CH293264A - Elektrische Steuerung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Bearbeitungsmaschinen. - Google Patents

Elektrische Steuerung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Bearbeitungsmaschinen.

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CH293264A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/10Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using selector switches

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Elektrische     Steuerung    für     Arbeitsmaschinen,    insbesondere     Bearbeitungsmaschinen.       Eine wichtige Aufgabe der elektrischen       N'teuerungsteehnik    ist. die Entwicklung von       sehaltungen    mit einem Befehlsgeber zur wahl  weisen     Abgabe    eines aus einer Mehrzahl  Steuerbefehle. Aus dem grossen Gebiet dieser       Steuerungen    sei beispielsweise eine Getriebe  teuerung von Werkzeugmaschinen angeführt.

    Wenn es sich darum handelt, Getriebe über       elektromarnetisehe    Doppelkupplungen     zaa     schalten, also über Kupplungen, bei denen  zwei     Ankerscheiben    oder     zwei    Sätze Kupp  lungslamellen vorhanden sind, so muss es bei  vier Kupplungen     I-IV        (Fig.    1 ) möglich sein.

         die    Kupplungskombinationen     I-III,        I-IV,     1l-111 und 11-IV zu erhalten entsprechend       der    Getriebeverbindung Motor     1T-Welle    1,       liaclpaar        1-Welle    2, Radpaar AI-Welle     33     und so     fort.    Es darf anderseits nicht die Mög  lichkeit.     bestehen,    gleichzeitig die Kupplungen  1     und        II    einzuschalten, weil dann gefährlich  grosse     Drehmomente    innerhalb des Getriebes       auftreten    würden.

   Derartige Steuerungsauf  gaben hat man bisher entweder mit     aaasgespro-          elrenen    Wählerschaltungen gelöst, die zum  'feil denen der     Fernsprechtechnik,    ähneln,  oder mit Relaissteuerungen mit     Abhängigkeits-          lcontakten.    Wählerschaltungen sind sehr ver  wickelt und sind nur dort angebracht, wo eine  sehr grosse Auswahl zwischen einzelnen Schalt  handlungen getroffen werden muss.

   Man fin  clet deshalb häufiger die erwähnten Relais  schaltungen mit     Abhängigkeitskontakten.    Die       Erfindung    geht von der Aufgabe aus, die    elektrische Steuerung für Arbeitsmaschinen  mit, einem Befehlsgeber zur wahlweisen Ab  gabe eines aus einer Mehrzahl Steuerbefehle  zu vereinfachen, und löst diese Aufgabe da  durch, sass     zwischen    dem Befehlsgeber und  den Schaltstellen Relais mit Mehrfacherre  gung geschaltet sind. Besonders einfache und  übersichtliche Verhältnisse ergeben sich durch  die Verwendung von Relais, deren Anker nach  Ausführung., eines Steuerbefehls in der ein  genommenen Lage bleiben. Es wird jedoch an  Hand eines Ausführungsbeispiels gezeigt wer  den, sass auch mit. andern Relais üblicher  Bauart. Vorteile erreichbar sind.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.2    bis  5 vier Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt. In der       Fig.    2 sind mit     I-IV    die der     Fig.    1 entspre  chenden, elektromagnetischen     Lamellenkupp-          lungen    bezeichnet. Zu deren Steuerung dienen  die vier Relais     R,   <B>...</B> R4 mit je fünf Wick  lungen     a   <B>...</B>     e.    Die Zusammengehörigkeit der       Wicklungen    mit den Relaiskontakten ist je  weils durch eine gestrichelte Linie angedeutet.

    Die Schaltbefehle werden durch die Befehls  geberelemente darstellenden     Druckknöpfe        1-4     und 0 gegeben, wobei der Druckknopf 0 zur  Bremsung dient. Die Wirkung der einzelnen  Wicklungen auf den Relaiskontakt ist durch  Pfeile angedeutet. Im     Relais        R1    wirken also  die Wicklungen     n    und c in dem Sinne, sass  der Relaiskontakt     K,    nach links gelegt. wird,  während die Wicklungen b, d und e ein Um-      legen nach rechts hervorrufen.

   Entsprechen  des gilt für die Kontakte     K@,        K3,        Ii        l        dei.     übrigen Relais. Es sei angenommen, dass die  Kupplungskombination I,     III    eingeschaltet  werden soll. Zu diesem Zweck wird der  Druckknopf 1 gedrückt.

   Im Relais     R1    legt  dann die Wicklung     a.    den Kontakt     K1    nach  links, im Relais     R,    die Wicklung a den Kon  takt     K.-    ebenfalls nach links, im Relais     R;,    die  Wicklung     a    den Kontakt     K3    nach rechts und  im Relais     R.1    die     Wicklung        a    den Kontakt     K1     ebenfalls nach rechts.

   Es sind also jetzt die  Kupplungen I und     III    eingeschaltet, und       zwar    ist. der Stromweg aus zwei     Teilstücken     aufgebaut, nämlich über die Kontakte     K.    und       K;,    bzw.     K1    und     K,1.    Wird dagegen die Kupp  lungskombination     1I,    IV     eingeschaltet.,    was  durch Niederdrücken des Druckknopfes     -I    ge  schieht, so legen die Kontakte     K1,        K.    die  Kupplungen     II    und IV unmittelbar an Span  nung.  



  Die eben beschriebene Schaltung weist  noch eine sehr bedeutungsvolle Eigenschaft  auf, nämlich die einer doppelten     Verriegelung.     Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass  nur bestimmte     Schaltungskombinationen    zu  lässig sind, nämlich     I/III,        I/IV,        II/III,        II/IV     und     zum        Bremsen        III/IV,    wobei dann jedoch  weder I und     II    eingeschaltet sein dürfen. Die  Verriegelung zur Sicherung dieser Schaltun  gen liegt zunächst. in der Anordnung der  Relaiswicklungen.

   Es kann aber, wie bei jeder  technischen Einrichtung, doch einmal eine  Störung auftreten, so dass eine     unzulässige     Kombination geschaltet werden würde. Das  ist bei der beschriebenen Schaltung nicht mög  lich, und     zwar    deshalb, weil die Kontakte       K1   <B>...</B>     K,1    als zweite Verriegelung wirken, un  abhängig von den     Verriegelungsbedingungen     innerhalb der     Relaissteuerung.    Ob die Kupp  lung I oder     II    eingeschaltet wird, ist aus  schliesslich durch die Lage des Kontaktes     K.#     bestimmt,

   der immer nur eine Kupplung I  oder     II        einzuschalten    gestattet, niemals aber  zugleich. beide Kupplungen. Wenn also einmal  eine Störung in der Relaissteuerung auftreten  sollte, so kann vielleicht. eine betrieblich fal  sche Kombination zustande kommen, also     etwa            IiIII    statt     II/III,    aber niemals die gefähr  liche Kombination     IJII.    Das gleiche gilt für  den     Bremsvorgang,    bei dem die     Kombination          III/IV    zu schalten ist.

   Der     Stromweg        hierfür     kommt nur zustande, wenn die Kontakte     K.,     und     K.    die dargestellte Lage     einnehmen,    denn  nur dann kann die     Wicklung        III        Spannimu     erhalten.

   Dann sind aber unter allen     Umstän-          den    die Wicklungen I und     1I        ausgeschaltet.     blau sieht also,     da.ss    durch     1i1   <B>...</B> K-1     tatsäelt-          lich    eine zweite     Verriegelung        geschaffen    ist,  die von der Verriegelung durch die     Schaltung     der     Relaiswicklungen        unabhängig    ist.  



  Der eben beschriebene     Grundaufbau    kann  nach verschiedenen     Richtungen    hin     Verein-          faelit.    werden.     Fig.    3 zeigt eine     Schaltung,    bei  der unter Wegfall der Relais     R-1    mit nur drei  Relais     R1',        R.,',        R#.'        gearbeitet    wird.  



  Sowohl im Falle der     Fite.        ''    wie auch im  Falle der     Fig.3    kommt die     Bremsung    des  Antriebes dadurch     zustande,    dass der Brems  druckknopf     niedergedrückt    wird, wodurch       gleichzeitig    die     Kupplungen   <B>111</B> und IV ein  geschaltet werden.

   Diese, Art der Bremsung       ist    deshalb besonders     bedeutungsvoll,    weil sie  sehr schnell     wirksam        wird,    ohne     7usätzlieher-          Bremsmittel    zu     bedürfen.     



  Während die     Schaltun-    nach     Fig.    3     gegen-          über    der nach     Fig,.        '?        eine        Vereinfachung     durch     Verrin        g-erun        @g,    der Zahl der Relais  ermöglichte, zeigt     Fig.        -I    ein Beispiel     einer          weitergehenden        Vereinfaehung    durch     lIehr-          faehausnutzung    der Relaiswicklungen.

       3Ian     erkennt,     dass    , an Stelle     von    drei Relais  mit. je fünf     Wicklungen    jetzt nur noch  drei Relais mit. je     zwei.    Wicklungen benötigt  werden. Dabei ist zu bemerken, dass die mit       gleichen    Zahlen bezeichneten Kontakte beim  Niederdrücken eines Elementes, z. B. des       Knopfwal.,    des     Befehlsgebers    beide gleichzei  tig geschlossen werden.

   Wenn also der Druck  knopf 1. gedrückt wird, so werden sowohl die  Kontakte 1' wie 1" geschlossen, und es     ergibt     sieh dann die Schaltung, die in der     Fig.3     dargestellt ist, d. h. es sind die Kupplungen I       und        1I        eingeschaltet..    Wird jetzt.

   beispielsweise  das     Befehlsgeberelement    3 gedrückt, so     wer-          den    die Kontakte 3' und<B>T'</B>     .g@esehlossen.    .Jetzt           verläuft    der Stromweg über Spulen     a    von  Kontakte 3, Spulen     a    von     R.',    Kontakte  Wicklung     e    von     R;,'.        .letzt    sind     gesehaltet          l@ontakt        K,'    nach links, Kontakt.     Ii.,'    nach  links, Kontakt      & '    nach rechts.

   Das bedeutet  also,     dass.    jetzt. die Kupplungskombination 11  und 111     eingeschaltet    ist.  



       Gemeinsam    ist den beschriebenen     Schal-          tungen        erstens    die Verwendung von Relais  mit     Mehrfacherregung    und zweitens die Ver  wendung von Relais, die nach     Ausführung          eines        Sehaltbefehls    ihre Lage beibehalten. Man  erkennt. die wesentliche Vereinfachung gegen  über Schaltungen mit Abhängigkeitskontakten,       die    bei den beschriebenen Steuerungen völlig  entfallen.  



  Bei dem Beispiel der     Fig.5    sind Relais  üblicher Bauart verwendet, d. h. Relais, die       nur    so lange ihre Lage beibehalten, wie sie       witer        Spannung    stehen. hier muss zusätzlich  eine     gewisse    Verriegelung vorgesehen werden,       uni        Fehlsehaltunmen        zri    vermeiden.

   Die     Ver-          rie-elurrg        liegt    jedoch nicht in der Anord  <U>nung</U> der     Relaiswieklungen,    sondern im     Be-          fehNgeber.    Auch das bedeutet wieder eine       grnndsätzliehe        Vereinfaehung.    Der Steuerungs  aufbau ist im     übrigen    der gleiche wie eben       beschrieben,    d. h.

   vier Relais mit je zwei     Wiek-          lungen    und     Mehrfachausnutzung.    Soll bei  spielsweise die Kupplungskombination 1,<B>111</B>       eingeschaltet    werden, so wird der Schalter A       unigelegt.    über dem Arbeitskontakt 10' wird       die        Wieklung#        h    von Ra     eingesehaltet,    über  Arbeitskontakt.

   7 2' die     \V        ieklung    f von     R,1,          während    über den Ruhekontakt 10 der Strom  kreis     der        Wieklung    a.

   von     R.,        unterbrochen     wird,     ebenso    wie über den Ruhekontakt 12 der  Stromkreis der Wicklung     e    von     R4.    Das Ein  schalten der     Wicklungen    b und f legt die       Kontakte        lia    und XI nach rechts um, so dass       voraussetzungsgemäss    die Kupplungen 1, 111       eingeschaltet\    werden.

   Die übrigen     Schaltvor-          @"ii.n2e    verlaufen analog der     obenstehenden          Beschreibung        (Befehlsgeberelemente   <B>A</B>',     (",    C',       hr).    Man erkennt, worauf bereits hingewiesen       werde,    dass unter Wegfall von     Abbä.ngigkeits-          kontakten    durch die Verwendung der     mehr-          faeh        erregten    Relais einige     Vereinfaehungen       dieser     sonst,    sehr verwickelten Schaltungen  eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Steuerung für Arbeitsmaschi nen, insbesondere Bearbeitungsmaschinen, mit einem Befehlsgeber zur wahlweisen Abgabe eines aus einer Mehrzahl Steuerbefehle, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Be fehlsgeber und die Schaltstellen Relais mit Mehrfacherregung geschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuerung nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Re lais, deren Anker nach Ausführung eines Steuerbefehls in der eingenommenen Lage bleibt. 2.
    Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Relais so viel \Viehlungen besitzt, wie Steuerbefehle vor gesehen sind, wobei die Wicklungen teils gleichsinnig, teils gegensinnig wirken. 3. Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verriegelung derjenigen Schaltbewegungen, die bei einer Sehalthandlung nicht. ausgeführt werden dür fen, durch die Anordnung der Relaiswicklun gen erreicht ist. 4.
    Steuerung nach Patentanspruch, für Maschinen mit Getriebe mit Magnetdoppel kupplungen, von denen jeweils der eine Teil mit dein einzuschaltenden Getrieberad verbun den ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Re lais mit Mehrfacherregung zur Schaltung des jeweils wirksam werdenden Kupplungsteils dienen. 5. Steuerung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Abbremsung des Getriebes zwei zusammengehörende Kupp- lungshä.lften gleichzeitig eingeschaltet sind. 6. Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der zur Schaltung dienenden Stromwege aus Teilstücken aufgebaut ist, die durch Hin tereinanderschaltung von Relaiskontakten ent stehen.
    7. Steuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Relaiswicklungen durelx Aufsehal- tung auf mehrere Befehlsgeberelemente mehr- faeh ausgenützt ist.
    B. Steuerung naeh den Unteransprüehen 3 und 6, dadureh gekenxmeiehnet, dass zu sätzlieh zu der dureh die Anordnung der Relaiswieklungen geschaffenen Z'errie@elun. eine zweite unabhängige Verriegelung unzu- lässi-@er Sehalthandlungen. dadurelx gesehaffeti ist,
    dass die aus den Teilstüeken 7usammeii- (resetzten Stroxnwege nur für zxtlässige Schalt handlungen gesehlossen werden können.
CH293264D 1945-02-20 1951-06-09 Elektrische Steuerung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Bearbeitungsmaschinen. CH293264A (de)

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