CH277084A - Verfahren zur Holzimprägnierung mit löslichen Arsenpräparaten. - Google Patents

Verfahren zur Holzimprägnierung mit löslichen Arsenpräparaten.

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CH277084A
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Description


  Verfahren zur Holzimprägnierung mit löslichen Arsenpräparaten.    Zur Imprägnierung und Konservierung  von Holz werden verschiedene Verfahren und  Mittel verwendet, zu deren ältesten und wirk  samsten das Quecksilberchlorid     HgC12    zählt.  Dieses Mittel weist jedoch eine Reihe von  Nachteilen auf: Es greift die Apparatur stark  an, ist sehr giftig, seine Anwendung ist, darum  für die Arbeiter gefährlich, und ausserdem  wird es verhältnismässig leicht aus dem Holz  ausgelaugt. Der Hauptnachteil des Quecksilber  chlorids liegt jedoch in seinem hohen Preise.  



  Von andern     Holzkonservierungssalzen    hat  Zinkchlorid     ZnC12    eine gewisse Bedeutung  erlangt; dieses Salz wird trotz seiner geringen  Wirksamkeit, starken Wasserlöslichkeit und  der sich hieraus ergebenden leichten     Auslaug-          barkeit    auch jetzt verwendet, trotz des weite  ren Nachteils bedeutender Korrosion der Ap  paratur durch hydrolytisch abgespaltete Salz  säure, welche gleichzeitig zerstörend auf das  Holz einwirkt. Es wurde wiederholt versucht,  die     Wirksamkeit    des Zinkchlorids durch ver  schiedene Zusätze, wie     Alkalichromate    oder  Teeröle, zu erhöhen, jedoch im allgemeinen  mit geringem Erfolg.  



  Auch die Holzimprägnierung mit Kupfer  salzen, z. B. mit Kupfersulfat, hat - obwohl  Kupfersalze ein sehr wirksames Mittel gegen  niedere Organismen, wie Pilze, Schimmel und  Algen,     darstellen-keine    grössere Verbreitung  erfahren. Das wesentlichste Hindernis liegt in  der Unbeständigkeit von Kupfersalzlösungen    bei Berührung mit Eisen und in der     hiemit     verbundenen Korrosion der eisernen Appa  ratur.  



  Die Imprägnierung mit     Ferrosalzen,    wie       Ferrosulfat,    hat wegen ihrer geringen Wirk  samkeit niemals eine grössere Bedeutung er  langt.     Ferrosulfatlösungen    werden ausserdem  leicht     oxydiert    und spalten     hiebei    eventuell  Säure ab, welche die Apparatur und die Holz  struktur angreift.  



  Gute     Imprägnierungsmittel    stellen     Fluoride     dar, z.     B.        Natriumfluorid,    dessen Lösungen  alkalisch reagieren, die Apparatur nicht an  greifen und deren Verwendung mit keiner  grösseren Gefahr für die Bedienung verbun  den ist.     Fluoride    werden gewöhnlich im Ge  misch mit     Dinitrophenol    oder     Alkalichroma-          ten    verwendet. Diese Gemische sind wirksamer  als die     Fluoride    allein, es muss aber bei deren  Verwendung wiederum mit erhöhter Gefähr  dung der Arbeiter gerechnet werden.

   Einen  Nachteil der     Fluoride    stellt deren hoher Preis  und leichte     Auslaugbarkeit    durch Nasser dar.       Fluorosilikate    können die     Fluoride    nicht er  setzen; sie sind zwar billig, aber nur wenig  löslich, und ausserdem reagieren ihre Lösun  gen stark sauer.  



  In letzter Zeit haben für die Holzimprä  gnierung Arsenverbindungen, vor allem Na  triumarsenit, das nur im Gemisch mit     Dinitro-          phenol    und     Natriumfluorid    verwendet wird,  Bedeutung erlangt. Diese Gemische sind un-      streitig wirksam, aber teuer, ausserdem wird  das     Fluorid    und auch das     Natriumarsenit     leicht mit Wasser ausgelaugt. Mit Rücksicht  auf die starke Giftigkeit des     Arsenits    für den  menschlichen Organismus ist bei der Arbeit  erhöhte Vorsicht geboten.  



  Schliesslich wurde die Holzimprägnierung  mit Lösungen von     insektiziden    und     fungizi-          den,    wasserlöslichen Salzen vorgeschlagen, die  Zinksulfat,     Natriumarseniat,    freie Arsensäure  und     Natriumbichromat    im     Molekularverhältnis     3     ZnS04    : 2     Na2HAs04    : 3     HpAs0,i    :     Na2Cr207     enthalten, wobei die     Zn-Salze    durch lösliche       Cu-,        0d-    oder     AI-Salze    ersetzbar sind.

   Durch  eine im Holze vor sich gehende Reaktion der       Imprägnierungsstoffe    entstehen unlösliche  Verbindungen, wie     ZnHAs0.i    und     CrAs0,i,     die sehr beständig sind, aus dem Holz auch  nach mehreren Jahren nicht ausgelaugt wer  den und das Holz hinreichend gegen Fäulnis  und Insekten schützen. Dieses     Imprägnie-          rungsverfahren    ist einfach und gefahrlos, je  doch liegt sein Nachteil im erheblichen Ver  brauch und verhältnismässig hohen Preise der       Imprägnierungsstoffe.     



  Es ist also verständlich, dass zur Zeit zur  Holzimprägnierung überwiegend Teeröle ver  wendet werden, die eine Reihe von Vorteilen  aufweisen; sie wirken gut konservierend, sind  mit Wasser nicht     auslaugbar    und verhältnis  mässig billig; weiters ist das Arbeiten mit  ihnen mit keinerlei Vergiftungsgefahr verbun  den. Die dem Markte zur Verfügung stehen  den     Teerölmengen    sind jedoch beschränkt und  werden vielleicht weiterhin nur in sinkenden       Mengen    zu haben sein, da sie für andere  Zwecke verwendet werden.  



  Es war deshalb erforderlich, neue     Imprä-          gnierungs-    und Konservierungsmittel zu  suchen, für deren Herstellung Rohstoffe  leicht zur Verfügung stehen. Ein     Imprägnie-          i-Lingsstoff        nluss    gut wirksam, billig und be  ständig sein, darf sich nicht mit Wasser aus  laugen lassen, darf die Apparatur nicht an  greifen, und schliesslich soll dessen Verwen  dung mit     geringstmöglicher    Gefahr für die  Bedienung verbunden sein.

      Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Holzimprägnierung mit löslichen  Arsenpräparaten, bei     -#velcliem    das Holz mit  einer     wenigstens    1      /oigen    Lösung von Verbin  dungen der allgemeinen Formel    x     MeZ        #        y        As2Z3,       in welcher x und y ganze Zahlen zwischen 1  bis 5,     Me    ein     Erdalkalimetall    einschliesslich  Magnesium und Z ein Element der Gruppe       VIb    des periodischen     Systems    bezeichnet,

   im  prägniert und das     imprägnierte    Holz sodann  an der Luft trocknen gelassen wird. Also Ver  bindungen der allgemeinen Formel    x     MeZ        #    y     As2Z3       können     Erdalkalisehzvefelarsenite    verwendet  werden, wobei Z in der Formel entweder Schwe  fel allein oder teils Schwefel, teils Sauerstoff  bedeutet. Es können auch Gemische der er  wähnten     Schwefelarsenite    verwendet werden.  Die Imprägnierung des Holzes kann unter  Verwendung von Vakuum oder Druck oder  durch Anstreichen erfolgen.  



  Verbindungen dieser     Art    lassen sich in  Form einer eingedickten kolloiden Lösung mit  einer Dichte von 1,16 bis 1,20 und einem bis       20%        betragenden        Seliwefelarsenitgehalt        auf     verschiedene     _N\'eisen    herstellen. Die in fester  Form hergestellten Verbindungen lassen sich  für die     Holzimprägnierung    nicht verwenden,  weil sie, einmal als feste Stoffe ausgefällt,  wasserunlöslich sind.  



  Diese ihre Eigenschaft., das ist hohe Wirk  samkeit und     lange    Haltbarkeit. des imprä  gnierten Holzes, ist jedoch gerade der Grund  zu ihrer praktischen Verwendbarkeit.  



  Zweckmässig werden bei der Holzimprä  gnierung stark verdünnte     Lösungen    mit einem       Gehalt        von    1     bis        3%        Sehwefelarseniten        ver-          wendet.    Diese Lösungen sind verhältnismässig  wenig giftig und für die Bedienung genügend  gefahrlos, trotz der starken Giftigkeit des       As203    als     Ausgangsstoff.    Der wirksame Stoff  der     Imprägnierungslösung    wird nach dem  Austrocknen in der Holzfaser unter dem Ein  fluss der Atmosphäre in unlöslicher,

   in Was  ser nicht     auslaugbarer    Form gefällt und bleibt      trotzdem auch weiterhin hoch wirksam gegen  holzschädigende Pilze.  



  Die Imprägnierlösungen können durch  Auflösen von frischgefälltem     Arsentrisulfid     in einer Lösung von     Erdalkalisulfid    oder     -sulf-          hydrat    und Eindicken der Lösung hergestellt  werden.  



  Zu analog zusammengesetzten Lösungen  kann man auch so gelangen, dass man     Arsen-          trioxy    d in     Erdalkalisulfiden    oder     Sulfhydra-          t.en    unter     Schwefelwasserstoffeinleiten    oder  umgekehrt     Arsentrisulfid    in     Erdalkali-          hy        droxyden    oder schliesslich     Arsentrioxyd    in       Erdalkalihydroxyden    unter Schwefelwasser  stoffeinleiten auflöst.

   Auf diese Weise entste  hen Lösungen von     Erdalkalischwefelarseniten     wechselnder Zusammensetzung je nach den  bei der Reaktion herrschenden Bedingungen,  wobei nach den oben angeführten Formeln  ein Teil des S durch 0 ersetzt werden kann.  



  Die entstandenen     Sulfoarsenitlösungen    mit  einer Dichte bis 1,20 und einem Gehalt von       etwa        20%        wirksamen        Stoffes        sind        bei        Lage-          rung    unter     Luftabschluss        unzersetzt    haltbar.  Bei Luftzutritt zersetzen sich die Lösungen  langsam durch Einwirkung von Sauerstoff  und Kohlensäure, wobei ein     schwerlöslicher,     kristallinischer Niederschlag entsteht.  



  Bei der praktischen Holzimprägnierung  verfährt man in der Weise, dass man entrin  detes Holz in Stahlkessel füllt, diese eine ge  wisse Zeit lang auf 100 bis 150     mm/Hg    eva  kuiert, hierauf die     Imprägnierungslösung    mit       einem        Sehwefelarsenitgehalt        von        1,5        bis        3,0%     in die Kessel einströmen lässt und den Kessel  inhalt einer Druckeinwirkung von 5 bis  10     Atm.    so lange aussetzt, bis das Holz mit  der     Imprägnierungsflüssigkeit    völlig getränkt  ist.

   Nach     Drnekentlastung    wird die     Imprä-          D        gnierlösung    abgelassen, die Flüssigkeit vom  Holz abtropfen gelassen, das Holz aus dem  Kessel herausgenommen und an der Luft einen  Monat lang getrocknet. Das imprägnierte Holz  ist dann zum Gebrauch verwendbar.  



  Oberflächenimprägnierung des Holzes kann  auch durch Anstreichen erfolgen, wozu eine  eingedickte     Schwefelarsenitlösung    verwendet    wird, die man dann an der Luft eintrocknen  lässt. Das Anstreichen wird nach Bedarf ein  bis zweimal wiederholt und das Holz dann  an der Luft einen Monat gut trocknen ge  lassen.  



       Ausführungsbeispiele:     Zur Prüfung der neuen Präparate und zu  ihrem Vergleich mit bekannten     Imprägnie-          rungsmitteln    wurden Versuche mit der Im  prägnierung von Holzklötzchen vorgenommen,  die teils nach der Imprägnierung selbst, teils  nach der Imprägnierung und darauffolgender       Auslaugung    mit Wasser der Einwirkung holz  schädigender Pilze unterworfen wurden, um  sowohl die     Wirksamkeit    als auch die Bestän  digkeit des     Imprägnierungsmittels    festzustel  len.

   Als     Imprägnierungsstoffe    im Sinne der  Erfindung wurden Lösungen von Barium  und     Calciumschwefelarsenit,    als Vergleichs  stoffe Lösungen von     BaC12,        ZnCl2,        HgC12     untersucht.

   Die Ansatzlösung von     Barium-          sehwefelarsenit    hatte eine Dichte von 1,105  bei 200 C und enthielt 71,4 g     As2S3    und  57,7 g     BaS    bzw. insgesamt 130,7 g pro     Liter     Trockensubstanz, das heisst die Lösung war       etwa        12        %ig;        das        Molekularverhältnis        betrug     1     As2S3    :1,17     BaS.     



  Durch Verdünnung der Ansatzlösung wur  den die eigentlichen     Imprägnierungslöstmgen          mit        einem        Gehalt        von        1,5        und        3,0        %        des        ge-          lösten        Imprägnierungsstoffes    hergestellt. Lö  sungen gleicher Konzentration wurden aus       BaC12,        ZnC12    und     HgC12    bereitet.  



  Die vergleichenden Imprägnierversuche  wurden mit Klötzchen aus     Weisskieferholz     durchgeführt. Mit den erwähnten Lösungen  wurden trockene Holzklötzchen bei einem Un  terdruck von 110 bis 160     mm/Hg    getränkt,  wobei deren Gewichtszuwachs und die Menge  des im Holze absorbierten     Imprägnierungsmit-          tels    festgestellt wurde.

   Die Holzklötzchen  wurden dann vier Wochen lang an der Luft  getrocknet und hierauf dem     Einflusse    von  holzschädigenden Pilzen, und zwar     Conio-          phora        cerebella,        Polyporus        vaporarius,        Meru-          lius        lacrimans    unterworfen.

   Diese Unter  suchungen dauerten vier Monate, wobei eine  Temperatur von etwa 200 C und eine relative  s           Luftfeuchtigkeit        von        60        bis        70%        bei        teilwei-          ser    Verdunkelung eingehalten wurde. Nach  Ablauf der Untersuchungszeit wurden die       Klötzchen    von dem aufgewachsenen Pilz     be-          s    freit, getrocknet, gewogen und die durch das       Wachstum    der Pilze verursachte Gewichts  abnahme festgestellt.

   Die Differenz zwischen    dem korrigierten Anfangs- und Endgewicht  der     Klötzehen    bestimmt den     Gewichtsverlust,     der in Prozenten des ursprünglichen     Klötz-          ehengewichtes        aus-edrückt    wird. Ein     CTe-          wichtsverlust    bis zu     511/o    wird nicht. als Holz-     s          sehädigung    durch Pilze betrachtet. Die Ver  suchsresultate sind in der Tafel I enthalten.

    
EMI0004.0023     
  
    <I>Tafel <SEP> I:</I>
<tb>  Durchnittlicher <SEP> Gewichtsverlust
<tb>  Impränierungsmittel <SEP> Durchschnittlicher <SEP> Gehalt <SEP> durch <SEP> Einwirkung <SEP> holzschädigen  und <SEP> seine <SEP> Konzentration <SEP> des <SEP> Imprägnierungsstoffes <SEP> der <SEP> Pilze <SEP> in <SEP> % <SEP> bei <SEP> Klötzchen
<tb>  in <SEP> der <SEP> angewandten <SEP> Lösung <SEP> im <SEP> Holze <SEP> in <SEP> kg/m3 <SEP> imprägniert <SEP> imprägniert
<tb>  <U>un</U>d <SEP> <U>a</U>u<U>sgelaugt</U>
<tb>  Ba,As21,5% <SEP> 6,2 <SEP> 0,3 <SEP> x
<tb>  BaAs2S,1 <SEP> 3,00/<B>0</B> <SEP> 1<B>1</B>,6 <SEP> 0,3 <SEP> 0,0
<tb>  nicht <SEP> imprägniert <SEP> 0,0% <SEP> 0,0 <SEP> 24,9 <SEP> 39,0
<tb>  BaC12 <SEP> <B>1,50/0</B> <SEP> 6,5 <SEP> 10,0 <SEP> x
<tb>  BaCl2 <SEP> 3,0% <SEP> 11,8 <SEP> 10,4 <SEP> x
<tb>  nicht <SEP> imprägniert <SEP> 0,0% <SEP> 0,

  0 <SEP> 28,3 <SEP> x
<tb>  ZnCl2 <SEP> <B>1,50/0</B> <SEP> 6,5 <SEP> 1,4 <SEP> x
<tb>  ZnC12 <SEP> 3,01/o <SEP> 13,6 <SEP> 1,1 <SEP> x
<tb>  nicht <SEP> imprägniert <SEP> 0,0% <SEP> 0,0 <SEP> 19,4 <SEP> x
<tb>  II-gcl2 <SEP> 1,5% <SEP> 6,5 <SEP> 0,9 <SEP> x
<tb>  Hgül2 <SEP> <B>3,00/0</B> <SEP> 12,7 <SEP> 0,4 <SEP> x
<tb>  nicht <SEP> imprägniert <SEP> 0,0% <SEP> 0,0 <SEP> 34,7 <SEP> x
<tb>  x <SEP> nicht <SEP> untersucht.

         Aus den Versuchsresultaten ergibt sich,       dass        schon        bei        Verwendung        einer        1,5        %igen     Lösung des     Imprägnierungsmittels    gemäss der  Erfindung vollkommener Schutz gegen holz  schädigende Pilze erreicht wird; die Wirkung  ist zumindest derjenigen der Lösungen von       ZnCl.    und     HgCl.    gleich.  



  Ausserdem wurden Versuche zur Feststel  lung der     Auslaugbarkeit    der     Imprägnierungs-          mittel    vorgenommen, wozu     Calciumsehwefel-          arsenit    mit einer ungefähren Zusammenset  zung von     Ca../AsS?,/2,        Bariumschwefelarsenit     mit einer annähernden     Zusammensetzung    von       BaAs2S-l,    ferner     BaC12,        ZnC12,        H-C12    zuge  ivandt wurden.

   Zur Imprägnierung wurden  Lösungen mit einer Dichte von 1,023 und einer    Konzentration von etwa     2,511/o    verwendet. Mit  diesen Lösungen wurden die Holzklötzchen in  üblicher Weise bei     Unterdruck    imprägniert,  worauf die Menge des im Holze enthaltenen       Imprägnierungsstoffes    festgestellt und das  Holz dann nach     vierwöchentlicher    Trocknung  an der Luft einer fortschreitenden, im ganzen  95 Stunden dauernden Extraktion, mit. Was  ser unterworfen wurde.

   Die     Auslaugbarkeit     des Mittels wird in Prozenten als Verhältnis  der Mengen des im Holz verbliebenen     Imprä-          gnierungsstoffes    zu den dem Holze ursprüng  lich einverleibten angegeben.  



  Die Resultate der     Auslaugbarkeit    sind in  der Tafel     II    enthalten.  
EMI0004.0055     
  
    <I>Tafel <SEP> 1I:</I>
<tb>  Imprägnierungsstoff <SEP> Ca#./A8S3/2 <SEP> BaAs2S., <SEP> BaCl2 <SEP> Z<B>il</B>cl2 <SEP> H-C12
<tb>  Gehalt <SEP> des <SEP> Imprägnierungs  stoffes <SEP> im <SEP> Holz <SEP> in <SEP> kg/m3 <SEP> 20,5 <SEP> l.1,0 <SEP> 16,5 <SEP> 17,0 <SEP> <B>16,3</B>
<tb>  Auslaugbarkeit <SEP> in <SEP> 0/0 <SEP> 45,6 <SEP> 27,4 <SEP> 87,2 <SEP> 97,5 <SEP> 69,7
<tb>  4         Aus der Tafel ist ersichtlich, dass die     Aus-          laugbarkeit    der neuen     Imprägnierungsmittel     wesentlich niedriger ist als die der bisher ver  wendeten Mittel;

   nach der Imprägnierung bil  den sich also im Holz tatsächlich unlösliche  Verbindungen, welche aber trotzdem gegen die  holzschädigenden Pilze weiter wirksam bleiben  und     hiedurch    die Haltbarkeit des Holzes er  höhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Holzimprägnierung mit lÖs- lichen Arsenpräparaten, dadurch gekennzeich net, dass das Holz mit einer wenigstens 1 /oigen Lösung von Verbindungen der all gemeinen Formel x MeZ . y As2Z3, in welcher x und y ganze Zahlen zwischen 1 bis 5, Me ein Erdalkalimetal einschliesslich Magnesium und Z ein Element der Gruppe VIb des peri odischen Systems bezeichnet, imprägniert und das imprägnierte Holz sodann an der Luft trocknen gelassen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verbindungen der allgemeinen Formel x MeZ # y As2Z3 Erd- alkalischwefelarsenite verwendet werden, wo bei in der angegebenen Formel Z Schwefel bedeutet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verbindungen der allgemeinen Formel x MeZ # y As2Z3 Erd- alkalischwefelarsenite verwendet werden, wo bei in der angegebenen Formel Z teils Schwe fel, teils Sauerstoff bedeutet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Gemische der genannten Schwe- felarsenite verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Imprägnierung unter Ver wendung von Vakuum erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Imprägnierung unter Ver-, Wendung von Druck erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Imprägnierung durch An streichen erfolgt.
CH277084D 1948-04-14 1949-03-07 Verfahren zur Holzimprägnierung mit löslichen Arsenpräparaten. CH277084A (de)

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CH277084D CH277084A (de) 1948-04-14 1949-03-07 Verfahren zur Holzimprägnierung mit löslichen Arsenpräparaten.

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