CH260591A - Vorrichtung an Schreibmaschinen und andern schreibenden Büromaschinen zur Kenntlichmachung der Anzahl der noch schreibbaren, bzw. schon geschriebenen Zeilen und zur Begrenzung des untern Randes des zu beschreibenden Papierbogens. - Google Patents
Vorrichtung an Schreibmaschinen und andern schreibenden Büromaschinen zur Kenntlichmachung der Anzahl der noch schreibbaren, bzw. schon geschriebenen Zeilen und zur Begrenzung des untern Randes des zu beschreibenden Papierbogens.Info
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Description
Vorrichtung <B>an</B> Schreibmaschinen <B>und andern schreibenden Büromaschinen</B> <B>zur</B> Kenntlichmachung <B>der</B> Anzahl <B>der noch schreibbaren, bzw. schon geschriebenen</B> Zeilen <B>und zur Begrenzung des untern Randes des zu</B> beschreibenden <B>Papierbogens.</B> Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an Schreibmaschinen und andern schreibenden Büromaschinen zur Kenntlichmachung der Anzahl der noch schreibbaren, bzw. schon geschriebenen Zei len und zur Begrenzung des untern Randes des zu beschreibenden Papierbogens.
In beiliegender Zeichnung ist. ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 einen Grundriss, wobei alle nicht zur Erläuterung nötigen Teile weggelassen sind, Fig. 2 eine Einzelheit im Schnitt, Fig. 3 eine Stirnansicht, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 und 6 je eine Variante, Fig. 7 eine Einzelheit.
Auf der Achse 1 der im Schreibmaschinen wagen 2 in bekannter Weise gelagerten Schreibwalze 3 ist ein Zylinder 4 gelagert. Dieser liegt zwischen einem Bund 5 und einem Griffknopf 6, mit dem die Walze 3 von Hand gedreht werden kann. Mit einem Schraubenbolzen 7, der mit einem Kopf 8 und einem durch Umklappen versenkbaren Griff 9 versehen ist, kann der Zylinder 4 fest zwischen Bund 5 und Griffknopf 6 einge spannt und damit fest mit der Achse 1 ver bunden werden. Diese Verbindung kann auch durch eine auf der Achse 1 zwischen dem Zy- linder 4 und dem Walzenknopf wirkende Schraubenmutter erfolgen. Ein am Knopf 6 angeordneter Stift 10 ragt in einen Schlitz 11 der Achse 1.
Der Zylinder 4 ist mit einer in Schraubenlinie verlaufenden Nut 12 ver sehen, in die ein Ansatz 13 eines Mitnehmers 14 ragt. Der Mitnehmer 14 ist auf einem am Wagen 2 befestigten Bolzen 15 verschiebbar gelagert. Der Mitnehmer ist entweder aus einer dem Zylinder und seiner Nut entspre chenden Schraubenmutter geschnitten und ragt mit seinem Grat (Schraubengang) in die Nut, oder er hat mindestens einen in die Nut greifenden Stift. Am Zylinder 4 ist ein Nok- ken 18 und an einem Flansch 16 des Zylinders ein Anschlag 17 vorgesehen, der mit dem lIit- nehmer 14 zusammenarbeitet.
Dieser Anschlag kann auf dem Flansch oder auf dem Zylinder selbst oder in der Nut fest angebracht oder verstellbar sein. Es kann z. B. der Flansch eine Reihe von auf einem Kreisbogen ange ordneten, gewöhnlichen oder Schrauben löchern haben, in die der mit einem entspre chenden Stift versehene Anschlag wahlweise gesteckt oder geschraubt werden kann und die voneinander so weit. entfernt sind, dass die Abschlusskante des Anschlages sich mit den Teilstrichen der Skalen deckt. Der Anschlag 17 kann auch auf einer Scheibe 39 befestigt sein (Fig. 5), die zwischen dem Zylinder 4 und der Schraubenmutter 40 drehbar und durch deren Anziehen feststellbar ist.
Die Scheibe 39 kann auch die erwähnten Löcher und der Zylinder an seiner Seitenfläche einen Stift haben, über den die Scheibe mit einem der Löcher geschoben wird. Der Mutnehmer besitzt eine Nase 20, die mit einem Arm 21 eines zweiarmigen, am Wagen 2 drehbar ge lagerten Hebels 22 zusammenwirkt. Der zweite Arm 23 steht unter der Wirkung einer Feder 28 und weist einen Haken 24 auf, der hinter eine Nase 25 eines Lenkers 26 zu treten be stimmt ist. An jeder der beiden Seitenflä chen des Wagens ist ein solcher Lenker 26 schwenkbar gelagert.
Die beiden Lenker tra gen zusammen eine Schaltstange 27, die sich hinter dem Wagen über dessen ganze Länge erstreckt.
Ungefähr in Längsmitte befindet sich hin ten am Schreibmaschinengestell G ein in ver tikaler Richtung verstellbares Schaltorgan 30, dessen oberer, umgebogener Teil 31 von der Stange 27 beeinflusst wird und dessen unteres, umgebogenes Ende 32 auf einem ein armigen Hebel 33 aufliegt, der durch eine Zugfeder 34 hochgehalten wird. Der Hebel 33 trägt einen Anschlag 35, der in die Bahn eines Fühlers 36 einstellbar ist, der beim Anschlag jeder Taste nach hinten verschoben wird.
Die Arbeitsweise ist folgende: Durch leich tes Lockern der Schraube 7 mittels des Grif fes 9 wird der Zylinder. 4 frei. Damit kann die Schreibwalze 3 beliebig gedreht werden. Dann führt man den zu beschreibenden Pa pierbogen B zwischen Walze und Führungs blech ein und dreht ihn so weit, dass seine obere gante K mit der vordern Abschluss kante 37 des Führungsbleches, der sogenann ten Linienskala (Fug. 7), die auch zum Ge raderichten des Bogens dient, in einer Linie liegt.
Statt der Linienskala kann man auch einen andern, an der Schreibmaschine be findlichen oder noch anzubringenden Teil zum Einstellen der obern Papierkante und statt dieser einen auf dem Papierbogen gedruckten Vermerk oder ein anderes Merkmal benutzen. Hernach dreht man den Zylinder 4 so weit rückwärts, bis der Anschlag 17 an dem min- destens annähernd am Flansch 16 anliegen den Mutnehmer 14 anliegt. Der Mutnehmer kann auch, ohne Anschlag, auf irgendeinen Teilstrich der Skalen oder auf ein anderes Zeichen eingestellt werden und von dort aus, nach Anziehen der Schraube 7, seinen Weg beginnen. Durch das Anziehen der Schraube 7 wird der Zylinder 4 auf der Achse 1 unver rückbar festgehalten.
Beim Beschreiben des . Bogens wird bekanntlich die Walze 3 schritt weise, d. h. Zeile für Zeile, oder mit dem Freilauf gedreht. Diese Drehung wird auf den Zylinder 4 übertragen, der eine stete Verschiebung des Mutnehmers 14 in Pfeil richtung (Fug. 1) herbeiführt. Dabei geht der am Zylinder 4- angebrachte Nocken 18 zwischen der Seitenfläche des Wagens und dem Hebelarm 21 hindurch, ohne den Hebel arm zu berühren. Gegen das Ende seiner Bewegung stösst die Nase 20 des Mutnehmers 14 auf den Arm 21 des Hebels 22 und drückt ihn entgegen der Wirkung einer Feder 22a. gegen den Wagen 2 zu.
Nach einer kurzen Weiterdrehung des Zylinders 4 trifft dessen Nocken 18 auf den Arm 21 und drückt ihn abwärts. Damit gelangt der Haken 24 ausser Eingriff mit der Nase 25 des Lenkers 26. In folgedessen fällt die Stange 27 auf den Teil 31 des Schaltorganes 30, das dadurch abwärts gedrückt wird und über sein Ende 32 den Hebel 33 verschwenkt. Dessen Anschlag 35 ge langt in die Bahn des Fühlers 36 und bewirkt, dass dieser sich nur sehr wenig verstellen kann; wenn eine der Schreibtasten angeschla gen wird. Dies bewirkt, dass die Taste in ihrer freien Bewegung gehemmt wird und die Schreibtype nicht auf den Papierbogen an schlagen kann.
Da der Nocken 18 nach dem Abwärtsdrüeken des Hebelarmes 21 auf das hintere Ende des Mutnehmers 14 stösst, ist gleichzeitig das Weiterschalten der Walze ge sperrt. In vereinfachter Form wird gemäss Fig. 6 der Teil 31 des Schaltorganes durch eine Feder 38 hinaufgedrückt oder durch Zug feder hinaufgezogen und so in der Stellung gehalten, die das Schreiben erlaubt, während er durch die auf ihn fallende Stange 27 hin untergedrückt wird, so dass sein Ende 32c in die Bahn des Fühlers 36 gelangt und die Ta sten sperrt. Die Länge der spiralförmigen Nut 12 ist so bemessen, dass der Mit.nehmer 14 nahe dem Ende angelangt ist, wenn der Bogen voll be schrieben ist.
Auf dem gegenüber der Nut 12 erhöhten, ebenfalls in Schraubenlinien ver laufenden Teil 4a ist mindestens eine Skala 4b, z. B. mit den Zahlen 1-72 (für die Schal tung mit einfachem Zeilenabstand) ange bracht, welche der auf einem Papierbogen ma ximal unterzubringenden Zeilenzahl ent spricht. Stellt. man hingegen nach dem Ein spannen des Papierbogens, aber vor Beginn des Schreibens, den Zylinder 4 so ein, dass z. B. die Zahl 66 (statt der Zahl 72) genau über der Ablesekante 14x des Mitnehmers 1.1 liegt, so drückt der Nocken 18 nach Beschreiben von 66 Zeilen den Arm 21 nieder und bewirkt da mit, wie oben beschrieben, die Sperrung der Schreibtasten.
Es zeigt sich also, dass unten am Bogen ein Raum in der Höhe von sechs Zeilen frei bleibt. Auf diese Weise kann jeder gewünschte freie untere Rand erhalten wer den. Da die Skalenstriche mit den Zeilen abständen korrespondieren und sich beim Dre hen der Schreibwalze vom Mitnehmer schritt weise, oder der Drehung entsprechend, ent fernen oder ihm nähern Lind rückläufig oder fortlaufend numeriert sind, zeigt, die Ablese kante des Mitnehmers stets die Zahl der noch schreibbaren oder schon geschriebenen Zeilen an. Uni den Papierbogen aus der Masehine zu nehmen, lockert man die Sehraube 7.
Will man im frei gebliebenen Raumweitersehreiben, dreht man nach Lockern der Schraube 7 den Zylinder um ein kleines Stück, aber mindestens um zwei Felder der Skala für einfachen Zeilenabstand, zurück und schaltet. die Stange 27 wieder ein. Will man die Schreibmaschine unter Mis schaltung der Vorrichtung benutzen, muss die Schraube 7 gelockert und die Stange 27 einge schaltet sein. Vor dem Beschreiben eines Pa pierbogens sind folgende Handgriffe zu ma chen: Schraube 7 lockern, Papierbogen ein spannen, obere Papierkante auf Linienskala einstellen, Mitnehmer durch Verdrehen des Zylinders (mit Hilfe des Flansches 16) bis zum Anschlag oder zum gewünschten Teil strich oder Merkzeichen drehen, Schraube 7 anziehen, Stange 27 einschalten.
Da mit jeder Schreibmaschine in verschiedenen Zeilen- , abständen geschrieben werden kann, sind auch auf dem Zylinder 4, bzw. dessen Teil 4a, meh rere Skalen 4b nebeneinander angebracht., die mit. den Zeilenabständen korrespondieren. Um bei Koffermaschinen Platz zu sparen, können die Windungen der Nut ganz eng nebenein- anderliegen und die Skalen erst neben ihrem letzten Umgang angebracht. sein. Es wird dann also die Zahl der noch sehreibbaren Zeilen nur für den letzten Umgang angegeben.
Da aber die Einstellkante des Mitnehmers so breit sein muss wie alle Skalen zusammen, kommt sie schon vor dem letzten Umlauf in den Skalen- bereieh. Es wird deshalb neben oder zwischen den Skalen ein gegebenenfalls farbiger Kon trollstrich oder -streifen angebracht, und der Mitnehmer erhält in der Stelliuig, in der er sich beim letzten Umlauf befindet, den glei- ehen Streifen, und zwar so, da.ss in dieser Stel lung beide Streifen in einer Linie liegen (scheinbar ineinander übergehen),
während sie in jeder andern Lage des Mitnehiners ge brochen erscheinen.
Dadurch, dass sich die Stange 27 über die ganze Länge des Wagens 12 erstreckt, kann in jeder Stellung des Wagens eine Einwirkung der Stange auf das Sehaltorgan 30 erfolgen.
Die Schaltstan-e 27 könnte auch durch eine Feder in ihrer obern Stellung verbleiben und durch die Einwirkung des Stiftes 18 niedergedrückt. werden. Ebenso kann die Sehaltstange 27 auf dem durch eine Feder nach oben gedrückten oder gezogenen Arm 31 des Sperrorganes 30 liegen. Die Feder wird so gewählt, dass das Sperrorgan trotz der Be lastung durch die Sehaltstange seine Lage bei behält. Wird die Schaltstange aber durch die Mitwirkung des Stiftes 18 niedergedrüekt, be wegt sich das Sperrorgan 30 abwärts und sperrt damit die Tasten. Wird der Zylinder zurückgedreht, hebt sich das Sperrorgan 30 mitsamt der von ihm getragenen Schaltstange und hebt damit die Sperre der Tasten wieder auf.
Selbstverständlich können die Schalt- und Abstellmittel auch anders konstruiert sein. So kann vor der Schreibwalze an passender Stelle eine mit der schraubenförmigen Nut versehene Schiene . vorgesehen sein, die als eigentliche Abwicklung des die Skalen 4b tragenden Zy linderteils 4a anzusprechen ist. Auf dieser Schiene läuft ein dem Mutnehmer 14 entspre chender Zeiger, der ebenfalls das Einstellen des gewünschten freien Randes gestattet und auch das Sperren der Tasten veranlasst. Die Skalen können sich statt auf dieser Schiene auch auf einer andern, mit ihr gleichlaufen den befinden, die drehbar ist, so dass die dem gewählten Zeilenabstand entsprechende Skala dem Zeiger zugewandt werden kann.
Die Ska len 4b können statt mit Zahlen auch mit Buch staben oder farbigen Merkzeichen versehen sein. Die vorliegende Vorrichtung kann so aus gebildet sein, dass sie an bestehenden Schreib maschinen, und zwar Kleinschreibmaschinen, grossen Schreibmaschinen und andern schrei benden Büromaschinen, ohne wesentliche Knderungen und auch nachträglich ange bracht werden kann.
Der Zylinder 4 könnte auch auf einer zwei ten, mit der Schreibwalze in zwangläufiger Verbindung stehenden Welle gelagert sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schreibmaschinen und andern schreibenden Büromaschinen zur Be- gTenzung des untern freien Randes des zu beschreibenden Papierbogens, dadurch ge kennzeichnet, dass eine von der Papierwalze betätigbare Einrichtung zum Kenntlichma- chen der Anzahl der noch schreibbaren, bzw.schon geschriebenen Zeilen Lind zum Sperren der Zeilenschaltung und der Tasten vorge sehen ist, welche Einrichtung diese Sperre her beiführt, sobald beim Schreiben der einge stellte, frei -n lassende Rand erreicht ist. UNTERAN SPRttCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit der Achse der Schreibwalze in Wirkungsverbindung stehen den Mutnehmer (14), der beim Drehen der Walze (3) über mindestens einer schrauben- linienförmigen Skala, deren Merkzeichen mit dem Zeilenabstande korrespondieren, um ein' der Verdrehung entsprechendes Stück ver stellt wird und bei der Erreichung der End- lage das Sperren der Schaltung und der Ta sten einleitet. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutnehmer (14) seinen Weg von einem einstellbaren Anschlag (17) aus nimmt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Flansch (16) mit einer An zahl von auf einem Kreisbogen angeordneten Löchern vorgesehen ist, in welche der An schlag einstellbar ist und deren Abstand mit den Merkstrichen der Skalen korrespondiert, so dass die Anschlagkante des mit einem Stift versehenen Anschlages, wenn dieser in eines der Löcher gesteckt wird, immer mit einem Strich der Skalen zusammenfällt.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag (17) an einer Scheibe (39) angebracht ist, die zwischen dem Zylinder (4) und einer Schraubenmutter (40) drehbar und durch deren Anziehen feststell bar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, gekennzeichnet dadurch, dass der Zylinder (4) auf seiner Sei tenfläche einen Stift und die Scheibe (39) eine Anzahl von auf einem Kreisbogen ange ordneten Löchern hat, die mit den Merkzei chen der Skalen korrespondieren, so dass die Anschlagkante des Anschlages, wenn die Scheibe (39) mit einem der Löcher über den Stift geschoben wird, immer mit einem Merk zeichen der Skalen zusammenfällt. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (1) der Schreibwalze ein mit einer schraubenlinienförmig verlaufenden Nut (12) versehener, die Skala oder Skalen tragender Zylinder (4) gelagert ist, in welche Nut mindestens ein Ansatz (13) des Mutneh mers (14) eingreift. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinder (4) auf einer zweiten, mit der Schreibwalze in zwangläufiger Verbindung stehenden Welle gelagert ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Skala oder Skalen erst beim letzten Umgang der Nut neben dieser liegen und ein Kontrollzeichen tragen, das mit einem gleichen Zeichen des Mitnehmers nur dann in einer Linie liegt, wenn der Mitnehmer sieh im letzten Umlauf befindet. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zylinder leicht lösbar mit der Achse, um die er drehbar ist, verbunden ist, um das Drehen des Zylinders ohne Drehen der Walze zu ermöglichen. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 6 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die lösbare Verbindung des Zy linders mit seiner Achse durch eine Schrau benmutter erfolgt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 6 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen Zylinder und Achse durch eine Schraube (7) erfolgt, die durch eine Bohrung des Griffknopfes (6) hindurch in die an ihrem Ende ausgebohrte und innen mit einem Ge winde versehene Achse geschraubt ist, so dass durch ihr Anziehen der Griffknopf, dessen Stift (10) in einen Längsschlitz (11) der Achse ragt, gegen den Zylinder (4) und die ser gegen den Bund (5) gepresst wird. 12.Vorrichtung nach Patentansprneb und Unteransprücben 1, 6, 9 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kopf (8) der Schraube (7) in den Griffknopf (6) versenkt und mit einem Griff (9) versehen ist, der sich durch Umklappen ebenfalls in den Griffknopf ver senken lässt. 13.Vorrichtung nach Patentansprucli und U nteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der 111itnehmer auf einem am Schreib maschinenwagen (2) befestigten Bolzen (15) parallel zur Walzenachse verschiebbar ge lagert ist und beim Erreichen seiner Endlage einen Hebelarm (21) in die Bahn eines am Zylinder angeordneten Nockens (18) einstellt, der durch Verstellen des Hebelarmes eine Schaltstange (27) freigibt. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch -und Unteransprüchen 1 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mitnehmer selbst die Schal tung- und Tastensperre bewirkt und dass er sich erst., wenn die Sperre erfolgen soll, an der dazu erforderlichen Stelle befindet.15. Vorrichtung nach Patentanspruch und L:nteranspriichen 1 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass der llitnehmer mindestens ein die Schaltung- und Tastensperre bewirkendes Organ trägt, und dass er und das Organ sich erst, wenn die Sperre erfolgen soll, an der dazu erforderlichen Stelle befinden. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1, 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der llitnehmer aus einer dem Zylinder und der Nut entsprechenden Schraubenmutter geschnitten ist, deren Grat (13) in die Nut (12) eingreift. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der llitnehmer mit minde stens einem Stift in die mit (12) eingreift. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Schreibmaschi nenwagen eine Schaltstange (27) schwenkbar gelagert ist., die mindestens einen beweglichen Teil der Schreibmaschine in seinen beim Schreiben mit der Maschine erfolgenden Be wegungen aufzuhalten bestimmt ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch und U nteransprueh 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange sich über die ganze Länge des Sehreibmasehinenwagens erstreckt. 20.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18 und 19, dadurch gekenn zeichnet, dass am Schreibmaschinengestell eine Sperreinrichtung (30-35, bzw. 30, 31, 32c'. und 38) vorgesehen ist, die in jeder Stellung des Wagens bei Betätigung durch die Schalt stange die Sperrung der Tasten veranlasst. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18-20, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltstange (27) durch Ein wirkung mindestens einer Feder in ihrer Stel- lang verbleibt und durch die Einwirkung eines Stiftes (1.8) hinuntergedrückt wird. 22.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 18, 19 und 20, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltstange (27) auf dem Sperrteil (30/31) aufliegt, der durch eine Feder in seiner obern Lage gehalten wird, so dass er diese unter dem Gewicht der Schalt stange nicht verändert, aber durch die Ein- wirkung eines Stiftes (18) hinuntergedrückt wird. 23. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Schreibwalze eine die schrauben- linienförmige Nut aufweisende Schiene vor gesehen ist, auf welcher der parallel zur Schreibwalze verstellbare Mutnehmer ver schiebbar ist.24. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 23, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zur Nutenschiene eine die Skalen tragende Schiene drehbar gelagert ist, so dass der Mutnehmer je nach der Dre hung der Skalenschiene auf die dem Zeilen abstand entsprechende Skala weist.
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| CH260591D CH260591A (de) | 1947-05-08 | 1947-05-08 | Vorrichtung an Schreibmaschinen und andern schreibenden Büromaschinen zur Kenntlichmachung der Anzahl der noch schreibbaren, bzw. schon geschriebenen Zeilen und zur Begrenzung des untern Randes des zu beschreibenden Papierbogens. |
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