CH290722A - Drehkondensator. - Google Patents
Drehkondensator.Info
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Description
Drehkondensator. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen veränderbaren Kondensator mit einem Gehäuse, in dem eine Anzahl von Halte organen für den Stator zwischen Isolier- kugeln eingeklemmt ist.
Gemäss der Erfindung wird die Befesti gung der Halteteile im als steifes Ganzes aus gebildeten Gehäuse durch plastische Formver änderung wenigstens eines der Teile bewerk stelligt, zwischen denen die vorgenannten Isolierkugeln eingeklemmt sind.
Die Formveränderung besteht vorzugs weise darin, dass ein stabförmiges Halteorgan in seiner Querrichtung zusammengedrückt, zum Beispiel breitgedrückt wird, wodurch die Länge des Stabes hinreichend zunimmt, damit das aus einem Stab und zwei Kugeln beste hende Gebilde sich zwischen den zwei im Ge häuse vorhandenen Querflächen (das heisst zur Einklemmungsrichtung senkrechten Flä chen) festklemmt, zwischen denen das Ge bilde angeordnet ist. Das Kondensatorge häuse kann besonders billig durch Punkt schweissen aus wenigen Teilen gebildet oder durch Pressgiessen aus einem einzigen Stück hergestellt werden. Die Kosten der Befesti gung der Halteorgane durch Breitdrücken sind besonders niedrig.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ansichten eines Ausführungsbei spiels dargestellt sind. Der dargestellte Doppeldrehkondensator hat ein muldenförmiges, durch Pressgiessen hergestelltes Gehäuse 1 aus Aluminium mit zwei durch eine Zwischenwand 3 getrennten Abteilen. In zwei einander gegenüberliegen den Seitenwänden des Behälters 1 ist auf übliche Weise eine Welle 5 gelagert, an der die Rotorplatten 7 beispielsweise durch Löten befestigt sind. Der Stator 9 ist von üblicher Bauart; nur ein Teil der Platten ist darge stellt.
Eine der Seitenwände des Gehäuses 1 ist mit zwei U-förmigen Aussparungen 11 ver sehen, die sich an den freien Rand der Sei tenwand anschliessen (siehe Fig.2). In die sen Aussparungen ist je ein Halteorgan für den Stator 9 angebracht, das aus einem Stäb- chen 13 aus Messing besteht. An einem jeden der Enden des Stäbchens ist, in Flicht damit, eine Kugel 15 aus keramischem Material vor gesehen.
Das aus einem Halteorgan 13 und zwei Kugeln förmigen. 15 Aussparungen bestehende Gebilde 11 festgeklemmt, ist in den in- U- dem das Halteorgan 13 in der Querrichtung etwas zusammengedrückt worden ist.
Dieser Vorgang vollzieht sich vor dem Anbringen des Stators 9. kIittels eines angemessenen Werkzeuges wird das in Frage kommende Gebilde 13, 15 in die Aussparung 11 ge bracht, in die es mit etwas Spiel eingreifen kann, worauf das Halteorgan 13 über einen Teil seiner Länge zwischen zwei (oder mehr) Stempeln in einer zur Zeichnungsebene der Fig.2 nahezu senkrechten Richtung zusam mengedrückt wird. Die auf diese Weise ge bildete Abplattung des Stäbchens ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Das Stäbchen ist infolge des Breitdrückens länger geworden, wodurch das Gebilde 13, 15 unverrückbar zwischen den ein ander zugewendeten Querflächen der U-för- migen Aussparung festgeklemmt ist.
Der Stator 9 ist auf übliche Weise mittels Lotes oder Kittes (17 in Fig. 1) an dem Halte organ 13 und einem zweiten, ähnlichen Halte stäbchen 21 befestigt. Das Halteorgan 21 ist in der vorstehend beschriebenen Weise ge meinsam mit zwei Isolierkugeln 23 in einer rechteckigen Aussparung 25 im Boden des muldenartigen Gehäuses 1 festgeklemmt.
Diese Aussparungen (11 und 25) sind, wenigstens grösstenteils, mit Wandteilen um geben, die eine verhältnismässig grosse Ab messung in Richtung der Einklemmungskraft haben und die sich ausserdem an eine Quer wand (im vorliegenden Fall die Seitenwände des Gehäuses 1 und die Zwischenwand 3) an schliessen. Infolgedessen sind die Querflächen, zwischen denen die Halteorgane samt Kugeln festgeklemmt sitzen (zum Beispiel die von den Aussparungen 11 gebildeten Schenkel des U) besonders widerstandsfähig gegen Ver zerrung des Ganzen. Zwar entstehen örtliche Formveränderungen, indem zum Beispiel die Kugeln 15 beim Breitdrücken des Stäbchens 13 etwas in das verhältnismässig weiche Alu minium des Gehäuses 1 hineingedrückt wer den. Dies fördert das Halten der Gebilde 13, 15 nach dem Festklemmen.
Zum gleichen Zweck werden die Stirnflächen des Stäbchens 13 vorzugsweise vor dem Einklemmen mit zum Beispiel kegelförmigen Vertiefungen ver sehen, in denen die Kugeln 15 festsitzen.
Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, die Gebilde 13, 15 und 21, 23 anstatt in Aus sparungen einer Wand zwischen zwei ver schiedenen Wänden des Gehäuses 1, zum Bei spiel zwischen einer Seitenwand und der Zwi schenwand 3, festzuklemmen.
Eine andere Möglichkeit zum Festklem men des Halteorganes 13 samt den Kugeln 15 ist die örtliche, plastische Verformung der Wand des Gehäuses 1. Dies kann zum Beispiel in der Weise durchgeführt werden, dass eine Vertiefung 31 in den Seitenwandteil zwischen den zwei Aussparungen 11 gedrückt. wird. In folgedessen wird das an der betreffenden Stelle vorhandene Material unter anderem in Richtung der zwei Halteorgane 13 gedrückt, so dass diese festgeklemmt werden. Diese Massnahme kann gegebenenfalls in Verbin dung mit der plastischen Formveränderung des Halteorganes durchgeführt werden.
Bei einer bekannten Ausführungsform eines Drehkondensators mit zwischen Isolier kugeln eingeklemmten Halteorganen ist jedes stabförmige Halteorgan mit einer Isolier- kugel an jedem Ende zwischen der Vorder- und Rückrahmenplatte des Kondensators ein geklemmt. Diese Platten, in denen auch die beiden Lager für die Kondensatorwelle an gebracht sind, werden von wenigstens drei zur Welle parallelen Querbolzen zusammen gehalten. Die Querbolzen, die zum Festklem men der Halteteile und der Kugeln erforder lich sind, verteuern die Bauart und machen sie zur Massenherstellung nicht geeignet.
Ausserdem ist ein auf diese Weise gebildetes Gehäuse schwierig genau herstellbar und nicht besonders stabil, wodurch der Platten abstand gross bemessen werden muss und die Abmessungen des Kondensators verhältnis mässig gross werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, liegt beim Aus führungsbeispiel das Halteorgan 13 praktisch innerhalb der Umrahmung der Seitenwand, in der es angebracht ist. Infolgedessen er gibt sich eine Raumersparnis und die Gefahr eines Schlosses mit benachbarten Einzelteilen ist gering. Wegen der kleinen Masse des Halte- organes trägt dieses nur wenig zur i\Ttill- kapazität des Kondensators bei.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehkondensator mit einem Gehäuse, in dem eine Anzahl von Halteorganen für den Stator zwischen Isolierkugeln angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung eines jeden der Halteorgane im als steifes Ganzes ausgebildeten Gehäuse durch plastische Formveränderung wenigstens eines der Teile bewerkstelligt ist, zwischen denen die ge nannten Isolierkugeln festgeklemmt sind. UN TERANSPRÜCHE : 1. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Befestigung eines jeden der Halteorgane eine Vertiefung in der Gehäuseoberfläche in der Nähe wenig stens einer der Kugeln angebracht ist. 2.Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan stabförmig ist und eine jede der Kugeln zwi- sehen einem Ende des Halteorganes und einer im Gehäuse vorhandenen Querfläche dadurch befestigt ist, dass das Halteorgan über einen Teil seiner Länge in seiner Querriehttnmg zusammengedrückt ist. 3. Kondensator nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan mit den zugehörigen Kugeln in einer Ausspa rung einer Wand des Gehäuses angebracht ist. 4.Kondensator nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan im wesentlichen innerhalb der Umrahmung der Wand liegt, in der es angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL290722X | 1949-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH290722A true CH290722A (de) | 1953-05-15 |
Family
ID=19782739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH290722D CH290722A (de) | 1949-02-18 | 1950-02-16 | Drehkondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH290722A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060495B (de) * | 1957-05-27 | 1959-07-02 | Karl Hopt G M B H | Verfahren zur Herstellung eines Drehplattenkondensators |
| DE1107341B (de) * | 1956-05-23 | 1961-05-25 | Rene Halftermeyer | Plattendrehkondensator |
-
1950
- 1950-02-16 CH CH290722D patent/CH290722A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107341B (de) * | 1956-05-23 | 1961-05-25 | Rene Halftermeyer | Plattendrehkondensator |
| DE1060495B (de) * | 1957-05-27 | 1959-07-02 | Karl Hopt G M B H | Verfahren zur Herstellung eines Drehplattenkondensators |
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