DE2931985C2 - Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehkodierer - Google Patents

Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehkodierer

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DE2931985C2 DE2931985A DE2931985A DE2931985C2 DE 2931985 C2 DE2931985 C2 DE 2931985C2 DE 2931985 A DE2931985 A DE 2931985A DE 2931985 A DE2931985 A DE 2931985A DE 2931985 C2 DE2931985 C2 DE 2931985C2
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    • H04N9/44Colour synchronisation
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  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehkodicrer nach dem Oberbeariff des Hauptanspruchs, wie sie aus der DE-AS 23 29818 bekannt ist.
In einer derartigen Schaltungsanordnung werden die Frequenzen der von den beiden Oszillatoren erzeugten Signale miteinander gekoppelt, derart, daß die eine Frequenz um einen bestimmten Faktor höher als die andere ist. wobei dieser Faktor bei der betreffenden Farbfernsehnorm einen vorgeschriebenen Wen aufweist. Aucii weist der Farbhilfsträger während aufeinanderfolgender Horizon;aI-(Zeilen-)perioden eine bestimmte Phasenbeziehung auf. So ist für die NTSC-Norm der genannte Faktor derart gewählt, daß die Phase des unmodulierten Farbträgers zwischen einem bestimmten Zeitpunkt in einer Horizontalperiode und dem entsprechendem Zeitpunkt der nächstfolgenden Horizontalperiode um 180° geändert wird. Eine vorgeschriebene Phasenbeziehung zwischen dem Farbträger- und dem horizontalfrequenten Signal fehlt aber.
In einem Aufsatz in der Veröffentlichung .Έ.B.U. Review-Technical« Nr. 172 vom Dezember 1978. S.265-281. sind eine Anzahl von Störungen beschrieben, die infolge der Aufnahme von Farbfcmschbildcrn nach der PAL-Norm auftreten können und die auf die Tatsache zurückzuführen sind, daß das PAL-Videosignal eine 8-Teilbild-Struktur aufweist, d.h. mit einer Wiederholungsfrequenz von 6.25 Hz (in Europa). Im genannten Aufsatz wird die Beseitigung dieser Störungen empfohlen, um eine steile Phasenbeziehung zwischen den beiden Signalen zu erhalten. Dabei wird die Phase als die Phase der — ^-Komponente des Farbsynchronsignals in der Mitte der Vorderflanke des vorangehenden Horizontalsynchronimpulses definiert, wobei diese Komponente durch Extrapolation erhalten wird, und wobei mit E'u bekanntlich eine der Quadraturmodulationsrichtungen bezeichnet wird. Der genannte Aufsatz bezieht sich zwar nur auf die europäische PAL-Norm: es wird aber klar sein, daß ähnliche Störungen infolge der Aufnanmen von Farbfernsehbildern nach anderen Abwandlungen dieser Norm und auch im Falle der NTSC-Norm auftreten können
Eine derartige Phasenbeziehung kann mit Hilfe einstellbarer Phasenverschiebungsnetzwerke erhalten werden, wobei diese Netzwerke derart stabil sein müssen, daß keine Verschiebungen zwischen dem Bild- und dem Farbsynchronsignal mehr auftreten, wenn sie den Eingang des Aufnahmegerätes erreichen. Derartige Netzwerke lassen sich jedoch schwer verwirklichen, während die Phase der beiden Signale für Temperatureffekte sehr stabil sein muß. Außerdem ist die Phase beim Einschalten nicht eindeutig bestimmt.
Aus der DE-AS 2329 818 ist weiterhin eine Schaltungsanordnung ".ach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs bekannt, in der ein erster Oszillator ein Signal mit einer Frequenz entsprechend dem 160fachen der Horizontalfrequen7 erzeugt, während ein zweiter Oszillator ein Signal mit der Bezugsfarbträgerfrequenz liefert. Die Signale der beiden Oszillatoren werden zunächst einer aufwendigen Anordnung aus mehreren Teiler-. Addier-, und Subtrahiersihaltungen zugeführt und darin auf eine gemeinsame Frequenz vom 40fachen der Horizontalfrcquenz heruntergeteilt. Die heruntergeteiltcn Signale werden dann den Eingängen eines als Mischschaltung dienenden Phasendetektors zugeführt, der daraus eine Regelspannung bildet und diese einem der Oszillatoren zum Nachregeln der Frequenz zuführt. Die Teilung der Frequenzen der von den beiden Oszillatoren abgegebenen Signale auf eine gemeinsame Frequenz ist bei dieser Schaltungsanordnung
notwendig, um bei der Mischung der Signale im Phasendetektor als Ausgangsspannung eine Gleichspannung zu erhalten.
Die aus der DE-AS 23 29 818 bekannte Schaltungsanordnung stellt somit eine mit einem Regelkreis ausgebildete FrequenzregelschleiIe dar. Es zeigt sich, daß darin die Kopplung der Signale der beiden Oszillatoren in der Phase nicht exakt starr ist. Bei einem Einsatz der beschriebenen Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehkoüierer können jedoch bereits durch geringe Phasenverschiebungen zwischen den Signalen der Oszillatoren Fehler in der Farbwiedergabe kodierter Farbfernsehsignale aufrreten.
Die Erfindung hat daher die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, durch die zwei Oszillatoren in ihrer Frequenz miteinander verkoppelt werden und durch die gleichzeitig die Phase zwischen den Signalen der beiden Oszillatoren sehr genau festgelegt wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des H^uptanspruchs gelöst.
Vorteilhafte Ausgesta!;ungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß aus der DE-AS 2363049 eine Schaltungsanordnung zur Verkoppiung der Farbträger-Ruhefrequenzen eines Farbträgersignals nach dem SECAM-Standard mit der Zeilenfrequenz bekannt ist mit einem mit einer Regelspannung in der Frequenz regelbaren Oszillator zur Erzeugung eines Farbträgersignals. Die Frequenz des Oszillators entspricht einer der Farbträger-Ruhefrequenzen. Weiterhin ist eine Einrichtung zum zeitselektiven Abtasten und Speichern vorhanden, welche das vom Oszillator erzeugte ruhefrequente Färbträgersignai zeilenfrequent abtastet und für die Dauer einer Zeilenperiode Speichen, wobei das gespeicherte Signal als Regelspanniing für den Oszillator dient. Aus der DE-AS 2363049 ist es somit bekannt, zur Verkopplung der beiden Farbträger-Ruhefrequenzen eine Frequenzregelschleife für einen Oszillator mit einer zeilenfrequent gesteuerten Abtastschaltung auszubilden. Eine Verkopplung der Oszillatoren mit einer Frequenzi egelschleife und einer zusätzlichen, eine Abtastschaltung enthaltenden Phasenregelschleife, wie sie durch die Erfindung gelehrt wird, ist auch dieser Auslegeschrift nicht zu entnehmen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. I das Schaltbild einer Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach der Erfindung, und
Fig. 2 ein detaillierteres Schaltbild derselben.
In Fig. 1 bezeichnet I eine Quelle, die ein Signal mit einer Frequenz /,..- des Farbträgers erzeugt, und bezeichnet 2 eine Quelle, die ein Signal mit der Horizontal-(Zeilen)-frequenz /„ erzeugt Diese Quellen bilden einen Teil einer Schaltungsanordnung, die für die folgenden Normen geeignet ist:
NTSC mit fsc = 3.579545 MHz und
/„=15.734265 kHz
PAL mit /vc = 4.43361875 MHz und
/„=15.625 kHz
PAL-M mit /st. = 3.57561149 MHz und
/„=15.734205 kHz
PAL-N mit /·,<■ = 3.5820625 M Hz und
/„=15.625 kHz
Die NTSC-Norm ist u.a. in den Vereinigten Staaten Amerikas im Gebrauch, während die PAL-Nerm in einer Anzahl von Ländern in West-Europa im Gebrauch ist. Die PAL-M- und PAL-N-Normen sind in einigen Ländern Südamerikas, wie Brasilien bzw. Argentinien, vorgeschrieben.
Mit einem doppelten Pfeil ist in Fig. 1 angegeben, daß die Quellen 1 und 2 auf bekannte Weise miteinander zum Aufrechterhalten einer festen Beziehung zwischen der Frequenz fsc und der Frequenz I11 gekoppelt sind. Aus den obenstehenden Zahlen geht ja hervor, daß:
/ic = 227.5/„ für NTSC
/sr = (283.75 + J^L-) /„ für PAL
fsc = 227.25 f'„ für PAL-M
./st. = (229.25 4- ^1J)J]1 für PAL-N.
Darin entspricht der Term ^r5 25 Hz (die Bildfrequenz oder aber die Hälfte der Vertikalfrequenz. die bei der betreffenden Norm 50 Hz ist).
Das Farbträgersignal wird einer ersten Abtastschaltung mit einem Schalter 3 und einem Kondensator 4zugeführt. Mit Hilfe einer zweiten Ahmst.-* haltung mit einem Schalter 5 und einem Kondensator 6 wird über dem Kondensator 6 eine Gleichspannung erhalten, die der Quelle 2 zur Nachregelung der Phase derselben zugeführt wird.
Mit Hilfe eines von der Quelle 2 stammenden Signals erzeugt ein Impulsgenerator 7 ein Schaltsignal für die erste Abtastschaltung, unter dessen Einwirkung der Schalter 3 während kurzer Zeit nach einem Bezugszeitpunkt in einer Horizontalperiode leitend ist. Die Spannung über dem Kondensator 4 nimmt den Wen der Spannung der Quelle 1 während dieser Zeit an und behält diesen Wert bis zum nächstfolgenden Abiastzeitpunkt. Als Bezugszeitpunkt wird der Zeitpunkt gewählt, zu dem die Vorderflanke eines Horizontalsynchronimpulses die Hälfte der Amplitude desselben erreicht, während die Abtastzeit sehr kurz, etwa 10 ns. in bezug auf die Periode des Hilfsträgersignals ist. die etwa 279 bzw. 225 ns beträgt.
Wegen der Wahl des Faktors zwischen den Frequenzer fsc und /„ kann die Abtastung mit Hilfe des Schalters 3 nicht während jeder Zeile stattfinden. Bekanntlich tritt ja ein Phasensprung, und zwar von 180° bei NZSC und von annähernd 90° bei PAL. zwischen dem Farbträger zu einem bestimmten Zeitpunkt und demselben Träger zu dem entsprechenden Zeitpunkt in der nächstfolgenden Horizontalperiodc auf. Aus diesem Grunde weist das vom Generator 7 abgegebene Schaltsignal eine
Wiederholungsfrequenz von if im Falle der NTSC-Norm und von {' im Falle der PAL-Norm auf. Die
Spannung über dem Kondensator 4. deren Wert von d~r riutsc des Farbträgers zu dem Abtastpunkt abhängig und daher ein Maß für die zu regelnde Phase ist. ist im synchronisierteil Zustand der Phasenregelschleife nach Fig. ! im Falle der Normen ohne 25 Hz-Abweichung (Offset). c!.h. im Falle der NTSC- und PAL-M-Normen. eine Gleichspannung. Bei den zwei übrigen Normen, und zwar den PAL- und PAL-N-Normen. weist die genannte Spannung eine Frequenz von 25 Hz auf: sie ist in Fig. 1 vereinfacht dargestellt. Sie besteht aus Stufen mit je einer Länge von vier Horizontalperioden und weist eine mehr oder wenieer sinusförmige Gestalt auf.
Das Signal der Queile 2 wird auch von einem zweiten Impulsgenerator 8 zugeführt, der auch das von einer Quelle 9 erzeugte vertikalfrequenie Signal empfängt. Da-
hei ist die Veriikallrequenz ι, gleich .1Iw a (>() II/ für die MSf- und PAL-M-Normen bzw. 5h II/ für die PAL- und 1'AL-N-NiInIiL-H. Die I rcqucuz /. wird \<m der !•ret)neu/ //( aiii bekannte Weise. /B. mil HiHe von Tcilschaliungcn. abgeleitet. Das Ausgangssignal ties
Generators 8 weist eine Wiederliolungsfrequen/ von -J
aiii und enthalt einen Impuls, der den Schalter 5 während einer /eil leitend macht, die kurz in bezug auf die Periode. z.U. eine /eilenperiode. und kürzer als die länge einer Stufe der Spannung über dem Kondensator 4 ist. Während dieser Zeit entstein über dem Kondensator 6 eine Spannung, die gleich der Spannung ist. die während derselben /eilenperiode über dem Kondensator -4 vorhanden ist. Da ein HiId aus zwei Teilbildern besteht, ist diese /eile stets eine bestimmte /eile eines bestimmten Teilbildes. z.U. des geradzahligen Teilbildes. Mit einem Pfeil wird in Fig. I die genannte/eile angegeben. Für alle vier Nonnen im die über ilem Kondensator 6 erhaltene Regelspanniing eine Gleichspannung, und /war für die NTSC- und PAL-M-Normen. weil die Spannung über dem Kondensator 4 bereits eine Gleichspannung ist. so daU die Abtasifrequenz nicht von Bedeutung ist. und für die PAL- und PAL-N-Nornien. weil die Werte der Spannung über dein Kondensator 4 für zwei aufeinanderfolgende Pfeile einander gleich sind.
Indem das Intervall zwischen dem obenerwähnten Uezugszeitpunkt und dem Ahtasizeitpunkt eier ersten Abtastschaltung einstellbar gemacht wird, kann die Spannung über dem Kondensator 4 für die angegebene /eile und daher auch die der Quelle 2 /ugefiihrie Regel-Spannung eingestellt werden. Damit ist die Phasenbe-/lehung zwischen dem horizontalfrequenien Signal und dem Farhträger einstellbar gemacht. Wenn eine Änderung dieser Beziehung /B. infolge einer Temperaiuränderung aultritt, ändert sich die Spannung über dem Kondensator 4. Diese Spannungsanderung wird der Gleichspannung bzw. der Spannung mit einer Frequenz von 25 Hz überlagert, die ohne Änderung über dem Kondensator 4 vorhanden wäre, so daß eine Abtastung
mit einer Frequenz gleich ; oder einem nicht zu großen
Viellachen derselben dazu geeignet ist. eine entsprechende Änderung der Regelspannung zu bewirken. Lnter dem Einfiuß dieser Änderung ändert sich dann d;e Phase des \on der Quelle 2 erzeugten Signals, und zwar bi> diese Änderung nahezu gleich Null wird.
f-.s wird bemerkt, daß die Abtastung mittels der ersten Abtastschaltung für die NTSC-Norm nicht jede zweite /eile statt/iifinder* braucht, sondern daß dasselbe Schallsignal wie für die PAL-Norm verwendet werden kann. m> daß die Abtastuni: tür beide Normen jede '. ierte /eile stattfindet. Die Phase des Farbträgers bei der NTSC-Not m ist ja dieselbe zu entsprechenden Zeitpunkten jeder zweiten /eilenperiode und daher auch jeder vierten /eilenperiode. wenn wenigstens kein Verlauf in einem derart kurzen Intervall auftritt. Im allgemeinen kann jede 2/;-te Zeile für die NTSC-Norm und jede 4/;-te Zeile für die PAL-Norm abgetastet werden. wobei η eine beliebige ganze Zahl ist. Es wird klar sein, daß eine möglichst hohe Frequenz der Abtastung ihre Wirkung in günstigem Sinne beeinflußt, so daß η nicht zu groß sein muß. Auch ist zu bemerken, daß die zweite Abtastung, genau genommen, für die NTSC-Norm nicht notwendig ist. aber für eine universelle Anwendbarkeit der vorliegenden Schahungsanordnung aufrechterhalten werden kann.
In I- ig. 2. in der für entsprechende Teile dieselbe! Bezugszillern wie in I ig. I verwendet werden, win der Farbträger, der von einem nicht dargestellter Kristalloszillator bei einer Frequenz /sr oder einen
; Viellachen derselben erzeugt wird, einem Ausgangsverstärker der Quelle I entnommen und dem Fmittei eines Schalltransistors zugeführt, wobei dieser Transistor als Schalter 3 wirkt. Der Kondensator 4 ist in du Kollektorleitung des Transistors 3 aufgenommen. I !bei
ι eine Trennstufe IO ist dieser Kollektor mit dar Fmitter eines als Schalter 5 wirkenden Schuht ransistor» verbunden, in dessen Kollektorleitung der Kondensator 6 aufgenommen ist. Dieser Kollektor ist über eint Trennstufe 11 und einen Widerstand 12 mit der inver-
; lierenden Fingangsklemme eines Differenzverstärker» 13 verbunden, dessen niehtinvenierende Fingangsklemme an Masse liegt und dessen Ausgangsklemme iibei einen Kondensator 14 mit der invertierenden Eingangsklemme und über tlmi%n Wi<lt*rsi;ind LS mil einen'
ι Kondensator 16 verbunden ist. Daraus ergibt sich, dal.' el ie Ausgangsspannung der Stufe Il vom Integrator 12. 13. 14 und vom Net/werk 15. 16 geglättet wird. Fine weitere Glältung wird mit Hilfe eines aus zwei Widerständen 17 und 18 und zwei Kondensatoren 19 und 20 bestehenden Filters erhalten, wobei die Elemente 17. 18. 19 und 20 auf die in Fig. 2 angegebene Weise miteinander verbunden sind. Die über dem Kondensator ?·> vorhandene Gleichspannung ist eine Regclspannung. die einem Kristalloszillator 21 zur Nachregelung seiner Phase zugeführt wird. Dazu enthält der Oszillator 21 eine veränderliche Kapazitätsdiode, deren Kapazität sich unter dem Einfloß einer Gleichspannung ändern kann.
Da die niehtinvenierende Klemme des Verstärkers 13 an Masse liegt, ist die Regelspannung im Nennzustand der Regelschleife nahezu Null. Die Frequenz des Siiinals des Oszillators 21 ist dann gleich dem 1601'achen der Frequenz /„. Dieses Signal wird als Taktsignal einem Impulsgenerator 22 zugeführt, der horizontal- und vertikalfrequente Impulse für die unterschiedlichen Normen erzeugt und daher die Quellen 2 und 9 nach Fig. I enthält. Horiz.ontalfrequente impulse werden mittels eines Widerstandes 23 und eines Kondensators 24 inteariert. wonach sie der Takteingangsklemme eines Flip- Mops 25 zugeführt werden, dessen J- und A-Eingangsklemmen ein vom Generator 22 stammendes Signal zugeführt wird, das entweder, im Falle der NTSC-Norm. eine Gleichspannung oder, im Falle der PAL-Norm.
ein rechieckförmiges Signal mit der Frequenz -^ ist
und das für die Identifikation bei der letzteren Norm erforderlich ist. Das Signal an einer der Ausgangsklemmen des Flipflops 25 wird mittels eines Kondensators 26 und eines Widerstandes 27 differenziert und das erhaltene Signal wird der Basis des Transistors 3 zusefühn. Dadurch ist der Transistor 3 jeweils während etwa 10 ns leitend, während die Wiederholungsfrequenz ^' für die NTSC-Norm und ^ für die PAL-Norm ist. Der Widerstand 23 ist einstellbar: damit kann das Intervall zwischen dem Bezugszeitpunkt des horizontalfrequenten Signals und der Abtastzeit des Transistors 3 eingestellt werden. In Fig. 2 erfüllen die Elemente 23 bis 27 die gleiche Funktion wie der Impulsgenerator 7 in Fig. 1.
Vertikalfrequente Impulse, die vom Impulsgenerator 22erzeuet werden, werden von einem Kondensator 28 und
einem Wiilcrsuiml 29 clilTereii/ieri iiiul das erhaltene Signal wirii einer Ausgangsklcminc eines NAND-Ciattcrs 30 zugeführt, wobei einer .indcrcn l-ingangsklcminc dieses G;'.!ters hori/ontalfrcqucnte Impulse zugeführt werden. Das /»erst genannte Eingangssignal des Cialtcrs 30 ist ein vertikalfrequenter Impuls mit einer Dauer, die sehr kurz in bezug auf die Venikalperiix1^ ist. wobei dieser Impuls zugleich mit einem Horizop'.alimpuls Tür das eine Teilbild und /wischen zwei Horizontaliinpiilsen für das nächstfolgende Teilbild auftritt. Das Ausgangssignal das Gatters 30 ist also ein Impuls, der jedes zweite Teilbild auftritt und der über einen Kopplungskondensator 31 der Basis des Transistors 5 zugeführt wird. In I'ig. 2 erfüllen die F.lemcnic 28 bis 31 dieselbe Funktion wie tier Impulsgenerator 8 in I'ig. I.
Das vom Oszillator 21 erzeugte Taktsignal sowie das von der Quelle I stammende Farbträgersignal werden piner Mi«:h«'h:iltiini) 32 /iiurführt Π:ιπη win! <J'C Frequenz des Taktsignals auf bekannte Weise geteilt und wird das erhaltene Signal mit dem larbträgersignal verglichen. Auf diese Weise wird eine Regelspannung erhalten, die nach Glättung dem Oszillator 21 zur Regelung der Frequenz desselben zugeführt werden kann, wodurch die Kopplung zwischen der Farbträger- und der llorizontalfreqiienz hergestellt wird. In der Alisführungsform nach I-ig. 2 wird für diese Glättung dasselbe Netzwerk verwendet, mit dem in der bereits beschriebenen Phasenregelschleife geglättet wird. Zu diesem Zweck ist ein Widerstand 33 zwischen der geeigi uen Ausgangsklemme der Mischschaltung 32 und dem Kondensator 16 angeordnet. Über dem Kondensator 19 ist im Betrieb eine Regelspannung vorhanden, die die Summe der Regelspannung für die Frequenzkopplung und der Regelspannung für die Phasenbezichung ist. Es wird klar sein, daß die beiden Regelungen einander nur in möglichst geringem Maße beeinflussen sollen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zeitkonstante der Elemente 12. 13. 14. 15 und 16 viel größer und mindestens hundertmal größer als die Zeitkonstante des durch den Widerstand 33 und den Kondensator 16 gebildeten Netzwerks ist. Die Regelspannung für die Phasenregelung ist viel niedriger und ändert sich langsamer als die Regelspannung für die Frequenzkopplung. Eine zu schnelle Änderung der Regelspannung der Phasenregelschleife würde von der Frequenzregelschleife derart verarbeitet werden, als ob sie durch eine Frequenzänderung herbeigeführt wäre, was eine zu große Korrektur der Frequenz im Takt der zweiten Abtastung zur Folge haben würde. Es wird klar sein, daß im Rahmen der Erfindung die beiden Regelungen auch voneinander getrennt sein können. Auch kann die eine Regelung z.B. auf den Oszillator 21 einwirken, während die andere Regelung auf die Quelle 1 einwirkt. Da jedoch der Farbträgeroszillator eine sehr große Stabilität aufweisen muß. ist eine Schaltungsanordnung, in der. wie oben, nur die Horizontalfrequenz oder ein Vielfaches derselben geregelt wird, zu bevorzugen.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung bewirkt eine einstellbare Phasenverriegelung zwischen dem Farbträger und dem horizontalfrequenten Signal sowohl für die NTSC-Norm als auch für die verschiedenen PAL-Normen. Obgleich die Notwendigkeit einer derartigen Verriegelung für die SECAM-Norm nicht nachgewiesen ist. ist es einleuchtend, daß die Schaltungsanordnung nach der Erfindung auch für diese Norm ohne Bedenken angewandt werden kann, so daß sie in einen Kodierer aufgenommen werden kann, der für alle l-'arhfemsehnormen neeiunel ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehkodierer. die einen ersten Oszillator zum Erzeugen eines Farbhilfsträgersignals. einen zweiten Oszillator zum Erzeugen eines Signals mit der Horizontalfrequenz oder einem Vielfachen derselben, wobei von diesem Signal venikylfrequcnte Signale abgeleitet sind, und eine mit den Oszillatoren eine Frequenzregelschleife bildende Mischschaltung zur gegenseitigen Kopplung der Frequenz des Farbhiffsträgers und der Horizontalfrequenz enthält, der die Signale der beiden Oszillatoren zugeführt werden und die daraus eine erste Regelspannung bildet und dem zweiten Oszillator zum Nachregeln der Frequenz zuleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung eine erste Abtastschaltung (3. 4) enthält, daß die Oszillatoren (1. 2) und die erste Abtastschaltung (3. 4) Teile einer Phasenregelschleife bilden und daß durch die erste Abtastschaltung i3. 4} jede 2n-te Zeile und in einem scsebenen Zeitintervall in der Horizontalperiode durch den zweiten Oszillator (2) gesteuert aus dem Signal des ersten Oszillators (1) ein erstes Abtastsignal abgeleitet wird, das dem zweiten Oszillator (2) als zweite Regelspannung zum Nachregeln der Phase zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastintervall in bezug auf einen Bezugszeitpunkt in der Horizontalperiode einsteübat ist.
3. .Schallungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß di- Phasenregelschleife eine an die erste Abtastschaltung (3. 4) angeschlossene zweite Abtastschaltung (5. t>; enthält, durch die aus dem ersten Abtastsignal der ersten Abtastschaltung (.3. 4) während jedes 2m-ten Teilbildes gesteuert durch den zweiten Oszillator (2) ein zweites Abtastsignal abgeleitet wird, das als zweite Regelspannung dem zweiten Oszillator (2) zugeführt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3. in der die Frequenzregelschleife zur Regelung der Frequenz des zweiten Oszillators (2) weiter ein erstes Glättungsfilter (17-20) enthält, dem die erste Regelspannung zugeführt wird und durch das sie geglättet dem zweiten Oszillator (2) zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Glättungsfilter (12- 14; 15. 16) mit einem Eingang des ersten Glältungsfilters und weilcr mit der zweiten Abtastschaltung (5. 6) verbunden ist und dem ersten Glättungsfilter (17-20) eine geglättete zweite Regclspannung zufiiiiii. die zu der ersten Rcgelspanniing addiert wird, wobei die Zeitkonstante des zweiten Glätiungsfilters (12-14: 15. 16) viele Male größer als die Zeitkonstantc des ersten Glättungsflhcrs (17 — 20) ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch I zum Erzeugen von Signalen nach der PAL-Farbfernsehnorm. dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl /; eine gerade Zahl ist.
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