CH290239A - Verfahren zum Abbremsen einer Zettelmaschine und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Abbremsen einer Zettelmaschine und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH290239A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Verfahren     zum        Abbremsen        einer        Zettelmaschine    und Einrichtung     zur        Ausübung    des     Verfahrens.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Abbremsen     einer        Zettelmaschine     mit mehreren gleichzeitig wirkenden Brem  sen und eine Einrichtung zur Ausübung des  Verfahrens.

   Bekanntlich ist es beim Bremsen  einer Zettelmaschine wichtig, dass die Ab  bremsung der verschiedenen Umlaufkörper  genau gleichzeitig erfolgt, um einen Schlupf  zwischen     Messwalze        und    Garn     -und    zwischen       Anpresswalze    und Garnwickel zu vermeiden.  In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine ein  malige Abstimmung der verschiedenen Brem  sen aufeinander unzureichend ist. Dies ist  auch verständlich, da die- Schwungmasse des  Zettelbaumes sich sowohl in Abhängigkeit des  spezifischen Gewichtes des aufzuwickelnden  Garnes als auch in Abhängigkeit des Baum  durchmessers verändert. Die Aufgabe besteht  nun darin, trotz dieser Veränderung     ein    völ  lig gleichzeitiges Bremsen der genannten Teile  zu erreichen.

    



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    zeichnet  sieh dadurch aus, dass die Gesamtbremskraft  jeweils auf die einzelnen Bremsen in Abhän  gigkeit von der abzubremsenden, während des  Betriebes sich ändernden     Schwungmasse    des  Zettelbaumes verteilt wird.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zur  Ausübung des Verfahrens ist mit mehreren  gleichzeitig wirkenden Bremsen ausgerüstet  und zeichnet sich durch ein die Gesamtbrems  kraft in Teilbremskräfte aufteilendes Organ  aus, welches die     Aufteilung    in Abhängigkeit    von der abzubremsenden, sich während des  Betriebes ändernden     Schwungmasse    des Zet  telbaumes unabhängig von der Grösse der Ge  samtbremskraft vornimmt.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  der Einrichtung nach der     Erfindung    ist als       Aufteilorgan    ein zweiarmiger Hebel vorgese  hen, dessen     Wirkarmlängenverhältnis    sich in  Abhängigkeit von der abzubremsenden Masse  verändert.  



  In der     Zeichnung    ist die Einrichtung nach  der     Erfindung    beispielsweise und schematisch  dargestellt.  



  In einem     Maschinengestell    1 ist eine     An-          presswalze    2 mit einer     Bremse    3, eine     Mess-          walze    4 mit einer Bremse 5, ein Zettelbaum 6  mit     einer        Zettelbaumbremse    7 untergebracht.  Der Zettelbaum 6 ist mittels     Schwenkarmen    8  um eine Lagerung 9 schwenkbar. Am einen       Schwenkarm    8 ist eine     Steuerkurve    10 ange  bracht, gegen welche ein Doppelhebel 11, 12  anliegt. Eine Feder 13 drückt den Hebelarm  11. an die Steuerkurve 10. Der Hebel 11, 12  ist um einen Bolzen 14 drehbar gelagert.

   Er  betätigt mittels einer Stange 15 ein Verteiler  stück 16, welches mit     einem    Bremshebel 17  mittels eines     Gelenkes    18 gelenkig verbunden  ist. Der Bremshebel 17 ist um einen Bolzen 19  drehbar gelagert. Eine Feder 20 wirkt beim  Bremsen über den Bremshebel 17     und    das  Verteilerstück 16 auf einen zweiarmigen He  bel 21., welcher     seinerseits    den an den Punk  ten 22 -und 23 herrschenden Auflagedruck auf      die Druckzylinder 24, 25 überträgt und über  die Flüssigkeitsleitungen 26, 27, 28 in bekann  ter Weise einen Flüssigkeitsdruck zu den  Bremsen 3, 5     und    7 bringt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist folgende  Bei Beginn des mit bekannten und daher  nicht dargestellten     Mitteln,    z. B. bei einem Fa  denbruch,     eingeleiteten    Bremsvorganges wird  die Spannung der Feder 20 von Hand oder  selbsttätig auf den Bremshebel 17 zur Wir  kung gebracht und von diesem über das Ge  lenk 18 auf     dls    Verteilerstück 16 übertragen,  welches die Bremskraft je nach seiner Ein  stellung auf den zweiarmigen Hebel 21 über  trägt. Das Anspannen der Feder 20 kann zum  Beispiel jeweils durch Bewegung des     zweiten     Angriffspunktes der Feder erfolgen.

   Es kann  aber zum Beispiel auch ein im Betrieb wirk  samer Anschlag für den Hebel 17     entfernbar     sein, sobald der Bremsbefehl erteilt ist. In der  Einstellung gemäss der Zeichnung ist das Ver  teilerstück 16 etwa in der Mitte zwischen den  Punkten 22 und 23 der hydraulischen Druck  zylinder 24 und 25, so dass jeder der beiden  Druckzylinder die Hälfte des Bremsdruckes  aufnimmt.

   Wird durch eine Verstellung des  Verteilerstückes 16 selbsttätig über die Steuer  kurve 10 und die     Teile    11, 12, 15 eine Ände  rung der Lage des Verteilerstückes 16 er  zwungen, so verändern sich die Auflagedrucke  an den Punkten 23, 22 in Abhängigkeit von  der     Stellung    des Verteilerstückes 16, das heisst  es ändert sich das     Wirkarmlängenverhältnis     des zweiarmigen Hebels 21. Zaun Beispiel wird  bei der Stellung 16' des Verteilerstückes 16  fast die gesamte Bremskraft auf dem Punkt  23 ruhen. Der Punkt 22 hat dann nur einen  geringen Auflagedruck aufzunehmen; denn  die Summe beider Drücke, welche in den  Punkten 22 und 23 aufgenommen werden,  entspricht demjenigen Druck, der von dem  Verteilerstück 16 auf den zweiarmigen Hebel  21 gebracht wird.

   Bei grossem Auflagedruck  im Punkt 23 und damit auf den Druckzylin-    der 25 ist der Flüssigkeitsdruck auf die  Bremse 7 gross, so dass in diesem Fall ein  schnelles Abbremsen des     Zettelbaumes    6 und  ein sanftes Abbremsen der     Anpresswalze    2 und  der     Messwalze    4 erreicht wird.

   Das einmal ge  wählte Verhältnis der     Bremskraft    zwischen       Anpresswalze    2 und     Messwalze    4 einerseits und  Zettelbaum 6 anderseits bleibt auch bei     ver-          änderlieher        Spannung    der Feder 20 konstant,  da in jedem Fall eine Zerlegung der über die  Teile 17, 16 wirkenden Gesamtbremskraft  durch den zweiarmigen Hebel 21 erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Abbremsen einer Zettel maschine mit mehreren gleichzeitig wirken den Bremsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtbremskraft jeweils auf die einzel nen Bremsen in Abhängigkeit von der abzu bremsenden, während des' Betriebes sich än dernden Schwungmasse des Zettelbaumes ver teilt wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit meh reren gleichzeitig wirkenden Bremsen, ge kennzeichnet durch ein die Gesamtbremskraft in Teilbremskräfte aufteilendes Organ, wel ches die Aufteilung in Abhängigkeit von der abzubremsenden, sich während des Betriebes ändernden Schwungmasse des Zettelbaumes unabhängig von der Grösse der Gesamtbrems kraft vornimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufteilorgan ein zweiarmiger Hebel vorgesehen ist, dessen Wirkarmlängenverhältnis sich in Abhängig keit von der abzubremsenden Masse verändert. 2. Einrichtung nach .Patentanspruch 1I und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeich net, dass an dem zweiarmigen Hebel die An griffspunkte der Teilbremskräfte festgelegt sind, während der Angriffspunkt der Gesamt bremskraft sich verlagert.
CH290239D 1949-07-26 1950-09-29 Verfahren zum Abbremsen einer Zettelmaschine und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH290239A (de)

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