CH280784A - Hochdruckazetylenerzeuger. - Google Patents
Hochdruckazetylenerzeuger.Info
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
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Description
Hochdruckazetyleuerzeuger. Die Erfindung betrifft einen Hochdruck- kn mit im Innern eines Wasser gefässes angeordnetem DYuekreguliergefäss und über diesem befindlichem Karbidkorb. Erfindungsgemäss ist das innere Gefäss starr am Boden eines hohlen Deckels aufge hängt, der das äussere Gefäss luftdicht ab schliesst und dessen Boden einige Öffnungen zur Verbindung seines Hohlraumes mit jenem zwischen den beiden Gefässwandungen enthält, während der obere Deekelteil mit einem Aze- tylenablasshahn und einem Sieherheitsventil versehen ist.
Auf der Zeichnung ist. ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im senk rechten Schnitt. durch den Erzeuger darge stellt. Der Erzeuger besitzt. ein äusseres zylin- drisehes Gefäss 1 aus Eisenblech, dessen Boden nach innen durchgewölbt ist und das oben einen Rand 2 hat, an dem eine elastische Dich tung 3 aufliegt.
Ein hohler Deckel 4 hat einen Boden 5 mit einigen Öffnungen sowie einer Vertie fung, in welche die Dichtung 3 eingesetzt ist.
Am obern Teil des Deckels 4 besteht. eine Höhlung 6, in die eine federnde Haube 7 an einer Schraube 8 eingreift. Der luftdichte Abschluss des Gefässes 1 durch den Deckel 4 wird durch Anziehen der Schraube 8 erreicht. Die Schraube 8 ist dabei in ein Widerlager 9 eingeschraubt, das durch die Zapfen 10 am Gefäss 1 festgehalten wird. Das Widerlager 9 ist aus gestanzten Blechen zusammengesetzt und hat. im mittleren Teil U-förmigen Quer schnitt.
Die Betätigung der Schraube wird durch die Griffe 11 erleichtert. Der Handgriff 18 dient zur leichten Beförderung des ganzen Er zeugers.
Am obern Deckelteil befinden sieh ausser dem das Sicherheitsventil 12 und der Azetylen- abla.sshahn 13.
Am Boden des Deckels 4 ist ein inneres Gefäss 14 starr aufgehängt, das als Glocke mit nach unten gekehrter Öffnung 16 ausgebildet ist. Die Aufhängung ist durch eine Säule 15 erzielt, welche den oberhalb des Gefässes 14 angebrachten Karbidkorb 17 durchsetzt.
Die Arbeitsweise des Erzeugers ist. wie folgt.: Nachdem das Gefäss 1 zur Hälfte mit Was ser angefüllt und die nötige Menge Kalzium karbid im Korb 17 untergebracht ist, wird der Deckel 4 auf das Gefäss 1 aufgesetzt und durch Drehung der Schraube 8 herunterge drückt.
Das Kalziumkarbid entwickelt durch Be rührung mit dem Wasser Azetylen, das sich im obern Teil des Gefässes 1 ansammelt und gemäss den in der Zeichnung eingezeiehneten Pfeilen durch die Öffnungen in den Deckel eindringt. Im Verhältnis zur Druckerhöhung fällt der Stand des im Gefäss 1 enthaltenen Wassers, das in das Innere des Gefässes 14 eindringt und die darin enthaltene Luft zu sammendrückt, wodurch ein Gegendruck er zeugt wird. Im Gefäss 1 fällt dabei der Wasserstand immer mehr, und in einem gegebenen Augen blick geht die Berührung mit dem Kalzium karbid verloren, wodurch die Azetylenerzeu gung aufhört.
Wenn dagegen durch den Hahn 13 Aze tylen entnommen wird, vermindert sich im Innern des Gefässes 1 der Azetylendruck, wo durch dann der Gegendruck im Innern des Gefässes 14 zur Wirkung kommt und das ein gedrungene Wasser herausdrückt, so dass der Wasserstand im Gefäss 1 steigt und das Was ser von neuem mit dem im Korb 17 unter gebrachten Kalziumkarbid in Berührung tritt. Je grösser die Azetylenentnahme durch den Hahn 13 ist, um so mehr wird der Wasserstand im Gefäss 1 erhöht und folglieherweise die Be rührung des Wassers mit dem Kalziumkarbid intensiviert, wodurch ein Dauerdruck entsteht, bis das im Korb 17 enthaltene Kalziumkarbid ganz verbraucht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochdruckazetylenerzeuger mit im Innern eines Wassergefässes angeordnetem Druck reguliergefäss und über diesem befindlichem Karbidkorb, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gefäss starr am Boden eines hohlen Deckels aufgehängt ist, der das äussere Gefäss luftdicht abschliesst und dessen Boden einkCre öffnungen zur Verbindung seines Hohlrau mes mit jenem zwischen den beiden Gefäss wandungen enthält, während der obere Dek- kelteil mit einem Azetylenablasshahn und einem Sicherheitsventil versehen ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochdruckazetylenerzeuger nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gefäss als eine nach unten offene Glocke zur Aufnahme von durch den Druck aus dem äussern Gefäss herausgepresstem Was ser ausgebildet ist. 2. Hochdruckazetylenerzeuger nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der luftdichte Abschluss des äussern Gefässes durch den Deckel mit Hilfe einer Schraube erreicht ist, die in ein Widerlager eingeschraubt ist, das durch am äussern Gefäss angebrachte Zapfen festgehal ten wird.3. Hochdruckazetylenerzeuger nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1_ und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager aus gestanzten Blechen zusammengesetzt ist und im mittleren Teil U-förmigen Querschnitt hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280784T | 1950-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280784A true CH280784A (de) | 1952-02-15 |
Family
ID=4482841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280784D CH280784A (de) | 1950-01-27 | 1950-01-27 | Hochdruckazetylenerzeuger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280784A (de) |
-
1950
- 1950-01-27 CH CH280784D patent/CH280784A/de unknown
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