CH270446A - Pikiervorrichtung. - Google Patents

Pikiervorrichtung.

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CH270446A
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needle
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Inventor
Mikolas Franz
Krecek Rudolf
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Mikolas Franz
Krecek Rudolf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/24General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Pikiervorrichtung.       Das Hauptpatent betrifft eine     Pikiervor-          riehtung,    bei welcher neben der Nadelbahn ein  <B><U>S</U></B>     -elilin    e       -enfän--    r ortsfest angeordnet ist, mit  Hilfe     dessen    die ihm vom Fadengreifer zuge  führte     Fadensehlinge    für den     darauffolgenden          Durehstieh    der     Blindstiehnadel    zum Teil un  ter die Nadelführung gelegt wird.  



  Bei dem im Hauptpatent beschriebenen       Ausführungsbeispiel    dieser Vorrichtung ist  der     Sehlingenfä.nger    als untrennbarer Teil des  an einem     Nähmaschinenoberteil    vorgesehenen       Stoffdrückerfusses    ausgebildet, der zusammen  mit dem im     Nähmaschinenunterteil    vorgese  henen Stoffheber auf das zu nähende Werk  stück einwirkt. Die Herstellung eines solchen       Stoffdrüekerfusses    ist. wegen des daran ausge  bildeten     Schlingenfängers    schwierig und teuer.  



  Eine Verbesserung der im Patentanspruch  des Hauptpatentes gekennzeichneten Vorrich  tung soll erfindungsgemäss dadurch erreicht  werden, dass der ortsfeste.     Sehlingenfänger     ein gesondertes Bauelement bildet, das auf der  Oberseite eines am Gehäusekopf starr befestig  ten, als Stoff     drückerfuss    ausgestalteten Plat  tenkörpers lösbar befestigt ist.  



  Die Zeichnung stellt die     Pikiervorriehtung     gemäss der Erfindung in einer beispielsweisen  Ausführungsform dar, und zwar     zeigt        Fig.1     die Vorrichtung in Ansicht von der Bedie  nungsseite aus, mit. Teilschnitt durch den       Stoffdrückerfuss        (Fig.    2) in Stirnansicht. Die       Fig.3    und 4 geben den ortsfesten Stoff  drückerfuss wieder, und zwar     Fig.    3 in Prauf-    sieht, mit einem die Stichbildung zeigenden  Blick auf das Werkstück     (Fig.4)    im Schnitt  nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3.  



  Die dargestellte, sowohl für     Blindstieh-    als  auch für     Durchsticharbeiten    geeignete     Pikier-          maschine    ist von jener an sich bekannten Bau  art, bei welcher sich der Transporteur und  der feste Teil der     Stoffpressereinrichtung    am  Maschinenkopf 1 befinden, wogegen das be  wegliche, von unten auf das Werkstück wir  kende Organ der     Pressereinrichtung    am Un  terteil 2 des     Maschinengehäuses    angeordnet ist.  



  Am Maschinenkopf 1 sind in üblicher  Weise der     Fadenspannungsregler    3, die Fa  denführung 4 und der     Stiehlängeneinsteller    5  vorgesehen. Auf einer im Maschinenkopf 1  gelagerten Querwelle 6, deren Schwingbewe  gung auf übliche, nicht gezeichnete Art von  der Hauptwelle abgeleitet ist, sitzt in einem  nach der Bedienungsseite auskragenden Arm  7 des Maschinenkopfes 1 ein zweiarmiger  Schwinghebel 8, wobei der eine Hebelarm die  Nadelklemme 9 mit der gekrümmten Blind  stichnadel 10 und dem Fadenzubringer 11,  der andere das     Kegelradsegment    12 für den  Antrieb des Fadengreifers 13 trägt.

   Dieser  wird, der Höhe nach einstellbar, in einer  Klemme 14 gehalten, welche am freien Ende  eines Drehbolzens 15 vorgesehen ist, dessen  anderes Ende ein mit dem Segment 12 käm  mendes     Ritzel    aufweist. Die Drehachse des  innerhalb des     Maschinenkopfarmes    7 gelager  ten Drehbolzens 15 liegt vor der die Nadel-      bahn enthaltenden. Vertikalebene und ist. einer  seits gegenüber dieser Vertikalebene, ander  seits gegenüber einer normal zu derselben  durch den     Tiefstpunkt    der Nadelbahn     gelegten     Vertikalebene so geneigt, dass sie die Nadel  bahn auf der     Nadeleinstichseite    der zuletzt  genannten Vertikalebene schneidet     (Fig.    1  und 2).  



  Der den ortsfesten Teil der     Stoffpresser-          vorrichtung    bildende, an seiner Oberseite den       Schlingenfänger    18 tragende     Stoffdrückerfuss     17 ist unterhalb der beschriebenen, am Ma  schinenkopf 1 angeordneten beweglichen Teile  der     Pikiervorrichtung    an dem nach der Be  dienungsseite     ausladendem    Arm 7 des Maschi  nenkopfes 1 starr     befestigt    und     trennt.    gleich  zeitig als     Abdeckplatte    diese beweglichen Teile  der     Pikiervorrichtung    vom zu pikierenden  Nähgut.  



  Der     Stoffdrückerfuss    17 (vgl. insbesondere       Fig.    3 und 4) geht von seinem oben mit     Pass-          flächen    und einer Längsnut ausgestatteten  Befestigungsteil     17a,    sowohl der Breite als  der Dicke nach abgesetzt, in den gegen die       Stoffvorschubrichtung    x aufgebogenen Fuss  teil 17b über und weist an der sonst eben  flächigen Sohle     eine    durchgehende, nach einer       Kreiszylinderfläehe    geformte Nut 17c auf, die  dem Querschnitt des am     Gehäuseunterteil    2  beweglich gelagerten     untern    Stoffdrücker  hornes 25 angepasst ist.

   Ein vom Befesti  gungsende     17a    ausgehender, sich bis über die  Nadelbahn hinaus erstreckender, in deren un  mittelbarem Bereich verengter geschlossener  Schlitz 17d des     Stoffdrückerfusses    17 gibt in  seinem breiteren Teil dem nicht dargestellten  Stofftransporteur Raum     und    lässt in seinem  vordern     verengten    Teil den Stoffheber (nicht  gezeichnet) durchtreten.

       Anschliessend    an den       Befestigungsteil        17a    ist eine dem Radius der  Nadelbahn entsprechende kreiszylindrische  Ausfräsung vorgesehen, deren dem aufgebo  genen Fussteil 17b     zugewandte    rechtsseitige       Begrenzungswand    17e als Führungsleiste für  die     Blindstichnadel    10 dient, wogegen sie  linksseitig     durch    eine in     Fig.    3 durch die       Blindstichnadel    10 verdeckte Nadelrinne<B>17f</B>       begrenzt    ist, die das Einfädeln der Nadel er-    leichtert.

   In dieser     Ausfräsung,    deren Krüm  mung angepasst, sind anliegend an die Füh  rungsleiste 17e     -und    die Nadelrinne 17f zu  beiden Seiten des Schlitzes<I>17d</I> einander ge  genüber Führungsplättchen 19 bzw. 20 und  21 festgeschraubt, von denen das Plättchen 20  einen den Rand des     verengten    Teils des  Schlitzes 17d etwas überragenden Vorsprung  hat, der unten     abgesehrägt    ist und als Füh  rung des untern Teils der     Fadenschlinge     wirkt.

   Die     aufeinanderliegenden    Plättehen 20  und 21, von denen letzteres auf der dem  Schlitz 17d zugewendeten Seite schräg abge  schnitten     ist,    sind auf der der Nadelbahn zuge  kehrten Seite um die Breite der Nadelrinne       17f'verkürzt    und dienen als     Widerlager    gegen  ein Ausbiegen der     Blindstichnadel    10 in der       Stoffvorschubrichtung.    Das Plättchen 19 ist  auf der der Nadelbahn zugekehrten Seite ab  geschrägt, damit die     Blindstichnadel    10 auch  bei etwaigem Verziehen des Nähgutes nicht  auf das Plättchen aufstösst, sondern von ihm  abgleiten kann.

   Auf dem linken Randteil des       Stoffdrückerfusses    17 ist     zwischen    dessen auf  gebogenem Vorderteil 17b und der Nadelrinne  17f, unter Zwischenfügung eines die Faden  dicke berücksichtigenden Distanzbleches 22       (Fig.    4) der ortsfeste     Schlingenfänger    18 be  festigt, dessen hart an der Nadelbahn über  die Verengung des Schlitzes 17d vorragende  Auffangnase 23 nach unten und     vorn    abge  rundet ist und im Scheitelpunkt der     vordern     Rundkante einen nach oben ragenden, als       Schlingenhalter    wirkenden Stift 24 aufweist,  der am Grunde gegen die Nadelbahn hin  schräg zurückgebogen ist.  



  Das mit dem ortsfesten     Stoffdrückerfuss    17  zusammenwirkende bewegliche Stoffdrücker  horn 25 ist in einem um eine Achse 26 des  Gehäuseunterteils 2     schwenkbaren        Stoffdrük-          kergehänse    27 nachgiebig gelagert und weist  im Bereich der Nadelbahn eine     Durchbreehung     für den nicht dargestellten Stoffheber auf.  Der schwenkbare Halter des Stoffhebers und  dessen Antriebsteile sind gleichfalls im Stoff  drüekergehäuse 27 untergebracht.

   Eine auf  den Träger 28 des     Stoffdrückergehäuses    27  wirkende kräftige Blattfeder 29 hält     dieses              Gehäuse    ständig in der durch einen am Trä  ger 28     vorgesehenen    Anschlag 30 bestimmten       (;ebrauelislage,    aus welcher das Gehäuse 27  lediglich zum Zweck der Einführung bzw. Ab  nahme des zu nähenden Stoffes durch mit  dem Knie zu betätigende     :Mittel    (angedeutet.  durch ein am Träger 28 angreifendes Betäti  gungsglied 31), gegen die Wirkung der Feder  29 abgesenkt werden kann.  



  Die Einstellung der Höhenlage des Stoff  drückergehäuses 27 und damit des Stoff  drückerhornes 25 und des Stoffhebers entspre  chend der Dicke des zu verarbeitenden     Näh-          gutes    erfolgt mittels einer am Gehäuseunter  teil 2 angebrachten Einstellschraube 32 mit  Skala, an deren konisches Ende 33 der An  schlag- 30 des Trägers 28 unter der Wirkung  der Blattfeder 29 ständig anliegt. Bei einer  durch Verdrehung der Schraube 32 hervor  gerufenen axialen Verschiebung ihres Konus  33 im einen oder andern Sinn, erfährt der  Träger 28 durch bzw. gegen die Wirkung der  Feder 29 eine geringe     Ausschwenkung.     



  Um z. B. bei Ausführung von     Wattie-          rungsarbeiten    leicht von Blindstich auf Durch  stich übergehen zu können, ist der mit einer  der Nadeldicke entsprechend abgestuften  Oberkante ausgeführte Stoffheber in seinem  Halter, z. B. mittels eines drehbaren     Exzen-          terbolzens    mit einem durch eine     Durchbre-          chung    des     Stoffdrüekergehäuses    27 von aussen  zugänglichen Handgriff, um die Nadeldicke  nach oben und um die erwähnte Abstufung  seitlich verstellbar.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen     Ma-          sehine    entspricht hinsichtlich Fadenführung  und     Stichbildung    grundsätzlich jener der im       Ilauptpatent    beschriebenen     Pikiervorriehtung.     Wenn nach erfolgtem Durchstich des durch  den     Stofflieber    in die     Nadelbahn    angehobenen  zu     pikierenden        Nähgutes    die     Blindstichnadel     sieh zurückzuziehen beginnt,

   tritt der in die  sem Zeitpunkt hinter der     Nadelbahnebene     befindliche     Fadengreifer    13 seine im     Uhrzei-          gersinn        (Fig.3)        verlaufende    Wirkbewegung  an,

   bei welcher er die von der Blindstich  nadel 10 zurückgelassene Fadenschleife auf-    nimmt und in zunächst     absteigendem    Bogen  dem ortsfesten     Sehlingenfänger    18     zuführt.     Hierbei übernimmt die     Abschrägling    an dem  den Schlitz     17d    überragenden Vorsprung des  Führungsplättchens 20 die sichere Führung  des untern     Fadenschlingenteils    unter die Auf  fangnase 23 des     Schlingenfängers    18 und  damit unter die Nadelführung.

   Der obere Teil  der     Fadenschlinge    wird durch das Füsschen       13a    des Fadengreifers 13, der zufolge der  beschriebenen Lagerung des Drehbolzens 15  in etwas steiler aufsteigendem Bogen seiner  Endlage anstrebt, um den auf der     Schlingen-          fängernase    23 vorgesehenen     Schlingenhalter-          stift    24 gelegt.. Diese Arbeitsphase ist in       Fig.    3 festgehalten.

   Beim neuerlichen Arbeits  gang der     Blindstichnadel    10 gibt das Füsschen       13a    des rückläufig bewegten Fadengreifers 13  die Fadenschlinge frei, die nunmehr, unter  der Wirkung der     Fadenspannung    verengt, von  der vorn und unten abgerundeten Auffang  nase 23 des     Schlingenfängers    18 abgleitet und  durch den beim neuen Durchstich entstehen  den Verbindungsstich fixiert und angezogen  wird.

   Soll nach Erreichen der aus     Fig.    3 er  sichtlichen Arbeitsphase die Arbeit unter  brochen und das pikierte Nähgut abgenom  men werden, braucht dieses, nach Absenken  des     Stoffdrückergehäuses    27 durch das     knie-          betätigbare    Zugglied 31 bloss in der Stoff  vorschubrichtung x herausgezogen werden, wo  bei die Fadenschleife, durch den Haltestift  24 der Auffangnase 23 am Abgleiten vom       Fadengreiferfüsschen        1.3a    gehindert, an dessen  Vorderkante selbsttätig abgerissen wird, wo  durch ein Auftrennen der     Pikiernaht    ver  meidbar ist.

   Ein Ausbiegen der     Blindstieh-          nadel    10 in der     Stoffvorschubrichtung    wird  hierbei durch das auf der     Einstichseite    der  Nadelbahn gebildete     Widerlager    an den Füh  rungsplättchen 20, 21 verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pikierv orr ichtung nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass der ortsfeste Schlingenfänger ein gesondertes Bauelement bildet, das auf der Oberseite eines am Gehäusekopf starr be- festigten, als Stoffdrückerfuss ausgestalteten Plattenkörpers lösbar befestigt ist. UNTERANSPRCCHE :
    . 1. Pikiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenfang nase (23) des Schlingenfängers einen nach oben ragenden Fadenhaltestift (24) aufweist. 2. Pikiervorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blind stichnadel, zumindest auf der Einstichseite ihrer Bahn, gegen seitliches Ausbiegen in der Stoffvorschubrichtung gesichert ist.
    3. Pikiervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenhaltestift an seinem Grunde gegen die Nadelbahn hin schräg zurückgebogen ist und dass das neben der Nadelbahn liegende vordere Ende der Fa- denfangnase abgerundet ist und die für den Stofftransporteur und den Stoffheber vorge sehene Längsdurchbrechung im Stoffdrücker fuss seitlich überragt.
    4. Pikiervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Fa dengreifers vor der die Nadelbahn enthalten den Vertikalebene liegt und einerseits gegen über dieser Vertikalebene, anderseits gegen über einer normal zu derselben durch den Tiefstpunkt der Nadelbahn gelegten Vertikal ebene so geneigt ist, dass sie die Nadelbahn auf der Nadeleinstichseite der zuletzt genann ten Vertikalebene schneidet, so dass der obere Teil der Fadenschlinge jeweils am Ende der Fadengreiferbahn um den Fadenhaltestift ge legt wird.
    5. Pikiervorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb eines be weglich gelagerten Stoffdrückergehäuses ge halterte und angetriebene Stoffheber zwecks willkürlichen Überganges von Blindstich- auf Durchstieharbeiten eine der Nadeldicke ent sprechend abgestufte Oberkante aufweist und in seinem Halter um die Nadeldicke nach oben und um die erwähnte Abstufung seitlich verstellbar ist.
CH270446D 1947-12-06 1948-11-02 Pikiervorrichtung. CH270446A (de)

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