CH290146A - Verfahren zum Anhalten eines gelochten Blattes in einer Abfühlkammer mittels eines periodisch betätigten Anschlages und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Anhalten eines gelochten Blattes in einer Abfühlkammer mittels eines periodisch betätigten Anschlages und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH290146A
CH290146A CH290146DA CH290146A CH 290146 A CH290146 A CH 290146A CH 290146D A CH290146D A CH 290146DA CH 290146 A CH290146 A CH 290146A
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CH
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sensing chamber
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Generaldire Telephonverwaltung
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Generaldirektion Der Post Tele
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/07Transporting of cards between stations
    • G06K13/077Transporting of cards between stations with intermittent movement; Braking or stopping movement

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Description


  Verfahren zum     Anhalten    eines gelochten Blattes in einer     Abfühlkammer    mittels     eines     periodisch betätigten Anschlages und Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens.    Es gibt Maschinen, z. B. solche zum Sor  tieren von Lochkarten, in welchen gelochte  Blätter, im speziellen Fall die Lochkarten,  in einer     Abfühlkammer    mittels eines Satzes       von        Fühlstiften    oder     Fühlkontakten    abgetastet  werden,     um    gewisse Steuerungen zu betätigen.

    Die     geloehten    Blätter gelangen dabei in       selinellem    Rhythmus zwischen zwei die     Ab-          f'ühlkammer    begrenzende Platten, zwischen       denen    sie momentan in einer genau bestimm  ten     Ansehlagstellung    angehalten werden     mÜs-          sen,    die eine Bezugslage darstellt.  



  Segenstand der Erfindung ist. nun ein       \'erfahren    zum Anhalten eines gelochten  Blattes in einer     Abfühlkammer    mittels eines  periodisch betätigten Anschlages, dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass in die     Abfühlkammer    hin  eüiragende Transportrollen für das gelochte  Blatt in der     Wirkstellung    des Anschlages von  einander getrennt werden, um ein Gleiten       aiil'    dem angehaltenen gelochten Blatt zu ver  hindern.  



  Die Erfindung hat ebenfalls eine Vorrich  tung zur     Durehführung    dieses Verfahrens       zutn    Gegenstand, welche Vorrichtung     ge-          kennzeiehnet    ist durch einen mit einem Nocken  zur Betätigung des Anschlages zum Anhalten  des gelochten Blattes     synchron    umlaufenden  Nocken, der einen die Gegenrolle der in der       Abfühlkammer    umlaufenden Transportrolle  tragenden Stössel betätigt, welche Nocken der  art zusammenwirken, dass die Gegenrolle in    der Wirkstellung des     Anschlages    von der  ortsfesten Transportrolle abgehoben ist.  



  Diese Vorkehrung ist besonders dann not  wendig, wenn nicht steife Lochkarten, sondern  nur halbsteife Blätter, wie zum Beispiel die  von der Postverwaltung verwendeten Ein  zahlungsscheine, gehandhabt werden.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Er  findung dar. An Hand dieser Zeichnung wird  auch ein Durchführungsbeispiel des erfin  dungsgemässen     Verfahrens    beschrieben wer  den.  



       Fig.1    ist ein Schnitt längs der Linie     I-I     der     Fig.    ?, die ein Grundriss ist.  



       Fig.    3 ist ein     'Schnitt    längs der Linie       III-III    der     Fig.    1, und       Fig:    4 ist ein Schnitt längs der Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  In der Zeichnung ist ein Teil einer Sor  tiermaschine dargestellt, die eine     Abfühlvor-          richtung    aufweist. Im gezeigten Beispiel um  fasst diese     Abfühlvorrichtun &     zwei unter  Freilassung eines Spaltes 1     übereinanderlie-          gende,    feststehende Platten 2 und 3. Der  Spalt 1 bildet die sogenannte     Abfühlkammer,     in welche ein gelochtes Blatt durch eine  Transportvorrichtung eingeschoben     wird,    die       Transportrollen    4 und federnd gegen diese  angedrückte Gegenrollen 5 umfasst. Jenseits  der     Abfühlvorrichtung    befinden sich ähnliche  Transportrollen 4 und Andruckrollen 5.

   In      der obern Platte 2 befindet sich eine Anzahl  von festen Kontakten 6, mit denen eine ent  sprechende Anzahl von beweglichen Kontakt  stiften 7 zusammenarbeitet, die in einer Platte  8 beweglich gelagert sind. Die Platte 8 ist.  auf einem Paar von Führungsstangen 9 aufge  setzt, die in Lagerböcken 10 geführt. sind,  wobei Druckfedern 11 beständig. das Bestre  ben haben, Rollen 1'2, die an den untern  Enden der Führungsstangen 9 gelagert sind,  auf genau identische, aufeinander ausgerich  tete Nocken 13 einer Nockenwelle 14 zu  drücken.

   Diese Nockenwelle, die den Takt an  gibt, mit dem das Abfühlen vor sich geht,  ist ebenso wie eine Welle 15, die ein Paar  von den Transportscheiben 4 identischen,  durch eine     Durchbrechung    2a der Platte 2  in die     Abfühlkammer    1 hineinragende Trans  portscheiben     4a    trägt, mittels Kugellagern 16  auf zwei aufrechten, zueinander parallelen  Tragwänden 17 gelagert, an denen auch die       Lagerböeke    mittels Schrauben 18 befestigt  sind.

   Die Transportscheiben 4 und     4a    stehen  über ihre Wellen 19 und über     Zahnräder    20  und 21 miteinander in Antriebsverbindung,  so dass sie alle die gleiche     I\mfangsgesehwin-          digkeit    haben.  



  Zum Anhalten des jeweils in der     Abfühl-          kammer    1 anlangenden, gelochten Blattes ist  ein Anschlag 22     vorgesehen,    der am hintern  Ende der     Abfühlkammer    auf und ab beweg  lich geführt ist. Der Anschlag erstreckt sich  ungefähr über die gleiche Breite wie die  Platte 8, welche die beweglichen Kontakte 7  trägt. Sie ist auch auf ähnlichen Mitteln ge  lagert wie diejenigen, welche die Platte 8  tragen. Soweit diese Mittel in     Fig.    1 sichtbar  sind, sind sie deshalb auch mit den gleichen  Bezugszeichen versehen.

   Die Nockenwelle 23  mit den Nocken 24 zum Anheben des An  schlages 2? steht über ein     Stirnradgetriebe     25 mit dem     Übersetzungsverhältnis    1:1 mit  der     Nockenseheibe    14 in Antriebsverbindung.  



       Auf    einem teilweise flachen, teilweise     hül-          senförmigen    Bauteil 26, der mittels Schrauben  an den Tragwänden 17 befestigt ist, kann sich  ein Stössel     2'7    auf und ab bewegen, dessen  oberes Ende mit einer Querachse 28 für ein    Paar von     Gegenrollen    29 versehen ist, die  durch eine     Durehbreehung        3a    der Platte 3  in die     Abfühlkaminer    1 hineinragen.

   Eine  Druckfeder 30, welche sieh auf einem in den  Bauteil 26 eingeschraubten Gewindering 31  und gegen einen Bund     27a    des Stössels 27 ab  stützt.,     drüekt    normalerweise die Gegenrollen  29 an die     Transportseheiben        4a    an.

   Im Mo  ment aber, wo der Anschlag 22 angehoben  ist, zwecks Anhaltens des sich in der     Abfühl-          kammer    1 befindenden,     geloehten    Blattes,       müssen    die Gegenrollen 29 abgehoben werden;  dies geschieht mittels einer auf der Nocken  welle 14     festgeklemmten        Nockenscheibe    32, die  auf eine am untern Ende des Stössels     \?7    ge  lagerte Rolle 33 einwirkt, wobei der Stössel<B>27</B>  entgegen der     Wirkung    der Feder 30     zwang-          läufig    nach unten bewegt wird.

   Dadurch wer  den die Gegenrollen 29     ab-ehoben    und somit  ein Gleiten derselben auf dem eingehaltenen,       gelochten    Blatt verhindert.  



  Der Anschlag 22 bestimmt die richtige  Lage des gelochten     Blattes    in Transportrich  tung. Im gezeigten Beispiel sind ausserdem  Mittel vorgesehen, welche die richtige Lage  in einer Richtung quer zur     Transportriehtung     bestimmen, indem sie das     geloehte    Blatt ge  gen die eine Wand der     Abfühlkammer    schie  ben. Der unmittelbar auf das gelochte Blatt  einwirkende Teil dieser Mittel besteht aus  einem     Paar    von endlosen     Gummibändern    34.

    Jedes dieser     Gummibänder    läuft über eine  Antriebsrolle 3 5 und eine weitere Rolle 36, die  am freien Ende eines Armes 37 gelagert ist,  der sieh um. die     gleielie    Achse wie die Rolle  35     bewegen    kann.

   Die beiden Rollen 35 sitzen  auf einer Welle 38 fest, die an ihrem einen  Ende über ein     Kegelrad"-etriebe    39 mit einer  der     Wellen    19 in Antriebsverbindung steht  und die an ihrem andern Ende ein     stirtiver-          zalintes    Zahnrad 40     trä-t.    Letzteres kämmt  mit einem Zahnrad 41.,     das    auf einer Welle 42  festsitzt,      =elclie    ein Paar von     Noeken    43 auf  weist.. Diese arbeiten mit Rollen     44    zusam  men, die am freien Ende von nach unten ra  genden     Vorsprüngen    45 der     Sehwenkarme    37  gelagert sind.

   Sie dienen dazu, die Schwenk  arme 37 sieh absenken und die     entsprechenden              Gummibänder    34 sieh auf das in die     Abfühl-          kammer    gelangte     -gelochte    Blatt anlegen zu  lassen, und zwar immer dann, wenn der An  schlag 22 angehoben ist, das heisst sich in  Wirklage befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Anhalten eines geloch ten Blattes in einer Abfühlkammer mittels eines periodisch betätigten Anschlages, da durch gekennzeichnet, dass in die Abfühlkam- mer hineinragende Transportrollen für das gelochte Blatt in der Wirkstellung des An schlages voneinander getrennt werden, um ein Gleiten auf dem angehaltenen, gelochten Blatt zu verhindern.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen mit einem Nocken zur Betätigung des Anschlages zum Anhalten des gelochten Blattes synchron umlaufenden Nocken, der einen die Gegenrolle der in der Abfühlkammer umlaufenden Transportrolle tragenden Stössel betätigt, welche Nocken der art zusammenwirken, dass die Gegenrolle in der Wirkstellung des Anschlages von der ortsfesten Transportrolle abgehoben ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das gelochte Blatt zwecks Herstellung der richtigen Lage gegen die eine Wand der Abfühlkammer geschoben wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zum Anschieben des gelochten Blattes gegen die eine Wand der Abfühlkammer mindestens ein auf der Karte gleitendes Gummiband verwendet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mindestens ein über Rollen geführtes, umlaufendes, endloses . Gummiband, das mindestens teilweise über das in der Abfühlkammer liegende, gelochte Blatt gleitet, um dieses gegen die eine Wand derselben zu schieben.
CH290146D 1951-05-09 1951-05-09 Verfahren zum Anhalten eines gelochten Blattes in einer Abfühlkammer mittels eines periodisch betätigten Anschlages und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH290146A (de)

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