CH313184A - Ein- und ausschaltbare Kupplungseinrichtung zur Übertragung von Zahlenwerten von einer Schreibmaschine auf eine elektromotorisch angetriebene Rechenmaschine - Google Patents

Ein- und ausschaltbare Kupplungseinrichtung zur Übertragung von Zahlenwerten von einer Schreibmaschine auf eine elektromotorisch angetriebene Rechenmaschine

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CH313184A
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Description


  <B>Ein. und ausschaltbare Kupplungseinrichtung</B>     zur        Übertragung   <B>von Zahlenwerten</B>  <B>von einer</B>     Schreibmaschine        auf   <B>eine elektromotorisch angetriebene Rechenmaschine</B>    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine ein- und ausschaltbare Kupplungseinrich  tung zur Übertragung von Zahlenwerten von  einer Schreibmaschine auf eine elektromoto  risch     angetriebene    Rechenmaschine.  



  Die erfindungsgemässe Kupplungseinrich  tung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie als  an der Schreibmaschine lösbar angebrachte  Elemente einen unter den Tastenhebeln der  Zahlentasten 1 bis 0 befestigten Kontaktkasten,  einen die Rechnungsart festlegende Funktions  tasten aufnehmenden     Lagerbloek,    eine Steck  dose und eine auf Verschiebungen des Schreib  masehinenwagens     anspreehende        Kontaktein-          riehtung    aufweist, sowie an der Rechen  maschine ein in einem über der Tastatur der  selben lösbar aufgesetzten Gehäuse unter  gebraehtes, mit der Steckdose mittels eines  Kabels verbundenes, elektromagnetisches     Spu-          lenaggregat,    das Ganze derart,

   dass sowohl die  Schreib- als auch die Rechenmaschine je für  sich     benützbar    ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 einen unter den Tastenhebeln der       Sebreibmaschine        angebraehten    Kontaktkasten  in Oberansicht ohne Deckplatte,       Fig.    2 einen einzelnen Kontakt unterhalb  eines Tastenhebels der Schreibmaschine in Sei  tenansicht,         Fig.    3 einen einzelnen Ausschaltkontakt bei  Umschaltung der Schreibmaschine von kleinen       Zeiehen    auf grosse Zeichen und Interpunk  tionen in Seitenansicht,       Fig.    4 einen Kontaktbolzen,

   der von einem  Tastenhebel der Schreibmaschine zum     Ein-          und    Ausschalten des Stromkreises an der  Schreibmaschine     betätigbar    ist, in grösserem  Massstab,       Fig.    5 die Deckplatte des Kontaktkastens  in     Draufsieht,          Fig.    6 die Vorderansicht hiervon,       Fig.    7 die Schreibmaschine in Seitenansicht  mit     Funktionstasteneinrichtung    (plus oder  minus,     Korrektion    und     Nonadd    (Nichtaddi  tion),       Fig.    8 die Schreibmaschine, Rückansicht  mit Reiterskala am Wagen und Kontaktvor  richtung am Maschinengehäuse,

         Fig.    9 die Funktionstasten in Seitenansicht  (plus oder minus,     Nonadd,    Subtotal und  Total),       Fig.    10 die     Reiterstangenaufhängung    in       Teilrüekansicht,          Fig.    11 einen verschiebbaren Reiter für  Auslösung der automatischen Addition, in  Rückansicht,       Fig.11a    und 11b     Vertikalschnitte    durch  die Zahnstange mit verschiedenen Reitern,       Fig.    12 die     Kontaktvorriehtung    für auto  matische Addition beim Verschieben des Wa  gens, teilweise in Rückansicht,           Fig.    13 dieselbe in Seitenansicht,

         Fig.    14 die Additionsmaschine mit     Tasten-          bewegiingsmeehanismus,    in Seitenansicht, ge  kuppelt mit. Schreibmaschine,       Fig.    15 die     Additionsmasehine    in Drauf  sicht,       Fig.    16 den     Magnetspulenkern    in Verbin  dung mit einem     Tastfinger    in Vorderansicht,       Fig.    17 die Magnetspule in Vorderansicht,       Fig.    18 die Additionsmaschine mit Tasten  bewegungsmechanismus, perspektivisch darge  stellt,

         Fig.19    den Arbeitsweg vom Tastenhebel  der Schreibmaschine zum Tastenknopf der  Additionsmaschine     (Betätigungsmechanismus),          Fig.20    das     Spulenaggregat    mit Tasten  fingern in Vorderansicht,       Fig.    21 das     Spulenaggregat    für     Nulltasten-          betätigung    in     Vorderansicht,          Fig.    22 die Unteransicht des     Spulenaggre-          gates,

            Fig.    23 ein elektrisches     Sehaltsehema    für  die     Kupplungsvorrichtung,          Fig.    24 und 25 die Kontaktvorrichtung für  die von den Reitern am Schreibmaschinen  wagen zu betätigende Kontaktvorrichtung in  Rückansicht.  



  Die Schreibmaschine     ist    in den Figuren  mit     S,    die Additionsmaschine mit A bezeich  net. Eine Zahlentaste der Schreibmaschine  trägt. die Bezeichnung 1. Sie bezieht. sieh auf  die zur     Verwendung    gelangenden elf Tasten  der Zahlen- und Zeichenreihe 1, 2, 3, 4, 5,  6, 7, 8, 9, 0, -. Die an der Schreibmaschine  angebrachten Funktionstasten sind mit 2, 3,  4, 5 bezeichnet     (Fig.9).    Ein Kontaktkasten  88 ist unterhalb der Tastenhebel der Zahlen  tasten     1-0    an der Schreibmaschine ange  bracht     (Fig.    7).

   An der untern Platte 6 des  selben     (Fig.    1 bis 4 und     Fig.    19) sind sechs  undzwanzig     Flaehfederkontakte,    und zwar  dreizehn obere, 7 und 8, und dreizehn untere,  9 und 1.0, mittels Schrauben 13 isoliert. be  festigt unter Verwendung von Isolierscheiben  14 und Isolierplatten 15     (Fig.3).    An den  Kontaktenden sind Silberkontakte 12 ange  bracht. Die Kabelschuhe, welche mit den Kon-         taktfedern    verbunden sind, tragen die Bezeich  nung 16. Die isolierten Leitungsdrähte sind  mit 17 bezeichnet     (Fig.    2, 3, 6).

   Ein Teilstück  des     Zahlentastenhebels    trägt die Bezeichnung  18     (Fig.    2), ein Teilstück des     Umsehalthebels     19 ist aus     Fig.3    ersichtlich. Diese Tasten  hebel liegen senkrecht über axial bzw. senk  recht     versehiebbaren,    obern Kontaktbolzen 20       (Fig.2,    3, 4, 6), welche unter Wirkung der  Flachfedern 7 und 8 stehen. Der obere Kon  taktbolzen 20 drückt auf einen untern, 21,  welche beiden Bolzen in einer Lagerhülse 22  geführt sind     (Fig.    4).

   Am untern Kontakt  bolzen ist. ein     Isolierkörper    23     aufgepresst.     Letzterer drückt in     Fig.    2 die Silberkontakte  12 zusammen und in     Fig.    3 voneinander. Die  obere Platte des     U-förmig    ausgebildeten Kon  taktkastens 88     (Fig.7    und 19) trägt. die Be  zeichnung 24     (Fig.    5 und 6). Die Lagerhülsen  22 sind auf der Platte 24 seitlich in einem  Schlitz 26     (Fig.    5) nach rechts und links ver  schiebbar und mittels je einer Mutter 25 be  festigt, während die Kontaktfedern 7, 8, 9, 10  seitlich     verschwenkbar    sind.

   Die Arretierung  der Lagerhülsen 2:2 erfolgt nach     Einstellung     jeweils mittels der     Muttern    25.  



  Die Funktionstasten 2, 3, 4, 5 sind seit  lich an der Schreibmaschine in einem Lager  block 27 gelagert. Unter jeder dieser     mittels     Stromschalters 112 ein- und ausschaltbaren  Tasten befindet. sieh ein unterer Flachfeder  kontakt 28 und ein oberer     Flachfederkontakt     29. Diese     Kontaktfedern    liegen übereinander  und sind in Haltern 30 bzw. 31 isoliert. be  festigt. Von diesen Kontakten zweigen Lei  tungsdrähte 33 bzw. 32 ab, welche unten und  hinten an der Schreibmaschine bei 34 ge  führt sind     (Fig.    8), von wo sie zu dem     Spu-          lenaggregat    der Additionsmaschine geführt  sind.  



       Fig.    10 zeigt. eine Zahnstange 35 des  Schreibmaschinenwagens 36. Auf dieser Zahn  stange sind gemäss     Fig.    8 vier Reiter 37 für  waagrechte Addition und ein Reiter 38 für  senkrechte Addition angeordnet. Die Rück  wand des Schreibmaschinenwagens ist mit 39  bezeichnet. An derselben ist eine Arretier  feder 40 befestigt zum Arretieren der Zahn-      Stange in zwei Höhenlagen, die durch Rasten  41 und 42 gekennzeichnet sind     (Fig.    10).  



  Der Reiter 38 ist in     Fig.    11 in grösserem       Massstabe    dargestellt. Derselbe besitzt eine       Arretierfeder    44 für einen in der Höhe ver  stellbaren Anschlag 43. Die     Arretierfeder     greift je nach Höhenlage des Anschlages in       eine    der Rasten 45 und 46 ein. Auf dem  Reiter befindet. sieh ein Druckknopf 47 be  kannter Art zum Verschieben des Reiters auf  der Zahnstange 35. Unterhalb der Zahnstange  35 befindet sich eine an der Rückwand der       Sehreibmaschine    befestigte Kontaktvorrich  tung 48     (Fig.    12).  



  Diese Kontaktvorrichtung besteht aus  einem aus verschiedenen Teilen     zusammen-          -esetzten    Block. Eine     Fühlernase    49 ist an  einem um 50 drehbaren Hebel 54 befestigt,  welcher unter Wirkung einer am Arm 51 an  greifenden Feder 52 steht. Bei Bewegung des  Wagens 36 nach rechts in     Fig.    8 kommt die       Ansehlagfläche    53     (Fig.    11) des Reiters 38 mit  der Nase 49 in Berührung und bewegt den  Hebel 54 mit Kontaktstift 54' nach unten,  wodurch die Federkontakte 55 und 56, welche  mittels Schraube 57 isoliert am Teil 48 be  festigt. sind, geschlossen werden.

   Die An  schlagfläche 53 hat eine vorbestimmte Länge,  welche dem speziellen Aufgabenkreis der     Ma-          sehine    angemessen ist und auf alle Fälle der  Kolonnenbreite des in die Schreibmaschine  einzuspannenden Formulars entspricht. Die       von    den Federkontakten 55 und 56 abzwei  genden Leitungsdrähte sind mit 58 und 59  bezeichnet. Eine Nase 60 mit Winkel 60'       (Fig.    13) ist am Hebel 61     (Fig.24),    der auf  einer Ansatzschraube 62 gelagert ist, bei 63       schwenkbar    gelagert und steht unter Wirkung  einer Feder 64, deren eines Ende am Bolzen  6 5 des Hebels 61 befestigt ist und deren an  deres Ende in das untere Ende der Nase 60  eingehängt ist.

   Am gleichen Bolzen 65 ist  auch das Ende einer Feder 66 befestigt, deren  anderes Ende an einem Anschlagbolzen 67     be-          festigt    ist, welch letzterer am Blech 68 der       hontaktv        orrichtung    48 angebracht ist. Ein  Kontaktbolzen 69 ist. im Lager 70 am Blech  68 senkrecht. verschiebbar gelagert. Das obere    Ende dieses Bolzens liegt unter dem Winkel  60' der Nase 60. Das untere Ende desselben  ist. isoliert und drückt. auf die     Kontaktfedern     71 und 72, deren Fortsetzung die Leitungs  drähte 73 und 74 sind.

   Die Schrauben 75 die  nen zur Befestigung des Bleches 68 an der  Kontaktvorrichtung 48.     zDie    Löcher 76 mit  Innengewinde dienen zur Befestigung des  Bleches 77 an der Vorrichtung 48.  



  Am Blech 77 ist eine dritte Nase 78 bei 79  gelagert     (Fig.25).    An der Nase 78 befindet  sich ein Bolzen 80, welcher bei     Betätigung    der  Nase auf den Hebel 61 drückt. Am untern  Ende der Nase ist. ein Bolzen 81 angebracht,  an dem das Ende einer Feder 82 montiert ist,  deren anderes Ende den Bolzen 83 am Blech  77     umfa.sst.        Zwischen    den Teilen 48 und 48'  sind Distanzringe 84 angebracht     (Fig.    13).  



  Die Nase 60 wird betätigt vom verstell  baren Anschlag 43 am Reiter 38. Die Nase  78 am Blech 77 wird betätigt vom Anschlag  85 des verstellbaren Reiters 37. Der Bolzen  80 wird bei Betätigung der Nase 78     ver-          schw        enkt    und drückt auf den Winkel 61' des  Hebels 61, denselben nach unten drückend, wo  bei der Winkel 60' an Nase 60 den Kontakt  bolzen 69 auf die Kontaktfedern 71 und 72  drückt. Die Schrauben 86, welche in die  Schraubenlöcher 76 verschraubt sind, dienen  zur Befestigung des Bleches 77 am Blech 68       (Fig.    13).  



  Der zur Zahlentaste 1 gehörende Zahlen  tastenhebel ist mit 18 bezeichnet     (Fig.    19).  Unterhalb desselben ist an der Schreibmaschine  der Kontaktkasten 88 mit oberer Platte 24  und unterer Platte 6 angebracht. Einer der  Leitungsdrähte 17 führt von der Stromquelle  89 zum Kontakt 8 über den Kontakt 10 auf  die Magnetspule 90 mit dem     Spulenkern    91,  dessen Verlängerung, das heisst der Tasten  finger 92, mit dem     Gummitastenknopf    95 nach  unten ausschlägt. Die Verlängerung des     Spu-          lenkernes    ist     abgekröpft    und in der Höhe, das  heisst zur Verlängerung bzw.

   Verkürzung des  selben, mittels Schraube 108 einstellbar       (Fig.16).    Die Zahlentasten der Additions  maschine tragen die Bezeichnung 94. Von  der Spule 90 geht ein zweiter Draht 17 zur      Schliessung des Stromkreises auf die Strom  quelle 89 zurück     (Fig.19    und 23).  



  Das Gehäuse des     Spulenaggregates    trägt  die Bezeichnung 96 und ist mit Anschlägen  113 versehen, welche beim Aufsetzen desselben  auf die Additionsmaschine gegen dieselbe an  zuliegen kommen (Fug. 18). Die Handgriffe  dieses Gehäuses tragen die Bezeichnung 97.  Die     Kupplung,    welche die Schreibmaschine  mit der Additionsmaschine verbindet, besteht.  aus einem mehradrigen Kabel 98, das einen  Stecker mit Steckdose 99 besitzt (Fug. 14).  



  Die Aufhängung des     Spulenaggregates          (Fig.20    und 21) erfolgt     mittels    Gummipuf  fern 100, welche an die     -U-förmige        Spulendeck-          platte    106 angeschraubt sind, sowie der am  Gehäuse 96 angebrachten, muldenartigen Kon  solen 101, in welche die Gummipuffer 100 zu  liegen kommen. Das     Spulenaggregat    besteht.  aus ungefähr     sechzehn    Spulen, je nach System  der Additionsmaschine.

   Um den Rückzug des       Spulenkernes    91 (Fug. 16) zu ermöglichen, be  findet sich oben im hohlen Kerninnern eine  Feder 102, welche mit ihrem untern Ende an  einem quer durch dasselbe gehenden Bolzen  103 befestigt, ist. Das obere Ende dieser Feder  ist an einem Bügel 104 befestigt. Unterhalb  des Bügels befindet sieh ein aufgeleimter  Lederstreifen 105 zwecks Dämpfung des von  der Additionsmaschine verursachten Lärms.  Der Bügel 104 ist auf die     U-förmige    Spulen  deckplatte 106     aufgesehraubt.    Die Spulen  bodenplatte ist mit. 107 bezeichnet. Spulen  deck- und     Spulenbodenplatte    sind starr mit  ; einander verbunden. Die Spulen sind reihen  weise angeordnet.  



  Der     Nulltastenmechanismus    geht von einer  aussen liegenden Spule 90' aus. Vom Spulen  kern 91' dieser Spule (Fug. 21) ist die Verlän  gerung mit einem gabelförmigen Ansatz 108  versehen, welcher einen Schwenkarm 109 be  tätigt, der um den Lagerbolzen 110 v     er-          schwenkbar    ist. Dieser     Lagerbolzen        ist    nach  oben oder unten     einstellbar    an der Spulen  ; bodenplatte<B>107</B> befestigt. Am Schwenkarm  befindet sich eine Gummitaste     95b,    welche  über die Nulltaste der Additionsmaschine zu  liegen kommt.

   Die     Abkröpfung    92 der Tasten-         finger    (Fug. 22) ist je in zwei auf die Spulen  bodenplatte aufgeschraubten Winkeln 111 ge  führt. Diese     Führungen    haben den Zweck,  eine Verstellung der Tastenfinger über den  Tasten zu verhindern. Die Gummitasten 95  haben verschiedene Funktionen zu erfüllen  und sind daher voneinander     zu    unterscheiden.  Die neun Tastenfinger 95a dienen für die Zah  lentasten 1-9. Der Tastenfinger 95b betätigt  die Null-Taste, der Tastenfinger<B>95e</B> betätigt.  die     Korrektionstaste,    mittels welcher das     Re-          ehen-    und Schreibwerk der Additionsmaschine  ausgeschaltet wird.

   Der Tastenfinger 95d  bedient die     Nonadd-(Nichtaddier-@Taste,    der  Tastenfinger 95e bedient die Plus- oder     Sub-          total-    bzw.     Zwischensummentaste.    Der Tasten  finger 95f bedient. die Minus- bzw.     Schluss-          totaltaste.    Es können selbstverständlich noch  weitere Tastenfinger und Tasten angeordnet  sein, namentlich z. B. bei sog. Rechenmaschi  nen mit Volltastatur.  



  In     Fig.    23 ist ein Schaltschema gezeichnet,  in welchem A die     Additions-    und     S    die  Schreibmaschine bedeutet. Bei Benützung der  Schreibmaschine ohne Vornahme     irgendwel-          eher    Rechenoperationen wird der Stromkreis  durch Entfernen des Netzes ausgeschaltet. Die  Schreibmaschine ist in diesem Falle eine ge  wöhnliche Korrespondenzmaschine. Soll die  Additionsmaschine ohne die Schreibmaschine  benützt werden, so geschieht das durch Ab  heben des     Spulenaggregatgehäuses    96 mittels  der Handgriffe 97, wobei die Additions  maschine an das Stromnetz angeschlossen  bleibt und das     Spulenaggregat    versorgt wer  den kann.  



  Die Schreibmaschine ist mit der Additions  maschine in dem Moment gekuppelt, wenn  beide Maschinen entsprechend     Fig.14    an die  Stromquelle 89 angeschlossen sind.  



  Nach Einspannen eines Formulars in die  Schreibmaschine wird der Strom durch den  Ausschalter 112 (Fug. 23) unterbrochen, damit  die zum Text gehörigen Zahlen sowie die Buch  staben l und o und das in das Formular ein  gesetzte Datum nicht auf die     Additions-          inasehine    übertragen werden. Vor dem Ein  setzen der Rechnungszahlen in die Kolonnen      des Formulars wird der Strom mittels des  Schalters 112 eingeschaltet, worauf die in die  Kolonne getippten Zahlen mittels der Tasten  finger 95 und 95b auf die Tastatur der Addi  tionsmaschine übertragen werden.

   Beim Zu  rücktransportieren der Schreibmaschinenwalze       erfolgt    die Kontaktbetätigung durch die An  schläge 43 und 60, wodurch die Funktionstaste  95a. betätigt wird und auf der Additions  maschine im Rechenwerk gerechnet. sowie auf  den     dortselbst        eingespannten    Streifen das Er  gebnis übertragen wird.  



  Als Variante hierzu möge folgendes dienen  Vor dem Beginnen des Textes mittels der       Schreibmaschine    wird bei eingespanntem For  mular der Strom mittels des Schalters 112 ein  geschaltet, wobei keine     übertragung    auf die  Additionsmaschine erfolgt, solange der Schreib  maschinenwagen nicht auf der zu addierenden  Kolonne steht. Eine Übertragung erfolgt,       wenn    die Anschlagfläche 53 des Reiters 38  bzw. 37 gegen die Nase     .19    drückt und dadurch  die Kontakte 55 und 56 schliesst. Beim Rück  transport. des Schreibmaschinenwagens mit  dem Zeilenschalter wird die Walze um eine  Zeile gedreht.

   Bei dieser     Bewegung    kommt  die     Ansehlagfläehe    53 wieder ausser Berüh  rung mit der Nase 49, worauf die Additions  maschine rechnet und auf dem     dortselbst    ein  gespannten Papierstreifen     registriert.     



  Bei einer senkrechten Addition und Sub  traktion wird die Zahnstange 35 von Hand  nach oben und der Anschlag 43 nach unten  gedrückt. Der Schreibmaschinenwagen läuft  von rechts nach links     (Fig.8).    Der Reiter  38 auf Zahnstange 35 nähert sieh der Kolonne,  welche für die Additionen bestimmt. ist. Die  Länge des Anschlages 53 entspricht der auf  dem eingespannten Formular aufgedruckten  Kolonnenbreite, welche durch zwei senk  rechte Striche gekennzeichnet ist. Nunmehr  wird die gewünschte Zahl in die Kolonne ein  getippt und dadurch auf die     Additions-          rnasehine    übertragen.  



  Eine Zwischensumme (Subtotal) wird er  stellt, nachdem mehrere Beträge addiert und  durch einen Unterstrich auf dem in der    Schreibmaschine eingespannten     Formular     markiert worden sind. Beim Rücktransport  des Wagens erscheint auf dem Papierstreifen  der Additionsmaschine die Zwischensumme.  Diese Zwischensumme wird dort abgelesen und  in die Kolonne des eingespannten Formulars  eingetippt. Nach Einsetzen der Zwischen  summe in die Kolonne des Schreibmaschinen  formulars wird die     Korrektionstaste    5 an der  Schreibmaschine     niedergedrückt,    wodurch der  als Zwischensumme zuletzt geschriebene Be  trag auf der Additionsmaschine nicht gerech  net und nicht geschrieben wird. Von dieser  Zwischensumme kann ein Betrag (z. B.

   Gut  schrift, Rabatt) abgezogen werden, und zwar  folgendermassen: Der abzuzählende Betrag  wird unter die Zwischensumme     eingetippt    und  mit der an der Schreibmaschine befindlichen  Minustaste 2 auf die Additionsmaschine über  tragen, wobei im Rechenwerk letzterer Betrag  als Minusposten registriert. wird. Es erfolgt       nunmehr    Rücktransport des Wagens, um den  Unterstrich zu tippen. Nach abermaligem  Rücktransport mit dem Zeilenschalter er  scheint auf dem Papierstreifen der     Additions-          masehine    die     Zwischensiunme,    welche wieder  um als     Sehlusstotal    in die Kolonne des For  mulars in der Schreibmaschine eingetippt.  wird, wonach die Minustaste 2 betätigt wird.

    Diese     Minustastenbetätigung    bezweckt in erster  Linie die     Herbeiführung    der Nullstellung des  Rechenwerkes und     zeigt    in zweiter Linie an,  ob der Betrag von der Additionsmaschine  richtig abgeschrieben worden ist. Ist der     Schluss-          totalposten    falsch übertragen worden, so regi  striert die Additionsmaschine einen Rest, und  das Rechenwerk ist nicht auf Null eingestellt,  so dass eine Korrektur auf dem in der Schreib  maschine eingespannten Formular notwendig  wird.  



  Sollen mehrere in einer Horizontalreihe  eines Schreibmaschinenformulars niederge  schriebene Posten horizontal addiert. oder  subtrahiert werden, so wird die Zahnstange  35 von Hand nach unten verschoben, wodurch  die Reiter 37 die Nase 78 betätigen. Die ver  schiebbaren Reiter 37 müssen auf die Kolon  nen eingestellt werden. Bei richtiger Einstel-      lang auf die Kolonnen werden die Einzel  posten der Horizontalreihe auf die Additions  maschine übertragen, indem der Bolzen 80  an der     :Vase    78 den Hebel 61 nach unten be  wegt und dadurch die Kontakte 71 und 72  schliesst. Hierbei     kommt    die Anschlagfläche  53 streckenweise mit der Nase 49 in Berüh  rung unter Schliessung der Kontakte 55  und 56.

      Bei einem     -Minusposten    in einer     waagreeli-          ten    Zeile muss, bevor die Nase 78 betätigt  wird, die Minustaste 2 auf der Schreib  maschine     niedergedrückt    werden, damit auf  der Additionsmaschine eine Subtraktion regi  striert wird. Die     Sehlusssumme    der waagrecht  addierten Beträge kann durch die gleiche  Total- oder     Minustaste    2 erstellt werden.  



  An Stelle der Totaltaste 2 kann die     Zwi-          sehensummentaste    3 betätigt werden, wobei  die     Zwischensumme    auf der Additions  maschine erscheint.  



  Die Zwischensumme kann nach Entfer  nung des in der Schreibmaschine eingespann  ten Formulars auch nach Einspannen eines  neuen Formulars auf diesem registriert wer  den, wobei die     Nonaddtaste    4 niedergedrückt  wird, nachdem der     Zwisehensummenbetrag     auf der     Sehreibmasehine    getippt wurde, ohne       da.ss    eine Addition auf der Additionsmaschine  erfolgt ist.  



  Statt vier Reiter 3 7 können auch mehr  Reiter auf Zahnstange 35 angebracht sein,  ebenso auch mehrere Reiter 38.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Ein- und ausschaltbare Kupplungseinrich- tung zur Übertragung von Zahlenwerten von einer Schreibmaschine auf eine elektromoto risch angetriebene Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie als an der Schreib maschine lösbar angebrachte Elemente einen unter den Tastenhebeln der Zahlentasten 1 bis 0 befestigten Kontaktkasten (88), einen die Rechnungsart festlegende Funktionstasten (2, 3, q, 5) aufnehmenden Lagerblock (27), eine Steckdose (99) und eine auf Verschiebun- -en des Schreibmaschinenwagens anspre- ehende Kontakteinrichtung (18) aufweist,
    so wie an der Rechenmaschine ein in einem über der Tastatur derselben lösbar aufgesetzten (Te- häuse (96) untergebrachtes, mit der Steck dose (99) mittels eines Kabels (98) verbun denes, elektromagnetisches Spulenaggregat (96-107) , das Ganze derart, dass sowohl die Schreib- als auch die Rechenmaschine je für sich benutzbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Kupplungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon taktkasten (88) sechsundzwanzig Flaehfeder- kontakte (7 bzw. 8, 9, 10) aufweist, die je durch einen vertikal beweglichen Kontakt bolzen (20) von einem Zahlentastenhebel (18) "gegeneinander bzw. einem Umschalthebel (19<B>)</B> voneinander bewegbar sind, welche Kontakte je mit. Leitungsdrähten (17) in Verbindung stehen, welche je zu einer im Spulenaggregat (96-107) befindlichen, elektromagnetischen Spule (90) und von der Spule zwecks Schlie ssung des Stromkreises zu einer Stromquelle (89) zurückführen.
    2. Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkasten (88) U-förmig ausgebildet ist und eine obere Platte (2-M) sowie eine untere Platte (6) besitzt, und dass an der obern Platte (21) Lagerkörper (22) angebracht sind zur Lagerung der Kontaktbolzen (20), wäh rend die untere Platte (6) die Flachfederkon- takte (7, 9; 8, 10) trägt, wobei die Lagerkörper (22) in einem Schlitz (26) seitlich verschieb bar und feststellbar sind und die Flachfeder kontakte (7, 9; 8, 10) seitlich verschwenkbar sind. 3.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Funktionstaste (2, 3, 1 und 5) mit zwei Flach federkontakten (28 und 29) in Haltern (30; 31) in Verbindung gebracht werden kann, von welchen Leitungsdrähte (33 bzw. 32) ab zweigen, welche mit Anschluss an die Strom quelle (89) von der Schreibmaschine zum Spa- lenaggregat (96-107) geführt sind. 4. Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der auf Verschiebungen des Schreibmaschinenwagens ansprechenden Kon takteinrichtung (48) an einer Zahnstange (35) des Schreibmaschinenwagens (36) min destens vier Reiter (37) für waagrechte Addi tion und Subtraktion und mindestens ein Rei ter (38) für senkrechte Addition angebracht.
    sind, und ferner, dass an der Rückwand (39) des Wagens eine Arretierfeder (40) befestigt ist, die zum wahlweisen Arretieren der mit zwei Rasten (41 und 42) ausgerüsteten Zahn stange (35) in zwei Höhenlagen mittels dieser Rasten dient, wobei der Reiter (37 bzw. 38) eine Anschlagfläche (53) besitzt, welche auf die unterhalb der Zahnstange (35) angeord nete Kontakteinrichtung (48) über einen ver- schwenkbaren Hebel (54) derselben einwirkt.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die senkrechte Addition steuernde Reiter (38) einen höhenverstellbaren Anschlag (43) zur Betätigung eines Kontaktfederpaares (55, 56) der Kontakteinrichtung (48) aufweist, und dass ein die waagrechte Addition und Subtrak tion steuernder Reiter (37) ebenfalls einen höhenverstellbaren Anschlag . (85) zur Betäti gung eines zweiten Kontaktfederpaares (71, 72) besitzt, dessen Stromleitungen (73,74) zu den Spulen (95a) des Spulenaggregates füh ren. 6.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spulenaggregat (96-107) eine Deckplatte (106) und eine Bodenplatte (107) aufweist, welche Teile samt den darin angeordneten Spulen (90) mit Kernen (91) von einem Ge häuse (96) mit daran befindlichen Handgrif fen (97) umschlossen sind, wobei ferner an den Seitenwandungen der Spulendeckplatte (106) Gummipuffer (100) angebracht sind, mittels welcher das Spulenaggregat in mul denförmigen Konsolen (101) an der Innen wandung des Gehäuses (96) aufgehängt ist, derart, dass das Spulenaggregat samt dem Gehäuse mit einem Griff über die Tastatur gestellt oder von derselben entfernt werden kann, wobei ausserdem Anschläge (113) vor gesehen sind,
    um die richtige Lage über der Tastatur zu sichern. 7. Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spule (90) oben einen hohlen Kern mit einem ihn dort. durchquerenden Bolzen (103) auf weist, an welchem das eine Ende einer Feder (102) befestigt ist, deren anderes Ende an einem Bügel (104) oberhalb des Spulen- rahrnens angebracht ist, welche Feder den Zweck hat, den Spulenkern (91) bei Strom unterbrechung zurückzuziehen. B.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (90) reihenweise angeordnet sind, und dass eine Anzahl Spulenkerne (91) des Spulen aggregates -unten je mit einem abgekröpften Verlängerungsarm (92) versehen sind, welche Arme mir Vermeidung einer Verschwenkung in an der Bodenplatte (107) angebrachten Winkeln (111) geführt sind und an ihrem untern Ende Gummitastenfinger (95) besit zen, welche über- den Tasten der Rechen maschine liegen. 9.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine aussen liegende Spule (90') des Spulenaggre- gates mit einem Spulenkern (91') als Teil eines an der Rechenmaschine wirksamen Null tastenmechanismus ausgebildet ist, indem die Verlängerung des Spulenkernes (91') gabel förmig ausgebildet ist und mit einem Schwenk arm (109) in gelenkiger Verbindung steht, welch letzterer auf einem an der Spulenboden- platte (107) befestigten Lagerbolzen (110) gelagert. ist, und an welchem eine Taste (95b) befestigt ist, die über der Nulltaste der Re chenmaschine liegt. 10.
    Kupplungseinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spulenaggregat (96-107) einen als Korrek- tionsta.ste wirkenden, spulenbetätigten Tasten finger (95b), mittels welchem das Rechen- ilnd Schreibwerk der Rechenmaschine aus schaltbar ist, enthält, sowie dass ein weiterer Tastenfinger (95d) zur Bedienung der Plus- oder Subtotal- bzw. Zwischensummentaste und schliesslich dass ein weiterer Tastenfinger (95f) zur Bedienung der Minus- bzw.
    Schluss- totaltaste vorgesehen ist.
CH313184D 1953-04-15 1953-04-15 Ein- und ausschaltbare Kupplungseinrichtung zur Übertragung von Zahlenwerten von einer Schreibmaschine auf eine elektromotorisch angetriebene Rechenmaschine CH313184A (de)

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