CH290722A - Drehkondensator. - Google Patents

Drehkondensator.

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CH290722A
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CH
Switzerland
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housing
balls
holding
attached
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Drehkondensator.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf einen veränderbaren Kondensator mit  einem Gehäuse, in dem eine Anzahl von Halte  organen für den     Stator    zwischen     Isolier-          kugeln    eingeklemmt ist.  



  Gemäss der Erfindung wird die Befesti  gung der Halteteile im als steifes Ganzes aus  gebildeten Gehäuse durch plastische Formver  änderung wenigstens eines der Teile bewerk  stelligt, zwischen denen die vorgenannten  Isolierkugeln eingeklemmt sind.  



  Die Formveränderung besteht vorzugs  weise darin, dass ein stabförmiges Halteorgan  in seiner Querrichtung     zusammengedrückt,     zum Beispiel breitgedrückt wird, wodurch die  Länge des Stabes hinreichend zunimmt, damit  das aus einem Stab und zwei     Kugeln    beste  hende Gebilde sich zwischen den zwei im Ge  häuse vorhandenen Querflächen (das heisst  zur Einklemmungsrichtung senkrechten Flä  chen) festklemmt, zwischen denen das Ge  bilde angeordnet ist. Das Kondensatorge  häuse kann besonders billig durch Punkt  schweissen aus wenigen Teilen gebildet oder  durch Pressgiessen aus einem einzigen Stück  hergestellt werden. Die Kosten der Befesti  gung der Halteorgane durch Breitdrücken  sind besonders niedrig.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung näher erläutert,  in der zwei Ansichten eines Ausführungsbei  spiels dargestellt sind.    Der dargestellte Doppeldrehkondensator  hat ein muldenförmiges, durch Pressgiessen  hergestelltes Gehäuse 1 aus Aluminium mit  zwei durch eine Zwischenwand 3 getrennten  Abteilen. In zwei einander gegenüberliegen  den Seitenwänden des Behälters 1 ist auf  übliche Weise eine Welle 5 gelagert, an der  die Rotorplatten 7 beispielsweise durch Löten       befestigt    sind. Der     Stator    9 ist von üblicher  Bauart; nur ein Teil der Platten ist darge  stellt.  



  Eine der Seitenwände des Gehäuses 1 ist  mit zwei U-förmigen Aussparungen 11 ver  sehen, die sich an den freien Rand der Sei  tenwand anschliessen (siehe Fig.2). In die  sen     Aussparungen    ist je ein Halteorgan für  den Stator 9 angebracht, das aus einem     Stäb-          chen    13 aus Messing besteht. An einem jeden  der Enden des Stäbchens ist, in Flicht damit,  eine Kugel 15     aus    keramischem Material vor  gesehen.  



  Das aus einem Halteorgan 13 und zwei       Kugeln        förmigen.        15        Aussparungen        bestehende        Gebilde        11        festgeklemmt,        ist        in        den        in-        U-          dem    das Halteorgan 13 in der Querrichtung  etwas     zusammengedrückt    worden ist.

   Dieser  Vorgang vollzieht sich vor dem Anbringen  des     Stators    9.     kIittels        eines    angemessenen       Werkzeuges        wird    das     in    Frage kommende  Gebilde 13, 15 in die Aussparung 11 ge  bracht, in die es mit etwas Spiel     eingreifen     kann, worauf das Halteorgan 13 über     einen     Teil seiner Länge zwischen zwei (oder mehr)      Stempeln in einer zur Zeichnungsebene der  Fig.2 nahezu senkrechten Richtung zusam  mengedrückt wird. Die auf diese Weise ge  bildete Abplattung des Stäbchens ist aus Fig. 2  ersichtlich.

   Das Stäbchen ist infolge des  Breitdrückens länger geworden, wodurch das  Gebilde 13, 15 unverrückbar zwischen den ein  ander zugewendeten Querflächen der     U-för-          migen    Aussparung festgeklemmt ist.  



  Der     Stator    9 ist auf übliche Weise     mittels     Lotes oder Kittes (17 in Fig. 1) an dem Halte  organ 13     und    einem zweiten, ähnlichen Halte  stäbchen 21 befestigt. Das Halteorgan 21 ist  in der vorstehend beschriebenen Weise ge  meinsam mit zwei Isolierkugeln 23 in einer  rechteckigen Aussparung 25 im Boden des  muldenartigen Gehäuses 1 festgeklemmt.  



  Diese Aussparungen (11 und 25) sind,  wenigstens grösstenteils, mit Wandteilen um  geben, die eine verhältnismässig grosse Ab  messung in Richtung der Einklemmungskraft  haben und die sich ausserdem an eine Quer  wand (im vorliegenden Fall die Seitenwände  des Gehäuses 1 und die Zwischenwand 3) an  schliessen. Infolgedessen sind die Querflächen,  zwischen denen die Halteorgane samt Kugeln       festgeklemmt    sitzen (zum Beispiel die von  den Aussparungen 11 gebildeten Schenkel  des U) besonders widerstandsfähig gegen Ver  zerrung des Ganzen. Zwar entstehen örtliche  Formveränderungen, indem zum Beispiel die  Kugeln 15 beim Breitdrücken des Stäbchens  13 etwas in das verhältnismässig weiche Alu  minium des Gehäuses 1 hineingedrückt wer  den. Dies fördert das Halten der Gebilde 13,  15 nach dem Festklemmen.

   Zum gleichen  Zweck werden die Stirnflächen des Stäbchens  13 vorzugsweise vor dem     Einklemmen    mit  zum Beispiel kegelförmigen Vertiefungen ver  sehen, in denen die Kugeln 15 festsitzen.  



  Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich,  die Gebilde 13, 15 und 21, 23 anstatt in Aus  sparungen einer Wand zwischen zwei ver  schiedenen Wänden des Gehäuses 1, zum Bei  spiel zwischen einer Seitenwand und der Zwi  schenwand 3, festzuklemmen.  



  Eine andere Möglichkeit zum Festklem  men des Halteorganes 13 samt den Kugeln    15 ist die örtliche, plastische     Verformung    der  Wand des Gehäuses 1. Dies kann zum Beispiel  in der Weise durchgeführt werden, dass eine  Vertiefung 31 in den     Seitenwandteil    zwischen  den zwei Aussparungen 11 gedrückt. wird. In  folgedessen wird das an der betreffenden  Stelle vorhandene Material unter anderem in  Richtung der zwei Halteorgane 13     gedrückt,     so dass diese festgeklemmt werden. Diese  Massnahme kann gegebenenfalls in Verbin  dung mit der plastischen Formveränderung  des Halteorganes durchgeführt werden.  



  Bei einer bekannten Ausführungsform  eines Drehkondensators mit zwischen Isolier  kugeln eingeklemmten Halteorganen ist jedes       stabförmige    Halteorgan mit einer     Isolier-          kugel    an jedem Ende zwischen der     Vorder-          und        Rückrahmenplatte    des Kondensators ein  geklemmt. Diese Platten, in denen auch die  beiden Lager für die     Kondensatorwelle    an  gebracht sind, werden von wenigstens drei  zur Welle parallelen Querbolzen zusammen  gehalten. Die Querbolzen, die zum Festklem  men der Halteteile und der Kugeln erforder  lich sind, verteuern die Bauart und machen  sie zur Massenherstellung nicht geeignet.

    Ausserdem ist ein auf diese Weise gebildetes  Gehäuse schwierig genau     herstellbar    und  nicht besonders stabil, wodurch der Platten  abstand gross bemessen werden muss und die  Abmessungen des Kondensators verhältnis  mässig gross werden.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, liegt beim Aus  führungsbeispiel das Halteorgan 13 praktisch  innerhalb der Umrahmung der Seitenwand,  in der es angebracht ist. Infolgedessen er  gibt sich eine Raumersparnis und die Gefahr  eines     Schlosses    mit benachbarten Einzelteilen  ist gering. Wegen der kleinen Masse des     Halte-          organes    trägt dieses nur wenig zur     i\Ttill-          kapazität    des Kondensators bei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkondensator mit einem Gehäuse, in dem eine Anzahl von Halteorganen für den Stator zwischen Isolierkugeln angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung eines jeden der Halteorgane im als steifes Ganzes ausgebildeten Gehäuse durch plastische Formveränderung wenigstens eines der Teile bewerkstelligt ist, zwischen denen die ge nannten Isolierkugeln festgeklemmt sind. UN TERANSPRÜCHE : 1. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Befestigung eines jeden der Halteorgane eine Vertiefung in der Gehäuseoberfläche in der Nähe wenig stens einer der Kugeln angebracht ist. 2.
    Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan stabförmig ist und eine jede der Kugeln zwi- sehen einem Ende des Halteorganes und einer im Gehäuse vorhandenen Querfläche dadurch befestigt ist, dass das Halteorgan über einen Teil seiner Länge in seiner Querriehttnmg zusammengedrückt ist. 3. Kondensator nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan mit den zugehörigen Kugeln in einer Ausspa rung einer Wand des Gehäuses angebracht ist. 4.
    Kondensator nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan im wesentlichen innerhalb der Umrahmung der Wand liegt, in der es angebracht ist.
CH290722D 1949-02-18 1950-02-16 Drehkondensator. CH290722A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060495B (de) * 1957-05-27 1959-07-02 Karl Hopt G M B H Verfahren zur Herstellung eines Drehplattenkondensators
DE1107341B (de) * 1956-05-23 1961-05-25 Rene Halftermeyer Plattendrehkondensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107341B (de) * 1956-05-23 1961-05-25 Rene Halftermeyer Plattendrehkondensator
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