln ge  bildeten Maschen zu den Platinennasen gelan  gen. Dies verursacht das Stossen der abge  schlagenen Masche hinter die Nadel und     ver-          hütet    auch das Aushaken der Maschen, wenn  nun die Nadeln am Nadelheber hochgehen.    Es sei nun eine Vorrichtung beschrieben,  durch welche die innern Minderfinger so ein  gestellt werden können, dass sie kein Heben  der Nadeln verursachen. Eine solche Kon  struktion ist in den Fig. 14 und 15 dargestellt.  Im Falle der Fig. 14 wurde angenommen, dass  die innern Minderfinger 652 und 653 wäh  rend der Zunahme der Ferse ausser Wirkung  gesetzt werden.

   Während dieser Zeit verhin  dern sie aber das Zurückstellen der äussern  Minderfinger bei jeder Pendelschwingung des  Nadelzylinders nicht. Die innern Minderfin  ger 652 und 653 und die äussern Minderfinger  650 und 651 sind in ähnlicher Weise wie beim       ersten    Ausführungsbeispiel wieder durch eine  einstellbare Gelenkverbindung 17a mit totem  Gang verbunden, d. h. der innere Minder  finger 652 und der äussere Minderfinger 650  arbeiten zusammen, ferner ist der rechte  innere Minderfinger 653 mechanisch mit. dem  äussern Minderfinger 651 zusammengeschaltet.

    Die Hebelverbindung 17a bewirkt das Zurück  stellen des einen Minderfingers für die fol  gende Nadelzylinderschwingung in der andern  Richtung, wenn der andere Minderfinger des  gleiehen Paares durch einen Nadelfuss     ver-          schwenkt    wird.  



  In Fig. 14 sind Drehnocken 46 und 47 er  siehtlieh, welche den innern Minderfingern  652 und 653 die vertikal gerichtete Bewegungs  komponente für das Hochschaffen der Nadeln  in die wirkungslose Stellung erteilen. Diese       :N        oeken    sind am     Schlossmantel    271 mittels  Drehzapfen angebracht. Sie werden mit Hilfe  von Hebeln 48 gesteuert, welche sie mit einer  an einer vertikalen Achse 26 der Grundplatte       ss    sitzenden Scheibe 49 verbinden. Die Arbeits  stellung dieser Nocken kann mit Hilfe der       Exzenter    65 reguliert werden.

   Das Drehen  der Scheibe 49 wird durch einen Draht 40 ver-    ursacht, welcher zu     einem    Steuermechanismus  der Maschine führt,     beispielsweise    zur Haupt  mustertrommel (nicht eingezeichnet).  



  Die genannten Nocken erzeugen nur die  Hebekomponente für die Bewegung der innern  Minderfinger. Wenn die Nocken 46 und 47  gesenkt werden, dann laufen die Minderfinger  <B>U</B> -ber unbeweglichen Flächen 41 -und 42, die  <B>.</B>  durch den     Schlossmantel    selbst gebildet sind.  Wenn gewünscht wird, die zwei innern  Minderfinger auf die während der Herstellung  eines zunehmenden Zwickels hochgeschafften  Nadeln nicht einwirken zu lassen, dann spielen  sich folgende Vorgänge ab:  Während dem Mindern sind der innere  und der äussere Minderfinger bei jeder Faden  zuführungsstelle im Betrieb und schaffen z. B.  je eine Nadel bei jedem Pendelgang hoch.

   Bei  Beginn des Zunehmens sollen zwei Minder  fingen ausser Betrieb gesetzt werden, während  ein     Zunahmefinger    in Betrieb gesetzt werden  soll, der gleichzeitig drei Nadeln niederziehen  kann. In dieser Weise werden bei jeder Nadel  zylinderschwingung drei Nadeln zugeschaltet  und eine Nadel hochgeschafft, so dass der  Nettozuwachs pro     Schwingung    an jeder     Fa-          denzuführungsstelle    zwei Nadeln beträgt. Zum  Herbeiführen dieser     Bedingung    wird die  Scheibe 49 unter dem Einfluss eines Nockens  der     Hauptmustertrommel    durch den Draht 40  im     Gegenuhrzeigersinn    gedreht.

   Dadurch wer  den die Drehnocken 46 und 47 in ihre unwirk  same Lage gebracht. Bei ausser Wirkung ge  senkten Drehnocken schwingen die     innern     Minderfinger 652 und 653 nur noch in einer  horizontalen Ebene längs den Flächen 41 und  42, ohne Nadeln hochzuheben, wenn sie von  ankommenden Nadeln erfasst werden. Diese  horizontale Bewegung des innern Minderfin  gers     bringt    den äussern Minderfinger des     glei-          ehen    Paares jeweils in seine Arbeitsstellung  zurück. Es wird also das     erwünschte    Ergebnis  erreicht, nämlich das Hochschaffen nur einer  Nadel an jeder     Fadenzuführungsstelle    bei  jeder     Pendelschwingung    der Maschine.

   Es sei  angenommen, dass sich die aktive (arbeitende)  Nadelgruppe dem rechten     Minderfingerpaar     (links in     Fig.    14) nähert. Die erste Nadel wird           dann    durch den rechten äussern Minderfinger  hochgeschafft und tritt zur Gruppe der inakti  ven Nadeln. Der Rest der Gruppe der aktiven  Nadeln läuft unter dem äussern Minderfinger  durch und gelangt unter die Schulter 57 des  Doppelschlossdreiecks 50. Von dort werden sie  vom Doppelschlossdreieck hinuntergezogen.

    Man ersieht, dass dank der Absätze 3, 6 und  der Schultern 57 die am     Schlossmitteldreieck     von rechts nach links vorbeigehenden Nadeln  trotz der Platzierung des innern Minderfin  gers unter dem Schlossmitteldreieck einen an  dern Weg einschlagen als die von links nach  rechts laufenden Nadeln. Nur die sich von  links nach rechts bewegenden Nadeln werden  mit dem innern Minderfinger 653 zusammen  treffen.  



  Nachdem die Nadeln unter dem doppelten  Schlossdreieck 50 durchgelaufen sind, werden  sie am linken Nadelheber gehoben, wo sie auf die  Schulter 6 gleiten und nachher auf den innern  Minderfinger 652 (siehe Fig.2 und 3) auf  treffen. Sofern der Nocken 46 dieses Minder  fingers in seiner tieferen unwirksamen Stel  lung ist, schwingt der Minderfinger nur längs  der horizontalen Fläche 41, bis er sich von den  Nadeln löst, welche dann längs ihres normalen  Weges weiterlaufen können.  



  Nach dem letzten Pendelgang der Maschine  beim Herstellen des zunehmenden Zwickels  werden die Drehnocken 46 und 47 voll zur  Wirkung gebracht, und zwar durch Drehen  der Scheiben 49 im Uhrzeigersinn. Daher wird  nun der linke innere Minderfinger 652 durch  die erste Nadel der aktiven Gruppe in die  unwirksame Ruhestellung befördert, in wel  cher er während der Rohr- bzw. Fussherstel  lung ausserhalb dem Nadelweg liegt. Der  äussere Minderfinger wird dadurch für die  nächste Tätigkeit zurückgestellt. Der rechte  innere Minderfinger 653 muss nicht ausser  Wirkung gehoben werden, weil die Nadeln       jeweils    durch den Scheitel des rechten seit  lichen Schlossdreiecks 1 beim     Rund-Rundstrik-          ken    gehoben werden und deshalb über den  innern Minderfinger 653 laufen.  



  Es ist ersichtlich, dass bei Anwendung von  zwei Minderfingern bei jeder Fadenzufüh-    rungsstelle und bei der beschriebenen Ausbil  dung der diese Minderfinger steuernden Mittel  es möglich ist, eine grosse Vielfalt von zuneh  menden Zwickeln für Fersen oder Spitzen zu  erhalten. Sie ist viel grösser als beim Stricken  im Pendelgang mit nur einer Fadenzufüh  rungsstelle.  



  Die Masehine kann natürlich nach den  Fig. 6, 7 und 13 ausgebildete innere Minder  finger und zugleich Mittel zum     Stillsetzen     dieser Finger gemäss den     Fig.    14 und 15 auf  weisen, wenn es erwünscht ist, ganz besondere  Aufeinanderfolgen der     3linderfingertätigkeit     erhalten zu können. In     Fig.16    ist für die  rechte     Fadenzuführungsstelle    eine kombinierte  Vorrichtung für diesen Zweck gezeigt. Sie be  steht aus den in     Fig.7    dargestellten Teilen  und weist ferner einen schwenkbaren Dreh  nocken 64 für den innern Minderfinger mit  einem Einstellexzenter 65 und einer mechani  schen Verbindung 66 zu einer dritten Scheibe  67 an der Säule 26 auf.

   Zu der nichtgezeigten       Hauptmustertrommel    ist noch eine Drahtver  bindung 68 vorgesehen. Bei dieser Kombina  tion kann die Reihenfolge des Hochschaffens  und Niederziehens von Nadeln nach Belieben  verändert werden. Ferner lassen sich die  Reihen in den zunehmenden und geminderten  Zwickeln nach     Wunsch    gegeneinander verset  zen, so dass man verschiedenartige  Verbin  dungslinien  oder sogar  Verbindungslinien   mit bestimmten Mustern     erzeugen    kann. Man  kann beim Beginn der Herstellung einer  Ver  bindungslinie  z. B. eine Nadel durch den  äussern Minderfinger     hoehsehaffen    und den  innern Minderfinger in Ruhestellung belassen.

    Bei einem nächsten Pendelgang kann man den  innern Minderfinger zur     Wirkung    bringen  und sowohl mit dem äussern als auch mit dem  innern Minderfinger je eine Nadel     hoehsehaf-          fen.    Daraufhin kann man den äussern Minder  finger in eine Arbeitslage verschieben, in der  er zwei Nadeln     hoehsehafft,    während der  innere Minderfinger weiterhin nur eine Nadel  hebt.     Schlussendlich    kann auch der innere  Minderfinger gleich eingestellt werden, so dass  der äussere und der innere Minderfinger bei      jedem Pendelgang je zwei Nadeln in die Ruhe  stellung heben.  



  In den Fig. 9, 10 und 11 ist eine andere  Ausbildung des innern Minderfingers     gezeigt.     Im Falle der schon beschriebenen Ausfüh  rungsformen endigen die freien Enden der  Minderfinger hinter den Abflachungen 7 und  8 der mittleren Nadelheber 1 und 2 und liegen  auf der Schulter hinter diesen Abflachungen.  In den Fig. 9, 10 und 11 sind innere Minder  finger 656 und 657 dargestellt, deren innere  Enden vollständig über die obern Stirnflächen  der mittleren, hier mit 62 und 63 bezeichneten  Nadelheber ragen und jeweils in Kerben 59  und 60 (Fig.10) ruhen. Aus der Fig.10 ist  ersichtlich, dass diese Kerben auf derjenigen  Seite der mittleren Nadelheber angeordnet  sind, welche dem doppelten Schlossdreieck 50  entgegengesetzt ist.

   Am Scheitel der Nadel  heber sind noch kurze gerade Stücke 61 in  gleicher Höhe wie die Abflachungen 7, 8 in  Fig.3 beibehalten, welche Stücke 61 gleich  hoch liegen, wie der Absatz 20 des Minder  fingers. Ein längs dem Nadelheber 62 oder 63  von der Seite des Schlossmitteldreiecks 50 her  aufsteigender Nadelfuss trifft zuerst auf den  Absatz 6 oder 3 und gleitet später über das  Stück 61 auf den Absatz 20. Der gekrümmte  Rücken des freien Endes der Minderfinger  hilft Maschinenschäden zu verhüten, wenn bei  irgendeiner Stufe des Strickens eine Nadel von  der äussern Seite her längs dem Nadelheber 62  oder 63 aufsteigen und nach dem Durchlaufen  der Absätze 5 oder 4 gegen die Rückseite eines  in der Kerbe 60 oder 59 ruhenden Minder  fingers laufen sollte.  



  Nachdem bisher der Aufbau von mehreren  Ausführungsformen der Rundstrickmaschine  nach der Erfindung beschrieben wurde, seien  nun im folgenden verschiedene Möglichkeiten  des Gebrauches der Minderfinger aufgeführt,  die sieh mit diesen Maschinen erreichen lassen.  



  Zuerst sei auf eine besonders leicht durch  führbare Art des Verfahrens hingewiesen,  welche sich mit der Maschine nach Fig. 1, die  zwei seitliche Schlossdreiecke und ein Schloss  mitteldreieck aufweist, durchführen lässt. Je  nach der Drehrichtung des pendelnden Nadel-         zylinders    260 werden die Nadeln jeweils zuerst  durch Führungskanten des seitlichen Schloss  dreiecks 360 bzw. 361 (Fig.5) und später  durch den auf das Schlossmitteldreieek 50 fol  genden Nadelheber 1 bzw. 2 in eine unterhalb  der obern Enden der     Maschenziehkanten    51  bzw. 52 des     Schlossdreiecks    50 liegende Ebene  angehoben.

   Während des     Minderns    wird pro       Pendelhalbsehwingung    des Nadelzylinders an  jeder Arbeitsstelle durch einen Minderfinger  eine Nadel hochgeschafft. Es sind alle vier  Minderfinger in Betrieb und jeder Minderfin  ger     wird    bei jeder vollen     Pendelschwingung     des Nadelzylinders einmal gehoben.

   Am An  fang des     Zunehmens    setzen die innern und  äussern Minderfinger ihre Tätigkeit fort und  schaffen jeweils eine Nadel hoch, während der  Zunahmefinger 680 bei jeder Pendelhalb  schwingung vier Nadeln niederzieht und zur  -Wirksamkeit     bringt.    Der Nettounterschied ist  bei diesem Vorgehen sowohl beim Mindern als  auch beim Zunehmen zwei Nadeln pro     Halb-          schwingung.     



  Die beschriebene Reihenfolge kann, wenn  die Maschine eine Vorrichtung nach     Fig.14,     15 besitzt, wie folgt geändert werden: Wäh  rend dem Mindern schafft jeder Minderfinger  eine Nadel hoch, d. h. ein Total von zwei  Nadeln pro     Pendelhalbschwingung.    Beim Zu  nehmen wird der innere Minderfinger ausser  Aktion gesetzt, während der Zunahmefinger  durch Verändern seiner Lage in bezug auf die  ankommenden Nadelfüsse bei jeder Pendel  halbschwingung drei statt vier Nadeln nieder  zieht. Dies ergibt wiederum einen Nettowechsel  von zwei Nadeln für jede     Pendelha.lbschwin-          gung.     



  In     Fig.    17 ist ein Beispiel eines nach der  zuletzt beschriebenen Verfahrensart hergestell  ten Gestrickes dargestellt. Es werden also bei  jeder einzelnen Pendelschwingung, (Pendel  halbschwingung) des Nadelzylinders zwei Ma  schenreihen gestrickt, wobei beim Mindern pro  Reihe und     Pendelhalbschwingung    eine Nadel  hochgeschafft wird, also total vier Nadeln für  eine ganze Pendelperiode des Nadelzylinders  gehoben werden, und beim Zunehmen eine  Nadel pro Reihe gesenkt wird. Nach jeder      vollen Pendelperiode sind somit vier Nadeln  hochgeschafft oder zurückgezogen, je nachdem  ob es sieh um den Mindervorgang oder das  Zunehmen handelt. Die Strickrichtung ist, in  Fig. 17 mit den Pfeilen a bezeichnet. A ist das  geminderte und B das zunehmende Zwickel  stück.

   Mit x sind die letzten jeweils beim Min  dern entstehenden Maschen angegeben. Die  beiden Zwiekelstüeke A und B sind durch eine  sog.  doppelseitige Verbindungslinie  verbun  den (siehe diesbezüglich den Anfang der Be  schreibung). An Stelle der  doppelseitigen  Verbindungslinie  (zwei aneinanderstossende  Minderkanten) könnte man auch zwischen den  beiden Teilen A und B der Fersen- oder  Zehentasche einen besonderen Keil vorsehen.  In gewissen Fällen ist eine  Verbindungs  linie  von kleinerer Länge gewünscht. Dann  ist es     angezeigt,    pro Halbschwingung des  Nadelzylinders total drei Nadeln auszutau  schen. Zu diesem Zwecke werden z.

   B. die  äussern Minderfinger nach der Fig. 5 nicht in  diejenige Arbeitslage gehoben, in der die  Nadelfüsse nur mit dem untern Absatz (22)  zusammenwirken, sondern in der     tiefstmög-          lichen    Stellung belassen, so dass mittels jeden  Absatzes (21, 22) des äussern Minderfingers  eine Nadel hochgeschafft wird. Der innere  Minderfinger schafft dagegen, wie aus. Fig. 13  ersehen werden kann, jeweils nur eine Nadel  hoch. Dies ergibt ein Total von drei während  des Minderns bei jeder Pendelhalbschwingung  hochgeschafften Nadeln.  



  Während des Zunehmens werden dann die  äussern Minderfinger durch den Drehnocken  so angehoben, dass nur der tiefere Absatz mit  den Nadelfüssen zusammenarbeitet. Aus die  sem Grunde werden dann nur zwei Nadeln  auf je zwei Maschenreihen hoehgeschafft, näm  lich eine durch den äussern und eine durch  den innern Minderfinger. Der Zunahmefinger  680 hat in diesem Falle solche Absätze, dass  er bei jeder Pendelhalbsehwingung fünf Na  deln niederzieht und zur Wirkung bringt. Der  Nettobetrag der während des Zunehmens auf  je zwei Maschenreihen wirksamgemachten Na  deln beträgt somit drei Nadeln. Dadurch er-    gibt sieh eine kürzere  Verbindungslinie  als  in den weiter oben erwähnten Beispielen.  



  Eine Variante der beschriebenen Arbeits  folge für die Erzielung einer kurzen  Verbin  dungslinie  besteht darin, dass die Tätigkeit  der Finger beim Mindern beibehalten wird,  während jedoch der Zunahmefinger statt fünf  nur vier Nadeln zurückzieht. Damit der Netto  wechsel von drei Nadeln gleich bleibt, werden  die innern Minderfinger beim Zunehmen, wie  aus den Fig. 14 und 15 ersichtlich, vollständig  stillgelegt. Weil die äussern Minderfinger bei  jeder Pendelhalbschwingung nur eine einzige  Nadel hochschaffen, beträgt die Nettoanzahl  der beim Zunchmen pro Pendelhalbschwin  gung niedergezogenen Nadeln drei, d.h. gleich  viel, wie beim Mindern ausser Wirkung ge  setzt wurden.  



  Eine weitere Variante bei der Herstellung  von diesen kurzen  Verbindungslinien  er  hält man, wenn beim Mindern die äussern  Minderfinger bei jeder Halbschwingung zwei  Nadeln und die innern Minderfinger eine  Nadel ausser Tätigkeit setzen. Während des       Zunehmens    zieht der Zunahmefinger fünf Na  deln herunter. Die innern Minderfinger wer  den beim Zunehmen gänzlich stillgelegt und  die äussern Minderfinger schaffen gleichzeitig  zwei Nadeln hoch. Dies ergibt den gleichen  Nettowechsel von drei Nadeln, jedoch in einer  andern Art. Die     Fadenversehlingnngen    in der   Verbindungslinie  verlaufen daher verschie  den.  



  Die zuerst beschriebene Arbeitsfolge ist.  genau gleich wie bei einer bekannten, mit, nur  einer Arbeitsstelle     erzeugten    Keilferse, die Er  findung ermöglicht. nun aber die Herstellung  einer Ferse mit zwei Arbeitsstellen,      wobei    der  Aufbau der  Verbindungslinie      beinahe    iden  tisch ist mit, dem Aufbau der  Verbindungs  linie  einer mit nur einer     Faclenzuführiings-          stelle    hergestellten Ferse.  



  Man wird erkennen, dass dieser Vorteil  hauptsächlich auf den Gebrauch des mit zwei       lfaschenziehptinkten    ausgerüsteten     Sehlossmit-          teldreieeks    zurückzuführen ist. Er tritt auch  teilweise dann     noch.    in Erscheinung, wenn  dieses     Sehlossmitteldreieck    in Maschinen mit      mehreren Fadenzuführungsstellen benutzt  wird, bei denen sich die Arbeitsstufen nicht  gleich folgen, wie im Falle der beschriebenen  Beispiele.

   Weitere Vorteile der beschriebenen  Masehine liegen aber auch in der Anordnung  der innern Minderfinger und der Absätze der  Nadelheber in Kombination mit den schwenk  baren Nocken für das Unterdrücken der ver  tikal gerichteten Bewegungskomponente der  innern Minderfinger ohne Beeinflussung der  horizontalen Schwenkbewegung der Minder  fingerpaare bei jeder Arbeitsstelle. Dieses  Merkmal ist bei einem     Rundstrickautomat    mit  einzeln beweglichen Nadeln besonders wert  voll, weil durch die Minderfinger die normale  Tätigkeit der Nadeln nicht gestört wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von geminder ter Strickware auf einer Rundstrickmaschine mit mehreren Fadenzuführungsstellen und mit in einem drehbaren Nadelzylinder einzeln be weglichen Nadeln, dadurch gekennzeichnet, dass beim Mindern während jeder Pendel bewegung des Nadelzylinders in einer Dreh richtung mehrere Maschenreihen gestrickt wer den, während welcher Bewegung an mehreren Arbeitsstellen Nadeln mit ihren Füssen in eine unterhalb der obern Enden von Maschenzieh- kanten eines Schlossdreiecks liegende Ebene i angehoben und vor jeder Fadenzuführungs- stelle mindestens eine Nadel durch Minderfin ger ausser Betrieb gesetzt wird, derart,
    dass bei jeder einzelnen Pendelschwingung des Nadelzylinders mehrere Maschenreihen einer von Reihe zu Reihe geminderten Strickware entstehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass durch entspre- ehende Wiederholung der genannten Vorgänge ein von Reihe zu Reihe geminderter Zwickel hergestellt wird und dass daraufhin zwecks Erzeugung einer einseitigen Verbindungslinie die durch Minderfinger hochgeschalteten Na deln gleichzeitig niedergezogen werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I zur Verstellung einer Strickware mit einer Tasche aus geminderten und zunehmenden Zwickeln auf einer Rundstrickmaschine, bei welcher jeder Arbeitsstelle eine Gruppe von wenigstens drei Schlossdreiecken und zwei Minderfingern, zugeordnet ist, wobei die Minderfinger der gleichen Gruppe so ausgebildet sind, dass sie bei gegenläufigen Bewegungen wirksam sind und wobei je ein Minderfinger jeder Gruppe im Wege der aufsteigenden Nadelfüsse zwi schen zwei Schlossdreiecken angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein ge minderter Zwickel im Pendelgang der Ma schine hergestellt wird,
    wobei bei jeder Pen delschwingung in jeder Richtung wenigstens zwei Maschenreihen gestrickt werden und an schliessend ein zunehmender Zwickel gestrickt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der geminderte Zwickel im Pendelgang der Maschine herge stellt wird, indem bei jeder Pendelschwingung in jeder Richtung zwei Maschenreihen ge strickt werden, wobei beim Stricken jeder Reihe eine Nadel durch Minderfinger hoch geschafft wird, worauf der zunehmende Zwik- kel im fortgesetzten Pendelgang hergestellt wird, indem weiterhin in jeder Reihe eine Nadel durch Minderfinger hochgeschafft wird,
    während nur an einer Stelle während jeder Pendelschwingung in einer Richtung vier Na deln durch Zunahmefinger in Wirksamkeit (Yesetzt werden, so dass sich sowohl beim Strik- ken des geminderten Zwickels als auch beim Stricken des zunehmenden Zwickels am Ende jeder Pendelhalbschwingung die wirksame Nadelzahl um zwei verändert hat. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der geminderte Zwickel im Pendelgang der Maschine herge stellt wird, indem bei jeder Pendelschwingung in jeder Richtung zwei Maschenreihen ge strickt werden, wobei bei der einen Reihe zwei Nadeln Lind bei der andern Reihe eine Nadel durch Minderfinger hochgeschafft werden, worauf der zunehmende Zwickel hergestellt wird, indem eine Mehrzahl von Nadeln nur an einer Stelle bei jeder Pendelhalbschwin- gung als ganze Gruppe durch Zunahmefinger in Wirksamkeit gesetzt wird und wobei bei jeder Pendelhalbschwingung eine solche An zahl Nadeln ausser Wirksamkeit hochgeschafft wird, die um drei Nadeln kleiner ist als die Anzahl der in Betrieb gesetzten Nadeln. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass beim Stricken des geminderten Zwickels im Pendelgang der Ma schine in jeder Maschenreihe mindestens eine Nadel durch Minderfinger ausser Wirkung gebracht wird, und dass der zunehmende Zwik- kel im fortgesetzten Pendelgang durch Nieder ziehen einer Mehrzahl von Nadeln mittels Zu nahmefinger an nur einer Stelle bei jeder Pendelhalbschwingung und durch gleichzeiti ges Ausserbetriebsetzen von Nadeln durch Hochschaffen gestrickt wird, wobei die Zu nahme der bei jeder Pendelhalbschwingung wirksamen Nadeln gleich ist der Anzahl der während dem vorgängigen Mindervorgang bei jeder Pendelhalbschwingung durch Hoch schaffen ausser Wirkung gesetzten Nadeln. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der geminderte Zwickel im Pendelgang der Maschine herge stellt wird, indem bei jeder Pendelschwingung in jeder Richtung zwei Maschenreihen ge strickt werden, wobei in jeder Reihe minde stens eine Nadel durch Hochschaffen ausser Wirkung gesetzt wird, und dass daraufhin der zunehmende Zwickel durch Hochschaffen min destens einer Nadel in jeder zweiten Maschen reihe und Niederziehen einer Nadelgruppe an nur einer einzigen Stelle während jeder Pen- delhalbschwingung gestrickt wird, derart, dass beim Zunahmevorgang am Ende jeder Pendel halbschwingung so viel Nadeln mehr wirksam sind, wie beim Mindervorgang am Ende jeder Pendelhalbsehwingung weniger wirksam sind. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der geminderte Zwickel im Pendelgang der Maschine herge stellt wird, indem bei jeder Pendelschwingung in jeder Richtung zwei Maschenreihen ge strickt werden, wobei in jeder Reihe eine Na del durch Hochschaffen ausser Wirkung ge setzt wird, und dass daraufhin der zunehmende Zwickel durch Hochschaffen einer Nadel in jeder zweiten Maschenreihe und Niederziehen einer Nadelgruppe von drei Nadeln an nur einer einzigen Stelle während jeder Pendel- sehwingung gestrickt wird, so dass sowohl beim Mindern als auch beim Zunehmen am Ende jeder vollen Pendelschwingung die Anzahl der wirksamen Nadeln sich um zwei geändert hat. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der geminderte Zwickel im Pendelgang der Maschine her gestellt wird, indem bei jeder Pendelschwin gung in jeder Richtung zwei Maschenreihen gestrickt werden, wobei bei der einen Reihe zwei Nadeln und bei der andern Reihe eine Nadel durch Minderfinger hochgeschafft wer den, und dass daraufhin der zunehmende Zwickel gestrickt wird, indem in jeder Ma- sehenreihe eine Nadel hoehgesehafft und bei jeder Pendelhalbschwingung nur an einer Stelle fünf Nadeln als Gruppe durch Zu nahmefinger niedergezogen werden,
    so dass so wohl beim geminderten Zwickel als auch beim zunehmenden Zwickel am Ende jeder Pendel halbschwingung die Anzahl der wirksamen Nadeln sich um drei geändert hat. PATENTANSPRUCH II Rundstriekmasehine mit mehreren Faden zuführungsstellen und mit in einem drehbaren Nadelzylinder einzeln beweglichen Nadeln zur Durchführung des Verfahrens nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fadenzuführungsstelle sowohl während dem Rundlauf als auch während dem Pendelgang der Maschine mit Garn gespiesen werden kann, dass jeder Fadenzuführungsstelle zwei Ma schenziehkanten (19 und 51 bzw.
    19 und 52) von Sehlossdreiecken und ferner zwei Minder finger zugeordnet, sind, von welchen beim Min dern der eine bei der Pendelschwingung des Nadelzylinders in der einen Richtung und der andere bei der Pendelsehwingun;, in der an dern Richtung wirksam ist, und dass bei einem Teil der Sehlossdreieeke Führungskanten zum Anheben der in einer bestimmten Richtung laufenden.
    Nadeln und zum Leiten derselben gegen die Maschenziehkanten (51, 52) des nächsten Schlossdreieeks vorgesehen sind, wo- bei diese Führungskanten in jeder Drehrich tung des Nadelzylinders tiefer liegen als die obern Enden der Maschenziehkanten des fol genden Schlossdreiecks, jedoch hoch genug, dass die an den Nadeln gebildeten Sehlaufen hinter die Nadelzungen zu liegen kommen. UNTERANSPRÜCHE 9. Maschine nach Patentanspruch II, da- durelr gekennzeichnet, dass ein einziger Zu nahmefinger vorgesehen ist für das Nieder ziehen einer Mehrzahl von Nadeln während einer Bewegung des Nadelzylinders in jeder Richtung. 10.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass eine Gruppe von wenigstens drei Schlossdreiecken vorgesehen ist und dass je ein Minderfinger in seiner Ar beitslage im Wege der aufsteigenden Nadel füsse zwischen je zwei dieser drei Sehlossdrei- eeke angeordnet ist. 11.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch eekennzeiehnet, dass eine Gruppe von wenigstens drei Schlossdreiecken vorgesehen ist, dass die äussern Schlossdreiecke der Gruppe so geformt sind, dass das jeweils erste Schloss dreieck zum Anheben der Nadeln und Leiten derselben zum nächsten Schlossdreieek und das jeweils letzte Schlossdreieck der Gruppe zum Masehenbilden dient, dass mindestens ein Sehlossmitteldreieck derart geformt ist, dass es in beiden Bewegungsrichtungen Maschen bilden kann und dass ferner im Wege der vom Schlossmitteldreieck aufsteigenden Nadeln in jeder Bewegungsrichtung des Nadelzylinders ein Minderfinger angeordnet ist. 12.
    Maschine nach Unteranspruch 11, da- durelr gekennzeichnet, dass die Maschine zwei Fadenzuführungsstellen aufweist und dass zwei äussere Minderfinger vorgesehen sind, von denen jeder auf die über ein seitliches Schloss dreieck laufenden Nadeln einwirken kann, wenn das zugeordnete Schlossdreieck bezüglich der Drehrichtung des Nadelzylinders an erster Stelle liegt. 13.
    Maschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein Schlossmitteldreieck und zwei seitliche Sehlossdreiecke, wobei dem Seheitel jedes seitlichen Sehlossdreieeks ein äusserer Minderfinger zugeordnet ist und wo bei zwischen dem Schlossmitteldreieck und je dem seitlichen Schlossdreieck je ein innerer Minderfinger angeordnet ist, der so ausgebil det ist, dass er unter dem Schlossmitteldreieck aufsteigende Nadelfüsse hochsehaffen und die betreffenden Nadeln ausser Tätigkeit bringen kann. . 14.
    Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass mechanische Ver bindungsmittel vorgesehen sind, welche jedes ans einem äussern und dem benachbarten innern Minderfinger bestehende Minderfinger paar derart kuppeln,. dass eine Betätigung des äussern -Minderfingers durch die Nadelfüsse ein Senken des innern Minderfingers in die Arbeitsstellung unter das Sehlossmitteldreieck bewirkt. 15.
    Maschine nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch je einen zwischen dem Schlossmitteldreieck und jedem seitlichen Schlossdreieck angeordneten mittleren Nadel heber, welchem je ein innerer Minderfinger zugeordnet ist, wobei die obern Kanten dieser Nadelheber tiefer liegen als die obern Enden der benachbarten Maschenziehkanten (1.9 und 51 bzw. 19 und 52) dieser Schlossdreiecke. 16. Maschine nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schlossmitteldreieck und jedem innern Min derfinger Raum vorgesehen ist für den Durch gang der Nadelfüsse. 17.
    Maschine nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass im Raum für die Nadelfüsse zwischen dem Schlossmitteldreieck und den innern Minderfingern jeder mittlere Nadelheber einen Absatz aufweist, auf wel chem der betreffende innere Minderfinger aufliegt, wenn er sieh in Arbeitsstellung be findet. 18.
    Maschine nach Unteranspi-Lich 17, da durch gekennzeichnet, dass jeder innere Min derfinger mit dem benachbarten äussern Min derfinger durch ein Hebelgestänge mit einem toten Gang derart verbunden ist, dass das Stei gen des äussern Minderfingers, das von am zugeordneten seitlichen Schlossdreieck hoch- gestiegenen Nadeln bewirkt wird, das Senken des innern Minderfingers zur Folge hat, so dass dieser bei der entgegengesetzt gerichteten Pendelschwingung wirksam wird. 19.
    Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schlossmitteldreieck und jedem seitlichen Schlossdreieek ein mittlerer Nadelheber ange ordnet ist, dessen obere Kante tiefer liegt als die obern Enden der benachbarten Maschen ziehkanten (19 und 51 bzw. 19 und 52) dieser Sehlossdreiecke, dass die innern Minderfinger in ihrer Arbeitslage auf Absätzen dieser mitt leren Nadelheber ruhen, so dass die dem Schlossmitteldreieck entlang absteigenden Na delfüsse einen andern Weg beschreiben als die aufsteigenden Nadelfüsse und dass nur die aufsteigenden Nadelfüsse mit dem innern Min derfinger zusammenwirken. 20.
    Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das Schlossmittel dreieck die seitlichen Schlossdreiecke überragt, dass jeder innere Minderfinger in seiner Ar beitslage wenigstens einen der jeweils auf der Unterseite des Schlossmitteldreiecks aufstei genden Nadelfüsse über das folgende seitliche Sehlossdreieck hebt, während die folgenden Nadelfüsse unter das betreffende seitliche Schlossdreieck laufen und zum Maschenbilden verwendet werden, und dass ferner der äussere Minderfinger jedes Paares in seiner Arbeits lage wenigstens den ersten der in der andern Bewegungsrichtung über den Scheitel des seit lichen Schlossdreiecks laufenden Nadelfüsse er fasst, wogegen die darauffolgenden Nadelfüsse zum Maschenbilden dienen und unter dem Schlossmitteldreieck durchlaufen. 21.
    Maschine nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch Mittel, welche gestatten, das Hochschaffen von Nadeln durch den innern Minderfinger zu verhindern und durch zwischen den Fingern jedes Fingerpaares wirksame Kraftübertragungsmittel mit me- ehanischen Gliedern, das Ganze derart, dass die äussern Minderfinger während dem Wir ken der zuerst genannten Mittel nicht ausser Betrieb gesetzt werden. 22.
    Maschine nach Patentanspruch II, ge- kennzeichnet durch mechanische Verbindungs glieder, welche die beiden Minderfinger jedes Fingerpaares derart zusammenkuppeln, dass der eine Minderfinger in seine Arbeitsstellung verschwenkt wird beim Verschwenken des andern Minderfingers durch einen Nadelfuss, durch Sehlossdreiecke, welche den Minderfin gern eine nach oben gerichtete Bewegungs- komponente erteilen, wenn die Finger durch einen Nadelfuss verschwenkt werden, und durch Steuermittel für wenigstens einen Fin ger von jedem Paar, welche Steuermittel ge statten, die genannte Bewegungskomponente für den betreffenden Finger aufzuheben. 23.
    Maschine nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die äussern Minder finger jedes Paares eine Mehrzahl von Ab sätzen aufweisen, dass Mittel zum Verändern der Arbeitsstellung der äussern Minderfinger vorgesehen sind, um verschiedene Absätze mit den Nadeln zusammenwirken zu lassen, und dass ein einziger Zunahmefinger vorgesehen ist, welcher gleichzeitig mehrere Nadeln nie derziehen kann, das Ganze derart, dass gemin derte und zunehmende Zwickel hergestellt. werden können, bei denen Maschenreihen ge geneinander versetzt sind. 24.
    Maschine nach Patentanspruch 11, mit zwei Fadenzuführungsstellen, gekennzeichnet. durch ein in beiden Drehrichtungen des Nadel zylinders zum Stricken dienendes Sehlossmit- teldreieck und je ein auf beiden Seiten des selben angeordnetes seitliches Schlossdreieck und ferner durch zwei Minderfingerpaare, wobei je eine Paar zwischen einem seitlichen Schlossdreieck und dem Sehlossmitteldreieek wirkt und wobei die Minderfinger jedes Paares in zueinander entgegengesetzten Drehrichtun gen des Nadelzylinders wirksam sind. 25.
    Maschine nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass der Minderfinger jedes Paares, welcher beim Anheben von Na deln gegen das Schlossmitteldreieck läuft, meh rere Absätze aufweist, und dass Mittel vorge sehen sind zum Verändern der Arbeitslage dieses Minderfingers zwecks Ausr ichtens von verschiedenen Absätzen auf die Nadelfüsse, so dass die bei einer Fadenzuführungsstelle hochgeschaffte Nadelzahl geändert werden kann, ohne dass die hochgeschaffte Nadelzahl bei der andern Fadenzuführungsstelle geän dert wird. 26.
    Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Schlossdreieck gruppe wenigstens ein Schlossmitteldreieck mit zwei gegeneinander geneigten Maschenzieh kanten (51, 52) aufweist, welche am untern Ende des Schlossmitteldreiecks an zwei in gleicher Höhe liegenden, durch einen Horizon talabstand getrennten Punkten (53, 54) endi gen, das Ganze derart, dass beim Stricken in jeder Richtung der erste Punkt als Maschen ziehpunkt und der darauffolgende Punkt als Maschenabschlagpunkt wirksam ist. 27. Maschine nach Unteranspiuch 26, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Punkte (53, 54) am untern Ende der Maschenziehkanten des Schlossmitteldreiecks wenigstens angenähert der Teilung von sechs bis zehn Nadeln entspricht. 28.
    Maschine nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass das Schlossmittel dreieck zwischen den beiden genannten Punk ten (53, 54) nach oben gewölbt ausgebildet ist. 29. Maschine nach Unteransprüchen 27 und 28. 30. Maschine nach Unteranspruch 26, ge kennzeichnet durch Nadelheber, welche zum Heben der unter dem Schlossmitteldreieck her vortretenden Nadelfüsse dienen, ferner gekenn zeichnet durch mit den Nadeln zusammenwir kende Platinen und ein Platinenschloss zum Zurückziehen der Platinen, wobei die Ausbil dung des Platinenschlosses und der Abstand zwischen den zwei genannten Punkten des Doppelschlossdreiecks derart sind,
    dass die Pla- tinen am Maschenziehpunkt zurückgezogen sind und vorgeschoben sind, bevor sie den 1Ta- schenabschlagpunkt des Schlossdreiecks er reicht haben, um damit das Loshaken der Maschen beim Aufsteigen der Nadeln an einem Nadelheber zu vermeiden. 31. 1Taschine nach Unteransprüchen 11 und 26. 32. Maschine nach Unteransprüchen 27 und 31. 33. Maschine nach Unteransprüchen 28 und 31. 34. Maschine nach Unteransprüchen 11 und 30. 35.
    Maschine nach Unteranspruch 34, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden genannten Punkte (53, 54) wenigstens angenähert der Teilung von sechs bis zehn Nadeln entspricht.
CH315296D 1951-12-13 1951-12-13 Verfahren zur Herstellung von geminderter Strickware und Rundstrickmaschine zur Durchführung des Verfahrens CH315296A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1585013B1 (de) * 1963-09-18 1970-06-18 Gottlieb Eppinger Fa Verfahren zum Zunehmen waehrend des Pendelgangs einer Strumpfrundstrickmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1585013B1 (de) * 1963-09-18 1970-06-18 Gottlieb Eppinger Fa Verfahren zum Zunehmen waehrend des Pendelgangs einer Strumpfrundstrickmaschine

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