DEP0000532MA - Acetylen-Erzeuger mit Dauerdruck - Google Patents

Acetylen-Erzeuger mit Dauerdruck

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DEP0000532MA
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DE
Germany
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acetylene
acetylene generator
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lid
vessel
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Inventor
Francesco Buenos Aires Passeri
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Description

Die Erfindung betrifft einen Azetylen- oder Kohlenwasserstoffgas-Erzeuger mit Dauerdruck, der aus einer passenden mechanischen Zusammenstellung von Bestandteilen besteht, die ermöglichen, einen hohen Erzeugungsertrag von Azetylen zu erhalten, das unter Dauerdruck erzeugt und geliefert wird. Der Apparat ist außerdem außerordentlich sicher in seiner Anwendung infolge seiner einfachen und widerstandsfähigen Bauart, die es auch erlaubt, das zur Druckangabe nötige Manometer wegzulassen.
Um das Verständnis der Erfindung und ihre praktische Ausführung zu erleichtern, wird eine Zeichnung beigefügt, die eine bevorzugte Ausführungsart veranschaulicht und deren Abbildung ein senkrechter Schnitt durch den fraglichen Erzeuger ist.
Der Erzeuger besteht aus der folgenden Vereinigung von Bestandteilen: ein zylindrisches Gefäß 1 aus verstärktem Eisenblech, das in seinem Boden eine Runderhabenheit nach innen hat, und oben einen Rand 2, über den eine elastische Dichtung 3 schließt. Ein Deckel 4 hat die in der Zeichnung gezeigte Form und einige, durch Pfeile angedeutete Öffnungen. Der obere Teil des Deckels 4 hat eine Höhlung 6, an die der Bestandteil 7 nebst Schraube 8 angepasst wird. Der luftdichte Abschluss des Deckels 4 auf dem Gefäß 1 wird durch Drehung der Schraube 8 erreicht. Die Schraube 8 wird in dem Bügel 9 geführt, der durch die Bolzen 10 am Gefäß 1 festgehalten wird. Die Betätigung der Schraube 8 wird durch die Griffe 11 erleichtert und der Deckel 4 drückt dadurch auf die elastische Dichtung 3, wodurch der luftdichte Abschluss garantiert wird. Der Handgriff 18 dient zur leichten Beförderung des Apparates.
Auf dem Deckel 4 befindet sich außerdem das Sicherheitsventil 12 und der Gashahn 13.
Am Boden des Deckels 4 ist das Gefäß 14 befestigt, das mit diesem fest vereinigt werden kann und das als Gegendruckraum dient. Besagtes Gefäß 14 wird durch das Rohr 15 festgehalten. Der Boden 16 des Gefäßes 14 ist offen.
Oberhalb des Gefäßes 14 wird ein Korb 17 angebracht, der als Karbidbehälter dient.
Die Arbeitsweise des Apparates ist wie folgt:
Nachdem das Gefäß 1 zur Hälfte mit Wasser angefüllt ist und die nötige Menge Kalziumkarbid im Behälter 17 untergebracht ist, wird der Deckel 4 dem Gefäß 1 aufgesetzt und durch Drehung der Schraube 8 geschlossen.
Das Kalziumkarbid entwickelt durch Berühren mit dem Wasser Azetylen, das sich im oberen Teil des Gefäßes 1 ansammelt und durch die in der Zeichnung mit Pfeilen angedeuteten Öffnungen in den Deckel eindringt. Im Verhältnis zur Druckerhöhung fällt der Stand des im Gefäß 1 enthaltenen Was- sers, das in das Innere des Gefäßes 14 eindringt und die darin enthaltene Luft zusammendrückt, wodurch ein Gegendruck erzeugt wird.
Im Gefäß 1 fällt dabei der Wasserstand immer mehr und in einem gegebenen Augenblick wird die Berührung mit dem Kalziumkarbid unterbrochen, wodurch die Azetylenerzeugung aufhört.
Wenn im Gegenteil durch den Hahn 13 Azetylen entnommen wird, vermindert sich im Inneren des Gefäßes 1 der Azetylendruck, wodurch dann der Gegendruck im Innern des Gefäßes 14 zur Wirkung kommt, mit dem Bestreben, das Gleichgewicht wieder herzustellen; das eingedrungene Wasser wird herausgedrückt, und der Wasserstand im Gefäß 1 steigt, wodurch das Wasser von neuem mit dem Korb 17 untergebrachten Kalziumkarbid in Berührung tritt. Je größer die Azetylenentnahme durch den Hahn 13 ist, um so mehr erhöht sich der Wasserstand im Gefäß 1 und folglicherweise die Berührung des Wassers mit dem Kalziumkarbid, wodurch ein Dauerdruck entsteht, bis das im Korb 17 enthaltene Kalziumkarbid ganz verbraucht ist.
Aus dem Beschriebenen und in der Zeichnung Gezeigten gehen die Vorteile baulicher und betrieblicher Art des fraglichen Apparats deutlich hervor, was weitere Erklärungen überflüssig macht, unter Vorbehalt der Änderung von Einzelheiten, die die Grenzen und die Ausdehnung der nachstehenden Ansprüche nicht überschreiten.

Claims (4)

1. Azetylen-Erzeuger mit Dauerdruck, gekennzeichnet durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete Räume, von denen der innere Raum (14) als Ausgleichs- und Pufferraum zur Aufrechterhaltung eines Dauerdruckes während der Azetylenerzeugung in jedwedem Verbrauchsverhalten dient und durch einen oberhalb des inneren Raumes (14) liegenden Korb (17) mit Kalziumkarbid, das durch Berührung mit Wasser Azetylen erzeugen kann, wobei diese inner Glocke (14) festhängend am Boden eines Deckels (4) angebracht ist, dessen Boden (5) einige Öffnungen zur Verbindung zwischen dem Gaserzeugungsraum und dem inneren Teil des Deckels (4) enthält, während der obere Deckelteil mit einem Azetylenablassbahn und einem Sicherheitsventil versehen ist, das inneren Überdruck vermeidet.
2. Azetylen-Erzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegendruckraum aus einem Gefäß (14) mit einer unten befindlichen Öffnung besteht, das mit dem Deckel (4) durch ein passendes Bestandteil (15) fest verbunden ist.
3. Azetylen-Erzeuger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der luftdichte Abschluss des Deckels über dem äußeren Behälter (1) durch Drehen einer Schraube (8) erhalten wird, die in einen Bügel (9) drehbar ist, der durch an der Verstärkungsnaht der äußeren Hülle angebrachte Bolzen (10) festgehalten wird.
4. Azetylen-Erzeuger nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (9) aus gestanztem Blech hergestellt ist und mit mittleren Durchschnitt U-förmig gestaltet ist.

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