CH294884A - Vorrichtung mit einer gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre in Reihe mit einer kapazitiven Vorschaltimpedanz. - Google Patents

Vorrichtung mit einer gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre in Reihe mit einer kapazitiven Vorschaltimpedanz.

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CH294884A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches

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Description


  Vorrichtung mit einer gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre     in    Reihe mit einer       kapazitiven        Vorschaltimpedanz.       hie Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung mit einer gas- und/oder dampfge  füllten Entladungsröhre in Reihe mit einer       kapazitiven        Vorsehaltimpedanz,    welche Röhre  mit wenigstens einer Glühelektrode versehen  ist, von der das von .den     Anschlussklemmen     der Vorrichtung abgewandte Ende vor der  Zündung der Röhre mit der andern Elektrode  der Röhre verbunden ist.  



  Eine solche Röhre nimmt bei Betrieb     einen     der Speisespannung voreilenden Strom auf.  Infolgedessen ist. ein vorzüglicher Leistungs  faktor erreichbar, wenn die Vorrichtung auch  eine induktiv stabilisierte Röhre enthält, die  einen nacheilenden Strom aufnimmt. Weiter  wird die     stroboskopische    Wirkung einer ein  zigen Röhre stark verringert, wenn voreilende  und nacheilende Röhren verwendet werden,  da die Dunkelperioden dieser Röhren nicht  gleichzeitig auftreten.  



  Das Aufheizen der Glühelektrode der     ka-          pazitiv    stabilisierten. Röhre bereitet     SeInvie-          rigkeiten,    da die     kapazitive        Vorschaltimpedanz     im kurzgeschlossenen Zustand der Röhre nur  wenig mehr Strom als im Betriebszustand der       Röhre    durchlässt, das heisst wenn der Kurz  sehluss über der Röhre wieder aufgehoben  und die Röhre gezündet worden ist.  



  Um die     G=lühelektrode    der     kapazitiv    sta  bilisierten Röhre schnell. auf Emissionstem  peratur zu bringen, wird zumeist in dem Par  allelkreis der Röhre, das heisst in die zur    Zündung der Röhre bestimmte, lösbare Ver  bindung zwischen ihren Elektroden, eine     Hilfs-          selbstinduktion,    manchmal     Kompensator    ge  nannt, aufgenommen.

   Dieser     Kompensator     wird derart bemessen, dass der     Aufheizkreis     der Glühelektrode von einem Strom durch  flossen wird, der mehr als das     1,2fache,    vor  zugsweise das 1,3- bis     1,8fache,    des vorgeschrie  benen Entladungsstroms der Röhre beträgt.  Bei der Zündung wird der     Kompensatorkreis     unterbrochen, so dass dieses Element bei bren  nender Röhre ausser Tätigkeit ist.  



  Die Erfindung schafft andere Mittel zum       Aufheizen    der Glühelektrode mit einem den  Betriebsstrom beträchtlich übersteigenden  Strom.  



  Nach der Erfindung ist. die     kapazitiv    e       Vorsehaltimpedanz    derart bemessen,     dass    sie  beim direkten Anschluss an die     Speisestrom-          quelle    einen Strom aufnimmt, der mehr als       (las        1,2fache,    vorzugsweise das 1,3- bis 1,5  fache, des Betriebsstroms der Röhre beträgt,  wobei parallel. zu wenigstens einem Teile der       kapazitiven        Vorschaltimpedanz    ein induktiver  Zweig geschaltet.

   ist, der beim Aufheizen der  Glühelektrode unterbrochen, bei brennender  Röhre geschlossen und derart bemessen ist,  dass die Röhre beim Betrieb nur von etwa  dein normalen Betriebsstrom durchflossen  wird.  



  Bei einer besonders     -ünstigen    Ausfüh  rungsform besteht der induktive Parallelzweig      aus einer Selbstinduktion in Reihe mit einer  zweiten Entladungsröhre, die ebenfalls mit       wenigstens    einer Glühelektrode versehen ist,  von der das von den     Anschlussklemmen    der  Vorrichtung abgewandte Ende mittels eines  Schalters mit der zweiten Elektrode dieser  zweiten Röhre verbunden werden kann, wobei  dieser Schalter beim Fliessen des     Aufheiz-          stromes    durch die Glühelektrode der ersten  Röhre geöffnet ist.

   Hierbei kann der Schalter  der induktiv stabilisierten Röhre ein im ur  erregten Zustand geöffneter Schalter sein,  dessen Schliessungszeit wenigstens gleich lang  wie die     Aufheizzeit    der Glühelektrode der       kapazitiv    stabilisierten Röhre ist.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  darstellt, näher erläutert.  



  In der Zeichnung ist eine gas- und dampf  gefüllte Entladungsröhre, zum Beispiel eine       Niederdruckqueeksilberdampfleuchtstoffröhre     mit, 1 bezeichnet. Die Röhre ist. über einen       Kondensator    2 und eine Selbstinduktion 3  mit     Klemmen        4-    und 5 verbunden, die zum  Anschluss an eine zur Speisung der Röhre ge  eignete     Wechselstromquelle,    zum Beispiel ein  Lichtnetz von etwa. 220 Volt, 50 Hz, bestimmt.  sind.

   Die     Kapazitanz    des     Kondensators    2 ist  grösser als die     Induktanz    der Selbstinduktion  3, so dass die     Reihenschaltung    dieser beiden  Elemente bei einer Frequenz von 50 Hz eine       kapazitive        Vorschaltimpedanz    der Röhre bil  det. Die Röhre ist mit Glühelektroden 6 und 7  versehen, deren von den     Anschlussklemmen     abgewandte Enden mittels eines Schalters 8,  zum Beispiel eines     Glimmentladungssehalters,     der von einer kleinen Kapazität von etwa  10 000     pF    überbrückt sein kann, miteinan  der verbunden werden können.

   Bekanntlich  ist der     Glimmentladungsschalter        ein    in einer  Gasatmosphäre angeordneter     Bimetallschalter,     der im kalten Zustand geöffnet und derart.  bemessen ist., dass seine Elektroden beim. An  legen an die Speisespannung miteinander in       Berührung    kommen, dagegen beim Anlegen  an die     Röhrenspannung    nicht verbunden  werden.    Die Vorrichtung enthält eine weitere Ent  ladungsröhre 9, die über eine Selbstinduktion  10 parallel zur Selbstinduktion 3 und zum  Kondensator     \'    geschaltet ist.

   Der zwischen  der Klemme 4 und der Selbstinduktion 3 an  gedeutete Punkt 11 kann gegebenenfalls     aueli     auf einer     Anzapfung    der Selbstinduktion 3  oder zwischen dieser Selbstinduktion und dem  Kondensator ? liegen. Die Röhre 9 ist mit  zwei Glühelektroden 12 und 13 versehen,  deren von den     Anschlussklemmen    4 und 5 ab  gewandte Enden. mittels eines Schalters 14  verbunden werden können, der ebenfalls ein  von einer kleinen Kapazität überbrückter       Glimmentladungsschalter    sein kann.  



  Die Röhren 1 und 9 sind zum Beispiel  etwa 120     ein    lande     Leuehtstoffröhren    mit.  einem Durchmesser von etwa 38 mm, die beim  Normalbetrieb eine Leistung von 40 Watt bei  einer Brennspannung von etwa 110 Volt. und  einem Strom. von etwa 440     mA    bzw. 420     mA     aufnehmen. Um die Glühelektroden auf ihre       Emissionstemperatur    zu bringen, ist ein Strom  erforderlich, der den erwähnten,     vorgesehrie-          benen    Betriebsstrom von etwa.     -140        mA    bzw.

         .120        mA    beträchtlich     übersteigt.     



  Zum Aufheizen der Glühelektroden 6 und  7 der Röhre 1 sind die Elemente 2 und 3       derart    bemessen,     da,ss    diese Elektroden bei  geschlossenem Schalter 8 und geöffnetem  Schalter 14 von einem Strom von etwa  580     mA        durehflossen    werden.  



  Die     Aufheizung    der Glühelektroden 12  und 13 der Röhre 9 bereitet keine besonderen       Schwierigkeiten;    wie üblich wird die Selbst  induktion 1,0 im     Zusammenhai-    mit der       magnetischen    Sättigung derart bemessen, dass  bei geschlossenem Schalter     1.1    und bei bren  nender Röhre 1 der gewünschte     Aufheizstrom     die Glühelektroden 12 und 13 durchfliesst.  



  Die Vorrichtung arbeitet bei     Verwendung     von im kalten Zustand geöffneten Glimm  entladungsschaltern 8 und 14 und Speisung  aus einer Stromquelle von etwa 220 Volt,  50     Hz    wie     folgt:     Bei Verbindung der Klemmen 4 und 5 mit  der Stromquelle steht. praktisch die volle  Speisespannung über     dem    Schalter 8, so     dass         darin eine Glimmentladung auftritt, die den  Schalter schliesst. Danach werden die Glüh  elektroden 6 und 7 der Röhre 1, entsprechend  der Bauart des Schalters, absatzweise oder  ohne Unterbrechung aufgeheizt.

   Sobald die  Emissionstemperatur der Glühelektroden er  reicht worden ist., kann die     Röhre    1 beim  Öffnen des Schalters 8     zünden.    Im geschlos  senen Zustand des Schalters 8 tritt. auch im  Schalter 11 eine     Glimmentladung    auf, die  diesen Schalter zu schliessen sucht. Wenn dies       erfolgt    ist, werden die Glühelektroden 12 und  13 der Röhre 9 aufgeheizt, so dass auch diese  Röhre zünden kann. Die Schliessungszeit des  Schalters 14 ist,     derart    zu wählen, dass diese  wenigstens gleich lang wie die     Aufheizzeit    der  Glühelektroden 6 und 7 der Röhre 1 ist, so  dass der Schalter 14 während. der genannten       Aufheizzeit    offen ist.

   Andernfalls würde die  Zündung der Röhre 1 Verzögerung erleiden,  weil bei gezündeter Röhre 9 der die Elek  troden 6 und 7 durchfliessende, aus den Zwei  gen 10, 9 und 3, 2 resultierende     Aufheizstr        oin     kleiner wäre. Die Selbstinduktion 10 wird  derart bemessen, dass bei gezündeten Röhren  1 und 9 der die Röhre 1 durchfliessende Strom  etwa dein normalen Betriebsstrom der Röhre 1  entspricht.  



  Aus dem     Obengeschilderten    geht hervor,  dass die Vorrichtung kein reaktives Element  enthält, das beim Brennen der     Röhren    unbe  nutzt bleibt.  



  Das     Parallelschalten    des induktiven Röh  renzweiges mit einem Teil des     kapazitiven     Röhrenzweiges bringt besondere Vorteile, wie  aus folgendem hervorgehen dürfte.  



  Beim Brennender Röhren steht über der  Selbstinduktion 10 eine Spannung von etwa  100 Volt bei einem     ,Strom    von etwa 420     mA.     Die Leistung dieser Selbstinduktion beträgt.  also etwa 42 VA. Ebenfalls im Betriebszu  stand, bei einem Strom von etwa 450     mA,     steht über der Selbstinduktion 3 eine Span  nung von etwa 100 Volt     und    über dem Kon  densator 2 eine Spannung von etwa 260 Volt.  Die Leistung der Selbstinduktion 3 beträgt  somit etwa 45 VA und diejenige des     Kon-          densators    2 etwa 120 VA.

   Bei den gleichen         40-Watt-Röliren,    wenn diese in voneinander  unabhängigen voreilenden bzw. nacheilenden  Röhrenzweigen an 220 Volt angeschlossen  sind, erfordert die Selbstinduktion des nach  eilenden Röhrenzweiges eine Leistung von  etwa 70 VA, die Selbstinduktion des vor  eilenden Zweiges eine     Leistung    von etwa  60 VA und der     Kondensator    des letztgenann  ten Zweiges eine Leistung von etwa 160 VA.  Bei der     Vorrichtung    nach der Erfindung sind  folglich sämtliche zur Stabilisierung der Röh  ren erforderlichen     Reaktanzen    kleiner und bil  liger als bei unabhängig voneinander gespei  sten Röhren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung mit einer gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre in Reihe mit einer kapazitiven Vorschaltimpedanz, welche Röhre mit wenigstens einer Glühelektrode versehen ist, von der das von den Anschluss- klemmen der Vorrichtung abgewandte Ende vor der Zündung der Röhre mit der andern Elektrode der Röhre verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die kapazitive Vorschalt- impedanz derart bemessen ist, dass sie beim direkten Anschluss an die Speisestromquelle einen Strom aufnimmt, der mehr als das 1,
    2- fache des Betriebsstroms der Röhre beträgt, wobei parallel zu wenigstens einem Teil der kapazitiven Vorschaltimpedanz ein induktiver Zweig geschaltet ist, der beim Aufheizen der Glühelektrode unterbrochen, bei brennender Röhre geschlossen und derart bemessen ist, dass die Röhre beim Betrieb nur von etwa dem normalen Betriebsstrom durchflossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der induktive Par allelzweig aus einer Selbstinduktion in Reihe mit. einer zweiten Entladungsröhre besteht, die ebenfalls mit wenigstens einer Glühelek- trode versehen ist, von der das von den An schlussklemmen der Vorrichtung abgewandte Ende mittels eines Schalters mit der zweiten Elektrode dieser zweiten Röhre verbunden werden kann, wobei dieser Schalter beim Fliessen des Aufheizstromes durch die Glüh- elektrode der ersten Röhre geöffnet. ist..
    2. Vorriehtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter der induktiv stabilisierten Röhre ein im unerreg- ten Zustand geöffneter Schalter ist, dessen Schliessungszeit wenigstens gleich lang wie die Aufheizzeit der Glühelektrode der kapa- zitiv stabilisierten Röhre ist.
CH294884D 1950-09-22 1951-09-20 Vorrichtung mit einer gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre in Reihe mit einer kapazitiven Vorschaltimpedanz. CH294884A (de)

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