CH258995A - Schaltung zur Frequenzsynchronisierung zweier elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Schaltung zur Frequenzsynchronisierung zweier elektrischer Schwingungen.

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CH258995A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/12Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
    • H04N5/126Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator

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Description


  Schaltung zur     Frequenzsynchronisierung    zweier elektrischer Schwingungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Schaltung zur     Frequenzsynchroni-          sierung        zweierelektrischer    Schwingungen,  das heisst zur Regelung der beiden .Schwin  gungen. auf     Frequenzgleichheit    (im folgenden  kurz      Synchronisierung     genannt).  



  Gemäss der Erfindung werden aus der  einen der zu synchronisierenden Schwingun  gen     zwei.        gegenseitig    phasenverschobene  Wechselspannungen gewonnen, welche mit  der andern der zu synchronisierenden Schwin  gungen     multiplicativ        gemischt    werden in  zwei Mischstufen zur Erzeugung zweier       Mischspannungen    von Differenzfrequenz     mit     einer Phasendifferenz, deren Vorzeichen  wechselt mit dem Vorzeichen der     Frequenz-          differenz    der zu synchronisierenden Schwin  gungen,

   wobei die Mischstufen     ausgangssei-          tig    gleichstrommässig mit     einem    Phasendis  kriminator verbunden sind, dem     ausgangs-          seitig    eine vom Vorzeichen der Phasendiffe  renz der Mischspannungen abhängige Regel  grösse entnommen wird.  



  Mittels der bekannten     Schaltungen    zur       selbsttätigen        Frequenzregelung    können die       Frequenzen    zweier     Schwingungen    meist nur.  annähernd einander gleich gemacht werden.  Die Anwendung der erfindungsgemässen  Schaltung bietet hingegen den Vorteil, dass  die Frequenzen der beiden Schwingungen in  einfacher Weise bis zum Gleichlauf regelbar  sind. Die erfindungsgemässe Schaltung bie  tet     den:        weiteren    Vorteil, dass die Wirkung    unabhängig von den absoluten.

   Werten der  zu vergleichenden oder zu regelnden Fre  quenzen ist, sondern ausschliesslich vom     F're-          quenzunterschied    der Schwingungen abhängt,  (natürlich mit Ausnahme desjenigen Teils der       Schaltung,    der die beiden Spannungen von  der Differenzfrequenz erzeugt).

   Die Schal  tung kann auch so     renngestellt    werden, dass  sie beim Ausfallen einer der zu synchroni  sierenden     Schwingungen        unwirksam    wird, so  dass die Regelung nicht     gestört        wird.    Ein  sehr     wichtiger    Vorteil ist weiter, dass die  Regelung bis zum     Gleichlauf    unabhängig von  den verwendeten Schaltelementen, insbeson  dere von den Eigenschaften der verwendeten  Entladungssysteme ist.

      Es. wird vorzugsweise dafür Sorge getra  gen, dass die     erhaltenen    Mischspannungen von  Differenzfrequenz     untereinander    um     30     in  der Phase     verschieden    sind.  



  Besonders     günstige        Ergebnisse    werden er  zielt,     wenn    der     Phasendiskriminator    zwei  Entladungssysteme,     enthält,    die je ausser  einer Anode,     einer        Kathode    und einem     Steu-          ergitter    noch mindestens ein     weiteres,    Gitter  enthalten,

   wobei     die    Anode     jedes.der.Systeme     mit     dem        Steuergitter        des.    andern Systems ver  bunden ist und die     genannten    weiteren Gitter       unmittelbar    miteinander verbunden. sind. Die  eine der Mischspannungen wird dabei vor  zugsweise in Gegenphase den Steuergittern  zugeführt, während die andere Mischspan-           nung    den     unmittelbar    miteinander verbunde  nen     Gittern    zugeführt wird.  



  Der     erwähnte        Phasendiskriminator    kann  auch     zwei    Entladungssysteme     enthalten,    bei  denen beide     Mischspannungen    je     Entladungs-          system,    dem     gleichen        Steuergitter    zugeführt       werden,        dis    eine gleichphasig und die     andexe     gegenphasig an den     Steuergittern    der beiden       Entladungssysteme:     Die     Erfindung    wird an Hand der beilie  genden Zeichnungen näher erläutert.

   In       Fig.1.dieser        Zeichnungen    ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung        dargestellt.        Fig.    2  zeigt den Verlauf der aus den zu synchroni  sierenden     ;Schwingungen    gewonnenen Misch  spannungen von     Differenzfrequenz;    diese  Spannungen sind um 90  in der Phase ver  schoben.     In.        Fig.    3 ist eine elektrische Regel  vorrichtung dargestellt, die als     eine    Ergän  zung der in     Fig.    1 dargestellten     .Schaltung          betrachtet    werden kann.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten     :Schaltung     werden die zu     synchronisierenden.Schwingun-          gen,    deren     Frequenzen        Hfl    bzw.     f2        betragen;     den     Klemmen    1 bzw. 2 zugeführt.

   Die       Schwingungen    mit der Frequenz f<B>:,</B>     werden     über die     Sekundärwicklung    3     bzw.        4.    eines       Transformators    5 auf zwei     Mischstufen   <B>6</B>  bzw. 7     übertragen.    Die     Schwingungen        mit     der     Frequenz-        f2    werden einem     phasendrehen-          den;

      Netzwerk 8 zugeführt, das aus zwei       Widerständen    und zwei     Kapazitäten    besteht,  die     eine        Brückenschaltung        bilden.    Diesem  Netzwerk werden zwei     Wechselspannungen,     beide     von.    der     Frequenz        f2,        entnommen,

          die     um     9'0         phasenverschoben        sind.        Eine    dieser       Spannungen        wird    der Mischstufe 6 und die       andere    der     Mischstufe    7     zugeführt.     



  Die     Mischstufen    6 und 7 enthalten je zwei  Detektoren 13' und 13" bzw. 14' und 14",  die     in    Gegentakt geschaltet sind, so dass die  bei der     Mischung        auftretenden        Gleichspan-          nungskompönenten    sich     zumindest    teilweise  aufheben.  



  In jeder der     Mischstufen    6 und 7 wird       durch    Mischung der Spannungen mit den  Frequenzen     f,    und     f_#    eine     Mischspannung    von       der-Differenzfrequenz        (f2-fi)        erzeugt.    Die    ebenfalls entstehenden     Mischspannungen    von       ,Summenfrequenz    können nötigenfalls durch;

         Filter    von dar     Weiterleitung        ferngehalten     werden.     D'ie    Mischspannungen von     Differenz-          frequenz        weisen    einen     gegenseitigen    Phasen  unterschied von 90  auf. Sie werden den  Ausgangswiderständen 9 bzw. 10     entnommen     und über eine     Gleichstromkopplung    einem       Phasendiskriminätor        zugeführt,    der zwei Sta  bile     Gleichgewichtszustände    hat.  



  Der     Phasendiskriminator    enthält zwei  Entladungssysteme 11 und 12, die als     Pent-          oden        ausgebildet    sind und bei denen die       Kathoden,    die Schirmgitter und die Fang  gitter     miteinander    verbunden     sind.     



  Die eine, in der     Mischstufe    6     erzeugte          Mischspannung    wird     zwischen    den     Fanggit-          tern.    und den     geerdeten    Kathoden der     beiden          Pentoden    11 und 12 angelegt. In' Reihe  .mit dieser Spannung     isst    noch eine Gleich  spannungsquelle 15 aufgenommen.  



  Die andere, in der     Mischstufe    7     erzeugte     Mischspannung wird in Gegenphase den       Steuergittern,        der        Entladungssysteme    11 und  12     zugeführt.    Es ist zu diesem Zweck an     die          Ausgangsklemmen    ,der     Mischschaltung    7 ein  Widerstand 16 angeschlossen, dessen     Mitte     über eine     Gleichspannungsquelle    17 mit den       Kathoden    der     Ehtladungssysteme    verbunden  ist.

   Die     Enden    des Widerstandes 16 sind über  einen     Widerstand   <B>18</B> mit dem Steuergitter  des     Systems:    11 bzw. über einem     Widerstand     19 mit dem Steuergitter des     Systems    12 in       Verbindung    gesetzt.     Das.        Steuergitter    des       Entladungssystems    11     ist    über einen Wider  stand 20 mit der Anode des     Entladungs-          systems;

      12 und das     ,Steuergitter    des Systems  12 über einen Widerstand 21     mit    der Anode  des.     Systems    11 verbunden.  



  In     -den,    - Anodenkreis des     Entladungs-          systems;    11 sind ein Widerstand 22 und die  Erregerwicklung     eines    Relais 23 in     Reihe          aufgenommen;    ebenso ist in den     Anodenkreis     des Systems 12     ein    Widerstand 24 in Reihe  mit der Erregerwicklung eines Relais 25 ge  schaltet. Die Schirmgitter der Entladungs  systeme     sind    mit einer nicht     dargestellten              Anodengleichspannungsquelle    unmittelbar  verbunden.  



  Die Wirkung     des.        Phasendiskriminators     kann wie folgt erklärt werden:  Der die beiden     Pentoden    enthaltende     Dis-          kriminator    hat zwei stabile Gleichgewichts  zustände;     im    einen Zustand     führt,die        Pentode     11 den Strom und ist die     Pentode    12     gesperrt;     im andern     Zustand    ist gerade das Umge  kehrte der Fall.

   Mit Hilfe der von der  Mischstufe 6     erzeugten        Msthspannung    von  Differenzfrequenz werden die beiden Ent  ladungssysteme abwechselnd     freigegeben    und  gesperrt, wenigstens solange     die    zu verglei  chenden Frequenzen ungleich sind.

   Der Au  genblick, in dem die     Pentoden    durch diese       erste    Mischspannung     freigegeben    werden,  wird unter     anderem    durch die von der Gleich  spannungsquelle 15 herrührende     Vonspannung          bestimmt.    Für     die    folgenden     Erläuterungen     sei vorausgesetzt, dass     diese        Vorspa.nnung    der  art eingestellt sei, dass die erste     Mischspan-          nung    im genannten Augenblick den Wert 0  hat,

       entsprechend    dem Punkt P in     Fig.        2a,     in     welcher    der Verlauf dieser     Mischspannung     aufgetragen ist. In     Fig.    2b ist der Verlauf der  andern Mischspannung dargestellt. Diese Span  nung     weicht    um 90  in der Phase von der  ersten Mischspannung ab und ist somit maxi  mal positiv oder negativ in dem Augenblick  (Punkt P), in dem     die        erste    Mischspannung  den Wert 0 hat.

   Es     wird    angenommen, dass  die zweite     Mischspannung    in diesem Augen  blick maximal positiv     ist,-    wenn     f2@    grösser  als f, (Kurve I) und maximal' negativ, wenn       f,    grösser als     f,    ist (Kurve     II).     



  In dem Augenblick, wo der     Diskriminator     durch die erste Mischspannung     freigegeben          -wird,    wird also - je nachdem     f2    grösser  oder     kleiner    als     f,        ist        --    das Steuergitter der       Pentode    11     positiver        und    zugleich das Steuer  gitter der     Pentode    12     negativer    gemacht oder       umgekehrt.     



  Ist einmal Freigabe eingetreten, so hat  die erste     Mischsspa-nnung    keinen Einfluss  mehr auf die Wirkung der Schaltung bis  zum Augenblick, in dem diese wiederum hin  reichend     negativ    geworden ist, um die strom-         führende    Röhre zu sperren.

   Die Wahl'     eines          der    beiden     Gleichgewichtszustände    nach der  Freigabe wird somit ausschliesslich durch die  Phasenlage der     zweiten        Mischspannung    mit  bezug auf die erste     Mischspannung        bestimmt.     Wenn nun     f,    grösser als     f,Ist,    ist das Steuer  gitter der     Pentode    11 im Augenblick der Frei  gabe gemäss dem obigen Beispiel positiver  als das     Steuergitter    der     Pentode    12.

   Die Vor  richturig nimmt     infolgedessen    den     Gleichge-          wichtszustand    ein,     bei    dem die     Pentode    11  stromführend und die     Pentode    12 gesperrt ist.  Dieser Zustand bleibt     erhalten,        bis    die     Pent-          ode    11 infolge der Abnahme der beiden       Mischspannungen        wiederum    gesperrt wird.

         Solange.        f2    grösser als     f,        isst,    wiederholt sich  das Vorstehende,     wobei    die     Pentode    11 ab  wechselnd stromführend und gesperrt     ist,     während     die        Pentode    12     dauernd    gesperrt  bleibt. Während des     Zeitraumes:,    in dem die       Pento@de    11     stromführend        ist,    wird das Re  lais 23 erregt, wodurch z.

   B.     sein    Motor     ein-          geschaltet    werden kann, der die Frequenz     f,     abwärts     und/oder    die Frequenz     f,    aufwärts       regelt.     



  Das     Relais    25 wird in ähnlicher     Weise     erregt, wenn die Frequenz f 2     kleiner    als     f,     ist; in diesem Fäll wird die     Frequenz    f 2 ver  grössert     und/od-er        die    Frequenz     f,        verkleinert.     



       Diese        Regelung    dauert an, bis die Fre  quenzen     f,    und<I>f 2</I>     einander    gleich sind; in       diesem    Fall     liefern    die     Mischstufen    6 und 7  eine     Gleichspannung,

      deren Grösse     und    Rich  tung vom     Phasenunterschied    zwischen den  beiden zu     vergleichenden        Frequenzen    ab  hängig     sind.    Die Schaltung stellt sich nun  infolge der gleichstrommässigen Kopplung       zwischen        Mischstufen    und     Diskriminator    der  art ein, dass die erste Mischspannung (siehe       Fig.    2a)     negativ    wird und     bleibt.    Wenn diese  Spannung nämlich einen positiven Wert an  nimmt, werden die beiden     Pentoden    dauernd       freigegeben,

      wobei eine der beiden strom  führend     bleibt.    Eines der     Relais    23 oder 25  wird daher dauernd erregt und die     Motor-          regelung    bleibt     tätig,    bis der     Pha@senunter-          schied    zwischen den jetzt synchronen     Schwin-          gungen    durch     vorübergehende,        geringfügige         Änderungen     der    Frequenz.

   einer der zu     syn-          chronisierenden        Schwingungen        -derart    ist; dass  die genannte     Gleichspannung    Null wird oder  einen negativen     Wert    annimmt.

       Die    beiden       Entladungssysteme    sind dann .dauernd     ge-          sperrt.    Die     Motarregelnng    bleibt ausser Tätig  keit     und    die Frequenzen     f1    und     f2    bleiben  einander     gleich.    Der     Phasenunterschied    der  beiden Frequenzen kann sich über :einen Be  reich von 180  ändern, ohne dass die Vorrich  tung     betätigt    wird.     Dieser    Bereich entspricht  annähernd :

  dem Bereich,     in    dem die     erste     Mischspannung negativ ist     (siehe        Fig:    2a).  



       Ande,rt    sich die Phasenlage der beiden       s@ynchronissierten    Schwingungen, so wird die       erste        Mischspannung-    schliesslich     wiederum     positiv.     Ändert    sich die Phase     in    der einen       Richtung,    so wird zuerst die eine     Pentode     freigegeben;

       :ändert    sich die     Phase    in der       andern        Richtung,    so wird durch das dann  entgegengesetzte Vorzeichen der zweiten       1Vlischsspannun.g    die     andere        Pentode    zuerst  stromführend.     Innerhalb    des Bereiches von  annähernd 180 , in     :

  dem    die     erste        Misehspan-          n.ung        negativ        ist,    reagiert die     Schaltung    also  nicht- auf     Phasenunterschiede        zwischen    den         ursprünglichen        Schwingungen,    während bei  grösseren Phasenabweichungen die Regelung  in     Tätigkeit        gesetzt    wird und diese Ab  weichungen     korrigiert.     



  Die oben     beschriebene        Regelsang        :der    Fre  quenz einer der Schwingungen oder der Fre  quenzen der beiden     Schwingungen,    die aus  schliesslich durch     Vermittlung    einer     mechani-          schen        Regelapparatur    (im vorliegenden     Fall     eines     Motors)    bewirkt wird,

   kann zweck  mässig     mit        einer    Regelung     einer    der     Frequen-          zen.oder        beider    Frequenzen auf elektrischem  Wege     vereinigt    werden.  



       In        Fig.    3 ist     eine        Schaltung    :dargestellt,  die sich auf eine     solche        Regelung    bezieht.       Diese        Schaltung    kann von einer der Misch  spannungen (siehe     Fig.    2)     gesteuert    werden.

    Diese     Spannung,    die     :der        Mischstufe    7 der  Schaltung nach     Fig.    1 entnommen werden  kann, wird den in der Figur mit 26     bezeich-          neten        Klemmen        zugeführt.       Der Schwingungskreis des     Os:zillators.,     dessen Frequenz nachgeregelt werden muss  (z.

   B. des     Oszillators,    der die Frequenz     f,          erzeugt),        ist        in        der    Figur     schematisch        mit    27       bezeichnet.    Parallel zu diesem     Schwingungs:-          kreiss    sind     zwei    Zweige 28 und 29     geschaltet.     Der erste Zweig besteht     aus        :der    Reihenschal  tung einer Diode 30,     eines        Kondens@ato:

  rs    31  und     eines        Trennkondensators    32. Der zweite  Zweig     besteht    aus :der     Reihenschaltung    einer  Diode 33, parallel zu der ein     Kondensator    34  geschaltet ist, eines     Widerstandes    35 und  zweier     Trennkondensatoren    36 und 37.

   Eine  der     Klemmen    26     ist        übern        einen    Widerstand  41     mit    der     Anode    der Diode 30 verbunden,  während die     andere    Klemme über einen  Widerstand 39 mit der Kathode der     Diode     30 und über einen     Widerstand    40 mit der  Anode der Diode 33     verbunden        ist.    Die  Kathoden der beiden Dioden 30 und 33 sind  über die bereits :erwähnten Trennkondensa  toren 32 und 37     miteinander    verbunden.

      Die     Impeäanz    des Zweiges 28     wird    im,  wesentlichen durch die     Kapazität    des     Kon-          densators    31 und durch den Wert des     innern     Widerstandes der Diode 30     bestimmt;    die  Impedanz des     Zweiges    29 w     ird    in der Haupt  sache durch     den-        Wert    des     Widerstandes    35,  :

  die Kapazität des     Kondensators    34 und den       Wert        des        innern        Widerstandes    der Diode 33       bestimmt.     



  Die beiden     Diolden    30 und 33 werden  durch     die    an die     Klemmen    26 angelegte Span  nung     gesteuert.    Wenn die     Klemme,    die über  den Widerstand 41 mit der Anode der Diode  30 verbunden     ist,    positiv     in    bezug     auf    die  andere Klemme     ist,    so wird die Diode 30       leitend,    während     die    Diode 33     gesperrt    ist.

    Dies hat zur Folge, dass die     kapazitive    Wir  kung des Zweiges 28     vergrössert    wird und der  Wert der parallel zum     Oszillatorkreis    27     ge-          sch@aReten    Kapazität     zunimmt.    Wenn hin  gegen     :die    andere     Klemme    positiv wird, so       wind    die Diode 33     leitend    und die Diode 30  wird gesperrt.

   Dies hat zur Folge, dass der  Kondensator 34 durch die Diode 33 mehr oder  weniger     kurzgeseblos        sen    wird, wodurch. die       kapazitive        Wirküng    des Zweiges 29 ver-           kleinem    wird, mit andern Worten, der Wert  der parallel zum     Oszilliatorkreis        geschalteten     Kapazität wird herabgesetzt.

   Je nach der  Richtung, welche die an die     Klemmen    26  angelegte Spannung hat, wird somit die zum       Osziillatorl,,reis    gehörige Kapazität     vergrössert     oder verkleinert und daher die Frequenz des       Oszil'lato-rs        verkleinert    oder     vergrössert.    Diese  Regelung tritt jedoch nur dann in der rich  tigen     Weise    in     WirksüMkeit,    wenn die an  Hand der     Fig.    1 beschriebene, Motorregelung  dafür gesorgt hat, dass die beiden Schwingun  gen der     Frequenzgleich.heit    nahe gekommen  sind.  



  Die oben     beschriebene        zusätzliche    Rege  lung auf elektrischem Wege ist deshalb von  Bedeutung, weil mit einer mechanischen       Regelapparatur    allein, infolge der vorhande  nen Trägheit, im     allgemeinen        keine    stabile  Regelung erzielt werden kann. Die beschrie  bene mechanische     Regelung    hat jedoch den  Vorteil, dass beim Ausfallen einer der       Schwingungen    die     bereits,    erreichte Regelung  auf     Frequenzgleiohheit    nicht     gestört    wird.  



  Die     elektrische    Regelung kann ausser von       einer    der Mischspannungen     beispielsweise     auch von dem     Unterschied    der Anodenspan  nungen der Entladungssysteme 11 und 12  abhängig gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Frequenzsynclhronisierung zweier elektrischer Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass aus der einen der zu synchronisierenden Schwingungen zwei ge genseitig phasenverschobene Wechselspannun gen gewonnen werden, welche mit der andern der zu synchronisierenden Schwingungen multiplikativ gemischt werden in zwei Misch ,stufen zur Erzeugung zweier Misehspiannun- gen von Differenzfrequenz mit einer Phasen- differenz,
    deren Vorzeichen wechselt mit dem Vorzeichen der Frequenzdifferenz der zu syn chronisierenden Schwingungen, wobei die Mischstufen ausgangsseitig gleichstrommässig mit einem Phasendiskriminato.r verbunden sind, dem ausgangeseitig eine vom Vorzeichen der Phasendifferenz der Mischspannungen abhängige Regelgrösse entnommen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass aus der einen der zu synchronisierenden Spannungen zwei um 90 phasenverschobene Wechselspannungen gewonnen werden, so dass die Mischspannun gen von Differenzfrequenz gegenseitig um 90 in der Phase ve,rsehieden sind. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasendi.skriminator mindestens zwei Entladungssysteme enthält, die je ausser einer Kathode, einer Anode und einem Steuer gitter noch mindestens ein weiteres:
    Gitter enthalten, wobei die Anode jedes der Systeme mit dem Steuergitter des. andern Systems verbunden ist, während die erwähnten weite ren Gitter unmittelbar miteinander verbunden sind, wobei die eine der Mischspannungen in Gegenphase -den Steuergittern und die andere Mischspannung den unmittelbar miteinander verbundenen Gittern zugeführt wird. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasendiskriminator mindestens zwei Entladungssysteme enthält, bei denen beide Mischspannungen <B>je</B> Entladungssystem dem gleichen Steuergitter zugeführt werden, die eine gleichphasig und die andere gegenphasig an den Steuergittern -der beiden Entladungs systeme. 4.
    Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reg@lgrösse eine mechanische Regelvorrichtung steuert und dass ausserdem eine elektrische Regelvor- richtung angeordnet ist, die von einer der Mischspannungen gesteuert wird, wobei letz tere Regelvorrichtung nur m einem schmalen Bereich in der Nähe des Gleichlaufs der bei den Frequenzen wirksam ist.
CH258995D 1943-12-03 1945-11-28 Schaltung zur Frequenzsynchronisierung zweier elektrischer Schwingungen. CH258995A (de)

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