CH303684A - Apparat für den intermittierenden Vorschub des Films in kinematographischen Kameras bzw. Projektoren. - Google Patents
Apparat für den intermittierenden Vorschub des Films in kinematographischen Kameras bzw. Projektoren.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
Apparat für den intermittierenden Vorschub des Films in kinematographischen Kame bzw. Projektoren. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Apparat für den intermittierenden Vorschub eines Films durch das Bildfenster einer Filmkamera, bzw.
eines Filmprojektors, gekennzeichnet durch eine Filmschiebevoe- richtung, welche eine Filmschleife vor dem Bildfenster ansammelt, durch eine Luftkam mer, die eine Öffnung aufweist, über welche der Film nach dem Bildfenster hinweggeht, und durch Mittel zur intermittierenden Zu fuhr von Luft in die Luftkammer, um einen Druck auf den über genannte Öffnung hin weggehenden Film auszuüben und dadurch den Film durch das Bildfenster zu versehie- hen,
wobei eine Abbremsvorrichtung vorgese hen ist, welche an den Film angreift und ihn tiur während des letzten Teils jeder einzelnen Bewegung des Films abbremst.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Apparates dargestellt. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in allen Figuren gleiche Teile.
Fig.l ist eine, teilweise im Schnitt. ge zeigte, Seitenansicht des Apparates.
Fig. 2 zeigt einen Teil des Apparates nach Fig.1, bei anderer Stellung einiger Bestand teile.
Fig.3 zeigt. in grösserem Massstab einün Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 1.
Fig.4 zeigt. in grösserem Massstab einen Schnitt nach Linie 4-4 von Fig.1 und Fig.5 ist eine schematische Teilansicht, welche die Art und Weise, in welcher der Film durch die Registerzapfen des Apparates in seiner Lage bestimmt wird, veranschau licht.
Ein kinematographischer Film 10 wird von einer Spule in. einem Magazin in der Richtung des in Fig.1 gezeigten Pfeils in ein Kamera- oder Projektorgehäuse 12 hinein gezogen. Diese Bewegung wird dem Film 10 durch .eine Zahntrommel 13 erteilt, gegen wel che der Film 10 durch die Rollen 15 und 16 gehalten wird. Die Zahntrommel 13 dreht sich kontinuierlich mit gleichmässiger Ge schwindigkeit.
Von der Zahntrommel 13 läuft der Film 10 aufwärts gegen eine auf Welle 20 befe stigte Rolle 18. Der Film 10 wird durch eine Hilfsrolle 22 über die Rolle 18 geleitet. Diese Hilfsrolle wird durch eine am Gehäuse 12 angebrachte Gleitstütze abgestützt und durch eine Feder 24 abwärts auf den Film ge drückt.
Die Zahntrommel 13 ist an einer Trieb welle 26 befestigt, welche gleichzeitig die Blende der Kamera oder des Projektors betä tigt. Ein ebenfalls auf der Triebwelle 26 be festigtes Zahnrad 28 treibt durch ein loses Zahnrad ein dem Zahnrad 28 entsprechendes Zahnrad 30 an, wobei das lose Zahnrad be wirkt, dass sich das Zahnrad 30 in der Blei ehen Richtung wie das Zahnrad 28 dreist.
Das Zahnrad 30 ist auf der Welle 20 befe stigt und die Drehung .dieses Zahnrades '30 bewirkt deshalb, dass sieh gleichzeitig die Rolle 18 in der dureh den Pfeil angedeuteten Richtung dreht.
Die Rolle 18 weist den gleichen Durch messer wie die Zahntrommel 13 auf, und, da mit der Film sowohl um die Zahntrommel 13 als auch um die Rolle 18 mit der gleichen linearen Geschwindigkeit vorläuft, drehen sich diese Elemente mit der gleichen Ge schwindigkeit. Diese Gleichheit der Oxe- schwindigkeit wird dadurch erreicht., dass die Zahnräder 28 und 30 von gleicher Grösse sind.
Wenn jedoch hinter der Rolle 18 kein Zug auf den Film 10 ausgeübt wird, oder wenn eine Bewegring des Films hinter der Rolle 18 durch die Registerzapfen in den Perforationslöchern verhindert wird, so wird ein loses Filmstück über der Rolle 18 auf gebaut und der Film bildet eine Schleife, wie dies durch die durch die ausgezogene Linie gezeigte Stellung des Films 10 oberhalb der Rolle 18 angedeutet wird.
Nachdem der Film 10 sich um etwa die Hälfte des Umfanges der Rolle 18, welche vorzugsweise mit Gummi überzogen ist, herumbewegt hat, läuft er hinter einem Ob jektiv 31 abwärts an einem Bildfenster Ö? vorbei. Der Film wird in üblicher Weise durch eine Druekplatte 33 gegen das Bldfen- ster gehalten. Unterhalb des Bildfensters 3\> läuft der Film 10 über die Lippen 34 einer Luftkammer 35.
Gerade in dem Augenblick, bevor die Teile der Maschine in der Stellung sind, aus welcher der nächste Vorschub Arbeitsgang eingeleitet wird, befindet sich der Film 7.0 im wesentlichen in der durch die ausgezogene Linie angedeuteten geradlinigen Lage zwischen den Lippen 34.
Elastische Streifen 36 (Fig. <B>3),</B> vorzugs weise leichte Streifen aus Federstahl, sind vorgehen, die sich über das offene Ende der Luftkammer 35 an gegenüberliegenden Seiten derselben in einer solchen Lage erstrecken, dass sie die Perforationslöcher im Film 10 überdecken. Der Zweck dieser Strei fen<B>3</B>6 besteht darin, das Entweichen von Luft durch die Perforationslöcher zu verhin dern. Wenn sie nicht vorgesehen sind, wird eine wesentlieh grössere Menge Luft benötigt.
Wenn Luft unter Druck in die Luftkam mer 35 oberhalb des Films eintritt, so werden die Streifen 36 und der Film 10 nach ab wärts gedrückt, bis der Film satt auf die unterhalb des Films 10 angeordneten und sich nach einwärts unter die Perforations löcher erstreekenden Rippen 37 zur Auflage kommt, um auf diese Weise die Streifen 36 bei der Verhinderung des Entweichens von Luft durch die Perforationslöcher zu unter stützen.
Der Apparat ist. so ausgebildet, dass sich der Film im wesentlichen im gleichen Augenblick den Rippen 37 nähert, in dem er auf der Oberfläche der Rolle 18 abgefangen wird. Die Streifen 36 und die Rippen 37 sind mit glatten und polierten Oberflächen ver sehen und sie erstrecken sieh nicht bis in die Bildfläche des Films, um die Gefahr des Zer- kratzens zu vermeiden.
Nachdem der Film 10 sieh über die Luft kammer hinausbewegt hat., bewegt er sich aufwärts zur Zahntrommel 13, wo er wieder mit den Zähnen der Zahntrommel in Ein griff kommt, wodurch er auf seinem Weg; zurück zu einem weiteren Magazin verscho ben wird, in welchem die Spule in einer sol chen Richtung gedreht wird, dass der Film aufgewickelt wird.
Die Zahntrommel 13 ist für den Eingriff in die Perforationslöcher entlang den beiden Seiten des Filmstreifens gezahnt, und in der dargestellten Ausführungsform wird der Film. 10-durch ein und dieselbe Zahntrommel 13 auf einem Magazin abgeführt rund einem andern Magazin zugeführt. Dies gewährleistet eine vollkommene Gleichheit. der Film- geschwindigkeit beim Zustellen des Films zum Vorschubmechanismus und beim Weg- holen von demselben.
Für gewerbsmässigver- wendete Projektoren, bei welchen eine starke Lichtquelle erforderlich ist, werden die Zu stell- und Wegholfunktionen anstatt. auf die Zahntrommel 13 auf zwei Zahntrommeln ver teilt, so dass ein unbehinderter Lichtweg vom hintern Teil des Gehäuses 1.2 geschaffen wird. Hinter der Luftkammer 35 wird der Film 10 durch die Rollen 38, welche den Rüi- len 15 und 1.6 auf der obern Seite des Film- vorsehubmechanislnus entsprechen, mit den Zähnen der Zahntrommel 13 in Eingriff ge halten.
Beim Bildfenster 32 ist mindestens ein Zapfen 40, vorzugsweise zwei, zum Eingriff in ein Perforationsloch auf jeder Seite eines Filmbildes vorgesehen. Diese Zapfen bestim- itien die endgültige Einstellung des Film bildes nach jeder Bewegung des Films. Die Zapfen 40 erstrecken sich von einem Zap fenträger 42, welcher an seinem untern Ende mit einer Feder 44 verbunden ist. Das untere Ende der Feder 44 ist an einem Klotz 46, welcher am Gehäuse 12 abgestützt ist, befe stigt.
Der Zapfenträger 42 kann hinter dem Film, wenn derselbe in einer Kamera verwen det wird, durchgehend sein, aber für Projek- torv erwendung wird der mittlere Teil des Zapfenträgers entlang einer Kante 48 (Fig. 4) weggeschnitten, damit ein offener Rahmen gebildet wird, durch welchen Licht zum Projizieren des Films auf einen Schirm hindurchgeht.
In dem gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel, in welchem die einzige Zahn trommel 13 den Zutritt von Licht von einer Stelle hinter der Filmzahntrommel verhin dert., wird Licht für das Projizieren von einer Lichtquelle 49 (Fig.1) an der einen Seite des Gehäuses 12 geliefert, und das Licht strahlenbüschel wird mittels eines Prismas 50 durch den Film beim Bildfenster 32 reflek tiert.
Die obern Enden der Zapfenträger 42 sind zur Bildung von Öffnungen, in welche sich Kurbelarme 51 erstrecken, gegabelt. Diese Kurbelarme 51 erstrecken sich abwärts von einer gemeinsamen, auf einer Welle 53 befestigten Nabe 52, und die Welle ist. am einen Ende mit einer Kurbel 55 verbunden, welche eine Nockenrolle 56 in einer solchen Lage abstützt, dass sie mit der Umfangs stirnfläche einer Nockenscheibe 60 in Berüh rung kommt.
Diese Noekenscheibe 60 ist auf einer sich quer im Projektorgehäuse 12 erstreckenden Welle 62 befestigt. Ein ebenfalls auf der Welle 62 befestigtes Ritzel 64 kämmt mit einem grossen auf der Triebwelle 26 montier ten Zahnrad 66.
Zufolge des grossen Durch- messers des Zahnrades 66 und des kleinen Durchmessers des Ritzels 64 werden die Welle 62 und die Nockenscheibe 60 mit einer höhe ren Geschwindigkeit gedreht als die Trieb welle 26 und die Zahntrommel 13.
Wenn bei- spielsweise der Film 10 sechslöcherige Bil derrahmen und die Zahntrommel 13 vierund zwanzig Zähne aufweist, so dass der Fihn mit jeder Umdrehung der Zahntrommel 13 um vier Bilder vorgeschoben wird, so werden die Teilkreisdurchmesser der Zahnräder 64 und 66 so gewählt, da.ss ein Übersetzungsverhältnis von 4:
1 erzielt wird. Dies bewirkt, dass jedes mal, wenn die Zahntrommel 13 den Film. 10 um die Höhe eines Filmbildes weiterbewegt, die Nockenscheibe 60 eine vollständige Um drehung macht.
Die Nockenscheibe 60 weist über den grössten Teil ihres Umfangs eine kreisrunde Peripherie auf, aber ein erhöhtes, sich über einen Teil der Peripherie der Nockenscheibe 60 erstreckendes -Segment 70 ist vorhanden, und dieses erhöhte Segment 70 verschiebt die Nockenrolle 56 und kippt die Kurbelarme 51 weit genug,
um den Zapfenträger 42 ein wärts zu schwenken, bis die Zapfen 40, wie in Fig. 2 gezeigt, aus den Perforationslöchern des Films herausgezogen worden sind. Die Winkelausdehnung des Segmentes 70 ist ge nügend gross, um die Registrierzapfen 40 während der Zeit, während welcher der Film bewegt wird, aus dem Film weggezogen zu halten.
In der Nockenscheibe 60 ist eine in einem vorbestimmten Verhältnis zum Segment 70 angeordnete, durchgehende Öffnung 72 vor gesehen. Diese Öffnung 72 steuert den Luft- zutritt zur Luftkammer 35, wobei sie an einer solchen Stelle angeordnet ist, dass Luft im wesentlichen im gleichen Zeitpunkt, in welchem die Nockenscheibe 60 die Zapfen 40 veranlasst, sich aus den Perforationslöchern im Film zurückzuziehen, in die Luftkammer 35 einzuströmen beginnt.
Im Zeitpunkt, in, welchem der Luftdruck in der Kammer 35 genügend gestiegen ist, um wirksam zu werden, sind die Zapfen 40 vollständig aus den Perforationslöchern im Film zurückgezogen worden. Der Luftstoss in die Kammer 35 and gegen den Teil des Films 10, welcher die Öffnung in der Luftkammer zwischen den Lippen 34 überbrückt,
ver schiebt den Film 10 aus der in Fig.1 durch die ausgezogene Linie gezeigten Lage abwärts in die durch die strichpunktierte Linie ange deutete Lage.
Auch wenn. sich der Film in der strichpunktiert angedeuteten Lage befin det, kann die Luft nicht seitlich entweichen, weil der Film immer zwischen den sich ab- wärts erstreckenden Seitenplatten 75 (Fig. 3) eingeschlossen ist, wobei genannte Seitenplat ten eine Doppelfunktion ausüben.
Sie verhin dern das Entweichen der Luft entlang den Bändern des Films und dienen zudem als Randführungen für den Film.
Während des Zeitintervalls zwischen auf einanderfolgenden Luftstössen von der Luft kammer 35 aus, bildet der Film 10 eine lose Schleife oberhalb der Rolle 18 (Fig.1), da die Zahntrommel 13 dauernd läuft. Jedesmal, wenn der Film 10 durch einen Luftstoss aus der Kammer 35 verschoben wird, bewegt die Luft den Film mit grosser Geschwindigkeit nach abwärts, bis die Schleife oberhalb der Rolle 18 beseitigt ist, und der Film auf der Rolle 18 abgefangen wird und sich den Rip pen 37 nähert.
Hierauf hält der Druck der Luft den Film in Berührung, mit der Rolle 18, so .dass der Film beim Bildfenster seine Abwärtsbewegung mit einer geringeren Ge schwindigkeit unter der Kontrolle der Rolle 18 fortsetzt. Diese dreht sich in der Rich tung, welche gestattet, dass der Film dem Bildfenster zugeführt wird und unter der Kontrolle der Zahntrommel 13, welche den Film gleich rasch vorzieht, wie er durch die Rolle 18 abwärts bewegt wird.
Der Luftdruck von der Luftkammer 35 gegen den Film wird mit einem reduzierten Wert aufrecht gehalten, indem die Luft durch einen schmalen Teil 76 der Öffnung 72 weiterhin in die Kammer 35 eingeblasen wird, nachdem der Film bereits weit genug ab wärts bewegt worden ist, dass der gesamte oberhalb der Rolle 18 angesammelte lockere Teil aufgenommen worden ist. Dieser an dauernde Luftdruck genügt, um den Film mit der obern Stirnfläche der Rolle 18 in Be rührung zu halten, und um zu verhindern, dass die an den Rippen 37 anliegende Schleife durch den Zug der Aufwiekelzahntrommel 13 zum Einsacken gebracht wird.
Während die ses Zeitabschnittes, nachdem der Film an der Rolle 18 abgefangen worden ist, kommen die Zapfen 40 in Stellung und stoppen eine wei tere Abwärtsbewegung des Films ab, so dass sich eine neue Filmschleife oberhalb der Rolle 18 in Vorbereitung auf den nächsten Luftstoss von der Kammer 35 aus ansam melt.
Bei mechanischen Vorschubmeehanismen ist die Geschwindigkeit, mit welcher cler Film bewegt werden kann, durch die Bean spruchung, welche die Perforationslöcher aus halten können, begrenzt. Alle Mechanismen, welche die Filme übermässig beanspruchen, befriedigen nicht. Bei dem vorliegenden Ap parat, bei welchem Luftdruck zum Vor schub des Films verwendet wird, ist es prak tisch möglich, dem Film eine bedeutend ra schere Bewegung zu erteilen, als dies bei me chanischen Vorsehubeinrichtungen der Fall ist.
Dies ist besonders vorteilhaft bei Mecha nismen für intermittierenden Filmvorschub, welche zusammen mit Verschlüssen verwen det werden, da dadurch ermöglicht wird, den Verschluss während einer viel längeren Zeit spanne offen zu halten.
Fig.3 zeigt das Verhältnis der Nocken seheibe 60' zur Luftkammer 35 und v eran- schaulicht die Art und Weise, in der die Luftzufuhr zur Kammer 35 durch die Öff nung 72 in der Nockenscheibe 60 gesteuert wird. Die Luftkammer 35 weist eine Öffnung 77 auf, welche beim gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel im wesentlichen die gleiche Grösse besitzt, wie der breite Teil der Öff nung 72 in der Nockenscheibe 60.
Die vordere Stirnfläche der Nockenscheibe 60 befindet sich nahe am hinteren Ende der Öffnung 77, wobei nur ein Laufspiel vorhanden ist, wel ehes nicht genügend gross ist, um das Entwei- chen einer wesentlichen Luftmenge bei den verwendeten Luftdrücken zu gestatten. Ein Druck von etwa 0,35 atü pro 6,45 em2 hat sieh in der Praxis als genügend erwiesen, wird hier jedoch bloss als Beispiel erwähnt.
An der hintern Seite der Nockenscheibe 60 ist ein Luftzufuhrrohr 78 vorgesehen, welches nahe dem einen Ende einen Flansch 79 und eine Anschlussmutter 80 aufweist, welche gegen die eine Seite des Flansches angezogen und über ein Düsenverbindungs stück 81 auf der andern Seite genannten Flansches aufgeschraubt ist.
Das Ende des Rohres 78, welches sich in das Düsenverbin dungsstück 81 hinein erstreckt, ist konisch ausgebildet und passt in eine entsprechende konische Ausnehmung in genanntem Düsen- erbindungsstüek. Eine Dichtung 82 zwischen dem Ende des Rohres 78 und einem Absatz im Düsenverbindungsstück gewährleistet eine sichere Abdichtung zwischen dem Rohr und dem Düsenverbindungsstück.
Am Ende des Düsenverbindungsstückes 81 iet eine Nabe 84 vorgesehen, welche die Aus strömdüse des Verbindungsstückes umfasst. Diese Nabe bildet mit der hinteren Stirn fläche der Noekenseheibe 60 ein Laufspiel, und die Nockenseheibe 60 dient als Ventil zur Herstellung der Verbindung zwischen dem Düsenverbindungsstück und der Luftkammer 35 während einer begrenzten Zeitdauer wäh rend jeder Umdrehung. der Nockenscheibe 60.
Eine Leitplatte 86 in der Luftkammer lenkt der Luftstrom abwärts gegen den Film 10 ab, so dass der Luftdruck gleichmässig auf die ganze Filmbreite verteilt wird.
Fig. 5 veranschaulicht die Art und Weise, in welcher die Zapfen. 40 die genaue Lokali sierung des Films 10 regulieren. Wenn die anfängliche, durch den Luftstoss herbei geführte Abwärtsbewegung des Films been det ist und der Film, wie bereits beschrieben, um die obere Zufuhrrolle 18 herum abgefan gen worden ist, befinden sich die Zapfen 40 auf einem wenig unterhalb des obern Ran des der Perforationslöcher 88 des Films 10 liegenden Niveau.
Während sich die Zapfen 40 von der finit ausgezogenen Linien gezeigten Lage in die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage in Fig. 5 bewegen, bewegt sich der Film 10 vor, bis die obern Ränder der Perforationslöcher 88 mit den Zapfen 40 in Berührung kom men. Es ist deshalb leicht ersichtlich, dass die Schlussbewegung des Films 10, welche der raschen, :durch den Luftstoss bewirkenden Bewegung folgt, sehr klein ist, indem sie we niger als die Länge eines Perforationsloches beträgt.
Dadurch, dass die Zapfen 40 nur mit dem obern Randdes Perforationsloches 88 in. Be rührung gebracht werden, wird eine genauere Registerhaltung erzielt, und es ist nicht erforderlich, dass eine genaue Übereinstim- mung der Zapfen und der Abmessungen der Perforationslöcher im Film aufrechterhalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat für den intermittierenden Vor schub eines Films durch das Bildfenster einer Filmkamera, bzw. eines Filmprojektors, gekennzeichnet durch eine Filmschiebevor- richtung, welche eine Filmschleife vor dem Bildfenster ansammelt, durch eine Luftkam mer, die eine Öffnung aufweist, über welche der Film nach dem Bildfenster hinweggeht, und durch Mittel zur intermittierenden Zu fuhr von Luft in die Luftkammer,um einen Druck auf den über genannte Öffnung hin weggehenden Film auszuüben und dadurch den Film durch das Bildfenster zu verschie ben, wobei eine Abbremsvorrichtung vor gesehen ist, welche an dem Film angreift und ihn nur währenddes letzten Teils jeder einzelnen Bewegring des Films abbremst. UNTERANSPRÜCHE: 1.Apparat gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein sich intermittierend öffnendes Ventil, das dazu dient, Luft in die Luftkammer und gegen den Film einströmen zu lassen, um den Film zLi bewegen und die Schleife vor dem Bildfenster aufzunehmen, während eine entsprechende Schleife in der Zone nach dem Bildfenster angesammelt wird. 2.Apparat gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbremsvorrichtung eine vor dem Bildfenster angeordnete, gewölbte Oberfläche aufweist, wobei diese gewölbte Oberfläche mit dem Film während des letzten Teils jeder intermittierenden Bewegung dos Films bewegbar ist. 3. Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die gewölbte Oberfläche eine Rolle ist. 4.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rolle eine glatte Um fangsoberfläche für die ganze Breite des Films aufweist. 5. Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass er mindestens einen Zap fen aufweist, der im Bildfenster in die Per forationslöcher des Films eingreift, um den Film in einer genau bestimmten Lage bezüg lich des Bildfensters festzuhalten. 6.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen in den und aus dem Bewegungsweg des Films bewegbar ist. 7. Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegung des Zap fens in einem zeitlichen Verhältnis in bezug auf die Bewegung des Films stattfindet. B. Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass Seitenplatten entlang den Rändern des Films vorgesehen sind, um das Entweichen von Luft an den Rändern des Films zu verhindern. 9.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die gewölbte Oberfläche der Rolle frei von Zähnen Ist. 10. Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche die gewölbte Oberfläche der Rolle mit dem Film bewegen, nachdem der Vorschub des Films zum Stillstand gebracht worden ist. 11.Apparat. gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die als gewölbte Ober fläche dienende Rolle in einer solchen Rich tung drehbar ist, welche einen weiteren Vor schub des Films gegen das Bildfenster zur endgültigen Einstellung der aufeinanderfol- genden Filmbilder in ibereinstimmung be züglich des Bildfensters gestattet. 12.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch äe- kennzeichnet, dass die gewölbte Oberfläche der Rolle mit dem Film während einer letz ten Abwärtsbewegung des Films zur Einstel.. lung eines Filmbildes bezüglich des Bildfen sters bewegbar ist, nachdem der Film durch die genannte, gewölbte Oberfläche der Rolle abgebremst worden ist. 13.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10 und 12, da durch gekennzeichnet, dass die gewölbte Oberfläche der Rolle den Vorschub des Films in Richtung auf das Bildfenster regii- liert, nachdem der Film durch die gewölbte Oberfläche der Rolle abgebremst. worden ist. 14.Apparat. gemäss Patentanspruch Lind den Unteransprüchen 1 bis 10, 7.2 und 13, da durch gekennzeichnet, dass die gewölbte Ober fläche der Rolle gegen das Bildfenster hin be wegbar ist, während ein andatiernder Luft druck auf -den Film demselben eine endgül tige, begrenzte Bewegung verleiht und ihn in die Lage bringt, in welcher jedes der aufein- anderfolgenden Filmbilder bezüglieh des Bildfensters genau eingestellt ist. 15.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, 12 bis 14, da durch gekennzeichnet., dass mindestens ein elastischer Streifen vorgesehen ist, der sich über die öffnung in der Luftkammer über den Teil des Films, in welchem Perforations löcher vorgesehen sind, erstreckt, wobei ge nannter Streifen zusammen mit dem Film von genannter Öffnung weg bewegbar ist, wenn er einem Luftstoss von der Luftkam mer her ausgesetzt wird. 16.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, 12 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass er neben den Rändern des Films sich von der Luftkarn- iner weg erstreckende Seitenwände, eine vor dem Bildfenster angeordnete Auflagefläche, auf welcher der Film nach Beseitigung der Schleife aufgefangen wird, und ein Gestell aufweist, welches sich von den Seitenwänden weg und über den Raum zwischen den Sei tenwänden an der der Luftkammer gegen überliegenden Seite des Films und in einer solchen Lage erstreckt, derart, dass der Film auf dem Gestell zur Auflage kommt,wenn ein der Länge der Schleife entsprechendes Stück des Films zur Länge des Films zwi schen den Seitenwänden hinzugefügt worden ist. 17. Apparat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mindestens einen Zapfen, welcher in die Perforationslöcher hinein und aus denselben heraus bewegt werden kann zur Regulierung der Einstellung von aufein- anderfolgenden Filmbildern bezüglich des Bildfensters, durch ein Ventil zur Steuerung der Luftzufuhr zur Luftkammer und durch Mittel zur Betätigung des Zapfens in einem zeitlich festgelegten Verhältnis zu dem ge nannten Ventil, wobei mindestens ein Teil der Betätigungsmittel für den Zapfen mit de ren genannten Ventil verbunden ist und durch dasselbe betätigt wird,um zu bewir- ken, dass genannter Zapfen in den Film ein greift, nachdem sich das Ventil in eine Stel lung bewegt hat, in welcher es der Luftkam mer Luft zuführt, und bevor sich genanntes Ventil in eine Stellung bewegt, in welcher es die Luftzufuhr zur Luftkammer unterbindet. 18.Apparat nach Patentanspxuich und dem Unteranspruch. 17, dadurch gekennzeich net, dass .das Mittel für die Betätigung des Zapfens eine Nockenscheibe ist, die mit einer durch sie hindurchgehenden Öffnung ver sehen ist, welche die Zufuhr der Luft zur Luftkammer steuert. 19.Apparat gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 17 und 18, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ventil Öffnungen von verschiedener Grösse aufweist, welche in ver schiedene Stellungen bewegbar sind, damit die entsprechenden Öffnungen den Luftstrom zur Luftkammer steuern, und gekennzeichnet durch einen Mechanismus, welcher das Ventil in einem Kreislauf nacheinander in verschie dene Stellungen bewegt, durch einen weiteren Mechanismus, welcher die Zapfen aus den Filmperforationslöchern herauszieht, bevor sich das Ventil in die Stellung bewegt,in welcher eine grosse Öffnung den Luftstrom steuert, und welcher die Zapfen in Eingriff mit den Perforationslöchern, bewegt., wäh rend sich das Ventil in der Stellung befindet in welcher eine kleine Öffnung den Luft strom steuert, und durch Antriebsmittel, wel che alle genannten Mechanismen in ihrem zeitlich bestimmten Verhältnis zueinander be tätigen.
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