CH278564A - Absatznagelmaschine. - Google Patents

Absatznagelmaschine.

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CH278564A
CH278564A CH278564DA CH278564A CH 278564 A CH278564 A CH 278564A CH 278564D A CH278564D A CH 278564DA CH 278564 A CH278564 A CH 278564A
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CH
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pressure
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Inventor
Gmbh Schoen Cie
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Schoen & Cie Gmbh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Aheatznagelmaeehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ab  satznagelmaschine, bei der eine Relativbewe  gung zwischen dem     @Verkstückträger    und  einem     Widerlager    durch hydraulische Mittel  erzeugt wird.  



  Man kennt. bereits     Absatznagelmasehinen,     die sich hydraulischer Mittel bedienen, um ent  weder Bewegungsvorgänge am     Widerlager     auszulösen oder um das     Widerlager    während  der     Nagelung    hydraulisch zu sperren.

   Bei  einem älteren bekannten Vorschlag wird durch  den von der Bedienungsperson ausgelösten       Anfangsdriiek    eine Vorrichtung eingestellt,  welche bewirkt, dass der Kraftantrieb der  Maschine auf einer bestimmten Arbeitsstrecke  eine endgültige     Druckbewegung    ausübt.     Zn     diesem Zweck wird beim Auslösen der Ma  schine selbsttätig     gemessen,    wie stark das je  weilige zwischen dem     Sehuhträger    und dem       Widerlager    befindliche     ZVerkstüek    ist. Beim  darauffolgenden Arbeitsgang wird ein Klemm  druck auf das     Werkstüek    ausgeübt, der ohne  Rücksicht auf die Dicke des Werkstückes kon  stant bleibt.  



  Weiterhin sind gleichfalls hydraulisch ar  beitende Maschinen bekannt, bei denen das       Widerlager    in Anpassung an den jeweiligen  Nageldruck, mit einem zusätzlichen Druck  gegen den Absatz gepresst wird. Dadurch soll  erreicht werden, dass der Schuh fest gegen die       Auflagefläehe    der     Nagelvorrichtung    gedrückt  wird. Der jeweils benötigte Höchstdreck     muss     dabei jedesmal neu von Hand eingestellt wer  den.

      Während sich die bekannten Maschinen  dieser Art des hydraulischen Antriebes vor  wiegend nur zur Auslösung von     Beweggiings-          vorgängen    bedienen, die dann ganz oder teil  weise mit mechanischen Hilfsmitteln durchge  führt werden, kennt man auch Maschinen, bei  denen das     Presswiderlager    an einem starren  Ausleger des Maschinenständers angeordnet  und der     Werkstückträger    unmittelbar durch  einen mit     Druekflüssigkeit        beaufsehlagbaren     Kolben gehoben und gesenkt wird,

   der     zusam-.          men    mit einem     Zvlinder    im Unterteil des Ma  schinenständers achsgleich zu diesem angeord  net ist. Bei einer Maschine dieser Art erfolgt  zwar sowohl die     Festklemmimg    des Schuhes  wie die     Nagelung    durch den als Nagelkopf  ausgebildeten Schuhträger     hydraulisch,    was       ;ewisse    Vereinfachungen mit sich bringt, je  doch trägt auch dieser bekannte Vorschlag  den nachstehenden Besonderheiten der Schuh  fabrikation nicht Rechnung und besitzt des  halb Nachteile.  



  Die bekannte Maschine muss vor der  Durchführung eines Arbeitsspiels auf einen  bestimmten Druck eingestellt werden, der an  einem Manometer ablesbar ist. Ausserdem  müssen von Hand noch besondere Regelorgane  betätigt werden, die die Zeitdauer des     Wirk-          samwerdens    des Maximaldruckes festlegen.  



  Die Erfindung hat, sieh die Aufgabe ge  stellt, eine     Absatznagelmaschine    zu schaffen,  bei welcher die Vorteile der     Betätigung    des  Arbeitskolbens auf hydraulischem Wege, was  die Ausübung ausreichender und stets gleich-      bleibender Druckkräfte mit baulich einfachen  Mitteln ermöglicht, kombiniert werden mit  einer gefühlsmässigen Arbeitsweise, bei der zu  dem ein vorheriges Einstellen und Anpassen  auf den für die jeweilige     Werkstückgrösse    und       Werkstüel#.bescliaffenheit    günstigen und ge  wünschten Druck entfällt.  



  Bei der Herstellung von Schuhen wechseln  nicht nur ständig die Grössen der zu bearbei  tenden     Werkstücke,    sondern es     ändern    sich  auch dauernd die Arbeitsverhältnisse vor allem  mit Rücksicht' auf die Beschaffenheit der  Werkstoffe, die zur Verarbeitung kommen.  Leder ist ein Naturprodukt, dessen Härte der  artigen Schwankungen unterworfen ist, dass  selbst bei gleichen     Werkstückgrössen    zur rich  tigen Verarbeitung Drücke verschiedener  Grösse zur Anwendung gebracht werden  müssen. Hinzu kommt, dass in neuerer Zeit  nicht nur Leder, sondern in weitgehendem  Umfang auch Holzabsätze, ferner Absätze aus  Kunststoffen der verschiedensten Art in Kom  bination mit Leder und andern Werkstoffen  verarbeitet werden.

   Das hat zur Folge, dass  fast bei jedem Arbeitsspiel die zur Anwen  dung     gelangenden    Drücke neu eingestellt wer  den müssen, da man bei Verzieht auf vorherige  Einregelung, das heisst bei Beibehaltung eines  konstanten Druckes, z. B. beim Aufdrücken  von Absätzen verschiedener Grösse und v     er-          schiedener    Beschaffenheit, damit rechnen  muss, dass die Absätze nach Durchführung der       Nagelung    ganz verschiedene Hölle     ]laben.     Gerade deshalb haben sieh bisher bei der     Be-          festigling    der Absätze Maschinen, die voll  hydraulisch arbeiten, trotz der gewichtigen  Vorteile, die sie gegenüber mechanisch arbei  tenden Maschinen besitzen,

   in der Schuhindu  strie nicht recht einführen können.  



  Die Erfindung zeigt einen Ausweg aus den  hier aufgezeigten Schwierigkeiten und besteht.  darin, dass in den     Flüssigkeitskreislauf    zum An  stellen mindestens des einen der relativ zuein  ander bewegbaren Teile eine stufenlos ver  änderbare Drosselstelle eingeschaltet und  durch einen Betätigungshebel derart steuerbar  ist, dass der erzeugte     Anstelldruek    ein ins  Grosse übersetztes Abbild der auf den Betäti-         gungshebel    durch die Bedienungsperson aus  geübten Kraft darstellt.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  der     Erfindung    ist. die Drosselstelle als     ver-          änderlielier        Rückströmduersehnitt    für die den  Arbeitskolben     beaufschlagende    Druckflüssig  keit angeordnet und ist mittels einer Ventil  stange steuerbar, deren eines Ende mit einem  Schliesskegel versehen ist und auf deren ande  res Ende der Betätigungshebel einwirkt.  



  Durch die Erfindung wird es mit baulich  einfachen Mitteln möglich, den jeweils ge  wünschten und für das gerade bearbeitete  Werkstück am besten geeigneten Druck ohne       zeitraubende    Einstellmassnahmen, individuell,  je nach Lage des Einzelfalles auf das Werk  stück zur Einwirkung zu bringen.

   Diese Mög  lichkeit einer     --gleichsam    gefühlsmässigen Ar  beitsweise bringt Vorteile nach verschiedener       Richtung.    Durch die     -Möglichkeit.    einer     ge-          fühlsmässi-en        Betätigung    des Bedienungs  hebels wird nicht nur ein wegen des Verzich  tes auf     irgendwelelle    Einstellmassnahmen  rascheres Arbeitstempo verwirklicht, sondern  gleichzeitig auch eine feinfühlige Anpassung  an die Grösse des gerade bearbeiteten     lVerk-          stüekes    und vor allem an seine Beschaffenheit  erreicht.

   So können mit einer     Absatznagel-          niaschine    gemäss der Erfindung ohne beson  dere Umstell- und Einstellmassnahmen, sowohl  Holzabsätze als auch Lederabsätze oder Ab  sätze     aus    Kunststoffen der verschiedensten  Art,     aufgenagelt    werden. Der Arbeiter kann  auch während des Arbeitsvorganges den  Druck regeln, und zwar unter gleichzeitiger  Beobachtung des Verhaltens des Absatzes und  der     evtl.    Korrektur seines Sitzes.  



  Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes, welches in der  beigefügten Zeichnung im Schnitt dargestellt  ist, erläutert.  



  Beim Ausführungsbeispiel ist am obern  Teil des     llascllinenstäilders    1 ein     Presswider-          lager    ? vorgesehen, das an einem starr mit dem  Maschinenständer 1 verbundenen Ausleger 3  angeordnet ist. Der     Werkstückträger    ist gegen  über dem     Presswiderlager        \?    lieb- und senkbar.      Zu diesem Zweck ist an dem senkrechten  Maschinenständer 1, etwa in seiner Mitte       achsgleich    zu ihm, ein Zylinder 4     befestigt,    in  welchem sich ein     Presskolben    5 bewegt.

   Der  Kolben 5 geht über eine Schulter 7 in die Kol  benstange 6 über, deren abgesetzter Schaft 6  sich in ein gleichfalls von einer Schulter um  gebenes Halsende 8 fortsetzt. Der Kolben 5  und die     Kolbenstange    6 werden auf einem Teil  ihrer Länge von einer Büchse 9 übergriffen,  die sich in der Ruhelage auf einen entspre  ehenden Flansch des Zylinders     -1    aufsetzt, und  die im obern Teil durch einen Boden 10     abge-          sc        hlossen    ist. An diesem stützt sich eine  Schraubenfeder 11 ab, deren anderes Ende auf  der bereits genannten Schulter 7 der Kolben  stange 6 ruht.  



  In eine entsprechend ausgebildete Höhlung  des Bodens 10 der Büchse 9 ist. ein     Nageitrei-          ber    12 bekannter Bauart. eingesetzt, dessen  den Boden 7.0 der     Biiehse    9 durchsetzender  Stössel 12', von dem Halsende 8 der Kolben  stange 6 beeinflusst     werden    kann.

   Die Boh  rung im Boden 10 der Büchse 9 und der       Durchmesser    des Halsendes 8 sind so bemes  sen, dass sich die am Ende der Kolbenstange  vorgesehene Schulter nach Zurücklegen des  für die     Nagelung    erforderlichen Arbeitsweges  gegen den Boden 1.0 der Büchse 9     anlegt.    Da  durch kann auch nach beendeter     Nagelung    die       Druekeinwirkuno,    auf das     Werkstü        ck    fortge  setzt. werden.  



  Der Zylinder     -1    ist unten durch einen  Deckel 1 5 abgeschlossen. In letzterem ist eine  Querbohrung 16 vorgesehen, die mit einer  Druckleitung 1.7 verbunden ist, welcher die       1>ruekflüssigkeit,    vornehmlich Öl, durch eine  Pumpe 18 zugeführt wird. Diese Pumpe ist in  einem mit dem     Maschinenständer    1 verbunde  nen Pumpenkasten 19 angeordnet und wird  durch einen Elektromotor 20 angetrieben.

         Weiterhin    ist der Deckel 15 mit einer, die  Bohrung 16 kreuzenden, senkrecht gerichteten  Bohrung 21 versehen, deren einer Ast den  Kolben 5     beaufschlagt.,    während der andere  Ast, und zwar an der     Übergangsstelle    in das  am Deckel 15 befestigte Abzweigstück 22, als  Drosselstelle 23 ausgebildet ist.    In dem Abzweigstück 22 ist eine Kammer  21 vorgesehen, die über eine entsprechende  Bohrung mit einer     Rüeklaufleitung    25 ver  bunden ist, welche die Druckflüssigkeit in  den Ölsumpf abströmen lässt, wenn die Dros  selstelle 23 geöffnet. ist.

   Die Drosselstelle 13 ist  so steuerbar, dass der auf den Kolben 5 wir  kende Druck ein genaues, jedoch ins Grosse  übersetztes Abbild der Kräfte darstellt, die  auf Steuerorgane     ausgeübt        werden,    welche die  Drosselstelle beeinflussen.  



  Als Steuerorgan für die Drosselstelle 23  dient beim Ausführungsbeispiel eine Ventil  stange 28, deren oberes Ende als Schliesskegel       \?    7 ausgebildet ist, der eine der Drosselstelle  23 entsprechende Form hat. Die in senkrech  ter Richtung verstellbare Ventilstange 28 ist  im obern Teil in einer Bohrung des Abzweig  stückes 22 und im untern Teil in einer     Muffe     29 beweglich geführt. Letztere sitzt auf dem  am untern Ende des     Maschinenständers    ange  ordneten Lagerbock 30 für einen Trethebel 31.  Das untere Ende der Ventilstange 28 greift       ir.    eine entsprechende Ausfräsung des Dreh  zapfens 32 für den Trethebel 31 ein.

   Diese       Ausfräsung    ist so angebracht, dass dadurch  der kurze Arm eines zweiarmigen Hebels ge  bildet wird, an dessen längerem Arm das  Pedal angebracht ist, wobei zwischen der  Stelle des Hebels, auf welche sich der Fuss       aufsetzt,    und dem die Ventilstange 28 beein  flussenden Hebelarm, ein hohes     Tr.bersetqings-          verhältnis    gebildet wird. Dieses Übersetzungs  verhältnis beträgt. z. B. 1     :225.    Ausserdem -wird  die Bohrung des Zylinders 1 in ein bestimmtes  Verhältnis     zu    der den Arbeitskolben     beauf-          schlagenden    Bohrung gebracht, so dass sich  die Flächen dieser Bohrungen z.

   B. wie 1 :2       #,    erhalten. Daraus resultiert dann ein     Gesamt-          übersetzungsverhä.ltnis    von 1 :500, das heisst,  wenn der Trethebel 31 mit einem Kilogramm  belastet wird, so beträgt. der vom     Presskolben     ausgeübte Druck 500 kg.  



  Der Trethebel 31 ist mit einem über den  Drehzapfen 32 hinausragenden Verlänge  rungsarm 33 versehen, an welchem sich eine  Feder abstützt, deren anderes Ende sich gegen  die Unterwand des Lagerbockes 30 für den      Trethebel     anlegt.    Die Feder 34 ist bestrebt,  den Trethebel in     Ruhelage    zu halten, in     wel-          eher    die Drosselstelle 23 geöffnet ist, der     Press-          kolben    5 also nicht     beaufsehlagt    wird.  



  Im Bereich des Arbeitsweges des Tret  hebels 31 ist ein unter der     Wirkung        einer     Feder 35 stehender Anschlagbolzen 36 vor  gesehen. Die Anordnung dieses Anschlages ist  derart, dass der Trethebel erst nach Zurück  legen eines bestimmten, gegebenenfalls ein  stellbaren Weges, auf den Anschlag auftrifft,       und    sieh     nunmehr    erst. nach     Überwinden    des  durch die Feder 35 bedingten Widerstandes  w     eiterbew        e,-en    lässt.  



  Die     Bewegurig        cler        Ventilstange    28 wird  nach oben durch eine fest an ihr angeordnete  Büchse 37 begrenzt, die einen mit Gewinde  versehenen Hals hat, auf dem eine mit ent  sprechender     Rändelung    versehene oder als  Handrad     ausgebildete    Stellmutter 38     ver-          schraubbar    ist, die als Anschlag     gegenüber          dem    Boden des     Abzwei"stüekes    22     wirkt.     



  Die     Wirkungsweise\    der Maschine ist fol  gende:  Nachdem der Nageltreiber 12. mit Nägeln  gefüllt ist,     wird    der mit einem Absatz zu     ver-          sehende    Schuh auf den als     Sehuliträ-er    aus  gebildeten Kopf des     Nageltreibers    12 auf  gelegt und der     aufzunagelnde    Absatz lose auf  gesetzt.

   Dabei fördert die     Pumpe    18 das       Drueli:öl    im Leerlauf     durch    die     Leitun;    17 in  die Bohreng 16, über die geöffnete Drossel  stelle 23 in die Kammer     ?4    des     Abzweigstüekes     '2 und von dort über die Leitung 25 wieder  zurück in den     Ölsumpf.     



  Wenn der Arbeiter nunmehr den     Tret-          liebel    31 mit dem Fuss     niederdrüekt,    so wird  die Ventilstange 28 angehoben und der       Sehliesske-,,el        \'    7     bewegt    sieh im     Sehliesssinne     auf die Drosselstelle 23 zu.  



  Die Druckflüssigkeit kann nicht. mehr oder  nur zum Teil nach der     Kammer    24 abströmen,  sie     beaufschla-t    vielmehr über den obern Ast  der Bohrung 21 den     Presskolben    5. Dieser  wird zusammen mit der Büchse 9, dem Nagel  treiber 12 und dem Schuh 13 samt Absatz 1  angehoben, bis der Absatz das     Widerlager        \?          berührt.    Wenn die Unterseite des Trethebels    31 auf den Anschlagbolzen 36 auftrifft, dann  liegt der Absatz gerade am     Widerlager    an,  und zwar ohne dass ein Druck auf ihn ausge  übt wird. Der Arbeiter kann also den Absatz  noch etwas nachrücken bzw. in seiner Stellung  korrigieren.  



  Wenn nunmehr der Trethebel weiter     nie-          dergedrüekt    wird, setzt der     Anstelldruck    auf  den Kolben 5 ein. Der Arbeiter merkt das  daran, dass er den Widerstand der Feder 35  deutlich fühlt. Während die Büchse 9, der  Nageltreiber 12 und der Schuh 13 in gleicher  Höhenlage verharren, schiebt sieh beim noch  weiteren Niederdrücken des Trethebels 31 der  Kolben 5 allein, also ohne die Büchse 9 weiter  nach oben und das Halsende 8 treibt über den  Stössel 12' die Nägel in den Schuh     bzw.    Ab  satz ein.  



  Damit. die Köpfe der     -Nägel    nicht. zu tief  in die Sohle eindringen, ist. der Wege, den  der     Presskolben    zur Durchführung der     Nage-          lun-        zuriieklegen    kann, durch den bereits er  wähnten     Ansehlag    begrenzt, den die das Hals  ende des Kolbens umgebende Schulter am  Boden 10 der Büchse 9 findet. Die Feder 11  ist dabei so stark bemessen, dass der Absatz,  bevor das Eintreiben der Nägel einsetzt, mit  einem bestimmten Druck auf dem Schuh auf  liegt.  



  Wenn der     Kolben    :> seinen Anschlag am  Boden 10 der Büchse 9 erreicht hat, so steigt  der Druck der     Driieki'lüssigkeit    an bis zu einer  Höhe, die     bestimmt    ist, durch den auf den       Trethebel    31.     ausgeübten    Druck und die aus  schliesslich eine Funktion der gefühlsmässigen  Betätigung des     Trethebels    durch den     Bedie-          nungsinann    ist.  



  Die gefühlsmässige Arbeitsweise macht sich  nicht. nur vor Beginn der     Nagelung    und wäh  rend des     Na-elvorganges    vorteilhaft bemerk  bar, sondern es kann durch die gleichfalls ge  fühlsmässig- durchführbare Steigerung des       Pressdruckes    nach     erfolgter        Nagelung    eine       iiaehträgliche    Druckeinwirkung erfolgen, die  es ermöglicht den Absatz satt auf den Schuh       aufzudriieken.    Die Höhe dieser Druckeinwir  kung ist abhängig von der Präzision und  Grösse der     Auflagefläehen    von Schuh und Ab-      satt.

   Wenn diese Flächen schon vor Durchfüh  rung der     Nagelung    gut aufeinander passen,  so genügt eine geringfügige nachträgliche  Druckeinwirkung nach beendeter     Nagelung.     Bei unregelmässiger Auflage, wie sie z. B.  durch einen welligen     Zwickeinsehlag    oder  durch andere Umstände verursacht sein kann,  muss ein stärkerer nachträglicher Druck aus  geübt werden. In allen diesen Fällen lässt sich  der Umfang der nachträglichen Druckeinwir  kung von vornherein nicht bestimmen, sie       muss    vielmehr gefühlsmässig und individuell  erfolgen können, was ein Hauptvorteil der  erfindungsgemässen Maschine ist.

   Der Höchst  druck, bis zu dem gefühlsmässig auf das Werk  stück eingewirkt werden kann, lässt sich zur  Vermeidung von Überlastungen durch die  Stellmutter 38, welche die obere Endlage der  Ventilstange 28 begrenzt, festlegen.  



  Die Erfindung ist nicht auf die beschrie  bene     Absatznagelmaschine    beschränkt, son  dern kann auch Anwendung finden bei Ma  schinen, die in der Hauptsache zum sogenann  ten Vorbauen der Absätze dienen. Weiterhin  ist es für die Erfindung belanglos ob, wie  beim Ausführungsbeispiel, das     Widerlager    an  einem starren Ausleger des Maschinenständers  angeordnet und nur der     Werkstückträger        heb-          und    senkbar ist, oder ob der     Werkstückträger          ortsfest    und das     Widerlager    heb- und senkbar  ist, bzw.

   ob     Werkstückträger    und     Widerlager     gegeneinander bewegbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absatznagelmaschine, bei der eine Relativ bewegung zwischen dem Werkstückträger und einem Presswiderlager durch hydraulische Mittel erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Flüssigkeitskreislauf zum Anstel len mindestens des einen der relativ zuein ander bewegbaren Teile eine stufenlos ver änderbare Drosselstelle eingeschaltet und durch einen Betätigungshebel derart steuer bar ist, dass der erzeugte Anstelldruck ein ins Grosse übersetztes Abbild der auf den Betäti gungshebel durch die Bedienungsperson aus geübten Kraft darstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Drosselstelle als ver änderlicher Rückströmquerschnitt für die den Arbeitskolben beaufschlagende Druckflüssig keit angeordnet ist und mittels einer Ventil stange steuerbar ist, deren eines Ende mit einem Schliesskegel versehen ist und auf deren anderes Ende ein Trethebel einwirkt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Arbeitszylinder abschliessenden Deckel eine Querbohrung für den Zustrom der Druckflüssigkeit und eine erstere kreuzende Längsbohrung vorgesehen ist, deren einer Ast mit dem Arbeitszylinderraum verbunden ist, während der andere Ast an der Über gangsstelle in ein am Deckel befestigtes Ab zweigstück als vom Schliesskegel der Ventil stange beeinflussbare Drosselstelle ausgebildet ist, wobei in dem vom Schaft der Ventilstange durchsetzten Abzweigstück eine mit der Rück laufleitung für die Druckflüssigkeit verbun dene Kammer vorgesehen ist, über welche die Flüssigkeit bei geöffneter Drossel in den Pumpenkasten abströmt. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Ventilstange mit ihrem untern Ende in eine Ausfräsung eines Drehzapfens für den Trethebel eingreift, die derart ange bracht ist, dass dadurch der kürzere Arm eines zweiarmigen Hebels gebildet wird, an dessen längeren Arm das Pedal angebracht ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass im Bereich des Verstellweges des Trethebels ein unter Federwirkung stehender Anschlag derart angeordnet ist, da.ss der Tret- hebel im ersten Teil seines Verstellweges, also bevor er auf den Anschlag auftrifft, die den Werktstückträger bis zur Anlage am Wider lager anhebenden Bewegungsvorgänge auslöst,
    während das Einsetzen des Anstelldruckes mit dem Auftreffen des Trethebels auf den federnden Anschlag zusammenfällt und durch den dann einsetzenden zur Überwindung der Federkraft des Ansehlages erforderlichen Widerstand erkennbar ist. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass auf dem Drehzapfen des Trethebels ein Verlängerungsarm angebracht ist, an wel chem eine sich am Maschinengestell abstüt zende Feder zum Halten des Trethebels in der Ruhelage befestigt ist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einstellen des maximal ausübbaren Pressdruckes in Form einer auf der Ventilstange angeordneten, in ihrer Hö henlage verstellbaren, die Schliessbewegung des Ventilkegels durch Anschlag am Abzweig stück begrenzenden Stellmutter. 7.
    Maschine nach Patentanspruch, bei der das Presswiderlager an einem starren Ausleger des Maschinenständers angeordnet und nur der Werkstückträger heb- und senkbar ist, wobei der den letzteren anstellende Kolben zusammen mit seinem ZB-linder im Unterteil des Maschinenstünders achsgleich zu diesem angeordnet ist, gekennzeichnet.
    durch eine den genannten Kolben mit ihrem einen Ende achs gleich übergreifende, sich in der Ruhelage auf den Zvlinder abstützende Büchse, in deren obere Bohrung ein Nageltreiber eingesetzt ist, Biobei zwischen Büchse und Druckkolben eine Sehraubenfeder eingesehaltet ist. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkolben einen abgesetzten Hals zum Einwirken auf den Nageltreiber besitzt und dass eine obere Querwand der Büchse als An schlag für das abgesetzte Halsende des Druck kolbens ausgebildet ist, damit die gefühls mässige Druekeinwirkung auf das Werkstück auch nach Durehführung der Nagelung fort gesetzt werden kann.
CH278564D 1949-08-17 1949-08-17 Absatznagelmaschine. CH278564A (de)

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