CH301232A - Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen.

Info

Publication number
CH301232A
CH301232A CH301232DA CH301232A CH 301232 A CH301232 A CH 301232A CH 301232D A CH301232D A CH 301232DA CH 301232 A CH301232 A CH 301232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
circuit
contactor
voltage
switching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kull Hans
Original Assignee
Kull Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kull Hans filed Critical Kull Hans
Publication of CH301232A publication Critical patent/CH301232A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/14Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using tap transformers or tap changing inductors as final control devices
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/24Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using bucking or boosting transformers as final control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


      Schaltungsanordnung        zum    Schalten von elektrischen     Lampen,    insbesondere  von     Strassenbeleuchtungsanlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schal  tungsanordnung zum Schalten von     elektri-          sehen    Lampen, insbesondere von Strassen  beleuchtungsanlagen.     Normalerweise    wird die  Strassenbeleuchtung direkt an die volle  Speisenetzspannung geschaltet. Dies ergibt  einen grossen Einschaltstromstoss, bedingt  durch den geringen Widerstand des Glüh  fadens der     elektrischen    Lampen im kalten Zu  stand.

   Durch diesen Stromstoss tritt -eine  starke mechanische Beanspruchung des Glüh  fadens auf, durch die die     Lebensdauer    der  Lampe stark     reduziert    wird. Bei den Strassen  beleuchtungen und dergleichen wird bis jetzt  die Lichtstärke der Lampen, das heisst die       Spannung,    der dieselben ausgesetzt sind, wäh  rend ihrer ganzen Einschaltdauer unverän  dert gelassen, was nicht     unbedingt    nötig  wäre, von dem Standpunkt aus gesehen, dass  nur in den Stunden grossen Verkehrs die     Be-          lenehtung    der Strassen eine besonders     gute     sein muss.  



  Die Schaltungsanordnung nach der Erfin  dung zeichnet. sich dadurch aus,     dass    die Lam  pen über eine Reguliereinheit     gespiesen    wer  den und     da.ss    Mittel vorgesehen sind, die be  wirken, dass jedenfalls im Moment der Ein  sehaltung der Lampen     denselben    über die     Re-          guliereinheit    eine reduzierte Spannung     auf-          gedrüekt    wird; gegebenenfalls können weitere  Mittel vorgesehen sein, um die Speisespan  nung der Lampen     vermittels    der Regulier-         einheit    ausserdem willkürlich den Verhältnis  sen anzupassen.  



  Bei Strassenbeleuchtungen und derglei  chen, bei denen die     Auswechslung    der Lam  pen mit bedeutendem     Arbeitsaufwand    ver  bunden ist, lohnt sich zur Erhöhung der Le  bensdauer der Lampen die Begrenzung der  Einschaltspannung und durch die Herab  setzung     derSpannung    der Lampen in Zeiten  geringen Verkehrs     wird        ebenso    die Lebens  dauer der Lampen verlängert, und die Strom  kosten werden reduziert.  



  Auf beiliegenden     Zeichnungen    sind bei  spielsweise Ausführungsformen des     Erfin-          dungsgegenstandes        dargestellt,    und zwar sind:       Fig.    1 die     Schaltungsanordnung    eines  ersten Ausführungsbeispiels,       Fig.    2 die     eines    zweiten     Ausführungs-          beispiels'          Fig.    3 die eines dritten Ausführungs  beispiels und       Fig.    4 die eines vierten Ausführungs  beispiels.  



  In der Schaltungsanordnung nach     Fig.    1,  welche für kleine Leistungen bestimmt     ist,     bedeutet     S1,    S2 das     Speisenetz    und     S1    ;     S2     das Lampennetz, das durch das Schütz B in  das Speisenetz eingeschaltet oder aus Bein  selben abgeschaltet     wird.        B1    ist eine an sich  bekannte     Überstromauslösung    für das Schütz  B.

   C bezeichnet eine stufenlose Regulierein  heit, in diesem Fall ein stufenloser Regulier-           transformator,    .der     aus    Primär- und     Sekun-          därwieklung        p1    bzw.     si    besteht. g ist der  Stromabnehmer des     Reguliertransformators     und     J1    der Motor, der zur     Verschiebung        des     Stromabnehmers dient. Der Motor wird in  den beiden Endstellungen des Stromab  nehmers g durch den Endschalter     Dl    bzw.

   D2  ausgeschaltet, indem diese Schalter durch den  Stromabnehmer g     beispielsweise    mechanisch       geöffnet    werden. Mit dem Schalter     Dl    ist der  Schalter     Dl',    der im Stromkreis des Regulier  transformators liegt, fest verbunden, so dass  mit dem Öffnen des Schalters     D,        zwangläufig     auch der Schalter     Dl'    geöffnet wird.

   Mit dem  Schalter<I>D2</I> ist der Schalter D2', der im  Stromkreis des Elektromagneten des     Schützes     B liegt, in     zwangläufiger    Verbindung derart,  dass der Schalter D2' geschlossen ist, wenn  der Schalter D2 sich in geöffneter     Stellung     befindet und umgekehrt. Mit dem Schütz B  sind die drei Hilfsschalter     b1,    b2, b3 fest ge  kuppelt, und zwar     derart,    dass der Hilfsschal  ter     bi    offen ist, wenn das Schütz B und die  Hilfsschalter b2,     b3    in geschlossener     Stelhing     sieh befinden und umgekehrt.

   A     ist    eine an  sich bekannte Schaltuhr mit     zwei    voneinan  der unabhängigen Schaltelementen zur auto  matischen Ein- oder Ausschaltung des Lam  pennetzes und zur automatischen Einschal  tung des Lampennetzes auf volle oder redu  zierte     Lampenspannung.    Das Schaltelement 1  dient     zur    kalendermässigen Ein- und Aus  schaltung des Lampennetzes, das Schalt  element 2/3     ist    zur     Einsehaltumg    auf volle  oder     reduzierte    Lampenspannung vorgesehen.

         t1,   <I>t2</I> sind die Schalttrommeln der Schaltuhr,  die :die Schaltelemente 1 bzw. 2 oder 3 betäti  gen, was in der Schaltungsanordnung nur in  ganz schematischer Weise dargestellt ist.<B>311</B>  ist     beispielsweise    ein Elektromotor, der die  Uhrfeder der Schaltuhr in periodischen Zeit  abständen aufzieht.  



  G ist ein Handschalter mit drei Schalt  stellungen<I>h, n,</I>     a    zur willkürlichen Einstel  lung des Lampennetzes auf volle oder redu  zierte Spannung oder auf die Schaltuhr A.       I'        ist    ein Handschalter     zur        willkiirlichen    Ein  ader Ausschaltung des Lampennetzes.

      Ist, der Handschalter G in die Position     a.     (automatischer Schaltvorgang) gebracht, so  dass die Schalttrommeln     ti,    t2 der Schaltuhr  A die Schaltelemente 1     bz .    2 oder 3 steuern,  und ist, durch die     Sehalttrommel        t,    der Schal  ter 1 und durch die     Schalttrommel        t2    der  Schalter 2 geschlossen, so wird zunächst. das       Sehütz    B     gesehlossen,    da sieh der Schalter  D2' noch in geschlossener Lage befindet,     was     durch die Anfangslage auf niedrige Span  nung, beispielsweise etwa 150 V, des Strom  abnehmers g bedingt, ist.

   Mit dem Schliessen  des Schützen B haben sieh     zwangläufig    auch  die Hilfsschalter b2,     b3    geschlossen und der  Schalter     b1    geöffnet. Es wird nun durch die  neue Lage .des Hilfsschalters     b#,    der Elektro  motor 11 in den durch die Schalter     D,    und     b.-,     gehenden Stromkreis eingeschaltet, da der  Schalter     D1    in seiner durch den Strom  abnehmer     g    noch nicht     beeinflussten,    norma  len Lage geschlossen,

   während Schalter<I>D2</I>  noch offen     ist.    Nun dreht sieh der Motor     1T     und der Stromabnehmer     g    des Reguliertrans  formators C bewegt. sieh in     Stellungen    höherer       Spannung,        bis    schliesslich die Speisenetzspan  nung,     beispielsweise    220 V, erreicht ist. Mit  der Verschiebung des     Stromabnehmers        g    ent  fernt sieh derselbe vom Sehalter<I>D2,</I> der sich  nun schliessen kann, und mit demselben öff  net sieh zwangsweise der Schalter D2'.

   Da  gleichzeitig mit dem Schliessen des     Schützes    B  der Hilfsschalter     b3,    der parallel zum Schal  ter     D2'    liegt, geschlossen     wurde,    ist. der     1Ta-          gnetstromkreis    des Schützes B nicht unter  brochen; der Schalter     b3    überbrückt den ge  öffneten Schalter D2'. Ist der Stromabnehmer  in die Lage für die normale Speisespannung  gekommen, das heisst auf etwa 220 V, so wird  durch den Stromabnehmer g der Schalter     Dl     geöffnet, das heisst der Motor     11    von seinem  Stromkreis abgeschaltet; der Motor kommt.

    zum     Stillstand.    Gleichzeitig mit. dem Abschal  ten des Motors     17    wird auch der Regulier  transformator C     .durch    Öffnen des mit. dem  Schalter     D,    verbundenen Schalters     Dl'    abge  schaltet, um unnötigen Stromverbrauch zu  vermeiden.      Wird durch die Schalttrommel t2 der  Schaltuhr das Schalterelement 3     geschlossen,     so ist der Motor<B>31</B> über den Schalter D2, der  nach dem vorangehenden Entfernen des  Stromabnehmers     cg    vom Schalter D2 in seine  geschlossene Lage gekommen war, in einen  zweiten Stromkreis eingeschaltet, derart, dass  er sieh nun in umgekehrter Richtung wie vor  her dreht.

   Der Stromabnehmer g entfernt sich  vom Schalter     Dl,    der sowohl wie der Schal  ter     DI'    in die     geschlossene    Lage     zurück-          geht;    damit wird der Reguliertransforma  tor wieder in den Stromkreis eingeschaltet.  Durch diese Verschiebung des Stromabneh  mers g nimmt nun die Spannung des Lam  pennetzes wieder ab, bis zu einem einstell  baren Minimalwert, beispielsweise bis zu etwa  150 V. In dieser Lage wird durch den Strom  abnehmer     q    der Schalter<I>D2</I> und damit der  Motorstromkreis wieder geöffnet; der Motor  kommt zum Stillstand.

   Die Lampen brennen  nun mit der     reduzierten    Spannung, bis das  Schaltelement 1 der Schaltuhr     zwangläufig     öffnet; damit wird der Stromkreis des Elek  tromagneten des Schützes B und der letztere  selbst geöffnet. Nach dem Öffnen des       Schützes    B wird bei einem neuen Einschalten  desselben das Lampennetz unter der niedrigen  Spannung von beispielsweise 150 V einge  schaltet, da sich der Stromabnehmer zuletzt  in der Lage für niedrige Spannung befunden  hat.  



  Befindet sich das     Lampennetz    unter voller  Speisenetzspannung von beispielsweise 220 V  - bei dieser Lage sind die Schalter     Dl'    und       Dl    offen, der Schalter<I>D2</I> ist geschlossen und  Schalter<I>D2'</I> offen - und wird bei     dieser     vollen Speisenetzspannung das     Lampennetz     durch das     automatische    Öffnen des Schalt  elementes 1 der Schaltuhr abgeschaltet,

   so       schliesst    sieh     zwangläufig    mit dem Öffnen des       Sehützes    B und dem damit verbundenen Öff  nen der Hilfsschalter b2 und     b3    der Hilfs  schalter     bi.    Es ist nun nicht möglich, aus  dieser Lage heraus das Lampennetz sofort  wieder automatisch über das Schaltelement 1  der Schaltuhr einzuschalten; denn die Schal  ter b3 und D2 befinden sich in geöffneter    Stellung. Dagegen ist der Motorstromkreis  über den     Hilfsschalter        bi    und den Schalter  D2 geschlossen.

   Durch diesen     Stromkreis    er  hält der Motor IV eine solche Drehrichtung,  dass sich der Stromabnehmer     g    in der Rich  tung auf niedrigere Spannung bewegt. Durch  die Entfernung des Stromabnehmers g vom  Schalter     D1    können sich die Schalter     D1    und  Dl' wieder schliessen, und dadurch wird der       Reguliertransformator    wieder eingeschaltet.

    Bei Erreichung der Lage des Stromabnehmers  für niedrigste Spannung wird der Schalter  D2 durch den Stromabnehmer geöffnet - der  Motor kommt     zum    Stillstand -     und    der  Schalter<I>D2</I> schliesst sich     zwangläufig;    nun  erst     ist    es möglich, das Schütz B automatisch  über den     Schaltar    D2 und das Schaltelement  1. der Schaltuhr zu schliessen und damit das  Lampennetz in das Speisenetz     wieder    einzu  schalten.

   Das Einschalten     des    Lampennetzes       ist    somit nur möglich, wenn der Schalter D2'       geschlossen    ist, das heisst das Einschalten er  folgt immer nur bei niedrigster Spannung,       beispielsweise    bei 150 V.  



  Das Einschalten des Lampennetzes auf  volle oder reduzierte Spannung kann, wie  oben angegeben wurde, auch durch den  Handschalter G willkürlich erfolgen.     Ist    das  Schütz B offen, der Handschalter G in der  Schalterstellung<I>h,</I> der Stromabnehmer<I>g</I> in  seiner Lage für niedrigste Spannung, das  heisst Schalter D2' in seiner     geschlossenen     Lage, und wird nun der Handschalter F ge  schlossen, so schliesst sich zunächst wieder  das Schütz B     und    damit der     Hilfsschalter    b2.

    Damit ist der Stromkreis des Motors<B>31</B> über  Schalter     Dl        geschlossen,    und der Strom  abnehmer bewegt sich in Stellungen höherer  Spannungen für das Verbrauchernetz, bis bei  Erreichung der Normalspannung die Schalter       Dl    und     Dl'    geöffnet werden und der Motor  zum     Stillstand    kommt. In der Schalterstel  lung n des Handschalters G wird der Motor  stromkreis über den Schalter D2 geschlossen,  und der Stromabnehmer     cg    bewegt sich in       Stellungen    niedrigerer Spannungen für das  Verbrauchernetz, bis durch das Öffnen des  Schalters D2 durch den Stromabnehmer der      Motor auch wieder zum Stillstand kommt.

    Beim Abschalten des Verbraucherstromkreises  aus voller Spannung spielt sich derselbe  Schaltvorgang ab, wie oben beim automati  schen Schaltvorgang eingehend auseinander  gesetzt wurde.  



  Durch die neue Schaltungsanordnung, das  heisst. das Einschalten der Lampen bei niedri  ger     Spannung,    wird die Lebensdauer dersel  ben erhöht, die Kosten für die     Auswechslung     der Lampen herabgesetzt und durch das Bren  nen der Lampen bei niedriger Spannung die  Lebensdauer der Lampen weiter erhöht und  Stromkosten gespart.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 zeigt  eine für grosse Leistungen passende Schal  tungsanordnung. Ihre Reguliereinheit besteht  aus einem     Serietransformator    S mit     Primär-          und    Sekundärwicklung p2 bzw.     s2    und einem  stufenlosen Reguliertransformator<B>C</B> mit zwei  in Serie geschalteten Windungen. Der Regu  liertransformator C' wird über ein Schütz R  mit     Lberstromauslösung    R' ein- und ausge  schaltet.     Dieses    Schütz R wird durch einen  Elektromagnet     betätigt,    der durch den Schal  ter Dl' ein- und ausgeschaltet wird.

   Die  Funktion dieses Schalters     Dl'    ist dieselbe wie  im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1, das heisst  derselbe wird geöffnet, wenn der Strom  abnehmer     g    in einer Lage sich befindet, in  der die höchste Spannung für das     Verbrau-          ehernetz    erreicht     ist.    Das Abschalten des  Verbrauchernetzes aus der     vollen        Speise-          netzspannung    und das daran sich anschlie  ssende Zurückgehen der Verbrauchernetz  spannung auf niedrigere     Werte    vollzieht sich  genau wie im Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1.

       Aiich    die Anordnung der     automatisch     wirkenden Schaltuhr     r1,    der willkürlich zu  betätigende Schalter G, der elektromagne  tische Stromkreis des Schützes     B    mit den drei       Hilfsschaltern        b1,    b2, b3 und der Motor     117     zur Verschiebung des Stromabnehmers g der       Reguliereinheit    sind die gleichen, wie im Aus  führungsbeispiel nach     Fig.    1 angegeben  wurde und sind daher zur Erreichung einer  übersichtlichen Darstellung der Merkmale des    Ausführungsbeispiels nach     Fig.    ? in dieser  Figur weggelassen.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  zeigt auch wieder eine für grosse Leistungen  passende Schaltungsanordnung mit einem  Lampennetz, in welchem sich im Gegensatz zu  den Ausführungsbeispielen nach     Fig.    1 und  ausser Glühlampen auch noch     Gasentladungs-          lampen    befinden. Die     Gasentladungslampen     werden stets direkt. an die volle Speisenetz  spannung angeschaltet. Die Einschaltung  findet über ein Schütz P mit     Überström-          a.uslösung    P statt.

   Dieses Schütz P wird  durch einen     Elektromagneten    E betätigt,  dessen Stromkreis parallel zum Stromkreis  des     Sehützes    R des Reguliertransformators<B><I>C</I></B>  liegt.     I'1    ist ein Schalter zum willkürlichen  Ein- und Ausschalten des     Sehützes    P. Im  übrigen gelten auch hier dieselben Ausfüh  rungen mit Bezug auf die Wirkungsweise,  wie sie im Zusammenhang mit der Schal  tungsanordnung nach     Fig.        \'    gemacht wurden,  da die Schaltungsanordnungen für die Glüh  lampen in beiden Fällen dieselben sind.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 ist  eine     Sehaltungsanordnung    dargestellt, die  wieder für kleine Leistungen     bestimmt.    ist.  und sich für Verbrauchernetze eignet, die  starken Spannungsschwankungen unterwor  fen     sind.    Zu     diesem    Zweck ist ein     Span-          nungsregiliersystem    in der Schaltung, die  im übrigen derjenigen nach     Fig.    1 entspricht,  vorgesehen, das an das Netz angeschaltet ist.

    Das Reguliersystem     weist    einen Spannungs  regler     S1"    auf, dessen     Spannungsspule    über  die Leitungen     Il,    12 direkt an das Lampen  netz durch einen elektromagnetisch betätigten  Schalter L angeschlossen ist. Mit dem Span  nungsregler     S1"    ist in bekannter Weise ein  Impulsgeber i kombiniert, dessen Synchron  motor mit dem Schalthebel des Reglers in  gleichmässigen Zeitabständen gekuppelt wird,  um ihn abwechselnd zu blockieren und frei  zugeben. Der Schalthebel des Reglers     S1"     schaltet unter der Einwirkung der Span  nungsspule des Reglers die eine oder andere  Feldwicklung des Motors     JT    ein.

   Am Motor  ist eine     Bremsvorrichtung    angebaut, um     zii         grosse     Ausschläge    des Stromabnehmers     g    und  damit ein zu grosses Pendeln der     Regulier-          spannungen        züz    verhindern.     Schematisch        ist     diese Bremsvorrichtung durch den Brems  hebel     k1    dargestellt, der unter dem Einfluss  des     Bremslüftungsmagneten        k    steht.

   Ausser  dieser zusätzlichen     Reglereinrichtung    zum  Ausgleich der     Spannungsschwankungen    des  Netzes ist die Wirkungsweise dieser     Schal-          tungsanordnung    die gleiche wie diejenige  der Schaltungsanordnung nach     Fig.    1.  



  Die Steuerung der Schaltelemente kann  statt von einer Schaltuhr von einem Zentral  steuerungssystem aus erfolgen; dabei können  separate Steuerdrähte verwendet werden, die  zum Lampennetz führen, oder der Schalt  impuls kann von einer Zentrale aus über die  bestehenden Lichtleitungen durch Fernsteue  rung erfolgen. Auch ist es möglich, die     Ein-          und    Ausschaltung der Beleuchtung durch  Photozellen durchzuführen. Alle diese Mög  lichkeiten sind auf den Zeichnungen nicht  weiter dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Stra ssenbeleuchtungsanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lampen über eine Regulier einheit gespienen werden und dass Mittel vor- 1.esehen sind, die bewirken, dass jedenfalls im Moment der Einschaltung der Lampen den selben über die Reguliereinheit eine redu zierte Spannung aufgedrückt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet., dass eine stufenlose Reguliereinheit (C) einen ver schiebbaren Stromabnehmer (g) besitzt, der durch einen Motor (M) verschoben wird, dass der Stromkreis des Motors in den beiden Endstellungen des Stromabnehmers durch je einen Endschalter (Dl, <I>D2)</I> durch die Be wegung des Stromabnehmers geöffnet oder geschlossen wird, dass mit dem einen End- sehalter (Dl) ein zweiter Schalter (Dl'), der im Stromkreis des Reguliertransformators liegt, fest verbunden ist,
    so dass mit dem Öff nen oder Schliessen des erstgenannten End- schalters zwangläufig auch der nveite Schal ter geöffnet oder geschlossen wird, und dass mit dem zweiten Endschalter (D2) ebenfalls ein zweiter Schalter<B>(D2),</B> der im Stromkreis des Elektromagneten des Schützes (B) liegt, welcher zur Einschaltung des Lampennetzes in- das Speisenetz oder zur Abschaltung aus demselben dient, in zwangläufiger Verbin dung steht, derart, dass dieser zweite Sehalter geschlossen ist, wenn der zweite Endschalter offen ist und umgekehrt.
    2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reguliereinheit ein stufenloser, aus Primär- und Sekundärwick lung bestehender Reguliertransformator (C) ist. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Schütz (B) mit Überstromauslösung (B1), welcher zur Ein- und Ausschaltung des Lampennetzes vorge sehen ist, drei Hilfsschalter fest gekuppelt sind, derart, dass :
    der eine Hilfsschalter (b1) geschlossen ist, wenn das Schütz und die bei den andern Hilfsschalter (b2, b3) in geöffne ter Stellung sich befinden und umgekehrt, dass der erste Hilfsschalter (b1) in einem Stromkreis des Motors (111) liegt und nach dem Abschalten des Lampennetzes bei voller Spannung und geschlossener Schaltstellung dieses Hilfsschalters der Motor sich so.
    dreht, dass der Stromabnehmer des Reguliertransfor mators sich in Richtung auf niedrigere Span nung bewegt., und dass von den beiden.weiteren Hilfsschaltern der eine<B>(b3)</B> in einem Strom kreis der Magnetspule des Schützes (B) liegt und der zweite (b2) in jenem Stromkreis des Motors sich befindet, durch den der Strom abnehmer des Reguliertransformators in Stel lungen höherer Spannungen sich verschiebt. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 -und 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Schaltuhr (A) zwei voneinander unabhängige Schalt elemente besitzt, von denen das eine (1) zur kalendermässigen Ein- und Ausschaltung des Lampennetzes, und das zweite (2/3) zur Ein schaltung auf volle oder reduzierte Lampen spannung vorgesehen ist, dass zwei Schalt trommeln (tl, <I>t2)</I> der Schaltuhr die beiden Schaltelemente betätigen, Lund dass ein Elek tromotor (s1Il) die Uhrfeder der Schaltuhr in periodischen Zeitabständen aufzieht. 5.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass ein Handschalter (G) eine Schaltstellung (a) zur willkürlichen Einstellung des Lampennetzes auf die Schalt uhr (A), und zwei weitere Schaltstellungen (h., n) zur willkürlichen weehselwevsen Ein stellung des Lampennetzes auf volle bzw.
    re duzierte Spannung besitzt und dass im Strom kreis der Magnetspule des Schützes (B), wel- ehes zur Einschaltung des Lampennetzes in das Speisenetz oder zur Abschaltung aus dem selben dient, ein Handschalter (b') zur will kürlichen Ein- oder Ausschaltung des Lam pennetzes vorgesehen ist, der parallel zu dem im Stromkreis des Schützes liegenden .Schal ters<I>(D2')</I> angeordnet ist.
    6. Sehaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüehen 1 Lund 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulie rungseinheit aus einem stufenlosen Regulier transformator (C') mit zwei in Serie geschal teten Windungen Lind einem Serietransforma- tor (S) mit Primär- und Sekundärwicklung besteht, dass der Reguliertransformator über ein elektromagnetisch betätigtes Schütz (R) mit Überstromauslösung (R') über einen Schalter (Dl') ein- und aivsgeschaltet wird,
    der mit demjenigen Endsehalter des Regulier- transformators gekuppelt ist, auf den der Stromabnehmer in seiner Lage für höchste Spannung des Verbrauchernetzes einwirkt. 7. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 6, für Glüh- und Gasentladungslampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslampen direkt an die volle Speisenetzspannung über ein mit überstromauslösung (P) versehenes Schütz (P) ein- und ausgeschaltet werden, das .durch einen Elektromagneten (E) betätigt wird,
    dessen Stromkreis parallel zum Strom kreis des Schützes (R) des Reguliertransfor mators (C') liegt, und dass ein Schalter (F1) im Stromkreis des erstgenannten Schützes (P) zum willkürliehen Ein- und Ausschalten dieses Schützes vorgesehen ist.. B.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, mit Spannungs regulierung, dadurch gekennzeichnet., dass mit dem Reguliertransformator ein mit einem Impulsgeber (i) gekoppelter Spannungs regler (Sl") kombiniert.
    ist, dessen Span- nungsspule direkt an das Lampennetz durch einen elektromagnetisch betätigten Schalter (L) angeschlossen ist, und dass am Motor, der den Stromabnehmer des Reguliertransforma tors betätigt, eine Bremsvorrichtung angebaut ist, die einen Bremshebel (k1) und einen Lüftungsmagnet (k) aufweist. 9.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Steuerung von Schaltelementen zur Ein- und Ausschaltung der Lampen über besondere Steuerdrähte von einer Zentrale aus erfolgt. 10. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung von Schaltelementen zur Ein- und Ausschaltung der Lampen von einer Zentrale aus impulsmässig über die bestehenden Licht leitungen erfolgt. 11. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausschaltung der Beleuchtung durch Photozellen gesteuert wird.
CH301232D 1951-08-11 1951-08-11 Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen. CH301232A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH301232T 1951-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH301232A true CH301232A (de) 1954-08-31

Family

ID=4490967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH301232D CH301232A (de) 1951-08-11 1951-08-11 Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH301232A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO1995033361A1 (de) Verfahren und schaltungsvorrichtung zur reduzierung des energieverbrauchs von strassenbeleuchtungsnetzen u.dgl.
DE2902603C2 (de) Schaltungsanordnung zum Schutz von elektrischen Energieversorgungsnetzen bei Wiederkehren der Spannung nach Spannungsunterbrechungen
CH301232A (de) Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen.
EP0528326A1 (de) Solarbetriebene Warnleuchte
DE4013360C2 (de)
DE3139214A1 (de) Schaltung fuer zeitlich gesteuerte stromversorgung
DE895187C (de) Elektrische Anlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE2459260C3 (de) Automatisch ab- und wiedereinschaltende Schutzeinrichtung für ein Stromversorgungsgerät
DE889908C (de) Drahtloses Nachrichtengeraet mit einer selbsttaetigen Schaltvorrichtung fuer den Betrieb an Stromquellen verschiedener Spannungen und Stromarten
DE954895C (de) Anordnung zur Erzeugung elektrischer Impulse
DE687617C (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten einer als Kraftquelle eines Kraftverbrauchers vorgesehenen Brennkraftmaschine
DE638207C (de) Elektrische Beleuchtungsanlage, insbesondere Zugbeleuchtungsanlage
DE708657C (de) Elektrische Ausloeseeinrichtung fuer eine Mehrzahl von Rollvorhaengen bei Verdunklungseinrichtungen
DE964524C (de) Regelschaltung fuer Generatoren von motorisierten Fahrzeugen
EP0202459B1 (de) Schaltungsanordnung zum Betrieb wenigstens einer Leuchtstofflampe
DE523618C (de) Elektrische Synchronisiereinrichtung
DE410305C (de) Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Anlass-bzw. Umkehr-Anlassvorrichtung fuer Elektromotoren
DE702807C (de) Elektrische Scheinwerferanlage fuer Kraftfahrzeuge mit einer die Scheinwerferlampen und eine Batterie speisenden Lichtmaschine und mit einem Beleuchtu
DE718904C (de) Betriebseinrichtung fuer elektrische, ueber einen Hochspannungstransformator gespeiste Leuchtroehren
CH252893A (de) Elektrische Verbraucheranlage.
DE472973C (de) Elektrische Kraftuebertragungs-Anlage
DE241433C (de)
DE625086C (de) Elektrischer Strombegrenzer
DE659693C (de) Gleichstromgenerator mit zwei Hauptbuersten und einer Hilfsbuerste je Polpaar
DE953992C (de) Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Entladungsroehren