CH302002A - Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen. - Google Patents
Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
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Description
Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen. Die Erfindung bezieht. sich auf eine Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen, zu welcher eine in einem ersten, z. B. dem Zug führungswagen untergebrachte, auf dessen Achsen wirkende Handbremse und ferner eine in einem weiteren., z. B. dem Triebwagen untergebrachte, in Bremsbereitschaft. stehende Stellbremse gehören. Mit Hilfe der erwähnten Handbremse ist es im allgemeinen möglich, dem Zug eine gewisse, dem Bremsgewicht. jenes Nagen ,s entsprechende, verhältnismässig geringe Ver zögerung zu erteilen. Wird aber überdies die Forderung gestellt., dem Zug z. B. für den Gefahrenfall vom selben Wagen aus eine grössere Bremsverzögerung erteilen zu kön nen, so wird diese Handbremse nicht mehr ausreichend sein. Erfindungsgemäss wird eine vermehrte Bremsung dadurch ermöglicht, dass zwischen der Bremse des :ersten Wagens und der Stell bremse des weiteren Wagens übertragungs- mittel vorgesehen sind, die erst ansprechen und dadurch ein Auslösender Stehbremse be wirken, wenn die genannte Handbremse über ein bestimmtes Mass hinaus angezogen wird. In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 1:s zeigen: Fig. 1 einen aus einem Trieb- und einem Zugführungswagen bestehenden Zug, Fig. 2 ein Schema der in diesem Zug untergebrachten Bremseinrichtung, Fig. 3 eine erste Variante der Bremsein richtung nach Fig. 2 und Fig. 4 eine zweite Variante. Der zu einer Zahnradbahn gehörende, in Pfeilrichtung fahrende Zug besteht aus zwei Wagen, einem Zugführungswagen 1 und einem Triebwagen 2. Wie aus Fig. 2 ersicht lich, ist der erstere mit. einer sowohl auf seine Laufräder 3 als auch auf seine beiden Brems- zahnräder 4 wirkende Handbremse mit Kur bel 5 ausgerüstet. Im Triebwagen ist das vordere Drehgestell vermittels zweier Moto ren 6 angetrieben, deren Wellenenden je eine Bremsscheibe 7 tragen. Das dazugehörende Bremsgestänge 8 kann einerseits vermittels einer Bremsstange 9, die zu der Handbrems kurbel dieses Wagens führt., anderseits durch Lösen einer Ausklinkvorrichtung betätigt. werden, die aus einer mittels Spannseil 11. vorgespannten Feder 10 sowie einer Klinke 1.2 und einem Ausklinkhebel 13 besteht. Das Handbremsgestänge des Zugführungswagens ist durch ein Übertragungsgestänge mit dem Ausklinkhebel 13 verbunden. Es weist die Hebel 20, 21, 22, die Kegelradpaare 23, 24, die zwischen den Wagen befindliche Teleskop- welle 25 sowie die notwendigen Zugstangen und Lager auf. Wird nun die Handbremskurbel 5 vom. Führer des Zugführungswagens gedreht, so erden zunächst die Bremsklötze der Lauf und Bremszahnräder 3, 4 angezogen. Will: er darüber hinaus, z. B. im. Falle einer Gefahr, die Stellbremse des Triebwagens zur Aus- lösung bringen, so dreht er einfach die Kur bel 5 weiter. Durch dieses Weiterdrehen wird beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zufolge des Anstieges der Gestängekräfte das bisher Fix punkt gewesene Ende 14a. des Hebels 14 die vorgespannte Feder 30 der elastischen Stütze 31 eindrücken. Der Gelenkpunkt 14b wird dabei zum neuen Fixpunkt, des Hebels 14, der jetzt etwa die strichpunktierte Stellung 14' einnimmt. Die durch die Federeindrückung eingeleitete Gestängebewegung pflanzt. sieh vermittels des bereits erwähnten Übertra gungsgestänges nach dem Ausklinkhebel 13 weiter, worauf die im Triebwagen 2 liegende Stellbremse zur Wirkung kommt und darauf hin den Zug rasch zum Halten bringt. Im Falle eines Defektes der Feder 30 kommt die Führungsbüchse 32 zufolge des beschränkten Spiels s am Fahrgestellboden 33 zum Auf flitzen, so dass die Stütze in Wirkung bleibt.. Bei .dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist ein Federtopf 35 in eine Zugstange 36 eingeschaltet. Zur Ausnut zung von Längenänderungen dieser Zugstange sind an ihren beiden Enden 41, 43 Hebel 37, 38 angelenkt, die durch eine Stange 39 zu einem Parallelogramm ergänzt sind. Beim weiteren Anziehen der Bremskurbel 5 zwecks Ausklinkens der Stellbremse verkürzt sich die vorgespannte Feder 40, wobei das rechts seitige Ende 41. der Zugstange 36 seine Stel lung sozusagen umverändert beibehält, wäh rend das Übertragungsgestänge sich z. B. in. die strichpunktierte Lage bewegt.. Die Hülse 42 übernimmt. hier wieder die Aufgabe eines Sicherheitsorganes gegen einen möglichen Fe derbruch. Beim dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 'ist im Gestänge der Handbremse des Zugführungswagens 1 ein Klotzspielregler 45 handelsüblicher Bauart vorgesehen. Das zum Ausklinkhebel 13 führende Übertragungsge stänge ist hier vermittels einer Schlaufe 46, also mit einem bestimmten Spiel an das Hand bremsgestänge gelenkt.. Dies hat zur Folge, dass das Übertragungsgestänge mitgenommen wird, nachdem das Handbremsgestänge einen bestimmten Weg zurückgelegt. hat bzw. nach dem mit der Kurbel 5 eine bestimmte Anzahl Umdrehungen gemacht worden sind. Die Übertragung von der Bremse des ersten Wagens 1 auf die Stellbremse des zwei ten Wagens könnte statt durch mechanische Mittel z. B. ,auch durch pneumatische, elektri sche oder hydraulische Mittel bewerkstelligt < erden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen, zu welcher eine in ,einem ersten Wagen unter gebrachte, auf dessen Achsen wirkende Hand bremse und ferner eine in einem weiteren Wagen untergebrachte, in Bremsbereitschaft stehende Stellbremse gehören, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Bremse des eisten Wagens (1.) und der Stellbremse des weiteren Wagens (2) Übertragungsmittel vor handen sind, die erst ansprechen und da- dur:eh ein Auslösen der Stellbremse bewirken, wenn die genannte Handbremse über ein be stimmtes Mass hinaus angezogen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hand bremse des ersten Wagens eine vorgespannte Federn angeschlossen ist., auf deren Längen änderungen ein Gestänge anspricht, derart, dass bei fortschreitendem Anziehender Hand bremse des ersten Wagens die genannte Feder bis zu einer bestimmten maximalen Kraft. be lastet wird und die Stellbremse daraufhin zur Auslösung kommt. Bremseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (30) zur Stützung eines Bremsgestänge-Aus- gleichhebels (14) gegen den Fahrzeugrahmen (33) verwendet. ist. 3.Bremseinrichtung nach Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (40) in eine Zugstange (36) des Bremsgestän ges der .genannten Handbremse eingeschaltet ist, wobei diese Zugstange zur Ausnützung von Längenänderungen durch an ihren Enden (41, 43) angelenkte Hebel (38, 37) und eine Stange (39) zu einem Parallelogramm er gänzt ist.Bremseinrichtung nach Patentanspruch, bei welcher im Gestänge der genannten Hand bremse ein Klotzspielregler eingebaut ist, da durch gekennzeichnet, dass ein nach dem wei- teren Wagen führendes Übertragungsgestänge mit Spiel an das, Handbremsgestänge ange schlossen ist, so dass das Übertragungsgestänge erst nach einem bestimmten Gestängeweg der Handbreme mitgenommen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH302002T | 1952-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH302002A true CH302002A (de) | 1954-09-30 |
Family
ID=4491242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH302002D CH302002A (de) | 1952-12-31 | 1952-12-31 | Bremseinrichtung an Zahnradbahn-Zügen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH302002A (de) |
-
1952
- 1952-12-31 CH CH302002D patent/CH302002A/de unknown
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