CH301232A - Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen. - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen.Info
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- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
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- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/12—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
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Description
Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Strassenbeleuchtungsanlagen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schal tungsanordnung zum Schalten von elektri- sehen Lampen, insbesondere von Strassen beleuchtungsanlagen. Normalerweise wird die Strassenbeleuchtung direkt an die volle Speisenetzspannung geschaltet. Dies ergibt einen grossen Einschaltstromstoss, bedingt durch den geringen Widerstand des Glüh fadens der elektrischen Lampen im kalten Zu stand.
Durch diesen Stromstoss tritt -eine starke mechanische Beanspruchung des Glüh fadens auf, durch die die Lebensdauer der Lampe stark reduziert wird. Bei den Strassen beleuchtungen und dergleichen wird bis jetzt die Lichtstärke der Lampen, das heisst die Spannung, der dieselben ausgesetzt sind, wäh rend ihrer ganzen Einschaltdauer unverän dert gelassen, was nicht unbedingt nötig wäre, von dem Standpunkt aus gesehen, dass nur in den Stunden grossen Verkehrs die Be- lenehtung der Strassen eine besonders gute sein muss.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfin dung zeichnet. sich dadurch aus, dass die Lam pen über eine Reguliereinheit gespiesen wer den und da.ss Mittel vorgesehen sind, die be wirken, dass jedenfalls im Moment der Ein sehaltung der Lampen denselben über die Re- guliereinheit eine reduzierte Spannung auf- gedrüekt wird; gegebenenfalls können weitere Mittel vorgesehen sein, um die Speisespan nung der Lampen vermittels der Regulier- einheit ausserdem willkürlich den Verhältnis sen anzupassen.
Bei Strassenbeleuchtungen und derglei chen, bei denen die Auswechslung der Lam pen mit bedeutendem Arbeitsaufwand ver bunden ist, lohnt sich zur Erhöhung der Le bensdauer der Lampen die Begrenzung der Einschaltspannung und durch die Herab setzung derSpannung der Lampen in Zeiten geringen Verkehrs wird ebenso die Lebens dauer der Lampen verlängert, und die Strom kosten werden reduziert.
Auf beiliegenden Zeichnungen sind bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin- dungsgegenstandes dargestellt, und zwar sind: Fig. 1 die Schaltungsanordnung eines ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 die eines zweiten Ausführungs- beispiels' Fig. 3 die eines dritten Ausführungs beispiels und Fig. 4 die eines vierten Ausführungs beispiels.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1, welche für kleine Leistungen bestimmt ist, bedeutet S1, S2 das Speisenetz und S1 ; S2 das Lampennetz, das durch das Schütz B in das Speisenetz eingeschaltet oder aus Bein selben abgeschaltet wird. B1 ist eine an sich bekannte Überstromauslösung für das Schütz B.
C bezeichnet eine stufenlose Regulierein heit, in diesem Fall ein stufenloser Regulier- transformator, .der aus Primär- und Sekun- därwieklung p1 bzw. si besteht. g ist der Stromabnehmer des Reguliertransformators und J1 der Motor, der zur Verschiebung des Stromabnehmers dient. Der Motor wird in den beiden Endstellungen des Stromab nehmers g durch den Endschalter Dl bzw.
D2 ausgeschaltet, indem diese Schalter durch den Stromabnehmer g beispielsweise mechanisch geöffnet werden. Mit dem Schalter Dl ist der Schalter Dl', der im Stromkreis des Regulier transformators liegt, fest verbunden, so dass mit dem Öffnen des Schalters D, zwangläufig auch der Schalter Dl' geöffnet wird.
Mit dem Schalter<I>D2</I> ist der Schalter D2', der im Stromkreis des Elektromagneten des Schützes B liegt, in zwangläufiger Verbindung derart, dass der Schalter D2' geschlossen ist, wenn der Schalter D2 sich in geöffneter Stellung befindet und umgekehrt. Mit dem Schütz B sind die drei Hilfsschalter b1, b2, b3 fest ge kuppelt, und zwar derart, dass der Hilfsschal ter bi offen ist, wenn das Schütz B und die Hilfsschalter b2, b3 in geschlossener Stelhing sieh befinden und umgekehrt.
A ist eine an sich bekannte Schaltuhr mit zwei voneinan der unabhängigen Schaltelementen zur auto matischen Ein- oder Ausschaltung des Lam pennetzes und zur automatischen Einschal tung des Lampennetzes auf volle oder redu zierte Lampenspannung. Das Schaltelement 1 dient zur kalendermässigen Ein- und Aus schaltung des Lampennetzes, das Schalt element 2/3 ist zur Einsehaltumg auf volle oder reduzierte Lampenspannung vorgesehen.
t1, <I>t2</I> sind die Schalttrommeln der Schaltuhr, die :die Schaltelemente 1 bzw. 2 oder 3 betäti gen, was in der Schaltungsanordnung nur in ganz schematischer Weise dargestellt ist.<B>311</B> ist beispielsweise ein Elektromotor, der die Uhrfeder der Schaltuhr in periodischen Zeit abständen aufzieht.
G ist ein Handschalter mit drei Schalt stellungen<I>h, n,</I> a zur willkürlichen Einstel lung des Lampennetzes auf volle oder redu zierte Spannung oder auf die Schaltuhr A. I' ist ein Handschalter zur willkiirlichen Ein ader Ausschaltung des Lampennetzes.
Ist, der Handschalter G in die Position a. (automatischer Schaltvorgang) gebracht, so dass die Schalttrommeln ti, t2 der Schaltuhr A die Schaltelemente 1 bz . 2 oder 3 steuern, und ist, durch die Sehalttrommel t, der Schal ter 1 und durch die Schalttrommel t2 der Schalter 2 geschlossen, so wird zunächst. das Sehütz B gesehlossen, da sieh der Schalter D2' noch in geschlossener Lage befindet, was durch die Anfangslage auf niedrige Span nung, beispielsweise etwa 150 V, des Strom abnehmers g bedingt, ist.
Mit dem Schliessen des Schützen B haben sieh zwangläufig auch die Hilfsschalter b2, b3 geschlossen und der Schalter b1 geöffnet. Es wird nun durch die neue Lage .des Hilfsschalters b#, der Elektro motor 11 in den durch die Schalter D, und b.-, gehenden Stromkreis eingeschaltet, da der Schalter D1 in seiner durch den Strom abnehmer g noch nicht beeinflussten, norma len Lage geschlossen,
während Schalter<I>D2</I> noch offen ist. Nun dreht sieh der Motor 1T und der Stromabnehmer g des Reguliertrans formators C bewegt. sieh in Stellungen höherer Spannung, bis schliesslich die Speisenetzspan nung, beispielsweise 220 V, erreicht ist. Mit der Verschiebung des Stromabnehmers g ent fernt sieh derselbe vom Sehalter<I>D2,</I> der sich nun schliessen kann, und mit demselben öff net sieh zwangsweise der Schalter D2'.
Da gleichzeitig mit dem Schliessen des Schützes B der Hilfsschalter b3, der parallel zum Schal ter D2' liegt, geschlossen wurde, ist. der 1Ta- gnetstromkreis des Schützes B nicht unter brochen; der Schalter b3 überbrückt den ge öffneten Schalter D2'. Ist der Stromabnehmer in die Lage für die normale Speisespannung gekommen, das heisst auf etwa 220 V, so wird durch den Stromabnehmer g der Schalter Dl geöffnet, das heisst der Motor 11 von seinem Stromkreis abgeschaltet; der Motor kommt.
zum Stillstand. Gleichzeitig mit. dem Abschal ten des Motors 17 wird auch der Regulier transformator C .durch Öffnen des mit. dem Schalter D, verbundenen Schalters Dl' abge schaltet, um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Wird durch die Schalttrommel t2 der Schaltuhr das Schalterelement 3 geschlossen, so ist der Motor<B>31</B> über den Schalter D2, der nach dem vorangehenden Entfernen des Stromabnehmers cg vom Schalter D2 in seine geschlossene Lage gekommen war, in einen zweiten Stromkreis eingeschaltet, derart, dass er sieh nun in umgekehrter Richtung wie vor her dreht.
Der Stromabnehmer g entfernt sich vom Schalter Dl, der sowohl wie der Schal ter DI' in die geschlossene Lage zurück- geht; damit wird der Reguliertransforma tor wieder in den Stromkreis eingeschaltet. Durch diese Verschiebung des Stromabneh mers g nimmt nun die Spannung des Lam pennetzes wieder ab, bis zu einem einstell baren Minimalwert, beispielsweise bis zu etwa 150 V. In dieser Lage wird durch den Strom abnehmer q der Schalter<I>D2</I> und damit der Motorstromkreis wieder geöffnet; der Motor kommt zum Stillstand.
Die Lampen brennen nun mit der reduzierten Spannung, bis das Schaltelement 1 der Schaltuhr zwangläufig öffnet; damit wird der Stromkreis des Elek tromagneten des Schützes B und der letztere selbst geöffnet. Nach dem Öffnen des Schützes B wird bei einem neuen Einschalten desselben das Lampennetz unter der niedrigen Spannung von beispielsweise 150 V einge schaltet, da sich der Stromabnehmer zuletzt in der Lage für niedrige Spannung befunden hat.
Befindet sich das Lampennetz unter voller Speisenetzspannung von beispielsweise 220 V - bei dieser Lage sind die Schalter Dl' und Dl offen, der Schalter<I>D2</I> ist geschlossen und Schalter<I>D2'</I> offen - und wird bei dieser vollen Speisenetzspannung das Lampennetz durch das automatische Öffnen des Schalt elementes 1 der Schaltuhr abgeschaltet,
so schliesst sieh zwangläufig mit dem Öffnen des Sehützes B und dem damit verbundenen Öff nen der Hilfsschalter b2 und b3 der Hilfs schalter bi. Es ist nun nicht möglich, aus dieser Lage heraus das Lampennetz sofort wieder automatisch über das Schaltelement 1 der Schaltuhr einzuschalten; denn die Schal ter b3 und D2 befinden sich in geöffneter Stellung. Dagegen ist der Motorstromkreis über den Hilfsschalter bi und den Schalter D2 geschlossen.
Durch diesen Stromkreis er hält der Motor IV eine solche Drehrichtung, dass sich der Stromabnehmer g in der Rich tung auf niedrigere Spannung bewegt. Durch die Entfernung des Stromabnehmers g vom Schalter D1 können sich die Schalter D1 und Dl' wieder schliessen, und dadurch wird der Reguliertransformator wieder eingeschaltet.
Bei Erreichung der Lage des Stromabnehmers für niedrigste Spannung wird der Schalter D2 durch den Stromabnehmer geöffnet - der Motor kommt zum Stillstand - und der Schalter<I>D2</I> schliesst sich zwangläufig; nun erst ist es möglich, das Schütz B automatisch über den Schaltar D2 und das Schaltelement 1. der Schaltuhr zu schliessen und damit das Lampennetz in das Speisenetz wieder einzu schalten.
Das Einschalten des Lampennetzes ist somit nur möglich, wenn der Schalter D2' geschlossen ist, das heisst das Einschalten er folgt immer nur bei niedrigster Spannung, beispielsweise bei 150 V.
Das Einschalten des Lampennetzes auf volle oder reduzierte Spannung kann, wie oben angegeben wurde, auch durch den Handschalter G willkürlich erfolgen. Ist das Schütz B offen, der Handschalter G in der Schalterstellung<I>h,</I> der Stromabnehmer<I>g</I> in seiner Lage für niedrigste Spannung, das heisst Schalter D2' in seiner geschlossenen Lage, und wird nun der Handschalter F ge schlossen, so schliesst sich zunächst wieder das Schütz B und damit der Hilfsschalter b2.
Damit ist der Stromkreis des Motors<B>31</B> über Schalter Dl geschlossen, und der Strom abnehmer bewegt sich in Stellungen höherer Spannungen für das Verbrauchernetz, bis bei Erreichung der Normalspannung die Schalter Dl und Dl' geöffnet werden und der Motor zum Stillstand kommt. In der Schalterstel lung n des Handschalters G wird der Motor stromkreis über den Schalter D2 geschlossen, und der Stromabnehmer cg bewegt sich in Stellungen niedrigerer Spannungen für das Verbrauchernetz, bis durch das Öffnen des Schalters D2 durch den Stromabnehmer der Motor auch wieder zum Stillstand kommt.
Beim Abschalten des Verbraucherstromkreises aus voller Spannung spielt sich derselbe Schaltvorgang ab, wie oben beim automati schen Schaltvorgang eingehend auseinander gesetzt wurde.
Durch die neue Schaltungsanordnung, das heisst. das Einschalten der Lampen bei niedri ger Spannung, wird die Lebensdauer dersel ben erhöht, die Kosten für die Auswechslung der Lampen herabgesetzt und durch das Bren nen der Lampen bei niedriger Spannung die Lebensdauer der Lampen weiter erhöht und Stromkosten gespart.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zeigt eine für grosse Leistungen passende Schal tungsanordnung. Ihre Reguliereinheit besteht aus einem Serietransformator S mit Primär- und Sekundärwicklung p2 bzw. s2 und einem stufenlosen Reguliertransformator<B>C</B> mit zwei in Serie geschalteten Windungen. Der Regu liertransformator C' wird über ein Schütz R mit Lberstromauslösung R' ein- und ausge schaltet. Dieses Schütz R wird durch einen Elektromagnet betätigt, der durch den Schal ter Dl' ein- und ausgeschaltet wird.
Die Funktion dieses Schalters Dl' ist dieselbe wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, das heisst derselbe wird geöffnet, wenn der Strom abnehmer g in einer Lage sich befindet, in der die höchste Spannung für das Verbrau- ehernetz erreicht ist. Das Abschalten des Verbrauchernetzes aus der vollen Speise- netzspannung und das daran sich anschlie ssende Zurückgehen der Verbrauchernetz spannung auf niedrigere Werte vollzieht sich genau wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Aiich die Anordnung der automatisch wirkenden Schaltuhr r1, der willkürlich zu betätigende Schalter G, der elektromagne tische Stromkreis des Schützes B mit den drei Hilfsschaltern b1, b2, b3 und der Motor 117 zur Verschiebung des Stromabnehmers g der Reguliereinheit sind die gleichen, wie im Aus führungsbeispiel nach Fig. 1 angegeben wurde und sind daher zur Erreichung einer übersichtlichen Darstellung der Merkmale des Ausführungsbeispiels nach Fig. ? in dieser Figur weggelassen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt auch wieder eine für grosse Leistungen passende Schaltungsanordnung mit einem Lampennetz, in welchem sich im Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und ausser Glühlampen auch noch Gasentladungs- lampen befinden. Die Gasentladungslampen werden stets direkt. an die volle Speisenetz spannung angeschaltet. Die Einschaltung findet über ein Schütz P mit Überström- a.uslösung P statt.
Dieses Schütz P wird durch einen Elektromagneten E betätigt, dessen Stromkreis parallel zum Stromkreis des Sehützes R des Reguliertransformators<B><I>C</I></B> liegt. I'1 ist ein Schalter zum willkürlichen Ein- und Ausschalten des Sehützes P. Im übrigen gelten auch hier dieselben Ausfüh rungen mit Bezug auf die Wirkungsweise, wie sie im Zusammenhang mit der Schal tungsanordnung nach Fig. \' gemacht wurden, da die Schaltungsanordnungen für die Glüh lampen in beiden Fällen dieselben sind.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist eine Sehaltungsanordnung dargestellt, die wieder für kleine Leistungen bestimmt. ist. und sich für Verbrauchernetze eignet, die starken Spannungsschwankungen unterwor fen sind. Zu diesem Zweck ist ein Span- nungsregiliersystem in der Schaltung, die im übrigen derjenigen nach Fig. 1 entspricht, vorgesehen, das an das Netz angeschaltet ist.
Das Reguliersystem weist einen Spannungs regler S1" auf, dessen Spannungsspule über die Leitungen Il, 12 direkt an das Lampen netz durch einen elektromagnetisch betätigten Schalter L angeschlossen ist. Mit dem Span nungsregler S1" ist in bekannter Weise ein Impulsgeber i kombiniert, dessen Synchron motor mit dem Schalthebel des Reglers in gleichmässigen Zeitabständen gekuppelt wird, um ihn abwechselnd zu blockieren und frei zugeben. Der Schalthebel des Reglers S1" schaltet unter der Einwirkung der Span nungsspule des Reglers die eine oder andere Feldwicklung des Motors JT ein.
Am Motor ist eine Bremsvorrichtung angebaut, um zii grosse Ausschläge des Stromabnehmers g und damit ein zu grosses Pendeln der Regulier- spannungen züz verhindern. Schematisch ist diese Bremsvorrichtung durch den Brems hebel k1 dargestellt, der unter dem Einfluss des Bremslüftungsmagneten k steht.
Ausser dieser zusätzlichen Reglereinrichtung zum Ausgleich der Spannungsschwankungen des Netzes ist die Wirkungsweise dieser Schal- tungsanordnung die gleiche wie diejenige der Schaltungsanordnung nach Fig. 1.
Die Steuerung der Schaltelemente kann statt von einer Schaltuhr von einem Zentral steuerungssystem aus erfolgen; dabei können separate Steuerdrähte verwendet werden, die zum Lampennetz führen, oder der Schalt impuls kann von einer Zentrale aus über die bestehenden Lichtleitungen durch Fernsteue rung erfolgen. Auch ist es möglich, die Ein- und Ausschaltung der Beleuchtung durch Photozellen durchzuführen. Alle diese Mög lichkeiten sind auf den Zeichnungen nicht weiter dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zum Schalten von elektrischen Lampen, insbesondere von Stra ssenbeleuchtungsanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lampen über eine Regulier einheit gespienen werden und dass Mittel vor- 1.esehen sind, die bewirken, dass jedenfalls im Moment der Einschaltung der Lampen den selben über die Reguliereinheit eine redu zierte Spannung aufgedrückt wird. UNTERANSPRüCHE 1.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet., dass eine stufenlose Reguliereinheit (C) einen ver schiebbaren Stromabnehmer (g) besitzt, der durch einen Motor (M) verschoben wird, dass der Stromkreis des Motors in den beiden Endstellungen des Stromabnehmers durch je einen Endschalter (Dl, <I>D2)</I> durch die Be wegung des Stromabnehmers geöffnet oder geschlossen wird, dass mit dem einen End- sehalter (Dl) ein zweiter Schalter (Dl'), der im Stromkreis des Reguliertransformators liegt, fest verbunden ist,so dass mit dem Öff nen oder Schliessen des erstgenannten End- schalters zwangläufig auch der nveite Schal ter geöffnet oder geschlossen wird, und dass mit dem zweiten Endschalter (D2) ebenfalls ein zweiter Schalter<B>(D2),</B> der im Stromkreis des Elektromagneten des Schützes (B) liegt, welcher zur Einschaltung des Lampennetzes in- das Speisenetz oder zur Abschaltung aus demselben dient, in zwangläufiger Verbin dung steht, derart, dass dieser zweite Sehalter geschlossen ist, wenn der zweite Endschalter offen ist und umgekehrt.2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reguliereinheit ein stufenloser, aus Primär- und Sekundärwick lung bestehender Reguliertransformator (C) ist. 3.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Schütz (B) mit Überstromauslösung (B1), welcher zur Ein- und Ausschaltung des Lampennetzes vorge sehen ist, drei Hilfsschalter fest gekuppelt sind, derart, dass :der eine Hilfsschalter (b1) geschlossen ist, wenn das Schütz und die bei den andern Hilfsschalter (b2, b3) in geöffne ter Stellung sich befinden und umgekehrt, dass der erste Hilfsschalter (b1) in einem Stromkreis des Motors (111) liegt und nach dem Abschalten des Lampennetzes bei voller Spannung und geschlossener Schaltstellung dieses Hilfsschalters der Motor sich so.dreht, dass der Stromabnehmer des Reguliertransfor mators sich in Richtung auf niedrigere Span nung bewegt., und dass von den beiden.weiteren Hilfsschaltern der eine<B>(b3)</B> in einem Strom kreis der Magnetspule des Schützes (B) liegt und der zweite (b2) in jenem Stromkreis des Motors sich befindet, durch den der Strom abnehmer des Reguliertransformators in Stel lungen höherer Spannungen sich verschiebt. 4.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 -und 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Schaltuhr (A) zwei voneinander unabhängige Schalt elemente besitzt, von denen das eine (1) zur kalendermässigen Ein- und Ausschaltung des Lampennetzes, und das zweite (2/3) zur Ein schaltung auf volle oder reduzierte Lampen spannung vorgesehen ist, dass zwei Schalt trommeln (tl, <I>t2)</I> der Schaltuhr die beiden Schaltelemente betätigen, Lund dass ein Elek tromotor (s1Il) die Uhrfeder der Schaltuhr in periodischen Zeitabständen aufzieht. 5.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass ein Handschalter (G) eine Schaltstellung (a) zur willkürlichen Einstellung des Lampennetzes auf die Schalt uhr (A), und zwei weitere Schaltstellungen (h., n) zur willkürlichen weehselwevsen Ein stellung des Lampennetzes auf volle bzw.re duzierte Spannung besitzt und dass im Strom kreis der Magnetspule des Schützes (B), wel- ehes zur Einschaltung des Lampennetzes in das Speisenetz oder zur Abschaltung aus dem selben dient, ein Handschalter (b') zur will kürlichen Ein- oder Ausschaltung des Lam pennetzes vorgesehen ist, der parallel zu dem im Stromkreis des Schützes liegenden .Schal ters<I>(D2')</I> angeordnet ist.6. Sehaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüehen 1 Lund 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulie rungseinheit aus einem stufenlosen Regulier transformator (C') mit zwei in Serie geschal teten Windungen Lind einem Serietransforma- tor (S) mit Primär- und Sekundärwicklung besteht, dass der Reguliertransformator über ein elektromagnetisch betätigtes Schütz (R) mit Überstromauslösung (R') über einen Schalter (Dl') ein- und aivsgeschaltet wird,der mit demjenigen Endsehalter des Regulier- transformators gekuppelt ist, auf den der Stromabnehmer in seiner Lage für höchste Spannung des Verbrauchernetzes einwirkt. 7. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 6, für Glüh- und Gasentladungslampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslampen direkt an die volle Speisenetzspannung über ein mit überstromauslösung (P) versehenes Schütz (P) ein- und ausgeschaltet werden, das .durch einen Elektromagneten (E) betätigt wird,dessen Stromkreis parallel zum Strom kreis des Schützes (R) des Reguliertransfor mators (C') liegt, und dass ein Schalter (F1) im Stromkreis des erstgenannten Schützes (P) zum willkürliehen Ein- und Ausschalten dieses Schützes vorgesehen ist.. B.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, mit Spannungs regulierung, dadurch gekennzeichnet., dass mit dem Reguliertransformator ein mit einem Impulsgeber (i) gekoppelter Spannungs regler (Sl") kombiniert.ist, dessen Span- nungsspule direkt an das Lampennetz durch einen elektromagnetisch betätigten Schalter (L) angeschlossen ist, und dass am Motor, der den Stromabnehmer des Reguliertransforma tors betätigt, eine Bremsvorrichtung angebaut ist, die einen Bremshebel (k1) und einen Lüftungsmagnet (k) aufweist. 9.Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Steuerung von Schaltelementen zur Ein- und Ausschaltung der Lampen über besondere Steuerdrähte von einer Zentrale aus erfolgt. 10. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung von Schaltelementen zur Ein- und Ausschaltung der Lampen von einer Zentrale aus impulsmässig über die bestehenden Licht leitungen erfolgt. 11. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausschaltung der Beleuchtung durch Photozellen gesteuert wird.
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