CH263263A - Abfüllvorrichtung für Käse. - Google Patents
Abfüllvorrichtung für Käse.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/11—Separating whey from curds; Washing the curds
- A01J25/111—Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation
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Description
Abfullvorrichtung für Käse.
Bei Tilsiter, Appenzeller, Hollande und dergl. Räsesorten hat das Verbringen der Käsemasse in die Formen nach dem Herausnehmen aus der Pfanne rasch zu erfolgen.
Zudem soll die Käsemasse aus einem Guss sein, d. h. bis zur endgültigen Formgebung als kompakte Masse belassen werden und die sogenannte Pantscherei, d. h. das nachherige Zusammenbringen verschiedener beim Abfül- len in die Formen entstehender Überreste, vermieden werden.
Die erfindungsgemasse Abfüllvorrichtung für Käse besteht aus einem zylindrischen Aufnahmegefäss mit durchbrochenen Seitenwänden und aufgesetztem Trichter, das an seinem unteren Ende zwei Abschlussorgane aufweist.
Auf beiliegender Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungs- gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Aufriss der Abfüllvorrichtung.
Fig. 2 die Sperrvorrichtung im Seitenriss,
Fig. 3 eine Ansicht des als Schieber ausgebildeten Absohlussorgans der ersten Aus führungsform.
Fig. 4 das Abschlussorgan einer andern Ausführungsform, schematisch gezeichnet.
Mit 1 ist die zylindrische Seitenwand bezeichnet, die in ihrem untern Teil Locher 2 aufweist. Auf dem Zylinder ist der Einfüll- trichter 3 angebracht und um den Zylinder ein abnehmbarer Schutzmantel 4, der in der Rinne 5 steht, von der der Ablauf 6 wegführt. Unterhalb der Rinne 5 befinden sich als Abschlussorgane der obere Schieber 7 a und im Abstande h davon der untere Schieber 7b. Die Schieber sind beide in der geschlossenen Stellung gezeichnet.
Mittels des Sicherungskeils 8, der durch den Stift 9 geführt ist, und jeweils mit einem seiner Enden in eine der Handgriffoffnungen 10a und 10b der Schieber 7a und 76 eingreift, wird verhindert, dass beide Schieber 7a und 7b gleichzeitig bewegt werden.
Der Arbeitsgang beim Käseformen mit der beschriebenen Abfüllvorrichtung ist folgender :
Die Käsemasse, die mittels eines Flaschenzuges aus der Pfanne herausgehoben wird, wird in den Trichter 3 geschüttet und gleitet, sich nun regelmässig verteilend, in den Zylinder, bis er denselben vom Schieber 7a an aufwärts füllt. Durch die Locher 2 in der Wandung I tropft die überflüssige Molke ab, wobei ein Wegspritzen durch den Schutzmantel 4 verhindert wird. Auf diese Weise wird die Molke in der Rinne 5 gesammelt und kann weiterverwendet werden.
Nach dem Senken des Keils 8 wird der Schieber 7a herausgezogen, und der Hohlraum zwischen den beiden Schiebern wird mit Käsemasse gefüllt. Sobald der obere Schieber wieder geschlossen ist, wird der Keil 8 gehoben, und durch Offnen des un tern Schiebers 7b gelangt die fertiggeformte und zugeschnittene Käsemasse auf den unter den Zylinder geschobenen (nicht gezeichneten) Ablegetisch. Der Prozess wiederholt sich bis die ganze Masse zerteilt ist.
Wird für den fertigen Käse eine kugelige Form verlangt, so müssen die Abschlussorgane die in Fig. 4 gezeichnete Form haben. Nit 1 ist wiederum der Zylinder bezeichnet. Die diesmal halbkugelformigen Schieber 11a und 11b können je mittels eines Kurbelhebels 12a und 12b verstellt werden. Die Arbeitsweise mit diesem Versehluss ist dieselbe, wie bereits beschrieben worden ist.
Der Zylinder und die Abschlussorgane können auch andere Formen haben, so dass die Herstellung von Käse in beliebiger Form möglich ist. Entsprechend der Käsesorte muss auch die Lochung in dem Zylinder 1 gewählt werden. Der Schutzmantel 4 ist aus Reinliohkeitsgründen abnehmbar. Für Grosskäsereien werden die Abfüllvorrichtungen einzeln auf fahrbaren Gestellen montiert, so daB unmittelbar neben der Pfanne das Formen geschehen kann, wodurch grosse Zeitersparnis möglieh ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Abf llvorrichtung für ganse, gekennzeichnet durch ein zylindrisches Aufnahmegefäss mit durchbrochenen Seitenwänden und aufgesetztem Trichter, das an seinem untern Ende zwei AbschluBorgane aufweist.UNTERANSPRUCHE : 1. Abfüllvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche bewirken, da¯ die beiden als Schieber ausgebildeten AbschluBorgane nur wechselweise geoffnet werden können.2. Abfüllvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass um die durchbrochene Seitenwand ein abnehmbarer Schutzmantel angeordnet ist, so dass ein Hohlraum entsteht und dieser Sehutzmantel zur Aufnahme der abgelaufenen Molke in einer Rinne steht.3. Abfüllvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Absohluss- organ die Form einer Halbkugel hat.4. Abfüllvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfüllvorrichtung auf einem fahrbaren Gestell montiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263263T | 1947-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH263263A true CH263263A (de) | 1949-08-31 |
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ID=4474767
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|---|---|---|---|
| CH263263D CH263263A (de) | 1947-10-28 | 1947-10-28 | Abfüllvorrichtung für Käse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH263263A (de) |
-
1947
- 1947-10-28 CH CH263263D patent/CH263263A/de unknown
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