CH313208A - Apparat zum Schränken der Zähne von Sägeblättern - Google Patents

Apparat zum Schränken der Zähne von Sägeblättern

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CH313208A
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CH
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Inventor
Kaiser Ernst
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Kaiser Ernst
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description


  Apparat zum Schränken der Zähne von Sägeblättern    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Apparat zum Sehränken der Zähne von Säge  blättern, insbesondere von Kreissägeblättern.  



  Dieser Apparat zeichnet sich durch eine  am aufrechtstehenden Rand einer Grundplatte  angeordnete, dem zu schränkenden Sägeblatt  als Widerlage dienende Anschlagplatte, einen  mittels eines Hebels und eines exzentrischen  Zapfens in einer an der Grundplatte ange  ordneten Führung senkrecht zur Anschlag  platte verschiebbaren Schlitten, der das  Schränkwerkzeug trägt und mit einer ver  stellbaren Anschlagvorrichtung zur Begren  zung des Druckhubes versehen ist, einen über  der Anschlagplatte dem Schränkwerkzeug  gegenüber angeordneten verschiebbaren Taster,  von welchem die Grösse der Verschränkung  auf eine Messuhr übertragen wird, eine unter  dem Sehränkwerkzeug im Schlitten geführte  Klemmplatte zum Festklemmen des Säge  blattes, einen Hebel für die Betätigung eines  Exzenters,

   der eine Zurückverschiebung des  Tasters und damit eine Ermässigung des  Schrankes eines zu stark geschränkten Zahnes  ermöglicht, und einen an der Höhe verstell  baren Schlitten, welcher einen auswechsel  baren, für die Abstützung von zu schränken  den Kreissägeblättern dienenden Zapfen auf  weist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt:    Fig. 1 den Apparat in einer Seitenansicht,  Fig. 2 eine Ansicht des Apparates von    vorne,  Fig. 3 eine Draufsicht des Apparates und  Fig. 4 und 5 je ein Detail in grösserem  Massstab.  



  Der dargestellte Apparat weist eine zur  Befestigung an einer Werktischplatte 9 mit  Schraubenlöchern 10' versehene Grundplatte  10 auf, die einen aufrechtstehenden Rand 10a  besitzt. An diesem sitzt eine Anschlagplatte  43. Zwei winkelförmig geschnittene Bleche 11  und 11a sind mit Abstand voneinander in  nicht gezeichneter Weise fest verbunden und  bilden zusammen mit nicht bezeichneten Zwi  schenteilen einen Support, welcher am aus  ladenden Ende eine Führung 12 trägt, in wel  cher unter einer Abdeckplatte 12a ein Schlit  ten 18a senkrecht zur Anschlagplatte 43 ver  schiebbar ist. Auf diesem ist ein Schränkwerk  zeug 18 mittels Nieten befestigt. In der Füh  rung 12 ist ferner ein Balzen 17a axial ver  schiebbar angeordnet und mittels eines Stiftes  42 in einem Schlitz des Schlittens 18a gehal  ten. Er trägt am freien Ende eine Klemm  platte 17.

   Eine Druckfeder 21. drückt die  Klemmplatte 17 gegen die Anschlagplatte 43.  



  Der Schlitten 18a weist ferner unten quer  zum Schlitten eine Ausnehmung 40 auf, in die  ein     exzentrischer    Zapfen 20 einer in der Füh  rung 12     gelagerten    Welle 13 eingreift, welche  mittels der Handhebel 14 gedreht werden      kann, der auf ein Sechskant der Welle 13  aufgesetzt ist.  



  Der Schlitten 18a weist ferner einen Ge  windezapfen 18c auf, auf welchem eine     Ein-          Stellmutter    22 und eine Gegenmutter 23 auf  geschraubt sind.  



  An der Grundplatte 10 sitzen unten zwei  senkrechte Führungsstangen 25, welche unten  durch einen Steg 28 verbunden sind.  



  Eine senkrechte Schraubenspindel 24 ist  einer ends im Steg 28 und anderends in der  Grundplatte 10 drehbar und gegen axiale Ver  schiebung gesichert gelagert. Die Schrauben  spindel 24 trägt oben eine Kurbel 15 und  dient dazu, einen auf den Stangen 25 ge  führten Schlitten 26 entsprechend dem  Durchmesser des zu schränkenden Kreissäge  blattes bzw. der Breite anderer zu     schränken-          der    Sägeblätter einzustellen. Der Schlitten 26  trägt einen auswechselbaren Zapfen 27, der  mittels einer unter Federdruck stehenden nicht  gezeichneten Kugel festgehalten ist. Der Zap  fen 2 7 ist zylindrisch und weist seitlich eire  unter Federdruck stehende Kugel 44, die zur  Sicherung des auf den Zapfen aufgesetzten  Kreissägeblattes bestimmt ist.  



  Im Support auf der Grundplatte 10 ist  ferner ein Taster 16 dem Schränkwerkzeug 18  gegenüber verschiebbar angeordnet. Dieser  liegt, mit dem freien Ende in der Ebene der  Anschlagplatte 43 und ist mit einem Finger  34 ausgerüstet, der sich in einem nicht gezeich  neten Schlitz des Supports bewegen kann und  mit dem Stift 32 einer Messuhr 30 zusammen  wirkt, welche am Support 11/11a durch eine  Schraube 31 befestigt ist. Sie kann bei Nicht  gebrauch des Apparates durch Lösen dieser  Sehraube weggenommen werden.  



  Am Support 11/11a ist ferner eine Welle  35 montiert, die mit einem Exzenter 36 und  einem Handhebel 38 versehen ist. Diese     Vor-          riehtung    dient zum Ermässigen des Sehrankes  zu stark geschränkter Sägezähne.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise des  beschriebenen Apparates ist folgende:  Soll ein Kreissägeblatt 45 geschränkt wer  den, so wird zunächst der Zapfen 27 durch  einen ersetzt, der so gross wie das Loch im    Sägeblatt ist. Dann wird der Schlitten 26  durch Drehen der Kurbel 15 von der Grund  platte 10 entfernt, so dass das Kreissägeblatt  mit seinem Loch auf den Zapfen 27 aufge  setzt werden kann. Das Blatt 45 kommt an  den Schlitten 26 zu liegen und ist nun zwi  schen der Anschlagplatte 43 und der Klemm  platte 17 gehalten. Es wird in dieser Stellung  durch die Kugel 44 auf dem Zapfen 27 ge  sichert. Hierauf wird der Schlitten 26 nach  oben geschoben, bis die Zähne des Sägeblattes  45, so weit sie gesehränkt werden sollen, oben  über die Anschlagplatte 43 vorstehen. Nun  wird ein Zahn auf den Taster 16 gestellt und  der Handhebel 14 verschwenkt.

   Hierbei wird  die Welle 13 gedreht und der Schlitten 18a,  samt dem Schränkwerkzeug 18 gegen das  Blatt 45 verschoben, wobei die Feder 21     zu-          sammengedrüekt    wird. Geren Ende der Ver  schiebung des Schlittens 18 stösst das Schränk  werkzeug 18 gegen den Zahn des Sägeblattes  45 und biegt diesen über die obere Kante der  Anschlagplatte 43 ab. Hierbei stösst der Zahn  mit seiner Spitze gegen den Taster 16, welcher  den Sehrank auf die Messuhr 30 überträgt,  so dass er dort abgelesen werden kann. Durch  Verstellen der Schraubenmutter 22, welche  mittels der Gegenmutter 23 blockiert werden  kann, kann die Grösse des Hubes des Schlit  tens 18a und damit auch der Schrank einge  stellt werden, indem beim Verschieben des  Schlittens 18a die Mutter 22 an der Führung  12 anstösst.  



  Nach erfolgtem Schrank des dem Schlitten  gegenüberliegenden Zahnes, wird der Hebel  14 zurückgeschwenkt, wobei die Klemmplatte  17 und das Schränkwerkzeug 18 vom Säge  blatt 45 abgehoben werden. Das Blatt 45 wird  nun um zwei Zähne gedreht, so dass der  nächste nach der gleichen Seite des Sägeblattes  zu schränkende Zahn vor das Schränkwerk  zeug 18 zu liegen kommt, wonach der Hebel  14 wieder verschwenkt wird us-%v. In analoger  Weise kann zum Beispiel ein     Bandsägeblatt     geschränkt werden, wobei der Zapfen 27  durch einen passenden Zapfen ersetzt wird.  



  Der beschriebene Apparat bietet. die Mög  lichkeit, bei einem     ztl    stark geschränkten Zahn      den Schrank zu ermässigen. Nach Feststellen  der übermässigen Schränkung an der Messuhr,  wird zuerst der Hebel 14 so weit zurück     ver-          schwenkt,    bis das Schränkwerkzeug 18 den  Zahn nicht mehr berührt, während die Platte  17 das Blatt 45 weiter festklemmt und dann  den Hebel 38 betätigt, der mittels des Exzen  ters 36 den Taster 16 vorschiebt, welcher den  Zahn zurückdrückt.  



  Da der Wellenstumpf, auf welchem der  Hebel 14 montiert ist, als Sechskant ausge  führt ist, kann der Hebel 14 so aufgesteckt  werden, wie es für die Bedienung der Maschine  am bequemsten ist.  



  Der beschriebene Apparat ermöglicht ein  rasches, präzises und geräuschloses Schränken  der Zähne, ist einfach zu bedienen und sehr  solid. Gegenüber bekannten Ausführungen  weist er keinen Hebelmechanismus auf, was  ein Vorteil ist, da ein solcher Mechanismus  sehr rasch locker wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Schränken der Zähne von Sägeblättern, gekennzeichnet durch eine am aufrechtstehenden Rand (10a) einer Grund platte (10) angeordnete, dem zu schränken den Sägeblatt als Widerlage dienende An sehlagplatte (43), einen mittels eines Hebels (14) und eines exzentrischen Zapfens (20) in einer an der Grundplatte angeordneten Füh rung (12) senkrecht zur Anschlagplatte ver- schiehbaren Schlitten (18a), der das Schränk werkzeug (18) trägt und mit einer verstell baren Anschlagvorrichtung (22, 23) zur Be grenzung des Druckhubes versehen ist, einen über der Anschlagplatte (43) dem Schränk werkzeug gegenüber angeordneten verschieb baren Taster (16), von welchem die Grösse der Verschränkung auf eine Messuhr (30) übertragen wird, eine unter dem Schränk- werkzeug (18)
    im Schlitten (18a) geführte Klemmplatte (17) zum Festklemmen des Säge blattes, einen Hebel (38) für die Betätigung eines Exzenters (36), der eine Zurückverschie bung, des Tasters und damit eine Ermässigung des Schrankes eines zu stark geschränkten Zahnes ermöglicht, und einen in der Höhe verstellbaren Schlitten (26), welcher einen auswechselbaren, für die Abstützung von zu schränkenden Kreissägeblättern dienenden Zapfen (27) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (27) zum Sichern eines auf den Zapfen aufgesetzten, zu schränkenden Kreissägeblattes (45) eine auf einer Seite vorstehende, unter Federdruck stehende Kugel (44) aufweist. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (26) auf zwei senkrechten, an der Grundplatte be festigten Stangen verschiebbar ist und eine Gewindebohrung für eine senkrechte, oben mit einer Kurbel versehene, gegen Axialver schiebung gesicherte Schraubenspindel auf weist. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (14) auf einem sechskantigen Ende der mit dem exzentrischen Zapfen (20) versehenen Welle verstellbar montiert ist. 4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Messen des Schrankes eine Messuhr (30) abnehmbar am Apparat an geordnet ist. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung des Hubes des Schlittens (18a) eine Mutter (22) mit Gegenmutter auf einem Gewindezapfen (18c) des Schlittens (18a) vorgesehen ist.
CH313208D 1955-04-16 1955-07-13 Apparat zum Schränken der Zähne von Sägeblättern CH313208A (de)

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