CH264584A - Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten. - Google Patents
Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten.Info
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Description
Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten. Bei der üblichen Formgebung der Herren hüte mit einer längliehen Vertiefung des Bo dens und zwei symmetrischen Vertiefungen vorn treten bald Deformationen auf, die das Aussehen ebenso wie die Dauerhaftigkeit des Hutes beeinträchtigen. Gemäss vorliegender Erfindung wird die ser Nachteil dadurch behoben, dass die Vorder seite des Hutes vom Innern derart elastisch versteift wird, dass die Versteifung gegen ihre Ränder zu allmählich abnimmt. Die Bildung von scharfen Kanten wird dadurch vermieden, und der Hut kann nach einer zufälligen De formation selbsttätig in seine ursprüngliche Form zurückkehren. Die Versteifung kann eine der üblichen, oben beschriebenen Form gebung entsprechende Form besitzen und ist. vorteilhaft derart durchgeführt, dass der Filz nicht um Kanten scharf gebogen wird. Das kann durch passende Wahl der Umrisse einer seits und durch derartige Abstufung der Rän der der Versteifung anderseits erreicht. wer den, dass die Steifheit. gegen die Ränder der Versteifung zu allmählich abnimmt. Nachste hend wird der Erfindungsgegenstand an Hand der Zeichnung beispielsweise näher er läutert. Die einfachste Ausführung ist in der Fig. 7. der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, wo die abnehmende Abstufung durch Aus schneiden von sich verjüngenden Lappen 1 er folgt, wobei die Lücken 2 zwischen den Lap pen 1 allmählich gegen das Ende erweitert werden. In der Fig. 2 und 3 ist. eine andere Ausführungsform dargestellt, wo die Abstu fung durch Verschwächung den Rändern nach durchgeführt wird. Die Bogenlinien 3 auf der Fig.2 bezeichnen die stumpfen Kanten der Versteifung, die einen allmählich abnehmen den Übergang zum Rande ermöglichen. Die abnehmende Stärke kann dadurch erreicht werden, dass die Versteifung aus einem stär keren Blatt. durch Pressen entsprechend ge formt wird. Man kann auch mehrere dünne Blätter von verschiedener Grösse aufeinander derart verpressen, dass die Ränder in Form einer mehrblattigen Feder abgesetzt sind. Ausser der veranschaulichten elastischen Einlage, die aus dem Hut nach Belieben her ausgenommen werden kann, ist es auch mög lich, die elastische Versteifung durch abge stuftes Aufspritzen des Versteifungsmittels in gelöstem oder geschmolzenem Zustand auf die innere Vorderseite des Hutes durchzuführen. Dazu kann man Schablonen verwenden, und zwar vorzugsweise eine Reihe von Schablonen, die nacheinander benützt werden. Für einen Grossbetrieb eignet sich besser eine Spritzpistole, deren Mündung derart aus gebildet ist, dass die Bespritzung aus einer be stimmten Distanz mit gelöstem oder geschmol zenem Versteifungsmittel in verschiedener Dicke und in einer der erforderlichen Verstei fung entsprechenden Form so durchgeführt wird, dass die Ränder dünner als die Mitte sind. Als Versteifungsmittel sind verschiedene polymere Stoffe geeignet, wie z. B. Vinyl- oder Methakrylpolymere, Polyamide oder deren Gemische mit verschiedenen Zusätzen, z. B. Zelluloid usw. Die Abstufung kann auch da durch erzielt werden, dass die Ränder weicher gemacht werden als die Mitte, z. B. durch Ein spritzen von Weichmachungsmittxln. Die Einlagen können auch eine andere Form besitzen, als auf der beiliegenden Zeich nung dargestellt. Besonders die Höhe- des in- tern geraden Teils 4 unter den Vertiefungen kann je nach der Grösse und Art des Hutes geändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhütung von Deforma tionen an Herrenhüten, dadurch gekennzeich net, dass die Vorderseite des Hutes vom In nern derart elastisch versteift wird, dass die Versteifung gegen ihre Ränder zu allmählich abnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Versteifungs mittel auf die innere Vorderseite des Hutes derart aufgespritzt wird, dass die Dicke der entsprechenden Schicht gegen die Ränder der Versteifung zu allmählich abnimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schablonen benützt werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspr%ich 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung mittels einer Spritzpistole aufgetragen wird, deren lIündimg derart aus gebildet ist, da.ss die Bespritzung aus einer be stimmten Distanz mit Versteifungsmitteln in verschiedener Dicke und in einer der erfor derlichen Versteifung entsprechenden Form so durchgeführt wird, dass die Ränder dünner als die Mitte sind. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ränder der Versteifung wei- eher gemacht werden als die Mitte. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine herausnehm bare Versteifungseinlage aus einem elastischen Stoff eingelegt wird, deren Ränder in Form von sich verjüngenden Lappen mit allmählich sich erweiternden Lücken ausgeschnitten sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS264584X | 1946-01-31 |
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| CH264584A true CH264584A (de) | 1949-10-31 |
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ID=5451606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH264584D CH264584A (de) | 1946-01-31 | 1947-12-24 | Verfahren zur Verhütung von Deformationen an Herrenhüten. |
Country Status (1)
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1947
- 1947-12-24 CH CH264584D patent/CH264584A/de unknown
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