CH297902A - Weckerwerk. - Google Patents

Weckerwerk.

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CH297902A
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Inventor
Jahresuhrenfabrik Gmbh Soehne
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Schatz Soehne Jahresuhren
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B3/00Normal winding of clockworks by hand or mechanically; Winding up several mainsprings or driving weights simultaneously
    • G04B3/003Normal winding of clockworks by hand or mechanically; Winding up several mainsprings or driving weights simultaneously by lever mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


      Weckerwerk.       Bei der,     bekannten        Uhren    mit     Wecker-          i:-er1L    wird der     Weekerlauf    mittels Schlüssel       aufgezogen.    Als Antriebskraft dient eine       Zugfeder,    deren beim Aufziehen erzielte  Spannung den Ablauf des     Weekerwerkes     bewirkt.  



  Erfindungsgemäss ist. zum Aufziehen des       Weckerlaufes    ein gegen die Kraft einer Rück  holfeder ausschwenkbarer Aufzughebel an  gebracht. Hierdurch wird das Aufziehen des       w'eckerlaufes    vereinfacht und bequemer ge  macht. Man braucht, wenn man nur das       Weekeiwerk    aufziehen will, die Uhr nicht in  die Hand zu nehmen, weil ein Fingerdruck  auf den zum Beispiel seitlich am Uhrgehäuse  herausragenden Aufzughebel     genügt.    Dem  gemäss hat die Erfindung besondere Be  deutung für solche Uhren, deren Gehwerk  nicht täglich aufgezogen werden     muss,    also  für Uhren mit einem     Mehrtage-Gehwerk.     



  Das     _NVeckerwerk    nach der Erfindung  kann an Uhren beliebiger Art und     CTangdauer          verwendet    werden. Der Ersatz des Schlüssel  aufzuges durch eine     Aufzugsvorrichtung    mit  einfacher     Hebelschwenkung    ermöglicht es,  das     Weekei-,#verk    auch für den Einbau in  Wand- und Standuhren zu verwenden und in  vielen Fällen die Anschaffung einer beson  deren     Weekeiaihr        zu    ersparen.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an Hand       von    Ausführungsbeispielen näher erläutert,    die in der Zeichnung in sieben Figuren dar  gestellt sind, es zeigen:       Fig.1    eine     sehaubildliehe    Darstellung des  Hebelaufzuges,       Fig.    2 die Aufzugswelle mit dem Aufzug  hebel und der     Rüekholfeder,          Fig.    3 den Hemmungstrieb,       Fig.4    eine     sehaubildliehe    Darstellung für  eine weitere Anordnung     des        Aufzughebels,          Fig.    5 die Seitenansicht.

   eines Wecker  werkes für eine dritte     Ausführungsform,          Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     I-1    der       Fig.    5,       Fig.    7 einen Schnitt nach Linie     II-II    der       Fig.    5.  



  Das Einstellen der Uhr auf die     -\Veekzeit     erfolgt durch einen     Weckerzeiger.    Dabei legt  sieh eine Nase der     Auslösefeder    1 an den an  der Ankerwelle 2     befestigten,    zum Beispiel in  diese eingenieteten     Abstelldraht    3 an und hält.  die Ankerwelle fest. Der Anker 4 verhindert,  dass das Hemmungsrad 5 unter dem Einfluss  der Antriebskraft ablaufen kann.     Auf    der  Ankerwelle 2 sitzt, ausserdem der Hammer 6  und gegebenenfalls ein mit dem gefedert an  geordneten, zum Beispiel mit einem Druck  knopf verbundenen Abstellhebel 7 zusammen  wirkender Sperrhebel B.  



  Zum Aufziehen des     ZV        eckerlaufes    dient  ein Hebel 9, der zum Beispiel durch einen  Schlitz des Uhrgehäuses nach aussen geführt.  ist. Der Aufzughebel 9 sitzt auf einer dreh-      baren Welle 10 und steht unter der Kraft.  einer     Rüekholfeder    11, die beim Herunter  drücken des     Aufzughebels        (Pfeilrielitung          Fig.    1)     überwunden    werden mass.

   Als     Rüek-          liolfeder    ist beispielsweise eine     Sehraubenfeder     11     vorgesehen,    welche die Welle 10     umgibt,     mit, ihrem einen Ende an dem Hebel 9 an  greift und mit. ihrem     andern    Ende     festgelegt     ist, zum Beispiel an einem Werkpfeiler l?  angehängt.  



  Der Aufzughebel 9 steht über eine Ver  zahnung mit dem     Ritzel    13 der Welle 14 des       Llemmungstriebes    in Verbindung. In dein       dargestellten    Beispiel nach     Fig.1    ist an     dein          Aufzughebel    9 unmittelbar ein     Zahnsejment     15 ausgebildet., das mit dem     Ritzel    13, gege  benenfalls über     Zwisehenräder,    in Eingriff        < teht.    Beim Herunterdrücken des     Aufzu;'-          liebels    9 mass das Hemmungsrad 5 in Ruhe  bleiben.

   Zu diesem     Zweek    ist zwischen das  Hemmungsrad 5 und den Trieb ein Glied ein  gebaut, welches das     Hemmungsrad    nur in  einer Richtung, und zwar nur beim Ablauf des  Werkes, mitnehmen kann. Dieses Glied ist in  einfacher Weise als     Friktionsfeder    ausgebil  det, die in Gestalt einer Schraubenfeder 16 uni  die     Welle    14 des     Hemmungstriebes    gelegt ist  und mit ihrem einen Ende das Hemmungsrad  5 erfasst.

   Der     Windungssinn    dieser Schrauben  feder 1.6 ist so gewählt, dass sie bei einer  Drehung der Welle 14 im Sinne der     Aufzieli-          bewegung    die Welle nur lose umfasst, so dass       also    die Feder und das Hemmungsrad nicht.       initgedreht    werden, bei der entgegengesetzten  Ablaufbewegung sich jedoch fest um die  Welle spannt, so dass die Feder und das     Hem-          inungsrad    mitgenommen     -werden.     



  Wenn der     Aufzughebel    9 zum Aufziehen  des     Weckerlaufes    in     Pfeilriehtung        Fig.    1     her-          untergesehwenkt    wird, so wird die     Rückhol-          feder    11 gespannt. Die Welle 14 wird dabei in  dem Sinne gedreht, dass sie das Hemmungs  rad 5 nicht. mitnehmen kann.

   Die     Rückhol-          feder    11 kann den Hebel 9 nicht.     zurückholen,     weil der Anker 4 das Hemmungsrad 5 festhält  und dieses infolge der     rückdrehencl        wirkenden     Kraft durch die     Friktionsfeder    16 mit. der  Welle     1-1    fest gekuppelt ist.

   Sobald die Week-    zeit erreicht ist,     wird    die     Auslösefeder    1 von  dem     Abstelldraht    3     abgezogen    und damit die  das     Zurüekdrehen        unter    der     Liraft.    der     Rück-          holfeder    7.1 aufhaltende     Sperrune    gelöst.

   Die  Ankerwelle     ,?        kann    jetzt ihre     Bewegungen    aus  führen,     lind        das        Werk        kaim    unter     Zurüek-          drehen    des Hebels 9     ablaufen.    Bei der     Ablanf-          drehrielitung    bleibt die feste     Kupplung    des       Ileintrningsrade5        mit    der Welle 71 bestehen.

    Ist ein Abstellhebel 7     vorl-eselien        arid    ist die  ser in dein     i#ttg@enblielz,    irr welchem das Werk       aufgezogen    wird, in Sperrstellung, so wird  diese beim     Herunterdrücken    des     Aufzug-hebel,s     9 aufgehoben, weil hierbei die     Kupphing    der  Welle 14     finit    dem     Ileminungsrad    5 gelöst und  dadurch der     Kraftsehluss    zwischen dein Sperr  liebel 8 und     clem    Abstellhebel 7 beseitigt wird.

         Beint    Aufziehen des     Weekerlaufes    werden  also in jedem Falle die Voraussetzungen her  gestellt,     dass    beim     Attsi-ücken    der     Artslösefeder     1 das     Weckerwerk    ablaufen kann.  



  Die     Fig.4    zeigt eine     Abwandlung,        clie    darin  besteht, dass der     Aufzughebel    9 über Sperr  mittel mit einem den Ablauf bewirkenden  Walzenrad in Verbindung gebracht ist. Der  Aufzughebel     t)    ist beispielsweise mit einem  Sperrad 17 fest verbunden, in dessen     Zah-          nung    der unter der Kraft einer Feder 18  stehende Sperrkegel 19 des auf der Welle 1.0  lose drehbaren Walzenrades 20 eingreift.

   Die  Zahnung des     Walzenrades    20 steht wie das  Zahnsegment 15 des Aufzughebels 9     (Fig.    1)  mit dem     Hemniuri#strieb    (Welle 141 in     Ge-          triebeverbindung.    Da beim     Herunterschwen-          ken    des Aufzughebels 9 das Walzenrad 20  stehen bleibt, also jetzt die Welle 14 des     Hem-          mungstriebes    nicht gedreht wird, fällt die       Friktionsfeder    16 weg, und das     Hemmungs-          rad    5 sitzt fest auf der Welle 1.4.

   Wenn die       Auslösefeder    1     ausrückt    und die Ankerwelle 2  freigibt, kann das unter der Kraft der Rück  holfeder 11 stehende Sperrad 17 das Walzen  rad 20 mitnehmen, welches dann im gleichen  Sinne wie das     Zahnsegment    15     (Fig.    l ) den  Ablauf des     Weckerwerkes    bewirkt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    5 bis 7 ist als     Rüekliolfeder    an Stelle der       Sehraubenfe(ler    11     eine        b         I'hrmaebergewerbe         übliche     Stahlband-Spiralfeder    vorgesehen, die  an einer Welle 26 des den Ablauf bewirken  den Triebes angreift. Hierdurch wird eine  weitgehende Zusammendrängung des     Wecker-          werkes    erreicht.

   Die Spiralfeder 31 wird     vor-          wie        nachstehend    beschrieben, einer  mit Sperrad und Sperrkegel versehenen Wal  zenradwelle zugeordnet, zwischen der und dem       Aufzughebel    eine Zahnradübersetzung liegt.       .auf    diese Weise kann eine sehr weiche und       geräuschlos    arbeitende     Spiralfeder    verwendet  werden.  



       Da,        Weekerwerk    ist     zwischen    der     Uhr-          wcrk-I'tüekplatine    21 und einer mit. dieser       durch    Werkpfeiler 22 verbundenen Platine 23  gelagert. Die Aufzugwelle 10 trägt. einen mit  einem Zahnsegment 24 verbundenen     Aufzug-          liebe]    9, der durch einen Schlitz des Uhr  gehäuses nach aussen geführt ist.  



  Das Zahnsegment 24 steht mit einem Ritze]       @'.i    einer     Walzenradwelle    26 in Eingriff. Diese       trägt,    wie bekannt, ein Sperrad 27, in dessen       Zahnung    ein unter der Kraft einer Blattfeder  '_'8 stehender Sperrkegel 29 eingreift, welch  letzterer an einem auf der Welle 26 lose dreh  baren Walzenrad 30 gelagert ist. An der Wal  zenradwelle 26 greift vor dem Walzenrad 30       das    innere Ende einer aus     Federstahlband     bestehenden Spiralfeder 31 an, deren freies  Ende zum Beispiel an einem der Werkpfeiler  2 festgemacht ist. Das Walzenrad 30 steht.

    mit einem Ritze] 32 in Eingriff, auf dessen  Welle das mit dem Anker 33 in bekannter        'eise    zusammenwirkende Hemmungsrad 34  sitzt. Die Ankerwelle 35 ist in der üblichen  Weise mit. dem     Abstelldraht    36 verbunden,  zum Beispiel vernietet, und trägt den Hammer  37. Der zum Beispiel mit einem Druckknopf  verbundene und unter der Kraft einer Aus  rückfeder 38 stehende Abstellhebel 39 wirkt  zum Beispiel mit dem Hemmungsrad 34 zu  sammen (siehe     Fig.7).     



  Zum Aufziehen des     Weckerlaufes    wird der  Aufzughebel 9 in Pfeilrichtung     Fig.    6 und 7       heruntergeschwenkt.    Dabei wird die Walzen  radwelle 26 gedreht und die Spiralfeder 31  gespannt.     CTleichzeitig    wird dadurch, dass der  Anker 33 das     Hemmungsrad    34 festhält, das    Walzenrad 30 am     Mitdrehen    verhindert. Das  Sperrad 27 dreht sich unter     Abheben    des ;  Sperrkegels 29. Sobald die Weckzeit erreicht  ist., wird der     Auslösedraht    36 freigegeben und  damit die das Ablaufen des Werkes unter der  Kraft der gespannten Spiralfeder 31 auf  haltende Sperrung gelöst.

   Die Feder 31 kann  die     Walzenradwelle    26 drehen, wobei der Auf  zughebel 9 in die Ausgangsstellung zurück  geschwenkt und das Sperrad 27 über den  Sperrkegel 29 das Walzenrad 30 mitnimmt.  Dadurch wird auch das Hemmungsrad 34 ge  dreht und der nicht. mehr festgehaltene Anker  33 angetrieben, dessen Welle 35 den Hammer  37 bewegt.  



  Ist der Abstellhebel 39 in dein Augenblick,  in welchem das W     eckerwerk    aufgezogen wird,,  in der in der     Fig.7    gezeigten Sperrstellung,  so wird diese beim Herunterdrücken des Auf  zughebels 9 aufgehoben, weil hierbei die  Kupplung des Walzenrades 30 mit der Wal  zenradwelle 26 gelöst und dadurch der Kraft  schluss zwischen einem Zahn des Hemmungs  rades 34 und dem Abstellhebel 39 beseitigt.  wird, so dass dieser unter der Kraft seiner       Ausrückfeder    38 von dem Hemmungsrad 34       abbewegt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Weckerwerk, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufziehen des Weckerlaufes ein gegen die Kraft einer Rückholfeder (11, 31) aus schwenkbarer Aufzughebel (9) angebracht ist. UNTTERANSPRüCHE 1. Weckerwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Aufzughebel über eine Verzahnung (15) wirkt, wobei zwi schen das Hemmungsrad (5) und den Trieb (13, 14) ein das erstere nur in einer Richtung mitnehmendes Glied (16) eingebaut ist.
    2. Weekerwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aufzughebel (9) über Sperrmittel (18, 19) mit einem den Ablauf bewirkenden Walzenrad (20) in Ver bindung steht. 3. Weckerwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Rüekholfeder eine Stahlhand-Spiralfeder (31) vorgesehen ist, die an einer Welle (26) des den Ablauf bewirkenden Triebes angreift. 4.
    Weckerwerk nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeiehnet, da,ss die Spiralfeder (31) einer mit Sperrat(<B>(27)</B> und Sperrkegel (29) versehenen Walzenradwelle (26) zu geordnet ist, zwisehen der und dem Aufzug hebel (9) eine Zahnradübersetzung (?4, 25) liegt..
CH297902D 1951-01-15 1951-12-22 Weckerwerk. CH297902A (de)

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