CH258463A - Verfahren und Einrichtung zum Sortieren von Lochkarten mit positiven und negativen Kennzeichenmarkierungen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Sortieren von Lochkarten mit positiven und negativen Kennzeichenmarkierungen.

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CH258463A
CH258463A CH258463DA CH258463A CH 258463 A CH258463 A CH 258463A CH 258463D A CH258463D A CH 258463DA CH 258463 A CH258463 A CH 258463A
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CH
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Tauschek Gustav
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Tauschek Gustav
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Description


  Verfahren und Einrichtung zum Sortieren von Lochkarten mit positiven  und negativen     Kennzeichenmarkierungen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Einrichtung zum Sortieren von Loch  karten, bei denen das Vorhandensein     bzw.     Fehlen von Merkmalen, beispielsweise von  statistischen Angaben oder dergleichen, durch  positive     bzw.    negative     Kennzeichenloahungen     dargestellt wird, die sich beim     Übereinander-          legen    von Karten zu einem Stapel nur teil  weise, einen Spalt bildend, überdecken.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht darin,     dass    die positiven und negativen  Kennzeichenlochungen zur vollkommenen  Deckung gebracht werden, wodurch eine  gegenseitige Verschiebung und damit eine  Trennung der Karten nach positivem und  negativem Merkmal erfolgt.  



  Die     Sortiereinriohtung    gemäss der Erfin  dung ist gekennzeichnet durch eine,     Sortier-          nadel,    die in den von den positiven und nega  tiven     Loehungen    eines Merkmals der in einen       kastenaxtigen    Sortierrahmen eingebrachten  Karten gebildeten Spalt eingeführt zu wer  den bestimmt ist, um eine gegenseitige Ver  schiebung und damit eine     Trennung,der    Kar  ten nach positivem oder negativem Merkmal  zu bewirken.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen dargestellt, und zwar zeigt       Fig.   <B>1</B> eine Ausführungsform einer Loch  karte     (Aufzeiehnungsträger),        Fig.    2 eine  Ausführungsform der     Sortiereinriehtung,     während die restlichen Figuren verschiedene       Sortiernadelformen    zeigen, wobei     Fig.   <B>6</B> und    <B>9</B> Querschnitte, der     Fig.   <B>5</B> und<B>7</B> nach den       Liniena-b        -bzw.        c-d    darstellen.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind  auf dem Kartenfelde<B>1</B> für jedes Kennzeichen  zwei Markierungsstellen 2 und<B>3</B> vorgesehen,  z. B. die Markierungsstelle 2 für negative und  die Markierungsstelle,<B>3</B> für positive Kenn  zeichnung. Überdies ist die Karte am linken  und am rechten Rande mit Lochungen 4     (Zu-          satzlocliungen)    versehen.  



  Auf dieser besonderen Art der Anord  nung der Lochsymbole beruht das Verfahren  zum Sortieren der Karten. Legt man die  gelochten Karten aufeinander, so decken sich  die positiven und negativen     Loehungen        teil.-          veise    und bilden einen den ganzen Stapel  durchsetzenden Spalt<B>5.</B> Werden nun die ent  sprechenden positiven und negativen     Loehun-          gen    zur vollkommenen Deckung gebracht, so  erfolgt eine gegenseitige Verschiebung der  im Stapel     befindliellen    Karten. So werden       z.B.    die positive Kennzeichen aufweisenden  Karten nach der einen, die negativ gekenn  zeichneten Karten hingegen nach der andern  Richtung verschoben.  



  Zur Ausübung des Sortierverfahrens kann  die in     Fig.    2 dargestellte Einrichtung     ver-          -v,rendet    werden. Sie besitzt eine     Grundplatte     <B>6,</B> an der eine Vorderwand<B>7</B> befestigt ist.  Diese besitzt so viele Löcher<B>8,</B> als Markie  rungsstellen auf der Karte<B>1</B> vorgesehen sind.  Die Rückwand<B>9</B> ist gleichfalls mit Lochun  gen entsprechend denen der Vorderwand<B>7</B>      versehen und auf der Grundplatte<B>6</B> vor- und       rückwä,rts    verschiebbar, an der mit einem  Scharnier eine umklappbare Seitenwand<B>10</B>  befestigt ist.  



  Um die Karten (Aufzeichnungsträger)       naelieinem    gewünschten Merkmale zu sortie  ren oder aus ihnen solche mit einem bestimm  ten Kennzeichen zu entnehmen, werden sie in       der    aus     Fig.    2 ersichtlichen Weise zwischen  die Vorderwand<B>7</B> und die Rückwand<B>9</B> des  Sortierrahmens eingelegt und nach links  gegen die Seitenwand<B>10</B> ausgerichtet, Sodann  wird die Seitenwand<B>10</B> in die in der Zeich  nung gestrichelt angedeutete Seitenlage um  geklappt. Nach diesen Vorbereitungen wird  eine Sortiernadel durch dasjenige Loch der       Vorderwand   <B>7</B> geschoben, welches dem ge  wünschten     ]Kennzeichenmerkmale.    entspricht.

    Die     Sortiernadel    gemäss     Fig.   <B>3</B> besitzt einen  Griff<B>11,</B> an dem der eigentliche Nadelschaft  12 befestigt ist, dessen Querschnitt dem  Durchmesser eines Kartenloches entspricht.  Gegen das Ende zu verjüngt sieh jedoch die  Nadel allmählich und weist an der Spitze<B>13</B>  einen Durchmesser auf, der geringer ist als  der des Spaltes<B>5,</B> der durch das teilweise  Überdecken der positiven und negativen Lo  chungen gebildet wird.

   Wenn die     Sortier-          nadel    durch das entsprechende Loch der Vor  derwand<B>7</B> geschoben wird     und    durch die       Loollungen    der Karten<B>1</B> hindurch durch das  entsprechende Loch der Rückwand<B>9</B> austritt,  drückt sie alle Karten mit positiver     Loc'hung     nach links, die mit negativer     Loohung    nach  rechts, so     dass   <B>an</B> den beiden Seiten der Ein  richtung die positiv     bzw.    negativ gelochten  Karten heraustreten.

   Durch Stangen oder  dergleichen, die durch die Zusatzlochungen 4       hindurchgesteckt    werden, können nach Ent  fernung der Sortiernadel die positiven     und     negativen Karten getrennt werden.  



  Eine andere     Ausführungsforin    der     Sortier-          nacIel    zeigen die     Fig.    4 bis<B>6.</B>  



  Die     Sortiernadel    14 besitzt nach dieser       Ausfülirungsformeinen    linsenförmigen Quer  schnitt     (Fig.   <B>6),</B> und     zwardeckt    sieh dieser  mit dem Querschnitt des Spaltes<B>5,</B> der von  den     aufeinandergelegten    Karten<B>1-</B> gebildet    wird. Wird die Sortiernadel 14 durch die  Vorderwand<B>7</B> und den Kartenstapel hin  durchgesteckt, so verschieben sich die Loch  karten nicht, da die Sortiernadel 14 in dem  von den positiven     und-negativen    Lochungen  gebildeten Spalt<B>5</B> Platz findet. Eine Ver  schiebung der Karten nach rechts und links  tritt erst dann ein, wenn die Sortiernadel 14  mittels ihres Griffes<B>15</B> um<B>90'</B> verdreht wird.  



  In den     Fig.   <B>7</B> bis<B>9</B> wird schliesslich eine  weitere     Ausführungsform    der     Sortiernadel     dargestellt. Bei dieser Ausführungsform be  steht die     Sortiernadel    aus zwei gezogenen  Schienen<B>16</B> und<B>17,</B> die durch Gelenke<B>18</B>  und<B>19</B> miteinander verbunden sind     und    von       denendie    Schiene<B>17</B> am Griffe befestigt ist.

         Mitdem    Gelenk<B>19</B> ist ein Hebel 21     verbuu-          den.    Die     Sortieruadel    wird in dein in     Fig.   <B>7</B>  dargestellten Zustande in den Kartenstapel  eingeführt, worauf der     Ilebel    21 zum Griffe  20     versehwenkt    -wird. Dadurch entfernen sich  die Schienen<B>16</B> und<B>17</B> voneinander und be  wirken eine gegenseitige Verschiebung der  positiv und negativ gelochten Karten.  



  Die Sortierung kann aber auch in einem  Stapel 'bloss     aufeinandergelegter    Karten mit  tels der     Sortiernadel    allein ohne den kasten  artigen Sortierrahmen vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Sortieren von Loch karten mit positiven und negativen Kenn zeichenmarkierungen, die sieh beim Überein- anderlegen der Karten zu einem Stapel nur teilweise, einen Spalt bildend, überdecken, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Lochungen zur vollkommenen Deckung ge bracht wer-den, wodurch eine gegenseitige Ver- sehiebung unddamiteine Trennung der Kar ten nach positivem und negativem Merkmal erfolgt.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine Sortiernadel (12 bzw. 14 'bzw. <B>16, 17),</B> die in den von den positiven und negativen Lochungen (2 bzw. <B>3)</B> eines Merkmals der in einen kastenartigen Sortierrahmen eingebrachten Karten<B>(1)</B> ge- bildeten Spalt<B>(5)</B> eingeführt zu werden be stimmt ist, um eine gegenseitige Verschiebung und damit eine Trennung der Karten nach positivem und negativem Merkmal zu be wirken.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schaft (12) der Sortiernadel, dessen Stärke dem Durchmesser einer Kennzeichenloehung ent spricht, gegen das Ende zu allmählich ver jüngt und an der Spitze<B>(13)</B> einen Durch messer aufweist, der geringer ist als der des Spaltes<B>(5)</B> zwischen den positiven und nega tiven Lochungen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch IT, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortiernadel (14),einen linsenförmigen Querschnitt (Fig. <B>6)</B> besitzt, derart, dass durch ihre Drehung die gegenseitige Verschiebung der Lochkarten bewirkt werden kann.
    3. Einrichtung nach Patentansprueb, II, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortiernadel zwei durch Gelenke<B>(18</B> und<B>19)</B> miteinander verbundene Schienen<B>(16</B> und<B>17)</B> aufweist, deren Abstand voneinander mittels eines zu gehörigen Hebels (21) vergrössert werden kann, umeine gegenseitige Versehiebungder Lochkarten zu bewirken.
CH258463D 1943-06-19 1943-06-19 Verfahren und Einrichtung zum Sortieren von Lochkarten mit positiven und negativen Kennzeichenmarkierungen. CH258463A (de)

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