CH264584A - Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten. - Google Patents

Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten.

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CH264584A
CH264584A CH264584DA CH264584A CH 264584 A CH264584 A CH 264584A CH 264584D A CH264584D A CH 264584DA CH 264584 A CH264584 A CH 264584A
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Demel Jan
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Demel Jan
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/002External devices or supports adapted to retain the shape of hats, caps or hoods

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description


  Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten.    Bei der üblichen     Formgebung    der Herren  hüte mit einer     längliehen    Vertiefung des Bo  dens und zwei     symmetrischen    Vertiefungen  vorn treten bald Deformationen auf, die das  Aussehen     ebenso    wie die Dauerhaftigkeit des  Hutes beeinträchtigen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird die  ser Nachteil dadurch behoben, dass die Vorder  seite des Hutes vom Innern derart elastisch  versteift wird, dass die Versteifung gegen ihre  Ränder zu     allmählich    abnimmt. Die Bildung  von scharfen Kanten wird dadurch vermieden,  und der Hut kann nach einer zufälligen De  formation selbsttätig in seine ursprüngliche  Form zurückkehren. Die Versteifung kann  eine der üblichen, oben beschriebenen Form  gebung entsprechende Form besitzen und ist.  vorteilhaft derart durchgeführt, dass der Filz  nicht um Kanten scharf gebogen wird. Das  kann durch passende Wahl der Umrisse einer  seits und durch derartige Abstufung der Rän  der der Versteifung anderseits erreicht. wer  den, dass die Steifheit. gegen die Ränder der  Versteifung zu allmählich abnimmt.

   Nachste  hend wird der Erfindungsgegenstand an  Hand der Zeichnung beispielsweise näher er  läutert.  



  Die einfachste Ausführung ist in der     Fig.    7.  der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht,  wo die abnehmende Abstufung durch Aus  schneiden von sich verjüngenden Lappen 1 er  folgt, wobei die Lücken 2 zwischen den Lap  pen 1 allmählich gegen das Ende erweitert    werden. In der     Fig.    2 und 3 ist. eine andere  Ausführungsform dargestellt, wo die Abstu  fung durch     Verschwächung    den Rändern nach  durchgeführt wird. Die Bogenlinien 3 auf der       Fig.2    bezeichnen die stumpfen Kanten der  Versteifung, die einen allmählich abnehmen  den Übergang zum Rande ermöglichen. Die  abnehmende Stärke kann dadurch erreicht  werden, dass die Versteifung aus einem stär  keren Blatt. durch Pressen entsprechend ge  formt wird.

   Man kann auch mehrere dünne  Blätter von verschiedener Grösse aufeinander  derart     verpressen,    dass die Ränder in Form  einer     mehrblattigen    Feder abgesetzt sind.  



  Ausser der veranschaulichten elastischen  Einlage, die aus dem Hut nach Belieben her  ausgenommen werden kann, ist es auch mög  lich, die elastische Versteifung durch abge  stuftes Aufspritzen des Versteifungsmittels in  gelöstem oder geschmolzenem Zustand auf die  innere Vorderseite des Hutes durchzuführen.  Dazu kann man Schablonen verwenden, und  zwar vorzugsweise eine Reihe von Schablonen,  die nacheinander benützt werden.  



  Für einen Grossbetrieb eignet sich besser  eine Spritzpistole, deren Mündung derart aus  gebildet ist,     dass    die     Bespritzung    aus einer be  stimmten Distanz mit gelöstem oder geschmol  zenem Versteifungsmittel in verschiedener  Dicke und in einer der erforderlichen Verstei  fung entsprechenden Form so durchgeführt  wird, dass die Ränder dünner als die Mitte  sind. Als Versteifungsmittel sind verschiedene           polymere    Stoffe geeignet, wie z. B.     Vinyl-    oder       Methakrylpolymere,    Polyamide oder deren  Gemische mit verschiedenen Zusätzen, z. B.       Zelluloid    usw.

   Die     Abstufung    kann auch da  durch erzielt werden, dass die Ränder weicher  gemacht werden als die Mitte, z. B. durch Ein  spritzen von     Weichmachungsmittxln.     



  Die Einlagen können auch eine andere  Form besitzen, als auf der beiliegenden Zeich  nung dargestellt. Besonders die Höhe- des     in-          tern    geraden Teils 4 unter den Vertiefungen  kann je nach der Grösse     und    Art des Hutes  geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhütung von Deforma tionen an Herrenhüten, dadurch gekennzeich net, dass die Vorderseite des Hutes vom In nern derart elastisch versteift wird, dass die Versteifung gegen ihre Ränder zu allmählich abnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Versteifungs mittel auf die innere Vorderseite des Hutes derart aufgespritzt wird, dass die Dicke der entsprechenden Schicht gegen die Ränder der Versteifung zu allmählich abnimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schablonen benützt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspr%ich 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung mittels einer Spritzpistole aufgetragen wird, deren lIündimg derart aus gebildet ist, da.ss die Bespritzung aus einer be stimmten Distanz mit Versteifungsmitteln in verschiedener Dicke und in einer der erfor derlichen Versteifung entsprechenden Form so durchgeführt wird, dass die Ränder dünner als die Mitte sind. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ränder der Versteifung wei- eher gemacht werden als die Mitte. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine herausnehm bare Versteifungseinlage aus einem elastischen Stoff eingelegt wird, deren Ränder in Form von sich verjüngenden Lappen mit allmählich sich erweiternden Lücken ausgeschnitten sind.
CH264584D 1946-01-31 1947-12-24 Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten. CH264584A (de)

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CH264584A true CH264584A (de) 1949-10-31

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ID=5451606

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CH264584D CH264584A (de) 1946-01-31 1947-12-24 Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten.

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