CH302002A - Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen. - Google Patents

Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen.

Info

Publication number
CH302002A
CH302002A CH302002DA CH302002A CH 302002 A CH302002 A CH 302002A CH 302002D A CH302002D A CH 302002DA CH 302002 A CH302002 A CH 302002A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
linkage
braking device
handbrake
car
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Lokomotiv-Und
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Lokomotiv filed Critical Schweizerische Lokomotiv
Publication of CH302002A publication Critical patent/CH302002A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/04Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes for preventing or controlling movement in one direction or, selectively, in either direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen.    Die     Erfindung    bezieht. sich auf eine  Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen, zu  welcher eine in einem ersten, z. B. dem Zug  führungswagen untergebrachte, auf dessen  Achsen wirkende Handbremse und ferner  eine in einem weiteren., z. B. dem Triebwagen  untergebrachte, in Bremsbereitschaft. stehende  Stellbremse gehören.  



  Mit Hilfe der erwähnten Handbremse ist  es im allgemeinen möglich, dem Zug eine  gewisse, dem     Bremsgewicht.    jenes     Nagen        ,s     entsprechende, verhältnismässig geringe Ver  zögerung zu erteilen. Wird aber überdies die  Forderung gestellt., dem Zug z. B. für den  Gefahrenfall vom selben Wagen aus eine  grössere     Bremsverzögerung    erteilen zu kön  nen, so wird diese Handbremse nicht mehr  ausreichend sein.  



  Erfindungsgemäss wird eine     vermehrte     Bremsung dadurch ermöglicht, dass zwischen  der Bremse des     :ersten    Wagens und der Stell  bremse des weiteren Wagens     übertragungs-          mittel    vorgesehen sind, die erst ansprechen  und dadurch ein Auslösender Stehbremse be  wirken, wenn die genannte     Handbremse    über  ein bestimmtes Mass hinaus angezogen wird.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       1:s    zeigen:  Fig. 1 einen aus einem Trieb- und einem  Zugführungswagen bestehenden Zug,  Fig. 2 ein Schema der in diesem Zug  untergebrachten Bremseinrichtung,    Fig. 3 eine erste Variante der Bremsein  richtung nach Fig. 2 und  Fig. 4 eine zweite Variante.  



  Der zu einer Zahnradbahn gehörende, in  Pfeilrichtung fahrende Zug besteht aus zwei  Wagen, einem Zugführungswagen 1 und  einem Triebwagen 2. Wie aus Fig. 2 ersicht  lich, ist der erstere mit. einer sowohl auf seine  Laufräder 3 als auch auf seine beiden     Brems-          zahnräder    4 wirkende Handbremse mit Kur  bel 5     ausgerüstet.    Im Triebwagen ist das  vordere Drehgestell     vermittels        zweier    Moto  ren 6     angetrieben,    deren Wellenenden je eine  Bremsscheibe 7 tragen.

   Das dazugehörende  Bremsgestänge 8 kann einerseits     vermittels     einer Bremsstange 9, die zu der Handbrems  kurbel dieses Wagens führt., anderseits durch  Lösen einer Ausklinkvorrichtung betätigt.  werden, die aus einer mittels     Spannseil    11.  vorgespannten Feder 10 sowie einer Klinke  1.2 und einem Ausklinkhebel 13 besteht. Das  Handbremsgestänge des Zugführungswagens  ist durch ein     Übertragungsgestänge    mit dem  Ausklinkhebel 13 verbunden. Es weist die  Hebel 20, 21, 22, die Kegelradpaare 23, 24,  die     zwischen    den Wagen     befindliche        Teleskop-          welle    25 sowie die notwendigen Zugstangen  und Lager auf.  



  Wird nun die Handbremskurbel 5 vom.  Führer des     Zugführungswagens        gedreht,    so   erden zunächst die Bremsklötze der Lauf  und Bremszahnräder 3, 4 angezogen.     Will:    er  darüber hinaus, z. B.     im.    Falle einer Gefahr,  die     Stellbremse        des    Triebwagens zur Aus-      lösung bringen, so dreht er einfach die Kur  bel 5 weiter.  



  Durch dieses Weiterdrehen wird beim  Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zufolge des  Anstieges der Gestängekräfte das bisher Fix  punkt gewesene Ende     14a.    des Hebels 14 die  vorgespannte Feder 30 der elastischen Stütze  31 eindrücken. Der     Gelenkpunkt    14b wird  dabei zum neuen Fixpunkt, des Hebels 14, der  jetzt etwa die strichpunktierte Stellung 14'  einnimmt.

   Die durch die Federeindrückung  eingeleitete Gestängebewegung pflanzt. sieh  vermittels des bereits     erwähnten    Übertra  gungsgestänges nach dem Ausklinkhebel 13  weiter, worauf die im Triebwagen 2 liegende  Stellbremse zur Wirkung kommt und darauf  hin den Zug rasch     zum    Halten     bringt.    Im  Falle eines Defektes der Feder 30 kommt die  Führungsbüchse 32 zufolge des     beschränkten     Spiels  s  am Fahrgestellboden 33 zum Auf  flitzen, so dass die Stütze in Wirkung bleibt..  



  Bei .dem in Fig. 3 dargestellten zweiten       Ausführungsbeispiel    ist ein Federtopf 35 in  eine Zugstange 36 eingeschaltet. Zur Ausnut  zung von Längenänderungen dieser Zugstange  sind an ihren beiden Enden 41, 43 Hebel 37,  38 angelenkt, die durch eine Stange 39 zu  einem Parallelogramm ergänzt sind. Beim  weiteren Anziehen der     Bremskurbel    5 zwecks  Ausklinkens der Stellbremse verkürzt sich die  vorgespannte Feder 40, wobei das rechts  seitige     Ende    41. der     Zugstange    36 seine Stel  lung sozusagen     umverändert    beibehält, wäh  rend das Übertragungsgestänge sich z. B. in.  die     strichpunktierte    Lage bewegt..

   Die Hülse  42     übernimmt.    hier wieder die Aufgabe eines       Sicherheitsorganes    gegen einen möglichen Fe  derbruch.  



  Beim dritten Ausführungsbeispiel     nach     Fig. 4 'ist im Gestänge der Handbremse des  Zugführungswagens 1 ein Klotzspielregler 45  handelsüblicher Bauart vorgesehen. Das zum  Ausklinkhebel 13 führende Übertragungsge  stänge ist hier vermittels einer     Schlaufe    46,  also     mit    einem bestimmten Spiel an das Hand  bremsgestänge     gelenkt..    Dies     hat    zur Folge,  dass das Übertragungsgestänge mitgenommen    wird, nachdem das Handbremsgestänge einen       bestimmten    Weg zurückgelegt. hat bzw. nach  dem mit der Kurbel 5 eine bestimmte     Anzahl     Umdrehungen gemacht worden sind.  



  Die     Übertragung    von der Bremse des  ersten Wagens 1 auf die Stellbremse des zwei  ten Wagens könnte statt durch mechanische  Mittel z. B.     ,auch    durch pneumatische, elektri  sche oder hydraulische Mittel bewerkstelligt         < erden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen, zu welcher eine in ,einem ersten Wagen unter gebrachte, auf dessen Achsen wirkende Hand bremse und ferner eine in einem weiteren Wagen untergebrachte, in Bremsbereitschaft stehende Stellbremse gehören, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Bremse des eisten Wagens (1.) und der Stellbremse des weiteren Wagens (2) Übertragungsmittel vor handen sind, die erst ansprechen und da- dur:eh ein Auslösen der Stellbremse bewirken, wenn die genannte Handbremse über ein be stimmtes Mass hinaus angezogen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hand bremse des ersten Wagens eine vorgespannte Federn angeschlossen ist., auf deren Längen änderungen ein Gestänge anspricht, derart, dass bei fortschreitendem Anziehender Hand bremse des ersten Wagens die genannte Feder bis zu einer bestimmten maximalen Kraft. be lastet wird und die Stellbremse daraufhin zur Auslösung kommt. Bremseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (30) zur Stützung eines Bremsgestänge-Aus- gleichhebels (14) gegen den Fahrzeugrahmen (33) verwendet. ist. 3.
    Bremseinrichtung nach Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (40) in eine Zugstange (36) des Bremsgestän ges der .genannten Handbremse eingeschaltet ist, wobei diese Zugstange zur Ausnützung von Längenänderungen durch an ihren Enden (41, 43) angelenkte Hebel (38, 37) und eine Stange (39) zu einem Parallelogramm er gänzt ist.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch, bei welcher im Gestänge der genannten Hand bremse ein Klotzspielregler eingebaut ist, da durch gekennzeichnet, dass ein nach dem wei- teren Wagen führendes Übertragungsgestänge mit Spiel an das, Handbremsgestänge ange schlossen ist, so dass das Übertragungsgestänge erst nach einem bestimmten Gestängeweg der Handbreme mitgenommen wird.
CH302002D 1952-12-31 1952-12-31 Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen. CH302002A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH302002T 1952-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH302002A true CH302002A (de) 1954-09-30

Family

ID=4491242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH302002D CH302002A (de) 1952-12-31 1952-12-31 Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH302002A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH302002A (de) Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen.
DE919233C (de) Bremseinrichtung fuer Zahnradbahn-Zuege
DE902464C (de) Handbremse fuer schwere Kraftfahrzeuge mit zusaetzlichem, zur Verstaerkung des Bremsdruckes beim Anziehen des Handbremshebels dienendem Kraftspeicher
DE1258445B (de) Einrichtung zum UEberwachen der Bremsstellung und des Verschleisszustandes der Bremsbacken an mit selbsttaetigen Bremsgestaengestellern zusammenwirkenden Scheibenbremsanlagen von Schienenfahrzeugen
DE575686C (de) Selbsttaetige Gleisbremse fuer Foerderwagen
DE599439C (de) Umschaltvorrichtung fuer Lastwechsel bei Bremsvorrichtungen
AT209373B (de) Bremse für elektrische Lokomotiven mit zweiachsigen Triebdrehgestellen
DE1076166B (de) Einrichtung zum Lenken eines Radsatzes eines Schienenfahrzeuges
DE353331C (de) Zugstange fuer Anhaengewagen mit Einrichtung zur selbsttaetigen Bremsung
DE502892C (de) Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen ansprechende Anhaengerbremse
DE1010554B (de) Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen od. dgl.
DE551781C (de) Zug- und Stossvorrichtung fuer Bahnwagenzuege mit durchgehender Bremse
DE841469C (de) Vorrichtung an der Bremsausruestung zweiachsiger Eisenbahnwagen mit Druckluftbremse und Lastabbremsung
DE2604706C3 (de) Einrichtung zum Einstellen eines Gliederzug-Gelenkwagens in Gleiskrummungen
DE3314966A1 (de) Notbremsvorrichtung fuer schienenfahrzeuge
AT156849B (de) Kraftfahrzeug mit einer Ausgleichsvorrichtung zum Verhindern des Schleuderns beim Kurvenfahren.
DE418631C (de) Nachstellvorrichtung fuer die Bremsen von Strassenbahnwagen u. dgl. Fahrzeugen
DE397615C (de) Selbsttaetige Hemmvorrichtung fuer Eisenbahnwagen
DE957017C (de) Auflaufbremse
CH131487A (de) Automatische Bahn- und Strassenfahrzeugkupplung.
DE528944C (de) Bremseinrichtung fuer Anhaengewagen
AT111618B (de) Einrichtung zum Ermöglichen des Einbaus einer selbsttätigen Nachstellvorrichtung in Bremsgestänge.
DE82619C (de)
AT208250B (de) Anhängerbremse mit zwei mechanisch betätigten Bremsgestängen
AT82667B (de) Bremsvorrichtung für Kraftwagen.