CH301985A - Korb. - Google Patents

Korb.

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CH301985A
CH301985A CH301985DA CH301985A CH 301985 A CH301985 A CH 301985A CH 301985D A CH301985D A CH 301985DA CH 301985 A CH301985 A CH 301985A
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CH
Switzerland
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strips
basket
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chips
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Inventor
Kern Hubert
Original Assignee
Kern Hubert
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Application filed by Kern Hubert filed Critical Kern Hubert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/10Baskets or like containers made in interwoven or intermeshing flexible wooden material or by attaching thin wooden strips to a supporting framework

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  



  Korb.



   Die bisher bekannten geflochtenen Spankorbe, z. B. fiir Obst, bestehen aus Spänen, die etwa   U-förmig    vom Korbrand über die Bodenkanten wieder zum   Korbrand    lauf'en, sowie aus Spänen, die quer dazu um alle Sei  tenkanten herumlaufen.    Da sich die hierfür erforderlichen späne um die Kanten biegen    lassen und verhältnismä#ig lang sein müssen,    können die Späne nur aus wertvollem Schälholz hergestellt, werden. Es wird daher für diese   geringwertigen Körbe    teures Holz ver  xventlet,    das viel wirtschaftlicher   für hoch-    vertige Gegenstände verwendet werden würde.

   Das teure Schälholz und die für die Herstellung der Späne aus dem   Schalholz    erforderlichen teuren Maschinen, zum Beispiel die   Rundschälmaschinen, verteuern    die Körbe, die ferner auch deshalb kostspielig sind, weil die Späne auf die nötige Breite gestanzt, von Hand zum Korb fertig geflochten nnd danaeh mittels Metallklammern zusam  mengeheftet werden müssen.    Die fertigen Korbe verlieren ausserdem rasch die Form und halten meist nur   3-4    Transporte mit der   Eisenbahn oder dem Packwagen    aus, da sie vor allem beim Aufeinanderstapeln, des aus Gründender Raumersparnis unvermeidbar ist, sehr leiden, insbesondere weil die an den Kanlen des Korbes scharf abgewinkelten und gekniekten Späne hier leicht. breehen oder zerfasern.

   Die Korbe   werdendaherschonnach    sehr kurzer Zeit entweder verbrannt oder in anderer Weise ihrer eigentlichen Verwen  dung entzogen.   



   Der Korb nach der Erfindung ist dadurch   gekennzeichnet,dass    jede Seitenwand und der Boden aus längs und quer miteinander   verwebten biegsamen Holzstreifen in    der Länge und Breite der Wände und des Bodens bestehen und an den die   Korbkanten bilden-    den Enden durch jeweils einen Rahmen und mit den Streifen ein selbständiges tafelförmiges Bauteil bildende Leisten versteift sind an welchen die   Befestigungsorgane    angebracht sind, welche die zum Korb   zusammen-    gesetzten Wände und den Boden zusammenhalten.



   Die Holzstreifen können aus gesägten Leisten bestehen. Dies   erlaubt die weitge-       hende Verwertung und Aufarbeitung grosser    Mengen an Sägewerksabfällen, z. B. von   Säumlingen, die    beim   Einschnitt von Rund-    holz anfallen und bisher fast nur als   Brenn-    holz verbraucht wurden ; zur Aufarbeitung in Leisten sind alle anfallenden   Stiieke    beliebiger Breite und Stärke verwendbar. Der Einschnitt der Leisten erfolgt zweckmässigerweise auf einer Mehrblattkreissäge.

   Nach einer    rohen Längensortierung werden die Leisten,    gegebenenfalls nach vorhergegangener Bündelung, mittels Sä. ge oder Messer auf die zur TIerstellung des Fleehtwerkes erforderlichen Einzelstablä   rngen    in Serien   gekappt.    



   Die zu den tafelförmigen Einzelteilen verwebten   Holzstreifen können,    wie weiter gefunden wurde, neben oder an Stelle der ge  sägten    Leisten auch aus Spänen bestehen, z. B.    aus Spanschnitzeln aus der Spankorbindu-    strie,   Furnierholzindustrie    usw. Die Späne, z. B. Schälspäne, sind nicht nur in der Längsrichtung, sondern auch in der Querriehtung verhältnismässig sehr elastisch, so dass sich auch breitere Abfallstüeke ohne weiteres verwenden lassen. Ausserdem verleihen die Späne den Wa. ndungen und, falls sie auch zur   Herstellnng    des Bodens verwendet sind, dem Boden eine grössere Nachgiebigkeit, als wenn die   W nde und der Boden, nur    aus ge  sägten    Leisten aufgebaut sind.

   Die grössere Nachgiebigkeit ermöglicht es z. B., dass der Korb etwas mehr fassen kann als ein anderer Korb.



   Die Wände und der Boden des Korbes werden zweckmässig auch aus den gesägten Leisten   und/oder    den Spänen zusammengesetzt, indem diese Leisten und Späne miteinander verwebt oder verflochten werden ; hierbei werden jede Wand und der Boden für sieh hergestellt und durch die   Rahmen bilden-    den Leisten aussen versteift, so dass Platten oder Tafeln aus den verwebten oder gefloehtenen Leisten oder Spänen mit versteifendem Rahmen entstehen.



   Die   Herstellungdes    Korbes lässt sich rasch und billig durchführen. Der Korb kann vor seinem Gebrauch in Teilen gelagert und versandt werden, wofür es nur   notig    ist, die tafelförmigen Wände und den Boden flach   aufeinanderzustapeln.    Die   Rahmenleisten    versteifen den Korb erheblich und machen ihn widerstandsfähiger, vor allem auch an den Bodenkanten. Der Korb hält daher länger als ein   Spankorb    der bekannten Art, dem der neue Korb weiter auch dadurch überlegen ist, dass er in einfacher Weise maschinell, und zwar mit meist vorhandenen Maschinen hergestellt werden kann, z. B. mit. Hilfe von Mehrblattkreissägen, Kappsägen und   Heft-    maschinen.

   Infolgedessen lässt sich der Korb überall dort noch nebenbei herstellen, wo sieh bereits Sägewerksbetriebe befinden. Es ist aber auch   möglieh,    den Korb in der Nahe seiner Verwendungsgebiete zu erzeugen, z. B. inmitten von   Obstanbaugebieten,    so dass sich sehr   bedeutende Frachtkosten, die sonst für    die Beförderung des sperrigen   Leergutes    nötig wären, einsparen lassen. Der Korb naeh der Erfindung hat sich ausser für die Ver  wendung als Obstkorb    besonders auch für die Fischindustrie und den Fise-hversand sehr bewährt.



   Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung an zwei beispielsweisen ausführungsformen des Korbes erläutert, die in   fünf Figuren sehematiseh dargestellt    sind.



   Es zeigen :
Fig.   1    in perspektivischer Darstellung einen Korb, dessen gewebte oder geflochtene Holzstreifen aus Spänen bestehen,
Fig.   2    in vergrössertem Massstab die linke obere Ecke der dem   Beschauer zugekehrten    Stirnwand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen vor den Bügel gelegten Querschnitt durch den Korb,
Fig.   4    eine der tafelförmigen langen Seitenwände als selbständiges Bauteil des Korbes und
Fig. 5 wiederum wie Fig. 1 in perspekti  vischer Darstellung    einen Korb,   dessen ge-    webte   oder geflochtene Holzstreifen aus ge-      sägten Leisten    bestehen.



   Die   langen Späne l, z.    B. auf Breite und Länge gestanzte oder geschnittene   Abfall-    schälspäne der Furnierholzindustrie, sind mit den   querlaufenden    Spänen   2    zu einem Ge  flecht    verwoben und bilden die aus der Fig. 4 ersichtliche Tafel mit dem Rahmen aus den versteifenden gesägten Leisten 3, 4, 5, 6, wobei parallel zu der den   Korbrand einfassenden    obern Leiste 4 auf gleicher Höhe eine weitere Leiste 7 vorgesehen ist. Zwischen beide Leisten 4 und 7 sind die Enden, z. B. 8, eines der Späne 2 fest eingesteekt, so dass die Späne durch Klemmung gehalten werden.

   An den Ecken des Rahmens sind die   Rahmenleisten    mit   Meta. llklammern    9   zusammengeheftet    ; die Späne   I    sind mittels ebensolcher Klammern 10 mit der Rahmenleiste 3 verbunden. 



   Die kurzen Seitenwände oder Stirnwände sind in gleicher Weise wie die langen   Seiten-    wände aufgebaut. Para. llel zur Korbkante laufende Späne 11 sind mit dem senkrecht hierzu laufenden Span 12 verwoben und durch einen aus   gesägten    Leisten 13, 14, 15, 16 bestehenden Rahmen versteift. Die Leisten 13 und 14 z. B. sind mittels der   Metallklam-    mer 17 zusammengeheftet. Die senkrechten Kanten des Korbes sind innen mit im Querschnitt dreiekförmigen Leisten 18 versteift, deren eine Fläche einen Übergang zwischen den beiden angrenzenden   Korbwandungen    bildet. Sie werden zweckmässig mittels   Metall-    klammern angeheftet.

   Aus Fig. 2 ist die   Eekverbindung genauer ersichtlich.    Die   senk-    rechte Rahmenleiste 13 ist mittels der Klammer 17 mit der Rahmenleiste 14 der kurzen n Seite des   Korbrandes verbunden. Zwisehen    den beiden   parallelen Rahmenleisten    4 und 7 an der langen Seite des   Korbrandes steckt    das obere Ende der senkrechten Versteifungsleiste 3, mit weleher die langen Späne 1 verbunden sind. Der Boden kann aus Spänen 19,   20    oder   gesägten Leisten    oder aus Spänen und Leisten bestehen, die wie die Wä. nde dureh einen Rahmen aus Leisten versteift sind.

   Der aus mehreren   gesehiehteten Spänen    bestehende Bügel 21 wird mit seinen Enden in die   langen Seitenwandungen zweckmä#ig    bis zum Boden eingewebt, wodurch eine feste, dauerhafte Verbindung des Bügels mit dem Korb   gewä. hrleistet    wird. Klammern 22 sicliern die Verbindung mit den beiden parallelen Versteifungsleisten am   Korbrand.    Die   einzelnen Holzstreifen    des Bügels können aus   gesägten    Leisten bestehen, die nach einem    Meisswasserbad mühelas'in die gewünschte    Form gebogen werden.



   Fig. 5 zeigt einen ebenso aufgebauten Korb, aber aus   gesägten    Leisten, z. B. 23 und   24    der   einen langen Korbwand.    Der Bügel 21 endet etwas oberhalb des Bodens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Korb, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seitenwand und der Boden aus längs und quer miteinander verwebten biegsamen Holzstreifen in der Länge und Breite der Wände und des Bodens bestehen und an den die Korbkanten bildenden Enden durch jeweils einen Rahmen und mit den Streifen. ein selbständiges, tefelförmiges Bauteil bildende Leisten versteift sind, an welehen die Befesti gungsorgane angebracht werden, welche die zum Korb zusammengesetzten Wände und den Boden zusammenhalten.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. KorbnachPatentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die Holzstreifen aus gesägten Leisten bestehen.
    2. Korb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzstreifen aus Spänen bestehen.
    3. Korb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Holzstreifen zum Teil aus gesägten Leisten, zum Teil aus Spänen bestehen.
    4. Korb naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# die gesägten Leisten und die e Späne aus Abfa. llholz bestehen.
    5. Korb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteilenden, Rahmen bildenden Leisten aus gesägten Holz- leicten bestehen.
    6. Korb nach Patentanspruch und Unter ansprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden, Rahmen bildenden Leisten am Korbrand jeweils aus zwei parallelen Leisten bestehen, zwischen welche die Enden der hier auftreffenden verwebten gesägten Leisten fest eingesteckt sind.
    7. Korb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# die senkrechten Kanten des Korbes innen mit einer Eekleiste versbeift sind.
    8. Korb nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da# die Eckleiste dreieckigen Querschnitt hat, derart, dass die eine Flache der Leiste einen tbergang zwischen den beiden angrenzenden Korbwan- dungen bildet.
    9. li : orb naeh Patentansprueh und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die verwebten Holzstreifen mit den Wie versteifenden, Rahmen bildenden Leisten mit- tels Befestigungssorganen verbunden sind.
    10. Korb nach Patentanspruch und Unteransprüehen 5, 6 und 9, dadurch gekennzeieh- net, dass die Befestigungsorgane aus Meta ll kla. mmern bestehen.
    11. Korb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bügel vorgesehen ist, der aus mehreren Holzstreifen besteht, die in die betreffenden Seitenwandungen des Korbes eingewebt sind.
CH301985D 1951-04-09 1952-04-05 Korb. CH301985A (de)

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